Bereits im #Lärmaktionsplan 2019-2023 wurde in Bezug auf auch oberirdisch verkehrende #U-Bahn-Fahrzeuge festgelegt: „ Bei der #Neubeschaffung von U-Bahn-Fahrzeugen werden anspruchsvollere #Geräuschanforderungen eingehalten als bei Altfahrzeugen.“ Welche Werte werden aktuell vom Senat herangezogen, um die Geräusch- und Lärmentwicklung bei U-Bahn-Fahrzeugen zu messen und zu bewerten?
Frage 2:
Welche Grenzwerte sind jeweils für die in 1. genannten Kriterien festgelegt worden und auf welchen Vorgaben beruhen sie?
Dauerhaftes Einwirken eines Lärmmittelungspegels oberhalb 65 dB(A) am Tag oder 55 dB(A) nachts wirken als #Stressfaktor und beeinflussen so Gesundheit und Wohlbefinden. Infolge der Aktivierung des autonomen Nervensystems und des hormonellen Systems kommt es zu Veränderungen bei Blutdruck, Herzfrequenz und anderen Kreislauffaktoren. Die vermehrte Ausschüttung von Stresshormonen greift ihrerseits in Stoffwechselvorgänge des Körpers ein.
Stickstoffdioxid (NO2) schädigt das Schleimhautgewebe im Atemtrakt und reizt die Augen. Bei hohen Konzentrationen können Atemnot, Husten, Bronchitis, Lungenödem, steigende Anfälligkeit für Atemwegsinfekte sowie Lungenfunktionsminderung auftreten.
Im Rahmen des Infrastrukturprojektes #i2030 plant die DB Netz AG im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg die Anbindung der Gemeinde #Stahnsdorf an das Berliner #S-Bahn-Netz. Wie das Unternehmen der Gemeindeverwaltung in dieser Woche mitteilte, finden zu diesem Zweck ab März 2023 für voraussichtlich zwei bis drei Monate #Vermessungsarbeiten statt.