Alle historischen Züge der Berliner S-Bahn im Einsatz
Am Sonnabend, 10. Mai, gibt es auf der Strecke von Ostbahnhof nach Erkner S-Bahn-Geschichte hautnah zu erleben: Anlässlich des Jubiläums „75 Jahre elektrischer S-Bahn-Verkehr nach Erkner“ sind zwischen 10 und 18 Uhr alle betriebsfähigen historischen Züge der Berliner S-Bahn im Einsatz.
Der älteste, das „Bernauer Viertel“, aus dem Jahre 1928, und der klassische Rundkopf (Baureihe 167) im Stil der 30er und 60er Jahre verfügen über Abteile 2. und 3. Klasse. Weiterhin fährt der Traditionszug im Zustand der 50er und 60er Jahre sowie der letzte Zug der Baureihe 475, der noch bis Ende 1997 im täglichen Einsatz war. Selbstverständlich laden rustikale Holzbänke zum Sitzen ein. Auch die Panorama-S-Bahn ist Richtung Südosten unterwegs – sie entstand im Jahr 1999 in eigener Werkstatt aus einem Zug der Baureihe 477.
Die Fahrt in den Sonderzügen lässt sich gut mit einem Besuch des Bölschestraßenfestes verbinden, das in diesem Jahr ganz im Zeichen des 250. Geburtstages des Köpenicker Ortsteils Friedrichshagen steht.
Der Fahrplan der Sonderzüge ist auf vielen Bahnhöfen ausgehängt und steht in der aktuellen Ausgabe der S-Bahn-Kundenzeit ‚punkt 3’ sowie im Internet unter www.s-bahn-berlin.de. Sondertickets zum Preis von 3 € (ermäßigt 2 €) für die Einzelfahrt sind direkt beim Schaffner im Zug erhältlich. Tageskarten für 5 € (ermäßigt 3 €) berechtigen zu beliebig vielen Fahrten in den Sonderzügen. Außerdem erhalten Inhaber dieser Tageskarten am 10. Mai 25 % Ermäßigung für alle Abfahrten der Stern- und Kreisschifffahrt ab Anleger Friedrichshagen.
Eine Straßenbahn selbst fahren? Warum nicht? Jetzt kann jedermann selbst eine „Große Gelbe“ durch Berlin fahren, jedenfalls virtuell.
Der Fahrsimulator im Ausbildungszentrum der Straßenbahn in Lichtenberg steht Besuchern ab 15. Mai 2003 jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat in der Zeit von 14 bis 18 Uhr zur Verfügung. Das Fahren damit ist fast so gut wie mit einer echten Straßenbahn. Gewöhnlich trainieren auf dem Fahrsimulator die Berliner Straßenbahnfahrer sichere Fahrweise und den Umgang mit kniffligen Situationen in Straßenverkehr.
Für 60 Euro können Sie 30 Minuten lang auf verschiedenen Tramstrecken entlang fahren, auf denen, wie im Echtbetrieb, auch Hindernisse und Pannen simuliert werden können.
Wo finden Sie den Fahrsimulator? Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Ausbildungszentrum Straßenbahn Siegfriedstr. 30-35 10365 Berlin
Die Fahrzeiten: Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat 14 bis 18 Uhr. (Die letzte „Fahrt“ beginnt um 17:30 Uhr)
Telefonische Anmeldung Montag bis Freitag 8 bis 14 Uhr – 030/ 256 30333.
Preis 60 Euro für 30 Minuten, zahlbar vor Ort.
Beachten Sie bitte folgende Hinweise:
* Fahrten auf dem Simulator sind für Personen ab 8 Jahre zugelassen. Für Kinder bis 14 Jahre ist die Begleitung eines Erwachsenen erforderlich. Kinder zwischen dem 14. und dem vollendetem 16. Lebensjahr ist der Besuch und die Nutzung des Verkehrs- und Fahrsimulators nur mit schriftlichem Einverständnis eines Erziehungsberechtigten gestattet.
* Die Nutzungszeit beträgt 30 Minuten. Die Nutzung dieser 30 Minuten kann durch eine Einzelperson oder auch durch eine Besuchergruppe (max. 5 Personen) erfolgen. Möchten aus einer Besuchergruppe mehrere Personen den Simulator innerhalb der 30 Minuten nutzen, reduziert sich entsprechend die Fahrzeit je Person. Ist eine größere Anzahl von Personen für die Nutzung vorgesehen, ist eine entsprechende Nutzungszeit abzustimmen.
