Bahnverkehr + Regionalverkehr: Bauen bei der Bahn 2016 Mehr Mittel für die Infrastruktur: Größtes Modernisierungsprogramm der Bahngeschichte geht in die zweite Runde – 2016 fließen rund 5,5 Milliarden Euro ins bestehende Schienennetz, aus DB

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/10724978/ubd20160201.html

Erfreuliche Zwischenbilanz nach erstem Jahr • Mit „Zukunft Bahn“ werden ab sofort auch kleinere Maßnahmen in Baukorridoren gebündelt

(Berlin, 1. Februar 2016) Das #größte #Infrastruktur-#Modernisierungsprogramm in der #Bahngeschichte liegt nach dem ersten von insgesamt fünf Jahren voll im Plan. Grundlage für die umfassende #Verjüngungskur von Gleisen, Schwellen, Weichen und Anlagen ist die Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (#LuFV II) zwischen Bahn und Bund. Danach stehen zwischen 2015 und 2019 rund 28 Milliarden Euro für das bestehende Netz zur Verfügung – davon allein 12 Milliarden Euro für den Oberbau. Auch 2016 baut die Bahn wieder für ihre Kunden: Rund 5,5 Milliarden Euro werden für eine höhere Verlässlichkeit und Qualität ganz im Sinne des Unternehmensprogramms „Zukunft Bahn“ in die Infrastruktur investiert. In Spitzenzeiten finden 850 Baustellen am Tag statt.

Dr. Roland Bosch, DB Netz-Vorstand Produktion: „Wir haben das größte Modernisierungsprogramm für die Schiene erfolgreich gestartet. Insgesamt werden wir in 2016 rund 200 Millionen Euro mehr für die Modernisierung unserer Schieneninfrastruktur in die Hand nehmen als im vergangenen Jahr. Unser Ziel ist es, die Verfügbarkeit deutlich zu erhöhen.“

In 2016 plant die Bahn die Erneuerung und Instandhaltung von rund 3.200 Kilometern Schienen, 2.000 Weichen, 2,9 Millionen Eisenbahnschwellen und etwa 4 Millionen Tonnen Schotter sowie rund 150 Brücken. Für diese Vielzahl an Maßnahmen ist ein frühzeitig mit allen Beteiligten abgestimmter Baufahrplan unerlässlich.

Dr. Thomas Schaffer, DB Netz-Vorstand Vertrieb und Fahrplan: „Wir wollen für unsere Reisenden und Güterverkehrskunden natürlich so wenig Einschränkungen wie möglich. Dafür haben wir bereits in der Vergangenheit die größten Baumaßnahmen in Korridoren gebündelt. Mit ‚Zukunft Bahn‘ werden wir nun zusätzlich auch verstärkt die kleineren Maßnahmen in Korridore packen. So können wir die Anzahl und Dauer baubedingter Sperrungen weiter reduzieren – und das bei steigendem Bauvolumen. Darüber hinaus kommen neue digitale Lösungen wie der „Sperrzeitenfinder“ zum Einsatz, mit dem wir kurzfristige Baumaßnahmen flexibler planen und damit zusätzliche Einschränkungen für den Schienenverkehr weiter minimieren können.

Nach über 80 Korridoren mit rund 500 Einzelmaßnahmen in 2015 sind in diesem Jahr bundesweit 76 Korridore (plus Ostern und Pfingsten) mit rund 850 Einzelmaßnahmen geplant.

Um sich rechtzeitig und umfassend über Bauarbeiten und Fahrplanänderungen informieren zu können, erhalten Bahnkunden im Internet unter www.bahn.de/ bauarbeiten, am kostenlosen BahnBau-Telefon (0800 599 66 55) und bei den DB-Verkaufsstellen Auskünfte für ihre Reiseplanung. Ergänzend informiert „Max Maulwurf“, der Baustellenbotschafter der DB, mit Plakaten, Broschüren und Aushängen in den Bahnhöfen. Die aktuellen Baustelleninfos gibt es auch für mobile Geräte unter: bauarbeiten.bahn.de/mobil.

Darüber hinaus zeigt das BauInfoPortal unter deutschebahn.com/bauprojekte oder in der DB Netze App für iOS (App Store) und Android (Google Play Store) aktuelle und geplante Baumaßnahmen der Deutschen Bahn im Überblick.

Hinweis an die Redaktionen:

Grafiken, Filmmaterial und ergänzende Informationen rund um das Thema Bauen gibt es im Medienpaket unter: www.deutschebahn.com/bauen2016

Auswahl wichtiger Baustellen 2016

Berlin – Elsterwerda ( – Dresden)

Auf diesem Korridor stehen Arbeiten an Brücken, Weichen und Gleisen, Oberleitungen sowie an der Leit- und Sicherungstechnik an. Dafür sind unter anderem die Fernbahngleise in Marienfelde seit Mitte Dezember 2015 bis Dezember 2016 voll gesperrt.

Eine weitere Totalsperrung ist ab Anfang August zwischen Wünsdorf-Waldstadt und Hohenleipisch vorgesehen. Während dieser Baumaßnahmen werden über den gesamten Zeitraum 22 Fernverkehrszüge pro Tag mit Fahrtzeitverlängerungen bis zu 20 Minuten umgeleitet. Im Nahverkehr fallen zwischen Berlin Schönefeld Flughafen und Königs-Wusterhausen, Jüterbog und Falkenberg sowie Wünsdorf-Waldstadt und Elsterwerda täglich 75 Züge aus.

Saalfeld – Nürnberg und Neubaustrecke Erfurt – Nürnberg (VDE 8.1)

Die Inbetriebnahme der Neubaustrecke Erfurt – Nürnberg (VDE 8.1) sowie deren Anbindung an die Altstrecke Saalfeld – Nürnberg erfordert eine 34wöchige Totalsperrung zwischen Hallstadt und Bad Staffelstein.

Von Mitte Januar bis Anfang September finden gebündelt umfangreiche Brückenarbeiten sowie Bahnsteig- und Gleiserneuerungen statt. Der Fernverkehr der Linie 28 wird ohne Fahrtzeitverlust großräumig über Nürnberg – Würzburg – Fulda – Erfurt – Schnellfahrstrecke – Halle/Leipzig umgeleitet. Im Nahverkehr ist  im Abschnitt Bamberg – Lichtenfeld ein Schienenersatzverkehr unter anderem mit Schnellbussen vorgesehen.

Durch Bündelung weiterer Baumaßnahmen im Zusammenhang mit der Totalsperrung kommt es zu weiteren Einschränkungen im Nahverkehr (z.B. Schienenersatzverkehr)

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation und Marketing
Oliver Schumacher

Regionalverkehr + Flughäfen: Bahnverbindung zum Hauptstadtflughafen In 40 statt 30 Minuten von der City zum BER, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/bahnverbindung-zum-hauptstadtflughafen-in-40-statt-30-minuten-von-der-city-zum-ber,11546166,33634754.html

Berliner und Berlin-Touristen brauchen #Geduld, wenn sie zum neuen #Flughafen wollen – wenn dieser irgendwann einmal fertig ist. Doch nicht die #Bahn ist daran schuld, dass die Fahrt so lange dauert.
Es ist ein Platz im Spitzenfeld, auf den die deutsche Hauptstadt sicher gern verzichten würde. Doch diese Medaille wird sich Berlin leider anheften müssen. In kaum einer deutschen Stadt wird die Zugfahrt vom Zentrum zum Flughafen in Zukunft so lange dauern wie hier. Rund #40 Minuten sind einzuplanen, um von dort mit dem #Regionalverkehr zum #BER zu gelangen. Das kündigte der neue Konzernbevollmächtigte der Bahn, Alexander Kaczmarek, am Donnerstag an.

Zuletzt war von knapp 30 Minuten die Rede. Doch jetzt rückt Berlin bedrohlich nahe an den ersten Rangplatz heran, der von München gehalten wird. Wer vom Terminal im Erdinger Moos zum Hauptbahnhof will, auf den wartet eine Zuckelei, die hierzulande im Flughafen-Verkehr ihresgleichen sucht. Es ist eine S-Bahn-Reise, die den Passagier mit Unterschleißheim, Oberschleißheim und anderen Eigenheimsiedlungen im Münchener Speckgürtel bekannt macht. Es gibt aber nur wenige Fahrgäste, die den 41 bis 46 Minuten dauernden Trip genießen.

Weitgereiste schwärmen vom Flughafen Frankfurt, wo die S-Bahn elf Minuten in das Zentrum braucht. Derzeit schneidet auch Berlin gut ab. Vom Hauptbahnhof liegt Tegel 20 und Schönefeld 29 Minuten entfernt.
Es liegt an Klaus Wowereit

Ob der BER 2017 oder 2018 öffnet, ist nur ein Detail. Klar ist: Die paradiesisch kurzen Verbindungen zum Flughafen, die viele Berliner schätzen, sind irgendwann Vergangenheit. Doch bevor wieder alle auf die Bahn einschlagen – nicht sie ist schuld daran, dass …

Regionalverkehr: Pendeln von Berlin nach Cottbus 260 Kilometer Arbeitsweg – und das jeden Tag, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/brandenburg/pendeln-von-berlin-nach-cottbus-260-kilometer-arbeitsweg—und-das-jeden-tag,10809312,33592180.html

Potsdam – Martin Dobianer sitzt jeden Tag vier Stunden in der #Bahn: Er pendelt von Cottbus nach Berlin zur Arbeit. Langweilig wird ihm dabei nicht
Brandenburg ist ein Land der #Pendler. Jeder vierte Berufstätige – etwa 265.000 von einer Million – arbeitet in einem anderen Bundesland, die meisten von ihnen, es sind fast 194.000, in Berlin. Martin Dobianer (26) ist einer von ihnen. Auf einer Fahrt nach Cottbus erzählt er davon, was es heißt, für seine Arbeit täglich 260 Kilometer zurückzulegen.

Herr Dobianer, Sie wohnen in Cottbus, arbeiten in Berlin und pendeln täglich. Wie lange brauchen Sie für ihren #Arbeitsweg?

Vier Stunden. Jeweils zwei Stunden von Tür zu Tür. Ich nehme immer den gleichen Zug. 5.45 Uhr gehe ich aus dem Haus, 6 Uhr sitze ich in Cottbus im Zug, 8 Uhr bin ich im Büro und 18.20 Uhr wieder zu Hause. Wenn alles klappt.

260 Kilometer täglich.Warum tun Sie sich so einen weiten Arbeitsweg an?

Das frage ich mich auch manchmal. Aber im Ernst: Weil die Arbeit so toll ist. Ich habe Gesundheitsmanagement studiert und mich danach deutschlandweit beworben. Zuerst hab ich in Halle gearbeitet, in einem Krankenhaus, da hab ich unter der Woche auch gewohnt. Dann ergab sich was in Berlin – und seit neun Monaten pendle ich.

Was genau machen Sie beruflich?

Ich bin Belegungsmanager im Lazarus-Haus Berlin, das ist eine stationäre Pflegeeinrichtung.

Warum ziehen Sie nicht einfach nach Berlin?

Ich habe eine Frau, zwei Kinder und ein Haus in Cottbus. Und meine Frau …

Bahnhöfe + Regionalverkehr: Bauarbeiten am Bahnhof Griebnitzsee Früher – und doch vier Jahre zu spät , aus PNN

http://www.pnn.de/potsdam/1042174/

Mit vier Jahren Verspätung soll im Bahnhof #Griebnitzsee ein #zweiter #Bahnsteig für #Regionalzüge gebaut werden. Jetzt kommt er schneller als gedacht.

Potsdam – Auch die kleinen Freuden sollte man wertschätzen: Am Bahnhof Griebnitzsee soll nun doch schon in diesem Jahr ein zweiter Bahnsteig für Regionalzüge gebaut werden. Das teilte die Deutsche Bahn auf PNN-Anfrage mit. Noch im Oktober hieß es nämlich, dass der Bau – wenn überhaupt – erst 2017 fertig werde. Einen genauen Termin gab es nicht. Daran gab es seinerzeit heftige Kritik von der Stadtverwaltung, der Studierendenvertretung Asta und der Universität Potsdam.

Im Mai will die Deutsche Bahn nun mit dem Bau beginnen und nennt sogar einen konkreten Starttermin: den 24. Mai. Der künftige Bahnsteig 3 soll zwischen dem S-Bahnsteig und dem bestehenden Regionalbahnsteig errichtet werden. Er soll 140 Meter lang, überdacht und auch per Aufzug erreichbar sein. Die Kosten für den Umbau von etwa 500 000 Euro sollen komplett vom Bund übernommen werden.

Zeitersparnis von zehn Minuten: Erleichterung für Pendler und Studenten

Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember sollen die Züge der #Regionalbahnlinien 21 und 22 dort auch in #Richtung #Potsdam halten – eine Erleichterung für viele Pendler und Studenten. Derzeit halten die Züge der Linien 21 und 22 in den Hauptverkehrszeiten nur in Richtung Berlin am Bahnhof Griebnitzsee, weil es in der Gegenrichtung …

Bahnverkehr + S-Bahn: Interview mit DB-Manager Alexander Kaczmarek „Ich finde uns Berliner liebenswürdig“, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/interview-mit-db-manager-alexander-kaczmarek–ich-finde-uns-berliner-liebenswuerdig-,10809148,33057250.html

Wo sollen in Berlin neue #Bahnstrecken entstehen? Was ist „Stalins Rache“? Was sagt die Bahn #lärmgeplagten Anwohnern? Alexander #Kaczmarek, der neue Konzernbevollmächtigte der #DB für Berlin, im Interview der Berliner Zeitung.
Eine Dose mit Wittenberger „Lutherbrodt“ erinnert daran, dass Alexander Kaczmarek einige Jahre lang in #Sachsen-Anhalt gearbeitet hat. Doch jetzt ist er wieder hier, als Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn (DB) für Berlin. Von seinem Büro hoch oben im 17. Stock des Bahn-Towers am Potsdamer Platz hat der 52-Jährige einen prächtigen Blick auf die Stadt, aus der er stammt – und in der er das nicht immer beliebte Bundesunternehmen DB gegenüber Politikern, Bürgern und Behörden vertritt.

Die DB hat ein schönes Weihnachtsgeschenk bekommen. Ihr Tochterunternehmen S-Bahn Berlin GmbH hat die Ausschreibung gewonnen und wird auch in Zukunft den Ring betreiben. Freut Sie das?

Ja! Das freut mich für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der S-Bahn. Es freut mich natürlich auch für Berlin und Brandenburg. Wir brauchen dringend Investitionen in neue Züge, und die sind erst nach erfolgtem Zuschlag möglich.

Wäre Konkurrenz für Berlin und auch die DB nicht besser?

Konkurrenz ist immer gut, damit kennt sich die Deutsche Bahn gut aus. Allerdings: Es wäre eine große organisatorische Herausforderung, ein besonderes technisches System wie die S-Bahn unter verschiedenen …

Regionalverkehr: Stammbahn zwischen Potsdam und Berlin Warum die Stammbahn erste Wahl ist , aus Potsdamer Neueste Nachrichten

http://www.pnn.de/pm/1037433/

Brandenburgs Landesregierung will den #Schienenverkehr zwischen #Mark und #Metropole Berlin verbessern. Die #Stammbahn würde viele Probleme lösen – nicht nur im Raum Teltow, auch in Potsdam und Werder. Eine Analyse.

In 20 Minuten von Kleinmachnow zum Potsdamer Platz, von Potsdam nach Schöneberg oder von Werder (Havel) und Schwielowsee nach Zehlendorf: Die Stammbahn kann es leisten. Seit 70 Jahren liegt die kürzeste Verbindung zwischen der heutigen Bundes- und Brandenburgs Landeshauptstadt brach. Der Berliner Senat will sie wiederbeleben und fordert eine neue Analyse zu Nutzen und Kosten der Strecke. Aus der Brandenburger Landespolitik hört man noch wenig zu dem Thema. Dabei gäbe es viele Gründe, sich laut und vernehmlich zu Wort zu melden. Wenn über Verbesserungen im #Nahverkehr zwischen Berlin und der Mark nachgedacht wird, wie es die Landesregierung mit dem neuen Landesnahverkehrsplan derzeit tut, dann muss die Stammbahn die erste Wahl sein.

Viele Verkehrsprobleme – und eine Lösung

Eine halbe Million mehr Menschen werden in 15 Jahren in Berlin, Potsdam und dem Teltower Raum leben – die Bevölkerung einer Großstadt wie Dresden. Diese Menschen wollen und müssen mobil sein, doch sind die #Verkehrswege zwischen den drei Regionen bereits völlig ausgelastet. Im Regionalexpress und den wichtigsten Buslinien gibt es zur #Hauptverkehrszeit

Bahnhöfe + Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: Stand Nordkreuz und Turmbahnhof Karower Kreuz, aus Senat

www.berlin.de

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat teilweise nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher die Deutsche Bahn AG (DB) um eine Stel-lungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwor-tung erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Sie wird nachfolgend mit entsprechendem Verweis auf den Ur-sprung wiedergegeben.
Frage 1: Wie ist der Stand der Planungen für das Vor-haben #Nordkreuz – Karow, 2. #Baustufe? Wann wird mit dem Bau begonnen, wie ist der weitere zeitliche Ablauf und wann wird das Vorhaben voraussichtlich fertig ge-stellt sein? Wie hoch sind die in der Planung bezifferten Kosten für das Vorhaben?
Antwort zu 1: Die DB erläutert:
„Das Bauvorhaben Nordkreuz(a) – Karow, 2. Baustu-fe befindet sich in der Leistungsphase Genehmigungspla-nung. Der Planfeststellungsbeschluss des Eisenbahn-Bundesamtes, Außenstelle Berlin wird in 2016 erwartet. Nach dem Vorliegen des Beschlusses soll umgehend mit der Umsetzung der bauvorbereitenden Maßnahmen be-gonnen werden. Der Baubeginn für die Bauhauptleistun-gen ist in 2017 geplant. In den Jahren 2017 und 2018 werden die Arbeiten im Bereich Berlin-Blankenburg betreffen. Die Arbeiten nördlich des Karower #Kreuzes sind für 2018-2020 vorgesehen. Der Abschluss aller Ar-beiten ist gemäß der aktuellen Terminplanung für 2021 vorgesehen.“
Frage 2: Gibt es eine Ausführungsplanung für das Vorhaben Nordkreuz – Karow, 2. Baustufe?
Antwort zu 2: Die DB teilt mit:
„Mit der Ausführungsplanung soll im 3. Quartal 2016 begonnen werden.“
Frage 3: Ist die Vereinbarung zwischen dem Land Berlin und der DB AG, die Herstellung des Turmbahn-hofs in die Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung für den Zeitraum 2014 bis 2018 aufzunehmen, umgesetzt worden (Vgl. Drs. 17/10807, Frage 2)? Wenn ja, für wann ist demgemäß die Herstellung des Turmbahnhofs vorge-sehen? Wenn nein, warum nicht?
Antwort zu 3: Die Herstellung des Turmbahnhofs Karower Kreuz ist Bestandteil der Länderprogrammliste für das Land Berlin gemäß Anlage 8.7 der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV) des Bundes mit der DB. Sie ist in Abhängigkeit vom Fortschritt des Bauvor-habens Nordkreuz(a) – Karow, 2. Baustufe und dem Er-halt des Baurechts für den Turmbahnhof für die LuFV-Periode ab 2020 vorgesehen.
Frage 4: Wie ist der Stand des Planfeststellungsver-fahrens für den #Turmbahnhof Karower Kreuz? Wie ist der Stand der Ausführungsplanung für den Turmbahnhof Karower Kreuz? Wann wird mit dem Bau des Turmbahn-hofs Karow begonnen und wann erwartet der Senat den Abschluss der Bauarbeiten und die Eröffnung des Turm-bahnhofs?
Antwort zu 4: Die DB führt aus:
„Für den Turmbahnhof Karower Kreuz wird das Plan-rechtsverfahren nach derzeitigem Stand vsl. 2017 einge-leitet. Nach Erhalt des Baurechts beginnen die Arbeiten. Derzeit geht die DB AG von einer Bauzeit von 3 Jahren aus.“
Frage 5: Welche Einschränkungen sind bei den aus-führenden Bauarbeiten zu erwarten?
Antwort zu 5: Dazu können beim gegenwärtigen Pla-nungsstand noch keine Aussagen getroffen werden.
Frage 6: Durch welche Straßen wird die #Umgebung an den Bahnhof angeschlossen? Wie viele #Fahrradstellplätze entstehen?
Antwort zu 6: Die DB teilt mit:
„Die straßenseitige Anbindung des Bahnhofs wird im Rahmen der weiteren Planung untersucht.“
Frage 7: Wird eine #Verlängerung der #S75 berücksich-tigt um im weiteren zeitlichen Verlauf Kosten und Stre-ckensperrungen zu minimieren? Wenn ja, wie?
Antwort zu 7: Nach derzeitigem Kenntnisstand wird eine Verlängerung der S75 durch die Freihaltung der dafür benötigten Flächen berücksichtigt.
Berlin, den 23. Dezember 2015
In Vertretung
C h r i s t i a n G a e b l e r
………………………………………
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 30. Dez. 2015)

S-Bahn + Regionalverkehr: Nahverkehr Der Traum von der Express-S-Bahn bis nach Brandenburg , aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article206845387/Der-Traum-von-der-Express-S-Bahn-bis-nach-Brandenburg.html

Der Berliner Architekt Tim Lehmann legt Pläne für eine schnelle S11-Verbindung bis Kleinmachnow vor. Die käme Pendlern zugute.

Für #S-Bahnkunden im Südwesten ist die Fahrt in die Innenstadt kein Spaß. Jeder, der sich morgens schon mal in die Züge der #S1 gequetscht hat, wird das bestätigen. Tagtäglich befördert die Linie Zehntausende aus Potsdam, #Zehlendorf und Umgebung. Doch selbst in der Hauptverkehrszeit nur alle zehn Minuten. Sie ist chronisch überfüllt, ein Sitzplatz ein Hauptgewinn. Berührungsängste? Bitte nicht einsteigen.

Es soll ja alles besser werden, wenn eines Tages die sogenannte #Stammbahn wieder in Betrieb genommen wird, die alte Bahnstrecke zwischen Berlin und Potsdam, die auch die Pendler in Zehlendorf und Co. einsammeln könnte und schneller wäre als die #S-Bahn. Doch ob das passiert, ist unsicher, so oder so wird es dauern. Geht es nach Tim Lehmann, könnte man das Problem deutlich schneller und günstiger lösen. Die Idee: eine #Express-S-Bahn.

Wenige Stopps und Teilstrecke auf alter Stammbahntrasse

Seine Linie, die bislang nur auf dem Papier existiert, hat der Architekt aus Berlin S11 Express getauft. Sie startet in Kleinmachnow. Dort ist der Wunsch nach der Stammbahn, überhaupt einer Bahnanbindung, besonders groß. Von Kleinmachnow bis Zehlendorf nutzt die S11 Express die alte Stammbahntrasse. Dann fährt sie auf der S-Bahntrasse weiter, hält aber nur in Steglitz, Schöneberg und Potsdamer Platz. Sie wäre laut Lehmann bis zu acht Minuten schneller als die S1. Und eben ideal für Pendler, von denen viele an den großen Umsteigebahnhöfen zusteigen.

"Ich möchte zunächst die bereits bestehende Infrastruktur nutzen. Die S1-Trasse ist beim aktuellen Zehnminutentakt bei weitem …

S-Bahn + Regionalverkehr: Stammbahn zwischen Berlin und Potsdam Wird die Phantomstrecke zum Leben erweckt?, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/stammbahn-zwischen-berlin-und-potsdam-wird-die-phantomstrecke-zum-leben-erweckt-,10809148,32967262.html

Auf der alten #Stammbahn zwischen Berlin und #Potsdam verrostet seit 70 Jahren die Gleise. Nun wird plötzlich wieder darüber diskutiert, die Trasse zu #reaktivieren. Doch es wäre ein schwieriges Projekt. Klagen drohen.
Vielleicht im Jahr 2025. Vielleicht auch erst 2030. Oder noch später. So viel steht fest: Es wird noch lange dauern, bis auf der Stammbahn zwischen Berlin und Potsdam wieder Züge rollen. Bislang gibt es noch nicht einmal eine Entscheidung, ob die größtenteils zugewachsene Trasse überhaupt wiederbelebt werden soll. Doch die Diskussion über die Zukunft der ersten #preußischen #Eisenbahnstrecke hat neu begonnen – weil in der Region immer mehr Menschen leben. „Die Stammbahn ist eine Option, die wir in zehn, 15 Jahren dringend brauchen werden, um den Verkehr abwickeln zu können“, sagte Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD).

„Kann mir keine große Glückseligkeit vorstellen, ob man einige Minuten in Potsdam früher ankommt oder nicht!“ Dieser unwirsche Satz wird König Friedrich Wilhelm III. zugeschrieben. Er hielt den geplanten „Dampfwagen“ Berlin – Potsdam für unwirtschaftlich. Doch sein Sohn, Kronprinz Friedrich Wilhelm IV., konterte angeblich: „Diesen Karren, der durch die Welt rollt, hält kein Menschenarm mehr auf.“
1838 begann der Betrieb. Berlins erster Bahnhof, unweit vom heutigen Potsdamer Platz gelegen, war bald überlastet. Die Berliner stürmten die Züge und fuhren ins Grüne nach Steglitz. Dort wurde der Trubel so groß, dass Generalfeldmarschall Friedrich Graf von Wrangel 1846 erstmal die Schließung des Haltepunkts in der Nachbarschaft erzwang.

Hunde durften nicht ins Coupé

Säuglinge und Hunde waren in den Abteilen verboten, Rauchen war nur mit Deckelpfeife erlaubt. Doch die Strecke boomte und wurde zum Stamm des preußischen Eisenbahnnetzes. 1839 gab es bereits 583 000 Fahrgäste. 1872 wurde in Berlin der neue, viel größere …

Bahnverkehr + barrierefrei: Mobil nur mit dem Regionalexpress, Zwei Prignitzer Rollstuhlfahrer testen die Bahn mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen, aus SVZ

http://www.svz.de/lokales/prignitz/mobil-nur-mit-dem-regionalexpress-id12228331.html

„Wir machen #mobil“ lautet ein Werbespruch der Bahn. Häufige Zugverspätungen, andere Wagenreihenfolge oder defekte Weichen vermitteln oftmals einen ganz anderen Eindruck. Zwei Prignitzer #Rollstuhlfahrer wollten es ganz genau wissen und haben die Bahn getestet – mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen.

Sehr zufrieden äußert sich Ramona Baerwaldt aus Mödlich. Sie möchte den Weihnachtsmarkt in Berlin-Spandau besuchen. Da die 49-Jährige aus Erfahrung weiß, dass Reisen mit der Bahn oft einem Abenteuer gleicht, machte sie zuvor den Test.

Ramona Baerwaldt ist auf den Rollstuhl angewiesen und kennt die Tücken des Alltags nur zu gut. Hier mal eine für sie unüberwindbare Stufe, da mal eine viel zu enge Tür. Und obwohl #Bahnfahren für Menschen mit körperlichem Handicap attraktiver geworden ist und immer mehr Bahnhöfe in Deutschland #barrierefrei sind, war sie skeptisch.

Vom Wittenberger Bahnhof wollte sie mit dem Regionalexpress nach Berlin. „Ich habe bei der Deutschen Bahn angerufen“, erzählt sie. Von ihren Fahrten zu Konzerten oder Bundesliga-Fußballspielen weiß sie, dass ein vorheriger Anruf in der #Mobilitätsservice-Zentrale der Bahn hilfreich ist. Dort kann Unterstützung beim Ein-, Um- und Aussteigen konkret abgesprochen und zu einem Termin fest vereinbart werden.

Mit dem freundlichen Hinweis, doch auch den für die von ihr benutzte Strecke zuständigen Bahnbetreiber, die #Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (#ODEG), zu informieren, sicherten schließlich beide Unternehmen Hilfe zu.
„Schon als wir auf dem Wittenberger Bahnhof angekommen sind, war die Überraschung groß. Beide #Fahrstühle zu den Gleisen funktionierten“, berichtet die seit 30 Jahren in der Verwaltung des Amtes Lenzen-Elbtalaue tätige Frau. Das hatte sie schon ganz anders erlebt. „Einmal wurde der Zug extra für mich auf Gleis eins umgeleitet, weil die Fahrstühle kaputt waren. Das ist ungefähr zwei Jahre her.“

Dieses Mal lief alles reibungslos. Ein ODEG-Mitarbeiter nahm die Rollifahrer in Empfang, legte vor dem Einsteigen in den Regionalexpress eine #Rampe zwischen Bahnsteig und …