Immer dann, wenn man es eilig hat, kommt der Bus nicht oder lassen U- und S-Bahnen auf sich warten. Berlins #Nahverkehr ist zwar gut ausgebaut, aber nicht immer #pünktlich. Von Januar bis Oktober summieren sich die #Verspätungen bei BVG und S-Bahn auf 240.077 Minuten.
Pirat Gerwald Claus-Brunner (43) hat neueste #Ausfall- und Verspätungsstatistiken bei der Senatsverkehrsverwaltung abgefragt. Hauptursachen: technische Störungen, Bauarbeiten, Umleitungen wegen Großveranstaltungen und hohes Verkehrsaufkommen mit längeren Stau- und Umsteigezeiten.
B.Z. fasst die wichtigsten Zahlen von Januar bis Oktober 2015 zusammen
►Berlins größte #Bummel-Bahn: Die U-Bahnlinie 55, die „Kanzler-Bahn“ zwischen Brandenburger Tor und Hauptbahnhof. Hier verkehrten 92,7 Prozent der Züge nach Fahrplan. Sonst liegt die Zuverlässigkeit aller Linien im Schnitt bei 98,2 Prozent.
►Berlins #Tram-Trantüte: Die Linie 27 zwischen Krankenhaus Köpenick und Pasedagplatz (81,9 Prozent). Alle anderen Straßenbahnen sind zuverlässiger, Durschnittsquote 88,7 Prozent.
►Berlins lahmste #Bus-Krücke: Die Linie 200 von Michelangelostraße bis Hertzallee. Nur 70,7 Prozent der Wagen sind pünktlich. Der Schnitt liegt hier bei 86,1 Prozent.
So viele Probleme wie bei anderen Berliner #Großprojekten gibt es beim Weiterbau der #U-Bahn-Linie 5 in Mitte bisher nicht. Doch jetzt steht fest, dass es auch beim größten Verkehrsbauhaben in der östlichen Innenstadt erhebliche #Mehrkosten gibt.
Die neue Strecke der U-Bahn-Linie #U5 in Mitte wird teurer. Das geht aus internen Dokumenten hervor, die der Berliner Zeitung vorliegen. Danach summieren sich die zusätzlichen Zahlungen, zu denen sich die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gegenüber der Baufirma Implenia verpflichtet haben, bislang auf mehr als 30 Millionen Euro. Der Terminplan der Baufirma sieht vor, dass die Strecke zwischen den U-Bahnhöfen Alexanderplatz und Brandenburger Tor im August #2020 in Betrieb genommen wird – anfangs war dies für Juli 2019 geplant.
Es geht um das größte Verkehrsprojekt im Zentrum von Berlin. Die 2,2 Kilometer lange Lücke zwischen der heutigen U 5 und der U 55 wird geschlossen. Auf der neuen Ost-West-Trasse können die Züge aus Hönow künftig bis zum Hauptbahnhof fahren. Am Berliner Rathaus, unter der Museumsinsel und der Kreuzung Unter den Linden/ Friedrichstraße entstehen U-Bahnhöfe.
Warnung wurde ignoriert
Der komplizierte Baugrund mit Findlingen und viel Grundwasser hat die Bauleute oft behindert. 2013 musste die Schätzung der Gesamtkosten erhöht werden – um 92 Millionen auf rund 525 Millionen Euro.
Und es gibt Havarien. Zu einem dieser Vorfälle liefert ein vom Landgericht in Auftrag gegebenes Sachverständigengutachten, das der Berliner Zeitung vorliegt, jetzt neue Erkenntnisse. Die Havarie geschah am 17. August 2014 gegen 4.30 Uhr – vor der russischen Botschaft Unter den Linden, in dem die Tunnelbohrmaschine die erste Röhre im Rohbau erstellt hatte. Plötzlich drangen Wasser und sechs Kubikmeter Sand in die unterirdische Baustelle ein. Die Straße wurde teilweise gesperrt.
Nun bestätigt das Gutachten des Sachverständigen Martin Ziegler: Eine unterirdische Wand, die ein anderes Unternehmen beim Bau des U-Bahnhof Brandenburger Tor 2005 erstellt hatte, hat diesen …
Mit dem bundesweiten #Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn halten erstmals seit 170 Jahren Regionalbahnen am Berliner #Ostkreuz. Hierfür wurde am Sonntag ein Regionalzug-Bahnsteig in Betrieb genommen.
Seit Sonntagmorgen können die Berliner vom Ostkreuz aus direkt ins Umland reisen: Der Bahnhof, an dem bislang nur S-Bahnen hielten, wird ein richtiger Bahnhof. Und das wird auch das umliegende Viertel in Friedrichshain verändern.
Am Regionalbahnsteig im oberen Teil sollen nicht nur rote Züge der Deutschen Bahn nach #Lübben–#Senftenberg sowie #Eberswalde halten. Außer der Regionalbahnlinie #RB24 führen zwei weitere Strecken zum Ostkreuz. Blauweiße Triebwagen der #Niederbarnimer Eisenbahn dieseln auf den Linien #RB12 und 25 nach #Templin und #Werneuchen, ebenfalls täglich im Stundentakt.
Für Berliner entstehen so neue Fahrmöglichkeiten – zum Beispiel, wenn sie in der Therme Templin baden oder im Spreewald paddeln möchten. Aber auch Pendler und Berlin-Besucher aus dem Umland profitieren, sagte Infrastrukturministerin Kathrin Schneider. „Ich freue mich, dass das Ostkreuz jetzt auch mit Regionalbahnen aus Brandenburg erreichbar ist“, sagte die SPD-Politikerin, die an diesem Sonnabend um kurz nach elf den neuen Bahnsteig symbolisch in Betrieb nimmt – gemeinsam mit Berlins Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD).
