Bahnhöfe + Bahnverkehr: Fernzüge ab Berlin Im Bahnhof Zoo hält wieder ein Intercity Nach langjährigen Protesten stoppt nun wieder ein IC im zentralen Bahnhof der West-City. Der Fernverkehr kehrt damit aber nur nachts zurück., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/fernzuege-ab-berlin-im-bahnhof-zoo-haelt-wieder-ein-intercity/14756884.html

Es ist ein kleiner Schritt für die Fahrgäste, aber ein großer für die Deutsche Bahn: Jahrelang hatte sie sich gesträubt – jetzt aber lässt sie wieder #Fernzüge im #Bahnhof #Zoo halten. Die Rückkehr erfolgt freilich sehr bescheiden. Zunächst wird nur ein Intercity (#IC) halten; der dann #nachts um 0 Uhr nach Köln fährt. Dort kommt er laut Fahrplan um 6.57 Uhr an. Der IC 446 stoppt auch in Wannsee und Potsdam.

Der Fahrplan lässt Zeit für den Stopp

Die Bahn erfüllt damit aber keinen Wunsch der Berliner Politik oder gar der Fahrgäste. Sie reagiert auf sich selbst. Weil sie mit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember auch ihren restlichen Nachtzugverkehr einstellt, dehnt sie die Betriebszeiten des Normalverkehrs aus und bietet einige Spätverbindungen mit ICE- und IC-Zügen an. Der IC halte auch im Bahnhof Zoo, weil es im Fahrplan ausreichend Zeit für den Stopp gebe, sagte ein Bahnsprecher. Weitere Halte von Fernzügen seien nicht vorgesehen.

Unter dem damaligen Bahnchef Hartmut Mehdorn war der Bahnhof Zoo im Mai 2006 zur Regionalbahnstation degradiert worden. Offiziell begründete die Bahn den Wegfall der Fernzughalte mit der überlasteten Stadtbahn zwischen Ostbahnhof und Charlottenburg, auf der bei einem weiteren Stopp am Zoo der Fahrplan aus den Fugen geraten würde.

Unter der Hand bestätigte Mehdorn damals aber dem Tagesspiegel, dass die Fernbahnkunden des Bahnhofs Zoo in den neuen Hauptbahnhof gelockt werden sollten, um dort in den 80 Läden und Gastronomiebetrieben den Umsatz anzukurbeln. Im Bahnhof Zoo ging die Zahl der Fahrgäste um rund 50.000 auf etwa 130.000 täglich zurück.

Einst wurde das Bahnhofsgebäude mit viel Geld ICE-tauglich gemacht

Dabei hatte die Bahn die Station erst wenige Jahre vorher ICE-tauglich …

Bahnhöfe + Flughäfen + U-Bahn: U-Bahnhof Rudow wird erst 2017 fertig Gut, dass der BER sich gewaltig verspätet. So ist es auch nicht schlimm, dass die BVG mit dem Umbau ihres „Flughafenbahnhofs“ Rudow hinterherhinkt. aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/letzter-stopp-rudow-u-bahnhof-rudow-wird-erst-2017-fertig/14755288.html

Die Planungen hatten schon vor rund sieben Jahren begonnen. Ziel war einst, den #Umbau des #U-Bahnhofs #Rudow zur damals vorgesehenen #Flughafen-Eröffnung im Juni 2012 abzuschließen. Von Rudow geht es künftig mit Bussen im Fünf-Minuten-Takt zum #BER, weil es keine U-Bahn zum Flughafen gibt.

Doch die Planungen hätten sich verzögert, begründete U-Bahn-Chef Uwe Kutscher am Freitag die Verzögerung. Ursprünglich sollte ein zentrales Empfangsgebäude entstehen, an dem alle Buslinien abfahren sollten – zum BER und in die Kieze. Dies habe sich nicht verwirklichen lassen, weil der Platz fehle, sagte Kutscher.

Die BVG beschränkt sich jetzt auf den Bau zusätzlicher Ein- und Ausgänge zu neuen Bushaltestellen an der Neuköllner Straße. Der Ausgang für die Busse zum Flughafen ist in Bau; er soll im Dezember fertig sein. Dann folgt der Bau auf der Ostseite vor dem Reichelt-Supermarkt, der vor allem für Passagiere vom BER gedacht ist, die in die U-Bahn umsteigen. Der Eingang könne nicht so breit werden wie gewollt, sagte Kutscher, weil Reichelt keine Flächen verkaufen wollte. So bleibt nur der Platz auf dem Gehweg. Dagegen ist die unterirdische Vorhalle größer geworden.

