Bus + Radverkehr: Fahrradmitnahme im BVG-Bus – die Schnapsidee von Herrn Müller, aus DBV

Auch ohne gleich wieder überheblich zu sein, gibt es doch ganz kleine Unterschiede zwischen dem Busverkehr auf Rügen, im Rems-Murr-Kreis und in Berlin. Dies scheint der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, vergessen zu haben. Die #Fahrradmitnahme im #Stadtbus mag eine nette Idee sein. Wer täglich in Berlin im #BVG-Bus unterwegs ist, kann sie eigentlich nur als Schnapsidee bezeichnen.

Die #Fahrradmitnahme im #Bus ist grundsätzlich eine gute Sache und sie fordert auch der DBV seit vielen Jahren. Aber bitteschön auf dem Land – nicht in einer Millionenstadt. Durch eine Fahrradmitnahme im BVG-Bus werden keine Verkehrsprobleme gelöst. Im Gegenteil. Es entstehen neue! Wo sollen die Räder praktisch in den sowieso schon übervollen Bussen untergebracht werden? Auf dem Dach? Im Fahrgastraum? Am Heck?

Lieber Herr Müller, Ihre Ideen mögen noch so ernst gemeint sein. Die Berliner Umwelt-, Siedlungs- und Verkehrsprobleme lassen sich nicht dadurch lösen, dass in jedem Bus zwei oder drei Fahrräder – wie auch immer – transportiert werden. Bauen Sie soviel wie möglich Straßenbahnstrecken in der Innenstadt und sorgen Sie dafür, dass Busspuren und Haltestellen freigehalten werden. Wenn dann noch an der Peripherie zu Brandenburg ausreichend sichere Unterstellmöglichkeiten für Brandenburger Pendler hinzu kommen, ist das die halbe Miete.

Und weitere Ideen liefern Ihnen gerne die ehrenamtlichen Vereine, die sich um die Fahrgäste, Fußgänger und Fahrradfahrer kümmern.

Pressekontakt: Frank Böhnke, stv. Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94

Radverkehr + Straßenverkehr: VERKEHR IN BERLIN Rad-Aktivisten und Bezirk kämpfen um die Fläche unter der U1 Kostenlos und überdacht: Kreuzberg lässt Autos künftig unter der U-Bahn-Trasse parken. Aber Rad-Aktivisten haben eine ganz andere Idee., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article208440709/Rad-Aktivisten-und-Bezirk-kaempfen-um-die-Flaeche-unter-der-U1.html

Die Nachricht hatte Sensationswert: "Endlich #Baubeginn von #Radstreifen in #Skalitzer- und #Gitschiner Straße", gab das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg vor zwei Wochen bekannt. Unfassbare 13 Jahre hatte das gedauert. Planungsschwierigkeiten, fehlende Mittel, Bauarbeiten bei der U-Bahn – irgendetwas war immer dazwischengekommen. Statt auf die Initiative des Senats zu warten, der für Berlins Hauptstraßen eigentlich zuständig ist, hat der Bezirk die Baustelle nun einfach selbst angeordnet.

Besser spät als nie. Der 1,5 Kilometer lange Abschnitt zwischen Kottbusser Tor und Zossener Brücke ist eine wichtige Verkehrsader, für Radfahrer aber eine Zumutung. Da Radwege fehlen, werden sie in die gefährliche Lücke zwischen parkenden und fahrenden Autos gedrängt. Im vergangenen Jahr gab es allein im Bereich der Gitschiner Straße 23 Unfälle mit Radfahrer-Beteiligung.

Die geplante Lösung ist simpel: Die rund 300 Parkplätze auf beiden Seiten der Straße werden durch Radstreifen ersetzt. Im Gegenzug entstehen 152 Parkplätze unter der U1-Hochbahn, inklusive einer Zufahrtsstraße in der Mitte. Dafür wird die Mittelinsel um durchschnittlich mehr als einen Meter verbreitert. Nach diesem Prinzip wird bereits unter der U1 östlich des Kottbusser Tores geparkt.

Umweltministerin Hendricks ehrte Radbahn mit Preis

Das Konzept erhöht die Sicherheit für Radfahrer, bedeutet fürs Erste aber wohl das Ende einer komplett anderen Lösung. Vor einem Jahr hatte ein Team von Aktivisten eine bundesweit beachtete Idee präsentiert: die "Radbahn Berlin", ein Radweg vom Bahnhof Zoo bis zur Warschauer Straße, der zum großen Teil unter dem U1-Viadukt verlaufen soll. Mit einer Spur pro Richtung, viel Grün, Rad-Werkstätten und Ruhezonen entlang der Strecke.

Genau dort also, wo in Zukunft Autos parken sollen (und jetzt schon illegal parken). Dafür gab es von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) den Bundespreis …

Radverkehr: Berlin und nextbike starten den Pilotbetrieb des neuen öffentlichen Fahrradverleihsystems Testbetrieb in Lichtenberg startet am 01. November 2016 – Berlinerinnen und Berliner können sich zum Testbetrieb anmelden aus Senat

www.berlin.de

Seit heute gibt es im Bezirk Lichtenberg die ersten #Stationen des neuen #öffentlichen #Fahrradverleihsystems Berlin. Insgesamt werden zunächst sechs Stationen durch die #nextbike GmbH für den #Pilotbetrieb errichtet.

Dieser dient der Simulation der späteren regulären Nutzung, die für die Berlinerinnen und Berliner ab dem Frühjahr 2017 möglich ist. Ab dem 01. November 2016 beginnt formal der vierwöchige Pilotbetrieb. Rund 50 Räder werden an sechs zwischen dem Bezirk, dem Betreiber nextbike GmbH und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt abgestimmten Stationen verfügbar sein.

"Es ist wichtig, von Anfang an die Bedürfnisse der späteren Nutzenden einzubeziehen. Die Rückmeldungen werden uns helfen, das Produkt "Fahrradverleihsystem" zum Erfolg für Alle zu machen", sagte der zuständige Abteilungsleiter Verkehr in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Burkhard Horn, am Dienstag.

nextbike-Geschäftsführer Ralf Kalupner: "Mit dem Pilotbetrieb wird nun unsere Arbeit am neuen Fahrradverleihsystem in Berlin sichtbar. Mit den daraus resultierenden Erkenntnissen können wir das System noch besser auf die Bedürfnisse und Wünsche der Berlinerinnen und Berliner zuschneiden. Das ist eine wichtige Phase für alle Beteiligten bis zum Start des Gesamtsystems im kommenden Frühjahr."

Bezirksstadtrat Wilfried Nünthel freut sich, dass der Bezirk Lichtenberg für den Pilotbetrieb ausgewählt wurde. "Der Auftakt mit sechs Verleihstationen ist ein weiterer Baustein unseres bezirklichen Mobilitätskonzepts und stellt den Einwohnern Lichtenbergs ein neues sowie klimaverträgliches Mobilitätsangebot zur Verfügung."

Der Pilotbetrieb wird durch eine geschlossene Benutzergruppe realisiert, die derzeit gemeinsam von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und dem Bezirk Lichtenberg akquiriert wird. Dazu werden rund 50 Personen unterschiedlicher Altersgruppen ausgewählt, die das System kostenfrei nutzen können. Die Testnutzenden werden am Ende des Pilotbetriebs interviewt, um ihre Erfahrungen in die formale Systemabnahme einfließen zu lassen.

Interessierte Tester können sich bei der bezirklichen Klimaschutzbeauftragten per Mail unter kirsten.schindler@lichtenberg.berlin.de, anmelden. Auf der Informationsveranstaltung am 1. November 2016 um 17 Uhr im Ratssaal des Lichtenberger Rathauses erhalten alle Testnutzer Informationen und die kostenfreie Zugangskarte zur Nutzung des Systems.

Nach erfolgreichem Abschluss des Pilotbetriebs wird das Berliner Fahrradverleihsystem im Frühjahr 2017 mit mehreren tausend Rädern und einem dichten Stationsnetz starten.
In weiteren Ausbaustufen wird das System auf mehr als 5.000 Räder an über 700 Stationen anwachsen und damit das größte Fahrradverleihsystem Deutschlands darstellen.
Einmal registriert, können fast alle nextbike-Systeme weltweit genutzt werden – ob im nahen Potsdam oder den USA.

Bilder: 
Pilotbetrieb des neuen öffentlichen Fahrradverleihsystems startet in Lichtenberg

Rückfragen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Radverkehr + Straßenverkehr: Geschichte der Radfahrbewegung Berlins erste Radfahrpläne gab es bereits 1888 – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/geschichte-der-radfahrbewegung-berlins-erste-radfahrplaene-gab-es-bereits-1888-24805028

An #Stadtplänen kann man nicht nur ablesen, wie man von A nach B kommt. Es gibt auch besondere Exemplare, die Geschichten erzählen – zum Beispiel wie #Radfahrer um ihr Recht kämpfen, wenn sie etwa per Hand Totenköpfe in Berlin-Pläne zeichneten und diese vervielfältigten.

Die sogenannten #Totenkopf-Atlanten sind für #Fahrrad-Aktivisten legendär. Der erste entstand 1980. Blaue Totenköpfe markierten in diesen Stadtplänen gefährliche Kreuzungen. Zur Zeit der Totenkopf-Atlanten plante der West-Berliner Senat eine Autobahn von Schöneberg in den Wedding. Ein paar Leute hatten eine Bürger-Initiative gegen dieses Projekt gegründet; 1976 organisierten sie die erste #Fahrrad-Demo Berlins.

Berlins Fahrrad-Stadtpläne spiegeln darüber hinaus die Geschichte der Radfahrer: Am Anfang waren sie eine tolerierte Randgruppe, dann ausgegrenzte Sonderlinge, schließlich organisierten sie ihre Emanzipations-Bewegung und kamen in der Mitte der Gesellschaft an.

Sieben Radfahrer? Unerhört!

Norbert Rheinlaender trägt weißen Bart, Sandalen, und an seinem Büro hängt ein Plakat, auf dem steht „Steigende Mieten stoppen!“ Er war Miterfinder der Totenkopf-Pläne und erinnert sich an die Demo auf der Entlastungsstraße: „Die Autofahrer waren irritiert, uns auf der Straße zu sehen. Sieben Radfahrer gleichzeitig.“ Diese Spezies kam damals nicht mal im Bußgeldkatalog der Polizei vor. Auf dem Deckblatt der Totenkopf-Atlanten stand als offizieller Name „FahrRad in Berlin! BerlinAtlas für Fahrradfahrer“. Durchgehende grüne Linien markierten darin: „Strecke gut“. War die grüne Linie gepunktet, hieß das „schlechtes Pflaster“.

Damit knüpften die Aktivisten an die Pionierzeit der Fahrrad-Stadtpläne an. 1885 hatte John Kemp Starley das niedrige Fahrrad entwickelt, 1888 kam der Luftreifen dazu, erfunden von John Boyd Dunlop. Schnell setzte sich das neue Gefährt gegenüber dem sperrigen und nur unter Risiken zu benutzenden Hochrad durch. Fußgänger, Stadtbehörden, Pferdekutscher mussten sich an die rasanten neuen Verkehrsteilnehmer gewöhnen. Viele fühlten sich bedroht. Die Berliner Stadtverwaltung verbot Radfahrern die Nutzung bestimmter Straßen, zum Beispiel Leipziger Straße, Unter den Linden, Friedrichstraße. Folglich brauchten Radfahrer Information: Wo durften sie fahren? Welche Straßen waren gepflastert und womit? All das lieferten den Hauptstädtern ab 1888 …

 

Radverkehr + Straßenverkehr: Verkehr in Berlin So viele Radfahrer wie noch nie – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/verkehr-in-berlin-so-viele-radfahrer-wie-noch-nie-24788008?dmcid=nl_20160923_24788008

In den Sondierungsgesprächen für den neuen Berliner Senat wird der Verkehr eine entscheidende Rolle spielen. Klar ist für die Parteien, dass es dabei vor allem um den boomenden #Fahrradverkehr gehen muss. Aktuelle Daten zeigen, wie wichtig dieses Thema in Berlin geworden ist. Die Ergebnisse der neuen #Fahrradzählstellen des Senats sind ab sofort im Internet abrufbar – und sie belegen eine deutliche Zunahme des Verkehrs. „Der neue Senat muss darauf reagieren“, forderte der Grünen-Verkehrspolitik Stefan Gelbhaar am Donnerstag.

Oberbaumbrücke 2,6 Millionen Mal überquert

An zehn Stellen werden #Radfahrer automatisch gezählt. Danach haben in diesem Jahr bereits mehr als 2,6 Millionen Radfahrer die Oberbaumbrücke in Friedrichshain-Kreuzberg überquert. An Zählstellen in der Innenstadt seien im Durchschnitt täglich bis zu 16.500 Radfahrer unterwegs. „Es gibt Abschnitte wie an der Jannowitzbrücke, an denen die Zahl der Radfahrenden an einzelnen Tagen nahezu der Anzahl der Kraftfahrzeuge entspricht“, teilte Verkehrs-Staatssekretär Christian Gaebler (SPD) mit.

Die Zähldaten für die Spreebrücke in Mitte zeigen, dass der Fahrradverkehr weiter ansteigt. So waren dort im Juli dieses Jahres im Tagesdurchschnitt 12,6 Prozent mehr Radfahrer unterwegs als im Juli 2015. Für die Monumentenstraße in Schöneberg zeigen die offiziellen Daten gar einen Anstieg um mehr als 23 Prozent.

Die neuen Zahlen bestätigen den Trend, der bereits anhand der bisherigen, per Strichliste vorgenommenen Erhebungen erkennbar war. Danach ist der Radverkehr an der Zossener und Blücherstraße in Kreuzberg seit 2001 um 170 Prozent gestiegen.

Radverkehr soll ausgebaut werden

Die Daten zeigen eindrücklich, welche Bedeutung der Radverkehr in Berlin …

 

Radverkehr + Straßenverkehr: Beginn des 3. Bauabschnitts – Fahrradfreundlicher Umbau der Pappelallee/Stahlheimer Straße aus Senat

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Seit Juli 2015 läuft der #Umbau der #Pappelallee / #Stahlheimer Straße. Der gesamte Straßenzug von der Danziger Straße bis zur Wisbyer Straße soll bis Ende 2017 fertig gestellt werden. Ende September 2016 beginnt nun der #3. Bauabschnitt zwischen der Wichertstraße und der Wisbyer Straße. Begonnen wird mit dem 1. Teilbereich zwischen der #Wichertstraße und der #Erich-Weinert-Straße. Der Abschnitt zwischen Danziger Straße und Wichertstraße wird aus Ausgleichsbeträgen aus den Sanierungsgebieten für rund 3,9 Mio. EUR finanziert und die Mittel für den Bereich von Wichertstraße bis Wisbyer Straße in Höhe von rund 1,7 Mio. EUR kommen aus dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz. Während der Bauarbeiten kann es in der Pappelallee / Stahlheimer Straße abschnittsweise zu Sperrungen für den Individualverkehr, ausgenommen dem Anliegerverkehr, kommen. Eine Umleitung wird dann eingerichtet. Die Tram fährt weiter ohne Einschränkungen. Unter http://www.berlin.de/ba-pankow/politik-und-verwaltung/aemter/strassen-und-gruenflaechenamt/planung/artikel.205751.php wird über das Baugeschehen informiert.

Rückfragen: Pressestelle, Telefon: (030) 90295-2306

Radverkehr + Straßenverkehr: Ergebnisse der automatischen Radzählstellen jetzt online abrufbar Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt stellt tagesaktuelle Werte im Internet zur Verfügung., aus Senat

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Berlin zählt den Verkehr. Für den #Radverkehr erfolgt dies seit 2015 nicht mehr nur manuell, sondern auch mit speziellen automatischen #Zählstellen. Die #tagesaktuellen Werte können Interessierte jetzt online auf den #Internetseiten der Senatsverwaltung für #Stadtentwicklung und Umwelt abrufen. „Das Interesse der Öffentlichkeit am Thema Radverkehr ist sehr groß. Deshalb haben wir uns entschieden, die Daten nicht mehr nur einmal im Jahr zu veröffentlichen, sondern auch tagesaktuelle Werte online zu stellen.“ sagte Verkehrsstaatssekretär Christian Gaebler am Mittwoch.

Mit dem neuen Internetangebot der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt können interessierte Nutzerinnen und Nutzer das Radverkehrsaufkommen an den unterschiedlichen Zählstellen in der Stadt tage-, wochen oder monatsweise aufrufen.

Erste Auswertungen zeigen die Bandbreite der Verkehrsnutzung in der Stadt. So reichen die Werte von 1.000 Radfahrenden bis zu 16.500 Radfahrenden pro Tag an einzelnen Zählstellen. Es gibt Abschnitte wie an der Jannowitzbrücke, an denen die Zahl der Radfahrenden an einzelnen Tagen nahezu der Anzahl der Kraftfahrzeuge entspricht.

Staatssekretär Gaebler sagte dazu: "Die Daten zeigen eindrücklich, welche Bedeutung der Radverkehr in Berlin bekommen hat. Die neue Internetanwendung ist deswegen auch ein wichtiges Instrument für die Planerinnen und Planern bei ihrer Arbeit für eine bessere Radinfrastruktur."

Die Daten sind ab sofort auf den Internetseiten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt abrufbar unter:
Automatische Dauerzählstellen für den Radverkehr in Berlin

An folgenden Stellen in Berlin gibt es automatische Radzählstellen

Jannowitzbrücke (Mitte)
Invalidenstraße (Mitte)
Oberbaumbrücke (Friedrichshain-Kreuzberg)
Schwedter Steg (Pankow)
Prinzregentenstraße (Charlottenburg-Wilmersdorf)
Yorckstraße (Tempelhof-Schöneberg)
Monumentenstraße (Tempelhof-Schöneberg)
Alberichstraße (Marzahn-Hellersdorf)
Paul-und-Paula-Uferweg (Lichtenberg)
Markstraße (Reinickendorf)

Bis Ende des Jahres gehen folgende Radzählstellen in Betrieb

Mariendorfer Damm (Tempelhof-Schöneberg)
Maybachufer (Neukölln)
Berliner Straße (Pankow)
Frankfurter Allee (Friedrichshain-Kreuzberg)
Klosterstraße (Spandau)
Breitenbachplatz Steglitz-Zehlendorf
Kaisersteg (Treptow-Köpenick)

Bilder: 
Einrichtung einer Dauerzählstelle

Rückfragen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Radverkehr + Straßenverkehr: Eröffnung des Rad- und Gehweges Röntgentaler Weg am 15. September 2016, aus Senat

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Die im Juli 2016 begonnenen Bauarbeiten für den Ausbau des #Rad- und #Gehweges #Röntgentaler Weg zwischen Pölnitzweg und Wiltbergstraße (Abzweig #Radfernweg Berlin – #Usedom) in Buch sind abgeschlossen. Jens-Holger Kirchner (Bü90/Die Grünen), Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung im Bezirksamt Pankow, wird mit den Vertretern der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sowie des ADFC den Rad- und Gehweg am Donnerstag, dem 15. September 2016 um 11 Uhr feierlich eröffnen. Treffpunkt ist an der Wiltbergstraße / Ecke Röntgentaler Weg (gegenüber vom S-Bahnhof Buch). Mit dem Fahrrad wird dann der neue 450 Meter lange Abschnitt des Rad- und Gehweges mit der neuen Bitumendecke befahren. Die Baukosten betragen ca. 233.000 Euro und wurden aus dem Programm „Verbesserung der Infrastruktur für den Radverkehr“, das die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt unter Nutzung von Bundesmitteln des „Kommunalinvestitionsförderungsfonds“ (KInvF) mit dem Ziel der Verminderung des motorisierten Verkehrsaufkommens und damit der Luftreinhaltung und der Lärmbekämpfung auf Straßen durchführt, finanziert. Die Bauzeit konnte um ca. zwei Wochen verkürzt werden.

Rückfragen: Pressestelle, Telefon: (030) 90295-2306

Straßenverkehr + Radverkehr: Warschauer Straße Direkt nach dem Umbau gibt es schon die ersten Probleme – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/warschauer-strasse-direkt-nach-dem-umbau-gibt-es-schon-die-ersten-probleme-24675824

Für viele Auto- und #Radfahrer war es eine harte Zeit, und wie so oft dauerten die #Bauarbeiten länger als geplant. Doch nun ist es geschafft: Nach zwei Jahren ist die #Warschauer Straße keine Baustelle mehr. Am Donnerstag wollen Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) und Bezirksstadtrat Hans Panhoff (Grüne) die umgestaltete Fahrbahn symbolisch #eröffnen.

Weniger Platz für Autofahrer

So könnte auch für viele andere Hauptstraßen in Berlin die Zukunft aussehen: Für #Autos gibt es weniger, für #Fahrräder und den #Wirtschaftsverkehr mehr Platz. Für die Warschauer Straße in Friedrichshain heißt das konkret: Von den rund 120 Parkplätzen, die es einst gab, sind nicht mal 20 übrig geblieben.

Der Raum wurde größtenteils den Radlern zugeschlagen, für die beidseitig Radfahrstreifen auf den Fahrbahnen neu #markiert wurden. Ebenfalls neu: Auf der Ostseite sind #Ladezonen entstanden, dort dürfen Paketdienste und andere Lieferwagen zum Be- und Entladen halten.

Falschparker blockieren Radfahrstreifen und Ladezonen

Doch was in der Theorie gut aussieht, kann in der Praxis durchkreuzt werden. Die Radfahrstreifen und Ladezonen können längst nicht überall genutzt werden, weil sie oft von falsch haltenden und parkenden Fahrzeugen blockiert werden. Lieferwagen zwingen Radler zu einem gefährlichen Slalom in den Autoverkehr. Dort, wo Platz für Lieferfahrzeuge wäre, parken Privatautos.

Im Prinzip seien die Radspuren eine gute Sache, so der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC). Auf der Warschauer Straße seien sie mit 1,50 Metern plus Sicherheitsabstand „zwar regelkonform, aber für den zu erwartenden starken Radverkehr zu …

 

Radverkehr: Berlin braucht ein leistungsfähiges und sicheres Radverkehrsnetz – als Teil eines starken, attraktiven und leistungsfähigen Umweltverbundes, aus DBV

Es ist politisch gewollt, dass immer mehr Menschen in Berlin ihre täglichen Wege mit dem #Fahrrad erledigen. Der #DBV-Landesverband findet es kontraproduktiv, auf Bahntrassen in Berlin Fahrradwege und -autobahnen zu planen und möglicherweise auch anzulegen. Eine Nutzung dieser Trassen, die eigentlich jetzt schon schnellstmöglich reaktiviert werden müssten, löst keines der bestehen Probleme. Es ist eher ein Ausweichen auf den Weg des geringsten Widerstandes.

In Berlin muss der Autoverkehr reduziert werden. Das wird dadurch erreicht, dass unter anderem alle Spielarten des #Umweltverbundes – also des Zufußgehens, der Fortbewegung mit Fahrrad und Bahn und Bus – gefördert und bevorrechtigt werden. Dazu wäre es notwendig, den Platz, den der Autoverkehr im Moment durch Fahr- und Parkspuren beansprucht, zu verkleinern. Hier traut sich keine Partei aus der Deckung. Deshalb wurschtelt man sich lieber durch und geht den geringsten Weg des Widerstandes. Jedoch: blumige Worte und ständiges Ankündigen reichen nicht mehr aus. Es müssten Taten folgen! Aber zu groß ist wohl die Befürchtung, bei den bevorstehenden Abgeordnetenhauswahlen für diese Ehrlichkeit abgestraft zu werden.

Eine "Zwischennutzung" von Bahngleisen ist Unsinn. So kam das Gutachten zur Wiederinbetriebnahme der Stammbahn vom Potsdamer Platz über Griebnitzsee aus dem Jahr 2009 bereits zum Ergebnis, dass durch ein Regionalverkehrsangebot jährlich fast 21 Millionen Pkw-km eingespart werden können und mit 13.800 Fahrgästen im Durchschnitt pro Tag zu rechnen sei (Mitfall-Variante E 1). Mit den anderen Verbindungen verhält es sich wohl ähnlich.

Der DBV-Landesverband begrüßt grundsätzlich alle Überlegungen und Projekte, den #Fahrradverkehr in Berlin zu stärken. Was bisher jedoch in der Senatspolitik zu kurz kommt, sind konkrete Infrastrukturprojekte im Schienenbereich. Die "Verkehrswende" und Emissionsreduzierung, so sie denn erst gemeint ist, gelingt nur dann, wenn auch bald wieder auf den brachliegenden Schienenstrecken innerhalb Berlins und in das Umland Züge fahren. Nur so bekommt man in nennenswerter Zahl Autofahrer zum Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel.

Pressekontakt: Frank Böhnke, stv. Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94