Ursprünglich sollte am #Regionalbahnsteig längst alles fertig sein, doch es kommt zu weiteren Verzögerungen. Kein Verkehrsprojekt in Berlin ohne Verzögerungen, auch der #Bahnhof#Mahlsdorf macht da keine Ausnahme. Ursprünglich sollte der #Regionalbahnsteig bereits zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember fertig sein. Doch tatsächlich geht es am einzigen Bahnhof im östlichsten Ortsteil Marzahn-Hellersdorfs nur in Etappen voran.
Fahrgäste der #U7 können sich über ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk freuen. Der #U-Bahnhof #Karl-Marx-Straße ist seit dem heutigen Donnerstag, 20. Dezember 2018, #stufenlos erreichbar. Am Nachmittag ging der neu gebaute #Aufzug in Betrieb. Damit ist die 1926 eröffnete Station jetzt einer von insgesamt 125 #barrierefrei zugänglichen BVG-Bahnhöfen. (117 Bahnhöfe mit Aufzügen).
Die Kosten für diesen Aufzug belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro.
Frage 1: Wann wurden die #Sanierungsarbeiten am #U-Bahn #Bahnhof#Bismarckstraße begonnen? Antwort zu 1: Die BVG teilt hierzu folgendes mit: „Die Arbeiten zur Grundinstandsetzung der #Streckenbahnhöfe Bismarckstraße der Linien #U2 und #U7 wurden im 4. Quartal 2013 begonnen.“ Frage 2: Wann werden die Sanierungsarbeiten beendet sein? Antwort zu 2: Die BVG teilt hierzu folgendes mit: „Die Arbeiten zur Grundinstandsetzung der Streckenbahnhöfe Bismarckstraße der Linien U2 und U7 sollen im 1. Quartal 2020 beendet werden.“ 2 Frage 3: Warum dauert es derart lange, neue #Wandverkleidungen anzubringen? Antwort zu 3: Die BVG teilt hierzu folgendes mit: „Die Arbeiten zur Grundinstandsetzung der Streckenbahnhöfe Bismarckstraße der Linien U2 und U7 finden während des laufenden Betriebs statt. Zudem erfolgt im Rahmen der #Grundsanierung eine ebenfalls aufwändige #Betonsanierung. Erst nach erfolgtem Rückbau der alten Wandbekleidungen ist der genaue Sanierungsaufwand zur Betoninstandsetzung erkennbar. Es erfolgt die Erstellung eines Sanierungskonzeptes und die Erarbeitung eines Sanierungsplanes. Dieser muss zwingend durch einen #Prüfstatiker freigegeben werden. Erst danach kann die Betonsanierung erfolgen. An den Wänden hinter den Gleisen ist dies lediglich in der #betriebsfreien Zeit (nachts, ca. 3 Stunden) möglich. Dies hat zur Folge, dass alleine für die Sanierungsarbeiten auf der U7 drei Monate zusätzlich gebraucht wurden. Anschließend erfolgte der Auftrag eines #Lehrenputzes, auf den dann die #Fliesen geklebt wurden. Bei einer Vollsperrung hätte die Bauzeit theoretisch auf ca. 2 bis 3 Jahre reduziert werden können. Aufgrund der hohen verkehrlichen Bedeutung des Bahnhofs war dies jedoch keine Option.“ Berlin, den 12.12.2018 In Vertretung Ingmar Streese Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Wer auf der #Stammbahntrasse auf Spurensuche nach ehemaligen #S-Bahnstationen ist, muss aufmerksam sein. Die Reste der Anlagen sind nicht leicht zu entdecken.