Am Montag beginnt der neue Alltag am Ostkreuz. Nach und nach werden sich die Verbindungen herumsprechen. Von Ende 2017 an sollen weitere Züge dort halten. Für den Regionalexpress nach Potsdam, Magdeburg, Cottbus und Wismar und die Regionalbahn nach Kostrzyn (Küstrin) entstehen im unteren Teil Bahnsteige. Auch der Flughafen BER wird schnell zu erreichen sein. Nicht zu vergessen: Die Straßenbahn, die Linie 21, hält von 2019 an vor der Tür. Allerdings: Eine Bahnhofstoilette ist weiter nicht geplant.
Vorbei mit der Insel der Nostalgie
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre
Schriftliche Anfrage wie folgt:
Die Frage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht aus
eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er
ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort zukommen zu
lassen und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
um Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwortung
erstellt und dem Senat überliefert wurde. Sie
wird in der Antwort zu 5 wiedergegeben:
Frage 1: Welche Senatsdienststellen waren in das
Baugenehmigungsverfahren für einen Hotelneubau an der
Grunerstr./Ecke Dircksenstr. einbezogen?
Antwort zu 1: In das Baugenehmigungsverfahren für
den Hotelneubau war die fachlich für #U-Bahnanlagen
zuständige technische Aufsichtsbehörde der Senatsverwaltung
für Stadtentwicklung und Umwelt von dem für
das Baugenehmigungsverfahren zuständigem Fachbereich
Bau- und Wohnungsaufsicht des Bezirksamts (BA) Mitte
einbezogen worden.
Frage 2: Warum haben die zuständigen Behörden und
auch der Bauherr den Baugrund und das Vorhaben als
„unproblematisch“ für den betroffenen #U-Bahntunnel
eingeschätzt?
Frage 3: Auf Grundlage welcher Gutachten, Erfahrungswerte
o.ä. haben die an dem o.g. Baugenehmigungsverfahren
beteiligten Behörden die Situation des Baugrundes
und des notwendigen Schutzes des betroffenen
Tunnels der #U2 eingeschätzt?
Frage 4: Welche Auflagen hatte der Bauherr für den
Schutz des U-Bahntunnels einzuhalten und wie ist deren
Einhaltung bisher dokumentiert bzw. überwacht worden?
Antwort zu 2, 3 und 4: Die fachlich für UBahnanlagen
zuständige technische Aufsichtsbehörde der
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat
in ihrer Stellungnahme diverse Nebenbestimmungen,
Auflagen und Hinweise der für das Baugenehmigungsverfahren
zuständigen Bauaufsichtsbehörde des BA Mitte
mitgeteilt, diese wurden Bestandteil der Baugenehmigung.
Die bauaufsichtliche Prüfung der Standsicherheit des
Hotelneubaus wurde auf Grund der Bauordnung für Berlin
(BauO Bln) in Verbindung mit der Bautechnischen
Prüfungsverordnung (BauPrüfV) im Auftrag des Bauherrn
von einem Prüfingenieur für Standsicherheit wahrgenommen.
Der zuständige Prüfingenieur für Standsicherheit hat
dazu am 26.11. der Bauaufsichtsbehörde Mitte folgendes
mitgeteilt:
„…Die Sensibilität des Baugrundes und speziell die
Setzungsproblematik am Standort habe ich bereits in
meinen ersten Prüfungsberichten vermerkt und entsprechend
vor den Pfahlarbeiten eine zusätzliche detaillierte
räumliche Setzungsberechnung gefordert. Diese wurde
von“ …einem Ingenieurbüro für Erd- und Grundbau…“
durchgeführt und dabei für die BVG-Tunnel verträgliche
Setzungen durch das Hochhaus ausgewiesen.
Dies ist nun leider nach den Tiefbauarbeiten nicht so
gekommen. Entsprechend fordere ich – abgestimmt mit
der BVG – eine gründliche Ursachenuntersuchung, möglicherweise
sind es örtlich deutlich schlechtere Baugrundverhältnisse
in dem betroffenen Bereich, möglicherweise
liegt die Ursache auch in unsachgemäßen Tiefbauarbeiten.
Weiterhin ist die Pfahltragfähigkeit unter den ggf.
geänderten Randbedingungen nochmals nachzuweisen.
Vor der gründlichen Klärung der vorgenannten Sachverhalte
zu den Ursachen werde ich dem Betonieren der
Fundamentplatte nicht zustimmen…“
Frage 5: Welche Vereinbarungen bestehen zwischen
dem Bauherrn und der BVG zum Schadensausgleich,
umfassen diese auch den Ersatz von Einnahmeausfällen
und wirtschaftlichen Nachteilen infolge der erforderlichen
Geschwindigkeitsreduzierung und welchen Änderungsbedarf
sieht der Senat vor dem Hintergrund des aktuellen
Schadensfalls?
Antwort zu 5: Dazu liegen dem Bezirksamt Mitte keine
Erkenntnisse vor.
Die BVG hat dazu mitgeteilt: „Die BVG wird die ihr
zur Verfügung stehenden rechtlichen Mittel ausschöpfen,
um den Bauherrn für den entstandenen Schaden haftbar
zu machen. Auch im Falle einer Betriebseinstellung wird
sie die vertraglich gesicherten Verfahren gegenüber dem
Bauherren ausschöpfen."
