Regionalverkehr + Bus: Nahverkehr umgekrempelt, aus MOZ

http://www.moz.de/lokales/artikel-ansicht/dg/0/1/1351455/ #Wriezen/Bad #Freienwalde (MOZ) Am 14. Dezember wird der #Nahverkehr in der Region komplett umgekrempelt. Die Verbindung in die Berliner Innenstadt wird schneller, dafür heißt es ab jetzt: umsteigen in #Eberswalde. #Busverbindungen auf die Dörfer fallen teilweise weg. Dafür soll ein #Rufbus-System für Flexibilität sorgen.

Am Mittwoch war es soweit: Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), die Barnimer Busgesellschaft (BBG) und die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) haben im Amtsgebäude Barnim-Oderbruch ihr neues Verkehrskonzept vorgestellt. Die Änderungen sind tiefgreifend. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als werde die Region endgültig von Berlin abgeschnitten. Die RB60 wird vom 14. Dezember an nur mehr zwischen Eberswalde und Wriezen, beziehungsweise Frankfurt (Oder) hin- und herfahren. Wer nach Berlin will, muss in Eberswalde umsteigen. Dafür komme man schneller in die Berliner Innenstadt, berichtet Bernd Arm vom VBB. Denn die RB60 wird künftig auf den RE3 abgestimmt, der von Stralsund beziehungsweise Schwedt aus direkt in die City fährt. Auch weil man künftig nicht mehr den Umweg über Lichtenberg nehmen muss, verkürze sich beispielsweise die Fahrzeit zwischen Wriezen und Berlin-Hauptbahnhof von 104 auf 85 Minuten. Die Erfahrung habe gezeigt, dass die meisten Passagiere nicht nach Lichtenberg, sondern direkt ins …

Fernbus: ZOB reicht nicht aus Ein neuer Busbahnhof für Berlin-Friedrichshain, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/zob-reicht-nicht-aus-ein-neuer-busbahnhof-fuer-berlin-friedrichshain–,10809148,29238730.html Der Zentrale #Omnibusbahnhof in #Charlottenburg platzt aus allen Nähten. Der Umbau kommt später und wird bis Ende 2018 dauern. Nun wünscht sich ein großes Berliner #Fernbusunternehmen einen zweiten großen Halteplatz –in Friedrichshain.

Karsten Schulzes Lob kommt aus vollem Herzen. In der Türkei gebe es Busbahnhöfe, „da können wir in Berlin uns nur bescheiden einbuddeln“, sagte der Chef von Berlinlinienbus und Haru-Reisen am Donnerstag. Es sind große, bedarfsgerechte Anlagen, mit modernen Einrichtungen. „An dieses Thema muss Berlin endlich ’ran“, fordert er. Doch die angekündigte Umgestaltung des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) am Messedamm gehe erst 2016 in die Vollen. Damit nicht genug: Von einem zweiten Berliner Busbahnhof sei keine Rede mehr. „Dabei braucht Berlin dringend einen zweiten ZOB, im Osten der Stadt, am besten am Ostbahnhof“, so der Busunternehmer. „Unsere Branche entwickelt sich extrem dynamisch“, sagte Schulzes Mitstreiter Jörg Schaube, ebenfalls Geschäftsführer bei Berlinlinienbus und dazu Chef von …

Regionalverkehr: „Cranach der Jüngere“ mit DB Regio unterwegs Zugtaufe anlässlich der Betriebsaufnahme des Verkehrsvertrages Nord /Süd – Moderner und komfortabler an die Ostsee

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/8583586/bbmv20141204a.html?start=0&c2212428=2208850&itemsPerPage=20&x=1 (#Berlin/#Lutherstadt Wittenberg, 4. Dezember 2014) Heute tauften in Lutherstadt #Wittenberg der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, und der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für Sachsen-Anhalt, Alexander Kaczmarek, einen #Doppelstockzug auf den Namen „#Cranach der Jüngere“, dessen 500. Geburtstag im kommenden Jahr in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus gefeiert wird. Als Botschafter für die Landesausstellung Sachsen-Anhalts „Cranach der Jüngere 2015“ wird der getaufte Doppelstockzug dieses Jubiläum würdigen und für zahlreiche Besucher werben.

Anlass der Zugtaufe ist die Betriebsaufnahme des Verkehrsvertrages Nord-Süd am 14. Dezember 2014 mit den Linien RE 5 Stralsund/Rostock – Berlin – Jüterbog/Lutherstadt Wittenberg und RE 3 Stralsund/Schwedt (Oder) – Berlin – Elsterwerda. Mit einem Gesamtvolumen von jährlich 9,5 Millionen Zugkilometern und einer Laufzeit von zwölf Jahren. Diesem Zuschlag ist ein sehr umfangreiches europaweites Vergabeverfahren vorangegangen, in dem die vertraglichen Konditionen zwischen den Ländern und allen Bietern verhandelt wurden. DB Regio Nordost hat mit dem besten Angebot den Zuschlag bekommen. Die neuen modernisierten Doppelstockzüge sind klimatisiert und für eine Geschwindigkeit bis zu 160 Stundenkilometern ausgelegt. Zu den Ausstattungsmerkmalen gehören breite, bequeme Sitzplätze und viel Beinfreiheit. Steckdosen an fast jedem Platz, großzügige Gepäckablagen, Sitze in der 1. Klasse in Lederausführung und ein großzügiger Fahrradwagen. Im Mittelwagen befindet sich ein barrierefreier Mehrzweckraum. Moderne Fahrgastinformationssysteme erleichtern die Orientierung und Videokameras sollen den Reisenden mehr Sicherheit vermitteln und Vandalismus vorbeugen. Ein Snack- und Getränkeautomat sowie die Ausrüstung des Servicewagens mit Schiebetritten runden den Service im Zug ab. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Straßenbahn: Wird die Tram M 10 ausgebremst?, aus Senat

www.berlin.de Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt: Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis be-antworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Frage zukommen zu lassen und hat daher die BVG AöR um eine Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwortung erstellt, dem Senat übermittelt und in den untenstehenden Antworten kennt-lich gemacht wurden.