So ist vom Haltepunkt #Düppel, nahe der #Benschallee an der Landesgrenze zu Brandenburg, nur noch der fast zugewachsene Bahnsteig erhalten. Stadeinwärts, kurz hinter der #Clauertstraße, steht hingegen noch ein kleines Gebäude neben einem fast komplett verrosteten Schild. Das „S“ für #S-Bahn ist gerade noch zu erkennen, der Schriftzug „#Zehlendorf Süd“ nur zu erahnen. Hinter dem Schild grenzt ein Maschendrahtzaun das Gelände der Justizvollzugsanstalt Düppel ab.
Der Bahnhof war der erste und einzige, den die Deutsche Reichsbahn (DR) in Eigenregie im früheren Westteil von Berlin baute. In der Nähe entstand ein neues Wohngebiet. Die DR erwartete höhere Fahrgastzahlen und erhoffte sich davon wiederum mehr Einnahmen. Denn nach dem Mauerbau waren die Zahlen auf der Stammbahnstrecke drastisch gesunken. Viele Westberliner boykottierten die S-Bahn.
Treptow-Köpenick. Der Bezirk wächst wieder ein Stückchen. Oben von der #Fußgängerbrücke aus sieht man zwei ovale Formen, die der Brache auf dem Areal der „#Gleislinse“ Struktur geben. Sie bilden das Herzstück des neuen Quartiersplatzes des künftigen Gewerbegebietes am früheren #Rangierbahnhof#Schöneweide. Am #Gustav-Hertz-Platz nahe der S-Bahnhaltestelle soll es bald Gastronomie geben und einige kleinere Dienstleister. Damit Leben einkehrt zwischen dem Gewerbe.
Nur was machen die #Schienenfragmente zwischen den frisch gepflanzten Bäumen im Oval? Sie sind Reminiszenz an den Rangierbahnhof, den die Bahn 1998 stilllegte. Im Berliner Slang haben sie ihren Namen schon weg: „Soda Weiche“. Sie liegen einfach so da. Noch sieht man nichts, doch ähnlich wie beim Park am #Gleisdreieck soll sich entlang der Gleisanlagen einmal ein grüner Streifen von Schöneweide nach #Adlershof ziehen. „Gemeinsam mit dem Bezirk und dem Land Berlin ist die Planung für ein völlig neues Stadtviertel entstanden“, sagt Alexander #Kaczmarek, Berliner Konzernbevollmächtigter der DB.
Frage 1: Wie hoch wird der derzeitige #Investitionsbedarf am #S-Bahnhof #Köpenick seitens der Deutschen Bahn eingeschätzt? Antwort zu 1: Die DB AG teilt hierzu folgendes mit: „Im Jahr 2018 wurden insgesamt 520 T€ am S-Bahnhof investiert“ Frage 2: Welche konkreten Modernisierungsmaßnahmen stehen bzw. standen für 2018/2019 im Blick der Deutschen Bahn? (Aufstellung erbeten.) Antwort zu 2: Die DB AG teilt hierzu folgendes mit: „Im Jahr 2018 wurden folgende Maßnahmen umgesetzt:
Gestaltungselemente (Verschönerungen durch Fotos),
Austausch des Aufzuges.“ Frage 3: Welche Investitionssummen werden von Seiten der Deutschen Bahn hierzu in den kommenden Jahren zur Verfügung gestellt? (Aufstellung erbeten.) Antwort zu 3: Die DB AG teilt hierzu folgendes mit: „In den kommenden Jahren wird in Berlin Köpenick in Abstimmung mit dem Senat ein Regionalbahnsteig neu gebaut, inklusive eines neuen Westzugangs und eines Ostzugangs zum vorhandenen S- und geplanten Regionalbahnsteig. Derzeit laufen Planungen; Kostenangaben können erst bei weiterem Planungsfortschritt gemacht werden“ Frage 4: Wie oft fiel in den Jahren 2016, 2017 und 2018 der einzige #Fahrstuhl des S-Bahnhofes Köpenick aus? (Aufstellung der Ausfallzeiten nach Monaten erbeten.)? Antwort zu 4: Die DB AG teilt hierzu folgendes mit: „Der Zielwert der Verfügbarkeit ist 95 %:
2016: alle Monate Zielwert erreicht bzw. überboten, nur der Monat August liegt unter dem Zielwert mit 93,8 %,
2017: alle Monate Zielwert erreicht bzw. überboten, nur der Monat Dezember liegt unter dem Zielwert mit 93,6 %,
2018: wurde die Anlage anfälliger (Zielwert erreicht in den Monaten Januar, März und Juni, in den Monaten Februar, April, Mai und Juli wurde der Zielwert nicht erreicht),
ab 20.08.18 erfolgte der Neubau. Der Aufzug war in den Jahren 2016 bis 2018 an insgesamt 38 Tagen nicht verfügbar.“ Frage 5: Aus welchen Gründen wird der Öffentlichkeit seit mehreren Wochen eine Fertigstellung und Inbetriebnahme des Fahrstuhls am S-Bahnhof Köpenick angekündigt, obwohl nachweislich nichts passiert? Antwort zu 5: Die DB AG teilt hierzu folgendes mit: „Der #Neubau des Aufzuges hat am 20.08.18 begonnen und der Aufzug ist seit dem 28.11.2018 in Betrieb. Probleme gab es bei der #Elektrik; die elektrischen Anpassungsarbeiten konnten nicht so umgesetzt werden wie geplant. Die alte #Elektroinstallation war mit den neuen Aufzügen nicht kompatibel und musste neu geplant werden, was zu einer längeren Bauphase führte.“ 3 Frage 6: Wann ist mit einer Inbetriebnahme des neuen Fahrstuhls zu rechnen? Antwort zu 6: Die DB AG teilt hierzu folgendes mit: „Der Aufzug ist seit dem 28.11.2018 in Betrieb.“ Frage 7: Welche Optionen und Alternativen haben am S-Bahnhof Köpenick derzeit Personen mit Kinderwagen, im Rollstuhl sowie mit fahrbaren Gehhilfen/Rollatoren? Antwort zu 7: Die DB AG teilt hierzu folgendes mit: „Als Alternativen gab es für die Reisenden Umfahrungsmöglichkeiten mit den Bus- und Straßenbahnlinien der BVG, so z.B. über Spindlersfeld und Schöneweide. Für die entsprechenden Auskünfte und Hinweise stehen die Mitarbeiter der Kundenbetreuung der S-Bahn Berlin GmbH zur Verfügung.“ Frage 8: Wie viele Beschwerden gingen diesbezüglich bei der Deutschen Bahn in den letzten Wochen ein und wie wurde darauf reagiert? Antwort zu 8: Die DB AG teilt hierzu folgendes mit: „Es gab eine Anfrage einer Kundin an das Bürgerbüro des Bezirkes, sowie fünf Beschwerden bei der S-Bahn Berlin GmbH. Es wurde ausführlich mit dem Sachstand zum kompletten Neubau des Aufzuges geantwortet, wofür sich die Kundin auch bedankt hat.“ Berlin, den 09.12.2018 In Vertretung Stefan Tidow Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Frage 1: Im Zuge des viergleisigen Ausbaus der Berliner #Stadtbahn wurden zwischen dem 02.11.2018 und dem 11.11.2018 rund um das #Ostkreuz Bau- und #Abnahmearbeiten an den S-Bahngleisen durchgeführt, was zu umfangreichen #Einschränkungen des S-Bahnverkehrs im gesamten Berliner Osten führte: Warum wurden diese Arbeiten nicht in der Zeit der Herbstferien vorgenommen, wo mit einem geringeren #Fahrgastaufkommen in den Stoßzeiten zu rechnen ist? Antwort zu 1: Die DB AG teilt hierzu mit: „Die Maßnahme „Herstellung Bauzustand (BZ) S7 Ostkreuz“ sollte ursprünglich innerhalb der Sommerferien 2018 umgesetzt werden. Im Zuge von #Verzögerungen und notwendigen #Umplanungen in den vorangegangenen Bauzuständen im Bauvorhaben Ostkreuz verschob sich diese Inbetriebnahme dann zunächst auf die Herbstferien 2018. Im Zuge der weiterführenden und vertiefenden Planungen musste die Reihenfolge der Abnahmehandlungen derart angepasst werden, dass vor der geplanten 10-tägigen 2 Totalsperrung der #S3#Ostkreuz – #Karlshorst das lange Wochenende Tsp [Totalsperrung] #Alexanderplatz – #Lichtenberg mit Softwarewechsel im ESTW [Elektronisches Stellwerk] liegen musste. Dieses Wochenende konnte aus Projektsicht nicht weiter vorgezogen werden, damit die Sperrung der S3 gänzlich in den Herbstferien liegt. Grund hierfür war neben den notwendigen Abnahmevorläufen auch die bis 02.11.18 andauernde Totalsperrung der Stadtbahn F-Bahn [d.h. der Fern- und Regionalbahngleise] wegen #Weichenerneuerung im #Ostbahnhof.“ Frage 2: Parallel zu den Arbeiten der S-Bahn wurden an verschiedenen wichtigen Verbindungen des Berliner Ostens #Straßenbauarbeiten durchgeführt, unter anderem B1/B5 Höhe Köpenicker Straße (Verengung auf eine Spur), auf der Landsberger Allee, auf der Köpenicker Landstraße in Höhe der Minna-Todenhagen-Brücke (Verengung auf eine Spur). Durch diese Bauarbeiten und die daraus resultierenden Staus wurde auch der eingesetzte #Schienenersatzverkehr zum Teil erheblich behindert: Waren die Arbeiten der Berliner S-Bahn im Vorhinein mit der #Verkehrslenkung Berlin mit dem Ziel koordiniert worden, Straßenarbeiten währen der Zeit der S-Bahnsperrungen zu verhindern und so einen möglichst reibungslosen Ablauf des SEV zur garantieren? Antwort zu 2: In der Arbeitsgruppe zur #Baukoordinierung wurden die verschiedenen Baumaßnahmen erörtert. Aus übergeordneten Gründen wurde entschieden, die Baumaßnahmen trotz der zeitlichen Parallelität durchzuführen. Frage 3: Warum wurde in der Hauptstraße in Rummelsburg nicht eine temporäre #Busspur für den SEV eingerichtet, so dass die Busse nicht hätten im Stau stehen müssen, wodurch eine attraktivere Fahrtzeit des SEV ermöglicht worden wäre? Antwort zu 3: Hinsichtlich der nicht erfolgten Einrichtung einer Busspur verweist die DB AG insbesondere auf die nach ursprünglicher Planung kürzere Dauer der Sperrung im Abschnitt Alexanderplatz – Lichtenberg/Karlshorst/Treptower Park, die erst in einer vergleichsweise späten Planungsphase der Baumaßnahme angepasst werden musste, nachdem durch das ausführende Unternehmen ein erhöhter Sperrpausenbedarf angezeigt wurde. Bezüglich des Abschnittes Ostkreuz – Karlshorst der Linie S3, in dem die hier in Rede stehende Hauptstraße liegt, änderte sich die Gesamtdauer der Sperrung (02.11., 4:30 Uhr bis 12.11., 03:45 Uhr) jedoch nicht. Die DB AG teilt zum Ersatzverkehr während dieser Baumaßnahme Folgendes mit: „Bei der Abstimmung der Streckenführung für den Schienenersatzverkehr (SEV) im Vorfeld der Baumaßnahme wurde vom damals bekannten Bauzeitraum Freitag, 02. November 2018, 4:30 Uhr bis Montag, 05. November 2018, 3:45 Uhr ausgegangen. Für den Freitag, als letzten Tag der Berliner Herbstferien, wurde keine Einrichtung einer Busspur auf der Hauptstraße bei der Verkehrslenkung beantragt. Aus vergangenen Baumaßnahmen mit SEV-Leistungen war bekannt, dass die Einrichtung einer Busspur sehr kostenintensiv ist und dass durch die Baumaßnahme auch der Individualverkehr auf der Umfahrungsstrecke deutlich zunimmt, so dass mit einer zusätzlichen Busspur, die dann dem Individualverkehr nicht zur Verfügung steht, ein 3 größeres Verkehrschaos provoziert wird, bzw. die Einhaltung der Busspur gerade in der kritischen Hauptverkehrszeit nicht eindeutig gewährleistet sein kann.“ Ergänzend teilt die Verkehrslenkung Berlin hierzu mit, dass die Busspuren seitens des Betreibers, der Firma Bayern Express & P. Kühn Berlin GmbH im Auftrag der Deutschen Bahn AG, weder beantragt noch als sinnvoll erachtet wurden. Frage 4: Für viele Pendler*innen aus dem Berliner Osten diente während der Sperrungen der betroffenen SBahnlinien die U5 als Ausweichroute, die allerdings mit dem hohen Fahrgastaufkommen zeitweise überfordert war, wodurch viele Fahrgäste auf den SEV ausweichen mussten: a)Warum war es nicht möglich, auf der Line U5 die Taktzeiten auf unter 5 Minuten zu reduzieren? b)Wie bewertet der Berliner Senat die Abstimmung zwischen BVG und S-Bahn in diesem Fall? Antwort zu 4: a) Die DB AG teilt hierzu mit: „Mit BVG und VBB [Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg] wurden frühzeitig Abstimmungen zu einer Verstärkung auf der Linie U5 im Abschnitt Kaulsdorf Nord – Alexanderplatz aufgenommen. Als Resultat dieser Bemühungen verkehrte die Linie U5 im benannten Abschnitt zu den folgenden Betriebszeiten im 4 2/3 Minuten-Takt: Freitag, 02.11.18 5:00 Uhr bis 20:00 Uhr Samstag, 03.11.18 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr Sonntag, 04.11.18 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr Montag, 05.11.18 5:00 Uhr bis 20:00 Uhr“ Die BVG teilt hierzu mit: „Die regulären Taktzeiten auf der U5 während der Hauptverkehrszeit an Werktagen beinhalten einen 4 2/3 Minuten-Takt zwischen Alexanderplatz und Hönow. Während der S-Bahn-Sperrung Ostkreuz zwischen dem 02.11. – 06.11.18 wurden auf der U5 noch zusätzlich bei erhöhtem Fahrgastaufkommen Verstärkerfahrten eingesetzt. Ein dichterer Takt ist durch technisch-logistische Ursachen (aufgrund des Kehrens am Bahnsteig UBahnhof Alexanderplatz) nicht möglich.“ b) Die Abstimmung zwischen der S-Bahn Berlin GmbH und der BVG ist in diesem Fall nicht zu kritisieren. Eine Taktverdichtung der U-Bahn-Linie U5 wurde durch die S-Bahn Berlin GmbH bei der BVG angefragt, im betrieblich realisierbaren Umfang in das mit der VBB GmbH abzustimmende Ersatzkonzept aufgenommen und letztlich auch bestellt und durch die BVG erbracht. Der Antwort der BVG zu 4 a) ist zu entnehmen, dass eine darüber hinausgehende Verdichtung der U5 tatsächlich nicht möglich war. Hieran hätte im Übrigen auch die Einordnung der Sperrung zu einem anderen Zeitpunkt nichts geändert. Frage 5: Wie schätzt der Berliner Senat den Ablauf und die Koordination der Arbeiten rund um das Ostkreuz insgesamt ein? Welche Möglichkeiten sieht der Berliner Senat in Zukunft, die negativen Auswirkungen von Wartungs- oder Bauarbeiten an wichtigen Verkehrsknotenpunkten des ÖPNV zu reduzieren? 4 Antwort zu 5: Bei der Bewertung des Bauablaufs im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der viergleisigen Infrastruktur im Abschnitt Ostkreuz – Ostbahnhof ist die entstandene Verschiebung des Sperrzeitraums und die hieraus resultierende Einordnung der Baumaßnahme außerhalb von Ferienzeiträumen kritisch zu bewerten. Hierdurch musste mittels des Ersatzkonzeptes, das sowohl den Ersatzverkehr mit Bussen als auch die Taktverdichtung der U-Bahn-Linie U5 umfasste, ein deutlich größeres Fahrgastaufkommen bewältigt werden, als dies in einem Ferienzeitraum (Sommer- oder Herbstferien) der Fall gewesen wäre. Dieses größere Fahrgastaufkommen wie auch das außerhalb der Ferien ebenfalls größere Verkehrsaufkommen auf den vom SEV zu durchfahrenden Straßen trugen maßgeblich zu den aufgetretenen Problemen des Ersatzverkehrs bei. Des Weiteren bewertet der Senat die im Nachgang der viertägigen Totalsperrung des Abschnitts Alexanderplatz – Lichtenberg/Karlshorst/Treptower Park eingetretenen erheblichen Einschränkungen infolge von Softwareproblemen des Elektronischen Stellwerks Ostkreuz als sehr problematisch. Grundsätzlich ist festzustellen, dass für die erforderlichen Arbeiten im Öffentlichen Personennahverkehr(ÖPNV)-Netz (sowohl für dessen Erneuerung und Modernisierung als auch für den weiteren Ausbau) Einschränkungen des Verkehrsangebotes und Sperrungen von Streckenabschnitten auch künftig nicht zu vermeiden sein werden. Das Ziel des Berliner Senats besteht darin, diese Sperrungen zum überwiegenden Teil in Nächten mit Betriebspause (Sonntag bis Freitag), an Wochenenden oder in Ferienzeiträumen einzuordnen. Hierzu besteht zwischen der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und den weiteren Beteiligten wie der DB AG, der BVG, dem VBB und auch den Fahrgastverbänden Konsens, um die Auswirkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten. Ein weiteres Ziel besteht darin, gleichzeitige Sperrungen auf parallel verlaufenden ÖPNVAchsen, insbesondere im Schnellbahnnetz, möglichst zu vermeiden, so dass für die jeweils gesperrte Achse neben dem Ersatzverkehr auch Umfahrungsalternativen bestehen bleiben. Erschwerend bzw. restriktiv wirken sich für die Steuerung und Abstimmung der zeitlichen Einordnung von Baumaßnahmen insbesondere die nachfolgend aufgeführten Randbedingungen aus:
die große Menge der aktuell und in den kommenden Jahren in allen Verkehrsnetzen
erforderlichen Erneuerungs- und Instandhaltungsarbeiten, mit zum Teil komplexen
Abhängigkeiten der einzelnen Baumaßnahmen untereinander,
die begrenzte Verfügbarkeit spezieller Baumaschinen, die oft mit sehr langem
zeitlichem Vorlauf verbindlich gebucht werden müssen,
die begrenzte Verfügbarkeit von Bussen und Fahrpersonal für Ersatzverkehre (nicht
nur in unserer Region, sondern deutschlandweit), die zudem bei mehreren
gleichzeitigen größeren Sperrungen bereits heute zum Teil aus entfernten Regionen
zugeführt werden müssen.
Frage 6:
Welche weiteren Bauarbeiten und Sperrungen sind für den Berliner Südosten bis Ende 2019 geplant?
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Antwort zu 6:
Die im Jahr 2019 geplanten baubedingten Einschränkungen auf den S-Bahn-Strecken im
Berliner Osten und Südosten können der beigefügten, von der DB Netz AG erstellten,
Anlage entnommen werden. Die darin mehrfach verwendete Abkürzung „Tsp“ steht für
„Totalsperrung“.
