Am 18. August 2002 endet die erste Etappe der #Sperrzeit des #S-Bahntunnels zwischen #Yorckstraße und #Nordbahnhof. Ab dem 19. August fahren die Züge der Linien #S1 und #S2 vom Süden wieder in den Nord-Süd-Tunnel bis zum S-Bahnhof #Potsdamer Platz.
Der Abschnitt Potsdamer Platz – Nordbahnhof bleibt noch bis zum 12.10.2002 gesperrt.
Letzte Phase der Grunderneuerung Wannseebahn steht bevor S-Bahn Berlin GmbH und DB Projekt Verkehrsbau GmbH stellen sich der Diskussion
Fahrgäste und Anwohner entlang der südlichen Linie S 1 zwischen Zehlendorf und Wannsee müssen vom 19. August bis 15. Dezember Einschränkungen hinnehmen: Mit der Grunderneuerung des 6,6 Kilometer langen Abschnittes der Wannseebahn können die Bauarbeiten an der S 1 planmäßig bis zum Jahresende abgeschlossen werden.
Um alle Betroffenen noch besser informieren zu können, geht Bau-Maulwurf Max wieder persönlich auf Tour und bringt die Verantwortlichen von S-Bahn Berlin GmbH und DB Projekt Verkehrsbau GmbH gleich mit:
Montag, 12. August, 16:00 – 19:00 Uhr auf dem Bahnsteig des S-Bf. Zehlendorf. Für einen Imbiss vom Grill und eine Feierabendmolle ist gesorgt.
Dienstag, 13. August, 16:00 – 19:00 Uhr auf dem Bahnsteig A (stadtauswärts) des S-Bf. Wannsee.
„Wir wollen unseren Fahrgästen die Chance geben, mit uns Klartext zu reden“, kündigt S-Bahn-Baubetriebsmanager Christian Morgenroth an und freut sich auf eine anregende Diskussion.
Betroffen von der Baumaßnahme an der Wannseebahn sind auch Zehlendorfer Schüler, die auf die S-Bahn angewiesen sind: Für sie gibt es unmittelbar vor Beginn des neuen Schuljahres am Samstag, 17. August, von 10:00 – 13:00 Uhr, am S-Bf. Wannsee eine eige-ne Info-Veranstaltung. Dabei kommen die Fans der Kult-Fernsehserie „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ besonders auf ihre Kosten: GZSZ-Star Nina Bott („Cora“) gibt Autogramme. Beim Ge-winnspiel gibt es zudem coole Preise zu gewinnen.
Auf den Gleisen der Berliner S-Bahn kommt nächtlich in Zeiten der Betriebsruhe von 1.30 bis 4 Uhr die Universalreinigungsmaschine für Gleisoberflächen (URG) zum Einsatz, ein in Deutschland einmaliges Gerät.
Die Maschine hat eine Arbeitsgeschwindigkeit von 0,7 bis 3 km/h im Arbeitsgang, auf der freien Strecke erreicht das Fahrzeug wie ein gewöhnlicher S-Bahnzug bis zu 80 km/h.
Im Arbeitsgang sorgt eine komplexe Technik aus Blasdüsen und ausschwenkbaren Saugeinrichtungen dafür, dass von der Zigarettenkippe bis zur Glasflasche – mit Ausnahme der Schottersteine – alles aufgesammelt wird, was dort nicht hingehört. Selbst der durch Öl anhaftende Müll wird vom Steinmaterial gelöst.
Dafür sorgen auf der Maschine ein Triebfahrzeugführer der Berliner S-Bahn sowie zwei Techniker des Maschineneigentümers, der Firma H.F. Wiebe.
Der „Staubsauger“, dessen Leistung etwa der von 200 Haushaltsstaubsaugern entspricht, sammelt pro Einsatzfahrt bis zu 3 m³ Müll in komprimierter Form, der anschließend durch die Berliner Stadtreinigungsbetriebe BSR entsorgt wird.
Gegenüber dem sonst üblichen Reinigen mit gleisunabhängigen Industriestaubsaugern hat der Einsatz des Spezialgerätes mehrere Vorteile: Die Stellung von Sicherungsposten zur Sicherung der im Gleisbereich tätigen Reiniger entfällt ebenso wie die Ausleuchtung der Arbeitsstelle sowie das Abschalten der Stromschiene.
