S-Bahn: Fahrgastverband will S-Bahn-Netz ohne Lücken Mehr als 70 Kilometer der Strecke noch immer stillgelegt, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article131087680/Fahrgastverband-will-S-Bahn-Netz-ohne-Luecken.html Gerade hat die Berliner #S-Bahn ihr #90-jähriges Bestehen gefeiert. Doch nicht bei allen Gästen war die Feierlaune ungetrübt. Vor allem Vertreter von #Fahrgastverbänden erinnerten daran, dass die #Stadtschnellbahn nicht ihre alte Größe erreicht hat. Strecken etwa nach #Stahnsdorf, #Falkensee oder #Rangsdorf, die mit dem Mauerbau #1961 gekappt wurden, seien bis heute nicht wieder aufgebaut. „Entgegen den Aussagen des Einigungsvertrages“, wie Jens Wieseke vom Berliner Fahrgastverband Igeb kritisiert.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden Strecken mit einer Gesamtlänge von fast 77 Kilometern stillgelegt, rund ein Fünftel des gesamten Vorkriegsnetzes. Die S-Bahn und deren Mutterkonzern, die Deutsche Bahn, verweisen bei Nachfragen stets darauf, dass es Sache des Bundes und der Länder sei, Lücken im Schienennetz wieder zu schließen. Bisher gebe es von der Politik nur wenige Bemühungen, stillgelegte Verbindungen wieder zu …

S-Bahn: S-Bahn-Jubiläum – Zumindest fährt sie wieder – im 90. Jahr, aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2014/08/berlin-s-bahn-90-jahre-nahverkehr-jubilaeum.html Die Berliner #S-Bahn wird #90. Und in diesen neun Jahrzehnten machte sie eine wechselvolle #Geschichte durch: technischer Aufschwung, Krieg, Teilung, Wiedervereinigung und nicht zuletzt die große #Radsatz-S-Bahnkrise 2011 – all das hat bei dem Verkehrsunternehmen seine Spuren hinterlassen. Von Thomas Rautenberg

Es ist der 08. August 1924. Auf der Strecke zwischen Bernau und dem Stettiner Bahnhof, dem heutigen Nordbahnhof, verkehrt zum ersten Mal ein elektrisch betriebener Zug. Der Berliner Lokalanzeiger jubelt: „Es ist der Anfang zur Elektrifizierung der ganzen Berliner Stadt- und Vorortbahn und damit der erste Teil eines Werkes, das seit Jahrzehnten geplant … ist.“ 1930 wird dann das Logo der S-Bahn, das weiße „S“ auf grünem Grund erfunden. Wobei die Experten noch heute trefflich darüber streiten, ob das „S“ nun für Stadtbahn oder für Schnellbahn steht. Technische Meisterleistung Die elektrische Vorortbahn nach Bernau ist der Anfang. In den folgenden Jahren kommen immer …

S-Bahn: ERSTE S-BAHN FUHR AM 8. AUGUST 1924 Die Berliner S-Bahn wird 90 Jahre alt, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/erste-s-bahn-fuhr-am-8–august-1924-die-berliner-s-bahn-wird-90-jahre-alt,10809148,28061106.html An diesem Freitag wird die Berliner #S-Bahn #90 Jahre alt. Heiner Wegner hat fast die Hälfte der Geschichte dieses #Verkehrsmittels miterlebt – und erinnert sich an Höhen und Tiefen, Angstpartien und Erfolgssträhnen. An diesem Freitag wird die Berliner S-Bahn 90 Jahre alt. Heiner Wegner hat fast die Hälfte der Geschichte dieses Verkehrsmittels miterlebt. Es gab Höhen und Tiefen, Angstpartien und Erfolgssträhnen. „Es war ein ständiges Auf und Ab“, sagt er. Und fängt an zu erzählen.

Auch zu Beginn seines Berufswegs spielte ein Freitag eine Rolle. Am Freitag, dem 1. September 1972, meldete sich Heiner Wegner an der Pforte des S-Bahn-Betriebswerks Friedrichsfelde. Er fing dort als Lehrling an, um sich zum Schienenfahrzeugschlosser ausbilden zu lassen. Bis heute blieb er der S-Bahn treu. „Seit 42 Jahren bin ich dabei.“ Als Junge wollte er schon immer zur Bahn. „Mich haben Dampfloks fasziniert. Aber man sagte mir, dass sie keine …

S-Bahn-Chef Peter Buchner im Interview „Wir resignieren nicht bei der S-Bahn“, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/s-bahn-chef-peter-buchner-im-interview-wir-resignieren-nicht-bei-der-s-bahn/10299342.html

Die #S-Bahn Berlin feiert am Freitag ihr #90-jähriges Bestehen. Hier spricht Unternehmenschef Peter #Buchner über Graffiti und #Museumszüge, über die #Ringbahn, einen dichteren Takt und neue Gleise in Brandenburg.
Herr Buchner, die S-Bahn wird am 8. August 90 Jahre alt. Ein Grund zum Feiern?

Ja. Selbstverständlich. Wir – und unsere Fahrgäste – haben anstrengende Zeiten hinter uns. Aber jetzt geht es wieder vorwärts. Mit über 400 Millionen Fahrgästen hatten wir im vergangenen Jahr so viele Kunden wie noch nie. Und die Fahrgäste haben uns auch wieder besser bewertet.

Und wie wollen Sie feiern? Mit historischen Fahrzeugen geht es ja nicht. Diese sind alle nicht fahrfähig, weil sich die Werkstätten wegen der Krise nicht um die Oldtimer kümmern konnten.

Wir haben uns trotzdem einiges einfallen lassen.
Mit einem Jubiläumszug bieten wir am 8. August …

S-Bahn-Chef Peter Buchner im Interview "Wir resignieren nicht bei der S-Bahn", aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/s-bahn-chef-peter-buchner-im-interview-wir-resignieren-nicht-bei-der-s-bahn/10299342.html Die #S-Bahn Berlin feiert am Freitag ihr #90-jähriges Bestehen. Hier spricht Unternehmenschef Peter #Buchner über Graffiti und #Museumszüge, über die #Ringbahn, einen dichteren Takt und neue Gleise in Brandenburg. Herr Buchner, die S-Bahn wird am 8. August 90 Jahre alt. Ein Grund zum Feiern?

Ja. Selbstverständlich. Wir – und unsere Fahrgäste – haben anstrengende Zeiten hinter uns. Aber jetzt geht es wieder vorwärts. Mit über 400 Millionen Fahrgästen hatten wir im vergangenen Jahr so viele Kunden wie noch nie. Und die Fahrgäste haben uns auch wieder besser bewertet. Und wie wollen Sie feiern? Mit historischen Fahrzeugen geht es ja nicht. Diese sind alle nicht fahrfähig, weil sich die Werkstätten wegen der Krise nicht um die Oldtimer kümmern konnten. Wir haben uns trotzdem einiges einfallen lassen. Mit einem Jubiläumszug bieten wir am 8. August …

S-Bahn: Nach Strausberg soll häufiger die S-Bahn fahren – Brandenburgs Verkehrspolitik ist kaum noch sachlich erklärbar

Nach Strausberg soll häufiger die S-Bahn fahren – Brandenburgs Verkehrspolitik ist kaum noch sachlich erklärbar Gratulation an die Stadt #Strausberg. Sie hat das geschafft, worauf viele Berliner Umlandgemeinden seit Jahrzehnten warten. Das Land Brandenburg legt aus den eigenen, angeblich knappen #Haushaltsmitteln, 10 Millionen Euro auf den Tisch, damit die #S-Bahn alle 20 anstatt bisher alle 40 Minuten nach Strausberg Nord fahren kann. Keine Untersuchung ist hierfür erforderlich. Es reicht das Wort des Ministers: „Strausberg braucht den 20-Minuten-Takt“ (Pressemeldung des Ministeriums vom 30.7.2014).

Der DBV kritisiert keineswegs die grundsätzliche Stärkung des öffentlichen Verkehrs. Verwundert ist er nur über die willkürlich scheinende und unklare Prioritätensetzung – warum zum jetzigen Zeitpunkt ausgerechnet Strausberg? Andere Umlandgemeinden werden mit Verve abgekanzelt oder auf den Sankt-Nimmerleinstag vertröstet. Strausberg wird nach der offiziellen Bevölkerungsvorausschätzung des Landes Brandenburg im Vergleich der Jahre 2010 (26.206) zu 2030 (23.174) 11,6 % seiner Bevölkerung verlieren. In die Stadt Strausberg fahren heute Straßenbahn und S-Bahn. Zugegeben: Der S-Bahn-Takt ist mit 40 Minuten alles andere als attraktiv. Vor dem Hintergrund der sinkenden Bevölkerungszahl und des wenigen, zur Verfügung stehenden Geldes hätte eine wirtschaftliche Prüfung dieser Investition von 10 Millionen Euro selbstverständlich sein müssen. Ist alternativ die Verlängerung der Straßenbahn weiter in die Innenstadt oder der Ausbau für einen dichteren Takt geprüft worden? Nein. Alleine das Wort des Ministers zählt. Stattdessen hätte gerade an dieser Stelle eine vertiefende Untersuchung stattfinden müssen. Denn die Gefahr besteht, dass die Straßenbahn Fahrgäste an die S-Bahn verliert. Sind vielleicht die Tage der Straßenbahn in Strausberg gezählt, weil es dann noch ein Stück interessanter ist, mit dem Auto zum S-Bahnhof zu fahren? Ein toller Pyrrhussieg. Drei Beispiele, die die konzeptionslosen Entscheidungen verdeutlichen sollen: #Velten bekommt keine S-Bahn, obwohl eine NKU den positiven Wert von 1,34 ergab (#NKU = #Nutzen-Kosten-Untersuchung. Gegenüberstellung der Kosten zu den Nutzen einer Investition. Sie ist das Standardinstrument bei der Bewertung öffentlicher Verkehrsinvestitionen. Ein Wert von 1 bedeutet, dass sich Kosten und Nutzen die Waage halten. Im konkreten Fall Velten heißen die 1,34 also, dass der Nutzen 34 mal höher ist als die Kosten). #Falkensee wartet seit 1994 auf die S-Bahn, die das Brandenburger Verkehrsministerium aber nicht will. Die 2008 durchgeführte „NKU“ ergab einen positiven Wert von 1,3. Trotz weiterer Bevölkerungszunahme und unhaltbaren Zuständen in den Regionalzügen während der Spitzenzeiten gibt es keine Besserung – für Mehrbestellungen im Regionalverkehr ist kein Geld da. „Luft“ hat sich das Ministerium dadurch verschafft, dass es aktuell ein 3. Regionalbahngleis zum Bundesverkehrswegeplan angemeldet hat. Dennoch ist fraglich, ob dies den Prüfkriterien standhält und ob es schon in 10 oder erst 15 Jahren gebaut wird. Der DBV-Regionalverband erarbeitet hierzu gerade einen Vorschlag und wird ihn in nächster Zeit der Öffentlichkeit vorstellen. Die Region #Teltow/#Kleinmachnow/#Stahnsdorf soll auch keine Schienenanbindung erhalten, weil Vogelsänger kein „ausreichendes Verkehrs- und Finanzierungspotenzial“ sieht (Berliner Morgenpost vom 12.7.2014). „Kein Geld“ ist eine rein politische Entscheidung. Kein Verkehrspotenzial ist im Vegleich zu Strausberg unhaltbar. Die Bevölkerungszahlen in den genannten Gemeinden werden nämlich weiter steigen. Und es gibt heute kein ausreichendes Schienenangebot in Richtung Berlin (abgesehen von der S-Bahn nach Teltow Stadt bzw. dem Regionalbahnhalt Teltow, die jedoch beide am Rand liegen). In Teltow steigt die Bevölkerungszahl im Vergleich 2010 zu 2030 um 31,1 % (22.538 zu 29.538), in Kleinmachnow um 4,5 % (19.890 zu 20.778) und in Stahnsdorf um 5,2 % (14.210 zu 14.953). Die heutigen Busverbindungen zu den in Berlin gelegenen Schnellbahnhaltestellen und nach Teltow reichen für das Verkehrsministerium aus. Da bedarf es keiner vertieften Untersuchung oder sachlichen Analyse. Auch hier reicht das Wort des Ministers und der Daumen senkt sich nach unten. Diese nicht mehr nachvollziehbare Gewichtung der Entscheidungen kritisiert der DBV. Nicht alle Kommunen können ihre Wünsche bezüglich des Ausbaus der Verkehrsinfrastruktur erfüllt bekommen. Die Entscheidungen aus dem Brandenburger Verkehrsministerium sind immer schwerer zu verstehen und kaum noch sachlich. Wenigstens könnte doch das Ministerium versuchen, seine Entscheidung mit Fakten zu begründen. Stattdessen zählt in Brandenburg, so scheint es, nur die Laune, Weisheit und Entscheidungskompetenz des Ministers in Potsdam. Hieran sollte sich etwas ändern. Pressekontakt: Frank Böhnke, Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94 Über den Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV): Der DBV ist der bundesweit tätige Dachverband für Kunden des Personen- und Güterverkehrs. Er wurde 1990 in Berlin gegründet und hat heute über 7.500 Mitglieder (incl. Mitgliedsverbände). Er ist parteipolitisch neutral und unabhängig. Seine Mitglieder arbeiten ehrenamtlich.

S-Bahn: KOMMENTAR ZUM GEBURTSTAG Die Berliner S-Bahn wird 90, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/kommentar-zum-geburtstag-die-berliner-s-bahn-wird-90,10809148,28032528.html So oft man sich auch über sie ärgert, derzeit wird sie vor allem schmerzlich vermisst: Die Berliner #S-Bahn. Am kommenden Freitag wird sie #90 Jahre alt. Grund zurückzuschauen, auf eine rasante Berg- und Talfahrt.

Sie ist nicht immer pünktlich. Zuweilen ist sie ziemlich voll. Und manchmal riecht es drinnen merkwürdig, als hätten sich die Fahrgastausdünstungen zu einer Duftnote konzentriert, die nun für alle Zeiten in den Polstern festsitzt. Dennoch wird sie seit Montag zwischen Ostbahnhof und Friedrichstraße schmerzlich vermisst: die #S-Bahn. Weil die Strecke saniert wird, stehen die Fahrgäste in Bussen im Stau oder pressen sich in volle Regionalzüge. Entlang der Stadtbahn erfahren die Fahrgäste schwitzend am eigenen Leib, dass es ohne die …

S-Bahn: Bahn nutzt S-Bahn-Sperrung für Kampfmittelbergung S1 vom 8. bis 31. August zwischen Birkenwerder und Oranienburg unterbrochen – S 8 vom 8. August bis 1. September zwischen Blankenburg und Hohen Neuendorf/Birkenwerder wegen Gleisbauarbeiten gesperrt

http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/7621798/bbmv20140804.html?start=0&itemsPerPage=20 (Berlin, 4. August 2014) In Fortsetzung der #Kampfmittelsuche wird auf dem Bahnhof #Oranienburg die vorgesehene Sperrung der #S-Bahn-Gleise vom 8. bis 31. August, 18 Uhr genutzt, um die #Kampfmittelfreiheit für die S-Bahn-#Gleise und -#Bahnsteige zu erlangen.

Im vergangenen April und Mai war insgesamt 1.800 Mal gebohrt und mittels Bohrlochgeoradar sondiert worden. Beim Auswerten der Messergebnisse sind 18 Verdachtspunkte identifiziert worden, die geöffnet werden müssen. Das Bergen der Fundstücke ist mit einem hohen Zeitbedarf verbunden. Die Arbeiten an der S-Bahnfläche einschließlich der Randbereiche sollen bis Jahresende 2014 abgeschlossen werden. Der Schienenwechsel und die Weichenarbeiten auf der Linie #S8 zwischen Blankenburg und Schönfließ vom 8. August (22 Uhr) bis 1. September (ca. 1.30 Uhr) können mit der #S1 umfahren werden. Auf dem gesperrten Abschnitt der S 1 zwischen Birkenwerder und Oranienburg kann die Regionalbahn-Linie RB 20 benutzt werden, Kurzstreckenfahrausweise werden anerkannt. Weitere Reisemöglichkeiten direkt nach Oranienburg bestehen mit den Linien RE 5 und RB 12. Außerdem werden für beide Abschnitte Ersatzverkehre mit Bussen eingerichtet. Bis heute wurden im Bereich Oranienburg die Fernbahnanlagen, die Ladestraße und die östlichen Randbereiche abgesucht. Aktuell sind rund 70 Prozent der Gesamtfläche von rund 240.000 Quadratmetern bereits frei von Kampfmitteln. Dafür wurde 27.613 Mal gebohrt und Verdachtspunkte mit großem Aufwand geöffnet. Von den sechs gefundenen Blindgängern mussten zwei gesprengt werden. Im nächsten Jahr ist geplant, die noch ausstehenden Flächen mit dem Empfangsgebäude und den westlichen Randbereichen zu erkunden. Weitere Informationen stehen auf www.s-bahn-berlin.de zur Verfügung. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

S-Bahn: Bahn nutzt S-Bahn-Sperrung für Kampfmittelbergung S1 vom 8. bis 31. August zwischen Birkenwerder und Oranienburg unterbrochen – S 8 vom 8. August bis 1. September zwischen Blankenburg und Hohen Neuendorf/Birkenwerder wegen Gleisbauarbeiten gesperrt

http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/7621798/bbmv20140804.html?start=0&itemsPerPage=20

(Berlin, 4. August 2014) In Fortsetzung der #Kampfmittelsuche wird auf dem Bahnhof #Oranienburg die vorgesehene Sperrung der #S-Bahn-Gleise vom 8. bis 31. August, 18 Uhr genutzt, um die #Kampfmittelfreiheit für die S-Bahn-#Gleise und -#Bahnsteige zu erlangen.

Im vergangenen April und Mai war insgesamt 1.800 Mal gebohrt und mittels Bohrlochgeoradar sondiert worden. Beim Auswerten der Messergebnisse sind 18 Verdachtspunkte identifiziert worden, die geöffnet werden müssen. Das Bergen der Fundstücke ist mit einem hohen Zeitbedarf verbunden. Die Arbeiten an der S-Bahnfläche einschließlich der Randbereiche sollen bis Jahresende 2014 abgeschlossen werden.

Der Schienenwechsel und die Weichenarbeiten auf der Linie #S8 zwischen Blankenburg und Schönfließ vom 8. August (22 Uhr) bis 1. September (ca. 1.30 Uhr) können mit der #S1 umfahren werden. Auf dem gesperrten Abschnitt der S 1 zwischen Birkenwerder und Oranienburg kann die Regionalbahn-Linie RB 20 benutzt werden, Kurzstreckenfahrausweise werden anerkannt. Weitere Reisemöglichkeiten direkt nach Oranienburg bestehen mit den Linien RE 5 und RB 12. Außerdem werden für beide Abschnitte Ersatzverkehre mit Bussen eingerichtet.

Bis heute wurden im Bereich Oranienburg die Fernbahnanlagen, die Ladestraße und die östlichen Randbereiche abgesucht. Aktuell sind rund 70 Prozent der Gesamtfläche von rund 240.000 Quadratmetern bereits frei von Kampfmitteln. Dafür wurde 27.613 Mal gebohrt und Verdachtspunkte mit großem Aufwand geöffnet. Von den sechs gefundenen Blindgängern mussten zwei gesprengt werden. Im nächsten Jahr ist geplant, die noch ausstehenden Flächen mit dem Empfangsgebäude und den westlichen Randbereichen zu erkunden.

Weitere Informationen stehen auf www.s-bahn-berlin.de zur Verfügung.

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Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

S-Bahn: Neue S-Bahn-Schienen auf der Stadtbahn – zweite Bauphase startet Vom 4. bis 25. August werden zwischen Ostbahnhof und Friedrichstraße die S-Bahn-Schienen auf der Stadtbahn erneuert / Erste Bauphase zwischen Friedrichstraße und Zoologischer Garten planmäßig beendet

http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/7602348/bbmv20140730.html?c2212428=2207510&start=0&itemsPerPage=20&x=1 (Berlin, 31. Juli 2014) Auf der #Stadtbahn werden die #S-Bahn-Schienen erneuert. Nach erfolgreichem Abschluss der ersten #Bauphase vom 14. Juli bis 4. August zwischen #Friedrichstraße und #Zoologischer Garten beginnen nun die Arbeiten auf dem zweiten Abschnitt: Zwischen #Ostbahnhof und #Friedrichstraße werden bis Ende der Sommerferien vom 4. bis 25. August die Schienen und Schallabsorber der S-Bahn-Gleise getauscht.

Im betroffenen Abschnitt muss der S-Bahn-Verkehr vollständig eingestellt werden. Wegen geringer Gleisabstände und der beengten Platzverhältnisse ist ein sicheres Arbeiten nur während einer Totalsperrung möglich. Alle Gleisarbeiten werden manuell und nur mit kleinen Maschinen durchgeführt. Im S-Bahnhof Friedrichstraße werden an den Wochenenden zusätzlich die Bahnsteiggleise wechselseitig erneuert, weshalb an diesen Tagen nur ein 10-Minutentakt bis Friedrichstraße angeboten werden kann. Die beiden S-Bahn-Gleise auf dem Stadtbahnviadukt sind täglich starken Belastungen ausgesetzt. Die Abnutzung der Schienen aufgrund der hohen Streckenauslastung und der engen Bögen der Stadtbahn ist enorm. Um die S-Bahn-Strecke weiterhin auf einem technisch hohen Standard zu halten, werden während des gesamten Bauprojekts 32 Kilometer Schienen erneuert, 35.000 Dübel ausgetauscht, sowie 2.500 Tonnen Schallabsorber entsorgt und neuverlegt. Die Kosten für die Erneuerung betragen rund 17 Millionen Euro. Die Bauarbeiten können mit den Linien RE1, RE2, RE7, RB14 sowie zwei zusätzlichen Regionalzügen pro Stunde, mit der Ringbahn S41/S42 oder der U-Bahn umfahren werden. Außerdem ist für die Reisenden ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Ostbahnhof und Friedrichstraße eingerichtet. Eine weitere Ausweichmöglichkeit bietet Call a Bike in Kooperation mit der S-Bahn Berlin: Für die Kunden sind die ersten 30 Minuten jeder Fahrt mit den Mieträdern kostenfrei. Weitere Informationen stehen unter http://www.s-bahn-berlin.de zur Verfügung. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher