Der neue #Doppeldeckerbus der BVG ist ab sofort im #Linieneinsatz. Seit diesem Samstag, 12. Dezember 2020, fährt jeweils ein Fahrzeug des britischen Herstellers Alexander #Dennis (#ADL) durch Berlin. Auf der Linie #100 können die Fahrgäste die neue Generation der großen Gelben nun selbst testen.
Zuerst wird der auf den Namen „#Dennis“ getaufte Bus des Typs #Enviro500 nahezu täglich auf der bekannten Linie zwischen Alexanderplatz und Bahnhof Zoo im Einsatz sein. Das zweite Fahrzeug, „#Alexandra“ genannt, wird parallel ohne Fahrgäste für Schulungen und Härtetests auf fast allen – auch den unwegsamsten – Berliner #Doppeldeckerstrecken eingesetzt und muss sich dort bewähren. Der Vorstand der BVG hatte im Oktober 2018 beschlossen, nach erfolgreich bestandenem Test- und Erprobungsprogramm mit zwei Bussen die Abnahme von 198 Fahrzeugen zuzusagen.
Der #ADL-Bus bietet Platz für 112 Fahrgäste und verfügt über drei Türen und zwei Treppen ins Oberdeck. Die Fahrgäste können in der Berliner Version des Enviro500 im Vergleich zur vorherigen Doppeldecker-Generation ein paar Extras und Neuerungen erleben. Neben den bereits zum Standard gewordenen USB-Ladebuchsen in jeder Sitzreihe und einem Live-Blick auf die Sitzplatzbelegung im Oberdeck gibt es auch eine neuartige Innenbeleuchtung, die ihren Farbton an die Außentemperatur anpasst.
Für einen sicheren Tritt befinden sich LED-Leuchten an den Treppen und an allen Stufen im Unterdeck. Große Monitore zeigen die kommenden Haltestellen, Umsteigemöglichkeiten und weitere Informationen an. Einer der Bildschirme ist entgegengesetzt der Fahrtrichtung ausgerichtet. Im Multifunktionsabteil in der Wagenmitte finden Kinderwagen oder zwei Rollstühle gesichert Platz. Haltewunschtaster mit akustischer Rückmeldung und geriffelte Haltestangen an allen Türen sollen sehbehinderten Fahrgästen eine bessere Orientierung beim Ein- und Ausstieg bieten.
Die #BVG baut für die Zukunft. Deutschlands größtes #Nahverkehrsunternehmen setzt auch in den kommenden Jahrzehnten konsequent auf eine erstklassige #Ausbildung der #Nachwuchskräfte im eigenen Haus. Am Machandelweg, in unmittelbarer Nähe zum #U-Bahnhof…
Die #BVG baut für die Zukunft. Deutschlands größtes #Nahverkehrsunternehmen setzt auch in den kommenden Jahrzehnten konsequent auf eine erstklassige #Ausbildung der #Nachwuchskräfte im eigenen Haus. Am Machandelweg, in unmittelbarer Nähe zum #U-Bahnhof #Olympia-Stadion und zur #U-Bahn-Werkstatt für die #Kleinprofilzüge (Linien U1 bis U4), entsteht bis Mitte 2023 ein neues #Ausbildungszentrum. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie …
Mit „#Blumenbrettern“ und harten Sitzen: #Stadler beliefert die #BVG zum letzten Mal mit einem Zug der Baureihe #IK. Die nächste Generation ist schon in Sicht.
In der fabrikneuen #U-Bahn kommt selbst ein rationaler Mensch wie Rolf #Erfurt ins Schwärmen. „Wie das riecht!“, sagt der #Betriebsvorstand der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Noch glänzen die Sitzbezüge wie frisch shampooniert, noch verunziert kein Fleck den Boden. In dieser Bahn ist noch nie ein Döner Kebap gegessen, noch nie Kaffee verschüttet worden. Rolf Erfurt ist am Dienstagmorgen nach #Velten gefahren, um dabei zu sein, wenn das jüngste Exemplar der Baureihe IK für den Transport zur BVG vorbereitet wird. In der Kleinstadt nordwestlich von Berlin befindet sich das #Inbetriebnahmezentrum des Fahrzeugherstellers Stadler, der die U-Bahn #5078 in #Pankow gebaut hat. Mit ihr endet die Lieferung von 54 Vier-Wagen-Zügen dieses Typs.
