U-Bahn: U-Bahn testet neue Sitze

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Kunststoffschalen bequemer und praktischer

Wer häufiger mit der U6 fährt, könnte mit etwas Glück ein ganz neues Sitzgefühl entdecken. Im Wagen mit der Nummer 2924 testet die BVG ab 17. Juni 2004 neue Sitzschalen aus Kunststoff. Sie lassen sich nicht nur leichter reinigen und wechseln, sondern machen auch Vandalismus-Übeltätern das Leben schwer.

Im Jahr 2003 gab die BVG knapp eine Million Euro für die Reparatur aufgeschlitzter, demolierter oder beschmierter Polstersitze aus. Ein weiterer Vorteil der neuen Kunststoffsitze, der vor allem bei längs angeordneten Sitzbänken zur Geltung kommt: Ihre stärker ausgeprägte Sitzmulde verhindert, dass man bei entsprechenden Zugbewegungen seinem Nebenmann zu dicht „auf die Pelle“ rückt.

Die Rücklehne der neuen Sitzmöbel ziert ein leuchtend gelbes BVG-Logo, das bei positivem Testverlauf und entsprechender Entscheidung für die Serienfertigung Platz für andere Werbeträger machen könnte. Auf diese Weise würden sich die neuen Sitze fast von allein finanzieren.

Das Testfahrzeug wird zunächst überwiegend auf der U6 eingesetzt, später auch auf anderen Linien. BVG-Mitarbeiter werden in den nächsten Wochen und Monaten Fahrgäste nach ihrer Meinung zu den neuen Sitzen befragen.

Datum: 17.06.2004

U-Bahn: BVG und Bombardier vereinbaren Kauf von 20 HK – U-Bahnzüge

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Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und der Schienenfahrzeughersteller Bombardier Transportation haben am 4. Mai 2004 einen Vertrag über die Lieferung von 20 Kleinprofilzügen der Baureihe HK für die Berliner U-Bahn unterzeichnet.

Damit erhöht sich die Zahl der modernen und in 4-Wagen durchgängigen U-Bahnzüge im Kleinprofil auf insgesamt 24. Im Großprofil fahren zurzeit 46 H-Züge.

Der Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Andreas von Arnim, sieht gleich mehrere Gewinner bei dem Geschäft. „Unsere Fahrgäste bekommen modernste Züge, die wiederum für Beschäftigung bei Bombardier in Hennigsdorf sorgen.“ „Auch die BVGer stehen auf der Gewinnerseite, denn die Wartung der HK-Züge wird künftig in den BVG-Werkstätten erfolgen. Dadurch werden auch bei uns Arbeitsplätze gesichert,“ betont Thomas Necker, Betriebsvorstand der BVG.

Die neuen HK-Züge werden künftig in der Betriebswerkstatt Grunewald gewartet und repariert. Rund 40 Arbeitsplätze werden bei der BVG dadurch gesichert.

Bei der Vertragsunterzeichnung dankte André Navarri, President Bombardier Transportation, der BVG für das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des Unternehmens: „Auch wegen unserer langjährigen engen Zusammenarbeit mit den Berliner Verkehrsbetrieben freuen wir uns ganz besonders, dass wir mit unseren hochmodernen U-Bahn-Zügen auch künftig einen Beitrag leisten können zum weiteren Ausbau eines komfortablen und sicheren Nahverkehrs für Berlin.“ Die jetzt gelieferten HK-Züge entsprechen den modernsten Anforderungen:

Fahrgastfreundliche Durchgängigkeit durch vier Wagen und erstmalig gibt es im Kleinprofil eine Türdurchgangshöhe von 1,95 m.

Für einen barrierefreien ÖPNV wird es viele Neuerungen geben. Einen niveaugleichen Einstieg vom Bahnsteig in den Wagen, der Mehrzweckbereich mit Klappsitzen wird auch für Rollstuhlfahrer nutzbar, mit dem Blindenverband wurde ein Haltestangenkonzept abgestimmt und die Türtaster werden behindertenfreundlicher in ihrer Ausführung und Höhe.

Technische Neuheiten sind eine neue Luftfederung für erhöhten Fahrkomfort, leistungsfähige Heizungs-/Lüftungsanlagen mit hohem Frischluftanteil, die Ergänzung der Fahrgastinformation durch Haltestellenanzeiger und modernste leise Drehstromantriebstechnik mit hoher Zuverlässigkeit. Die Fahrzeuge sollen auch durch ein modernes, angenehm freundliches Außen- und Innendesign, in erstmaliger Umsetzung des Corporate Design im Kleinprofil die Fahrgäste überzeugen.

Datum: 04.05.2004

U-Bahn + Bahnhöfe: Zweite Ausgänge für U-Bahnhöfe

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Schöneberg ist der erste Bezirk, dessen U-Bahnhöfe komplett mit zweiten Ausgängen ausgestattet sind. Diese Woche eröffnete die BVG zusammen mit dem Schöneberger Baustadtrat Gerhard Lawrentz die zweite Zu- und Abgangsmöglichkeit auf dem U-Bahnhof Viktoria-Luise-Platz (U4). Ebenfalls seit 3. September können die BVG-Fahrgäste auf den Bahnhöfen Innsbrucker Platz und Britz-Süd zwischen zwei Ausgängen wählen.

Die Nachrüstung von insgesamt elf Berliner U-Bahnhöfen, die bisher nur über einen Ausgang verfügten, war nach dem U-Bahn-Zwischenfall im Juli 2000 auf der Station Deutsche Oper beschlossen worden.

Im September 2002 erhielt der Bahnhof Rathaus Schöneberg (U4) seinen zweiten Ausstieg, noch in diesem Jahr öffnet der zweite Zugang auf Schillingstraße (U5). Bei den übrigen Bahnhöfen gestalten sich die Vorabstimmungen und Bauarbeiten komplizierter, für Ende 2004 ist ein weiterer Zugang auf dem U-Bahnhof Uhlandstraße (U1/U15) avisiert, voraussichtlich im Oktober 2005 folgt Deutsche Oper, und im Dezember 2005 sollen dann mit Sophie-Charlotte-Platz und Theodor-Heuss-Platz alle 170 Berliner U-Bahnhöfe über zwei Ausgänge verfügen.

Datum: 05.09.2003

U-Bahn + Bahnhöfe: DAISY informiert jetzt auf allen U-Bahnhöfen

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DAISY+komplett+bei+der+U-Bahn

Heute gibt es Grund zu feiern, denn nun ist DAISY komplett. In feierlichem Rahmen enthüllte heute die Siemens AG gemeinsam mit Vertretern der BVG auf dem U-Bahnhof Hönow den letzten von insgesamt 764 dynamischen Zugzielanzeigern.

Damit fand die Ausrüstung der Berliner U-Bahnhöfe mit Komponenten des Dynamischen Auskunfts- und Informationssystems – DAISY- nach fünf Jahren ihren ,“krönenden“ Abschluss.

Ein Rückblick: Nachdem die Entscheidung für ein neues, qualitativ hochwertiges und attraktives Fahrgastinformationssystem gefallen war, wurden Ende der 90-iger Jahre die Weichen für dieses Großprojekt gestellt und 1996 mit der Realisierung im ersten von vier Netzbereichen begonnen.

Zunächst wurden die Linien U1 – U4 ausgerüstet und 1999 in Betrieb genommen. Es folgten Anfang 2000 die Linie U7 und die Linien U6 und U9. Die Ausrüstung der letzten beiden Linien U5 und U8 startete im November 2002. Insgesamt wurden 764 Zugzielanzeiger sowie 92 Anschlussanzeiger und Vorwegweiser installiert. Mit der Realisierung von DAISY werden die Fahrgäste der BVG nun frühzeitig, umfassend und zuverlässig informiert, und das nicht nur im Regelbetrieb, sondern auch bzw. speziell bei Betriebsunregelmäßigkeiten, Bauarbeiten und Großveranstaltungen.

Sie erhalten auf allen U-Bahnhöfen die tatsächliche Abfahrtszeit ihrer U-Bahn angezeigt, werden auf Umsteigebahnhöfen über die nächsten Abfahrtszeiten der kreuzenden Linie informiert und auf U-Bahnhöfen mit unterschiedlichen Abfahrtgleisen zum richtigen Bahnsteig geleitet.

Hans-Heino Dubenkropp – BVG-Vorstand für den Bereich Betrieb war sich des historischen Augenblicks durchaus bewusst und fand entsprechend lobende Worte … „Wir sind stolz darauf, dass mit DAISY nun die Fahrgäste in der gesamten ,,Berliner Unterwelt“ umfassend mit Fahrplananzeigen und aktuellen Verkehrshinweisen informiert werden können. Das ist Fahrgastinformation auf Weltstadtniveau“ – so Hans-Heino Dubenkropp.

Datum: 20.08.2003

U-Bahn: Neue Feuerwehrübungsanlage im U-Bahnhof Jungfernheide

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Jungfern-Einsatz für die neue Feuerwehr-Übungsanlage im U-Bahnhof Jungfernheide: Am 14. Juli 2003 probten Feuerwehrleute im Beisein zahlreicher Journalisten und Fernsehteams das erste Mal Brandbekämpfung und Fahrgastrettung auf einem neuen Übungsgleis.

Die neue Feuerwehr-Übungsanlage ist in ihrer Art einmalig in Deutschland und – soweit bekannt – in anderen europäischen Städten mit U-Bahnbetrieb. Mit dem neuen Übungstunnel ist eine besonders enge, praxisnahe Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Polizei und Rettungsorganisationen wie beispielsweise dem DRK oder dem Technischen Hilfswerk möglich, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Was die Häufigkeit der Übungen im ,,Untergrund“ betrifft, gehören die gemeinsamen Aktionen zwischen BVG und Feuerwehr zu den Spitzenreitern. Ein Beispiel der erfolgreichen Zusammenarbeit ist die Entwicklung von Rettungsloren. Die von der BVG konstruierten Loren sind inzwischen auf jedem Berliner U-Bahnhof vorhanden und erleichtern der Feuerwehr den Einsatz vor Ort.

Die 350 Meter lange Anlage in dem nichtausgebauten Tunnel Richtung Tegel ist das Meisterstück von Gleisbau-Azubis der BVG. Sie verlegten dort 350 Tonnen Schotter, 540 Schwellen, 220 Meter Stromschiene und bauten eine Weiche zur Überführung eines ausrangierten 4-Wagen-Zuges ein, der der Feuerwehr ebenfalls zu Übungszwecken dient.

Bei der Feuerwehrübung stellte die U-Bahn die Broschüre „Sicherheit auf ganzer Linie“ der Öffentlichkeit vor, die wichtige Hinweise und Verhaltensregeln für Fahrgäste enthält (Diese finden Sie auf der rechten Seite zum Downloaden).

Datum: 15.07.2003

U-Bahn: Erfahren Sie hier, was die Highlights im Jahre des 100ten Geburtstag der U-Bahn waren.

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H%F6hepunkte+zum+U-Bahnjubil%E4um

20. Oktober

Zu einer spektakulären Parade aller Fahrzeugtypen im sogenannten Kleinprofil luden die Berliner Verkehrsbetriebe am 20. Oktober auf der U-Bahnline U1. Zwischen 11.00 Uhr und 12.00 Uhr waren historische und moderne Wagen sowie Bau- und Sonderfahrzeuge in Parallelfahrten auf der ursprünglichen Strecke, d.h. zwischen dem U-Bahnhof Warschauer Straße und dem U-Bahnhof Gleisdreieck unterwegs. Auf allen Stationen, die der Fahrzeugkorso passierte, erklärten Kollegen von der U-Bahn dem Publikum, um was für Fahrzeuge es sich handelt, von wann bis wann sie fuhren und was sonst in diesem Zusammenhang noch interessant ist.

Außerdem wurden an Informationsständen Broschüren zu den einzelnen Zug-Typen verteilt, Drehorgelspieler sorgten für die stilechte Atmosphäre auf den Stationen.