Frage 6: Welche Auswirkungen hat der aktuelle Schadensfall
am U2-Tunnel auf das geplante Hochhaus des
Investors Hines am Alexanderplatz, das den U5-Tunnel
tangiert?
Antwort zu 6: Auch ohne den eingetretenen Havariefall
im Bereich der U 2 wird an der Klärung der 2013 zur
Änderung des Bebauungsplans (B-Plans) I-B4a-3 „Turmhochhaus
HINES“ in der Behördenbeteiligung übermittelten
Bedenken der BVG zur Tragfähigkeit der bestehenden
Fundamentplatte mit den darin integrierten beiden UBahntunneln
der Linie 5 gearbeitet. Ziel ist, dass zwischen
der BVG und HINES eine Nachbarschaftsvereinbarung
abgeschlossen wird, bevor der B-Plan festgesetzt
wird. Ob sich aus dem Havariefall Auswirkungen auf
diese Vereinbarung ergeben, kann erst nach Auswertung
der derzeit durchgeführten Gutachten im Havariebereich
beurteilt werden.
Frage 7: Welche weiteren aktuellen Bauvorhaben sind
dem Senat bekannt, die unmittelbare Auswirkungen auf
U-Bahntunnel bzw. U-Bahnbauten (wie im Bereich des
Hochbahnhofes Mendelssohn-Bartholdy-Park) in der
Innenstadt haben bzw. haben werden (bitte einzeln auflisten
mit Planungsstand und erfolgtem bzw. geplantem oder
vorgesehenem Baubeginn)?
Antwort zu 7: Allgemein gilt, dass jede Baumaßnahme,
gleich welcher Art, ein gewisses Risiko in sich birgt,
weshalb Gefährdungen beim Bau nie gänzlich ausgeschlossen
werden können. Maßgeblich ist, Gefahren so
rechtzeitig zu erkennen, dass eine konkrete Gefahr für den
Bau selbst wie für Dritte nicht eintreten kann.
Daher wird durch die jeweils zuständigen Bauaufsichtsbehörden
einzelfallbezogen im Rahmen der Baugenehmigungsverfahren
die fachlich für U-Bahnanlagen
zuständige Technische Aufsichtsbehörde einbezogen. Das
Gefährdungspotential wird in Abstimmung mit der BVG
bewertet und – soweit notwendig – geeignete Vorsorgemaßnahmen
formuliert. In begründeten Fällen kann dies
auch eine Ablehnung der Bauanträge zur Folge haben.
Eine verlässliche Auflistung, welche weiteren aktuellen
Bauvorhaben unmittelbare Auswirkungen auf UBahntunnel
bzw. U-Bahnbauten in der Innenstadt haben
bzw. haben werden, inkl. Planungsstand und erfolgtem
bzw. geplantem oder vorgesehenem Baubeginn nicht
möglich.
Berlin, den 07. Dezember 2015
In Vertretung
R. L ü s c h e r
…………………………..
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 09. Dez. 2015)
Wie jedes Jahr im Dezember aktualisiert die BVG ihren #Fahrplan. Und auch
dieses Mal gibt es eine Reihe von Verbesserungen für die Fahrgäste von #U-Bahn, #Straßenbahn und #Bus. Ein besonderes, vorzeitiges Weihnachtsgeschenk
erhalten beim Fahrplanwechsel am Sonntag, den 13. Dezember 2015
die Köpenicker.
Mit #Linienänderungen bei den #Straßenbahnen# 60 und #63 reagiert die BVG auf
die Wünsche der Fahrgäste im Großraum Köpenick: Die 60 fährt nun zwischen
dem Alten Wasserwerk in Friedrichshagen und der Haeckelstraße in
Johannisthal (über S-Bahnhof Schöneweide). So wird eine umsteigefreie Verbindung
zwischen Friedrichshagen und Schöneweide/Johannisthal geschaffen.
Die 63 wiederum fährt ab dem Fahrplanwechsel zwischen Adlershof und
Mahlsdorf-Süd. Damit wird die Wissenschaftsstadt Adlershof direkt an den SBahnhof
Köpenick angebunden.
Doch auch Berlinerinnen und Berliner aus den anderen Bezirken profitieren
von dichteren Takten und optimierten Linienführungen. Auf kürzere Wartezeiten
dürfen sich etwa die Fahrgäste der U-Bahn freuen: Auf den stark frequentierten
Abschnitten der Linien U2, U5 und U8 fahren die Züge freitags nun bis
22:30 Uhr im dichten 5-Minuten-Takt, eineinhalb Stunden länger als bisher.
Auf der U1 wiederum kommen künftig längere Züge mit acht Wagen zum Einsatz.
Und auch bei der Straßenbahn wird ab dem 13. Dezember wieder häufiger
gefahren. Die Bahnen der Linien M6 und M8 sind abends ab ca. 21 Uhr zwischen
Landsberger Allee/Petersburger Straße und Riesaer Straße bzw.
Ahrensfelde/Stadtgrenze wieder im 10-Minuten-Takt unterwegs. Möglich ist
dies, weil die BVG ihre Kapazitäten bei der Ausbildung von Fahrerinnen und
Fahrern um das Dreifache gesteigert hat. So konnten Anfang Dezember wieder
24 neue Kolleginnen und Kollegen den Fahrdienst antreten.
Zusammen mit dem Fahrplan aktualisiert die BVG auch ihre Infomaterialien:
Der große Faltplan Berlin. Liniennetz 2016 (1,95 Euro), das neue, kombinierte
Infoprodukt Berlin. S+U-Bahn-/Tramnetz 2016 und das Faltblatt Berlin. Nachtnetz
2016 (beide kostenlos) sind pünktlich ab 13. Dezember 2015 in den
BVG-Kundenzentren erhältlich. Das Premiumprodukt Berlin. Atlas 2016 mit
allen Informationen zum öffentlichen Nahverkehr in Berlin und Umland auf
mehr als 200 Seiten kann ab Mitte Januar 2016 in den BVG-Kundenzentren
und -Reisemärkten für 12,90 Euro erworben werden. In der Fahrplanauskunft
auf BVG.de sowie in der kostenlos für Android, iOS und Windows Phone erhältlichen
App FahrInfo Plus werden alle Änderungen natürlich automatisch
übernommen.
Zu den Linienänderungen bei den Straßenbahnen 60 und 63 informiert die
BVG außerdem mit einem Sonderfaltblatt. Dieses wird an Haushalte und bei
Informationsaktionen an ausgewählten Haltestellen verteilt und zudem an rund
100 Kontaktknoten in Köpenick ausgelegt.
Alle Änderungen im Überblick:
U-Bahn
U1 S+U Warschauer Str. <> U Uhlandstr.
Kapazitätssteigerung: Auf der U1 fahren jetzt längere Züge mit acht Wagen.
U2 S+U Pankow <> U Ruhleben
U5 U Hönow <> S+U Alexanderplatz
U8 S+U Wittenau <> S+U Hermannstr.
U2 (Pankow – Theodor-Heuss-Platz), U5 (Alexanderplatz – Kaulsdorf-Nord)
und U8 (Hermannstraße – Osloer Straße) fahren freitags jetzt bis etwa 22:30
Uhr im 5-Minuten-Takt.
Straßenbahn
60 Johannisthal, Haeckelstr. <> Friedrichshagen, Altes Wasserwerk
Neue Linienführung: Die Linie verkehrt zwischen Altes Wasserwerk – Johannisthal,
Haeckelstr. Takt und Betriebszeiten ändern sich nicht.
62 Wendenschloß <> S Mahlsdorf
10-Minuten-Takt montags bis freitags von 5:30 bis 19:00 Uhr nur noch zwischen
Wendenschloß und S Köpenick. Durch die neue Führung der Linie 63
bis Mahlsdorf-Süd bleibt der 10-Minuten-Takt auf dem Abschnitt S Köpenick –
Mahlsdorf-Süd (Montag–Freitag von 5:30 bis 20:00 Uhr) erhalten.
63 Adlershof, Karl-Ziegler-Str. <> Mahlsdorf-Süd
Neue Linienführung: Von Adlershof, Karl-Ziegler-Str. kommend wird die Linie
über S Adlershof, S Spindlersfeld, durch die Köpenicker Altstadt, weiter über S
Köpenick nach Mahlsdorf-Süd geführt.
Montag–Freitag: Karl-Ziegler-Str. – S Köpenick 4:30–0:30 Uhr, 20-Minuten-
Takt; S Köpenick – Mahlsdorf-Süd 5:30–20:00 Uhr, 20-Minuten-Takt
Samstag: Karl-Ziegler-Str. – S Köpenick 5:30–0:30 Uhr, 20-Minuten-Takt
Sonntag: Karl-Ziegler-Str. – S Köpenick 7:00–0:30 Uhr, 20-Minuten-Takt
Bus
X54 S+U Pankow <> Weißensee, Piesporter Str. (<> U Hellersdorf)
Längere Betriebszeit: Auf dem Streckenabschnitt Piesporter Str. – S Marzahn
fahren die Busse des X54 jetzt bis 22:00 Uhr im 20-Minuten-Takt.
101 U Turmstr. <> Zehlendorf, Sachtlebenstr.
Taktverdichtung: Zwischen Turmstraße/Lübecker Str. – U Breitenbachplatz
wird jetzt montags bis freitags von 7:00 bis 19:00 Uhr durchgehend ein 10-
Minuten-Takt angeboten.
123 S+U Hauptbahnhof <> Saatwinkler Damm/Mäckeritzwiesen
Zurückziehung der Linie (ab 4. Januar 2016): Die Linie beginnt und endet am
Hauptbahnhof (statt Robert-Koch-Platz). Die neue Einstiegshaltestelle am
Hauptbahnhof befindet sich auf dem Busparkplatz gegenüber vom Hauptbahnhof,
wie bei den Linien M41 und M85. Die BVG erwartet von der Änderung
eine bessere Betriebsstabilität. Zum Robert-Koch-Platz fährt weiterhin
der Bus 245.
163 (S Schöneweide <> S Adlershof <>) S Grünau <> S Flughafen Berlin-
Schönefeld
Taktverdichtung: Die Linie fährt jetzt auf der gesamten Strecke auch von 8:00
bis 14:00 Uhr und von 18:00 bis 19:00 Uhr im 20-Minuten-Takt (bisher 30-
Minuten-Takt).
186 S Grunewald <> S Lichterfelde Süd
Taktverdichtung: Die Linie wird sonntags auf dem Streckenabschnitt S+U Rathaus
Steglitz – S Lichterfelde Süd von 11:00 bis 19:00 Uhr auf einen 10-
Minuten-Takt verdichtet (bisher 20-Minuten-Takt).