* Ein bestimmter Fahrzeugtyp zur Simulatorfahrt kann auf Grund bestehender Ausbildungsbedingungen nicht garantiert werden.
* Die Besucher des Fahrsimulators melden sich bitte 10 Minuten vor Veranstaltungsbeginn beim Pförtner (Buseinfahrt Siegfriedstr.) und begeben sich von dort zum Foyer des Ausbildungscenters Fahrdienst Straßenbahn. Vom Foyer des Ausbildungscenters werden die Besucher durch einen verantwortlichen Mitarbeiter abgeholt. Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise unseres Personals. Für selbst verschuldete Unfälle übernimmt die BVG keine Haftung.
* Die BVG behält sich vor, bereits vereinbarte Termine abzusagen oder zu ändern.
Ein Fest für alle Sinne soll sie werden, die Internationale #Gartenbauausstellung (#IGA) in #Rostock, die seit gestern geöffnet hat. 170 Tage haben die Besucher Gelegenheit auf dem hundert Hektar großen Gelände an der #Warnow, zwischen zwei Stadtteilen die „Grüne #Weltausstellung am Meer“ zu erleben.
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IGA 2003 Rostock, bis 12. Oktober, täglich von 9 bis spätestens 22 Uhr. Eintritt: Erwachsene 14 Euro (ermäßigt 10,50 Euro), Jugendliche (bis einschließlich 16 Jahre) sieben Euro. Anreise: Bahn, #IGA-Express (Bahnhof Zoo zum IGA-Bahnhof #Lütten Klein) Mo. bis Fr. 8.34 Uhr, Rückfahrt 17.40 Uhr, 44 Euro für ein bis fünf Personen oder „#Schönes Wochende-Ticket“, Sonnabend oder Sonntag für 28 Euro. Weiteres im Internet unter www.iga2003.de .
Irgendwo eine qualmen und beliebig die Kippe austreten und liegen lassen, hat nun auch auf den Bahnhöfen #Alexanderplatz und #Friedrichstraße Folgen: 15 Euro #Bußgeld können verhängt werden.
Nicht nur die Wohnung wird zum Frühling auf Vordermann gebracht. Auch die S-Bahn Berlin GmbH führt eine „Aktion Frühjahrsputz“ auf den S-Bahnhöfen durch. „So beseitigen wir die Spuren des Winters, hervorgerufen von zig Millionen mit Granulat und Schneematsch benetzten Schuhen“, sagt Gerd Jacob, Leiter Infrastrukturmanagement der S-Bahn Berlin.
Insgesamt gibt das Unternehmen rund 10,6 Millionen Euro jährlich für die Reinigung seiner Fahrzeuge und der Bahnhöfe aus. Für die Züge stehen jährlich rund 4,75 Millionen Euro bereit. Bei den Stationen sind es rund 5,4 Millionen Euro für die tägliche Reinigung, die Graffitireini-gung und den Winterdienst. 400.000 Euro stehen zusätzlich für Sonderaktionen wie den „Frühjahrsputz“ bereit.
Die Reinigungsmaßnahmen für 152 S-Bahnhöfe organisiert die S-Bahn Berlin im Auftrag des Eigentümers DB Station&Service. Die Zyklen sind nach der verkehrlichen Bedeutung der Bahnhöfe gestaffelt. Wichtige Bahnhöfe in der Innenstadt wie z.B. Jannowitzbrücke und Pots-damer Platz haben bis zu 16 Stunden einen Präsenzdienst und werden im Grunde genommen permanent gereinigt. Die Nassreinigung erfolgt hier in der Regel dreimal in der Woche. Hierfür setzten die beauftragten Firmen spezielle Maschinen ein, zum Beispiel einen so genannten Scheuersaugautomat oder Spezialgeräte zum Säubern der Rolltreppen oder der Blindenleitstreifen auf den Bahnsteigen. S-Bahnhöfe mit hohem Fahrgastaufkommen wie Gesundbrunnen werden dreimal täglich gereinigt und erhalten zweimal in der Woche eine Nassreinigung. Auf dem größten Teil der reinen S-Bahnstationen wird zweimal täglich sauber gemacht. Zusätzlich einmal in der Woche steht eine Nassrein-ung an. Selbst die Haltepunkte mit nur geringem Reisendenaufkom-men werden mindestens einmal täglich gereinigt. Dies betrifft einige wenige Bahnhöfe auf Außenstrecken. Große Mischbahnhöfe wie Zoologischer Garten oder Ostbahnhof werden durch DB Station&Service mit noch größerer Intensität gesäubert. Dort sind die Kräfte 24 Stunden präsent, nass wird bis zu sieben Mal die Woche gereinigt.
