Bahnhöfe + barrierefrei: Barrierefrei unterwegs auf der Wriezener Bahn Vier Stationen modernisiert, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Barrierefrei-unterwegs-auf-der-Wriezener-Bahn-3244390?contentId=1317082

Ministerin würdigt Erfolg • Erhöhung der Kapazitäten im #Pendlerverkehr

Das Reisen mit der #RB25 ist ab heute einfacher. Innerhalb von nur zwei Jahren plante und modernisierte die Deutsche Bahn die vier Stationen #Ahrensfelde Nord, #Blumberg, #Seefeld (Mark) und #Werneuchen an der #Wriezener Bahn. Mit einer Sonderzugfahrt von Berlin #Ostkreuz – ab Dezember neuer Endbahnhof der Regionalbahn-Linie 25 – entlang der Strecke und einem Festakt in Werneuchen wurde heute die Inbetriebnahme der vier modernisierten und barrierefreien Stationen gefeiert.

Kathrin #Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg: „Ich freue mich, dass die Züge entlang der Wriezener Bahn jetzt #barrierefrei erreichbar sind. Das ist wichtig für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, für Familien oder Reisende mit schwerem Gepäck. Wir wollen, dass Bahn fahren attraktiv ist, um noch mehr Menschen zu motivieren vom Auto in die Bahn zu steigen. In der Mobilitätsstrategie des Landes ist die Umsetzung der Barrierefreiheit ein wichtiges Ziel. Mit den barrierefreien Zugängen auf der Wriezener Bahn kommen wir diesem Ziel wieder ein Stück näher. Das Umbauprogramm ist gleichzeitig ein Beitrag zum Erhalt der Bahnhöfe.“

Detlef Bröcker, Geschäftsführer der Niederbarnimer Eisenbahn: „Dank der Modernisierung der Bahnsteige und Gleisanlagen wird der Pendlerverkehr wird für die Fahrgäste der RB 25 komfortabler und sicherer. Gleichzeitig sind die Fahrgastzahlen im Pendlerverkehr gestiegen und wir gehen von einer weiteren Steigerung aus. Mit dem Ende der Baumaßnahmen erweitert die Niederbarnimer Eisenbahn daher zu den Hauptverkehrszeiten die Sitzplatzkapazitäten auf der RB 25. Die Niederbarnimer Eisenbahn trägt damit der Aufnahme des Siedlungsgebietes Werneuchen in den Landesentwicklungsplan Rechnung und stärkt auf diese Weise die Attraktivität der Gemeinden entlang der RB 25 sowie den Regionalbahnverkehr ins Berliner Umland.“

Die Bahnsteige an der Wriezener Bahn sind nun einheitlich 76 Zentimeter hoch, mit neuem Bahnsteigbelag und einem Blindenleitsystem versehen. Die Zugänge wurden angepasst, die Beleuchtung erneuert sowie ein besserer Wetterschutz und die Kundeninformation über Dynamische Schriftanzeiger geschaffen.

Der Bund stellte 2016 im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms Barrierefreiheit insgesamt 160 Millionen Euro für zwei Jahre bereit, um Qualität und Service an 108 kleineren Bahnstationen zu verbessern. Die Länder beteiligten sich zur Hälfte an den Kosten. Die Kofinanzierung in Brandenburg wird durch das kommunale Investitionsprogramm gesichert. Insgesamt stehen 15 Bahnhöfe auf der Liste, von denen neun bereits fertig sind und sich sechs in der Umsetzung befinden.

S-Bahnlinie 5 – Situation in Mahlsdorf, Kaulsdorf, Biesdorf und Wuhletal, aus Senat

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Frage 1:
Wie viele #Zugausfälle und wie viele #Zugverspätungen auf der #S-Bahnlinie 5 gab es 2016, 2017 und im 1.
Quartal 2018 und was waren die Gründe?
Antwort zu 1:
Abrechnungsbasis der Verkehrsverträge sind die erbrachten Zugkilometer. Darauf wird
auch in der Antwort Bezug genommen. Im Zeitraum Januar 2016 bis März 2018 sind
502.000 Zugkilometer auf der Linie #S5 ausgefallen, dies entspricht einer Ausfallquote von
7,3 %. Die Angaben beinhalten eine Kumulation von Minderleistungen sowie
baubedingten Ausfällen und Mehrleistungen ausschließlich im Land Berlin.
Die Ursachen für die nicht geleisteten Zugkilometer sind vielfältig und werden in der
Abrechnung der Verkehrsverträge nach planmäßigen sowie unplanmäßigen
Abweichungen unterschieden.
Für die planmäßigen Leistungsabweichungen ist auf das umfangreiche #Baugeschehen der
letzten Jahre zu verweisen, die auch die Linie S5 betreffen. Als Beispiele für lang
andauernde #Totalsperrungen sind im Land Berlin die Ausrüstung der #Stadtbahn mit dem
#Zugbeeinflussungssystem (#ZBS) oder das Großprojekt #Ostkreuz anzuführen. Im Land
Brandenburg gab es zudem umfangreiche planmäßige Sperrungen aufgrund der
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#Entflechtungsmaßnahme der S-Bahn und Fernbahn im Bereich Bahnhof #Strausberg
(Vorstadt) sowie Maßnahmen zur Grunderneuerung der Infrastruktur.
Häufigste Ursachen für unplanmäßige Ausfälle und Verspätungen waren Störungen an
den Fahrzeugen und Personalprobleme. Die zweitgrößte Gruppe bilden die
Störungsereignisse im Bereich der Netzinfrastruktur, die durch die DB Netz AG
verantwortet werden. Dies betrifft hauptsächlich Störungen der Leit- und
Sicherungstechnik. Bei den durch externe Einflüsse verursachten Störungen dominieren
Fremdeinwirkungen wie z.B. Notarzteinsätze in Zügen oder auf Bahnsteigen und
polizeiliche Anordnungen von Gleissperrungen zur Schadensverhütung, beispielsweise
infolge des Aufenthalts von Personen im Gleis, aber auch polizeiliche Ermittlungen nach
gefährlichen Ereignissen oder Straftaten.
Die DB AG teilt zur Frage 1 mit:
„Die Analyse ergab als Hauptstörfaktoren
– Triebfahrzeugstörungen
im Jahr 2016 und 2017 je 39 %, im 1. Quartal 2018 36 % der analysierten
Störfälle
– externe Einflüsse
im Jahr 2016 19 %, im Jahr 2017 14 %, im 1. Quartal 2018 13 % der analysierten
Störfälle
– Störungen an der Leit- und Sicherungstechnik / Fahrbahn
im Jahr 2016 10 %, im Jahr 2017 9 %, im 1. Quartal 2018 8 % der analysierten
Störfälle“.
Frage 2:
Welche Strafzahlungen musste die S-Bahn hierfür leisten?
Antwort zu 2:
Die Länder kürzen ihre finanziellen Beiträge und mindern die Vergütung gemäß den
Regelungen der Verkehrsverträge. Bei Änderungen des Verkehrsangebots sowie
Leistungsstörungen, die zu einer erheblichen Verringerung des tatsächlichen finanziellen
Beitrags für das jeweilige Kalenderjahr führen, wurden die Landeszuschüsse einbehalten
und die monatlichen Abschlagszahlungen angepasst. Im Jahr 2016 beläuft sich der
Einbehalt für das Land Berlin auf 4,9 Mio. Euro und im Jahr 2017 (enthält Daten bis
einschließlich 14.12.2017) auf 3,8 Mio. Euro. Die angegebenen Werte sind vorläufig und
können sich nach Erstellung der Schlussabrechnungen für die betreffenden Jahre noch
verändern.
Frage 3:
Welche Maßnahmen zur Steigerung der Zuverlässigkeit auf der S-Bahnlinie 5 wurden bereits unternommen
und welche sind geplant?
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Antwort zu 3:
Es wurden in Zusammenhang mit der netzweit nicht zufriedenstellenden Zuverlässigkeit
mehrere Gespräche mit der S-Bahn Berlin GmbH geführt. Dabei wurden die Ursachen der
Qualitätsmängel und Gegensteuerungsmaßnahmen mit der S-Bahn Berlin GmbH
besprochen. Infolge dieser Gespräche haben die DB-Unternehmen ein umfangreiches
Maßnahmenpaket zur Qualitätssteigerung vorbereitet, das am 18. Juli 2018 öffentlich
vorgestellt wurde. Es wird geprüft werden, ob diese Maßnahmen auch auf die
Zuverlässigkeit der Linie S5 Einfluß haben.
Die DB AG teilt zu Frage 3 mit:
„Gegenwärtig finden umfangreiche Baumaßnahmen auf dem gesamten Linienast der S5
statt. Insbesondere im Bereich der S5-Ost werden zur Einführung des neuen