237 S+U Rathaus Spandau <> Staaken, Isenburger Weg
Taktverdichtung: Die Linie wird montags bis freitags auf der gesamten Strecke
von ca. 8:30 bis 10:00 Uhr und von 12:30 bis 14:00 Uhr auf einen 10-Minuten-
Takt verdichtet (bisher 20-Minuten-Takt; gilt nicht in den Sommerferien).
390 S Ahrensfelde > Eiche, Dorf > Mehrow, Kirche > S Ahrensfelde
Die Änderungen in der Linienführung im Landkreis Barnim zum August 2014
haben sich nicht bewährt und werden rückgängig gemacht. Die Linie verkehrt
wieder als Ringlinie S Ahrensfelde > Eiche > Mehrow > S Ahrensfelde.
N6 U Alt-Tegel <> U Alt-Mariendorf
Die Linie N6 hält nicht mehr an der Haltestelle Obentrautstr./U Mehringdamm.
(Die Linie N42 hält weiterhin an dieser Haltestelle.)
N9 U Osloer Str. <> S+U Rathaus Steglitz
Taktverdichtung: Die Linie wird an allen Betriebstagen (Nächte So/Mo bis
Do/Fr) auf der Strecke zwischen S+U Zoologischer Garten und U Osloer Straße
von Betriebsbeginn (ca. 0:30 Uhr) bis ca. 3:00 Uhr auf einen 15-Minuten-
Takt verdichtet (bisher 30-Minuten-Takt).
N65 S Hackescher Markt <> Köpenick, Müggelschlößchenweg
Taktverdichtung: Auf dem Streckenabschnitt S Hackescher Markt – S Schöneweide
fahren die Busse in allen Nächten von ca. 0:30 bis 3:00 Uhr im 15-
Minuten-Takt.
Umbenennung von Haltestellen
M48 Haltestelle Botanischer Garten wird in Unter den Eichen/Botanischer Garten
umbenannt.
M49, 218 Haltestelle Flatowallee wird in Flatowallee/Olympiastadion umbenannt.
M76, X76, 187 Haltestelle Göttinger Str. wird in Auguste-Viktoria-Klinikum Süd
umbenannt.
M77 Haltestelle Stegerwaldstr. wird in Erinnerungsstätte Marienfelde umbenannt.
104, N42 Haltestelle Konstanzer Str. wird in Westfälische Str./Konstanzer Str.
umbenannt.
104, 165, 166, 194, 265, N65, N94 Haltestelle Puschkinallee/Elsenstr. wird in
Elsenstr./S Treptower Park umbenannt.
107 Haltestelle Jugendclubheim wird in Am Wäldchen umbenannt. Haltestelle
Berliner Str. wird in Hauptstr./Berliner Str. umbenannt.
150 Haltestelle Zimbelstr. wird in Hans-Jürgen-Str. umbenannt.
163 Haltestelle Ingenieurbaubetrieb wird in Gerhard-Sedlmayr-Str. umbenannt.
172 Haltestelle Rhinstr. wird in Steinstr./Rhinstr. umbenannt.
175 Haltestelle Augsburger Str. wird in Wittelsbacherstr./Augsburger Str. umbenannt.
204 Haltestelle Eisenacher Str. wird in Eisenacher Str./Hohenstaufenstr. umbenannt.
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre
Schriftliche Anfrage wie folgt:
Frage 1: Um wie viele Minuten (kumuliert) verspäte- ten sich die eingesetzten Züge der BVG im Zeitraum vom
01.01.2015 bis 31.10.2015? (Bitte nach Monat und Linie aufschlüsseln)
Frage 2: Um wie viele Minuten (kumuliert) verspäte- ten sich die eingesetzten Busse der BVG im besagten Zeitraum? (Bitte nach Monat und Linie aufschlüsseln)
Antwort zu 1. und 2.: Eine linienscharfe Erfassung der Verspätungsminuten ist gemäß Verkehrsvertrag nicht vorgesehen. Im Rahmen der Berichterstattung der Berli- ner Verkehrsbetriebe (BVG) an den Aufgabenträger wird die Pünktlichkeit der einzelnen Verkehrsträger übermit- telt.
Die regelmäßigen Abfahrten an Haltestellen der Stra- ßenbahn, der U-Bahn und des Busses werden hinsichtlich ihrer zeitlichen Lage in pünktliche und unpünktliche Ab- fahrten unterteilt. Als pünktlich gilt eine Abfahrt von einer Haltestelle, sofern sie maximal 90 Sekunden ver- früht oder maximal 210 Sekunden verspätet ist.
Entsprechend der Revisionsvereinbarung zum Ver- kehrsvertrag wurde die Berechnungsmethode der Quali- tätskennziffern auf die Wahrnehmung aus Kundensicht umgestellt und neben der Pünktlichkeit ein zusätzliches Merkmal eingeführt, das nunmehr als „Regelmäßigkeit“ benannt ist (in der Schriftlichen Anfrage Nr. 17/17111 noch als „Verlässlichkeit“ bezeichnet). Als regelmäßig gilt eine Fahrt demnach, wenn sie entweder pünktlich ist (Kriterien s.o.) oder zumindest im Zeitraum bis zur nächs- ten im Fahrplan ausgewiesenen Abfahrt stattfindet. Bei Taktabständen bis 10 Minuten gibt somit der jeweilige Takt den Maßstab für die Regelmäßigkeit vor. Bei größe- ren Takten gilt eine Bewertungsgrenze von 10 Minuten. Alle anderen Fahrten gelten aus Fahrgastsicht, die sich am veröffentlichten Fahrplan orientiert, als unregelmäßig. Aufgrund der neuen Berechnungsmethode der Qualitäts- kennzahlen lassen sich die Werte nicht mit den Angaben zur Pünktlichkeit früherer Jahre vergleichen.
