Flughäfen: BER-Ausschuss hört Siemens an Ausschussvorsitzender Jörg Stroedter hat auch die Firma Bosch eingeladen – bisher aber keine Rückmeldung erhalten. , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/warten-auf-den-hauptstadtflughafen-ber-ausschuss-hoert-siemens-an/20668996.html

Zwei Tage vor der Sitzung des #BER-Aufsichtsrats, auf der Flughafenchef Engelbert Lütke #Daldrup einen #Eröffnungstermin verkünden will, wird sich das Berliner Parlament noch einmal mit den aktuellen Problemen am Hauptstadt- Airport befassen. Der normalerweise vertraulich tagende Beteiligungsausschuss hat Lütke Daldrup, BER-Finanzchefin Heike Fölster sowie den Brandenburger Flughafenkoordinator und Aufsichtsratchef Rainer #Bretschneider zu einer teilweise öffentlichen Anhörung eingeladen.
 Auch ein Vertreter von #Siemens habe zugesagt, bestätigte der Ausschussvorsitzende Jörg Stroedter (SPD) dem Tagesspiegel. Dagegen gebe es von der ebenfalls angefragten Firma #Bosch noch keine Rückmeldung. „Aber ich bemühe mich, Bosch doch noch zur Teilnahme zu bewegen.“

Beide Unternehmen gehören zu den wichtigsten Auftragnehmern der Flughafengesellschaft, technisch zuständig für die sehr komplexe #Brandschutzanlage, von deren Fertigstellung und Genehmigung das weitere Schicksal des Flughafens #BER maßgeblich abhängt.
Die Zweifel bleiben

Dass der Unterausschuss des Abgeordnetenhauses öffentlich tagt, geht auf eine Initiative von FDP und …

Flughäfen: Flughafen Tegel Männer, die auf Flugzeuge starren – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/flughafen-tegel-maenner–die-auf-flugzeuge-starren-28994302

Berlin – #Schönefeld, die #BER-Baustelle, auf der Millionen Euro Steuergelder versickern. Und #Tegel, der #Flughafen, der die Stadt spaltet – die einen ärgert der Lärm, die anderen freuen sich über die gute Erreichbarkeit. Kurz: Unsere Flughäfen sind unsere Sorgenkinder. Gibt es gar nichts Positives über sie zu berichten?

Nun, viele Berliner scheinen weniger auf ihre Flughäfen als vielmehr auf die #Flugzeuge zu schauen, als wollten sie sagen: Lästert ruhig, uns doch egal, wir machen das Beste draus!

Tegel zum Beispiel. „Warum ich hier bin? Ich liebe es, die Flugzeuge anzugucken, da kann ich entspannen, vielleicht auch träumen“, sagt Matthias und lacht.
„Wenn ich könnte, würde ich jeden Tag hier sein“

„Wissen Se was“, sagt sein Nebenmann. „Die Manager haben Schönefeld auf dem Jewissen und sich die Taschen volljemacht. Und was aus Tegel wird, wissen wa ooch nich. Aber da-rüber rege ick mir nich uff. Ick schau mir einfach die Flugzeuge an. Die funktionieren, die heben ab, da flutscht es. Dit is was Schönes.“ Der Mann greift sein Fernglas und nimmt ein Flugzeug ins Visier.

Auch Mario findet Flugzeuge faszinierend. Der Portugiese lebt seit 1993 in Reinickendorf, er ist Polier auf dem Bau. Man sieht ihm die harte Arbeit an. „Ich komme jeden Sonntag für drei Stunden her“, sagt er. „Wenn ich könnte, würde ich jeden Tag hier sein. Aber die Arbeit …“ – er zuckt mit den Schultern. Dann schaut er sehnsüchtig dem Flugzeug hinterher, das gerade startet. Seine Frau sitzt darin, sie fliegt nach …

Flughäfen: Berliner Flughäfen wachsen nach Air-Berlin-Pleite nicht mehr Im November wurden an den Airports in Tegel und Schönefeld 15 Prozent weniger Fluggäste gezählt als im Monat zuvor., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article212698505/Berliner-Flughaefen-wachsen-nach-Air-Berlin-Pleite-nicht-mehr.html

Berlin. Nach der #Pleite von #Air Berlin erwarten die Berliner #Flughäfen in diesem und im kommenden Jahr keine wachsende Passagierzahl mehr. Im November seien in #Tegel und #Schönefeld zusammen rund 15 Prozent weniger #Fluggäste gezählt worden als im Vorjahresmonat, sagte der Leiter des kommerziellen Geschäfts der Flughafengesellschaft, Till Bunse, am Donnerstag im Finanzausschuss des Potsdamer Landtags.

Für das gesamte Jahr rechnet der Flughafenbetreiber so wie im Vorjahr mit rund 33 Millionen Passagieren. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres gab es noch steigende Passagierzahlen. Auch 2018 erwartet die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg nun konstant rund 33 Millionen Passagiere.

Derweil zeichnet sich im Kartellpoker um die Überreste von Air Berlin in letzter Minute eine Einigung zwischen der Lufthansa und der EU-Kommission ab. Bis Mitternacht konnte der Dax-Konzern in Brüssel noch Vorschläge einreichen, wie nach der geplanten Übernahme der Air-Berlin-Teilgesellschaften Niki und LGW eine mögliche marktbeherrschende Stellung verhindert werden könnte.

Man werde im Verlauf des Abends "substanzielle Zugeständnisse" auf den Tisch legen, hieß es aus Konzernkreisen. Die Lufthansa könnte so etwa auf einige Start- und Landerechte der Niki an wichtigen Flughäfen verzichten.
Die Kommission muss eine erste vorläufige Entscheidung bis spätestens zum 7. Dezember fällen, kann aber auch eine vertiefte Prüfung des Übernahmeantrags verfügen. In Berlin hatte es am Nachmittag ein Krisentreffen unter Vermittlung des Wirtschaftsministeriums …

Flughafen Tegel So läuft das Pendeln im Jumbo zwischen Berlin und Frankfurt, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/incoming/article212640449/So-laeuft-das-Pendeln-im-Jumbo-zwischen-Berlin-und-Frankfurt.html

Noch bis zum 21. Dezember fliegt die #Boeing #747-400 zwischen Berlin und #Frankfurt/Main. Die Morgenpost war zwölf Stunden dabei.

05:05 Uhr: Am schwarzen Nachthimmel über Frankfurt/Main geht es zu wie im sprichwörtlichen Taubenschlag. Aus aller Welt treffen die Langstreckenflugzeuge ein. Nahezu im Minutentakt landen sie auf dem Drehkreuz der Mainmetropole. Auch eine Boeing 747-400 der Lufthansa aus Teheran landet pünktlich um 5.25 Uhr. Geht es für die anderen Langstreckenflugzeuge der Flotte wieder in Richtung Asien und USA, werden zwei Jumbos am Vormittag auf der Strecke zwischen Frankfurt/Main und Berlin-Tegel eingesetzt. Die Abflüge sind um 6.45 Uhr und 7.15 Uhr geplant. Seit Anfang November setzt die Lufthansa nach der Insolvenz von Air Berlin wegen der großen Nachfrage nach Tickets auf dieser Kurzstrecke den Jumbojet ein. Der letzte Linienflug war für den 30. November geplant. Wie die Lufthansa am Mittwoch mitteilte, verlängert sie den Einsatz der Boeing 747 auf dieser Strecke bis zum 21. Dezember.

05:45 Uhr: Kapitän Andreas Muenzenberger, Co-Pilot Markus Imlig und die 14 Crewmitglieder treffen sich ungefähr eine Stunde 40 Minuten vor dem Start zum Crew-Briefing. Routinemäßig wird über Zeiten, Wetter, Passagieranzahl und mögliche Besonderheiten gesprochen. "Wir gehen die Flugunterlagen durch und legen die Tankmenge fest", erklärt Muenzenberger. Weitere Details werden später im Cockpit besprochen.
06:20 Uhr: Der Jumbo für den Flug um 7.15 Uhr ist für die Passagiere noch geschlossen. Die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter kontrollieren jeden Winkel der Kabine. Auch die Ruhekojen für die Crew auf den Langstreckenflügen. "Reine Vorsichtsmaß­nahme", sagt eine Stewardess. Zeitgleich wird in der Bordküche alles für die Bewirtung verstaut, das Flugzeug wird aufgetankt.
06:55 Uhr: Die ersten der etwa 200 Passagiere kommen an Bord. "190 plus elf", sagt Tanja Müller zu ihrer Kollegin. 190 Passagiere in der Economy Class, elf …

Flughäfen: 2000 Tage nach geplanter Eröffnung Das sind die 10 unglaublichsten Pannen auf der Dauerbaustelle BER, aus BZ Berlin

https://www.bz-berlin.de/berlin/umland/2000-tage-eroeffnung-flughafen-ber-pannen-liste

Seit 2000 Tagen wartet Berlin (und die Welt) auf die #Fertigstellung des #BER. Und diese zehn Bau-Pannen zeigen, dass es wohl noch eine Weile dauern dürfte bis zur Eröffnung.

Es ist Deutschlands peinlichste Baustelle: Der BER in Berlin. Eigentlich sollten vor genau 2000 Tagen (seit dem 3. Juni 2012) vom neuen #Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg aus Flugzeuge starten.
Kosten, Kosten, Kosten

Wäre nicht alles schiefgegangen, was hätte schiefgehen können … Seit genau 2000 Tagen kostet der Flughafen jeden Monat 35 Millionen Euro. Insgesamt soll das Endlos-Projekt 6,6 Milliarden Euro teuer werden – ursprünglich waren etwa 2,5 Milliarden Euro geplant.

Lange hieß es, dass der BER im Herbst 2020 eröffnen könne. Jetzt ist ein neuer TÜV-Bericht mit neuen Mängeln aufgetaucht. Demnach sollen die Brandschutz-Probleme noch größer sein als bisher bekannt. Dem „Tagesspiegel“ liegt das Schreiben vor, die Zeitung rechnet nicht mit einer Eröffnung vor 2021.

Genug Zeit, um an zehn unglaubliche BER-Pannen zu erinnern!

1. Jede Woche von Montag bis Freitag fährt eine leere #S-Bahn zwischen 2.44 Uhr und 3.41 Uhr durch den Bahnhof, der zum #Flughafen gehört. Das nennt sich #Belüftungsfahrt. Der Grund: damit bei der akuten Windstille nichts schimmelt und die Anlagen nicht verrosten. Das hat die Deutsche Bahn in Auftrag …

Flughäfen: 2000 Tage BER-Nichteröffnung Was rund um den Flughafen sonst noch Ärger macht Lärmschutz, Tegel-Streit, Air-Berlin-Pleite, Verkehrsanbindung, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/2000-tage-ber-nichteroeffnung-was-rund-um-den-flughafen-sonst-noch-aerger-macht/20619608.html

Es sind nicht nur die #Baumängel, die am #BER Probleme bereiten. Ein Überblick.
Der #Lärmschutz ist erst in wenigen Häusern eingebaut. Die #Bahn kann nicht fahren, wie sie soll – und der #Taxi-Streit bleibt ungelöst. Nur das Hotel funktioniert, allerdings ohne Gäste. Eine Übersicht der Probleme abseits der Baustelle.

LÄRMSCHUTZ

Theoretisch haben die BER-Anwohner den wohl besten Lärmschutz an einem #Flughafen weltweit. Erfochten allerdings erst nach einem Richterspruch. Die Flughafengesellschaft hatte den Planfeststellungsbeschluss zum Lärmschutz zunächst für sich so ausgelegt, dass sie glimpflicher davon gekommen und der Krach tagsüber dafür lauter geworden wäre. Inzwischen nimmt man an, dass der bei Gericht durchgesetzte Lärmschutz insgesamt rund 750 Millionen Euro kosten wird. Veranschlagt war ursprünglich weit weniger als die Hälfte der Summe.

Anspruchsberechtigt sind rund 26.000 Wohneinheiten. Im Tag- und Nachtschutzgebiet liegen etwa 14.250 Wohneinheiten, im reinen Nachtschutzgebiet weitere 11.750. Von 12.953 eingereichten Anträgen für das Tag- und Nachtschutzgebiet waren Ende Oktober nach Angaben der Flughafengesellschaft 89 Prozent abgearbeitet; im ausschließlichen Nachtschutzgebiet waren 96 Prozent der 8108 Anträge erledigt. Nicht jeder Raum eines Hauses oder einer Wohnung ist dabei nach den Vorgaben schützenswert. Anwohner wollen hier in weiteren Klagen erreichen, dass alle Wohnräume – unabhängig von der …

S-Bahn + Flughäfen + Bahnhöfe: Ab 10. Dezember: SXF – Berlin City im 20-Minuten-Takt S-Bahn-Linie S9 stellt Direktverbindung zwischen Airport und den Bahnhöfen der Berliner Stadtbahn her, aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/16220958/SXF-Berlin_City_im_20-Minuten-Takt.html?start=0&itemsPerPage=20

#S-Bahn-Linie #S9 stellt Direktverbindung zwischen Airport und den Bahnhöfen der Berliner Stadtbahn her • Verbessertes Angebot auf dem Ring, der Nord-Süd-Bahn und nach Adlershof

Die neue #Südkurve am #Ostkreuz macht‘s möglich: Mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember fährt die S-Bahn-Linie S9 vom #Flughafen #Schönefeld direkt über die Stadtbahn. Von 4 Uhr in der Früh bis 1 Uhr in der Nacht geht es vom Airport direkt zum Alexanderplatz, zum Zoo und weiter bis nach Spandau – durchgehend im 20-Minuten-Takt.
Abendlicher Fünf-Minuten-Takt auf der Ringbahn wochentags bis 21 Uhr

Fahrgäste der S-Bahn Berlin können sich auf neue Direktverbindungen und zusätzliche Fahrten freuen. Auf der Ringbahn kreisen die rot-gelben Züge in der Woche vormittags bis 11 Uhr und abends sogar bis 21 Uhr im Fünf-Minuten-Takt. Auf den Linien S1 und S2 wird der abendliche 10-Minuten-Takt  Richtung Frohnau, Buch und Lichtenrade freitags und samstags bis 23 Uhr ausgedehnt.

Im Nord-Süd-Tunnel kommen die S-Bahnen zwischen den Hauptverkehrszeiten häufiger: Im Abschnitt  Anhalter Bahnhof –Bornholmer Straße  wird ein durchschnittlicher Drei- bis Vierminuten-Takt angeboten. Zur besseren Anbindung der Wissenschaftsstadt Adlershof wird die Linie S85 montags bis freitags ganztägig bis Grünau verlängert, so dass etwa alle vier Minuten ein Zug fährt.

Stadtbahnlinien mit neuen westlichen Endpunkten

Die S-Bahn-Linien auf der Stadtbahn erhalten zum Teil neue westliche Endpunkte. S3 und S9 fahren künftig nach Spandau und bilden gemeinsam den bewährten Zehn-Minuten-Takt. Damit entstehen neue Direktverbindungen aus Richtung Erkner und Flughafen Schönefeld. Die Linie S5 endet mit allen Fahrten am Westkreuz. Wegen der eingeschränkten Gleiskapazitäten im Zusammenhang mit dem Ostkreuz-Umbau enden die Züge der Linie S75 bis November nächsten Jahres von Wartenberg kommend in Ostkreuz.

Neue Linie S26 zwischen Teltow Stadt und Waidmannslust

Als 16. Linie der S-Bahn Berlin hat zum Fahrplanwechsel die S26 Premiere. Sie schafft eine neue Direktverbindung von Teltow Stadt über Potsdamer Platz und Gesundbrunnen nach Waidmannslust. Im nördlichen Abschnitt ersetzt sie die Linie S85, die künftig nach Pankow fährt. S8 und S85 bilden tagsüber einen durchgehenden Zehn-Minuten-Takt zwischen Grünau und Pankow. Am Bahnhof Bornholmer Straße bestehen direkte Übergänge zwischen S25/S26 und S8/S85. Im Süden bildet die Linie S26 zusammen mit der Linie S25 weiterhin den gewohnten Zehn-Minuten Takt zwischen Teltow Stadt und der Berliner City. Details zum neuen Fahrplanangebot gibt es unter s-bahn-berlin.de

Straßenverkehr + Flughäfen: Autos, U-Bahn, Flugzeuge Rund 340.000 Berliner leiden nachts unter Verkehrslärm – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/autos–u-bahn–flugzeuge-rund-340-000-berliner-leiden-nachts-unter-verkehrslaerm-28935320

Die Belastung durch #Verkehrslärm bleibt in Berlin nach Angaben des Umweltsenats hoch. So zeigten die jüngsten #Lärmkarten für 2017, dass rund 340.000 Berliner nachts von mittleren Lärmpegeln über 55 Dezibel durch den Auto- und Lastwagenverkehr geplagt werden. Rund 30.000 Anwohner leiden nachts auch unter Tramgeräuschen und dem #Krach oberirdisch verlaufender U-Bahnlinien, teilte die Senatsumweltverwaltung am Mittwoch mit.
Darüber hinaus weist das #Eisenbahnbundesamt 36.000 Betroffene aus, die in der Nacht durch Züge einer Lärmbelastung von über 55 Dezibel ausgesetzt sind. 70 bis 80 Dezibel können nach Angaben von Hörgeräteakustikern dem Geräuschpegel eines Staubsaugers oder einer Waschmaschine im Schleudergang entsprechen.
In die aktuellen Lärmkarten wurden rund 1570 Kilometer des Berliner Hauptverkehrsstraßennetzes sowie 200 Kilometer Tramnetz und 27 Kilometer oberirdische U-Bahn-Strecken einbezogen. Eine direkter Vergleich mit Daten der Vorjahre sei allerdings …

Flughäfen + Taxi: Taxistreit: Berlin bietet Kompromiss an In dem schon lange währenden Streit um die Taxirechte am Flughafen Schönefeld drängt Berlin auf eine zügige Lösung. aus MAZ

http://www.maz-online.de/Brandenburg/Taxistreit-Berlin-bietet-Kompromiss-an

Berlins #Verkehrsstaatssekretär Jens-Holger #Kirchner (Grüne) legte nun einen Kompromissvorschlag vor. Der Landkreis #Dahme-Spreewald sieht darin allerdings kein „ordentliches Angebot“.
#Schönefeld. In dem wieder aufgeflammten Streit um die #Taxirechte am Schönefelder #Flughafen drängt Berlin auf eine zügige Lösung. Berlins Verkehrsstaatssekretär Jens-Holger Kirchner (Grüne) legte nun einen Kompromissvorschlag vor, wie die „Berliner Morgenpost“ berichtete.

Demnach sollen Brandenburgs Taxifahrer künftig an fünf populären Orten Berlins entgegen der bisherigen Regelung auch auf Hauptstadtgebiet Fahrgäste aufnehmen dürfen. So zum Beispiel an vier großen Bahnhöfen und der Berliner Messe.

Im Gegenzug erwartet Kirchner, dass Berliner #Taxifahrer sich am Schönefelder Flughafen einreihen dürfen, um dort Passagiere einzuladen. Bisher dürfen ortsfremde Taxifahrer Passagiere nur ausladen, aber im Gegenzug keine neuen Gäste aufnehmen. Wenn also ein Berliner Taxifahrer Gäste nach Schönefeld bringt, darf er keine neuen Passagiere zurück in die Stadt nehmen. Umgekehrt gilt dies auch für die Brandenburger Taxifahrer, die von Schönefeld in die Hauptstadt …

Flughäfen: Flughafen BER Zwei Satelliten und eine Seilbahn sollen entstehen – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/flughafen-ber-zwei-satelliten-und-eine-seilbahn-sollen-entstehen-28931444

Noch immer ist offiziell ungewiss, wann der #Flughafen #BER endlich #öffnet. Doch schon jetzt steht fest, dass er wachsen muss – und wie. Am Dienstag gab Flughafenchef Engelbert Lütke #Daldrup neue Zahlen bekannt.
So soll die Zahl der #Check-in-Schalter bis 2040 von 118 auf 179 steigen. Statt 70 soll es künftig 121 #Gates geben, an denen die Passagiere zu den Flugzeugen gelangen. Die Zahl der Kontrollstellen, an denen Sicherheitsleute Fluggäste und ihr Handgepäck kontrollieren, soll von 36 auf 74 steigen. Und die Gesamtlänge der #Gepäckbänder wächst von 580 auf 1550 Meter. „Das ist fast eine Verdreifachung“, sagte der Flughafenchef.
Nicht kleckern, sondern klotzen: Das ist die Devise des Masterplans BER 2040, den die Flughafengesellschaft #FBB erarbeitet hat – und von dem nun weitere Einzelheiten vorgestellt wurden. Mit einer blumigen Garnierung: „Der #Masterplan ist unser Kompass, unsere Vision, wie wir unser Unternehmen entwickeln wollen“, sagte Lütke Daldrup.
„Wir wollen ein Signal aussenden: Berlin weiß, dass der #Luftverkehr wächst“, und der Flughafen stelle sich darauf ein. „Damit soll Vertrauen in den Luftverkehrsstandort zurückgewonnen werden.“ Vertrauen, das offensichtlich beschädigt worden ist.
Problem lange vernachlässigt
Der BER ist zu klein: Über Jahre hinweg haben Flughafen-Manager das zentrale Problem des Milliardenprojekts negiert, die Lösung aufgeschoben. Wenn der neue Flughafen bald in Betrieb ginge, könnten dort nur 22 Millionen Fluggäste pro Jahr abgefertigt werden – dabei hatte allein Tegel im vergangenen Jahr genauso viele Nutzer.
Doch erst nachdem Hartmut Mehdorn 2013 Flughafen-Chef geworden war, wurde das Problem angesprochen. Weitere vier Jahre vergingen, bis ein Konzept vorlag: der Masterplan. In mehreren Schritten soll der BER leistungsfähiger werden – bis 2030 rund 48 Millionen und 2040 zirka …