Tarife: Der tägliche Kampf mit dem Ticket-Automaten Die Morgenpost-Redakteure erzählen von alltäglichen Situationen beim Ticketkauf im Berliner Nahverkehr., aus Berliner Morgenport

https://www.morgenpost.de/berlin/article214501465/Der-taegliche-Kampf-mit-dem-Ticket-Automaten.html

Berlin. Wer mit Bus oder Bahn in der Stadt oder im Umland unterwegs ist, muss sich vor dem Start einen #Fahrschein kaufen. Das kann selbst für Stammkunden durchaus eine Herausforderung sein. Morgenpost-Redakteure haben einige ihrer Alltagserlebnisse am Automaten aufgeschrieben.

„Automat außer Betrieb“

Der S-Bahnhof Schönhauser Allee im Berufsverkehr: Wie immer, wenn ich nicht mit Fahrrad unterwegs bin, hetze ich auf den Bahnsteig, stets mit dem unguten Gefühl, dass nach der nächsten S-Bahn womöglich keine mehr fährt. Fix also das Touristenpaar vor dem #Ticket-Automaten überholen. Die Münzen griffbereit, die Hand am Einwurfschlitz. Aber nein – es wäre ja auch zu einfach gewesen: „Automat außer Betrieb“ steht auf dem Bildschirm. Na, toll. Mein Sohn würde jetzt sagen: „Kann ich ja nix dafür.“ Recht hat er, denke ich, und springe in die S-Bahn – ohne Fahrschein! Toll, ist gar nicht so voll. Blöd, denn dann haben auch die #Kontrolleure Platz, um durch den Wagen zu laufen. So kommt’s. „Ich wollte ja“, sage ich und „Blöder Automat“. Nutzt aber nichts. #Zahlungsaufforderung für 60 Euro!

Ich könne mich ja schriftlich beschweren, sagen die Herren noch. Mache ich auch. „Automat war kaputt“, schreibe ich. Lasse in dem Brief noch das Wort „Service“ fallen – und staune über die Antwort. Wir haben das überprüft, heißt es. Der Automat sei tatsächlich kaputt gewesen. Besser als ich dachte, der Laden! Aber von wegen. Denn im zweiten Absatz steht, dass es am anderen Ende des Bahnsteigs einen weiteren Automaten gebe. Der sei in Ordnung gewesen. Die S-Bahn hat natürlich Recht. Aber das nächste Mal, wenn mal wieder keine S-Bahn fährt, nehme ich ein Taxi, schicke die Rechnung an die S-Bahn und schreibe, dass ich es zumutbar fände, wenn die meine Kosten …

Tarife + VBB. VBB-Umweltkarte jetzt digital auf dem Handy Neu: Monatskarte, 7‑Tage-Karte, 10-Uhr-Karte und Tickets für die Radmitnahme als Handyticket, aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/vbb-umweltkarte-jetzt-digital-auf-dem-handy-vbbland-handyticket-deutschland/1805481.html

Fahrgäste im #Geltungsbereich Berlin AB können ab sofort nicht nur #Einzelfahrausweise und #Tageskarten mit dem #Smartphone erwerben, sondern auch Fahrkarten für einen längeren Zeitraum (#Zeitkarten): 

Das #Ticketsortiment in der #VBB‑App Bus & Bahn wurde um die #VBB-Umweltkarten (Monatskarte und 7‑Tage-Karte), die 10-Uhr-Karte sowie die Monatskarte für das #Fahrrad ergänzt. Papierfahrausweise werden parallel weiter angeboten. Abonnements und Jahreskarten werden unverändert auf der Chipkarte VBB-fahrCard ausgegeben. Der Geltungsbereich Berlin AB entspricht dem Stadtgebiet Berlins – hier fahren insgesamt 14 VBB-Verkehrsunternehmen.