Für die Pünktlichkeit bei der U-Bahn, bei der Straßen- bahn und beim Bus ergaben sich gemäß Bericht der BVG AöR für den Zeitraum Januar bis Oktober 2015 folgende Anteile an pünktlichen Abfahrten pro Monat und Linie (Angaben in Prozent):
Pünktlichkeit U-Bahn und Straßenbahn Januar 2015 bis Oktober 2015
Monat
Linie
1/
2015
2/
2015
3/
2015
4/
2015
5/
2015
6/
2015
7/
2105
8/
2015
9/
2015
10/
2015
U1
98,6%
98,5%
98,4%
98,9%
99,4%
99,6%
99,7%
99,8%
99,9%
99,6%
U2
99,0%
98,9%
98,9%
98,7%
98,4%
98,6%
98,5%
98,5%
98,3%
98,5%
U3
99,0%
99,2%
99,4%
99,2%
99,3%
99,1%
99,4%
99,5%
99,2%
99,1%
U4
99,8%
99,8%
99,9%
99,9%
99,9%
99,8%
99,8%
99,9%
99,9%
99,8%
U5
99,3%
99,1%
99,3%
99,4%
99,4%
99,5%
99,3%
99,4%
99,2%
99,3%
U6
98,3%
98,7%
98,5%
98,4%
97,2%
98,0%
98,8%
98,8%
98,9%
98,7%
U7
98,9%
98,3%
98,3%
98,9%
98,9%
99,0%
98,6%
98,7%
98,2%
97,4%
U8
98,6%
98,9%
98,6%
98,5%
98,9%
99,0%
98,5%
98,9%
98,3%
98,1%
U9
99,2%
99,2%
99,3%
99,0%
99,1%
99,4%
99,1%
99,2%
99,3%
98,8%
U12
97,5%
97,5%
97,0%
97,6%
98,1%
97,9%
97,3%
U55
99,6%
99,8%
99,9%
99,8%
99,9%
99,0%
98,4%
97,3%
94,4%
92,5%
∑U-Bahn
98,9%
98,8%
98,8%
98,8%
98,6%
98,7%
98,7%
98,8%
98,6%
98,2%
M1
91,4%
90,1%
88,6%
87,9%
87,4%
89,1%
88,8%
91,6%
89,6%
88,5%
M2
95,4%
97,3%
95,1%
96,6%
96,2%
97,8%
97,5%
97,8%
97,5%
97,4%
M4
94,8%
95,0%
94,7%
95,4%
93,5%
95,6%
94,3%
93,7%
93,1%
93,0%
M5
92,8%
93,2%
93,2%
90,8%
89,7%
91,8%
84,0%
86,1%
81,3%
86,5%
M6
88,9%
89,0%
87,4%
89,7%
89,0%
89,7%
86,9%
86,2%
82,0%
83,5%
M8
91,2%
92,2%
92,0%
92,5%
93,1%
92,4%
91,7%
92,9%
90,4%
89,8%
M10
93,7%
93,9%
93,2%
93,7%
91,7%
93,5%
94,4%
95,6%
92,2%
91,1%
M13
86,5%
86,5%
85,3%
86,1%
89,8%
86,4%
86,5%
87,6%
84,4%
85,4%
M17
92,9%
94,0%
92,9%
92,8%
92,9%
92,8%
92,8%
92,4%
87,7%
89,8%
12
91,8%
93,0%
92,0%
91,7%
89,0%
90,8%
92,2%
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Monat
Linie
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2015
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2015
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2015
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2015
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2015
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2015
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2105
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2015
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2015
10/
2015
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N58
71,0%
96,9%
94,6%
96,7%
95,2%
95,4%
91,4%
96,2%
95,9%
95,9%
N60
100,0%
84,2%
83,0%
87,5%
82,4%
83,6%
79,3%
81,7%
82,3%
79,2%
N61
94,8%
93,4%
94,1%
96,3%
97,4%
97,2%
92,9%
90,4%
93,4%
97,6%
N62
97,0%
96,7%
97,2%
97,6%
97,5%
98,5%
96,0%
97,4%
97,5%
97,2%
N65
83,7%
83,2%
85,0%
86,7%
83,3%
79,1%
74,4%
72,5%
80,5%
82,6%
N67
91,6%
95,5%
96,8%
96,3%
94,4%
95,7%
96,6%
97,0%
97,2%
96,5%
N68
90,5%
63,6%
42,9%
81,5%
68,2%
83,2%
63,2%
66,0%
71,9%
67,4%
N69
91,2%
92,7%
94,5%
92,5%
92,2%
93,7%
88,1%
93,0%
95,0%
95,6%
N70
90,5%
92,1%
93,1%
92,1%
92,9%
90,3%
92,2%
92,6%
94,1%
91,0%
N79
91,6%
91,7%
94,0%
97,5%
90,0%
91,0%
96,7%
91,1%
91,5%
93,7%
N81
92,6%
95,0%
96,2%
94,5%
96,8%
95,4%
94,4%
96,5%
95,4%
95,8%
N84
94,0%
94,3%
94,8%
96,0%
98,0%
94,0%
91,5%
95,3%
95,5%
96,9%
N88
93,6%
98,4%
96,9%
98,4%
99,5%
98,5%
96,0%
98,6%
97,3%
98,2%
N90
91,1%
98,0%
97,2%
95,6%
95,3%
94,1%
94,9%
96,1%
98,0%
96,6%
N91
95,6%
93,1%
93,8%
95,9%
93,9%
92,8%
91,2%
92,0%
92,5%
92,7%
N94
82,0%
89,4%
93,1%
91,3%
91,3%
83,0%
85,2%
86,3%
86,2%
89,7%
N95
92,6%
93,0%
91,6%
94,4%
92,7%
90,6%
91,5%
87,7%
92,3%
N97
97,4%
95,9%
95,9%
96,9%
95,4%
96,7%
98,1%
95,8%
96,4%
97,0%
∑Bus
88,1%
88,8%
88,0%
86,4%
86,1%
85,3%
85,8%
87,6%
86,1%
86,1%
Frage 3: Um wie viele Minuten (kumuliert) verspäte- ten sich die eingesetzten Züge der S-Bahn Berlin im be- sagten Zeitraum? (Bitte nach Monat und Linie aufschlüs- seln)
Antwort zu 3.: Gemäß der von der S-Bahn Berlin GmbH an die Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (VBB) übergebenen Liefernachweise für die Mo- nate Januar 2015 bis Oktober 2015 kam es insgesamt zu folgenden Verspätungsminuten:
Monat
Verspätungs-
minuten*
Januar 2015
18.429
Februar 2015
12.969
März 2015
18.674
April 2015
17.253
Mai 2015
18.206
Juni 2015
30.430
Juli 2015
38.023
August 2015
28.102
September 2015
29.543
Oktober 2015
28.446
Summe
240.077
* Länder Berlin und Brandenburg gesamt
Eine summarische Aufschlüsselung der Verspätungs- minuten auf einzelne Linien ist nicht Bestandteil der ver- einbarten Liefernachweise mit der S-Bahn Berlin GmbH.
Frage 4: Zu wie vielen Zugausfällen kam es bei der BVG im besagten Zeitraum? (Bitte nach Monat und Linie aufschlüsseln)
Frage 5: Zu wie vielen Busausfällen kam es bei der BVG im besagten Zeitraum? (Bitte nach Monat und Linie aufschlüsseln)
Antwort zu 4. und 5.: Die Zug- und Busausfälle bei der BVG werden in Form von ausgefallenen Nutzkilome- tern erfasst. Nutzkilometer entsprechen der Leistungs- menge der Fahrten, die für Fahrgäste freigegeben sind, auf dem regulären Linienweg. Nachfolgend werden die ausgefallenen Nutzkilometer nach Linien und Monaten gemäß Bericht der BVG AöR für den Zeitraum Januar bis Oktober 2015 dargestellt:
Ausgefallene Nutzkilometer U-Bahn und Straßenbahn Januar 2015 bis Oktober 2015
(Hinweis: Die linienscharfen Angaben zu den ausgefallenen Nutzkilometern bei der Straßenbahn enthalten nicht die Ausfälle aufgrund der durch die BVG geplanten Leistungsreduzierungen im Juli bis Oktober 2015 infolge des fehlenden Fahrpersonals. Diese Ausfälle aufgrund der geplanten Leistungsreduzierungen werden am Tabellenende für die Monate Juli bis Oktober 2015 jeweils in Summe gesondert ausgewiesen.)
Monat
Linie
1/
2015
2/
2015
3/
2015
4/
2015
5/
2015
6/
2015
7/
2105
8/
2015
9/
2015
10/
2015
U1
63
213
413
120
2
5
2
8
0
12
U12
0
0
0
139
148
1.066
396
481
540
480
U2
332
339
1.272
380
243
304
328
283
286
272
U3
39
149
75
510
141
160
128
13
116
191
U4
24
17
6
23
0
34
49
6
14
11
U5
3.040
2.599
1.746
1.088
1.135
476
699
206
892
1.935
U55
69
12
10
0
43
48
0
0
22
0
U6
2.268
1.628
1.530
1.164
1.298
1.154
1.568
908
3.755
2.239
U7
9.189
2.784
4.677
4.435
8.044
3.609
7.025
3.325
11.210
9.223
U8
5.178
2.598
3.710
1.443
2.253
676
1.786
527
3.168
2.105
U9
2.526
1.137
962
1.986
1.956
1.290
2.588
697
2.259
1.279
∑U-Bahn
22.726
11.476
14.401
11.287
15.262
8.822
14.569
6.454
22.263
17.748
M1
700
910
1.108
852
948
1.222
3.013
782
1.176
1.003
M2
94
353
645
385
577
652
1.606
385
598
392
M4
1.616
2.381
6.124
3.745
5.325
7.636
7.333
1.413
2.816
986
M5
2.585
4.055
7.215
9.175
9.439
10.539
5.516
1.045
2.771
1.072
M6
6.138
11.502
10.333
10.446
17.654
17.892
12.746
1.584
1.500
698
M8
1.903
6.731
7.549
8.857
13.486
12.140
17.882
2.712
657
-1.391
M10
1.392
1.077
2.679
2.450
4.658
3.080
4.488
703
3.181
1.389
M13
662
851
816
681
1.069
1.656
4.016
815
1.825
458
M17
436
767
920
1.359
2.797
1.840
1.526
830
618
477
12
368
690
902
799
615
1.321
1.936
665
1.093
560
16
308
1.612
1.170
2.040
5.018
3.990
4.481
1.623
957
291
18
289
2.305
2.438
5.723
5.816
5.861
4.173
329
2.768
2.247
21
331
129
207
226
70
105
431
682
374
175
27
216
665
383
905
737
1.122
1.049
484
259
319
37
132
222
1.093
578
277
941
2.367
226
686
502
50
231
484
2.062
584
1.599
2.038
3.476
776
2.036
1.065
60
246
249
673
289
467
1.598
976