Die neuen Zugänge werden großflächig überdacht und erhalten auch jeweils eine Fahrtreppe. An den bisherigen Ausgängen verzichtet die BVG auf den Einbau. Verzögert haben sich die Arbeiten nach Kutschers Angaben auch, weil zeitgleich die Wasserbetriebe einen Kanal erneuern, was zusätzliche Abstimmungen erfordert habe.

Die größte Herausforderung beim Umbau, der im Frühjahr 2015 begonnen hat, befindet sich in der Bahnsteighalle. Dort entfernt die BVG an den Seitenwänden die asbesthaltigen Eternitplatten, die …

Bahnhöfe: Mit 40 km/h auf den Schienen nach Wittenberge aus svz.de

http://www.svz.de/lokales/prignitz/mit-40-km-h-auf-den-schienen-nach-wittenberge-id15169456.html

#Geschichte des #Perleberger #Bahnhofs (Teil 2), aufgeschrieben von Norbert #Weise

Am 15. Oktober vor 135 Jahren erhielt Perleberg einen Eisenbahnanschluss. Norbert Weiseist von Hause aus Eisenbahner, hat den Beruf von der Pike auf gelernt, war von 1985 bis 1889 Bahnhofschef in Perleberg und ist inzwischen im Ruhestand. Er hat die Geschichte des Perleberger Bahnhofs zu Papier gebracht und dem „Prignitzer“ zur Verfügung gestellt. Hier nun die Fortsetzung.

Die Bahnstrecke zwischen Wittenberge und Perleberg wurden in wenigen Monaten fertiggestellt, da es keine Probleme in der Linienführung gab. Es gab mit Wittenberge, Weisen und Perleberg drei Bahnhöfe sowie die Haltepunkte Waldhaus (ab 1906) und Schützenhaus.

In der Elbestadt besaß die Wittenberge-Perleberger Eisenbahn keine eigenen Gleisanlagen, sondern nutzte gegen eine entsprechende Nutzungsentschädigung Gleisanlagen der Berlin-Hamburger Eisenbahn.

Erbaut wurde die Perleberger Bahn durch den Eisenbahnunternehmer Schneider, der bis 1891 auch Pächter der Wittenberge-Perleberger Eisenbahn war. Die Schienen selbst wurden durch die Stadt Perleberg geliefert, die diese beim Unternehmer Bachstein einkaufte. Mit diesem Oberbau war eine Geschwindigkeit von 40 km/h zulässig. Erst in den 20er Jahren erfolgte eine Verstärkung des Oberbaus, so dass dann …

Bahnhöfe: GESCHICHTE DES PERLEBERGER BAHNHOFS : Bahnanschluss vor 135 Jahren, aus svz.de

http://www.svz.de/lokales/prignitz/bahnanschluss-vor-135-jahren-id15113116.html

#Geschichte des #Perleberger #Bahnhofs (Teil 1), aufgeschrieben von Norbert #Weise

Am 15. Oktober vor 135 Jahren erhielt Perleberg einen Eisenbahnanschluss. Norbert Weiseist von Hause aus Eisenbahner, hat den Beruf von der Pike auf gelernt, war von 1985 bis 1889 Bahnhofschef in Perleberg und ist inzwischen im Ruhestand. Er hat die Geschichte des Perleberger Bahnhofs zu Papier gebracht und dem „Prignitzer“ zur Verfügung gestellt.

Untrennbar mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt Perleberg ist ihr Anschluss an das Eisenbahnnetz im Jahre 1881 verbunden. Bereits am 07. Dezember 1835 verkehrte die erste deutsche Eisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth. Es sollten also noch fast 46 Jahre vergehen, bis auch Perleberg einen Eisenbahnanschluss erhielt. 1846 wurde die EisenbahnBerlin – Hamburg gebaut, die durch den Kreis Westprignitz führte. Sie berührte aber nicht die an der Berlin – Hamburger Chaussee liegenden Orte Wusterhausen, Kyritz und Perleberg, sondern nahm von Spandau aus die Richtung über Paulinenaue – Neustadt/Dosse – Glöwen – Wilsnack auf Wittenberge an der Elbe, damit hier ein Umschlag von Gütern zwischen Eisenbahn und Elbschifffahrt ermöglicht werden konnte.

Durch die gute Verkehrsverbindung entwickelte sich Wittenberge schnell zu einem industriellen Zentrum mit überregionaler Bedeutung. Aber damit verlor auch die ehemalige Hauptstadt der Prignitz Perleberg ihre Bedeutung als Handels- und Stapelplatz. Alle Bemühungen der städtischen Körperschaften von Perleberg, die Bahn über Perleberg, so wie sie ursprünglich auch mal projektiert war, zu legen, blieben erfolglos. Die an der Linie über Wittenberge interessierten Kreise, zu denen besonders der einflussreiche Finanzmann Salomon Herz gehörte, ein Hauptaktionär der Bahn, der in Wittenberge eine Ölgewinnungsindustrie ins Leben rufen wollte, wurden auch …

Bahnhöfe: Dauerbaustelle Berlin-Friedrichstraße Bahnhof bekommt nach vier Jahren neue Decke 2012 stürzte Betonbrocken hinab – seitdem wird saniert., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/dauerbaustelle-berlin-friedrichstrasse-bahnhof-bekommt-nach-vier-jahren-neue-decke/14679186.html

2012 stürzte #Betonbrocken hinab – seitdem wird saniert. Noch mehr #Baustellen für 2017 bei der Bahn von Bahnhof #Zoo über #Gesundbrunnen, Zehlendorf bis Friedrichshagen.

Die S-Bahn baut und plant die Baustellen 2017 (wie auch die BVG) – und auch bei der Regionalbahn wird gearbeitet. So sollen im Bahnhof #Friedrichstaße die Sanierungsarbeiten Mitte 2017 abgeschlossen sein . In den nächsten Wochen wird die Decke wieder verkleidet. Weil im Dezember 2012 ein Betonbrocken von der Decke abgebrochen und in die Halle gestürzt war, mussten seither die Anlagen umfangreich erneuert werden.

Bahnhof Zoo wird umgebaut

Im Bahnhof Zoo soll das McDonalds-Restaurant im Terrassenbereich in diesem Herbst eröffnen. Die gesamten Umbauten des Bahnhofes dauern bis 2022 – die Details können Sie …

BVG: Experimentieren erwünscht Wie sieht die Haltestelle der Zukunft aus? Mit dieser Frage befasst sich die BVG in den kommenden rund eineinhalb Jahren., aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=180&download=2196

Wie sieht die #Haltestelle der #Zukunft aus? Mit dieser Frage befasst sich die
#BVG in den kommenden rund eineinhalb Jahren. Gesucht sind moderne #Lösungen,
um die bisherigen #Fahrgastinformationssysteme sinnvoll zu ergänzen
oder langfristig zu ersetzen. Die BVG schafft dafür ein #Experimentierfeld, das
bewusst vielen #Innovationen auf dem Weg zur „grünen Haltestelle“ Raum bietet.
Der Name des Projektes verrät es schon: Neben zeitgemäßer Information
steht der Umweltaspekt im Vordergrund des Pilotversuchs. Egal ob mit EPaper-
Lösungen, energiesparenden Displays oder Solarzellen zur „Selbstversorgung“
– die Systeme sollen Papieraushänge ersetzen und deutlich weniger
Strom verbrauchen als bisherige elektronische Anzeiger.
„Die #digitale Zukunft hat bei der BVG längst begonnen“, sagt Dr. Sigrid Evelyn
#Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb. „Mit diesem Pilotprojekt
verbinden wir jetzt moderne Fahrgastinformation mit einem weiteren unserer
Hauptanliegen – unsere Stadt umweltfreundlicher und damit noch lebenswerter
zu machen. Wir sind sehr gespannt, wie sich die verschiedenen Systeme
im Alltag bewähren und wie sie bei unseren Fahrgästen ankommen.“
In einem EU-weiten Verfahren haben sich neun Hersteller aus vier Ländern
gemeldet, die die BVG und die Berliner Fahrgäste mit ihren Lösungen überzeugen
wollen. Alle Firmen stellen ihre Anlagen kostenlos für den Testlauf zur
Verfügung. Einen ersten Eindruck gibt es schon ab morgen. Zwei Hersteller
montieren ihre Systeme zur Fachmesse Innotrans erstmals an Bushaltestellen
der BVG. Neugierige können sie an den Haltestellen Masurenallee/ZOB, Messegelände/
ICC und S Messe Nord begutachten. Nach der Innotrans ziehen
zwei mobile, solarbetriebene Anzeiger um und sorgen dafür, dass Fahrgäste
beim Ersatzverkehr für die wegen Bauarbeiten in Rudow unterbrochene U7
gut informiert sind. Standorte sind dann die Ersatzbus-Haltestellen an den
Bahnhöfen Zwickauer Damm und Rudow. Der fest montierte TFT-Monitor
bleibt auch nach der Messe an der Haltestelle Masurenallee/ZOB montiert.
Noch in diesem Herbst sollen weitere Testanlagen folgen und zeigen, ob sie
auch im Berliner Winter zuverlässig funktionieren. Die Haupttestphase läuft
dann im kommenden Jahr während der Internationalen Gartenausstellung IGA
Berlin 2017. Dann werden 22 verschiedene Anzeiger vor allem an Bushaltestellen
im Umfeld des Ausstellungsgeländes, aber auch im weiteren Stadtgebiet
sowie bei der Straßenbahn und U-Bahn in Betrieb sein.

U-Bahn: Künftig mehr Komfort in Rudow, aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=180&download=2194

Die #Grundinstandsetzung und #Modernisierung am #U-Bahnhof #Rudow geht
planmäßig in die nächste Phase. Neben dem Bau zweier neuer Zugänge mit
#Fahrtreppen für den komfortablen Umstieg zwischen U-Bahn und #Bus erneuert
die BVG jetzt auch die Hintergleiswände der Bahnsteige. Für die nun anstehenden
Arbeiten muss der Zugverkehr auf dem südlichen Ende der #U7
zwischen Donnerstag, den 22. September und Sonntag, den 27. November
2016 unterbrochen werden. Als #Ersatz lässt die BVG #barrierefreie #Busse fahren.
Während des Ein- bzw. Ausbaus einer Bauweiche fahren von Donnerstag,
den 22. September bis Sonntag, den 25. September sowie von Freitag, den
25. November bis Sonntag, den 27. November 2016 barrierefreie Ersatzbusse
zwischen den U-Bahnhöfen Britz-Süd und Rudow. Verkehrsbedingt können
die Ersatzbusse die dazwischenliegenden U-Bahnhöfe nicht direkt anfahren.
Für eine Umfahrung des Abschnitts bietet sich die Linie 171 an. Fahrgäste
zum Flughafen Schönefeld können zudem am S+U-Bahnhof Neukölln in die
S45 umsteigen.
Von Montag, den 26. September bis Donnerstag, den 24. November fahren
nur zwischen den U-Bahnhöfen Zwickauer Damm und Rudow Busse statt
Bahnen: Die Buslinien X7, 162, 172, 260 werden vom U-Bahnhof Rudow bis
zum U-Bahnhof Zwickauer Damm verlängert. Für eine barrierefreie Anbindung
können Fahrgäste zwischen Rudow und Lipschitzallee die Buslinie 373 nutzen,
bei der die Betriebszeiten verlängert werden. Zwischen Britz-Süd und
Zwickauer Damm fahren die Züge der U7 in dieser Phase ca. alle acht Minuten,
da jeder zweite Zug vom S+U-Bahnhof Rathaus Spandau bis zum Zwickauer
Damm durchfährt.
Die BVG bittet ihre Fahrgäste, vorsorglich etwas mehr Zeit einzuplanen. Alle
Informationen inklusive Details zu den Ersatzhaltestellen und den weiteren
Änderungen bei den Buslinien im betroffenen Bereich finden sich wie immer
im BVG navi (Beilage des Kundenmagazins PLUS), auf BVG.de, in der kostenfreien
BVG-App FahrInfo Plus sowie auf den Aushängen an den betroffenen
Haltestellen.

barrierefrei + Bahnhöfe: Fünf Millionen für S-Bahn-Brücke S-Marzahn: Bis Herbst 2018 soll alles fertig sein., aus Berliner Abendblatt

Fünf Millionen für S-Bahn-Brücke

Seit Langem ist die Errichtung der #barrierefreien #Verbindung vom Bahnsteig am #S-Bahnhof #Marzahn zum #Wiesenburger Weg geplant. Ein großes Problem für Bezirk und Deutsche Bahn AG war viele Jahre lang die Finanzierung, die jetzt dem Bezirk als Finanzierungszusage der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung zur Verbesserung der wirtschaftsnahen Infrastruktur in Höhe von 5,1 Millionen Euro vorliegt. Erste vorbereitende Arbeiten an den technischen Bahnanlagen haben bereits stattgefunden, ab November 2016 beginnen die Rückbaumaßnahmen an den Gleisanlagen. Baubeginn für die Brückenverlängerung und eine überdachte Rampe ist im September 2017.

Mit der Fertigstellung der Brücke und der Inbetriebnahme des neuen Abganges ist …

Bahnhöfe + Güterverkehr: Städtebaulicher Rahmenvertrag für das Pankower Tor Erfolgreicher Abschluss der Verhandlungen zur Nachnutzung des ehemaligen Rangierbahnhofs Pankow, aus Senat

www.berlin.de

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, die Abteilung Stadtentwicklung des Bezirksamtes #Pankow von Berlin und die #Krieger Grundstücksgesellschaft (KGG) haben die Verhandlungen zum #städtebaulichen #Rahmenvertrag zur #Nachnutzung des #Rangierbahnhofs abgeschlossen.

Mit dem Rahmenvertrag wird die Entwicklung dieser wichtigen Fläche im stark wachsenden Bezirk Pankow auf eine gesicherte Grundlage gestellt. Das ca. 40 ha große Areal nördlich der #Granitzstraße wird nach dem Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung bebaut. Das heißt, 25 Prozent der geplanten 1000 Wohnungen werden sozial gefördert und für 6,50 pro Quadratmeter angeboten. Der Investor beteiligt sich zudem an den Kosten für die soziale Infrastruktur wie Schulen und Kindergärten.

Der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Andreas Geisel betonte die Bedeutung des Abschlusses: „Wir haben damit einen wichtigen Schritt für die erfolgreiche Entwicklung dieses lange brach liegenden Areals getan. Im Herzen von Pankow entsteht ein neues Stück lebendige Stadt, das eine große Bedeutung für ganz Berlin haben wird. 1000 Wohnungen, Einkaufsmöglichkeiten, Kitas und Schulen werden hier entstehen. Davon profitiert nicht nur Pankow.“

Der Bezirksstadtrat Jens Holger Kirchner fügte hinzu: „Pankow entwickelt sein Hauptzentrum weiter. Durch das Initial auf dem #Rangierbahnhofsgelände wird sich das Zentrum Pankows zwischen dem Anger an der Breiten Straße und dem #U+S-Bahnhof Pankow weiter festigen und stärken. Zusammen mit dem neuen Wohngebiet an der Granitzstraße entwickelt Pankow einen urbanen Kern in der Mitte des wachsenden Bezirks.“

Kurt Krieger wird auf der Fläche ein Wohngebiet, im westlichen Bereich am U- und S-Bahnhof Pankow ein Einkaufszentrum und an dem Autobahnzubringer im Osten des Areals zwei Möbel-Fachmärkte verwirklichen. „Meine Investition in Pankow ist für mich eine Herzensangelegenheit. Ich bin froh, dass nunmehr eine stabile Basis für den Fortgang des Verfahrens geschaffen wurde“, sagte Krieger.

Die beteiligten Vertragspartner werden nun zügig die notwendige Zustimmung auf den unterschiedlichen Ebenen herbeiführen: Das sind die Aufsichtsgremien des Investors, das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung von Pankow sowie der Senat und das Abgeordnetenhaus. Deren Zustimmung vorausgesetzt könnte der Vertrag im Frühjahr 2017 rechtsgültig werden.
Bilder: 
Luftbild 2016: Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs Pankow

Rückfragen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Straßenverkehr + U-Bahn: U5 und Unter den Linden, aus Senat

www.berlin.de

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre
Schriftliche Anfrage wie folgt:
Vorbemerkung: Die Schriftliche Anfrage betrifft
Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit
und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl
bemüht, Ihnen eine Antwort zukommen zu lassen und hat
daher das Bezirksamt Mitte von Berlin um Mitwirkung
gebeten. Soweit dort in eigener Verantwortung eine Stellungnahme
erstellt und dem Senat übermittelt wurde, ist
diese nachfolgend in ihren maßgeblichen Teilen in die
Beantwortung eingeflossen.
Frage 1: Welche #verkehrlichen #Sperrungen sind im
Zuge der Maßnahme „#Lückenschluss #U5“ noch geplant?
Frage 2: Wie werden die #Auswirkungen auf betroffene
Bereiche #abgemildert?
Antwort zu Frage 1 und 2: Die verkehrlichen Sperrungen,
Baustelleneinrichtungsflächen und deren Wiederherrichtung
sowie begleitende Maßnahmen sind in der „2.
Änderung für den Planfeststellungsbeschluss vom
21.10.1999 für den Bau der U-Bahnlinie 5, 2. Bauabschnitt
zwischen U-Bahnhof Alexanderplatz und UBahnhof
Brandenburger Tor im Bezirk Mitte von Berlin“
abschließend geregelt; der Beschluss ist bestandskräftig.
Aktuell liegen allerdings weder der Verkehrslenkung
Berlin noch dem Straßen- und Grünflächenamt des Bezirks
Mitte Anträge vor, die neuerliche Sperrungen in
diesem Bereich nach sich ziehen würden. Eine konkrete
Aussage darüber, ob ggf. weitere Sperrungen erforderlich
werden, kann erst nach Einreichung entsprechender Anträge
durch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) getroffen
werden.
Frage 3: Auf welcher Grundlage nutzen die Bauunternehmen
die Mittelpromenade Unter den Linden als
Baustelleneinrichtungsfläche, wurden Alternativen erwogen?
Wie kann das Land Berlin auf eine Verkürzung
dieser Sondernutzung hin wirken?
Antwort zu Frage 3: Für die Bautätigkeiten der BVG
in der Straße Unter den Linden wurden für die Baustelleneinrichtungsflächen
auf der Grundlage des § 12 Berliner
Straßengesetz vom Straßen- und Grünflächenamt
Mitte Sondernutzungserlaubnisse in Verbindung mit der
Erlaubnis der Straßenverkehrsbehörde erteilt. In diesem
Zusammenhang waren im Vorfeld Abstimmungen zwischen
der BVG, der Verkehrslenkung Berlin und dem
Straßen- und Grünflächenamt Mitte als Erlaubnisgeber
notwendig, wobei selbstverständlich auch Alternativen
geprüft wurden. Das Land Berlin kann nicht auf eine
Verkürzung der Sondernutzung hinwirken, da diese, wie
schon in der Antwort zu Frage 1 und 2 erläutert, ohnehin
nur für den kürzest möglichen Zeitraum genehmigt wurde.

Frage 4: Wird nach Ende der Sondernutzung nur der
ursprüngliche Zustand wiederhergestellt, oder gibt es
alternative Zielvorstellungen? Wenn ja, welche? Wenn
nein, wieso wird die Möglichkeit nicht genutzt?
Antwort zu Frage 4: Die Wiederherstellung der Straße
Unter den Linden erfolgt nach Ende der Sondernutzung
für die Baumaßnahmen der U5 im Wesentlichen in ihrem
ursprünglichen Zustand. Einige kleinere Anpassungsmaß-
nahmen wird es geben. So wird zum Beispiel an der
Kreuzung Unter den Linden/Glinkastraße/Neustädtische
Kirchstraße die Fußgängerquerung im Zuge der Mittelpromenade
neu eingerichtet. Es ist darüber hinaus vorgesehen,
die vorhandenen Planungsvorgaben (Ausschuss
Berlin 2000) für die Straße Unter den Linden zu überprü-
fen, um künftigen Verkehrsanforderungen, insbesondere
im Hinblick auf ÖPNV und Radverkehr, besser gerecht zu
werden. Da hierzu umfangreiche Prüfungen, Abstimmungen
und Anpassungen aufgrund veränderter verkehrlicher
Anforderungen erforderlich sind, konnte dies nicht im
Zusammenhang mit der Baumaßnahme U5 erfolgen.
Frage 5: Welche Konzepte hat die BVG für die Nachnutzung
des U-Bahnhofs Französische Straße nach seiner
Schließung?
Antwort zu Frage 5: Für die Verknüpfung der Verlängerung
der U5 mit der U6 wird der heute etwas südlich
der Kreuzung Unter den Linden/Friedrichstraße gelegene
U6-Bahnhof Französische Straße nach Norden “verschoben“.
Für die Nachnutzung des mit Inbetriebnahme der
U5 zu schließenden U-Bahnhofs Französische Straße
wurde die BVG gebeten, Vorschläge zu entwickeln. Die
entsprechenden Prüfungen sind noch nicht abgeschlossen
Berlin, den 06. September 2016
In Vertretung
Christian Gaebler
…………………………..
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 12. Sep. 2016)