Frage 1: An welchem Termin wird das #Teilstück der Tram #M10 vom #Nordbahnhof bis zum #Hauptbahnhof in Betrieb genommen? Für welchen Termin war die Inbe-triebnahme ursprünglich vorgesehen? Antwort zu 1.: Die BVG teilt dazu mit: „Geplant ist, die Linien M10 und M8 zum Hauptbahnhof im 3. Quartal 2015 in Betrieb zu nehmen. Die BVG hat keinen offiziel-len Inbetriebnahme[termin] kommuniziert.“ Frage 2: Gibt es eine Planung zur Beschleunigung der Tram M10 auf der bisherigen Strecke? Antwort zu 2.: Die Linie M10 beeinflusst bereits die Lichtsignalanlagen auf ihrer Strecke. Eine weitere Lini-enbeschleunigung ist derzeit nicht geplant. Geplant ist lediglich die zur Frage 4 aufgeführte Maßnahme. Frage 3: Wie stark sind die Verspätungen, die auf der Linie M10 rund um die Schönhauser Allee in beiden Richtungen entstehen, weil keine eigene Trasse für die Linie zur Verfügung steht bzw. die eigene Trasse in Rich-tung Nordbahnhof vor der Lychener Straße endet? Frage 4: Wie positioniert sich der Senat zu einer Pförtnerampelschaltung zu Gunsten der M10 in Fahrtrich-tung Westen auf Höhe der Lychener Straße, um die Fahr-planzuverlässigkeit zu erhöhen? Antwort zu 3. und 4.: Es lassen sich keine eindeutig zuzuordnenden Verspätungen für die gemeinsame Stra-ßennutzung an diesen Stellen benennen. Jedoch legen Beobachtungen vor Ort nahe, dass für die in Richtung Westen fahrenden Straßenbahnen häufig Verspätungen in Größenordnung eines zusätzlichen Signalumlaufs entste-hen. Ältere Fahrzeitanalysen geben für die dortige Licht-signalanlage (LSA) an der Schönhauser bereits eine durchschnittliche Verspätung von ca. 30 Sekunden über alle Tage und Verkehrszeiten an, zudem beginnt der er-fasste Streckenbereiche erst hinter dem Ende der straßen-bahneigenen Trasse. Um ein- und aussteigende Fahrgäste an der dortigen straßenbündigen Haltestelle zu schützen, ist von der Technischen Aufsichtsbehörde an dieser Stelle eine signaltechnische Sicherung durch Zeitinseln festge-legt worden. Durch die gemeinsame Fahrstreifennutzung von Straßenbahn und Fahrzeugen des Individualverkehrs vor dieser LSA kommt es jedoch vor, dass eine Straßen-bahn nicht in die für sie geschaltete Zeitinsel einfahren kann. Dies ist erst dann möglich, wenn in der nächste Grünphase die vor ihr wartenden Fahrzeuge des Individu-alverkehrs abgeflossen sind. Inwieweit es möglich ist, den Individualverkehr bei Annäherung der Straßenbahn schon vor dem Ende der straßenbahneigenen Trasse (besonderer Bahnkörper) zurück zu halten, damit die Straßenbahn ungehindert den gemeinsam genutzen Fahrstreifen passieren und in die für sie geschaltete Zeitinsel einfahren kann, kann nur durch eine verkehrstechnische Untersuchung ermittelt werden. Eine entsprechende Untersuchung wird durch die Ver-kehrslenkung Berlin (VLB) noch beauftragt werden. Frage 5: Wie positioniert sich der Senat zu einer mög-lichen Kennzeichnung der Straßenbahngleise auf der Eberswalder Straße als Sperrfläche zwischen Topsstraße und Haltestelle Eberswalder Strasse, um die Fahrplanzu-verlässigkeit auch in Fahrtrichtung Osten zu erhöhen? Antwort zu 5.: Der Vorschlag, den linken Fahrstreifen der Eberswalder Straße zwischen Topsstraße und Schön-hauser Allee in Richtung Schönhauser Allee durch die Markierung einer Sperrfläche nach Z 298 der Straßenver-kehrs-Ordnung (StVO) für den Individualverkehr zu sper-ren, wird abgelehnt. Ursächlich für den nicht abfließenden Kraftverkehr ist regelmäßig das verbotswidrige Halten von Fahrzeugen im Abflussraum der Danziger Straße. An der Lichtzeichenanlage (LZA) Schönhauser Al-lee/Danziger Straße-Eberswalder Straße-Kastanienallee-Pappelallee besteht von Montag bis Freitag in der Zeit von 6:00 Uhr bis 9:00 Uhr und von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr ein Halteverbot nach Z 283 StVO sowie in der Zeit von Montag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr ein eingeschränktes Halteverbot nach Z 286 StVO. Durch eine konsequente Durchsetzung dieser Halteverbote ließe sich eine Verbesserung der Verkehrsverhältnisse errei-chen, die der Straßenbahn eine ungehinderte Einfahrt in den Haltestellenbereich ermöglichen, ohne dass zusätzli-che Verkehrsmaßnahmen angeordnet werden müssen. Frage 6: Ist dem Senat die Stellungnahme der BVG bekannt, die die beiden letztgenannten Maßnahmen be-fürwortet und ausführt „Die BVG begrüßt und unterstützt die Initiative der BVV Pankow für die Beschleunigungs-maßnahmen der Straßenbahnlinie. Die vorgeschlagenen Maßnahmen können die Durchlassfähigkeit und damit die Pünktlichkeit unserer Beförderungsleistungen auf der Metrolinie M 10 nachhaltig verbessern“ (aus: Vorlage zur Kenntnisnahme §13 BA, SB 19. BVV Pankow am 11.12.13 zu VII-0322)? Antwort zu 6.: Dem Inhalt nach ist die Haltung der BVG bekannt, die konkrete Stellungnahme gegenüber der BVV Pankow jedoch nicht. Frage 7: Warum hat die Verkehrslenkung Berlin bis-lang dazu nicht Stellung genommen? Antwort zu 7.: Die VLB hat die Drucksache Nr. VII-0322 der Bezirksverordnetenversammlung des Bezirks Pankow im Januar 2014 beantwortet. Berlin, den 04. Dezember 2014) In Vertretung C h r i s t i a n G a e b l e r ………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 08. Dez. 2014)

BVG + Bahnhöfe: Bei Minusgraden: BVG öffnet Bahnhöfe für Obdachlose

http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/Medien/Presse/Pressedownloads/2014 Die #BVG öffnet auch in diesem Jahr wieder #nachts, ab einer Temperatur unter #null Grad, einige Ihrer #U-Bahnhöfe für #Obdachlose. Während der Betriebspause bleiben die U-Bahnhöfe Schillingstraße (U5), Südstern (U7) und Hansaplatz (U9) geöffnet und stehen Obdachlosen zum Aufwärmen und Übernachten zur Verfügung.

Mobilität + barrierefrei: Behindertengerechtes Berlin: Teuer und langwierig Ein neuer Fahrstuhl bei der BVG? Das dauert!, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/behindertengerechtes-berlin-teuer-und-langwierig-ein-neuer-fahrstuhl-bei-der-bvg-das-dauert/11064760.html Im besten Fall ist ein Aufzug der U-Bahn nach vier Jahren fertig. Manchmal dauert es aber bis zu zehn Jahre. Warum, erklärt der BVG-Bauchef – und erzählt die Geschichte eines ganz konkreten Bahnhofs. Wer den Neubau eines Flughafens für kompliziert hält, der sollte sich mal mit Aufzügen befassen. Am besten mit solchen, die nachträglich in einen U-Bahnhof eingebaut werden. Noch immer hat jede dritte Station keinen Lift. Bis 2020 sollen alle nachgerüstet sein, sagt Uwe Kutscher. Als Bauchef der BVG kann er erklären, warum der Bau eines Aufzuges im besten Fall vier Jahre dauert und eine knappe Million Euro kostet. Es können aber auch zehn Jahre und drei Millionen Euro werden. Exemplarisch für diesen Extremfall ist der Bahnhof Jannowitzbrücke. Um 2005 begann die Planung eines barrierefreien Zugangs für die U8, deren Tunnel hier die Spree unterquert und deshalb besonders tief liegt. Entsprechend lang muss der Aufzug werden, was ihn von vornherein etwas aufwändiger und teurer macht. Schwerer wiegt allerdings, dass sich der U-Bahnhof unter der östlichen Fahrbahn der Brückenstraße befindet. Grübe man sich vom Gehweg vor dem S-Bahn-Eingang an der Ecke Holzmarktstraße abwärts, käme man unten nicht auf dem Bahnsteig an, sondern auf dem …

Regionalverkehr: Am 13. und 14. Dezember mit DB Regio zum Weihnachtsbaumschlagen Selbst den Weihnachtsbaum schlagen und den Ausflug mit Familie und Freunden genießen

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/8571140/bbmv20141202.html?start=0&c2212428=2207508&itemsPerPage=20&x=1 (Berlin, 2. Dezember 2014) Auch in diesem Jahr bietet DB #Regio mit dem „Streifzug des Monats“ wieder das traditionelle #Weihnachstbaumschlagen an. Vier Ausflugsziele in Brandenburg sind mit dem Zug sehr gut zu erreichen um den #Wunschbaum selber zu schlagen. Für die #Adventsstimmung sorgt bei jedem Ausflug ein Rahmenprogramm für die ganze Familie.

Die Touren führen dieses Jahr in die Schonungen von Bärenklau (mit dem RE 6 bis Velten), Schwedt/Oder (mit dem RE 3 bis Schwedt/Oder) oder Woltersdorf (mit dem RE 5 bis Woltersdorf). Vom Zug bis in den Wald und mit dem Baum zurück, steht für die Teilnehmer ein Busshuttle zur Verfügung. Kinderwagen bitte vorher anmelden. Um sich einen der Plätze beim Weihnachtsbaumschlagen zu sichern, ist eine rechtzeitige Anmeldung unter folgender Rufnummer des DB Regio Kundendialogs erforderlich: 0331 235 6881,-82. Weitere Informationen im Internet unter: bahn.de/brandenburg Ideal für das Adventsabenteuer mit den Zügen von DB Regio ist das Brandenburg-Berlin-Ticket: Für 29 Euro können bis zu fünf Personen das winterliche Brandenburg bereisen. Die Veranstalter empfehlen warme Kleidung und festes Schuhwerk sowie das Mitbringen von Arbeitshandschuhen. Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Bahnverkehr: Adieu deutsch-französische Freundschaft? – Geplante Einstellung der Nachtzugverbindung Berlin-Paris zum Dezember 2014, aus Senat

www.berlin.de Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt: Frage 1: Ist dem Senat bewusst, dass die Deutsche Bahn AG plant, die #Nachtzugverbindung Berlin-#Paris zum Ende des Jahres 2014 #einzustellen? Wenn ja, wie steht der Senat zu diesen Plänen?

Antwort zu 1: Das Land Berlin wurde auf der jährlich stattfindenden Fahrplankonferenz der „Deutschen Bahn Fernverkehr“ (DB FV) mit den Verkehrsreferenten der Länder im Juni 2014 über den Fahrplan 2015 und über die Streichungen im Nachtverkehr informiert. Der Senat bedauert die Streichungen, da damit ein at-traktives umwelt- und klimafreundliches Alternativange-bot zum Flugverkehr entfällt. Frage 2: Sind dem Senat die Gründe für die geplante Einstellung der Verbindung bekannt? Antwort zu 2: Die Einstellung der Nachtverbindungen reiht sich ein in die Einstellung weiterer Produkte des Fernverkehrs (EuroCity-Verbindungen, „Interconnex“, Autoreisezüge). Sowohl die DB als auch private Eisen-bahnverkehrsunternehmen (EVU) geben als Gründe u.a. die Wettbewerbsverzerrungen zum Flugverkehr (Befrei-ung von der Kerosin- und Mehrwertsteuer) sowie die Wettbewerbsverzerrungen im Busfernmarkt (keine Anlas-tung von Infrastrukturkosten bzw. Autobahngebühren, Lohnkostenvorteile bei den Tarifverträgen der Busfahre-rinnen und Busfahrer gegenüber dem Bahnpersonal) an. Speziell zur Nachtverbindung nach Paris hat die DB auch auf die in Frankreich erhöhten Trassenpreise hingewiesen, die es im Personenverkehr nur noch dem Hochgeschwin-digkeitsverkehr ermöglichen, eigenwirtschaftliche Ver-kehre zu betreiben. Frage 3: Gibt es eine defizitäre Bilanz für diese Stre-cke? Frage 4: Wenn ja, wie hoch ist dieses Defizit in den Jahren 2010 – 2013 ausgefallen? Antwort zu der 3 und 4: Aus Wettbewerbsgründen gibt die DB keine quantitativen Angaben zu Defiziten auch gegenüber den Ländern und dem Bund heraus. Frage 5: Sind noch andere Nachtverbindungen von ei-ner Einstellung betroffen. Wenn ja welche, und aus wel-chen Gründen? Antwort zu der 5: Die DB hat uns mitgeteilt, dass grundsätzlich alle Nachtverbindungen auf dem Prüfstand stehen. Zum 13.12.2014 werden auch die Nachtverbin-dungen von Berlin nach Amsterdam, Kopenhagen und Malmö (letztere betrieben von einem privaten EVU) ein-gestellt. In den vergangenen Jahren wurden auch die Nachtverbindungen nach Krakau, Warschau, Kiew, Kali-ningrad, Kiew und Saratow gestrichen. Gründe sind in der Antwort zur Frage 2 aufgelistet. Auch in Dänemark wur-den kürzlich die Trassenpreise erhöht. Frage 6: Wer genau ist für die Entscheidung einer sol-chen Streckeneinstellung verantwortlich? Kann die Deut-sche Bahn AG eine solche Entscheidung alleine treffen oder haben Bund und/oder die Länder hier ein Mitspra-cherecht? Antwort zu 6: In Deutschland muss seit der Bahnre-form im Jahr 1994 Fernverkehr eigenwirtschaftlich er-bracht werden und ist unternehmerische Aufgabe der EVU. Im Übrigen trägt der Bund nach Grundgesetz (Art. 87e Abs. 4) die Verantwortung für den SPFV1. Das dazu im Grundgesetz geforderte Bundesgesetz ist jedoch trotz mehrmaliger Aufforderungen der Länder nicht erlassen worden. 1 Schienenpersonenfernverkehr Frage 7: Ist dem Senat bewusst, dass die Nachtzug-verbindungen Berlin-Paris gerade von Jugendgruppen und Klassen sehr stark genutzt wird, um Fahrten nach Frank-reich zu unternehmen? Wie beurteilt der Senat die Tatsa-che, dass dieser deutsch-französische Jugendaustausch durch die Einstellung der Strecke stark gefährdet ist bzw. eventuell sogar ganz einbrechen wird? Antwort zu 7: Für den Jugendaustausch gibt es wei-terhin Alternativen, die aber z.B. weniger klimafreundlich bzw. beschwerlicher sind als z.B. die Nutzung der Nacht für eine Fahrt in einem Liegewagen nach Paris. Frage 8: Setzt sich der Senat bei den verantwortlichen Stellen für den Erhalt der Verbindung ein? Welche weite-ren Maßnahmen sind geplant, um die Einstellung zu ver-hindern? Antwort zu 8: Der Senat wirbt in den Bund-Länder-Gremien für eine Korrektur der „Webfehler“ der Bahnre-form. Wichtige Eckpunkte sind die Beseitigung der Wett-bewerbsverzerrungen hinsichtlich der Anlastung der Inf-rastruktur- und der externen Kosten im Verkehr. Dies ist auch die Position von der EU Kommission im „Weißbuch Verkehr“ sowie zahlreicher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Frage 9: Welche Alternativen sieht der Senat, die die Einstellung dieser Nachtverbindung kompensieren könn-ten? Antwort zu 9: Folgende Alternativen stehen als Alter-native zum Flugverkehr zwischen Berlin und Paris zur Verfügung: Das Busunternehmen „Deutsche Touring – Eurolines“ (Tochter des DB Konzerns) bietet nach Paris einen Nachtbus an mit Angeboten, die im Durchschnitt unter den Bahntarifen liegen. Die Fahrtzeiten der Linienbusse von Berlin nach Paris liegen allerdings bei 14 ¼ Stunden. Als Alternative bieten DB und SNCF2 täglich drei ICE/TGV – Verbindungen von Berlin nach Paris mit Direktanschluss in Mannheim mit einer Fahrzeit von ca. 8 ¼ Stunden an. Mit der Inbetriebnahme der Hochge-schwindigkeitsstrecken Halle-Erfurt und eines weiteren Abschnittes westlich von Straßburg ist voraussichtlich 2016 mit einer Verkürzung der Fahrzeiten auf etwa 7 Stunden zu rechnen. Für Frühbucher und Jugendgruppen gibt es Angebote, die in etwa denen des Nachtzuges ent-sprechen. 2 Société Nationale des Chemins de fer Francais Eine dritte Alternative ist die Nutzung des nicht ge-kürzten Nachtzuges Berlin – Zürich bis Mannheim. Aller-dings ist hier um 04:43 Uhr ein Wechsel vom Nachtzug in einen ICE notwendig, der in der gleichen Zeitlage wie der bisherige durchgehende Nachtzug in Paris ankommt. Berlin, den 27. November 2014 In Vertretung C h r i s t i a n G a e b l e r ………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 02. Dez. 2014)

BVG: Bundeskanzlerin besucht BVG-Ausbildungszentrum

http://www.bvg.de/de/Aktuell/Newsmeldung?newsid=360 Ein aufregender Tag für #Auszubildende, #Ausbilder und die ganze #BVG: Im Vorfeld des heute beginnenden #Integrationsgipfels der Bundesregierung besuchten #Bundeskanzlerin Angela #Merkel und die Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration Aydan Özuguz das #Ausbildungszentrum der BVG am Machandelweg. Schwerpunkt des diesjährigen Integrationsgipfels ist das Thema Ausbildung. Fast ein Drittel der 445 BVG-Azubis hat nach eigenen Angaben einen Migrationshintergrund. Insgesamt arbeiten bei der BVG Menschen aus 35 Nationen. Die Auszubildenden erwiesen sich als kompetente und charmante Gastgeber. So chauffierte Ben Rhouma Akram, Fachkraft im Fahrbetrieb im dritten Ausbildungsjahr, die Kanzlerin in einem nagelneuen Scania-Gelenkbus auf das Gelände am Machandelweg. Bei einem Rundgang durch das Ausbildungszentrum übernahmen Mareen Winguth, angehende Industriemechanikerin,Yiu Yeung Lam, Mechatroniker-Azubi und Denis Purps, künftiger Elektroniker für Betriebstechnik, die Führung. In der Metallwerkstatt, der Schmiede und am Ausbildungsgleis demonstrierten die jungen Leute der Kanzlerin, was sie bereits gelernt haben. Bei einer Gesprächsrunde in der Kfz-Mechatroniker-Werkstatt diskutierten 17 Auszubildende mit Angela Merkel über erfolgreiche Integration, den Anteil, den eine gute Ausbildung dabei leisten kann sowie über Möglichkeiten einer besseren Berufsberatung für junge Menschen und insbesondere junge Migranten. Die BVG-Ausbildung genießt auch über die Grenzen Berlins hinaus einen guten Ruf. Regelmäßig schaffen es BVG-Auszubildende, bei den IHK-Prüfungen als Beste Berlins oder sogar bundesweit abzuschließen. Diesen Eindruck nahm auch die Bundeskanzlerin mit. „Ich habe ein tolles Unternehmen mit sehr motivierten jungen Menschen kennengelernt und nehme eine ganze Reihe Anregungen mit“, verabschiedete sich Angela Merkel und sagte den jungen Akteuren herzlichen Dank.

Regionalverkehr + Bahnverkehr: Bombensprengung zwischen Nassenheide und Löwenberg am 3. Dezember 2014 Totalsperrung der Streckengleise in der Zeit von 9.30 Uhr bis 12 Uhr

http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/8563722/bbmv20141201.html?start=0&c2212428=2207508&itemsPerPage=20&x=1 (Berlin, 1. Dezember 2014) In einem Waldstück zwischen #Nassenheide und #Löwenberg wurden zwei 50 kg #Sprengbomben gefunden. Die Fundstelle befindet sich nur 230 Meter von den Gleisanlagen entfernt. Die #Kampfmittelneutralisierung soll durch eine Bombensprengung am Mittwoch, 3.12.14 erfolgen und erfordert die Totalsperrung der Streckengleise zwischen Nassenheide und Löwenberg in der Zeit von 9.30 Uhr bis 12 Uhr.

Betroffen sind folgende Linien: #RE5 Rostock/Stralsund – Berlin – Lutherstadt/Wittenberg / Falkenberg/Elster Die Züge fallen zwischen Löwenberg/Mark und Berlin Gesundbrunnen aus. Es wird zwischen Löwenberg/Mark – Nassenheide – Oranienburg ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Züge Richtung Norden (Rostock/Stralsund) beginnen und enden in Löwenberg/Mark. In Löwenberg/Mark besteht Übergang zum/vom Ersatzverkehr in Richtung Oranienburg. Ab Oranienburg nutzen Reisende die S-Bahn bis Berlin Gesundbrunnen. Die Züge Richtung Süden (Lutherstadt/Wittenberg / Falkenberg/Elster) beginnen und enden in Berlin Gesundbrunnen. Reisende nutzen die S-Bahn bis Oranienburg und von dort den Ersatzverkehr mit Bussen nach Löwenberg/Mark. #RB12 Berlin-Lichtenberg – Templin Stadt Die Züge dieser Linie fallen zwischen Oranienburg und Löwenberg/Mark aus. Es wird zwischen Oranienburg – Nassenheide – Löwenberg/Mark ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen ist leider nicht möglich. Die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen ist nur eingeschränkt möglich. Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bittet die Deutsche Bahn um Verständnis. Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/aktuell, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 und unter www.s-bahn-berlin.de. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher