Straßenbahn: Kehrgleis in Friedrichsfelde und Taktverdichtung auf der Nord-Süd-Tangente, aus Senat

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Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat teilweise nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG) um eine Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Sie wird nachfolgend wiedergegeben:
Frage 1: Gibt es Planungen für ein Kehrgleis am S-Bahnhof Friedrichsfelde Ost? Welche Ziele verfolgt der Senat bzw. die BVG AöR mit einem Kehrgleis am S-Bahnhof Friedrichsfelde Ost?
Antwort zu 1: Es bestehen Planungen für die #Schaffung einer #Kehrmöglichkeit nördlich der bestehenden #Straßenbahnhaltestelle am #S-Bahnhof #Friedrichsfelde Ost. Hierbei ist es Ziel des Senats, insbesondere das Angebot auf der #Nord-Süd-Tangente zwischen Friedrichsfelde Ost und #Oberschöneweide nachfragegerecht zu verdichten.
Die BVG AöR teilt hierzu mit:
„Ziel dieser Kehrmöglichkeit ist es, eine bedarfsge-rechte und effiziente Leistungserhöhung vom S-Bahnhof Friedrichsfeldes Ost über Tierpark und Karlshorst bis in den Bereich Schöneweide umzusetzen.“
Frage 2: Teilt der Senat die Ansicht, dass ein Kehr-gleis am S-Bahnhof Friedrichsfelde Ost für eine Taktver-dichtung zwischen dem S-Bahnhof Friedrichsfelde Ost und Karlshorst/ Oberschöneweide sinnvoll wäre? Sieht der Senat mit dem Kehrgleis die Möglichkeit das Prin-zenviertel in Karlshorst mit dem Ortsteilzentrum/ Bahn-hof Karlshorst anzubinden?
Antwort zu 2: Hinsichtlich der ersten Teilfrage wird auf die Antwort zu Frage 1 verwiesen.
Die Verstärkung der nach Schöneweide bzw. Ober-schöneweide führenden Angebote hat wegen der höheren Nachfrage Priorität. Die Übereckverbindung aus dem Bereich Ehrlichstraße zum Bahnhof und Ortsteilzentrum Karlshorst wird daher momentan nicht geplant. In Zu-sammenhang mit der weiteren baulichen Entwicklung im Umfeld der Ehrlichstraße und des Blockdammwegs wird die Situation aber weiter beobachtet.
Frage 3: Welche Anpassungen des Linienkonzeptes sind nach Fertigstellung eines Kehrgleises denkbar? Wel-che weiteren Taktverdichtungen wären dann möglich? Verfügt die BVG AöR über ausreichend Zweirichter-fahrzeuge um Taktverdichtungen umsetzen zu können?
Antwort zu 3: Mit Fertigstellung der Kehrmöglichkeit ist auf der Linie 27 eine Angebotsverdichtung zwischen Friedrichsfelde Ost und Oberschöneweide auf einen 10-Minuten-Takt während der Hauptverkehrszeit geplant. In der Fahrzeugplanung der BVG sind entsprechende zusätz-liche Zweirichtungs-Fahrzeuge für die Stärkung dieses Bereiches vorgesehen.
Frage 4: Müssten vorab Brückenerneuerungsmaßnah-men bei der S-Bahnbrücke Friedrichsfelde Ost /Rhin-straße durchgeführt werden? Gibt es Zeitpläne hierfür?
Antwort zu 4: Die im Zuge der Rhinstraße über die S-Bahn am S-Bahnhof Friedrichsfelde Ost führende Stra-ßenbrücke muss erneuert werden. In diesem Zusammen-hang wird auch ein direkter Zugang vom S-Bahnsteig zur Straßenbahnhaltestelle hergestellt. Mit den ersten bauvor-bereitenden Maßnahmen soll im September 2016 begon-nen werden. Der Abschluss der Arbeiten ist für Ende 2018 geplant.
Berlin, den 26. Januar 2016
In Vertretung
C h r i s t i a n G a e b l e r
…………………………..
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 27. Jan. 2016)

Radverkehr + Straßenverkehr: Idee: Highway für Radfahrer auf der Westtangente aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr-in-berlin-idee-highway-fuer-radfahrer-auf-der-westtangente/12877402.html

Erst Stamm-, jetzt Autobahn: Den Radschnellweg auf die A 103 verlegen? Die Autobahn ist nicht so ausgelastet wie einst kalkuliert. Sogar der ADAC will diese Idee jetzt prüfen.

Die Idee eines Radschnellwegs auf der Trasse der Stammbahn zwischen Potsdam, Zehlendorf und dem Potsdamer Platz ist – fast – tot. Doch nun gibt es eine neue Idee: ein #Highway für #Radler auf der #Autobahn-#Westtangente. Dort könnte ein Radweg auf der Mittellage der Autobahn entstehen. Dafür müsste je ein Fahrstreifen der bisher drei Spuren pro Richtung aufgegeben werden. Auch der ADAC hat dazu Überlegungen angestellt.

Die #Westtangente gehörte zur Autobahnplanung aus den 1950er Jahren, die vorsahen, quer durch die Stadt Schnellstraßen zu bauen, die jeweils das Stadtzentrum tangierten. Ein erster Abschnitt wurde 1968 eröffnet. Der Weiterbau gen Norden scheiterte am Widerstand der Bürgerinitiative Westtangente. Ein nutzloses Überbleibsel der Pläne ist die Brücke des Sachsendamms über eine Brache.

 

So gut wie nie Stau

Unter ihr könnte ein am Tempelhofer Weg beginnender Radschnellweg angelegt werden, schlägt Matthias Bauer vor. Der 59-Jährige hat Architektur studiert und arbeitet inzwischen vorwiegend fürs Quartiermanagement. Als Autofahrer stelle er immer wieder fest, dass der Autobahn-Stummel Westtangente überdimensioniert sei, sagte er. Auf den je drei Fahrspuren gebe es so gut wie nie Stau.

Deshalb sei es möglich, auf die jeweils linke Spur zu verzichten und in dem breiten Mittelbereich den Schnellweg für Radfahrer anzulegen. Anschlussstellen ans Straßennetz würde es an den Unterführungen oder Brücken über Rampen geben, die mittig auf dem Radschnellweg angeordnet wären.

Kein Verzicht auf Stammbahn

Während der Radweg auf der Trasse der Autobahn nicht teuer wäre – Bauer hält zur Abgrenzung lediglich …

Radverkehr + Straßenverkehr: Baumfällungen vom 1. – 4. Februar 2016 wegen Umbaus der Pappelallee / Stahlheimer Straße, aus Senat

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Im Zusammenhang mit dem #fahrradfreundlichen #Umbau der #Pappelallee/#Stahlheimer Straße werden in diesem Jahr die Bauarbeiten im ersten und zweiten Bauabschnitt auf der westlichen Seite der Pappelallee / Stahlheimer Straße zwischen der #Danziger Straße und der #Wichertstraße (Pappelallee 45 bis 89 / Stahlheimer Straße 29 bis 32) durchgeführt. Als vorbereitende Maßnahmen werden vom 1. – 4. Februar 2016 zwanzig Bäume gefällt, sieben Bäume bleiben erhalten.
Zwischen Politik, Verwaltung und den Bürgern wurde in den Jahren 2013 und 2014 in drei Informationsveranstaltungen und verschiedenen Ortsbesichtigungen über den Zustand des vorhandenen Baumbestands und Folgen für die Umbaumaßnahme debattiert. Für jeden einzelnen Baum wurde detailliert der Zustand und das Schadensbild anhand des öffentlich vorgestellten Baumgutachtens erläutert.

„Im Ergebnis der Bürgerbeteiligung wurde der vielfach geäußerte Wunsch nach einer Vielfalt neu zu pflanzender Bäume aufgenommen. An ausgewählten Stellen der Pappelallee/Stahlheimer Straße wird mit Kirsch- und Amberbäumen und einer Rosskastanie der öffentliche Raum markant gestaltet. Zudem stellt dieser Mix an Baumarten zugleich einen Schutz gegen Schädlingsbefall für den neuen Baumbestand dar“, erklärt Jens-Holger Kirchner (Bü90/Grüne), Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung. Die ersten Baumpflanzungen werden in diesem Jahr erfolgen.

Rückfragen: Pressestelle, Telefon: (030) 90295-2306

Bahnhöfe: Gesundbrunnen, Potsdamer Platz und Co Viele Berliner Bahnhöfe sind nicht dicht, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/gesundbrunnen-potsdamer-platz-und-co-viele-berliner-bahnhoefe-sind-nicht-dicht/12872984.html

In viele #Stationen bei Bahn und BVG dringt #Wasser. Betroffen sind auch ganz neue Anlagen, die Gründe sind nicht immer klar. Am Sonntag #bröckelte am U-Bahnhof Blissestraße Putz von der Decke.

Steter #Tropfen höhlt den #Bahnsteig. Von Berlins unterirdischen Bahnhöfen haben zahlreiche einen Deckenschaden. Durch Risse oder beschädigte Fugen dringt Wasser ein und lässt den Putz abplatzen. Am Sonntagvormittag „regneten“ im U-Bahnhof Blissestraße an der U 7 in Wilmersdorf im Zwischengeschoss Putzbrocken von der Decke; vermutlich, weil Feuchtigkeit eingedrungen war. Die BVG will den Schaden an der Decke am Montag beseitigen. Der Bahnhof war 1971 eröffnet worden.

Doch Probleme gibt es auch bei neueren Anlagen. Im erst seit 2006 bestehenden Regionalbahnhof Potsdamer Platz, der zeitgleich mit dem Hauptbahnhof und dem Nord-Süd-Tunnel gebaut worden war, gibt es gleich mehrere undichte Stellen. Seit Jahren bekommt die Bahn die Lecks nicht in den Griff.

Das Wasser tropft in die Verteilerhalle, aber auch auf die Bahnsteige. Besonders stark rieselt es neben zwei Treppen, an denen es wenig Platz zur Bahnsteigkante gibt. Wer hier vorbei muss und nicht aufpasst, wird nass. Während es regnet – und auch danach, weil das eingedrungene Wasser nicht so schnell verschwindet.

Absperrungen werden aufgestellt

Wenn’s besonders schlimm wird, stellt die Bahn inzwischen sogar Absperrungen auf. Am Sonntag gab’s zumindest auch einige, die sich darüber sicher freuten: Zwei Tauben labten sich aus den Pfützen auf dem Bahnsteig. Auch die Fuge beim Übergang zwischen …

Fluggäste aus aller Welt bewerten Berliner Flughäfen Tegel ist „schmuddelig, stinkig und heruntergekommen“, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/fluggaeste-aus-aller-welt-bewerten-berliner-flughaefen-tegel-ist–schmuddelig–stinkig-und-heruntergekommen-,10809148,33592640.html

Viele Berliner mögen den #Flughafen #Tegel. #Touristen aus dem Ausland sehen ihn dagegen weniger sentimental – sondern eher #kritisch. Auch #Schönefeld schneidet schlecht ab. Die Mängelliste ist lang – und manch ein Fluggast denkt, er sei in der DDR gelandet.
Berühmte Museen, niedrige Preise und ein wildes Nachtleben – Touristen aus aller Welt lieben Berlin. Doch wenn es zurück in die Heimat geht, schwindet die Begeisterung der Gäste oft wieder. Viele von ihnen sind überrascht, womit sie auf Berlins Flughäfen konfrontiert werden: mit Warteschlangen, unfreundlichem Personal, alten Anlagen und Toiletten, die schlecht riechen.

In dem internationalen Bewertungsportal, das von der Londoner Unternehmensberatung Skytrax betrieben wird, erhalten Tegel und Schönefeld nur drei von zehn Punkten. Dort stehen sie auf einer Stufe mit den Airports Accra (Ghana), Manila (Philippinen) und Odessa (Ukraine).
Schlechte Bewertungen im Netz

Tegel-Fans sollten darauf verzichten, die Seite www.airlinequality.com aufzurufen. Die Bewertungen, die dort zu lesen sind, fallen oft negativ aus. Fluggäste machen keinen Hehl daraus: So eine Anlage hätten sie in der Hauptstadt der größten europäischen Wirtschaftsnation nicht erwartet.
„Der Flughafen Berlin-Tegel ist schrecklich“, schreibt Jun Xian Phang aus Singapur. „Die Check-In-Halle ist überfüllt, und es gibt so wenige Läden.“ Die Getränke kosteten das Dreifache des Preises, der draußen verlangt wird, und die Sicherheitsleute seien …

Straßenbahn im Test: Wie gut ist die Tram zum Hauptbahnhof?, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/neue-strecke-strassenbahn-im-test–wie-gut-ist-die-tram-zum-hauptbahnhof-,10809148,33567096.html

Ihre Fertigstellung hat länger gedauert als geplant. Aber seit 2015 ist die Straßenbahnstrecke zum Hauptbahnhof fertig. Eine gute Idee – dennoch gibt es ein paar Minuspunkte.
Seit August 2015 ist die Straßenbahnstrecke in der Invalidenstraße komplett. Dort verkehren die M 5, M 8 und M 10 zum Hauptbahnhof. Die neue Trasse hat Fahrgästen viele Direktverbindungen beschert.

Wird die Trasse überhaupt benötigt?

Auf jeden Fall. Die Bahnen werden gut genutzt. Bei der Testfahrt mit der M 10 am Mittwoch (8.45 Uhr ab Nordbahnhof) waren alle 52 Sitz- und viele der 131 Stehplätze belegt. In der Bahn kurz davor war das ebenfalls so. Vor der Rückfahrt gegen 9 Uhr am Hauptbahnhof warteten 70 Fahrgäste an der Haltestelle.

Wie oft fahren die Bahnen?

Die M 5 aus Hohenschönhausen nur alle 20 Minuten, das ist selten. Die M 8 aus Ahrensfelde rollt alle zehn Minuten. Am häufigsten fährt die M 10, die in Friedrichshain beginnt: tagsüber alle …

Bahnhöfe + Regionalverkehr: Bauarbeiten am Bahnhof Griebnitzsee Früher – und doch vier Jahre zu spät , aus PNN

http://www.pnn.de/potsdam/1042174/

Mit vier Jahren Verspätung soll im Bahnhof #Griebnitzsee ein #zweiter #Bahnsteig für #Regionalzüge gebaut werden. Jetzt kommt er schneller als gedacht.

Potsdam – Auch die kleinen Freuden sollte man wertschätzen: Am Bahnhof Griebnitzsee soll nun doch schon in diesem Jahr ein zweiter Bahnsteig für Regionalzüge gebaut werden. Das teilte die Deutsche Bahn auf PNN-Anfrage mit. Noch im Oktober hieß es nämlich, dass der Bau – wenn überhaupt – erst 2017 fertig werde. Einen genauen Termin gab es nicht. Daran gab es seinerzeit heftige Kritik von der Stadtverwaltung, der Studierendenvertretung Asta und der Universität Potsdam.

Im Mai will die Deutsche Bahn nun mit dem Bau beginnen und nennt sogar einen konkreten Starttermin: den 24. Mai. Der künftige Bahnsteig 3 soll zwischen dem S-Bahnsteig und dem bestehenden Regionalbahnsteig errichtet werden. Er soll 140 Meter lang, überdacht und auch per Aufzug erreichbar sein. Die Kosten für den Umbau von etwa 500 000 Euro sollen komplett vom Bund übernommen werden.

Zeitersparnis von zehn Minuten: Erleichterung für Pendler und Studenten

Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember sollen die Züge der #Regionalbahnlinien 21 und 22 dort auch in #Richtung #Potsdam halten – eine Erleichterung für viele Pendler und Studenten. Derzeit halten die Züge der Linien 21 und 22 in den Hauptverkehrszeiten nur in Richtung Berlin am Bahnhof Griebnitzsee, weil es in der Gegenrichtung …

Straßenverkehr + Straßenbahn: Molkenmarkt in Berlin-Mitte Verkehrsknotenpunkt am Roten Rathaus wird umgestaltet, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/molkenmarkt-in-berlin-mitte-verkehrsknotenpunkt-am-roten-rathaus-wird-umgestaltet,10809148,33550792.html

Bausenator #Geisel hat den Plan für die #Umgestaltung des #Molkenmarkts vorgestellt. Wo Autos seit DDR-Zeiten geradeaus rollen, müssen sie künftig um die Ecke fahren. Das könnte noch viel Ärger geben.
Es ist ein Projekt, das noch für viel Streit sorgen wird. Eine der wichtigsten Verkehrsachsen in Mitte soll verschmälert und in einen Zickzackkurs für Autofahrer verwandelt werden. Am Montag stellte Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) den aktuellen #Zeitplan für die Umgestaltung und die Neubebauung des Molkenmarkts vor.

„Das Bebauungsplanverfahren ist weit vorangeschritten“, berichtete der Senatspolitiker. Er rechnet damit, dass das Abgeordnetenhaus den Plan 1–14 im zweiten Vierteljahr 2016 beschließt. „Ich erwarte einen Baubeginn für 2021 oder 2022“, sagte Geisel. So lange die Bauarbeiten für die neue U-Bahn-Linie U 5 benachbarte Straßen einschränken, soll der Molkenmarkt so bleiben wie er ist. Der Senator rechnet damit, dass die neue U-Bahnstrecke in Mitte bis Anfang 2020 fertig wird.

Aus dem Molkenmarkt, der Kreuzung hinterm Roten Rathaus, sollen zwei Knotenpunkte werden. Wo die Autos seit DDR-Zeiten auf einer breiten Verkehrsschneise geradeaus fahren dürfen, müssen sie künftig abbiegen. Durch die Verlegung und Verkleinerung der Fahrbahnen wird Platz für das geplante „#Klosterviertel“ gewonnen – für …

Schifffahrt: Schifffahrt in Berlin Sanfter Spreeausbau soll Naturschützer beruhigen, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/schifffahrt-in-berlin-sanfter-spreeausbau-soll-naturschuetzer-beruhigen,10809148,33542588.html

Die ersten Planungen für eines der #größten Berliner #Verkehrsprojekte der nächsten Zeit endeten in einem großen Streit. Für die Neuauflage des Projektes, die #Havel zur #Wasserstraße für große Schiffe auszubauen, holte man Naturschützer gleich ins Boot – mit überraschendem Ergebnis.
Manchmal hat Rolf Dietrich das Gefühl, dass er und sein Team das Unmögliche geschafft haben. „Wir haben die eierlegende Wollmilchsau gefunden“, sagt der Leiter des #Wasserstraßen-Neubauamtes Berlin. Was die Bundesbehörde jetzt für die Spree und die Havel plant, wird nicht nur Schiffsbetreiber, sondern auch Naturschützer und Steuerzahler freuen. Damit große Schiffe den #Westhafen erreichen können, müssen viel weniger Bäume fallen. Billiger wird das Projekt auch. Bald soll für eines der größten Berliner Verkehrsprojekte der nächsten Zeit das Genehmigungsverfahren beginnen.
Verantwortlich ist eine Frau: Heide Bogumil, Bauingenieurin aus Köpenick. „Ich bin am Wasser groß geworden“, sagt die 49-Jährige. Im Sommer lebte sie auf einem Hausboot im Scharmützelsee, als Regattaseglerin errang sie Erfolge. Einmal war Heide Bogumil deutsche Vizemeisterin, ein anderes Mal Sechste bei den Europameisterschaften, jeweils in der Zwei-Mann-Jolle. Sie entspannt sich auf ihrer Holzyacht.
Teilstück in Spanadu betroffen

Doch jetzt ist erst einmal neue Arbeit angesagt. Heide Bogumil und ihre Leute hatten die Aufgabe, ein brachliegendes Projekt wiederaufzunehmen. Es geht um ein Teilstück der Bundeswasserstraße von Hannover nach Berlin, das sich rund 9,5 Kilometer weit durch den Bezirk Spandau zieht: vom Pichelsdorfer Gemünd in Spandau bis jenseits der …

U-Bahn: U 2 am Alexanderplatz Risse im U-Bahn-Tunnel, Wasser dringt ein, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/u-2-am-alexanderplatz-risse-im-u-bahn-tunnel-wasser-dringt-ein/12838798.html

Durch die #Risse im #abgesackten #Tunnel der #U2 am #Alexanderplatz in Berlin dringt jetzt auch Wasser ein, Baustopp für Hotel wird nicht aufgehoben.

Jetzt dringt in den durch einen Hotelbau abgesackten Tunnel der U-Bahn-Linie U 2 (Pankow–Ruhleben) am Alexanderplatz auch noch Wasser ein. Sollten sich die entstandenen Risse vergrößern, müsse der Verkehr in diesem Bereich unterbrochen werden, sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz. Die BVG hatte nach dem Absacken im November einen Baustopp gefordert, an den sich der Bauherr auch gehalten hatte. Jetzt will er weiterbauen – aber zunächst noch ein Gutachten abwarten.

Gefährdet sind durch den Hotelbau, in den die Motel-One-Gruppe einziehen will, zwei Tunnel der U-Bahn: Direkt unter dem Grundstück liegt die Röhre der #U2, dicht daneben der sogenannte #Waisentunnel, eine für Betriebsfahrten genutzte Verbindung zur #U5 (Alexanderplatz–Hönow). Vor Beginn der Hotelarbeiten hatte man, wie berichtet, festgelegt, dass sich der Tunnel um exakt 0,8 Zentimeter senken dürfte.

 

Kein Gericht eingeschaltet

Fast sechs Zentimeter waren es dann geworden, weshalb es zum Baustopp kam. Dies sei eine nachbarschaftliche Absprache gewesen, sagte Reetz. Deshalb habe man auch kein Gericht eingeschaltet. Um zu verhindern, dass jetzt ohne Zustimmung weitergebaut wird, habe die BVG nun ein …