VBB: Gesucht: Aktive für den FAHRGAST-Dialog im VBB Den Nahverkehr in Berlin und Brandenburg mitgestalten, aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/gesucht-aktive-fuer-den-fahrgast-dialog-im-vbb/1473985.html

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) sucht Bürgerinnen und Bürger, die sich #ehrenamtlich im VBB #FAHRGAST-Dialog für die Weiterentwicklung des Nahverkehrs in Berlin und Brandenburg #engagieren wollen. #Bewerbungsschluss ist der 8. Oktober 2017.

Der VBB FAHRGAST-Dialog wurde im September 2015 ins Leben gerufen, um mit interessierten Fahrgästen die qualitative Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Berlin und Brandenburg zu diskutieren. Die engagierten Bürgerinnen und Bürger unterstützen mit ihrem Alltagswissen und ihren unterschiedlichen Erfahrungen beim Bus- und Bahnfahren die Entwicklung neuer Ideen im VBB. Dazu werden unter anderem Fachexkursionen zu Verkehrsunternehmen organisiert und Workshops beim VBB abgehalten. In den vergangenen Jahren besuchte der FAHRGAST-Dialog die internationale Fachmesse für Verkehrstechnik, InnoTrans, besichtigte das Fahrzeugmodell der neuen S-Bahn für Berlin, diskutierte mit der BVG über innovative Haltestellen und nahm an Praxistests der Pilotprojekte „Rad im Regio“ und „Digital im Regio“ teil.

Der FAHRGAST-Dialog besteht aus insgesamt 40 Fahrgästen und wird nun zur Hälfte mit neuen Mitgliedern nachbesetzt. Der Aufruf richtet sich an alle Frauen und Männer in Berlin und Brandenburg, die älter als 16 Jahre sind und Interesse an Diskussionen rund um den Nahverkehr haben

Wer mitmachen will, kann sich bis zum 8. Oktober 2017 per E-Mail unter Fahrgastdialog@VBB.de bewerben. Der Bewerbungsbogen steht im Internet unter www.VBB.de/Fahrgastdialog zum Herunterladen bereit.

Die ausgewählten Bürgerinnen und Bürger werden schriftlich benachrichtigt. Die erste Veranstaltung wird im Dezember 2017 stattfinden.

VBB + App + Fahrplan: VBB-App „Bus & Bahn“-Update für Android-Smartphones Routen-Tickets-Abfahrten: schneller, besser, übersichtlicher, aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/vbb-app-bus-und-bahn-update-fuer-android-smartphones/1472459.html

Ab sofort gibt es in der #VBB-App #Bus&Bahn neue #Funktionen, die die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs (#ÖPNV) im Alltag weiter #erleichtern. Das Update der VBB-App für Android-Geräte bietet unter anderem einen neuen „Start“-Screen, der individuell auf die eigenen Ziele eingerichtet werden kann. Über die VBB-App „Bus&Bahn“ werden jeden Monat mehr als zehn Millionen Verbindungen abgefragt und über 100.000 Tickets für Bus- und Bahnfahrten im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) erworben. Die VBB-App kann kostenfrei unter VBB.de/app heruntergeladen werden.

Mit dem neuen Homescreen (App-Menü: „Start") ist eine individuelle Anpassung der App auf die eigenen Ziele im Alltag möglich (z.B. mehr eigene Favoriten wie Sportstudio, Wohnung, Frisör, Lieblingsbar etc.). Weiterhin gibt es mehr standortbasierende Services, die ohne weitere Klicks nutzbar sind wie zum Beispiel „Bring mich nach…“ und „Abfahrten von Haltestellen in der Nähe“. Neben einigen kleinen Optimierungen und Fehlerbehebungen wurde auch das Design der VBB-App „Bus&Bahn“ entsprechend der aktuellen Google-Richtlinien aktualisiert. Weitere Verbesserungen, die auch diverse Kundenwünsche beinhalten, sind unter anderem:

  • die Einrichtung des Verspätungs-Alarms mit weniger Klicks,
  • den Ticketkauf-Button jetzt auch direkt über jeder Verbindung,
  • das Einfügen von kopierten Adressen aus der Zwischenablage,
  • die verbesserte Bedienung bei Datum-/Zeitauswahl,
  • die optimierte Darstellung von Störungsmeldungen und
  • in der Livekarte werden zu den sich bewegenden Verkehrsmittel-Icons nun auch die Liniennummern direkt angezeigt.

Das Update der VBB-App „Bus&Bahn“ für iPhones und iPads mit den entsprechenden Funktionen erscheint demnächst.