Natürlich gab es an diesem Tag auch die monatliche Sonderzugfahrt mit einem B II – Zug.
U-Bahn kulturell

Im Oktober geht es ganz kulturell zu, in der und um die U-Bahn. Da wird der U-Bahnhof zum Konzertsaal, der U-Bahnzug zur Licht-Bahn, die U-Bahntrasse zur Paradestrecke.
Auftakt

Den Auftakt für den Kultur-Oktober bildet eine Soloperformance mit Puppenspiel und Multimedia im Luftschutzbunker des U-Bahnhofs Hermannstraße „Die Wahl der fantastischen Möglichkeit“. Während einer U-Bahnfahrt wird man oft ungewollt Zeuge des Privatlebens unbekannter Menschen. Die Konsequenzen des „Zusammenpralls“ von privatem Leben im öffentlichen Raum der U-Bahn – real und irreal – setzt die südafrikanische Schauspielerin Yvette Coetzee vom 10. bis 12. Oktober jeweils um 20.30 Uhr künstlerisch um. (Treppenausgang Richtung Leinestraße im Zwischengeschoss.)
12. Oktober

Unterirdische Einblicke
Wer an diesem Sonnabend vielleicht auf dem Ku’damm einen Einkaufsbummel unternimmt, kann sich von 11 bis 14 Uhr den Boulevard von unten ansehen. „Un(ter)irdische Einblicke“ gewährt eine Wanderung durch den Tunnel von Uhlandstraße bis zum U-Bhf Kurfürstendamm. (Achtung! Die U15 fährt deshalb nur bis Wittenbergplatz.)

Music Hall am Wittenbergplatz
Der U-Bahnhof Wittenbergplatz verwandelt sich gleichzeitig in eine „Music-Hall“. Vier junge Berlinerinnen bilden das Ottomani-Quartett und werden der U-Bahn an diesem Tag „Flügel verleihen“. Auf zwei Bechstein-Flügeln bringen sie sechs- und achthändig Werke von Rossini, Brahms und Saint-Saens im U-Bahnhof zur Aufführung.

Farbinstallationen auf der U1
Bunt geht es auf den Linien U2 und U1 zu. Lassen Sie sich bei Ihrer U-Bahnfahrt eintauchen in eine Installation des österreichischen Lichtkünstlers Heinz Kasper , ab 8 Uhr bis Betriebsschluss auf den beiden Linien. Also „Son et Lumi?“ an diesem Tag auf der ganzen Linie.

U-Bahn-Museum
Das U-Bahn-Museum im U-Bahnhof Olympia-Stadion öffnet am 12. Oktober von 10.30 bis 16 Uhr seine Türen. (Den Link finden Sie auf der rechten Seite.

Datum: 09.10.2002

U-Bahn: 100 Jahre Berliner U-Bahn

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Ministerfahrt und Festakt zum Jubiläum

Mit der Ministerfahrt begann 1902 der Start der Berliner U-Bahn. Zum 100. Jubiläum wurde die Fahrt nachvollzogen.

Auf dem festlich geschmückten U-Bahnhof Warschauer Straße vollzogen Gäste und BVGer die Ministerfahrt vor 100 Jahren nach. Anwesend waren Verkehrsminister Kurt Bodewig, Klaus Wowereit, amtierender Bundesratspräsident und Regierender Bürgermeister sowie weitere Vertreter des öffentlichen Lebens.

In ihren Grußworten betonten die Repräsentanten die hervorragende Rolle der Berliner U-Bahn für die Mobilität in der Stadt und wünschten ihr weiterhin „gute Fahrt“ in die nächsten 100 Jahre.

Gäste anderer U-Bahnunternehmen, so aus Moskau, Barcelona, Bukarest, Wien u.a. Städten, überbrachten den Berliner U-Bahnern herzliche Grüße für die nächsten 100 Jahre. Anwesend waren während der Feierlichkeiten auch 100 Berlinerinnen und Berliner, die über eine Verlosung im „Berliner Fenster“ und die U-Bahnanzeige Daisy ihr Jubiläumsticket erhalten hatten.

(Unser Foto: Verkehrsminister Kurt Bodewig, der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit und U-Bahndirektor Ulrich Deinhardt fertigen den historischen AI-Zug ab. v.l.n.r.)

Impressionen

Festakt im Deutschen Technikmuseum

Während eines offiziellen Festaktes zum U-Bahnjubiläum im Deutschen Technikmuseum stellte der Parlamentarische Staatssekretär Diller aus dem Bundesfinanzministerium eine Euro-Sondermünze und eine Sonderbriefmarke vor. In einer virtuellen Zeitreise wurde die Geschichte der Berliner U-Bahn eindrucksvoll dargestellt. Eine Ausstellung und kulturelle Darbietungen umrahmten die Festveranstaltung.

U-Bahnjubiläum für jedermann

Am 18. Februar 2002 empfängt ab 12 Uhr ein großer U-Bahn-Jubiläumsmarkt seine Gäste auf dem U-Bahnhof Olympia-Stadion – natürlich ist an diesem Tag auch das Berliner U-Bahnmuseum geöffnet. Weitere Höhepunkte entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsprogramm .

Datum: 15.02.2002
Kontakt
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)

Anstalt des öffentlichen Rechts
Holzmarktstraße 15-17
10179 Berlin

Telefon: (030) 19 44 9
Telefax: (030) 256 49 256
info@bvg.de

S-Bahn + U-Bahn + Bus: Fast wunschlos glücklich, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2000/1227/none/
0091/index.html

Peter Neumann

Eigentlich soll man ja ein Jahr nicht vor seinem Ende loben. Doch wenn Verkehrsbetriebe, Politiker, Bau- und Verwaltungsleute wenigstens einen Teil ihrer Versprechungen einhalten, wird 2001 ein gutes Jahr für Berlins Fahrgäste.
Sieben neue Expressbuslinien sollen unter anderem Spandau mit Reinickendorf und Pankow, den Alexanderplatz mit Lichterfelde Süd und den Potsdamer Platz mit Köpenick verbinden. In 17 Wohngebieten am Stadtrand bringen Nachtbusse ihre Fahrgäste bis vor deren Haustüren. Sieben U-Bahn-Linien verkehren in den Nächten zu Sonnabend und Sonntag durchgehend. Ebenfalls Mitte September 2001 soll endlich ein weiteres Teilstück des S-Bahn-Nordrings neu eröffnet werden: Dann fahren nach einer mehr als 40-jährigen Unterbrechung wieder S-Bahn-Züge über den S-Bahnhof Schönhauser Allee hinaus bis zum Gesundbrunnen. In der Innenstadt kratzt die BVG ihre zusammengestrichenen Fördergelder zusammen und baut die U 8, neben der U 5 bis heute das vernachlässigte Aschenputtel …

U-Bahn: Die Linie U 4 wird neunzig Jahre alt, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/die-linie-u-4-wird-neunzig-jahre-alt,10810590,9856578.html 30.11.2000 Sie ist knapp drei Kilometer lang, hat fünf Stationen und verkehrt nur in einem einzigen Bezirk: Berlins kürzeste U-Bahn-Linie, die U 4, wird 90 Jahre alt. Am 1. Dezember 1910 fuhr der erste Zug auf der Strecke zwischen Nollendorf- und Innsbrucker Platz. Die Geburtstagsfeier beginnt am Sonnabend, 10 Uhr, auf dem U-Bahnhof Viktoria-Luise-Platz. Dabei werden ein historischer Zug fahren und das Buch …

Straßenbahn + U-Bahn + Straßenverkehr: Bauarbeiten an Bahntrasse Berliner Straße ist am Wochenende dicht, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/bauarbeiten-an-bahntrasse-berliner-strasse-ist-am-wochenende-dicht,10810590,9855388.html Bauarbeiten haben die Berliner Straße in den Bezirken Pankow und Prenzlauer Berg erneut in eine Staufalle verwandelt. Wer dort am Freitag unterwegs war, brauchte viel Geduld. Nun wird es noch schlimmer: Von diesem Sonnabend, sechs Uhr, bis Sonntag, 22 Uhr, wird die Fahrtrichtung Süd zwischen Esplanade und Bornholmer Straße gesperrt. Nächstes Wochenende ist dann die Fahrtrichtung Nord dicht. Anlass für die Verkehrsbehinderungen: Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bauen ihre provisorische Straßenbahntrasse beiderseits der U-Bahn …