Zu den Vorteilen des Handytickets zählt die ortsungebundene, bargeldlose Zahlung: Der Gang zum Automaten entfällt. Wer per Kreditkarte zahlen möchte, erspart sich zudem die einmalige Registrierung über die Adresse VBB.de/Kundenportal. Handytickets sind nicht übertragbar und gelten nur in Verbindung mit einem Kontrollmedium, wie zum Beispiel einem Lichtbildausweis. Fahrgäste, die mit einem digitalen Ticket unterwegs sind, müssen gewährleisten, dass ihre mobilen Endgeräte betriebsbereit sind. Die Mitnahme von Erwachsenen und bis zu drei Kindern zwischen sechs und 14 Jahren von Montag und Freitag, feiertags sowie am Wochenende ist genauso möglich wie bei der VBB-Umweltkarte aus Papier.

Die digitale, papierlose VBB-Umweltkarte war ein langjähriger Wunsch der Fahrgäste und ist Teil der VBB-Digitalstrategie. Die Ausweitung auf weitere Geltungsbereiche im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg wird angestrebt. Bereits vor Kurzem wurde das Sortiment der VBB-Handytickets erweitert: Neben der Berlin WelcomeCard und der CityTourCard gibt es auch den EasyCityPass Berlin und den QueerCityPass Berlin. Vor vier Jahren wurde das erste Handyticket in der VBB-App „Bus & Bahn" erworben. Seitdem sind rund vier Millionen Tickets auf diese Weise verkauft worden.

Susanne Henckel, VBB-Geschäftsführerin: „Viele Fahrgäste haben schon darauf gewartet, ihre VBB-Umweltkarte auch mobil kaufen zu können. Der digitale Ticketkauf wird immer beliebter und mit dem erweiterten Angebot können wir jetzt auch weitere Kundengruppen erreichen. Das elektronische Ticket hat unschlagbare Vorteile: Es ist einfach zu erwerben, sicher und die Fahrgäste haben das Smartphone ohnehin stets dabei. Schritt für Schritt wird das Bus&Bahn-System im VBB digitaler – und damit seine Nutzung komfortabler.“

Neue Handyticket-Tarifprodukte im Zeitkartentarif Berlin AB im Überblick:

  • 7-Tage-Karte VBB-Umweltkarte
  • Monatskarte VBB-Umweltkarte
  • Monatskarte 10-Uhr-Karte
  • Monatskarte Fahrrad

Weitere Informationen: VBB.de/ukdigital

Twitter: #VBBUmweltkarteDigital

Tarife + Bahnverkehr: Deutsche Bahn macht Nahverkehr für fast alle Fernreisenden kostenlos, aus Die Welt

https://www.welt.de/wirtschaft/article176734488/City-Ticket-wird-ausgeweitet-Deutsche-Bahn-macht-Nahverkehr-fuer-fast-alle-Fernreisenden-kostenlos.html

Gute Nachrichten für #Bahnreisende: Das Unternehmen will das #City-Ticket ausweiten. #Fernreisende können den öffentlichen Nahverkehr in 126 Städten nutzen. Eine bestimmte Kilometerzahl muss man allerdings gefahren sein.
Zugreisende können sich freuen: Die Deutsche Bahn weitet einem Zeitungsbericht zufolge das City-Ticket auf fast alle gebuchten Reisen im Fernverkehr aus. Das City-Ticket, das zur kostenlosen Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs am Start- und Zielbahnhof berechtigt, solle ab August auch für Kunden mit einem Spar- sowie Flexpreisticket gelten, berichtete die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf Bahnkreise.

Eine Buchung mit Bahncard wie bisher sei dann nicht mehr notwendig. Damit können Bahnkunden dem Bericht zufolge den öffentlichen Nahverkehr in …

VBB + Tarife: Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg Fahrkarten für Schüler werden deutlich günstiger – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/verkehrsverbund-berlin-brandenburg-fahrkarten-fuer-schueler-werden-deutlich-guenstiger-30093194?dmcid=nl_20180430_30093194

Der Öffentliche #Nahverkehr soll günstiger werden. Wie ein Sprecher von Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne) jetzt bestätigte, soll der Preis für die #Schülermonatskarte #gesenkt werden. So ist es in der Arbeitsgemeinschaft #Tarife des Senats, der der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) angehört, beschlossen worden.

Vor allem Familien mit geringem Einkommen sollen entlastet werden. Vorgesehen ist ein Einheitspreis für das Ticket in der #Tarifzone AB für alle Schüler in Höhe von 21,80 Euro, statt wie bisher 29,50 Euro. Im #Abo soll der Preis von derzeit 22,92 Euro auf 17 Euro monatlich sinken. Geplant sind außerdem Veränderungen für einkommensschwache Familien. Inhaber des Berlinpasses müssen für das ermäßigte Ticket für Kinder von derzeit 15 Euro künftig überhaupt nichts mehr bezahlen.
Weitere Vergünstigungen

Das Geld dafür von etwa sieben Millionen Euro pro Jahr sei bereits im Haushalt eingestellt, sagte die Senatorin kürzlich der Berliner Morgenpost im Interview. Demnach wird das Schülerticket auch unbürokratischer werden. Künftig soll es keine Trägerkarte mit Marken mehr geben. Stattdessen werden Schüler eine VBB-Karte erhalten.

Die Verkehrssenatorin geht davon aus, dass das neue System für 90 Prozent der Familien …

Taxi + Tarife: Neue Taxipreise in Berlin Kurzstreckentarif soll auf sechs Euro steigen – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/neue-taxipreise-in-berlin-kurzstreckentarif-soll-auf-sechs-euro-steigen-30068482

Seit knapp drei Jahren sind sie stabil. Doch im Sommer sollen die #Taxifahrpreise in Berlin wieder steigen – und zwar kräftig. Das sieht der #Tarifantrag vor, den die drei größten Branchenverbände beim Senat eingereicht haben. Parallel dazu bereitet die #Flughafengesellschaft Umbauten in #Tegel vor, die zu einer weiteren Verteuerung führen könnten. Im Gespräch ist, den Zuschlag für Fahrten ab Tegel zu vervierfachen. Es klingt paradox – doch von den geplanten Änderungen würden auch die Taxifahrgäste profitieren, hieß es intern.

Die Kosten sind gestiegen, hieß es. Beim Mindestlohn, den viele Fahrer erhalten, zeichnet sich eine weitere Erhöhung ab – von 8,84 auf 9,19 Euro pro Stunde. „Auf diese Entwicklungen müssen wir reagieren“, sagte Leszek Nadolski, Vorsitzender der #Innung des Berliner #Taxigewerbes. Ergebnis war ein Tarifantrag, der mit dem Taxi Verband Berlin Brandenburg (#TVB) und Taxi Deutschland erstellt wurde. Läuft alles wie geplant, gilt der neue Tarif für die mehr als 8100 Berliner Taxis vom Sommer an.
#Kartenzahlung bald gebührenfrei

Beantragt wurde unter anderem, den #Kurzstreckentarif anzuheben. Wer ein Taxi auf der Straße anhält und bis zu zwei Kilometer weit fährt, soll statt fünf Euro künftig sechs Euro zahlen. Der Grundpreis, der bei allen anderen Fahrten fällig wird, bleibt bei 3,90 Euro. Dagegen sollen die Kilometerpreise steigen: für die ersten sieben Kilometer von zwei auf 2,20 Euro, ab sieben Kilometer von 1,50 auf 1,65 Euro pro Kilometer.
Die Taxifahrt vom Hauptbahnhof zum Tierpark würde sich von derzeit 26,30 Euro um etwas mehr als zwei Euro verteuern. Vom Fehrbelliner Platz zum Flughafen Tegel kostet es statt …

BVG + Tarife: Platz da!, aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/Medien/Presse/Pressemitteilungen/Detailansicht?newsid=2470

Die Berliner Verkehrsbetriebe jagen von einem #Fahrgastrekord zum nächsten. Auch die Zahl der #Abonnenten steigt stetig. Zum Jahreswechsel waren es bereits mehr als 484.000. Kein Wunder also, dass sich die #BVG-Kundenzentren über viel Besuch freuen können. Ganz besonders gilt dies am verkehrsreichsten #Knotenpunkt im #BVG-Netz: dem #Alexanderplatz. Und daher erweitert die BVG nun die Kapazitäten des dortigen Kundenzentrums.

