Die #Schleuse wird künftig von einer #Leitzentrale auf dem Bauhof #Berlin-Grünau gesteuert. Derzeit laufen entsprechende Umbauarbeiten.
Die Schleuse Charlottenburg auf der #Spree-Oder-Wasserstraße erhält eine #Fernbedienung. Derzeit laufen entsprechende Umbauarbeiten, wie das #Wasserstraßen-Neubauamt Berlin (#WNA) am Donnerstag mitteilte.
Noch mindestens bis Ende August bleibt die #Südkammer der #Schleuse #Mühlendamm geschlossen.
Bei den sommerlichen Temperaturen zieht es wieder viele Berliner auf die Spree. Die #Passagierschiffe, die Berlin-Besuchern die Stadt vom Wasser aus zeigen, sind voll. Ärgerlich nur, wenn die Fahrt plötzlich endet, weil eine der #Spree-Schleusen gesperrt oder defekt ist. Zurzeit staut es sich unter anderem an der #Mühlendamm-Schleuse. Aufgrund einer Havarie im Februar ist die Südkammer der Schleuse, die auf einem der meistbefahrenen Abschnitte der Spree liegt, gesperrt.
#Niederfinow (MOZ) Die #Inbetriebnahme des neuen #Schiffshebewerkes noch in ihrer aktiven Zeit zu erleben, das ist ihnen nicht vergönnt. Gleichwohl haben Peter Huth und Uwe Scheffert eine maßgebliche Aktie an dem Projekt. Jetzt wurden die beiden #Stahlwasserbauer in den Ruhestand verabschiedet.
Das Beste zum Schluss. Peter Huth und Uwe Scheffert (beide 65) können das mit Fug und Recht über ihren letzten Job sagen. In den Diensten des #Wasserstraßen-Neubauamtes Berlin (#WNA) stehend, begleiteten sie in den vergangenen zehn Jahren Planung und #Neubau des Schiffshebewerkes in Niederfinow. Der eine, Huth, als Projektleiter, der andere, Scheffert, als sogenannter Baubevollmächtigter. Zwei Spitzenpositionen beim WNA, dem Bauherrn des #Hebewerkes. Und eine überaus spannende Aufgabe in der letzten Phase ihrer beruflichen Laufbahn. Ein Projekt mit Potenzial, Eingang in die Geschichtsbücher für herausragende Technik zu finden.
Rolf Dietrich, Leiter des WNA Berlin und damit Chef des scheidenden Duos, skizzierte den Weg der Zwei nach – von der Ausbildung und vom Studium über die Forschungsanstalt für Schifffahrt, Wasser- und Grundbau, in der beide zu DDR-Zeiten tätig waren, bis hin zum Sachbereich 8 beim WNA, der ausschließlich mit dem Neubau des #Schiffsfahrstuhls in Niederfinow befasst ist. Zweifellos die interessanteste Etappe in der Karriere.
Gleichwohl haben sich Huth und Scheffert auch vorher schon einen Namen gemacht. Etwa mit solch anspruchsvollen Projekten wie der #Schleuse Charlottenburg, der #Waggonkippanlage im Hafen Königs Wusterhausen, den außergewöhnlichen #Hubschwenktoren an den Schleusen der Staustufe #Hohensaaten. Und natürlich mit dem spektakulären Neubau der #Kreuzungsanlage zwischen Oder-Havel-Kanal, #Bahnlinie und Landesstraße in Eberswalde, für den seinerzeit Peter Huth verantwortlich zeichnete und mit dem sich der Berliner, damals noch beim Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde (WSA) in einer leitenden Funktion, für die neue, die noch größere …
Wegen einer Havarie musste die Schleuse Spandau gesperrt werden. Ein zuverlässiger Öffnungstermin steht noch nicht fest. Alternative: Umweg über Schleuse Schönwalde.
„Wir machen #Schifffahrt möglich“, wirbt das Wasserstraßen- und #Schifffahrtsamt Berlin. Für die #Schleuse#Spandau aber gilt das momentan ganz sicher nicht. Die musste nämlich jetzt wegen einer #Havarie geschlossen werden und das ausgerechnet zu Beginn der Schleusen-Saison. Denn jetzt, im Sommer, ist das Verkehrsaufkommen auf der Havel besonders groß. Viele Freizeitkapitäne und Sportboote sind unterwegs, und da die Schleuse zwischen Zitadelle und Kolk auf dem Hauptverkehrsweg zwischen Stettin und Berliner City liegt, fahren hier auch viele Frachtschiffe durch. Täglich passieren bis zu 200 Wasserfahrzeuge die Schleuse.
Grund für die Sperrung ist ein defektes Bauteil. Das hat versagt und dabei den Verriegelungsmechanismus des 42 Tonnen schweren Drehsegmenttores am #Oberhaupt der Schleuse schwer beschädigt. „Bei der #Verriegelung handelt es sich um ein sicherheitsrelevantes Bauteil, ohne das die Schleuse nicht betrieben werden kann“, teilt Lars Doering, stellvertretender Leiter des Schifffahrtamtes Berlin mit. Die Instandsetzungsarbeiten seien bereits beauftragt. Einen zuverlässigen Öffnungstermin gibt es aber noch nicht. „Die Dauer der Sperrung ergibt sich aus den Lieferzeiten für die erforderlichen Bauteile und Materialien“, so Doering.
Wasserschiffer und Wassersportler haben nun laut Schifffahrtsamt alternativ die Möglichkeit, über den #Havelkanal und die Schleuse #Schönwalde im Havelland auszuweichen. Dort wird es dann wohl lange Wartezeiten geben. Oder sie fahren über den #Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal und die #Spree-Oder-Wasserstraße mit den Schleusen Plötzensee und …
Diese Saison wird anstrengend für das Personal der wichtigsten #Schleuse in Berlin. „Auf die Mitarbeiter am #Mühlendamm kommt eine große psychische Belastung zu“, sagt Michael Scholz, Leiter des #Wasserstraßen- und #Schifffahrtsamts Berlin. Wegen einer #Havarie steht nur noch eine der beiden #Schleusenkammern zur Verfügung. Damit der Verkehr halbwegs aufrechterhalten werden kann, muss das Personal darauf achten, dass die verbleibende Kammer gut ausgenutzt wird. „Das ist wie ein Puzzle aus #Wasserfahrzeugen“, so Scholz. Damit es aufgeht, werden #Schiffsführer länger als gewohnt warten müssen. Dabei gibt es auch an anderen Berliner Schleusen Probleme.
Was ist geschehen? Plötzlich konnte in der Südkammer der Mühlendammschleuse ein Torflügel nicht mehr bewegt werden. „Ein #Halslager ist gebrochen“, erklärt Scholz. Es gehört zu der Konstruktion, mit deren Hilfe das Tor im #Oberhaupt, dem oberen Teil der Anlage in Mitte, bewegt wird. Wenn sie bricht, ist die Wirkung ähnlich wie bei einem kaputten Scharnier: Das Tor lässt sich erst mal nicht mehr gebrauchen. In der Südkammer sind keine Schleusungen mehr möglich.
Keine andere Schleuse in Deutschland wird so stark genutzt
Wie kam es zu dem Bruch? Das Halslager ist offenbar altersbedingt gebrochen, berichtet Scholz. Die ständige Bewegung hat Spuren hinterlassen: „Teile der Konstruktion sind tordiert“ – in sich verdreht. Zwar ist die #Spree-Schleuse während der 1990-er Jahre erneuert worden. Doch seitdem ist wieder viel Zeit vergangen – in der die Technik …
Weil die #Sanierung mehr Zeit in Anspruch nimmt als gedacht, soll die #Schleuse im #Landwehrkanal nun erst am 21. April wieder freigegeben werden, wie das Wasserstraßen- und #Schifffahrtsamt Berlin am Dienstag mitteilte. Nach Beginn der Arbeiten im November seien vorher nicht erkennbare Schäden an der Bausubstanz und der Antriebstechnik festgestellt worden. Das verlängere die Bauzeit. An den Kosten der Sanierung von rund …
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
Wie viele #Feuerlöschboote sind derzeit bei der Berliner #Feuerwehr vorhanden und wie viele davon einsatzbereit? (Aufstellung nach Baujahr erbeten.)
Zu 1.:
Bei der Berliner Feuerwehr ist ein #Löschboot einsatzbereit und mit festem Personal besetzt. Ein weiteres Löschboot dient der technischen Ausfallreserve. Die Baujahre beider Boote sind 1974 bzw. 1975.
Wo liegen die Standorte der Berliner Feuerlöschboote? (Aufstellung nach Direktionen erbeten.)
Zu 2.:
Beide Löschboote befinden sich am Anleger der #Feuerwache#Spandau-Süd in der Direktion West.
Wie hoch sind die Kosten für den Kauf eines neuen Feuerlöschbootes?
Zu 3.:
Die Kosten für die Neubeschaffung eines Löschbootes belaufen sich auf circa 2,5 Mio. Euro.
Wurde das Löschbootkonzept nach dem 18.08.2015 verändert oder angepasst? Welche Konsequenzen hatte die nicht mögliche Nutzung der Charlottenburger Schleuse für das vorliegende Konzept?
Zu 4.:
Das Löschbootkonzept wurde durch die Ergänzung von 3 #Mehrzweckbooten im Jahr 2016 angepasst.
Die anhaltenden Probleme mit den Schleusenzeiten sind der Berliner Feuerwehr bekannt.
Auch aus diesem Grund gibt es die verschiedenen Standorte der #Mehrzweckboote innerhalb Berlins. Am Bau eines Standortes in der Innenstadt, Feuerwache Tiergarten, wird gearbeitet (siehe auch Antwort zur Frage 7). Darüber hinaus sind in allen #Schleusenabschnitten#Polizeiboote stationiert.
Wurden die Betriebszeiten der #Schleuse angepasst oder verändert bzw. ist die Schleuse nun permanent besetzt?
Zu 5.:
Die Betriebszeiten der Schleuse Charlottenburg sind je nach Jahreszeit von maximal 6 bis 22 Uhr angegeben. Nachts findet kein Schleusenbetrieb statt.
Für das Jahr 2018 soll zwischen der Senatsverwaltung für Inneres und Sport und dem Wasser- und #Schifffahrtsamt Berlin vereinbart werden, eine #Rufbereitschaft für die Schleusenwärterinnen und Schleusenwärter einzurichten. Die Kosten dafür gehen zu Lasten des Haushalts der Berliner Feuerwehr.
Wie oft mussten Feuerwehrkräfte bei Einsätzen auf Boote der Wasserschutzpolizei ausweichen um tätig werden zu können? (Aufstellung der letzten fünf Jahre erbeten.)
Zu 6.:
In das Einsatzkonzept für Einsätze auf den Berliner Gewässern sind Polizeiboote regelhaft mit eingebunden. Dazu wurden diese Boote mit Feuerlöschtechnik aufgerüstet. Im Rahmen von Einsätzen wurden in den letzten 5 Jahren Polizeiboote wie folgt eingebunden:
Jahr
2012
2013
2014
2015
2016
Einsätze
2
8
9
2
3
Wie viele Mehrzweckboote sind derzeit im Einsatz? (Aufstellung nach Direktionen und Standorten erbeten.)
Zu 7.:
Derzeit sind 4 Mehrzweckboote (#MZB) bei der Berliner Feuerwehr im Einsatz.
MZB
Nr.
jetzigerStandort
Direktion
künftigerStandort
Direktion
1
Freiwillige Feuerwehr Friedrichshagen DLRG-Station am Spreetunnel
Süd
Feuerwache Tiergarten nach Fertigstellung der Steganlage
West
2
Köpenick
Grünauer Str. Nähe Ersatzwache aufgrund Umbau Feuerwache Köpenick
Süd
Feuerwache Köpenick nach Fertigstellung der Baumaßnahmen
Süd
3
Freiwillige Feuerwehr Tegelort
Nord
Freiwillige Feuerwehr Tegelort
Nord
4
Feuerwache Spandau Süd
West
Feuerwache Wannsee, nach Fertigstellung der Steganlage
West
Wie viele Mehrzweckboote (MZB) werden im Doppelhaushalt 2018/19 angeschafft?
Zu 8.:
Im Doppelhaushalt 2018/19 ist keine Anschaffung vorgesehen.
Auf welche Direktionen werden diese MZB verteilt werden? (Aufstellung nach Direktionen erbeten.)
Zu 9.:
Entfällt.
Gibt es derzeit konkrete Einsatz- und Rettungskonzepte für den #Müggelsee, den #Wannsee und den #Tegeler See?
Zu 10.:
Die Berliner Feuerwehr hat eine Geschäftsanweisung, die für Einsätze auf allen Gewässern Berlins gilt. Für die oben genannten Seen gibt es keine speziellen Konzepte.
Bleibt es dabei, dass das Einsatz- und Rettungskonzept der Berliner Feuerwehr keine Jet-Ski für Einsätze auf den Gewässern Berlins beinhalten wird? (Wenn ja, mit welcher konkreten Begründung?)
Zu 11.:
Ja.
Ein Jetski hat für die Berliner Feuerwehr einen sehr geringen Einsatzwert. Es ist zwar möglich, Rettungskräfte in kurzer Zeit zur Unfallstelle zu bringen, aber es können dort mangels Ausrüstung kaum Rettungsmaßnahmen ergriffen werden. Das gilt sowohl für die Hilfe bei gekenterten Booten als auch für die Rettung von Personen, die sich im Wasser befinden. Zudem kann die enorm hohe Geschwindigkeit von Jetski (über 100 km/h) auch eine Gefährdung darstellen, weil im Wasser befindliche Personen (vor allem bei Wellengang) übersehen werden könnten.
„MS Moby Dick“ heißt das Tourismusschiff, das für die Stern und Kreisschiffahrt GmbH auf den Binnengewässern der Stadt unterwegs ist. Das Schiff mit der auffälligen Wal-Fassade fährt die Tour mit dem Titel „H8 – Von Tegel in die City“. Vom Tegeler See führt sie normalerweise über den Berlin-Spandauer Schiffahrtskanal, hier durch die Schleuse Plötzensee, weiter zum Westhafen, Nordhafen und Humboldthafen und dann auf der Spree bis zum Haus der Kulturen. Dort legt es an, wendet und fährt wieder zurück. „Eine besondere Tour, die sich gut entwickelt hat. Sie dauert hin und zurück dreieinhalb Stunden. Das ist die Zeit, die der Fahrgast noch gerne investiert“, sagt Christian Garbrecht, bei der Stern und Kreis im Vertrieb tätig.
Durch die Sperre muss "Moby Dick" nun schon in Höhe Seestraße auf die Spree abbiegen und einen Umweg von einer Stunde in Kauf nehmen. Dadurch ist das Schiff nun fünfeinhalb Stunden hin und zurück unterwegs. Anstatt zweimal pro Tag nur noch einmal, und auch für den üblichen zusätzlichen Einsatz auf der Oberhavel fehlt laut Garbrecht die Zeit. „Dazu kommt, dass die Passagiere bei über fünf Stunden Fahrzeit schon schlucken. Insgesamt fallen sechs Fahrten pro Woche aus. In Spitzenzeiten fehlen uns damit 500 bis 600 Fahrgäste. Und wir haben im Frühjahr 100 000 Fahrpläne gedruckt, die nicht mehr stimmen.“
Der Ausbau von Havel und Spree für große Güterschiffe im Zuge des Verkehrsprojekts 17 Deutsche Einheit (#VDE17) soll ökologischer geschehen als zuletzt geplant. Nach Angaben des #Wasserstraßen-Neubauamtes (#WNA) Berlin wurden die ohnehin erheblich reduzierten Ausbaupläne für die sogenannte Nordtrasse zum #Westhafen zwischen dem Pichelsdorfer Gmünd und der #Schleuse Charlottenburg nochmals nachgebessert.
Noch im Februar soll der Antrag auf Einleitung eines neuen Planfeststellungsverfahrens bei der zuständigen Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt in Bonn eingereicht werden, kündigte WNA-Chef Rolf Dietrich der Berliner Morgenpost an. Das erste Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der Spree war 2010 nach massiven Protesten von Landespolitikern und Naturschützern gestoppt worden.
Für Fische und Amphibien entstehen neue Flachwasserzonen
Nun werden die Planverfahren für die Spree und den kanalisierten Teil der Unterhavel zusammengefasst. Die Havel zwischen Pichelsdorf und der südlichen Stadtgrenze bleibt unangetastet. Das Flussbett soll auf der Nordtrasse nicht wie ursprünglich gedacht auf vier, sondern auf 3,50 Meter Tiefe ausgebaggert werden.
www.berlin.de Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
Frage 1: Wann erwartet der Senat, dass die #Mühlendammschleuse wieder in vollem Umfang genutzt werden kann? Sieht der Senat eine Möglichkeit einer schnelleren #Schadensbehebung, damit die #Schleuse noch in dieser #Sommersaison wieder in vollem Umfang genutzt werden kann? Frage 2: Wie setzt sich der Senat für eine schnellere Behebung des Schadens ein? Frage 3: Welche EU-Normen in diesem Zusammenhang haben sich seit den 90er Jahren verändert und welchen Einfluss hat dies auf die Reparatur der Schleuse? 3.1. Wird dadurch die Reparatur der Schleuse verzögert? Falls ja, wie lange? 3.2. Erhöhen sich dadurch die Kosten für die Reparatur der Schleuse? Wenn ja, in welcher Höhe? Frage 4: Welche Möglichkeiten sieht der Senat die Öffnungszeiten der zweiten Kammer der Mühlenschleuse zu verlängern, um die Frachtschifffahrt möglichst außerhalb der Hauptausflugszeit abwickeln zu können? Antwort zu 1 bis 4: Die Südkammer der Schleuse Mühlendamm auf der Spree- Oder- Wasserstrasse (SOW) bei km 17,5 wurde aufgrund der Havarie vom 22. März 2014 bis auf Widerruf für den gesamten Schiffsverkehr gesperrt (Schifffahrtspolizeiliche Anordnung Nr. 57/2014 gemäß § 1.22 der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung (BinSchStrO) für die Schifffahrt auf der Spree- Oder- Wasserstrasse (SOW)). Bei der SOW handelt es sich um eine Bundeswasserstraße. Die Verwaltung dieser liegt bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV). Die WSV sorgt unter anderem als Strompolizeibehörde und Bauaufsichtsbehörde dafür, dass sich die Wasserstraßen in dem für die Schifffahrt erforderlichen Zustand befinden und dass die bundeseigenen Schifffahrtsanlagen und die Wasserstraßen allen Anforderungen der Sicherheit und Ordnung genügen. Die WSV unterhält und betreibt auch die Schleuse Mühlendamm. Die vorliegende Anfrage betrifft somit ausschließlich ein Bundesvorhaben und damit die originäre Zuständigkeit des Bundes – unbenommen der Bedeutung der Anlage für Berlin. Einflussmöglichkeiten des Landes, z. B. auf die Beschleunigung des Verfahrens oder die Änderung von Betriebszeiten, bestehen vor diesem Hintergrund nicht. Nach dem jetzigen Kenntnisstand des Senats wurde nach Schadenseintritt am Schleusentor der Mühlendammschleuse vom zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Berlin die Trockenlegung der Schleusenkammer veranlasst. Nach erfolgter Trockenlegung fanden diverse Untersuchungen zur Feststellung des Schadensausmaßes statt. Diese mündeten in eine gemeinsame Schadensbegutachtung und -besichtigung am 9. April 2014 unter Teilnahme des WSA, der Bundesanstalt für Wasserbau, dem Havariekommissar sowie einem Versicherungsgutachter. Es wurde nach vorliegenden Informationen einvernehmlich festgestellt, dass aufgrund des Schadensbildes eine Notreparatur für eine zeitnahe Wiederaufnahme von Schleusungen in dieser Kammer nicht möglich ist. Zur Schadensbeseitigung und Herstellung der Betriebsfähigkeit der Schleusenkammer muss ein Torflügel eine Teilerneuerung erfahren. Nach der Bestimmung und Beschreibung der notwendigen Leistung soll nach Aussagen der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt Außenstelle Ost eine Vergabe der Instandsetzungsarbeiten bis Ende Mai 2014 mit dem Ziel einer Sanierung bis Ende August 2014 erfolgen. Berlin, den 22. April 2014 In Vertretung Christian Gaebler ………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 24. Apr. 2014)