Zugbeeinflussungssystem ZBS bauvorbereitende Maßnahmen durchgeführt. ZBS löst das
bis dato vorhandene mechanische Fahrsperrensystem als Zugsicherung in diesem Bereich
ab. Die Voraussetzung für das neue Zugbeeinflussungssystem ist eine moderne
ESTW-Technik (Elektronische-Stellwerke). Bei Einführung ZBS werden somit alle Alt-
Stellwerke elektromechanischer Bauart durch ESTW-Technik auf dem kompletten
Linienast der S5 ersetzt. Die Inbetriebnahme für das neue Zugbeeinflussungssystem ist
für das Jahr 2020 laut abgestimmten Migrationskonzepts zwischen dem
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der DB Netz AG
vorgesehen.
Ein verändertes Betriebsprogramm seit Fahrplanwechsel 12/2017 führte zusätzlich zu
technischen Problemen an der Bahnübergangsanlage in Berlin-Mahlsdorf. Im Dezember
2018 wird die Anlage mit komplexen Anlagenteilen erneuert. Die dafür erforderliche
Planung und Materialisierung wurde abgeschlossen. Mit Beendigung aller Baumaßnahmen
erfolgt eine Steigerung der Zuverlässigkeit auf dem gesamten Linienast der
S5.
Die Inbetriebnahme der Viergleisigkeit Ostbahnhof – Ostkreuz im Dezember 2018 mit einer
zusätzlicher Wendeanlage in Warschauer Straße wird die Betriebsqualität verbessern, da
die Chancen einer planmäßigen Betriebsführung durch die erweiterte Infrastruktur erhöht
und ein operatives Eingreifen bei Störungen durch die flexible Infrastruktur erleichtert wird.
Zur Stabilisierung der Fahrzeugflotte laufen langfristig bis 2025 die Programme zum
Weiterbetrieb der Baureihe (BR) 480 und 485, sowie das Programm Langlebigkeit BR 481.
Aus letzterem wird die Maßnahme Umrüstung der Elektronikschrankbelüftung aufgrund
des hohen Störungsaufkommens vorgezogen. Darüber hinaus werden kurz- bis
mittelfristig mehrere Maßnahmen für die Hauptstörungsbilder umgesetzt. Zu diesen zählen
Türstörungen sowie Störungen der fahrzeugseitigen technischem Komponenten des
Zugbeeinflussungssystems.“
Frage 4:
Wie viele Ein- und Aussteiger gibt es jeweils an den Haltepunkten Wuhletal, Biesdorf, Kaulsdorf und
Mahlsdorf im Jahr 2016, 17 und im 1. Quartal 2018?
Frage 5:
Wie bewertet der Senat die Entwicklung der Fahrgastzahlen auf der S-Bahnlinie 5?
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Antwort zu 4 und zu 5:
Für das S-Bahn-Netz in Berlin und Umgebung liegen keine jährlichen, linien- oder
stationsbezogenen Nachfragedaten vor. Verkehrserhebungen nach der sogenannten
RES-Systematik (RES=Reisendenerfassungssystem) wurden zuletzt in den Jahren 2012
und 2008 durchgeführt. Eine aktuelle, stationsscharfe RES-Erhebung zur
Verkehrsnachfrage wird derzeit (im Verlauf des Jahres 2018) durchgeführt. Ihre
Ergebnisse liegen noch nicht vor. Die Entwicklung der Verkehrsnachfrage der Linie S5 in
den zurückliegenden Jahren kann erst nach Vorliegen der Ergebnisse dieser aktuell in
Durchführung befindlichen Verkehrserhebung detaillierter bewertet werden, voraussichtlich
im Jahr 2019. Grundsätzlich kann aber eingeschätzt werden, dass die Verkehrsnachfrage
der S-Bahn-Linie S5, wie auch des übrigen Netzes, eine steigende Tendenz aufweist.
Mit der RES-Erhebung des Jahres 2012 wurde für den angefragten Streckenabschnitt der
nachfolgende Nachfragewert ermittelt:
S5 Biesdorf – Mahlsdorf: rund 49.800 Fahrgäste
(Tagessumme der Ein- und Aussteiger aller Stationen des betreffenden Abschnitts an den
Verkehrstagen Montag bis Donnerstag)
Darüber hinaus wird durch die S-Bahn Berlin GmbH jährlich ein Nachfragewert für das
Gesamtnetz (Unternehmensbeförderungsfälle) ermittelt und veröffentlicht. Dieser weist im
Zeitraum 2012 bis 2016 insgesamt eine Steigerungsrate von rund 9 Prozent auf.
Wenngleich dieser Nachfragezuwachs nicht homogen über das Gesamtnetz verteilt ist, so
gibt der angegebene Wert dennoch durchaus einen Anhaltspunkt für die Entwicklung der
Verkehrsnachfrage auch im hier angefragten Streckenabschnitt.
Frage 6:
Von welchen Prognosen für die Entwicklung der Fahrgastzahlen auf der S-Bahnlinie 5 geht der Senat aus?
Antwort zu 6:
Der Senat geht bei der Aufstellung des Nahverkehrsplans Berlin 2019-2023 von einer
weiter steigenden Nachfrageentwicklung im Gesamtnetz der S-Bahn und damit auch auf
der Linie S5 aus.
Berlin, den 06.08.2018
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

S-Bahn: „Vorsicht an den Türen im Zug“: S-Bahn Berlin testet automatische Öffnung Pilotprojekt für mehr Pünktlichkeit zwischen Ostkreuz und Hauptbahnhof ab 23. Juli 2018 täglich von 6 bis 20 Uhr aus S-Bahn

https://sbahn.berlin/das-unternehmen/presse/pressemitteilungen-pressearchiv/pressemitteilungen/vorsicht-an-den-tueren-im-zug-s-bahn-berlin-testet-automatische-oeffnung/

#Sekundenjagd auf der #Stadtbahn: Die Berliner #S-Bahn testet seit heute das automatische Öffnen von Türen zwischen #Ostkreuz und Hauptbahnhof. Ziel ist es, dass die Fahrgäste schneller entlang des gesamten Zuges aus- und einsteigen und die Züge #pünktlich abfahren können.

„Auf der Stadtbahn ist die Taktung mitunter sehr eng, die Züge fahren teilweise im Abstand von gut zwei Minuten. Hat ein Zug Verspätung, wirkt sich das schnell auf die nachfolgenden Bahnen aus. Für uns zählt also an den Haltebahnhöfen jede Sekunde“, erklärt Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin, den Versuch.

Für die Kunden heißt das: In der Regel kein Knopfdruck mehr zwischen 6 und 20 Uhr bei rund 600 Zügen, der Triebfahrzeugführer soll während dieser Zeit die Türen öffnen. Vor Einfahrt in die betroffenen Bahnhöfe erfolgt jeweils die Ansage „Achtung, Türen können automatisch öffnen“. An den Bahnhöfen selbst werden Fahrgäste per Ansagen auf Deutsch und Englisch gebeten, die gesamte Länge des Zuges zum Einsteigen zu nutzen. Außerdem machen Plakate mit dem Hinweis „Vorsicht an den Türen im Zug“ (ebenfalls Deutsch und Englisch) auf die Maßnahme aufmerksam.

Das Pilotprojekt „Zentrales Türen öffnen“ ist Teil des Programmes S-Bahn PLUS, in dem die Deutsche Bahn rund 180 Punkte für mehr Pünktlichkeit, Qualität und Service bündelt. Mehr als 30 Millionen Euro setzt die DB hier ein.

S-Bahn PLUS auf Bahnhofstour – hier stellen DB-Manager den Fahrgästen die Qualitätsoffensive vor:

7. August, 17.00 bis 18.30 Uhr: Südkreuz
9. August, 17.00 bis 18.30 Uhr: Zoologischer Garten
15. August, 17.00 bis 18.30 Uhr: Ostkreuz
17. August, 16.00 bis 17.30 Uhr: Potsdam Hauptbahnhof
21. August, 17.00 bis 18.30 Uhr: Potsdamer Platz
Alle Infos finden Sie auch online unter sbahn.berlin/qualitaet

S-Bahn + Regionalverkehr: Landesregierung gegen S-Bahn nach Ludwigsfelde, aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Teltow-Flaeming/Ludwigsfelde/Landesregierung-gegen-S-Bahn-nach-Ludwigsfelde

#Ludwigsfelde soll laut Landesregierung keinen #S-Bahn-Anschluss bekommen. Das Wirtschaftszentrum im Kreis Teltow-Fläming hat täglich mehr als 20 000 Pendler von und nach Berlin.
Ludwigsfelde

Ludwigsfelde, das wirtschaftliche Zentrum im Kreis Teltow-Fläming, bekommt keinen S-Bahn-Anschluss. Das ist die Antwort Landesregierung auf eine entsprechende Anfrage des CDU-Landtagsmitglieds und Verkehrsausschuss-Vorsitzenden Danny Eichelbaum zur Idee einer #S-Bahnverlängerung bis nach Ludwigsfelde. Wie berichtet hatte Bürgermeister Andreas Igel (SPD) dies gefordert, nachdem sein Parteikollege und Ministerpräsident Dietmar Woidke die Verlängerung der S-Bahn von Blankenfelde über Dahlewitz nach #Rangsdorf gegeben hatte.
Ab 2022 pro Stunde drei Mal Ludwigsfelde-Berlin

Das Land sieht wegen der vorhandenen Bahnverbindungen keinen Bedarf für eine #S-Bahn bis Ludwigsfelde: Auf der Anhalter Bahn verkehren Züge halbstündlich von und nach Berlin, auf der Strecke Potsdam – Schönefeld wird Ludwigsfelde mit dem Haltepunkt #Struveshof stündlich in beide Richtungen angefahren.

Zudem werde bei den sogenannten Korridor-Untersuchungen mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg der Bedarf einer Verbindung von der Anhalter Bahn zum Flughafen gesehen und mit der Vergabe des #Elbe-Spree-Netzes werde es ab Dezember 2022 eine zusätzliche Verbindung Ludwigsfelde – #BER im Stundentakt geben, die ab Dezember 2025 nach #Ostkreuz erweitert wird. Das seien dann drei Zugverbindungen zwischen Ludwigsfelde und Berlin pro Stunde und …

Straßenbahn: Berlins neue Tram-Projekte kommen voran Für drei Tram-Projekte laufen jetzt die Planverfahren, nur die Verlängerung der Tram 62 lässt noch auf sich warten. Eine Zwischenbilanz. , aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/nahverkehr-in-berlin-berlins-neue-tram-projekte-kommen-voran/22756350.html

Das Ziel ist ehrgeizig. Noch in dieser Legislaturperiode, die im Herbst 2021 endet, will der rot-rot-grüne Senat drei #Straßenbahnstrecken eröffnen: die Verlängerung vom Hauptbahnhof zum #U-Bahnhof #Turmstraße, die neue Trasse am #Ostkreuz und den #Lückenschluss zwischen #Adlershof und #Schöneweide. Für diese Vorhaben laufen inzwischen die #Planfeststellungsverfahren. Vom vierten vereinbarten Vorhaben – der Verlängerung der Tram #62 in #Mahlsdorf bis vor den Bahnhof – ist kein Planverfahren in Sicht. Klagen sind in allen Zeitplänen noch nicht berücksichtigt.
Turmstraße

Die Einwendungen gegen das Projekt wurden nach Angaben der BVG bearbeitet und an die Planfeststellungsbehörde übergeben. Diese muss die Antworten nun prüfen und einen so genannten Erörterungstermin festlegen, auf dem die Einwender erfahren, wie ihre Anregungen und Bedenken berücksichtigt worden sind. Wie viele es gab, teilte die BVG nicht mit. Auf Informationsveranstaltungen hatte es kaum Kritik an den Plänen gegeben.

Der Erörterungstermin soll noch in diesem Jahr stattfinden. 2019 sollen Leitungsarbeiten erfolgen, 2020 die Gleise gelegt und die fünf Haltestellen gebaut werden. Ende des Jahres soll alles fertig sein. Die 2,1 Kilometer lange Strecke soll rund 20 Millionen Euro kosten. Die Planer rechnen mit rund 10.000 Fahrgästen täglich. In der Hauptverkehrszeit sollen die Bahnen der Linie M 10 alle fünf Minuten fahren.
Ostkreuz

Beim Verlegen der Gleise aus der rund 400 Meter entfernten Boxhagener Straße an den Bahnhof Ostkreuz heran sind die Hürden besonders hoch. Rund 800 Einwendungen hat es gegeben; davon trafen nach Angaben der BVG 500 über …

S-Bahn: Situation auf der S75, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Ist gewährleistet, dass ab Dezember 2018 die ungünstige #Umsteigesituation für Fahrgäste der #S75 am
#Ostbahnhof beendet wird und Fahrgäste beim Umsteigen nicht mehr auf einen anderen Bahnsteig wechseln
müssen? Falls nicht, welche Gründe sind dafür ausschlaggebend und welche Anstrengungen werden
unternommen, um die ungünstige Umsteigesituation zu beenden?
Frage 2:
Inwiefern ist vorgesehen, die Linie S75 künftig generell parallel mit der #S3 oder der #S9 in einem Bahnhof auf
einem Bahnsteig ankommen zu lassen, um die Umsteigebedingungen für Fahrgäste zu verbessern?
Frage 3:
Welche Bedingungen müssten erfüllt werden, um diese Umsteigesituation zu erreichen und welche
Auswirkungen hätte das auf das Gesamtgefüge der Linien?
Antwort zu 1 bis 3:
Vorab ist zu erwähnen, dass die Linie S75 bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt (mit
Führung zum #Bahnhof #Ostkreuz) in stadteinwärtiger bzw. in stadtauswärtiger Richtung
einen Umstieg zu/von der Linie S3 am gleichen Bahnsteig im Bahnhof Ostkreuz
2
ermöglicht. Die Ausnahme bilden die Fahrten der Linie S75, die in der Nebenverkehrszeit
bereits in Lichtenberg enden. Fahrplanseitig besteht jedoch die kürzeste Übergangszeit
zwischen der Linie S5 und der Linie S75 – hier ist ein Umstieg am gleichen Bahnsteig an
den derzeit gemeinsam bedienten Stationen Friedrichsfelde Ost, Lichtenberg,
Nöldnerplatz und Ostkreuz möglich. Auch ein bahnsteiggleicher Übergang zwischen der
Linie S75 und S7 ist bereits derzeit an den Stationen Springpfuhl, Friedrichsfelde Ost,
Lichtenberg, Nöldnerplatz und Ostkreuz möglich.
Zur Situation ab Dezember 2018 teilt die DB AG mit: „Ab Dezember 2018 wird die Linie
S75 nach Ostbahnhof verlängert und muss dort aufgrund kurzer Wendezeiten am
Bahnsteig und nicht in der Kehranlage wenden. Damit die Züge der S75 aus dem Osten
am selben Bahnsteig enden, wenden und in die Gegenrichtung zurück fahren können,
muss für die Weiterfahrt nach Westen mit der S3 oder S9 der Bahnsteig gewechselt
werden. Diese Situation wird dadurch deutlich entschärft, dass der Fahrgast an den
vorangehenden Stationen am selben Bahnsteig in die weiter nach Westen fahrenden Züge
der S3 und S5 [und S7] bzw. ab Warschauer Straße auch der S9 umsteigen kann und
hierauf in der elektronischen Fahrplanauskunft auch hingewiesen wird. Der Umstieg an
einer vorangegangenen Station schafft somit bereits Abhilfe und macht den Wechsel der
Bahnsteige im Ostbahnhof entbehrlich.“
Ergänzend ist mitzuteilen, dass eine parallele Ankunft bzw. Abfahrt der Linie S75 mit den
Linien S3 und S9 fahrplanseitig nicht umgesetzt werden kann, da bereits die Linien S3
(Stammzuggruppe) und S9 aufgrund ihrer gemeinsamen Führung nach Spandau
zueinander vertaktet verkehren und sich im Abschnitt Ostbahnhof – Spandau zu einem
annähernden 10-Minuten-Takt überlagern. Die am Ostbahnhof beginnenden bzw.
endenden Züge der S3 (Tageszuggruppe) verkehren somit zeitlich parallel zur Linie S9
und ermöglichen in Warschauer Straße bzw. Ostbahnhof kurze Übergangszeiten am
gleichen Bahnsteig zur Fahrt aus/in Richtung Spandau.
Frage 4:
Wie wird gewährleistet, dass die vermehrten Ausfallzeiten der S75 in jüngster Vergangenheit deutlich
reduziert werden und die Linie für die Fahrgäste wieder attraktiver gestaltet wird? Welche Gespräche führt
der Senat hierzu mit der S-Bahn?
Antwort zu 4:
Die DB AG teilt hierzu mit: „Mit Inbetriebnahme der vier-gleisigen Infrastruktur am
Ostkreuz [bis Ostbahnhof] wird es eine deutliche Entspannung vor Ort geben bzw.
[werden] die Möglichkeiten der Disposition im Störungsfall auch zu Gunsten der S75
erweitert.“
Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hat die S-Bahn Berlin GmbH
und die DB Netz AG in 2018 aufgrund des insgesamt nicht zufriedenstellenden
Pünktlichkeits- und Zuverlässigkeitsniveaus regelmäßig aufgefordert, in persönlichen
Gesprächen auf Leitungsebene die eingeleiteten und geplanten Aktivitäten zur
Verbesserung der Situation darzustellen. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB)
wurde in diese Gespräche ebenfalls eingebunden. Die DB AG hat die Dringlichkeit, die
Qualität des S-Bahn-Verkehrs substanziell zu verbessern, erkannt und ein
geschäftsfeldübergreifendes Qualitätsprogramm gestartet, in dessen Rahmen die S-Bahn
Berlin GmbH und die zuständigen Infrastrukturunternehmen der DB AG bestehende
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Problemursachen netzweit vertiefend untersuchen, Lösungsansätze erarbeiten und
umsetzen sollen.
Berlin, den 31.05.2018
In Vertretung
Jens-Holger Kirchner
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bahnhöfe: Tor zum Osten Erst Frankfurter Bahnhof, dann Hauptbahnhof, jetzt Ostbahnhof – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/tor-zum-osten-erst-frankfurter-bahnhof–dann-hauptbahnhof–jetzt-ostbahnhof-30433792

Vorsicht an der Bahnsteigkante! Taubendreck. Nicht nur auf dem Boden hinterlassen die Vögel Spuren. Viele Scheiben der beiden Kuppeldächer, die sich über die Halle wölben, sind blind von ihren Geschäften.

Bitte Vorsicht bei der Einfahrt des Zuges! Die #Regionalbahn nach Frankfurt/ Oder rollt auf Gleis 1 ein. In zwei Minuten fährt sie weiter. Ein paar Reisende, allen voran Pendler, steigen aus, ein paar steigen zu. In den Wagen sind viele Plätze frei.

Frei sind auch die anderen vier Gleise für den Fern- und Regionalbahnverkehr. Nur die #S-Bahn, die auf vier Gleisen verkehrt, ist im Minutentakt in Bewegung. Ansonsten ist an diesem späten Freitagvormittag wenig los.
#Ostbahnhof wechselte häufig den Namen

Was herrschte einst für ein Verkehr in diesem Bahnhof, der so oft seinen Namen wechselte wie kein anderer in Berlin, zum vorerst letzten Mal vor 20 Jahren, am 24. Mai 1998.

Am Gleis 1 am südöstlichen Ende der Bahnhofshalle gibt eine Tafel schwarz auf messingfarben Auskunft, wie der Bahnhof schon hieß: von 1842 bis 1881 #Frankfurter Bahnhof, 1881 bis 1950 #Schlesischer Bahnhof, 1950 bis 1987 Ostbahnhof und 1987 bis 1998 #Hauptbahnhof, und seit 1998 heißt er wieder Ostbahnhof.

Der Ostbahnhof ist nach Hauptbahnhof und Bahnhof #Südkreuz der drittgrößte Berlins. Was aber seine Nutzung angeht, liegt er nur auf Platz zehn; selbst auf den Bahnhöfen #Lichtenberg, #Ostkreuz und #Friedrichstraße ist mehr los. In seiner langen Geschichte hingegen ist reichlich was los.
Als westlicher Endpunkt der Eisenbahn nach #Frankfurt (Oder) nimmt der Frankfurter Bahnhof #1842 seinen …

Straßenbahn: Hunderte Beschwerden Bürger wehren sich gegen geplante Tram in Friedrichshain – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/hunderte-beschwerden-buerger-wehren-sich-gegen-geplante-tram-in-friedrichshain-29853156?dmcid=nl_20180312_29853156

Das Projekt, im dicht besiedelten Friedrichshain eine #Straßenbahnstrecke zum Bahnhof #Ostkreuz zu bauen, stößt auf Gegenwind. Viele Bürger und Institutionen haben Einwendungen geäußert, die nun von der Senatsverkehrsverwaltung und den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) ausgewertet werden.

Es geht um den Plan, den wichtigsten Nahverkehrsknoten im Osten von Berlin besser ans Liniennetz der BVG anzubinden. Die geplante 1240 Meter lange Straßenbahnstrecke soll von der #Boxhagener Straße zur #Marktstraße führen – über #Holtei- und #Sonntagstraße. Zwei Linien sollen dort verlaufen, die #21 und die neue #22. Senat und BVG hoffen, dass Ende 2020, spätestens 2021 die ersten Bahnen rollen.

Inzwischen hat das #Planfeststellungsverfahren, das zur Genehmigung führen soll, begonnen. Bis Anfang Februar lagen die Pläne aus, danach war zwei Wochen Zeit für Einwendungen. Davon wurde reichlich Gebrauch gemacht, wie die Berliner Zeitung von Behördensprecher Matthias Tang erfuhr.

Mitte Februar lagen zum #Straßenbahnprojekt Ostkreuz rund 800 Einwendungen von Bürgern vor, davon etwa 500 über zwei Sammellisten, teilte Tang mit. Von „Trägern öffentlicher Belange“, zu denen die Behörden gezählt werden, kamen fünf Einwendungen. In 17 Fällen äußerten sich Unternehmen, die Leitungen betreiben. Auch zwei anerkannte Naturschutzverbände äußerten …

Bahnhöfe: Bahn frei für schönere Bahnhöfe in Berlin An der Warschauer Straße öffnet ein neues Empfangsgebäude, in Charlottenburg gibt es mehr Farbe. aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article213520121/Bahn-frei-fuer-schoenere-Bahnhoefe-in-Berlin.html

Berlin. Margret Hager ärgert sich sehr über die Deutsche Bahn: Bereits seit Oktober 2016 ist der #Bahnhof #Lichterfelde Ost eine Baustelle. In der Bahnhofshalle hängen Planen unter der undichten Decke, die durchnässten Wände sind an mehreren Stellen aufgemeißelt und die gut 40 Fahrradabstellplätze im Durchgang demontiert worden. Doch inzwischen seien etliche Wochen vergangen, seit sie zuletzt Bauarbeiter in dem Gebäude gesehen hat. "Unter einer Renovierung stelle ich mir wirklich etwas anderes vor", sagte die Frau aus Lichterfelde. Doch nun besteht Hoffnung. Der wichtige Umsteigebahnhof, an dem sowohl Züge der Berliner S-Bahn (Linien S25 und S26), als auch Regionalzüge auf vier verschiedenen Linien halten, gehört zu den Stationen, in die die Bahn in diesem Jahr kräftig investieren will.

Lichterfelde Ost: Am Bahnhof Lichterfeld Ost war bei Inspektionen entdeckt worden, dass die #Dachkonstruktion und die #Tunnelabdeckung nicht mehr dicht sind. Eindringendes Wasser hat zu erheblichen Schäden geführt. Die Dachkonstruktion der Bahnhofshalle und der Tunnel zwischen den Gebäuden selbst müssen neu abgedichtet werden. Solche Arbeiten können allerdings nicht in der kalten Jahreszeit ausgeführt werden, begründete ein Bahnsprecher den Stillstand auf der Baustelle. Nachdem im Vorjahr der Tunnelbereich zwischen Fern- und S-Bahn "vollumfänglich" abgedichtet wurde, soll in diesem Jahr die Tunnelanlage unterhalb der S-Bahntrasse saniert werden. Der Hauptteil der Arbeiten ist in der Zeit vom 5. Juli bis 20. August vorgesehen, so der Bahnsprecher. Aus bautechnischen Gründen könne aber erst im Anschluss an die Abdichtungen mit den Arbeiten im Innenraum begonnen werden. Wie lange die Sanierung insgesamt dauert, lässt die Bahn allerdings weiterhin offen.

#Ostkreuz: Seit nunmehr zwölf Jahren schon wird der Bahnhof Ostkreuz modernisiert, eigentlich aber an alter Stelle komplett neu aufgebaut. Die Arbeiten wurden im Vorjahr weitgehend abgeschlossen, aber eben nicht vollständig. So fehlt etwa noch der #Regionalbahnsteig für die sogenannte #Ostbahn, an dem ab Fahrplanwechsel am 9. Dezember die Regionalzüge in Richtung #Templin, #Werneuchen oder #Küstrin (Kostrzyn) abfahren und ankommen sollen. Damit die historische #Brademann-Fußgängerbrücke wieder komplett aufgebaut werden kann, muss bis Ende Mai auch noch der unterirdische #Vorsorgebau für die #A100-Verlängerung in …

Bahnhöfe: Auf das Gleis gesetzt: Sven Heinemann schrieb Buch über das Ostkreuz, aus Berliner Woche

http://www.berliner-woche.de/friedrichshain/verkehr/auf-das-gleis-gesetzt-sven-heinemann-schrieb-buch-ueber-das-ostkreuz-d143217.html

Sven #Heinemann ist SPD-Abgeordneter für Friedrichshain. Die derzeitige Situation seiner Partei und das Agieren mancher Genossen macht auch ihm derzeit wenig Freude. Sven Heinemann hat aber noch ein anderes Faible: Die Friedrichshainer Geschichte. Zusammen mit dem Eisenbahnfotografen Burkhard #Wollny hat er jetzt das Buch "Mythos #Ostkreuz" vorgelegt.
Nach Veröffentlichungen über die Kolonie Boxhagen sowie die Unternehmerfamilie Hirschmann, deren Betrieb sich einst auf dem heutigen Freudenberg-Areal befand, ist das bereits Heinemanns drittes Werk.

Wie der Titel schon andeutet, steht der gleichnamige #Eisenbahnknotenpunkt im Mittelpunkt. Aber Mythos Ostkreuz geht darüber hinaus. Entstanden ist eine Chronologie des Schienenverkehrs in Friedrichshain und Umgebung von seinen Anfängen bis heute. Mit 272 Seiten und einem Gewicht von 2,5 Kilogramm ist es dann auch entsprechend dick und schwer geworden.

Anlass dafür waren zum einen zahlreiche Jubiläen in 2017: 175 Jahre Ostbahnhof, 150 Jahre RAW-Gelände. Auch die Anfänge am Ostkreuz ließen sich am Jahr 1842 festmachen, sagt Sven Heinemann. Und dass der inzwischen mehr als zehnjährige Totalumbau der Station inzwischen auf der Zielgerade angelangt ist und 2018 beendet werden soll, bedeutete einen weiteren Aufhänger.
Für Fotos Knast riskiert
Dazu kam die Bekanntschaft mit Burhard Wollny. Der Mann aus dem schwäbischen Göppingen liefert neben anderen die Bilder für den seit einigen Jahren regelmäßig erscheinenden Eisenbahnkalender. Auch dort im Fokus: alte Fotos vom Schienenverkehr speziell in Friedrichshain. Denn Burkhard Wollny jagd seit seiner Jugend mit seiner Kamera allem hinterher, was sich auf Gleisen bewegt oder damit im Zusammenhang steht. Auch einst in der DDR, was mehrfach den Argwohn der Stasi hervorrief, die hinter seinen Streifzügen mehr vermutete, als nur eine ausgeprägte Dampfross-Leidenschaft. "Wollny hat für manche Aufnahmen häufiger als einmal Knast …