Berlin, den 05.12.2018
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Nun wird im Bahnhof die #Videoüberwachung erneuert. Das Projekt soll bis voraussichtlich April 2019 abgeschlossen sein.
Wer am Bahnhof #Friedrichstraße umsteigt, dem sind Absperrungen und Einschränkungen vertraut. Die wichtige Kreuzungsstation, wo täglich Hunderte Regionalzüge, S- und U-Bahnen halten (aktuell 240.000 Reisende am Tag), ist seit Langem eine #Dauerbaustelle. Auslöser war ein gefährlicher Zwischenfall vor fast genau sechs Jahren. Am 13. Dezember 2012 war – ohne Vorwarnung – ein 25 Kilogramm schwerer Betonbrocken herabgestürzt. Wie durch ein Wunder wurde niemand in der zu jeder Tageszeit stark belebten Halle unter den Bahnsteigen verletzt.
Bei der Suche nach der Unfallursache stießen die Experten der Bahn auf ein ernsthaftes Problem. Bei der nach der Wiedervereinigung erfolgten Erneuerung des einstigen #Grenzbahnhofs war gepfuscht worden. Die Lager, auf denen die Fern- und Regionalbahngleise über der ebenerdigen Halle ruhen, waren während der #Bahnhofssanierung Mitte der 90er-Jahre mit Beton verbaut worden, der keine Schwingungen ausgleichen konnte. Es kam dadurch zu Spannungen, in deren Folge sich das Betonteil löste. Begleitet von umfangreichen Einschränkungen ließ die Bahn bereits 2012 und 2013 die Hallendecke erst einmal provisorisch sichern.
Die Bauarbeiten am #S-Bahnhof laufen bereits seit 13 Jahren. In der zweiten Jahreshälfte 2019 soll alles komplett sein.
Zu den Dauerbaustellen im Berliner Bahnnetz gehört der S-Bahnhof an der #Warschauer Straße. Er ist sozusagen der kleine Bruder vom #Ostkreuz. Veränderungen dort haben immer auch Auswirkungen auf die nur wenige Hundert Meter entfernt gelegene Nachbarstation.
Wegen akuter #Baumängel hatte die Bahn bereits Ende 2004 Teile des maroden #Zugangsgebäudes zum Bahnhof sperren müssen. Das #Empfangsgebäude und die Bahnsteigzugänge wurden Anfang 2005 abgerissen. Mehr als ein Jahrzehnt mussten die Reisenden über provisorische #Treppenanlagen zu den Bahnsteigen der S-Bahn gehen. Denn das geplante neue #Bahnhofsgebäude ließ auf sich warten.
An Berlins größtem #Bahnknoten sind die Bauarbeiten vorbei – nach zwölf Jahren. Gekostet hat der Umbau 500 Millionen Euro.
Einer wird arbeitslos am #Ostkreuz: Max der Maulwurf. Das Baustellen-Maskottchen der Bahn musste zwölf Jahre lang Ausfälle, Sperrungen, Pendel- und #Schienenersatzverkehr schönreden. Tatsächlich hat das Projekt Ostkreuz die Geduld von Fahrgästen und Anwohnern lange strapaziert. Dass damit am Sonntag Schluss sein soll – unvorstellbar.
Drei Tage vor dem #Fahrplanwechsel am Sonntag sah Max der Maulwurf noch einmal persönlich nach dem Stand der Dinge, stieg an Gleis 6 aus einer S-Bahn, wischte sich den Schweiß von der Stirn und verkündete: „Geschafft“. Das sagte später auch Richard #Lutz, der Chef der Deutschen Bahn, bei einer kleinen Eröffnungsfeier zwischen den Gleisen 5 und 6. Dass er persönlich kam, zeigt die Wichtigkeit dieses Projektes.