Regionalverkehr + S-Bahn: Bessere Anbindung für Pendler geplant Berlin und Brandenburg wollen Vereinbarung für den Ausbau der Schieneninfrastruktur unterzeichnen., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article211870653/Bessere-Anbindung-fuer-Pendler-geplant.html

Berlin.  Berlin und Brandenburg wollen ihre #Schieneninfrastruktur #gemeinsam ausbauen. Mit der Deutschen #Bahn und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) soll im Herbst eine #Rahmenvereinbarung über eine Ausweitung der Verbindungen zwischen beiden Ländern geschlossen werden. Nach Morgenpost-Informationen geht es um insgesamt sieben Projekte. Das Ziel: Über den Ausbau von S-Bahn- und Regionalbahnstrecken Berlin und die Umlandgemeinden Brandenburgs besser vernetzen und Pendler entlasten.

Ganz oben auf der Liste steht dabei die Verlängerung der S-Bahn von Spandau über Falkensee bis nach Nauen. Hatte Brandenburg hier in der Vergangenheit ein drittes Gleis für die Regionalbahn gefordert, richtet man sich inzwischen nach der Prognose, wonach die S-Bahn mehr Fahrgäste anlocken würde. Geschätzte Kosten: 250 Millionen Euro. Ebenfalls favorisiert wird die Reaktivierung der sogenannten Stammbahn-Trasse zwischen Berlin und Potsdam, der ersten Eisenbahnverbindung überhaupt, die seit Ende des zweiten Weltkriegs unterbrochen ist. Die Verbindung, so Experten, würde die Berliner Stadtbahn sowie die stark beanspruchte Linie RE1 entlasten – hier soll es erst ab 2022 mehr Fahrten geben. Ebenfalls im Südwesten geplant ist ein Ausbau des bislang eingleisigen Abschnitts zwischen den Bahnhöfen Wannsee und Griebnitzsee.

Studie: Verbindungen ins Umland überlastet

Ausgebaut werden soll auch die ­Dres­dner Bahn – von Blankenfelde bis nach Rangsdorf, wofür ein zweites S-Bahngleis zwischen …

Tarife: Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg Fahrpreise für Bahn und Bus bleiben 2018 stabil – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/verkehrsverbund-berlin-brandenburg-fahrpreise-fuer-bahn-und-bus-bleiben-2018-stabil-28369952

Eine gute Nachricht für die Fahrgäste in Berlin und Brandenburg: Die #Fahrpreise des Nahverkehrs werden im kommenden Jahr nicht erhöht. Die Tarife der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), der S-Bahn und der anderen Unternehmen ändern sich 2018 nicht. Das teilte ein Sprecher des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (#VBB) auf Anfrage mit. Der VBB koordiniert den Nahverkehr in beiden Bundesländern.

Mitte des Jahres hatte der Verkehrsverbund bereits in Aussicht gestellt, dass die Fahrpreise für Bahnen und Busse #stabil bleiben könnten. Jetzt steht fest, dass es tatsächlich so kommen wird. „Der Stand, der im Juni erläutert wurde, ist weiterhin aktuell“, hieß es beim VBB.
Tariferhöhung würden Kosten für Umstellung nicht decken

Anders als in anderen Regionen wird in Berlin und Brandenburg nicht frei entschieden, ob und in welchem Maße die Tarife steigen. Hier orientiert man sich an einem Index, der regelmäßig errechnet wird. Diese Maßzahl gibt an, wie sich Lebenshaltungs-, Strom- und Kraftstoffkosten in den vergangenen fünf Jahren entwickelt haben.

Schon 2016 fiel der Index sehr niedrig aus, weil die allgemeine Teuerung gering war. Darum stiegen die Fahrpreise im Schnitt nur um …

Bus + Regionalverkehr: 48 Stunden Fläming: Natur und Kultur mit Bus und Bahn Naturpark Hoher Fläming begeht 20-jähriges Jubiläum aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/48-stunden-flaeming-natur-und-kultur-mit-bus-und-bahn/1453042.html

Am 9. und 10. September lädt der #Fläming bereits zum elften Mal zum autolosen Ausflugsklassiker. Die Gäste erleben bei der #Busrundtour wieder Naturschönheiten, Sehenswürdigkeiten und touristische Veranstaltungen – einschließlich Flämingmarkt in Fredersdorf. Der Naturpark begeht dieses Jahr sein 20-jähriges Jubiläum.

Start und Zielpunkt ist der Flämingbahnhof Bad Belzig. Die Busse verkehren ab 9:25 Uhr bis 16:55 Uhr alle 30 Minuten von den gekennzeichneten Haltestellen. Die reine Fahrzeit einer Rundfahrt (Bad Belzig – Baitz – Brück – Golzow – Bad Belzig) beträgt etwa 90 Minuten. Besucherinnen und Besucher können am Ort der Wahl aussteigen, diesen erkunden, Veranstaltungen besuchen und später weiterfahren. Zudem öffnen zum Tag des offenen Denkmals einige Kirchen und Mühlen ihre historischen Türen.

Anreise:
Zur 48-Stunden-Aktion bestehen stündliche Verbindungen mit dem #RE7 von Schönefeld, Berlin Karlshorst über Berlin Ostbahnhof, Berlin Hauptbahnhof, Berlin Zoologischer Garten nach Bad Belzig.

Ankunft Bad Belzig aus Berlin:          09:15 / 10:15 / 11:15

Abfahrt Bad Belzig nach Berlin:         16:45 / 17:45 / 18:45

Der #VBB rät, sich stets vor Reiseantritt über mögliche Fahrplanänderungen in der VBB-Fahrinfo oder der VBB-App Bus & Bahn zu informieren.

Weitere Informationen

Aktuelle Fahrplanauskunft: VBB.de

VBB-Infotelefon: (030) 25 41 41 41

Lokale Aktionsgruppe Fläming-Havel e.V.: flaeming-havel.de

S-Bahn + Regionalverkehr: Qualitätsbericht Mehr Verspätungen im Zugverkehr – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/qualitaetsbericht-mehr-verspaetungen-im-zugverkehr-28239506

Länger warten, später ans Ziel: Der #Schienenverkehr in Berlin und Brandenburg ist #unpünktlicher geworden. Das geht aus dem jüngsten #Qualitätsbericht des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (#VBB) hervor. Der VBB kontrolliert, wie zuverlässig und pünktlich S-Bahnen und Regionalverkehrszüge sind. Die Ergebnisse werden monatlich veröffentlicht – diesmal geht es um Resultate für Mai 2017.

Im #Regionalverkehr betrug die Pünktlichkeitsquote 93,5 Prozent. Das ist der bislang schlechteste Wert in diesem Jahr. Im März und April hatten dagegen 95,1 Prozent der Regionalzüge die vereinbarten Messpunkte entweder auf die Minute pünktlich oder höchstens fünf Minuten verspätet erreicht. Rund 108.000 Zugankünfte wurden ausgewertet, davon fanden 7032 mehr als fünf Minuten nach Plan statt.

Für den Ausfall von 27 Fahrten auf den Regionalbahnlinien RB35 und RB63 war das Verkehrsunternehmen verantwortlich – in diesem Fall die Niederbarnimer Eisenbahn. Am Triebwagen, der dort verkehrt, war eine Störung aufgetreten. Ende Mai fielen auf der Linie RB35 erneut Fahrten aus. Weil sich ein Lokführer krank meldete, mussten 18 Züge durch Busse ersetzt werden.
Weiche falsch gestellt

Andere Störungen fielen in die Verantwortung von DB Netz. So dauerten Bauarbeiten zwischen Brück und Bad Belzig länger als geplant, eine falsch gestellte Weiche in Charlottenburg schickte zwei Züge in die Irre. Externe Einflüsse wirkten sich ebenfalls aus – etwa ein Personenunfall sowie ein Notarzteinsatz.

Auch bei der #S-Bahn Berlin sank die Pünktlichkeitsquote auf den bislang niedrigsten Stand in diesem Jahr. Im Mai wurden 93,8 Prozent der Zugfahrten als …

S-Bahn: Faire und diskriminierungsfreie Vergabeverfahren für die S-Bahn-Leistungen?, aus Senat

www.berlin.de

Der Senat hat die S-Bahn-Leistungen für das Teilnetz Ring/ Südost in einem Interimsvertrag bis 2023
vergeben. Für die Teilnetze Nord-Süd und Stadtbahn laufen Interimsvertragsverhandlungen.
Wettbewerbsverträge sollen hier im zweiten Halbjahr 2017 ausgeschrieben werden (siehe Protokoll des
Ausschusses UmVerk vom 02.03.2017).
Frage 1:
Hat der Senat für die #Vergabekonzeption der #Wettbewerbsverträge der drei Teilnetze jeweils fachlichen
Input des #Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (#VBB) erhalten, der bekanntermaßen über einen breiten
Erfahrungsschatz in der Ausschreibung von Verkehrsleistungen verfügt?
Frage 2:
Hat der VBB Vorschläge unterbreitet, die nicht in die Vergabekonzeption der Wettbewerbsverträge der drei
Teilnetze eingeflossen sind? Wenn ja, welche Vorschläge waren dies und warum wurden sie nicht in der
Vergabekonzeption berücksichtigt?
Antwort zu 1. und 2.:
Die Länder Berlin und Brandenburg haben den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg
(VBB) mit der Koordination aller Vergabeverfahren im Schienenpersonennahverkehr
beauftragt, das umfasst auch die Vergabe von Leistungen der Berliner S-Bahn. Der VBB
ist als Vergabebüro für diese Verfahren tätig und bringt seine Erfahrung in die
regelmäßigen fachlichen Abstimmungsrunden mit den Ländern ein. In diesen fachlichen
Abstimmungsrunden wurde erörtert, welche Modelle für die Anschlussvergabe in Betracht
kommen, Vor- und Nachteile unter Beteiligung aller Akteure analysiert. Im Ergebnis fiel
das Votum der Länder einvernehmlich für die jetzt gewählte Vergabekonzeption aus.
2
Frage 3:
Der Senat hat entschieden, dass bei den wettbewerblichen Vergaben der Teilnetze Stadtbahn und Nord-Süd
auch Gebraucht- bzw. #Altfahrzeuge zugelassen sind, obwohl dies einen #Wettbewerbsvorteil für den
derzeitigen Betreiber, die S-Bahn Berlin GmbH bedeutet. Er begründet dies damit, dass die Laufzeit der
Verträge aus finanziellen Gründen auf den Zeitraum begrenzt wurde, in dem nach bisheriger Analyse der
Gebrauchtfahrzeuge noch eine technisch wirtschaftliche Einsetzbarkeit gewährleistet ist (siehe Antwort zur
Schriftlichen Anfrage 18/10 760).
Wird der Senat zumindest für die weiteren wettbewerblichen Vergaben Ansätze entwickeln, die eine fairere
Vergabe im Wettbewerb ermöglichen, um die dauerhafte Festschreibung eines Wettbewerbsvorteils des
bisherigen Betreibers zu verhindern, der dadurch entsteht, dass bei jeder folgenden Vergabe der aktuelle
Betreiber Fahrzeuge unterschiedlichen Alters einsetzt und damit immer in die Lage versetzt wird, billigere
Altfahrzeuge anbieten zu können gegenüber einem neuen Betreiber, der alle Fahrzeuge komplett neu
anschaffen müsste?
Antwort zu 3.:
Die Vergabekonzeption der Länder zielt darauf, mit einem klaren Schnitt nach Auslaufen
der o.g. Wettbewerbsverträge mit Gebrauchtfahrzeugzulassung die daran anschließenden
Verfahren so zu gestalten, dass dort zwingend Neufahrzeuge zum Einsatz kommen.
Vorteile für Eigentümer von Altfahrzeugen bestehen dann nicht. Die Länder werden sich
noch in diesem Jahr entscheiden, welche Form der Neufahrzeugbeschaffung für diese
Verfahren zum Tragen kommen soll und werden dabei auch die in der Frage genannten
Gesichtspunkte berücksichtigen.
Frage 4:
Wie bewertet der Senat das bisher gewählte Vorgehen im Hinblick auf eine mögliche beihilferechtliche
Relevanz?
Antwort zu 4.:
Die Länder haben die Vergabeverfahren im Einklang mit den Vorgaben des einschlägigen
EU-Rechts, der Verordnung (VO) 1370/2007 ausgestaltet.
Frage 5:
Hat sich der Landesrechnungshof mit der Vergabe des Teilnetzes Ring befasst? Wenn ja, mit welchem
Ergebnis?
Antwort zu 5.:
Der Landesrechnungshof hat sich mit der o.g. Vergabe des Teilnetzes Ring/Südost nicht
befasst.
Frage 6:
6. Hat der Senat folgende Ansätze zu einer faireren wettbewerblichen Vergabe in Bezug auf den
Einsatz von Altfahrzeugen betrachtet und wie bewertet er diese jeweils?
a) Einsatz der Altfahrzeuge konzentriert nur auf einzelnen Netzabschnitten und Vorgabe von Neufahrzeugen
auf den anderen Netzabschnitten?
b) Einführung von Abschlägen bei den Zuschüssen im Falle des Einsatzes von Altfahrzeugen statt
Neufahrzeugen, um den wirtschaftlichen Vorteil des Einsatzes gebrauchter Fahrzeuge stärker zugunsten
des Landes Berlin abzuschöpfen?
c) Vorgabe zeitgemäßer Nutzeranforderungen (wie z.B. Angebot von Fahrradstellplätzen und
Rollstuhlstellplätzen, Licht- und Raumprofile, W-LAN-Angebot), um zumindest eine Nachrüstung von
Altfahrzeugen auf zeitgemäße Standards zu gewährleisten?
d) Festlegung von Vergabezeiträumen, die den technischen Nutzungszeiträumen von Fahrzeugen besser
entsprechen?
e) Verpflichtung der Betreiber (bei neu zu schließenden Verträgen), gebrauchte Fahrzeuge nach Ablauf des
Vertrages dem nächsten Betreiber, also auch Wettbewerbern zur Verfügung zu stellen?
f) Anschaffung der Fahrzeuge durch das Land Berlin zur Überlassung an den jeweiligen Betreiber?
3
Antwort zu 6. a):
Für das Teilnetz Ring und Südost der Berliner S-Bahn wurde im Rahmen von
Wettbewerbsverfahren die Beschaffung von Neufahrzeugen ausgeschrieben. Die
Fahrzeuge der Altbaureihen 480 und 485 werden durch diese Neufahrzeuge, welche
schrittweise ab 2021 bis 2023 im Teilnetz Ring und Südost zum Einsatz kommen, ersetzt.
Bei Reduzierung des zugelassenen Einsatzbereiches der Bestandsfahrzeuge der
Baureihe 481/482 in den Vergabeunterlagen des Verfahrens zur wettbewerblichen
Vergabe der Teilnetze Stadtbahn und Nord-Süd auf nur eines der Teilnetze dürften
Bestandsfahrzeuge der Baureihe 481/482 in einem erheblichen Umfang vor dem Ende
ihrer technischen Einsatzdauer nicht mehr im Fahrgastbetrieb eingesetzt werden. Dies
würde ohne Not die Möglichkeit der Länder einschränken, im Rahmen der wirtschaftlichtechnischen
Einsatzzeit vorhandener Gebrauchtfahrzeuge möglichst umfassend Angebote
zuzulassen, bei denen der Zuschussbedarf nicht durch hohe
Neufahrzeugfinanzierungskosten in die Höhe getrieben wird.
Antwort zu 6. b):
Die Länder werden in dem anstehenden wettbewerblichen Vergabeverfahren Standards
vorgeben, die eine angemessene Qualität der Fahrzeuge für die Fahrgäste gewährleisten.
Die Arbeiten an der entsprechenden Vertragskonzeption einschließlich der
Zuschussregelungen sind derzeit noch nicht abgeschlossen.
Antwort zu 6. c):
Es wird auf die Beantwortung der Fragen 3 und 4 der Schriftlichen Anfrage Nr. 18/11679
verwiesen.
Antwort zu 6. d):
Dieser Gesichtspunkt wird von den Ländern bei allen Vergabeverfahren berücksichtigt. Die
übliche technisch-wirtschaftliche Einsatzdauer von Eisenbahnfahrzeugen liegt bei 30
Jahren. Vergaberechtlich ist jedoch der Abschluss eines Verkehrsvertrages über einen so
langen Zeitraum unzulässig. Die Länder hatten daher bei der Wettbewerbsvergabe des
Teilnetzes Ring und Südost ursprünglich ein Vergabekonzept umgesetzt, bei dem eine
Fahrzeugbereitstellungsverpflichtung von 30 Jahren mit einer Betriebspflicht für nur 15
Jahre kombiniert war, um diesem Anliegen der Passfähigkeit von Vertragslaufzeit und
technischem Nutzungszeitraum Rechnung zu tragen. Diese Konzeption ist rechtlich
angegriffen worden und ihre Zulässigkeit hätte nach Einschätzung des Berliner
Kammergerichts durch Vorlage an den EuGH überprüft werden müssen. Daher sieht der
aktuelle Wettbewerbsvertrag für den Betrieb auf dem Teilnetz Ring und Südost die übliche
Laufzeit von nur 15 Jahren sowie eine Verpflichtung zur Fahrzeugübergabe an den im
Wettbewerb zu ermittelnden Folgebetreiber vor.
4
Antwort zu 6. e) und f):
Die Länder werden im Rahmen des unter 3. benannten Abstimmungsprozesses
entscheiden, welche Konzeption hinsichtlich der Beschaffung von Neufahrzeugen zum
Tragen kommen soll und dabei auch Fahrzeugpoolmodelle einbeziehen.
Berlin, den 10.07.2017
In Vertretung
S t e f a n T i d o w
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

VBB + Regionalverkehr: VERKEHRSVERBUND Bahn bindet mit „Netz Elbe-Spree“ Berlins Umland besser an Bahnfahrer sollen bereits zum Jahresende mit engerer Taktung zwischen Potsdam, Berlin und Frankfurt unterwegs sein., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article210845859/Bahn-bindet-mit-Netz-Elbe-Spree-Berlins-Umland-besser-an.html

Nirgendwo in Deutschland #steigen die #Fahrgastzahlen im #Regionalverkehr so stark wie in der Hauptstadtregion. #Regionalexpresszüge und -bahnen haben nach Angaben des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (#VBB) im Vorjahr mehr als 81 Millionen Reisende befördert – ein Plus von 5,2 Prozent gegenüber 2015 (77 Millionen Fahrgäste). Zum Vergleich: 2001 waren gerade einmal 42,6 Millionen Fahrgäste mit dem Regionalzug unterwegs. Die Schattenseite der Erfolgsstory: Immer öfter stoßen die Deutsche Bahn und die anderen Regionalzuganbieter an ihre Kapazitätsgrenzen. Vor allem auf Linien, die Berlin mit dem Umland verbinden, sind die Züge wegen der vielen Berufspendler und Studenten oft brechend voll.

Fahrgastzahlen in 16 Jahren nahezu verdoppelt

Angesichts dieser Entwicklung planen die Länder und der VBB nun spürbare Angebotsverbesserungen. So sollen auf den am stärksten nachgefragten Verbindungen künftig mehr Züge fahren. Und damit es weniger Verspätungen gibt, sind auch Veränderungen im bisherigen Liniennetz geplant. "Wachstum freut uns, denn es zeigt, dass das Angebot gut ist und nachgefragt wird, aber es bringt auch Probleme mit sich. Wir brauchen mehr Zugfahrten und mehr Flexibilität im Angebot", sagte dazu VBB-Chefin Susanne #Henckel.

Länder wollen auf wichtigen Linien mehr Angebot bestellen

Der große Wurf ist allerdings erst für Dezember 2022 vorgesehen. Dann läuft der Verkehrsvertrag für das "Netz #Stadtbahn" aus, zu dem die wichtigsten Linien in der Region Berlin-Brandenburg gehören, der RE1 (betrieben von den DB-Tochter Regio Nordost) sowie RE2 und RE4 (betrieben von der Ostdeutsche Eisenbahn Odeg). Die Länder Berlin und Brandenburg planen mit der Ausschreibung [neuer Name „#Elbe-Spree“] des Auftrags eine deutliche Angebotsausweitung, die Rede ist von drei Millionen Zug-Kilometer im Jahr. Ein spürbares Leistungsplus von fast 14 Prozent, legen die Züge aktuell rund 22 Millionen Kilometer im Jahr zurück. Der Milliarden-Auftrag wird nach Informationen der Berliner Morgenpost im November diesen Jahres europaweit ausgeschrieben. Damit haben die Bewerber genügend Zeit, sich entsprechende Angebote bei den Fahrzeugherstellern …

Regionalverkehr: Digital im Regio – Neue Angebote für Fahrgäste IT-Lösung im Pilotprojekt auf den Linien RE3 und RE5, aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/digital-im-regio-neue-angebote-fuer-fahrgaeste/1314104.html

Keine Zukunftsmusik mehr: Immer wissen, wo noch freie Sitzplätze und Stellflächen für Fahrräder sind, nie die Anschlüsse aus dem Blick verlieren und #WLAN nutzen. „Dieser Zug kann mehr“ – unter diesem Motto werden ab sofort Innovationen in einem gemeinsamen #Pilotprojekt#Digital im Regio“ von DB Regio #Nordost, der DB Fahrzeuginstandhaltung, dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) und den Ländern Berlin und Brandenburg getestet.

In zwei Zügen der Regionalexpresslinien RE3 (Stralsund – Berlin – Elsterwerda) und RE5 (Rostock / Stralsund – Berlin – Wünsdorf/Waldstadt) können die Fahrgäste nun Komponenten des neuen 
IT-Systems „Colibri“ erleben und bewerten. „Colibri“ steht für 
Coach Link for Broadband Information Exchange“ und wurde von der DB Fahrzeuginstandhaltung entwickelt.

Im Zentrum des Pilotprojekts steht die Verbesserung der Kundeninformation während der Reise – und damit eine Qualitätssteigerung ganz im Sinne des DB Programms Zukunft Bahn. „Colibri“ ermöglicht die Erfassung der Fahrgast- und Fahrräderanzahl in den Doppelstockwagen in Echtzeit. Fahrgäste können sich so über die App „Digital im Regio“ oder über Monitore am Fahrzeug informieren, wo noch freie Sitz- und Stellplätze sind.

Neben kostenfreiem WLAN in den Zügen werden den Kunden ein Entertainment-Paket des rbb (Rundfunk Berlin Brandenburg) sowie Spiele angeboten. Auf den neuen Monitoren sind zudem der Fahrtverlauf sowie Informationen zu den Anschlüssen zu sehen.

Die IT-Lösung ermöglicht perspektivisch auch, dass Züge schneller wieder aus Werkstätten auf die Schiene kommen – denn neben den genannten Vorteilen für den Fahrgast, werden durch Colibri auch Informationen über Mängel und Schäden schon von unterwegs vorgemeldet und sind bereits bekannt, bevor der Zug im Werk eintrifft.

Bis Ende Oktober werden die Ergebnisse aus dem Pilotprojekt gesammelt, danach entscheiden alle Beteiligten über einen möglichen Weiterbetrieb.

Straßenverkehr + Bus + S-Bahn: Verkehrssituation Pankow-Nord, aus Senat

www.berlin.de

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
Die Schriftliche Anfrage betrifft teilweise Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener
Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine
Antwort auf Ihre Frage zukommen zu lassen und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe
(BVG) AöR um Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwortung erstellt und
dem Senat übermittelt wurde. Sie wird nachfolgend gekennzeichnet wiedergegeben.
Frage 1:
Seit dem 24. April 2017 finden an der #Löffelbrücke in Berlin-Pankow Bauarbeiten statt. Die
Gesamtfertigstellung soll im I. Quartal 2020 erfolgen. Zusätzlich werden ab diesem Jahr die #B2 in Malchow
und die #A114 saniert. Wie stellt der Senat in diesem Zeitabschnitt sicher, dass ein bedarfsgerechter PKWVerkehrsfluss
trotz der #Baustellen gewährleistet wird?
Frage 2:
Welche konkreten Maßnahmen werden zur Aufrechterhaltung der #ÖPNV-Nutzung getroffen?
Antwort zu 1 und 2:
Auf der #Pasewalker Straße, der A 114 und der Dorfstraße sind während der dort
stattfindenden Baumaßnahmen folgende Verkehrsführungen geplant:
Der Neubau der Löffelbrücke erfolgt im Wesentlichen in drei Bauabschnitten, um die
Verkehrsführung während der Bauzeit für den KFZ-, Fußgänger-, Rad- und Tramverkehr
grundsätzlich aufrechterhalten zu können. Die alte Brücke wird in drei Teilabschnitten von
Osten nach Westen abgerissen und neu gebaut, wobei der Verkehr auf den jeweiligen
noch vorhandenen oder bereits neuen Bauwerksteilen überführt wird.
2
Auf der A 114 wird der Verkehr während der Bauzeit grundsätzlich mit je einer Fahrspur
pro Richtung auf der Autobahn aufrechterhalten. Für die Bucher-Straßen-Brücke wird für
die Dauer der Bauzeit eine zweispurige Behelfsbrücke errichtet, die den Verkehr
aufnehmen kann. Vertiefende Konzepte der Verkehrsführung sowohl für den öffentlichen
Straßenverkehr als auch für den Baustellenverkehr befinden sich gegenwärtig in
Bearbeitung und Abstimmung. Dazu ist eine Leistungsfähigkeitsuntersuchung zu erstellen,
die u. a. das Ziel hat, ein Vorbehaltsstraßennetz zu definieren, auf dem dann keine
planbaren Baumaßnahmen stattfinden dürfen. Etwaige Anpassungen von
Lichtsignalanlagen zur Erhöhung der Verkehrsqualität werden ebenso untersucht.
Während der Bauzeit der Baumaßnahme B 2 wird der Verkehr in Richtung Süden durch
die Dorfstraße geleitet. Nach Norden muss über die Rennbahnstraße, Romain-RollandStraße,
Blankenburger Straße, Heinersdorfer Straße und zuletzt über den Blankenburger
Pflasterweg zurück zur B 2 gefahren werden. Die BVG fährt jedoch mit ihren Bussen
weiterhin auch in Richtung Norden durch die Dorfstraße.
Die BVG AöR teilt hierzu mit: „Bei allen geplanten Maßnahmen, in deren Vorbereitung wir
einbezogen waren und auch sind, achten wir selbstverständlich auf die Befahrbarkeit mit
dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und sorgen ggf. für Bevorrechtigungen an
Ampelanlagen, Busspuren etc.“
Frage 3:
Kann trotz der Bauarbeiten der Deutschen Bahn am #Karower Kreuz ein bedarfsgerechter ÖPNV in
Blankenburg angeboten werden?
Frage 4:
Wie werden die Fahrzeiten der Ersatzbusse minimiert und welche Verbindungen werden angeboten?
Antwort zu 3 und 4:
Baumaßnahmen auf Strecken des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) gehen nahezu
immer auch mit Einschränkungen des Verkehrsangebotes einher. Die Minimierung dieser
Einschränkungen bzw. die Bereitstellung eines möglichst guten Ersatzangebotes ist Inhalt
von Abstimmungen zwischen den Eisenbahnverkehrsunternehmen, hier der #S-Bahn Berlin
GmbH, und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB), der im Auftrag der Länder
Berlin und Brandenburg die Angebotsplanung und das Vertragsmanagement für die
Leistungen im SPNV übernimmt.
Darüber hinaus bestehen mit den Buslinien 150, 154 und 158, die während der
Unterbrechungen des S-Bahn-Verkehrs auch mit dem Schienenersatzverkehr durch
Umsteigemöglichkeiten verknüpft werden, die gewohnten Fahrtmöglichkeiten.
Neben den Bauarbeiten am Karower Kreuz werden im Jahr 2017 und den Folgejahren
zahlreiche weitere Arbeiten im Verlauf der Bahnstrecke Berlin-Bernau durchgeführt,
insbesondere an Brücken sowie der Aufbau einer Lärmschutzwand zwischen Blankenburg
und Pankow. Hierbei ergeben sich unterschiedliche Sperrzustände, die häufig nur wenige
Stunden in der abendlichen Schwachverkehrszeit, Zeiträume im Tagesverkehr
weitgehend außerhalb der Hauptverkehrszeit, zum Teil aber auch ganze Wochenenden
oder längere Zeiträume an Werktagen umfassen. Abhängig von Dauer und Umfang der
Einschränkungen erfolgen in unterschiedlichem Maße Vorabstimmungen zu den
Ersatzkonzepten. Insbesondere bei mehrwöchigen Sperrungen, wie beispielsweise im 
3
Herbst 2017, werden neben S-Bahn Berlin GmbH und dem Verkehrsverbund Berlin
Brandenburg (VBB) sowie dem beauftragten Busunternehmen zahlreiche weitere
Institutionen in die Abstimmungen einbezogen, wie beispielsweise die BVG, die
Verkehrslenkung Berlin, das Bezirksamt Pankow und die Berliner Wasserbetriebe.
Die Detailabstimmungen zum Ersatzkonzept während der sechswöchigen Sperrung im
Herbst 2017 sind gegenwärtig noch nicht abgeschlossen. Nach derzeitigem Kenntnis- und
Abstimmungsstand werden die nachfolgenden Ersatzverkehrslinien für die
unterbrochenen S-Bahn-Abschnitte vorgesehen:
 Expressbus S 2 Pankow-Karow ohne Zwischenhalte (über Bundesautobahn [BAB]
114), für durchfahrende Fahrgäste
 Lokalbus S 2 Pankow-Karow mit Zwischenhalten, für Fahrgäste mit Start oder Ziel
im Bereich Blankenburg bzw. Pankow-Heinersdorf
 Bus S 8 Pankow-Birkenwerder mit Zwischenhalten
Darüber hinaus kann während der ersten und der letzten Woche der insgesamt
sechswöchigen Sperrung die S 2 aus Richtung Innenstadt noch bis/ab Blankenburg
geführt und auf diese Weise die Einschränkungen für die betroffenen Fahrgäste in diesem
Bereich reduziert werden.
Frage 5:
Wer wurde an den Planungen der Bauvorhaben beteiligt?
Antwort zu 5:
In den unterschiedlichen Phasen der Planung erfolgt die Einbeziehung aller
Versorgungsträger, Verkehrsunternehmen, Anlieger, Baulastträger und
Verkehrsbehörden.
Im Planungsprozess wurden Bürgerinformationsveranstaltungen zur Einbeziehung und
Information der interessierten Öffentlichkeit durchgeführt (B 2 und A 114). Darüber hinaus
sind Informationen über laufende und geplante Baumaßnahmen auf den Internetseiten
der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz verfügbar. Für die laufenden
Baumaßnahmen wird im Rahmen von Pressemitteilungen und
Anwohnerinformationsschreiben aktuell informiert.
Frage 6:
Welche Einschränkungen sind für Notfalldienste in Blankenburg während der Bauzeiten zu erwarten?
Antwort zu 6:
Die Rettungsdienste sind über die genannten Beteiligungs- und Informationsverfahren
über die Baumaßnahmen und die aktuellen Verkehrsführungen informiert und können
diese bei der Einsatzplanung entsprechend berücksichtigen.
4
Frage 7:
Wie ist der Zustand der Sellheimbrücke und ist anzunehmen, dass diese bis 2020 ebenfalls saniert werden
muss?
Antwort zu 7:
Die Sellheimbrücke hat gemäß aktuellem Prüfbericht eine Zustandsnote von 3,0 (gemäß
der Richtlinie zur einheitlichen Erfassung, Bewertung, Aufzeichnung und Auswertung von
Ergebnissen der Bauwerksprüfung nach DIN 1076). Fahrbahn, Schutzbeton und
Abdichtung sind schadhaft, an den Widerlagern und Flügelwänden befinden sich Risse
und Betonabplatzungen mit freiliegender Bewehrung. Die zulässige
Höchstgeschwindigkeit auf der Brücke beträgt 30 km/h. Das Bauwerk wird gemäß DIN
1076 weiterhin geprüft und überwacht. Mittelfristig (nach 2020) ist ein Ersatzneubau
geplant.
Berlin, den 29.05.2017
In Vertretung
S t e f a n T i d o w
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz