Bahnhöfe: Südliche Fußgängerbrücke am S-Bahnhof Mahlsdorf / Kaulsdorf, aus Senat

www.berlin.de

In der Schriftlichen Anfrage 18 / 15 031 wird die Möglichkeit in Aussicht gestellt, dass der Bau der
zusätzlichen barrierefreien Erschließung des #S-Bahnhofs #Kaulsdorf grundsätzlich in das #Förderprogramm
#Bahnhofsverschiebung, Zugänge, Aufgänge“ (Teilansatz in Kapitel 0730, Titel 89102) aufgenommen
werden könnte. Dazu frage ich:
Frage 1:
Hat der Senat vor, die vorgenannte Maßnahme in das Förderprogramm „Bahnhofsverschiebungen,
Zugänge, Aufgänge“ anzumelden bzw. aufzunehmen?
Antwort zu 1:
Der Senat wird eine Aufnahme in das Maßnahmenprogramm „Bahnhofsverschiebungen,
Zugänge, Aufgänge“ ( Teilansatz Kapitel 0730, Titel 89102) prüfen.
Frage 2:
Welche Vorbereitungen wären dafür notwendig, um diese Maßnahme in das Förderprogramm
aufzunehmen?
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Antwort zu 2:
Die Aufnahme der Maßnahme ist zu prüfen und bei positivem Ergebnis eine Bestellung bei
der Deutschen Bahn Station und Service AG auszulösen. Bei Aufnahme ist die
Finanzierung der Maßnahme im Rahmen des Teilansatzes Kapitel 0730, Titel 89102 zu
berücksichtigen und sicherzustellen.
Frage 3:
Hat der Senat vor, diese Maßnahme bei der Deutsche Bahn Station und Service AG zu bestellen?
Antwort zu 3:
Siehe Anworten zu Fragen 1 und 2.
Der Senat wird eine Bestellung bei der Deutsche Bahn Station und Service AG prüfen.
Frage 4:
Ist die Inanspruchnahme von privaten Grundstücken für die Errichtung der südlichen, barrierefreien
Erschließung zwingend erforderlich oder gibt es dazu ggf. Alternativen?
Antwort zu 4:
Eine Inanspruchnahme von privaten Grundstücken wird nach derzeitigem Kenntnisstand
ggf. erforderlich sein.
Frage 5:
Wie sehe ein möglicher Zeitplan zur Errichtung der barrierefreien, südlichen Erschließung des S-Bahnhofs
Kaulsdorf aus, wenn die Anmeldung zum nächstmöglichen Termin erfolgen würde?
Antwort zu 5:
Die DB AG teilt hierzu mit:
„Gemäß Standardterminplan ergibt sich folgender Zeitplan:
Sobald die Finanzierung gesichert ist und die Bestellung der Leistung vorliegt, kann mit
der Vorplanung begonnen werden. Diese dauert ca. 12 Monate.
Für die Erarbeitung und Abstimmung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung sind ca. 9
Monate notwendig, um darauffolgend das Planrecht einzureichen. Mit bestehender
Entwurfsplanung (EP) kann eine Anmeldung der Sperrpausen durchgeführt werden, die
mindestens 2 Jahre vor Fahrplanwechsel zum Baubeginn erfolgt. In Abhängigkeit von der
Bearbeitung des Planrechtsantrags beginnt die Erarbeitung der Ausführungsplanung. Die
Dauer für die Leistungsphasen 5-7 wird auf 22 Monate geschätzt. Somit ergibt sich vom
Planungsstart bis zum Baubeginn eine Gesamtdauer von ca. 56 Monaten.“
Berlin, den 25.07.2018
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: Deutsche Bahn montiert zwei neue Brücken am Karower Kreuz, aus Berliner Woche

https://www.berliner-woche.de/karow/c-bauen/deutsche-bahn-montiert-zwei-neue-bruecken-am-karower-kreuz_a173561

Die Deutsche Bahn hat auf ihrer #Großbaustelle Berlin #Nordkreuz #Karow einen weiteren Meilenstein gesetzt. Am 18. Juli wurden zwei #Eisenbahnbrücken in ihre vorgesehene Lage verschoben. Ab 17. August kann die S-Bahn dort wieder fahren. Eine weitere Brücke für die Fernbahn wird folgen.