Die #BVG baut für die Zukunft. Deutschlands größtes #Nahverkehrsunternehmen setzt auch in den kommenden Jahrzehnten konsequent auf eine erstklassige #Ausbildung der #Nachwuchskräfte im eigenen Haus. Am Machandelweg, in unmittelbarer Nähe zum #U-Bahnhof #Olympia-Stadion und zur #U-Bahn-Werkstatt für die #Kleinprofilzüge (Linien U1 bis U4), entsteht bis Mitte 2023 ein neues #Ausbildungszentrum.
Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und das Bundeswirtschaftsministerium fördern das Vorhaben mit 45 Millionen Euro aus dem Programm „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Das Gesamtbudget für den Bau eines Ausbildungszentrums beträgt rund 68 Millionen Euro.
Senatorin Ramona Pop: „Die BVG ist schon heute einer der größten Arbeitgeber und einer der besten Ausbildungsbetriebe unserer Stadt. Gerade in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es ein positives Signal für die gesamte Berliner Wirtschaft, dass hier viele Millionen Euro buchstäblich in unsere Zukunft – nämlich in die Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte für die Mobilität von morgen investiert werden.“
Dirk Schulte, BVG-Vorstand Personal und Soziales: „Unsere BVG soll und wird in den nächsten Jahren weiter wachsen. Den Nachwuchskräften bieten wir an diesem Standort nicht nur eine mehrfach ausgezeichnete Ausbildung, sondern danach auch buchstäblich krisensichere Jobs mit Perspektive. Neu wird dabei sein, dass wir unsere große Kompetenz und Kapazität im Rahmen der sogenannten Verbundausbildung künftig auch kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zur Verfügung stellen. Rund 20 Prozent der Ausbildungsplätze werden für den KMU-Bereich geöffnet.“
Mehr Ausbildung für die Mobilität von morgen
Allein im Bereich der technischen Auszubildenden erhöht die BVG die Kapazitäten gegenüber dem jetzigen Ausbildungszentrum, das auf dem Grundstück nebenan beheimatet ist, um 40 Prozent auf jährlich 144 Azubis. Die Einstellungsquote am Ausbildungsort Machandelweg steigt damit sogar um 60 Prozent. Damit wird der Fachkräftebedarf der BVG nachhaltig gesichert.
Für die Fachkräfte von morgen entsteht am Machandelweg ein hochmoderner Bau. Auf vier Stockwerken bietet das neue Ausbildungszentrum insgesamt 20.286 Quadratmeter Nutzfläche. Hinzu kommt eine Außenfläche von rund 620 Quadratmetern. Ebenfalls auf dem Areal entsteht für weitere rund 15 Millionen Euro eine Vorhaltehalle für die U-Bahn, in der Betrieb und Ausbildung sich unmittelbar treffen werden.
Inbetriebnahme im Herbst 2023
Die Bauvorbereitungen beginnen schon in den nächsten Wochen. Der eigentliche Bau startet Anfang 2021. Die Inbetriebnahme des neuen BVG-Ausbildungszentrums ist für den Herbst 2023 geplant.
Betreut wird das Vorhaben durch die BVG-Tochter „BVG-AusBildungs-Campus“, oder kurz ABC gGmbH. Die bauliche Projektleitung liegt bei der BVG-eigenen Projekt GmbH (PRG), die bereits den Lückenschluss der U-Bahnlinie 5 erfolgreich realisiert und vor drei Tagen eröffnet hat. Der Bauauftrag ging an das Unternehmen Implenia.
Ausbildung bei den Berliner Verkehrsbetrieben
Die BVG ist nicht nur einer der größten Arbeitgeber Berlins, sondern auch einer der größten und besten Ausbildungsbetriebe. Bereits seit 2016 ist die BVG mit dem IHK-Siegel „Exzellente Ausbildungsqualität“ ausgezeichnet. Jedes Jahr werden derzeit 158 neue Auszubildende eingestellt. Von den durchschnittlich 460 Auszubildenden, die gleichzeitig bei der BVG ihren Beruf lernen, sind aktuell 24 Prozent weiblich. 2019 haben sich 3594 Personen auf eine Ausbildung bei der BVG beworben.
Die BVG bietet…
…13 Ausbildungsberufe: von Elektroniker*in für Betriebstechnik über Gleisbauer*in bis hin zur Kauffrau/-mann für Büromanagement. Drei kaufmännische, zwei branchenspezifische und acht industrielle technisch-gewerbliche Berufsbilder, …
… duale Studiengänge in verschiedenen Fachrichtungen je nach Bedarf, z.B. BWL, Wirtschaftsinformatik, Industrielle Elektrotechnik oder Bauingenieurwesen, …
… drei Ausbildungs-Standorte: Ausbildungszentrum Berlin-Charlottenburg (Machandelweg) für gewerblich-technische Ausbildungsberufe, Hauptsitz Berlin-Mitte (Ausbildung der kaufmännischen Berufe und duale Studiengänge), Betriebswerkstatt Friedrichsfelde (Ausbildungsstandort für Gleisbauer*innen, mit dem neuen Ausbildungszentrum werden diese auch am Machandelweg ausgebildet). Die zukünftigen Fachkräfte für den Fahrbetrieb bewegen sich im Rahmen ihrer Ausbildung durch ganz Berlin.
#Personalziel 2020 erreicht • Digitale #Personalgewinnung in der Corona-Krise erfolgreich • Investition in mehr Personal für eine starke Schiene
25.000 #Einstellungen, darunter 4.700 #Nachwuchskräfte – die #Deutsche Bahn hat im Jahr der Corona-Krise auf Rekordniveau eingestellt und ihr Ziel vorzeitig erreicht. Allein in Berlin und Brandenburg wurden rund 3.250 neue Kolleginnen und Kollegen #rekrutiert. Das gelang, auch weil der gesamte #Rekrutierungsprozess zu Beginn der Pandemie in kürzester Zeit vollständig digitalisiert wurde.
Große Berufsgruppen, in denen die Deutsche Bahn 2020 in Berlin und Brandenburg einstellt und qualifiziert, sind: Schienen- und Schienenfahrzeuginstandhaltung, Triebfahrzeugführer*innen, Zugservice und IT-Expert*innen.
DB-Personalvorstand Martin Seiler: „Die DB hält trotz der Corona-Krise Wort: Während andere Stellen abbauen, investiert die Bahn mitten in schwierigen Zeiten weiter in Personal genauso wie in Züge oder in Bahnhöfe. Die Mobilitätswende geht nur mit Menschen.“
Um die Eisenbahn weiter zu stärken und auszubauen, wird die DB auch im nächsten Jahr massiv Personal einstellen und ausbilden. Mit der EVG sind im Bündnis für unsere Bahn mindestens 18.000 Jobzusagen verabredet, besonders in eisenbahnspezifischen Fachberufen wie Zugpersonal oder in der Instandhaltung.
Bei der Deutschen Bahn gibt es insgesamt rund 500 Berufsbilder, 50 Ausbildungsberufe und 25 duale Studiengänge.
Gut 14.000 Störungen in #Stellwerken mit Technik aus der #Kaiserzeit führen bei der DB zu verspäteten Zügen. Rund drei Prozent der Probleme sind hartnäckig.
Viele #Stellwerke im deutschen #Schienennetz arbeiten noch mit Technik aus der Kaiserzeit oder stammen aus den 1960ern. Dies führte 2019 zu 14.459 und 2018 zu 14.285 #Störungen bei der Deutschen Bahn (DB), die „Auswirkungen auf den #Zugverkehr hatten“, erklärte der parlamentarische Verkehrsstaatssekretär Enak #Ferlemann (CDU) in einer heise online vorliegenden Antwort auf eine Anfrage des Grünen-Bundestagsabgeordneten Oliver #Krischer.
Die Anzahl der dadurch #verspäteten Züge betrage 1,7 beziehungsweise 1,9 Prozent. „Pro Tag sind das durchschnittlich 600 Züge und im ganzen Jahr sogar 219.000 Züge“, erklärt Krischer. Bei zwischen 0,03 und 0,04 Prozent des Bahnverkehrs bleibt es zudem nicht bei kleineren Verzögerungen, da die Züge zudem umgeleitet werden müssen.
Die neuen Corona-Beschränkungen von Bund und Ländern machen sich auch im Fernverkehr der Deutschen Bahn bemerkbar: Fahrgäste können von Freitag an nur noch einen Sitzplatz pro Doppelsitz reservieren, wie der bundeseigene Konzern am Donnerstag mitteilte. Der jeweilige Platz daneben bleibt demnach für eine Reservierung gesperrt. Insgesamt sollen maximal 60 Prozent der Plätze pro Zug reservierbar sein. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung über die Pläne berichtet.
Nur schräg gegenüberliegende Plätze reservierbar
An den Tischen sind demnach nur sich schräg gegenüberliegende Plätze reservierbar. Gemeinsam Reisende wie Familien und Paare können in Extra-Bereichen nebeneinander liegende Sitzplätze reservieren, wie es hieß. Einzelreisenden werden der Bahn zufolge automatisch Fenstersitzplätze zugewiesen, sofern diese noch frei sind. Allerdings können Fahrgäste auch weiterhin ohne Reservierung in den Zug steigen.
Der Senat hat am 24.11.2020 auf Vorlage der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine #Günther, die Gründung einer neuen #Landesanstalt für #Schienenfahrzeuge Berlin (#LSFB) beschlossen. Die Vorlage für das erforderliche Errichtungsgesetz wird nun dem Abgeordnetenhaus zur Beschlussfassung überstellt.
Die Gründung einer Fahrzeuggesellschaft als Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) ist ein wesentlicher Bestandteil der final am 26. Mai 2020 vom Senat beschlossenen Neuvergabe der beiden #S-Bahn-Teilnetze #Nord-Süd und #Stadtbahn. Mit einer landeseigenen Fahrzeuggesellschaft erhält Berlin erstmals die Möglichkeit, #S-Bahn-Fahrzeuge selbst günstig zu erwerben und sie dem künftigen Betreiber des S-Bahn-Verkehrs zur Nutzung zu überlassen. Dies senkt den Zuschussbedarf für die künftige Verkehrsleistung, spart also Kosten, da das Land Berlin als Träger der Anstalt bessere Finanzierungskonditionen erhält: Eine teure Vorfinanzierung der Fahrzeuge durch das beauftragte Unternehmen, zu bezahlen vom Land, entfällt. Das Land Berlin wird also mit der eigenen Fahrzeuganstalt selbst Eigentümer des Fahrzeugpools, baut auf diese Weise kommunales Vermögen auf und sichert nachhaltig die wirtschaftliche Unabhängigkeit des ÖPNV.
Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz in Berlin: „Die Neugründung einer landeseigenen Fahrzeuganstalt – erstmals überhaupt für die Berliner S-Bahn – ist ein zentraler Baustein, um möglichst kostengünstig Fahrzeuge zu erwerben. Zudem macht sich Berlin auf diese Weise unabhängig von nur einem Betreiber. Mit dem Erwerb hochmoderner Wagen und der Bündelung von Instandhaltung und Wartung für 30 Jahre schaffen wir ein verlässliches, attraktives Angebot für umwelt- und klimafreundliche Mobilität.“
Im Rahmen der Ausschreibung sollen mindestens 1.308 neue S-Bahn-Wagen (das entspricht 327 sogenannten „Halbzügen“ mit je 4 Wagen) für bis zu drei Milliarden Euro beschafft und erstmals in Landeseigentum genommen werden. Für künftige Mehrbedarfe – zum Beispiel auf den geplanten Neubaustrecken des Schieneninfrastrukturprojekts i2030 nach Velten, Finkenkrug, Stahnsdorf, Rangsdorf und zur Wasserstadt Spandau – können optional bis zu 852 weitere Wagen (213 Halbzüge) beschafft werden.
Geführt wird die LSFB AöR durch einen Vorstand aus bis zu zwei Mitgliedern. Dieser Vorstand wird im Laufe des Jahres 2022 tätig. Über die Arbeit des Vorstands wacht ein Aufsichtsrat mit bis zu fünf Mitgliedern. Diesem übergeordnet ist eine Gewährträgerversammlung aus Vertreter*innen der Senatsverwaltung für Finanzen, der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.
Das Land Brandenburg, als Mitauftraggeber der S-Bahn-Verkehre, beteiligt sich institutionell noch nicht an der Fahrzeuggesellschaft. Eine spätere Beteiligung an der Landesanstalt ist grundsätzlich möglich.
Pressemeldung Senat für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Der #Mietvertrag für den #BahnTower am #Potsdamer Platz ist verlängert worden. Zunächst aber müssen 1200 Mitarbeiter in andere Büros ziehen.
Der Mietvertrag wurde mehr als zehn Jahre bis ins Jahr 2034 hinein verlängert, teilte der Staatskonzern und Berlins größter Arbeitgeber dem Tagesspiegel am Dienstag mit. Zunächst steht aber eine #Grundsanierung des 26-stöckigen Büroturms am südöstlichen Ende des #Sony-Centers an.
Deshalb werden alle insgesamt rund 800 Beschäftigten aus dem Turm und 300 aus zwei benachbarten Gebäuden in der Bellevuestraße Ende 2021 für zwei Jahre in andere Büros im Sony Center umziehen müssen.
Der Anfang 2022 beginnende Umbau der einzelnen Büroetagen im BahnTower werde dabei ähnlich dem bereits modernisierten 20. Obergeschoss erfolgen und künftig den neuen Arbeitswelten entsprechen, heißt es in einem Rundbrief an alle betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Berlin bekommt eine #Landesanstalt für #Schienenfahrzeuge. Das hat der Senat am Dienstag beschlossen, wie die Senatskanzlei mitteilte. Die Gründung der Anstalt öffentlichen Rechts steht im Zusammenhang mit der Neuvergabe zweier großer #S-Bahn-Teilnetze, der Stadtbahn und der #Nord-Süd-Strecke. Sie gilt als die größte #Ausschreibung in der Berliner #S-Bahn-Geschichte. In diesem Rahmen plant das Land, mindestens 1308 neue S-Bahn-Wagen für bis zu drei Milliarden Euro zu beschaffen, die Landeseigentum bleiben sollen.
Mit der Landesanstalt bekommt Berlin den Angaben zufolge erstmals die Möglichkeit, #S-Bahn-Fahrzeuge selbst zu erwerben und sie dem künftigen Betreiber des S-Bahn-Verkehrs zur Nutzung zu überlassen. Das soll Kosten sparen. Eine teure, vom Land zu tragende Vorfinanzierung der Fahrzeuge durch das beauftragte Unternehmen entfalle. Das Land werde selbst Eigentümer des Fahrzeugpools und baue so kommunales Vermögen auf, argumentiert der Senat.
Die Neugründung einer landeseigenen #Fahrzeuganstalt sei ein zentraler Baustein, um möglichst kostengünstig Fahrzeuge zu erwerben, so Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne). «Zudem macht sich Berlin auf diese Weise unabhängig von nur einem Betreiber.» Der Senat hatte sich infolge der S-Bahn-Krise vor mehr als zehn Jahren mehr Wettbewerb auf die …