Der Umbau der Maschine aus einem S-Bahnzug der Baureihe 476 aus den dreissiger Jahren hat die S-Bahn Berlin GmbH 1997/98 in der S-Bahneigenen Hauptwerkstatt Schöneweide vorgenommen.
Die Energieversorgung über die S-Bahntypische Stromschiene sowie die voll auf den S-Bahnbetrieb spezialiserte Fahrzeugausstattung beschränken den Einsatz auf das Streckennetz der S-Bahn Berlin.
Holger Hoppe S-Bahn Berlin GmbH Stellv. Pressesprecher
Verkehrsunternehmen und Fahrgäste freuten sich nach dem ersten Wochenende über eine reibungslose Einführung des neuen VBB-Tarifs im öffentlichen Nahverkehr am 1. August 2002 in der Lausitz. Der Tarif des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) löste den Tarif des Zweckverband ÖPNV Lausitz-Spreewald (ZÖLS) ab. Nach dem ersten Wochenende mit dem VBB-Tarif vermeldeten die Verkehrsunternehmen und die DB Regio AG reibungslose Fahrscheinverkäufe über Automaten, Handverkaufsgeräte oder in Vorverkaufsstellen. Unterdessen geht die VBB-Infotour weiter: Fahrgäste können sich über die Änderungen persönlich beraten und aufklären lassen. Die nächsten Termine vor Ort sind: 05.08.02 Montag Herzberg (Marktplatz) 10-17 Uhr 06.08.02 Dienstag Falkenberg (vor Tourismuszentrum) 10-17 Uhr 19.08.02 Montag Cottbus (Eingangsbereich Kaufland) 10-17 Uhr 20.08.02 Dienstag Lauchhammer (vor Einkaufscenter Marktkauf) 10-17 Uhr 22.08.02 Donnerstag Lübbenau (Oer-Erkenschwicker-Platz) 08-15 Uhr 23.08.02 Freitag Calau (Marktplatz) 10-17 Uhr 24.08.02 Samstag Senftenberg (Kaufland) 10-17 Uhr 26.08.02 Montag Bad Liebenwerda (Marktplatz) 10-17 Uhr 27.08.02 Dienstag Cottbus (Jacques-Duclos-Platz, Hermannstraße) 8-15 Uhr 29.08.02 Donnerstag Senftenberg (Marktplatz) 10-17 Uhr 31.08.02 Samstag Guben (Gubener Stadtfest, Altstadt) 13-20 Uhr 01.09.02 Sonntag Cottbus (evtl. Gelsenkirchener Allee.) 10-17 Uhr Für alle, die es genau wissen wollen, hat der VBB unter dem Button „neu zum 1.8.2002“ alle Informationen auf seiner Homepage www.vbbonline.de bereit gestellt. Dort stehen Vorteile und Änderungen des VBB-Tarifes. Ein Gewinnspiel ist auch dabei: Hauptpreise sind fünf Monatskarten für das Gesamtnetz und eine Monatskarte nach Wahl.
Ein #Traditionsunternehmen hat auch #Traditionsfarben. Bei der S-Bahn sind das schon mehr als 70 Jahren lang „rot“ und „#ockergelb“. „Und so soll es auch bleiben“, meint auch Bernd Böttcher, der stellvertretende #Werkstattleiter.
„Die große Mehrzahl unserer Fahrgäste sieht das ebenso. Anlässlich der Veranstaltung zum #S-Bahn-Ringschluss haben wir einen #Halbzug der einzigen Baureihe, die nicht in den Traditionsfarben fährt – der Baureihe #485 – in neuer, alter Farbgebung vorgestellt. Die Reaktionen des Publikums waren überwiegend freundlich.“
Täglich steigen Hunderte aus, nur um den neuen #Lehrter Bahnhof zu sehen
Berlin ist zweifelsohne um eine #Attraktion für #Touristen und #Bahnfreunde reicher: Der Lehrter Bahnhof zieht Tag für Tag Hunderte interessierte Besucher an, die nur kommen, sich die gigantische #Baustelle anzusehen oder einmalige Fotos zu schießen.
Die #BVG ist jetzt auch ein #Eisenbahnunternehmen und kann damit – theoretisch – den Betrieb der #S-Bahn übernehmen. Auch die #Übernahme von #Regionalbahn-Strecken in Brandenburg ist damit möglich. Vorläufig werde sich die BVG aber darum nicht bewerben, sagte Vorstandssprecher Hilmar Schmidt-Kohlhas dem Tagesspiegel. Die #Bahn nimmt den potenziellen Konkurrenten ernst. Bahnchef Hartmut Mehdorn hat erst vor kurzem um ein Gespräch mit Schmidt-Kohlhas gebeten. Nach wie vor verfolgt Mehdorn das Ziel, die S-Bahn mit der BVG zu fusionieren.
Betriebsräte des Verkehrstechnikkonzerns #Bombardier in Ostdeutschland und Gewerkschaftsvertreter haben sich am Freitag an mehrere ostdeutsche Landesregierungen gewandt. „Wenn die #Aufträge der #Deutschen Bahn AG nicht kommen, sind in den #Bombardier-Werken #Hennigsdorf und Bautzen insgesamt 500 Arbeitsplätze bedroht“, warnte Michael Wobst, Betriebsratsvorsitzender in Henningsdorf. Langfristig sei sogar der #Standort Henningsdorf in Gefahr, sagte Wobst. Bislang sind keine Pläne des Bombardier-Managements bekannt, den Standort komplett zu schließen. Jedoch gibt es Überlegungen, Arbeitsplätze zu streichen und zudem Jobs in andere Werke zu #verlegen, falls sich der drohende #Auftragsausfall nicht kompensieren ließe.
Seit gestern fährt die Stern und #Kreisschifffahrt wieder ihre traditionelle #Haveltour, die über neun Jahre lang wegen des #Schleusenbaus in #Spandau nicht möglich war. Nachdem am Montag die #Schleuse an der #Zitadelle eröffnet worden war, hieß es gestern bei der größten Berliner #Reederei „#Leinen los“. Der Mann am #Schifferklavier spielte bei der Premierenfahrt sein „#Schiff ahoi – ich bleib dem #Wannsee treu“.
Ab 1. August sind Berlin und ganz Brandenburg erstmals komplett in einem Tarif- und Verkehrsverbund zusammengeschlossen. Dann werden die acht Verkehrsunternehmen der drei südlichen Landkreise Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neiße und der kreisfreien Stadt Cottbus, die bislang im Zweckverband ÖPNV Lausitz-Spreewald (ZÖLS) organisiert waren, Partner im VBB. Mit dem Zusammenschluss vereinfacht sich die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel in Berlin und Brandenburg weiter. Denn dann gilt: Zwei Länder – ein Tarif – ein Verbund. Egal ob in Berlin, Prenzlau oder Cottbus – ab 1. August kann der Fahrgast dann bei insgesamt 43 Verkehrsunternehmen seinen Fahrausweis für jeden Fahrtwunsch im Verbundgebiet erwerben. Einheitliche Fahrgastinformationen und ein gemeinsamer Tarif mit einem zukünftig noch besser aufeinander abgestimmten Nahverkehrssystem sollen dafür sorgen, mehr Kunden für Busse und Bahnen zu gewinnen. Vor Ort werden die Kunden des Nahverkehrs über alle Vorteile und Neuerungen im persönlichen Gespräch informiert. Hierzu ist eine Informations-Tour ab dem 22. Juli 2002 einen Monat lang in den Landkreisen Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße sowie Cottbus unterwegs. Die große Auftakt-Veranstaltung findet am 1. August 2002 ab 14.00 Uhr vor der Cottbuser Stadthalle statt. Im Beisein von Brandenburgs Ministerpräsidenten Matthias Platzeck, Berlins Justizsenatorin Karin Schubert, des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesverkehrsministerium Stephan Hilsberg sowie Vertretern der Berliner und Brandenburger Politik fällt der Startschuss für die Einführung des VBB-Tarifs in Südbrandenburg. Für Unterhaltung bis spät in die Nacht hinein sorgt ein abwechslungsreiches Informations-, Show,- Aktions- und Bühnenprogramm für jedes Alter und jeden Geschmack.