Damit sind zwei neue Brücken für S- und Fernbahn montiert. Die #S8 fährt seit dem 23. Juli wieder, die #S2 wird ab 17. August wieder fahren. Die beiden Kreuzungsbauwerke über den Berliner Außenring und über die Verbindung Stettiner Bahn in Richtung Stralsund bestehen jeweils aus zwei Hälften. Sie tragen jeweils zwei Gleise für die S- und die Fernbahn. Jedes Brückenteil wiegt rund 3000 Tonnen. Die Kolosse wurden mit Hydraulikkraft Zentimeter für Zentimeter in ihre Lagerungen geschoben. Nach dem Abbruch der alten Brücken war dort eine Lücke entstanden.

Um den S-Bahn-Verkehr möglichst wenig zu stören, wurde nur ein Brückenteil an Ort und Stelle hergestellt. Die drei anderen entstanden in unmittelbarer Nähe und wurden jetzt verschoben. Nun müssen noch die Gleise und Signale wieder aufgebaut werden. Die beiden S-Bahn-Gleise müssen um etwa anderthalb Meter auf Höhe der neuen Bauwerke angehoben werden.

Seit Ende Juni war der Bereich zwischen Nordkreuz und Karow teilweise gesperrt. Das betraf vor allem die beiden S-Bahnlinien S2 und S8 sowie die Fernzüge in Richtung Stralsund. Letztere sollen dann ab 12. Oktober wieder normal fahren.

Die Bauarbeiten zur Erneuerung der 13 Eisenbahnbrücken begannen am 20. September 2016 mit Kampfmittelsondierungen an der Brücke Mewesstraße in -Buch und an zwei weiteren Streckenbereichen in Röntgental.

Entlang der „Stettiner Bahn“ stehen in den nächsten Jahren mehrere Bauvorhaben auf dem Plan. Im Rahmen des Projekts „Berlin Nordkreuz – Berlin-Karow“ wird die Fernbahntrasse zwischen dem Berliner Nordkreuz und dem Bahnhof Berlin-Karow …

Bahnhöfe Renovierung: So sollen Berlins S-Bahnhöfe bald aussehen Die Bahn will 17 S-Bahnstationen kurzfristig renovieren. , aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article214917721/Renovierung-So-sollen-Berlins-S-Bahnhoefe-bald-aussehen.html

Berlin. Blinde Glasscheiben, vernagelte Geschäfte, beschmierte Wände und mit Taubenkot verschmierte #Bahnsteige. Tausende Berufspendler haben derzeit die Möglichkeit, zweimal täglich ein besonderes Kleinod im Berliner #S-Bahnetz zu besichtigen. Die Station #Pankow-Heinersdorf ist seit Mitte Juni Dreh- und Angelpunkt des Schienenersatzverkehrs (#SEV) für die #S2 und #S8, an der Station müssen nun deutlich mehr Fahrgäste als sonst ein- und aussteigen.

Die Station in #Pankow ist zwar ein besonders hervorstechendes Beispiel, aber längst kein Einzelfall in der Berliner #Bahnhofslandschaft. In den vergangenen Jahre hat die Bahn nicht nur viele ihrer Stationen draußen im Land, sondern auch in den Städten verkommen lassen. Zwar gibt es positive Beispiele wie der im Vorjahr eröffnete grüne (weil besonders umweltfreundliche) Bahnhof in der Lutherstadt Wittenberg, doch für viele Stationen musste ein Eimer Farbe reichen.
5,5 Millionen Euro sollen investiert werden

Zumindest für die Hauptstadt scheint die Bahn den Handlungsbedarf erkannt zu haben. Als Teil einer in der Vorwoche vorgestellten Qualitätsoffensive für die #S-Bahn hat das bundeseigene Unternehmen auch ein Programm zur „baulichen Aufwertung“ von Berliner S-Bahnhöfen angekündigt. Zusätzlich zu bereits laufenden Langfristprojekten, wie die bis 2021 geplante Neugestaltung des Bahnhofs #Zoologischer Garten, sollen kurzfristig 17 Stationen aufgehübscht werden. Das ist gut ein Zehntel der insgesamt 166 Stationen im Berliner S-Bahnnetz.
Schwerpunkt des Programms sind die Zugangsbereiche. Rund 5,5 Millionen Euro will die Bahntochter DB #Station&Service in die Arbeiten investieren. „Wir wollen mit vergleichsweise einfachen Mitteln für die Fahrgäste deutlich sichtbare Verbesserungen erreichen“, sagte der für Berlin zuständige Regionalchef von DB Station&Service, Friedemann #Keßler, der Berliner Morgenpost.
Gut ein Fünftel der Summe soll dabei in die laut Bahn „behutsame Neugestaltung“ des Bahnhofs #Charlottenburg

Regionalverkehr + S-Bahn: Zugausfall, Ersatzverkehr, mangelnde Information – Wegen vieler Baustellen müssen Pendler improvisieren Bahnchaos Wer pünktlich ankommt, hat Glück, aus MOZ

https://www.moz.de/landkreise/barnim/bernau/artikel3/dg/0/1/1670359/

Glück gehabt, er fährt wieder: Der #Regionalexpress der Linie 3 kommt am Donnerstagabend in Bernau an. Wer mit den Öffentlichen derzeit nach Bernau fahren möchte, sollte gut planen. Die Arbeiten am Karower Kreuz behindern die S-Bahnlinien S2 und S8. Jetzt fällt auch noch tageweise der Regionalexpress aus.
Das Streckennetz der #S-Bahn und städtischen Zuglinien gleicht einer totalen Baustelle. Auch bei den Pendlern in Berlins Norden liegen die Nerven blank. Die Arbeiten am #Karower Kreuz behindern die S-Bahnlinien #S2 und #S8.  Und jetzt fällt zeitweise auch noch der Regionalexpress 3 aus.

„Es macht keinen Spaß, wenn man in Berlin arbeitet und jeden Tag sehen muss, wie man dorthin kommt“, meint Andrea Wedding, die gerade aus dem Bernauer Bahnhofsgebäude auf den Vorplatz tritt. Es ist Donnerstag halbsechs Uhr abends. Gerade kam sie mit der Bahn aus Berlin an.

Täglich fährt sie zur Arbeit in ein Versicherungsbüro in Berlin-Schöneberg. Heute hat Andrea Wedding extra später Feierabend gemacht, um nicht auf den #Ersatzbus angewiesen zu sein, der tagsüber zwischen Bernau und dem Berliner Hauptbahnhof fuhr. Jetzt läuft der #Bahnverkehr wieder. Andrea Wedding freut sich, sie hat gut geplant: „Zum Glück sind meine Kinder schon groß. Mir tun aber die Leute leid, die kleine Kinder  abholen müssen.“

Eine andere Frau, die jeden Tag von Berlin nach Bernau zur Arbeit fährt, ist genervt, weil sie wegen den Ausfällen eine Dreiviertelstunde zu spät zur Arbeit kam. Als sie am Dienstag in Hohenschönhausen losfahren wollte, fuhr der Zug nicht und weit und breit keine Spur von einem Ersatzbus.

Ich habe mit einer Traube von 20 Leuten die Haltestelle des Ersatzverkehrs gesucht, wir haben zwar einen Hinweis gefunden, aber keiner wusste, …

S-Bahn: Berlins Züge sollen zuverlässiger werden 180 Ideen für eine bessere S-Bahn, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2018/07/berlin-brandenburg-s-bahn-qualitaetsoffensive.html

Jeden Tag befördert die Berliner #S-Bahn 1,4 Millionen Menschen, doch oft kommen ihre Züge zu spät, und die Infrastruktur ist veraltet. Am Mittwoch will die Unternehmensführung eine neue "#Qualitätsoffensive" vorstellen. Einer der 180 Punkte brachte schon vorab Ärger.
Die Berliner S-Bahn ist neben der in Hamburg nicht nur die älteste in Deutschland – sie hat auch die meisten Bahnhöfe (166) und die meisten Fahrgäste (1,4 Millionen täglich). Allerdings kann man sich für solche Superlative nichts kaufen, und viele S-Bahn-Kunden klagen schon seit Jahren über mangelnde Pünktlichkeit, über zu volle Züge und die ständigen Bauarbeiten.

Doch das soll nun alles besser werden. Mit einer groß angelegten, sogenannten "Qualitätsoffensive" soll die S-Bahn wieder in die erste Liga der europäischen Nahverkehrssysteme aufsteigen. Der hat sie bis zum Beginn ihrer Krise im Jahr 2008 schon einmal angehört.
"Mit den Werten der letzten Monate sind auch wir nicht zufrieden"

Am Mittwochvormittag wollen der langjährige S-Bahn-Chef Peter #Buchner und der Bahn-Bevollmächtigte Alexander #Kaczmarek rund 180 Punkte aufzeigen, mit denen die S-Bahn besser und auch wieder pünktlicher werden soll.

"Mit den Werten der letzten Monate sind auch wir nicht zufrieden", heißt es in der Einladung zum Pressetermin, der um 10 Uhr im Hauptbahnhof am Europaplatz stattfinden soll. Deshalb hätten alle am S-Bahn-Betrieb beteiligten Konzerngesellschaften gemeinsam "ein großes #Maßnahmenpaket" geschnürt. Im Fokus stünden dabei "höhere Pünktlichkeit, eine bessere Qualität – und damit mehr Kundenzufriedenheit".
Verspätungen von unter vier Minuten werden nicht mitgezählt

Vor allem mehr Pünktlichkeit dürften sich viele Fahrgäste sehnlichst wünschen. Zwar ist im Verkehrsvertrag zwischen der S-Bahn und den beiden Ländern Berlin und Brandenburg vereinbart, dass …

S-Bahn: Fahrgastverband IGEB begrüßt die DB-Qualitätsoffensive für die Berliner S-Bahn und fordert ein Programm „S-Bahn 2024“, aus IGEB

IGEB-Pressedienst vom 18.7.2018
 
Die #Qualitätsoffensive der Deutschen Bahn für die Berliner #S-Bahn wird durch den Berliner Fahrgastverband #IGEB ausdrücklich begrüßt. Damit hat die Deutsche Bahn fast 10 Jahre nach der großen S-Bahn-Krise endlich anerkannt, dass die vielfältigen Probleme bei der S-Bahn nur durch die Zusammenarbeit aller berührten Unternehmensbereiche gelöst werden können.
Gut ist auch, dass die Berliner S-Bahn einer von acht Schwerpunkten im Rahmen der Berlin-Brandenburger Infrastrukturinitiative „i2030“ ist, aber es muss schneller gehen. Denn das größte Problem der Berliner S-Bahn, Deutschlands S-Bahn mit den meisten Fahrgästen, ist die unzurei-chende Streckeninfrastruktur, für die nicht die S-Bahn GmbH verantwortlich ist, sondern DB Netze.
Noch immer behindern Nachkriegsprovisorien den alltäglichen Betrieb, z.B. die vielen eingleisigen Streckenabschnitte. Noch immer sind nicht alle Lücken als Folge des Mauerbaus wieder geschlossen. Außerdem ist auf einigen Abschnitten der #Signalabstand zu groß, um im Regelverkehr oder auch nur im Störungsfall mit einem dichteren #Zugabstand fahren zu können. Ebenso ist die #Stromversorgung nicht ausreichend und schon gar nicht für die Zukunft hinreichend dimensioniert. Nicht zuletzt ärgern sich die Fahrgäste darüber, dass es noch immer einzelne S-Bahnhöfe ohne moderne Zugzielanzeiger gibt.
Dass es für die Ausweitung des S-Bahn-Angebotes auch zu wenige Fahrzeuge gibt, ist allerdings vor allem dem Berliner Senat anzulasten, der die Ausschreibung des Teilnetzes „Ring“ jahrelang verzögerte, so dass die mit dem Zuschlag für dieses Teilnetz verbundene Bestellung neuer Fahrzeuge ebenfalls um Jahre zu spät erfolgte.
Aufgrund all dieser Defizite fordert der Berliner Fahrgastverband IGEB den Senat von Berlin, die Landesregierung von Brandenburg, die Deutsche Bahn und den #VBB auf, ein schnelles und tiefgreifendes Programm zur Ertüchtigung der Berliner S-Bahn zu initiieren und auch den Bund als Eigentümer der Deutschen Bahn und der S-Bahn GmbH in die Verantwortung zu nehmen. Der 2024 bevorstehende 100. Geburtstag der Berliner S-Bahn ist ein guter Anlass für ein solches Programm, damit die bevorstehenden 20er Jahre wieder „Goldene Zwanziger“ werden – für die Fahrgäste in Berlin.
 
Christfried Tschepe, Vorsitzender
Jens Wieseke, stv. Vorsitzender
Matthias Gibtner, stv. Vorsitzender
 
Eine Anlage mit Vorschläge zu Infrastrukturverbesserungen auf der Ring-S-Bahn-Strecke finden Sie auf

S-Bahn: Qualitätsoffensive S-Bahn PLUS für Berlin und Brandenburg 180 Bausteine – für mehr Pünktlichkeit, Qualität und Service, aus S-Bahn

Klicke, um auf Faktenblatt_Qualitaetsoffensive_S-Bahn_PLUS.pdf zuzugreifen

Die Bandbreite der Maßnahmen reicht von verbesserter #Wartung, optimierter Energie- und #IT-Versorgung über attraktivere #Bahnhöfe und mehr #Sicherheit bis zu neuen Betriebsabläufen. Die kurz- und mittelfristigen Aktionen sollen noch in diesem Jahr eine positive Wirkung erzielen. 2023 sollen die meisten Einzelpunkte umgesetzt, bis 2025 abgeschlossen sein.
S-Bahn PLUS: Weniger Störfälle und höhere Pünktlichkeit
• Mehr Kontrolle: Kürzere #Wartungsintervalle an den hoch belasteten Technik-Anlagen der Stadtbahn
• Vorsorglicher Ersatz von Türrelais zur Vermeidung von #Türstörungen
• Austausch von 915 störanfälligen Anlagen der Leit- und #Sicherungstechnik
• Vorzeitiger Austausch störanfälliger #Signalkabel
• Mehr Vernetzung: Errichtung einer zentralen Schnittstelle für alle 14 elektronischen Stellwerke zur schnelleren Störungsermittlung
• Betreten verboten! Bahnsteig-Endtüren sollen das unberechtigte Betreten von Gleisanlagen verhindern („Personen im Gleis“). Der Pilot wird am Ostbahnhof durchgeführt.
• Störungsmeldung vom Lokführer zur Werkstatt – dadurch schnellere Reparatur
• Mehr Flexibilität durch bessere #Stromversorgung auf den Außenstrecken
• Erneuerung der Fernsteuerungen von #Stromschienen-Schaltanlagen, um die Zuverlässigkeit der #Energie-Versorgung zu erhöhen.
• Zentrales Öffnen aller Türen in der Hauptverkehrszeit auf wichtigen Bahnhöfen (Test ab 23. Juli zwischen Ostkreuz und Hauptbahnhof).
S-Bahn PLUS: Attraktivere Bahnhöfe
• Bauliche Aufwertung von 17 Bahnhöfen (Schwerpunkt Zugangsbereiche)
• Erneuerung von Fahrgastinformationsanlagen
• Mehr Sicherheit: Zusätzliche Präsenzstreifen als Pilotprojekt an den Bahnhöfen Warschauer Straße und Alexanderplatz, ergänzend zu fünf S-Bahnwachen und mobilen Unterstützungsgruppen
• Mehr Sauberkeit: Verstärkte Reinigung von Schwerpunktbahnhöfen
• Mehr Schönheit: Künstlerische Wandgestaltung an Bahnhöfen (zum Beispiel Partymotive an der Warschauer Straße mitten auf der Friedrichshainer Feier-Meile)
S-Bahn PLUS: Bessere Betriebsabläufe
• Joboffensive: 100 neu ausgebildete Lokführer pro Jahr
• Alle unter einem Dach: Neue integrierte Leitstelle in Schöneweide – so sollen Abstimmungsprozesse im Störfall deutlich beschleunigt werden.
• Ausbau der Energieversorgung durch 22 zusätzliche Gleichstromunterwerke
• Abbau von Oberstrombegrenzungen im Außennetz durch 10 neue Unterwerke
• Nachschlagewerk: neue Störfallkonzepte bei Streckensperrungen und Eingleisigkeit
• Lokführer-Wechsel nur noch gegen die Lastrichtung (Bsp.: Wechsel früh morgens auf Linien stadtauswärts).
• Umleitungsfahrpläne werden im System hinterlegt.
Investitionen
• S-Bahn Berlin GmbH: mindestens 1,4 Millionen Euro
• DB Netz AG: ca. 20 Millionen Euro
• DB Station&Service AG: 11 Millionen Euro
• DB Energie GmbH: 230 Millionen Euro (öffentliche Mittel)
• Insgesamt fließen bis 2023 im Rahmen der Verkehrsverträge rund 1,1 Milliarden Euro in die S-Bahnflotte (Ertüchtigung alter Baureihen und Beschaffung von Neufahrzeugen).
Mehr Infos finden Sie auch online unter sbahn.berlin/qualitaet

S-Bahn + Bahnverkehr: Klangprobe gibt Aufschluss Tobias Korb ist den Problembäumen auf der Spur, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/klangprobe-gibt-aufschluss-tobias-korb-ist-den-problembaeumen-auf-der-spur-30951248?dmcid=nl_20180714_30951248

Wenn es Nacht wäre und hinter der Robinie ginge der Mond auf, wäre der Baum eine perfekte Staffage für einen Horrorfilm. Kahle Äste, merkwürdig gewunden, ragen in den Himmel. „Das #Totholz muss auf jeden Fall herausgenommen werden“, sagt Tobias #Korb. Gut möglich, dass der Baum entfernt werden muss.

Der 38-Jährige ist in seinem Element. Mit Helm und orangeroter Weste schlägt er sich durch das Dickicht, das sich in Neukölln die Ringbahn entlang zieht. Der #Forstexperte leitet ein Team von #Baumkontrolleuren, die alle Bäume an #Schienenstrecken untersuchen.
125 Millionen Euro für Aktionsplan #Vegetation

Es regnet in Strömen, im Dickicht glänzt Müll, der von der Oderstraßenbrücke geworfen wurde. Trotzdem stapft Korb, der seit einigen Monaten für die Deutsche Bahn (DB) arbeitet, gut gelaunt durch das Grün am S-Bahn-Gleis. Eine S 41 Richtung Tempelhof fährt an ihm vorbei, der Mann im Führerstand grüßt zurück. „Ich bin froh, dass ich wieder etwas mit Bäumen mache“, freut sich Korb.

Nachdem im vergangenen Herbst #umgestürzte Bäume 60 Millionen Euro Schaden verursacht hatten, legte die Bahn den 125 Millionen Euro schweren Aktionsplan Vegetation auf. Dazu gehört, dass das Grün an den Gleisen intensiver untersucht wird – Baum für Baum.

Landesweit stellt die DB 150 #Baumkontrolleure ein. Davon arbeiten neun in Korbs Team, das in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern unterwegs ist. 5632 Kilometer #Schienenstrecke gibt es hier, täglich werden 80 bis 90 Bäume begutachtet.
Zwei Jahre arbeitete er als Postbote

Korb hätte es sich nie träumen lassen, dass er bei der Bahn arbeiten würde. „Ich wollte #Revierförster werden, ganz klassisch“, sagt der Mann, …

S-Bahn + Bahnhöfe: Großbaustelle am Hauptbahnhof: Bau neuer S-Bahn-Verbindung Am Hauptbahnhof entsteht demnächst eine offene Baugrube., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article214803725/Grossbaustelle-am-Hauptbahnhof-Bau-neuer-S-Bahn-Verbindung.html

Geplant ist der Bau einer neuen #Nord-Süd-Verbindung für die #S-Bahn.
Berlin. Am Berliner #Hauptbahnhof rücken erneut Bagger an. Am #Europaplatz, Ecke Friedrich-Lust-Ufer, soll in den nächsten Tagen eine große offene #Baugrube entstehen. Dafür werden auch Teile des nordöstlichen Treppenaufgangs sowie Fahrradständer abgerissen, wie die Deutsche Bahn am Montag mitteilte.

Damit beginnt die nächsten Etappe für eines der wichtigsten Vorhaben der Bahn in Berlin, den Bau einer neuen Nord-Süd-Verbindung für die S-Bahn.
Das einst als „#S21“ bezeichnete Projekt sieht eine zweigleisige Trasse vor, die teils auch unterirdisch von der nördlichen #Ringbahn über Hauptbahnhof und Potsdamer Platz zum #Südkreuz führt.

Wegen der Namensgleichheit zum umstrittenen Umbauprojekt des Stuttgarter Hauptbahnhofs spricht die Bahn jetzt von der „#City S-Bahn“, die den hoch frequentierten Nord-Süd-Tunnel …

S-Bahn: Auf der östlichen S3 wird viel gebaut Umfangreiche Bauarbeiten auf der östlichen S3 zwischen dem 6. Juli und dem 6. August , aus S-Bahn

http://www.s-bahn-berlin.de/aktuell/2018/051_bau_s3.htm

Hintergründe zum Baugeschehen

Während der Sperrung wird DB Station und Service den #Bahnhof #Karlshorst modernisieren: Der #S-Bahnsteig in Karlshorst wird zunächst abgebrochen und dann neu gebaut. Bei der Grunderneuerung erhält der Bahnsteig ein modernes #Blindenleitsystem sowie eine neue Beleuchtungs- und Beschallungsanlage und Korrosionsschutz für die Dachstützen. Außerdem wird ein #Aufzug ausgetauscht. Ein weiterer Projektinhalt ist die Abdichtung der Treppenanlage im Bereich des Empfangsgebäudes. Der #Personentunnel zwischen #Stolzenfelsstraße, S-Bahnsteig Karlshorst und Am #Carlsgarten wird ebenfalls erneuert. Außerdem finden zwischen Erkner und #Rahnsdorf Ramm- und Tiefbauarbeiten statt.

Fahrgäste der #S3 müssen sich auch nach dem 6. August auf weitere Einschränkungen einstellen: Bis Ende November werden im östlichen Bereich der Strecke noch mehrere Bauarbeiten durchgeführt, die Taktänderungen und Ersatzverkehr notwendig machen.

Aufgrund kurzfristiger Einordnung mehrerer Straßenbaumaßnahmen im Bereich Köpenick/ Karlshorst, damit verbundener hoher Stauanfälligkeit und längerer Fahrzeiten der Busse gibt es keine Ersatzverkehrslinie zwischen Köpenick und Karlshorst. Fahrgäste von den Bahnhöfen Erkner bis Wuhlheide nach Karlshorst fahren zunächst mit der S3 (Erkner <> Spandau, ohne Halt in Karlshorst) bis Rummelsburg, steigen dort in den Ersatzverkehr mit Bussen (Bus S3 Ostkreuz <> Rummelsburg <> Treskowallee/Ehrlichstraße) um und fahren wieder zurück. Fahrgäste von Karlshorst nach Wuhlheide bis Erkner nutzen bitte zunächst den Ersatzverkehr mit Bussen (Bus S3 Treskowallee/Ehrlichstraße <> Rummelsburg <> Ostkreuz) bis Rummelsburg und steigen dort in die S3 (Spandau <> Erkner, ohne Halt in Karlshorst) um und fahren wieder zurück.