#Verspätungen und #Zugausfälle sind zwei gewichtige Gründe dafür, dass die #S-Bahn Berlin für das vergangene Jahr weniger Geld vom Land Berlin bekommt als vereinbart. Aber nicht die einzigen: Die Abzüge in #Rekordhöhe haben zum Beispiel auch damit zu tun, dass der Flughafen BER in Schönefeld noch nicht in Betrieb ist. Unterm Strich muss das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn für 2017 auf fast 26 Millionen Euro verzichten. Das geht aus einem Bericht des Verkehrsverbunds Berlin Brandenburg hervor, den die Verkehrsverwaltung jüngst dem Abgeordnetenhaus zugeleitet hat. Immerhin: In diesem Jahr hat sich die #Pünktlichkeit deutlich verbessert.
#Spätfolgen der #S-Bahn-Krise
Der Abzug ist auf 25,7 Millionen Euro gestiegen, sagte Matthias Tang, Sprecher der Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne). „Das sind fast zehn Prozent des jährlichen Zuschusses“, entgegnete der SPD-Haushaltspolitiker Sven Heinemann. „Die Summe zeigt: Die Deutsche Bahn muss weiter hart für einen zuverlässigen S-Bahn-Verkehr arbeiten. Denn wir wollen am liebsten kein Geld zurück, sondern die bestellten S-Bahn-Leistungen.“
Die S-Bahn leidet noch heute unter den Versäumnissen der S-Bahn-Krise, so der FDP-Verkehrspolitiker Henner Schmidt. „Gleichzeitig steigen wegen des Wachstums der Stadt die Passagierzahlen stetig weiter. Deshalb schafft es die S-Bahn derzeit nicht, die Anforderungen zu erfüllen. Diese Probleme müssen schnellstmöglich behoben werden.“
Die neue #S-Bahn war der Hit: Tausende Besucher sahen sie erstmals auf der #Eisenbahnfachmesse#Innotrans am Wochenende. Sie hörten am neuen Zug auch ganz neue #Töne. Statt des altbewährten „#Da-Dü-Da“ erklingt als Warnsignal für das Türenschließen ein längeres „#Piep-Piep-Piep“. Dabei haben die Zugbauer von #Siemens und #Stadler bei dem Modell, das in #Pankow gebaut wurde, auf Tradition gesetzt. In der #Rot-gelb-Lackierung wie beim Vorgänger sollen auch diese Züge ab 2021 auf der Ringbahn rollen.
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Dabei ist das alte „Da-Dü-Da“ Kult bei den täglich 1,4 Millionen Fahrgästen der S-Bahn. Sogar weltweit ist dieser Dreiklang bekannt. 2008 verewigte DJ Paul Kalkbrenner das „Da-Dü-Da“ in seinem Hit „Train“, der in dem Film „Berlin Calling“ zu hören war.
#100 Stundenkilometer sind für die Berliner S-Bahn weiterhin nicht drin. Dennoch soll sie auf einigen #Strecken#schneller werden – etwa durch mehr Gleise.
Die meisten Züge der #S-Bahn können weiterhin kein Tempo machen. Seit einem Unfall 2009 dürfen die 500 Doppelwagen – intern Viertelzug genannt – der Baureihe #481 nur auf 80 Stundenkilometer beschleunigen, statt mit dem technisch möglichen Tempo 100 zu fahren.
Von drei Problemen seien zwar zwei gelöst, sagte S-Bahn-Chef Peter #Buchner am Donnerstagabend beim #Fahrgastsprechtag des #Fahrgastverbandes#Igeb, bei einem weiteren Punkt müssten aber Tests fortgesetzt werden.
Rad und Schiene – da gibt es noch ein Problem
Im Griff habe man die #Bremsanlage, sagte der S-Bahn-Chef. Und die Probleme bei der alten mechanischen Signaltechnik würden durch das Umstellen auf ein modernes elektronisches System beseitigt. Das dritte Problem, das exakte Zusammenspiel von Rad und Gleis, sei aber noch nicht gelöst. Hier müsse es weitere Tests mit dem geänderten Radprofil geben.
Der Zeitplan steht fest. Im kommenden Jahr beginnt die S-Bahn Berlin damit, einen großen Teil ihrer #Fahrzeugflotte mit #Videokameras auszustatten. Das kündigte Geschäftsführer Peter #Buchner während der #Schienenverkehrswochen des Deutschen Bahnkunden-Verbands und des Berliner Fahrgastverbands #IGEB an.
Alle Wagen der Baureihe 481/482, tausend an der Zahl, werden mit dieser Technik versehen. Jeder Wagen-Innenraum bekommt vier Videokameras. „Die Aufnahmen werden 48 Stunden lang gespeichert“, sagte Buchner. Danach werden sie automatisch überschrieben – sofern sie nicht vorher auf Anforderung der Polizei ausgelesen werden, wenn es darum geht, Straftaten aufzuklären und die Täter zu fassen.
Fahrzeuge werden umlackiert
2019 werde es erste Einbauten geben. Ab 2020, wenn mit den zuvor fälligen Revisionen andere Technikthemen abgearbeitet worden sind, sollen die Kameras dann im großen Stil montiert werden. Der #Interims-Verkehrsvertrag, den die S-Bahn mit dem Land Berlin Berlin abgeschlossen hat, regelt die Kostenverteilung.
Das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn hatte es lange abgelehnt, in Zügen Kameras zu montieren, weil dies einen dreistelligen Millionenaufwand erfordert. Dagegen haben die landeseigenen Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) nicht nur U-Bahnhöfe, sondern auch alle Fahrzeuge mit Videotechnik versehen.
Ab Frühjahr will die #Bahntochter einen Großteil ihrer Züge umlackieren lassen.
Die Berliner #S-Bahn soll ein neues #Erscheinungsbild bekommen. Ab Frühjahr nächsten Jahres will die Bahntochter einen Großteil ihrer Züge #umlackieren lassen. Das kündigte S-Bahnchef Peter Buchner am Donnerstagabend beim alljährlichen Sprechtag des Fahrgastverbandes Igeb an. Zwar sollen die Traditionsfarben Rot und Gelb erhalten bleiben, allerdings verändert sich die Verteilung (mehr Gelb, weniger Rot) und der Farbton fällt künftig deutlich heller aus als bisher. Die Türen wiederum werden pechschwarz lackiert, das soll die Erkennbarkeit der Eingänge durch Sehbehinderte verbessern. Auch im Inneren soll sich einiges tun: Dort werden unter anderem neue Sitze eingebaut, die dann bahntypische blaue Polster statt der aktuellen hellgrünen Sitzbezüge erhalten sollen. Vorbild für die Umgestaltung ist das Design der neuen S-Bahnzüge der Baureihen 483 und 484, die allerdings erst ab 2021 im regulären Berliner Nahverkehr zu sehen sein werden.
Hintergrund ist das geplante Modernisierungsprogramm, mit dem die S-Bahn 500 ihrer insgesamt 650 Doppelwagen mit Millioneninvestitionen fit für die Zukunft machen will. Betroffen vom „Projekt Langlebigkeit S-Bahn Berlin“ sind dabei die Züge der zwischen 1996 und 2004 ausgelieferten Baureihe 481, die noch mindestens weitere 15 Jahren in Berlin im Einsatz bleiben sollen. Die 80 älteren Doppelwagen der noch für die DDR-Reichsbahn konstruierten Baureihe 485 und die 70 Doppelwagen der einst für die West-Berliner BVG entwickelten Baureihe 480 werden zwar auch technisch ertüchtigt, bekommen wegen der deutlich geringeren weiteren Einsatzdauer keine Designänderungen.
Bei den Berliner #U-Bahnen gibt es immer öfter Klagen über Verspätungen, Ausfälle oder Kurzzüge. Der Berliner #Fahrgastverband#Igeb warnte zuletzt gar davor, dass die #U-Bahn am Rande eines Verkehrskollapses stehe.
Ein solches Szenario wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) aber unbedingt verhindern. Dazu will der Nahverkehrsanbieter in den nächsten 15 Jahren seine knapp 1300 Wagen umfassende #U-Bahnflotte nicht nur komplett erneuern, sondern spürbar vergrößern. Nach einem Beschluss des Aufsichtsrates können die landeseigenen Verkehrsbetriebe ab dem Jahr 2021 bis zu 1500 neue #U-Bahnwagen dafür kaufen, sagte BVG-Vorstandschefin Sigrid Nikutta im Interview mit der Berliner Morgenpost. Das seien 450 mehr als bislang vereinbart. „Wir reden da von rund einer Milliarde Euro zusätzlich, eine gigantische Investition, die das Land Berlin macht. Das ist ein großartiges Bekenntnis zum öffentlichen Nahverkehr Berlins“, sagte Nikutta.
Auch die Mindestabnahmemenge, also die erste Tranche des Auftrags, habe sich signifikant erhöht. Die BVG verpflichtet sich, 606 statt nur 446 Wagen zu kaufen. Der Gesamtauftrag mit nunmehr einem Volumen von mehr als drei Milliarden Euro sei der größte in der fast 90-jährigen Geschichte der Berliner Verkehrsbetriebe, betonte Nikutta. Es sei zudem einer der größten Lieferaufträge, die es in Europa je gab. Die konkrete Auftragsvergabe soll laut Nikutta im nächsten Jahr möglichst im Frühjahr erfolgen, die Auslieferung der neuen Wagen könne dann 2021 beginnen und bis 2035 abgeschlossen sein.
Erfreuliche Entwicklung im öffentlichen Nahverkehr
#Bahnhersteller erproben #Batterie und #Brennstoffzelle. Jetzt zu sehen auf der #Innotrans in Berlin.
Die Geschichte beginnt in der Pfalz. Im Jahr 1896 bringen die Pfälzischen Eisenbahnen einen Triebwagen mit Elektromotoren auf die Gleise, die aus #Akkus gespeist werden. Der erste Batteriezug setzt sich in Bewegung. Doch es sollte nur eine kurze Fahrt werden. Denn ähnlich wie in der Geschichte des Autos steht die #Elektromobilität zwar am Anfang der Mobilität auf Rädern. Sie wird aber von anderen technischen Innovationen abgelöst – vor allem vom #Verbrennungsmotor. Bald hat auch die Batteriebahn gegen #Dampflokomotiven keine Chance mehr. Diese werden wiederum später von #Dieselloks überholt.
Vergessen ist die Vergangenheit aber nicht. Als am Mittwoch der Bahnhersteller #Bombardier wie berichtet in Hennigsdorf seinen Batteriezug „Talent 3“ vorstellte, erinnerten die Ingenieure an die Pfälzer Jungfernfahrt vor 122 Jahren. Zurück in die Zukunft: Diese Woche stellt Bombardier seine Innovation auf der „Innotrans“ vor, der Berliner Bahntechnikmesse, die den Titel „The Future of Mobility“ trägt. Von diesem Dienstag an bis zum 21. September öffnet auf dem Berliner Messegelände die Verkehrsmesse ihre Tore für Fachbesucher Zwei Publikumstage am 22. und 23. September schließen sich an (Tagesticket: drei Euro).
Bahntechnik ohne Diesel liegt im Trend
Vier Tage noch werden Berliner Eisenbahnfans noch auf die Folter gespannt. Am Sonnabend und Sonntag dann darf die neue Berliner #S-Bahn bestaunt werden – ein echter vollständiger Zug, kein Modell mehr wie bisher.
Bis dahin ist die weltweit wichtigste #Eisenbahnmesse, die #Innotrans auf dem Messegelände in Berlin-Charlottenburg, nur für Fachbesucher geöffnet. Am Dienstagmittag wollen S-Bahn und Hersteller den Vierwagenzug der Baureihe #484 der Fachwelt präsentieren, der auch von innen besichtigt werden kann. Auch Christian #Gaebler, Chef der Senatskanzlei, ein studierter Verkehrsplaner, wird erwartet. Dies zeigt die Bedeutung der Neuentwicklung von #Stadler und #Siemens für die Stadt. Bekanntlich sind die drei aktuellen Baureihen so störanfällig, dass seit Jahren kein stabiler Betrieb mehr möglich ist.
Drei Grad wird die Temperatur gesenkt
Erstmals wird es bei der Berliner S-Bahn eine Klimaanlage geben, die selbst bei oft geöffneten Türen die Temperatur um drei Grad senken soll. Wichtiger für die Fahrgäste dürfte sein, dass die neuen Züge wintersicherer sein sollen als die derzeitigen. Siemens und Stadler setzten nach eigenen Angaben auf „bewährte und robuste Technik“ bei den neuen Zügen. Die Leistungselektronik sei speziell für den Einsatz im Winter „gehärtet“ worden. Siemens hat dabei auf Erfahrungen mit den für Oslo gebauten Zügen zurückgegriffen, die dort bei Eis und Schnee zuverlässig fahren sollen.
Klar ist schon jetzt, wann und wo der erste Zug mit Fahrgästen starten wird: Am 1. Januar 2021 von Südkreuz nach …
Das #autonome Fahren sorgt auf der Bahnmesse in Berlin für große Faszination – doch die Begeisterung für den ungewöhnlichen Feldversuch mit einer autonomen #Siemens-Straßenbahn in einem #Potsdamer Wohngebiet ist bei Anwohnern überschaubar. Probleme habe es bei den bisherigen Fahrten aber nicht gegeben, erklärten die Potsdamer Verkehrsbetriebe am Dienstag.
"Ich finde das nicht gut", sagt eine 81-jährige Rentnerin, die gerade ihre Tochter besucht hat. Ob sie selbst jemals in eine fahrerlose Tram einsteigen werde? "Nee", sagt die rüstige Frau. "Erst wenn damit auch Erfahrungen vorliegen."
Noch ist es nur ein einwöchiger Test: Die mit #Sensoren und Rechnern ausgestattet #Straßenbahn mit dem Schriftzug "#Weltpremiere" fährt ohne reguläre Passagiere auf einem sechs Kilometer langen Gleisabschnitt, der nur wenige Ampeln und Kreuzungen hat. Das Bremsen und Beschleunigen geht ..
S-Bahn 484 002 D auf der Innotrans in Berlin 2018, (C) Ralf Reineke
Herstellerkonsortium präsentiert Fahrzeug auf der Innotrans ⋅ #S-Bahnzug am Wochenende auch fürs Publikum geöffnet
Das Herstellerkonsortium aus #Stadler und #Siemens und die #S-Bahn Berlin haben heute auf der #Innotrans, der internationalen Leitmesse für Verkehrstechnik in Berlin, den ersten #Halbzug der neuen S-Bahn für die deutsche Hauptstadt vorgestellt. Das vierteilige Fahrzeug wird ab 2021 auf dem #Teilnetz#Ring/Südost verkehren.
Während der Innotrans kann der Zug vom 18. – 23. September genau unter die Lupe genommen werden. Das Fahrzeug ist auch während der Publikumstage geöffnet, so dass Berlinerinnen und Berliner sich selbst einen ersten Eindruck von „ihrer“ neuen S-Bahn machen können. Dabei ist sie selbst eine waschechte Berlinerin: Entworfen, entwickelt und hergestellt von zwei tief in der Hauptstadt verwurzelten Unternehmen, sind die 106 neuen Züge genau auf die Bedürfnisse Berlins zugeschnitten.
Während der Präsentation enthüllte Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin, gemeinsam mit dem Chef der Senatskanzlei, Christian Gaebler und Susanne Henckel, Geschäftsführerin des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB), die Logos der S-Bahn und des VBB. „Die Vorfreude steigt mit jedem Schritt, den der Zug seinem Fahrgasteinsatz näherkommt. Diese Vorfreude können wir nun mit den Berlinern und Brandenburgern teilen, die in dieser Woche ihre neue S-Bahn endlich live erleben können“, sagt Peter Buchner.
Man erkennt die „Neue“ auf den ersten Blick an der typisch gelb-roten Farbgebung. Dennoch ist einiges anders: Die modern gestaltete Front der Züge, hinter der die Bedienelemente in der Fahrerkabine nach aktuellen ergonomischen Erkenntnissen angeordnet sind, ebenso wie die Integration sämtlicher Bildschirme in das Fahrerpult, was dem Fahrer eine deutlich bessere Sicht auf die Strecke ermöglicht.
Im Innenraum kommen ebenfalls neueste Gestaltungsmodelle zum Tragen: Der 73,6 Meter lange vierteilige Halbzug mit 184 Sitzplätzen ist komplett durchgängig und ermöglicht so eine optimierte Fahrgastverteilung. Erstmalig ist die neue S-Bahn-Baureihe für Berlin mit einer Klimaanlage ausgestattet. Aufgrund der durch das Berliner S-Bahn-Netz vorgegebenen Fahrzeughöhe wurde eine besondere Lösung für das Einbringen der entsprechenden Komponenten projektiert. Während ein Teil der Klimaanlage im Bereich über den Sitzgruppen in der Fahrzeugdecke eingelassen ist, befinden sich weitere Bauteile der Anlage unter dem Fahrzeugboden. Das neue Fahrgastinformationssystem beinhaltet u.a. eine Flachbildschirm-Anzeige auf jeder Wagenseite, welche die Inhalte dank einer hohen Auflösung gestochen scharf anzeigt und die Fahrgäste über den Streckenverlauf informiert. Auch außen ist auf einer LED-Anzeige seitlich vom Bahnsteig aus erkennbar, welche Linie am Gleis steht und wohin sie fährt.
Konsortialführer Stadler übernimmt neben Design und Entwicklung der neuen Fahrzeug-Baureihe den mechanischen und wagenbaulichen Teil der Konstruktion und Fahrzeugproduktion. Darunter fallen beispielsweise die Klimatisierung, Türen, Wagenkasten und die Montage aller Komponenten. Siemens verantwortet den elektrischen Anteil. Dies umfasst das Antriebs- und Bremssystem, die Bordnetzversorgung, Fahrzeugsteuerung, Zugsicherungs- und Fahrgastinformationssystem sowie die Drehgestelle.
Die neuen Fahrzeuge werden ab 2021 auf dem Berliner Teilnetz Ring/Südost eingesetzt. Die Vorserienproduktion umfasst fünf Halb- sowie fünf Viertelzüge, welche 2020 ausgeliefert werden, um ab Januar 2021 auf der Linie S 8 (Spindlersfeld- Südkreuz) in Betrieb zu gehen. Die weiteren 96 Züge werden bis Ende 2023 auf der Ringbahn (S41, S42) sowie auf den Linien S45, S46 und S47 im Fahrgastbetrieb fahren. Das Projekt „Neue S-Bahn für Berlin und Brandenburg“ liegt damit weiter im Zeitplan.
Ulf Braker, CEO Stadler Pankow GmbH: „Der 2015 mit der S-Bahn Berlin geschlossene Vertrag stellt für Stadler einen wesentlichen Meilenstein für unsere Aktivitäten in Deutschland und vor allem in Berlin dar. Wie bei allen unseren Projekten verfolgen wir auch hier höchste Ansprüche an die Qualität unserer Arbeit. Als in Berlin produzierendes Unternehmen sind wir natürlich besonders stolz, heute die erste neue S-Bahn aus Berlin für Berlin vorstellen zu dürfen. Wir haben hier unsere Erfahrungen im Bereich von exakt auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Tailor-Made-Fahrzeugen mit eben diesen hohen Qualitätsansprüchen für die Fahrgäste der deutschen Hauptstadt verbunden.“
Sabrina Soussan, CEO Siemens Mobility GmbH: „Wir sind stolz darauf, erneut einen wichtigen Beitrag für die Mobilität der Stadt zu leisten, in der unser Unternehmen vor über 170 Jahren gegründet wurde. Die neue S-Bahn für Berlin vereint Tradition und High-Tech, und unter der fast hundertjährigen Farbkombination gelb-rot schlägt ein junges Herz. Mit einer hohen Redundanz der Antriebsanlage, modernster Bordnetzversorgung sowie zuverlässiger Fahrzeugsteuerung und Zugsicherung ermöglichen wir der S-Bahn Berlin einen reibungslosen Betrieb.“
Der Zug steht auf dem Außengelände der Messe Berlin, Gleis 10/400.
Bilder der Fahrzeugpräsentation finden Sie ab 14 Uhr unter diesem Link: https://goo.gl/h3wu1G