DB stellt den ersten Wagen des neuen #ICE L in Berlin vor • #Stufenloser Ein- und Ausstieg schafft mehr Komfort für alle Reisenden • 23 neue Züge schrittweise ab Herbst 2024 im Einsatz
Die Deutsche Bahn (DB) hat heute in Berlin den ersten Wagen des neuen ICE L präsentiert. Der Zug des spanischen Herstellers #Talgo setzt bei der #Barrierefreiheit neue Maßstäbe: Durch seinen stufenlosen Zugang können Reisende im Rollstuhl erstmals ohne fremde Hilfe in den ICE L ein- und aussteigen. Aber auch alle anderen Fahrgäste etwa mit großem Koffer, Kinderwagen oder Fahrrad profitieren vom #ebenerdigen Einstieg. Ab Herbst 2024 werden 23 ICE L – das L steht dabei für den englischen Begriff „low floor“, also „Niederflur“ – die #Fernverkehrsflotte der DB schrittweise verstärken. Zuerst kommen die Züge auf der Linie Berlin – #Amsterdam zum Einsatz. Im Jahr 2026 werden die Züge auch auf den touristischen Verbindungen nach #Sylt und #Oberstdorf verkehren.
Frage 1: Wie ist der aktuelle Sachstand der Planungen bezüglich der #Sanierung und #Wiederinbetriebnahme des #Fußgängertunnels am Bahnhof #Schöneweide und aus welchem Grund wurde der Tunnel bisher nicht wie angekündigt saniert? Antwort zu 1: Das Vergabeverfahren für die Bauleistungen einschließlich Erstellung notwendiger technischer Ausführungsunterlagen wurde im April 2018 eingeleitet. Es wurde kein Angebot abgegeben und im September 2018 ein erneutes Vergabeverfahren durchgeführt. Das einzige eingereichte Angebot wies einen mehrfachen Angebotspreis gegenüber der Kostenberechnung aus und konnte daher aus Wirtschaftlichkeitsgründen nicht beauftragt werden. Um gegebenfalls einen anderen Bieterkreis anzusprechen, erfolgt nunmehr die Umstellung auf kleinteilige Vergaben einzelner Fachgewerke. Die #Angebotseinholung dieser baulichen Teilleistungen befindet sich in der Vorbereitungsphase. Frage 2: Erfolgte die in der schriftlichen Anfrage angekündigte Prüfung der verkehrlichen und verkehrstechnischen Voraussetzungen und Lösungsmöglichkeiten für die Schaffung einer #ebenerdigen Führung des #Fußgängerverkehrs, die eine #Schließung des Tunnels zulassen würde? Wenn ja, mit welchem Ergebnis? 2 Frage 3: Wie ist der aktuelle Sachstand bezüglich alternativer Nutzungskonzepte, beispielsweise in Form eines automatischen #Fahrradparkhauses? Antwort zu 2 und zu 3: Grundsätzlich hat der Senat das Ziel, an allen Zugangsstellen zum öffentlichen Nahverkehr das Angebot an Fahrradabstellanlagen zu überprüfen und im Rahmen der Möglichkeiten quantitativ und qualitativ zu verbessern. Zur Erreichung dieses Ziels, welches sich auch in § 47 des Mobilitätsgesetzes wiederfindet, wurde die GB infraVelo GmbH, eine Entwicklungsgesellschaft des Landes Berlin, gegründet. Diese soll in enger Abstimmung mit dem Senat und den Bezirken neben anderen Projekten auch Fahrradabstellanlagen planen und baulich umsetzen. Hierzu führt die GB infraVelo GmbH Standort- und Potenzialanalysen zum Fahrradparken an Bahnhöfen im Land Berlin durch. Eine Standort- und Potenzialanalyse ist auch für den Bahnhof Schöneweide vorgesehen. Erst nach Abschluss und Auswertung dieser Analyse ist es möglich, alternative Nutzungskonzepte für den Fußgängertunnel zu diskutieren. Als oberirdische Möglichkeit der Straßenquerung steht derzeit die lichtsignalgeregelte Fußgängerquerung im Zuge der Brückenstraße zur Verfügung. Berlin, den 20.12.2018 In Vertretung Ingmar Streese Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Bis zur #Fußball-WM hat die Bahn #gebaut wie ein Weltmeister. Jetzt aber stockt der weitere #Ausbau ihres Netzes. Pläne gibt es viele, doch es fehlt das Geld. Und wo die #Finanzierung steht, gibt es andere Hindernisse. So wird die „#Bahnstadt Berlin“ auch mit dem neuen Hauptbahnhof und dem Nord-Süd-Tunnel auf Jahre hinaus ein Torso bleiben. Selbst Projekte, für die es bereits feste Terminzusagen gab, wackeln.