Der #Umbau beginnt am Montag, den 23. April und läuft in verschiedenen Bauphasen bis einschließlich Freitag, den 10. August 2018. Anschließend wird es anstatt bisher drei gleich sechs vollwertige Abo-Bearbeitungsplätze geben.

Ganz ohne Einschränkungen geht es aber nicht: Vom 25. bis 29. Juni sowie vom 6. bis 10. August 2018 muss das Kundenzentrum wegen der Umbaumaßnahmen geschlossen bleiben. Als Alternativen bieten sich in diesen Zeiträumen zum Beispiel das Kundenzentrum im U-Bahnhof Zoologischer Garten, der Servicepunkt im U-Bahnhof Hermannplatz sowie – mit abweichenden Öffnungszeiten – das Kundenzentrum in der Holzmarktstraße an. Während der restlichen Bauphasen geht der Betrieb im Kundenzentrum Alexanderplatz trotz laufender Arbeiten weiter.

barrierefrei + Trife + VBB: Beförderungsbestimmungen des VBB – Mehrspurige Fahrräder, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Trifft es zu, dass in den #Beförderungsbestimmungen des #Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (#VBB) eine
Beförderung #mehrspuriger #Fahrräder ausgeschlossen ist?
Antwort zu 1:
Ja, in Teil A (Beförderungsbedingungen) des VBB-Tarifs (Verkehrsverbund BerlinBrandenburg)
ist festgelegt, dass #dreirädrige Fahrräder von der Mitnahme in den
Verkehrsmitteln ausgenommen sind.
Frage 2:
Trifft es zu, dass die Deutsche Bahn AG in ihren Regionalzügen im VBB-Bereich die Mitnahme von
mehrspurigen Fahrrädern erlaubt?
Antwort zu 2:
Für ein-/ausbrechende Fahrten in das/aus dem VBB-Tarif-Gebiet gilt in den
Regionalverkehrszügen der Tarif der Deutschen Bahn AG (Produktklasse C der
Beförderungsbedingungen Deutsche Bahn AG, BB DB). Auf diesen Fahrten ist die
Mitnahme auch von Dreirädern grundsätzlich möglich (vgl. BB DB, Kap.8.2:
„In besonderen Zügen können, sofern ausreichend Platz vorhanden ist, auch
nichtmotorisierte Liegeräder, Tandems sowie Dreiräder mitgenommen werden.“
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Diese Regelung hat die DB auf Anregung des Landes Berlin zur Erhöhung der
Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung vor über 15 Jahren in ihren Tarif
aufgenommen. Damit können also im ein- und ausbrechenden Verkehr auch Dreiräder in
den Zügen des Regionalverkehrs (nicht nur DB Regio) mitgenommen werden.
Frage 3:
Sieht der Senat Möglichkeiten, seinen Einfluss geltend zu machen, um die Beförderungsbestimmungen des
VBB dahin gehend zu ändern, dass mehrspurige Fahrräder, auf die Menschen mit Behinderung in ihrer
Mobilität angewiesen sind, bei der Beförderung in allen Regionalzügen erlaubt sind?
Antwort zu 3:
Der Senat setzt sich seit Jahren dafür ein, dass zur Erhöhung der Barrierefreiheit für
Menschen mit Behinderung auch Sonderfahrräder in den Zügen des Regionalverkehrs
und der S-Bahn mitgenommen werden können. Hierzu konnte bisher Folgendes erreicht
werden:
 grundsätzliche Mitnahmemöglichkeit von Tandems und Dreirädern im ein- und
ausbrechenden Verkehr (Produktklasse C, BB DB),
 Tandemmitnahme (für Blinde) nicht nur bei der S-Bahn sondern auch in den
Regionalverkehrszügen (VBB-Tarif),
 ab 1. Januar 2018: Tandemmitnahme in der S-Bahn und in den
Regionalverkehrszügen ohne Einschränkung (VBB-Tarif).
(Damit können nun auch z.B. sehschwache Reisende ein Tandem mitnehmen.)
Der Berliner Senat setzt sich weiterhin dafür ein, dass Dreiräder in den Zügen des
Regionalverkehrs und der S-Bahn auch innerhalb des VBB-Tarifgebietes mitgenommen
werden können. Für diese erweiterte Mitnahmemöglichkeit kann das Land Berlin jedoch
nicht allein entscheiden. So sind auch die betroffenen Verkehrsunternehmen und das
Land Brandenburg zu überzeugen. Die genannten Akteure unterstützen die Initiative des
Berliner Senats zurzeit leider nicht.
Berlin, den 23.03.2018
In Vertretung
Jens-Holger Kirchner
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bahnverkehr + Tarife: Bahnfüchse In diesem Berliner Reisebüro kann man nur Zugfahrten buchen – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/bahnfuechse-in-diesem-berliner-reisebuero-kann-man-nur-zugfahrten-buchen-29915918

Köpenick – Im hinteren Büro, in das keine Kunden kommen, lehnen alte Stationsschilder an der Wand: „Zoologischer Garten“ steht auf dem vordersten in Frakturschrift. Sammlerstücke, die zeigen: Wer hier arbeitet, tut das, weil er es gerne macht.

Frank #Tyzak und Ina #Bretschneider, die Geschäftsführer des Reisebüros #Bahnfüchse, haben selbst etliche Tausend Kilometer auf Schienen zurückgelegt. Bevor sie vor 15 Jahren ins Geschäft einstieg, saß sie oft als Kundin vor dem Verkaufstresen, erzählt Bretschneider. Sie buchte Zugtickets quer durch Europa, sei es nach Südspanien oder zum Balaton in Westungarn.

Heute freuen sich Bretschneider und Tyzak immer dann besonders, wenn Kunden nicht so genau wissen, wo genau sie fahren möchten und am besten zeitlich flexibel sind. Dann geht’s los: „Wie wäre es mit Skandinavien? Stockholm-Narvik ist eine wunderschöne Strecke.“ Oder „Fahren Sie doch zwischendurch noch mit dem Nachtzug nach Lissabon, das lohnt sich wirklich.“
Sinkende Einnahmen

Es sind genau diese Dinge, die ein Computer nicht kann: mit Kunden reden, Rückfragen stellen, persönliche Ratschläge geben. Und das ist – neben den günstigen Preisen, die die Bahnfüchse oft finden – für viele ein Grund, auch im Digitalzeitalter noch in ein #Reisebüro zu gehen. Rund 10.000 Fahrscheine verkauft das Reisebüro pro Jahr.

„Und es werden immer mehr, weil sich unser Angebot rumspricht“, sagt Tyzak. Grund könnte auch ein allgemeiner Trend zu mehr Zugreisen sein: Laut ADAC-Reisemonitor 2018 stieg der Anteil der Deutschen, die bei einer Urlaubsreise von mindestens fünf Tagen Dauer den Zug zur Anreise nutzten, voriges Jahr von drei auf immerhin vier Prozent. Mit je 45 Prozent blieben Auto und Flugzeug auf ihren Spitzenplätzen unverändert.
Leider schlage sich der #Bahn-Trend nicht in ihren Einnahmen nieder, beklagen die Bahnfüchse. Das liege auch daran, dass die #Provisionen pro verkaufter Fahrkarte immer niedriger werden – bei der Deutschen Bahn etwa sank sie von einst 12 auf nun 7 Prozent. Außerdem steigen viele Kunden bei wirklich weiten Auslandsreisen doch noch gerne auf das …

Tarife + Bus: Bei uns piept’s wohl Wer regelmäßig in den Bussen der BVG unterwegs ist, kennt die kleinen Kontrollgeräte im Einstiegsbereich schon länger. aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=266&download=3032

Wer regelmäßig in den Bussen der BVG unterwegs ist, kennt die kleinen #Kontrollgeräte
im Einstiegsbereich schon länger. Stammkunden, die einen elektronischen
Fahrschein, die #fahrCard, haben, konnten sie in vielen Fahrzeugen
auch bisher schon nutzen, um die Gültigkeit des scheckkartengroßen #Plastiktickets
zu überprüfen. In wenigen Tagen wird der bisher freiwillige Testbetrieb
beendet und aus dem „Kann“ wird ein „#Soll“.
Ab dem 1. März entfällt nämlich bei den fahrCards die Sichtprüfung durch die
Busfahrerinnen und -fahrer. Diese Kontrolle übernehmen nun wie geplant die
automatischen Kartenkontrollgeräte an der linken Haltestange der vorderen
Tür. Das kleine Gerät quittiert mit einem kurzen Pieps und einer grünen LED,
dass die fahrCard für den Tarifbereich und die Tageszeit gültig ist. Wenn die
Karte zu kurz an das Gerät gehalten wird, leuchtet eine orangefarbene LED,
dann muss der Vorgang wiederholt werden. Wenn die fahrCard ungültig ist,
leuchtet eine rote LED, und die Fahrgäste werden gebeten, sich an den Fahrer
oder die Fahrerin zu wenden.
Fast alle Busse sind mittlerweile mit mindestens einem Lesegerät ausgestattet,
man erkennt am Logoaufkleber vorne rechts am Bus, welche Busse ein
Lesegerät haben. Bei Bussen, die bisher noch nicht mit der Technik ausgestattet
sind, sollten die Fahrgäste ihre fahrCard wie bisher dem Fahrer oder
der Fahrerin zeigen. Im Laufe des Jahres soll in den Bussen jeweils ein zweites
Lesegerät in Betrieb genommen werden, und zwar oben am Fahrscheindrucker
des Fahrers, um eine fahrCard-Kontrolle auch im rechten Eingangsbereich
zu ermöglichen.
Bei den automatischen Kontrollen in den BVG-Bussen werden übrigens – abweichend
vom deutschen Branchenstandard – keine Daten auf die Karten
geschrieben.

Tarife + App: 3, 2, 1… Los! Für ungeduldige Fahrgäste bietet die BVG ab sofort einen neuen Service: Mit der App „BVG Tickets“ kann innerhalb weniger Sekunden der Fahrschein aufs eigene Smartphone geladen und sofort in Bahn oder Bus eingestiegen werden aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=266&download=3028

Für ungeduldige Fahrgäste bietet die BVG ab sofort einen neuen Service: Mit der #App „#BVG Tickets“ kann innerhalb weniger Sekunden der #Fahrschein aufs eigene #Smartphone geladen und sofort in Bahn oder Bus eingestiegen werden – so lange sich die Türen noch nicht schließen natürlich. Die App ist sowohl für #iPhones als auch #Android-Handys im #App-Store erhältlich.
Im Vergleich zum bisherigen Handy-Ticket, das weiterhin über die App „#Fahr-Info Plus“ angeboten wird, wurde die Nutzung deutlich vereinfacht. Die App „BVG Tickets“ kann ohne die Eingabe von Adressdaten genutzt werden und das Layout ist auf das Wesentliche reduziert, das heißt auf den Ticketkauf. Voreingestellt kann mit einem Klick das AB-Ticket im Regeltarif gelöst werden. 80 Prozent aller Handy-Ticket-Nutzer müssen also keine Einstellungen vor-nehmen.
Wer ein anderes Ticket benötigt und den Standortzugriff zulässt, dem wird die nächstgelegene Haltestelle als Start vorgeschlagen. Von dort aus können dann Kurzstrecken, Tageskarten, Fahrradkarten oder touristische Angebote für Berlin ABC gekauft werden. Bezahlt wird über die bei der einmaligen Re-gistrierung gewählte Zahlungsart. Neben Lastschrift und Kreditkarte wird zum ersten Mal bei der BVG auch der Bezahldienst PayPal angeboten.
Dr. Martell Beck, Bereichsleiter Vertrieb und Marketing der BVG: „Das Smart-phone gewinnt für Mobilitätsangebote stark an Bedeutung. Mit der neuen App ‚BVG Tickets‘ bieten wir die Möglichkeit, in weniger als zehn Sekunden und mit nur drei Klicks den Fahrausweis zu lösen. Schneller und einfacher geht kaum noch.“