Bei den Zügen wird ebenfalls mehrmals am Tag saubergemacht. „Auf 17 Endbahnhöfen sammeln die Reinigungskräfte Abfälle aus den Wagen, fegen und wischen, wenn es die Standzeit zulässt,“ sagt Fahrzeugchef Arnold Nitsch. Weiterhin werden die Züge in den Werkstätten Friedrichsfelde, Grünau und Wannsee sowie in den Außenstellen Erkner und Oranienburg gereinigt. Alle sieben Tage kommen sie in den Werkstätten auch in die Waschanlage. Einmal im Monat steht dort eine gründliche Reinigung speziell der Fußböden und der Scheiben von innen an. Vierteljährlich wird eine Grundreinigung aller wagerechten Flächen und halbjährlich eine Hauptreinigung aller waagerechten und senkrechten Flächen durchgeführt. Und schließlich durchläuft jedes Fahrzeug einmal im Jahr eine intensive Hauptreinigung, bei der „bis in die letzten Ecken“ geputzt und gewienert wird.
Täglich sind etwa 120 Arbeitskräfte von sieben Reinigungsfirmen auf den Bahnhöfen im Einsatz. Im Rahmen von Sonderleistungen oder Winterdienstleistungen kann sich diese Anzahl auch verdoppeln oder verdreifachen. Um die Züge kümmern sich 53 Mitarbeiter, davon 18 in den fünf Triebwagenhallen und 35 auf den 17 Endbahnhöfen.
Lässt sich im Haushalt mit einer Flasche Meister Proper und 300 Litern Wasser das halbe Jahr putzen, kommen bei der S-Bahn ganz andere Dimensionen zusammen. Für die Reinigung von Bahnsteigen und Bahnhofsgebäuden werden im Jahr ca. 3.000 Kubikmeter Wasser und etwa 190.000 Liter Reinigungsmittel verbraucht. Zum Entfernen von Graffiti oder zum Säubern von Edelstahlflächen muss der Reiniger unverdünnt eingesetzt werden. Für die Züge werden etwa 30.000 Kubikmeter Wasser und 30.000 Liter Reinigungsmittel benötigt. Das Waschwasser wird im Regelfall aufbereitet und für einen neuen Waschzyklus verwendet, wodurch weniger Frischwasser benötigt wird. Allein von den S-Bahnhöfen werden pro Jahr rund 15.000 Kubikmeter Abfall entsorgt, hinzu kommen 5.000 Kubikmeter von den Mischbahnhöfen. Der größte Teil davon ist Papier, gefolgt von Restmüll, Verpackungen und Glas. In den Fahrzeugen fallen 1.600 Kubikmeter Müll an, der wie auf den Bahnhöfen getrennt entsorgt wird.
Neben der normalen Reinigung macht dem Unternehmen vor allem der Vandalismus zu schaffen. „Wir müssen im Jahr etwa 180.000 Quadratmeter Fläche auf den Bahnhöfen von Graffiti befreien. Allein das kostet uns annähernd eine Million Euro“, betont Gerd Jacob. Insge-samt schätzt die S-Bahn die Vandalismusschäden für die Bahnhöfe auf ca. 1,6 Millionen Euro. Hinzu kommen rund 2,9 Millionen Euro bei den Fahrzeugen. Hier sind es neben den Schmiererein in oder an den Fahrzeugen vor allem zerkratzte Scheiben. Fahrzeugchef Nitsch appelliert: „Schauen Sie nicht weg, wenn jemand den Filzstift zückt oder mit einem Nagel eine Scheibe mutwillig zerstört, sondern rufen Sie den BGS.“ Unter der Rufnummer 0 18 05 / 23 45 66 nehmen die Beamten der für den Bahnbereich zuständigen Polizei des Bundes Hinweise entgegen. Sollten diese dazu führen, dass ein Täter überführt werden kann, lobt die S-Bahn Berlin eine Belohnung von bis zu 600 Euro aus. Ein weiterer Ansprechpartner ist das Kundentelefon der S-Bahn unter 030 / 29 74 33 33.
Keine Stehplätze auf dem #Oberdeck – das gilt nicht nur bei den Doppeldeckern der BVG, sondern auch auf Berliner #Ausflugsdampfern. Eine gewisse Gefahr droht oben im Freien tatsächlich, da, wo es am schönsten ist. Denn die #Brücken über den #Landwehrkanal sind niedrig. So niedrig, dass zumindest eine Beule droht, wenn man leichtsinnig aufsteht, deshalb kommandieren die Schiffsführer: „#Hinsetzen“.
Früher war das ein Parkhaus für #Straßenbahnen – das größte #Depot in ganz Europa zu #Kaiserzeiten, denn es wurde zwischen 1899 und 1901 gebaut. Bis zu 300 #Triebwagen und Waggons der „#Elektrischen“ hatten auf den 22 #Gleisen Platz, die die vier miteinander verbundenen Hallen an der #Wiebestraße Ecke #Sickingenstraße durchzogen. Und auch in den späteren Jahrzehnten war dieses #Depot noch gewaltig. Doch dann, in den Sechzigern, verschwanden die Straßenbahnen aus dem eingemauerten Westen Berlins – und das einst so stolze Depot wurde überflüssig. Noch einige Zeit diente es als #Demontagehalle für die überflüssigen Straßenbahnen, dann wurde es Lagerhaus und seit Anfang der Neunziger schließlich stand es leer. Für einige Zeit nutzten es Künstler Teile als Probebühne. Das Haus begann zu verfallen, wurde baufällig und schließlich wegen #Einsturzgefahr abgesperrt. Aus dem einst so stolzen Depot mit seinen Backsteinmauern, der erst 1923 eingebauten #filigranen#Dachkonstruktion, die viel Licht ins Innere ließ und den großen Toren war – trotz #Denkmalschutz – ein Fall für die #Abrißbirne geworden.
Bei der heutigen Pressekonferenz in der Technischen Fachhochschule (TFH) Wildau unterzeichneten der Präsident der THF, Prof. Dr. László Ungvári, und VBB-Geschäftsführer Uwe Stindt einen Kooperationsvertrag. Darin ist die verstärkte Verzahnung von Theorie und Praxis im Bereich der Verkehrs- und Informationstechnologie zwischen der TFH Wildau und dem Verkehrsverbund Berlin- Brandenburg (VBB) vereinbart. Angeregt wurde die Zusammenarbeit von dem Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Danckert: „Wir brauchen für Brandenburg, insbesondere für den Verkehrsbereich, mehr praxisorientierte Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis.“ Ziel beider Vertragspartner ist die Nachwuchsrekrutierung für den Bereich der Verkehrs- und Informationstechnologie. „Im Rahmen einer Kooperation können unsere beiden Institutionen nur voneinander profitieren, denn durch anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung sowie Technologietransfer zwischen dem VBB und der TFH Wildau wird für die Studiengänge eine praxisnahe Ausbildung gewährleistet“ unterstrich Uwe Stindt. Gerade im Verkehrssektor wird dringend qualifizierter Nachwuchs benötigt, um beispielsweise die rasant voranschreitende Einführung von Telematik- und Informationstechnologie in dieser Branche umzusetzen. Zu den konkreten Maßnahmen der Vereinbarung gehören unter anderem die Zusammenarbeit innerhalb von Projekten der TFH Wildau und die praxisnahe Betreuung von Praktikanten und Diplomanden durch den VBB. Gleichzeitig wird die projektkonkrete Zusammenarbeit in der betrieblichen Weiterbildung am Institut für Weiterbildung im Technologie- und Weiterbildungszentrum an der TFH Wildau e.V. für die Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen und des VBB forciert. Damit Berlin-Brandenburg GmbH wird in Zukunft ein reger Informationsaustausch zwischen beiden Partnern stattfinden. Auch Prof. Dr. László Ungvári freut sich auf die enge Zusammenarbeit: „Unser modernes und zukunftsorientiertes Studiumsangebot wird durch die Kooperation mit dem VBB im Ausbildungsbereich der Verkehrs- und Informationstechnologie attraktiver werden. Die Berufschancen unserer Absolventen werden verbessert und damit auch der Hochschulstandort Wildau gesichert.“ Der VBB beteiligt sich bereits an wegweisenden Forschungsprojekten mit internationalen Partnern. Hierzu zählen beispielsweise die verbundweite Einführung von Rechnergesteuerten Betriebsleitsystemen (RBL), das Forschungsprojekt „IMPULS 2005“ oder „TeleTravel Services“.
Wieder wird eine #Lücke im #S-Bahnnetz zwischen dem westlichen Berlin und dem Brandenburger #Umland geschlossen. Voraussichtlich zum #Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2004 fährt die S-Bahn über #Lichterfelde Süd hinaus bis nach #Teltow. Aber nicht ganz so, wie sie es bis zum 12. August 1961 tat.