53
33
312
61
105
248
212
139
747
1.461
646
17
223
62
202
446
682
666
842
1.244
829
161
440
721
63
176
273
728
821
1.438
2.292
1.045
535
206
143
67
441
601
1.018
1.879
2.713
4.745
5.994
126
397
351
68
187
271
332
494
560
951
808
333
52
267
∑Tram
18.757
36.822
49.289
53.094
76.851
84.325
86.338
16.260
24.460
12.259
∑zusätzliche Ausfälle aufgrund der von der BVG geplanten Leistungsredu- zierungen
1.712
11.198
65.674
57.302
Ausgefallene Nutzkilometer Bus Januar 2015 bis Oktober 2015
Monat
Linie
1/
2015
2/
2015
3/
2015
4/
2015
5/
2015
6/
2015
7/
2105
8/
2015
9/
2015
10/
2015
100
270
223
288
304
651
514
433
253
525
491
101
189
167
312
275
410
287
411
214
694
1.365
104
146
306
376
366
318
380
1.030
542
678
635
106
34
128
76
118
259
45
161
107
96
170
107
35
99
51
144
167
154
117
167
391
84
108
55
61
50
5
109
76
113
31
188
30
109
245
221
206
281
317
251
374
250
487
562
110
99
58
73
96
126
62
65
49
209
150
112
26
0
31
52
73
49
111
34
59
30
114
11
0
5
11
33
20
25
55
98
137
115
122
98
56
76
119
102
121
75
149
570
118
388
222
92
180
113
147
168
227
111
208
120
251
154
219
293
210
228
306
209
476
476
122
230
228
122
374
795
278
201
148
473
304
123
264
304
142
282
158
317
297
181
230
291
124
308
209
295
220
279
133
326
204
583
404
125
273
156
268
182
222
181
338
395
359
556
128
55
7
100
17
11
127
85
66
82
74
130
152
21
29
32
74
128
66
33
63
14
131
8
0
61
32
48
7
35
68
25
38
133
279
122
185
106
100
120
242
227
197
356
134
153
159
175
129
107
154
391
65
114
118
135
25
37
100
60
40
53
112
25
1
20
136
96
100
174
113
59
112
46
47
38
82
137
75
60
105
59
104
76
51
91
75
101
139
29
33
66
70
167
59
159
100
51
28
140
18
75
70
108
118
137
77
20
210
128
142
40
44
118
98
87
67
105
182
161
27
147
50
36
79
74
55
63
190
130
190
118
150
319
244
115
183
265
304
288
366
444
475
154
201
155
112
164
155
242
235
376
261
306
155
153
11
22
30
9
78
27
112
95
172
156
99
38
62
113
77
14
153
139
114
176
158
54
66
71
116
36
95
99
159
131
135
160
15
87
79
65
72
43
58
75
167
156
161
44
54
14
48
51
166
95
44
24
0
162
26
10
57
21
4
49
43
41
58
92
163
11
0
45
0
21
38
22
0
6
0
164
57
64
230
51
118
36
110
24
139
133
165
169
128
293
195
316
205
307
155
321
205
166
103
72
102
53
138
60
127
152
216
167
168
0
0
0
29
10
0
0
51
0
0
170
44
56
144
96
93
147
331
139
454
63
171
150
180
201
233
268
342
734
372
494
599
172
176
198
112
210
173
350
578
195
500
410
175
12
0
5
27
0
0
22
19
3
2
179
20
57
39
25
32
40
120
10
46
15
181
250
250
370
397
200
443
480
346
606
562
184
62
19
79
46
126
9
216
123
86
123
186
216
230
227
372
499
299
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38.543
41.786
Frage 6: Zu wie vielen Zugausfällen kam es bei der S- Bahn Berlin im besagten Zeitraum? (Bitte nach Monat und Linie aufschlüsseln)
Antwort zu 6.: Gemäß der von der S-Bahn Berlin GmbH an den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) übergebenen Liefernachweise für die Monate Januar 2015 bis Oktober 2015 kam es insgesamt zu fol- genden störungsbedingten Ausfällen:
Monat
Ausfälle**
Januar 2015
1.816
Februar 2015
1.575
März 2015
2.830
April 2015
6.402
Mai 2015
17.517
Juni 2015
3.387
Juli 2015
4.898
August 2015
2.910
September 2015
3.204
Oktober 2015
3.025
Summe
47.564
** In die angegebenen Summenwerte geht jede vollständig ausgefallene Zugfahrt mit dem Wert 1 ein. Nur teilweise ausge- fallene Zugfahrten werden entsprechend des prozentualen An- teils des ausgefallenen Streckenabschnitts mit einem Wert zwi- schen 0 und 1 berücksichtigt. Länder Berlin und Brandenburg gesamt
Eine summarische Aufschlüsselung der Ausfälle auf einzelne Linien ist nicht Bestandteil der vereinbarten Liefernachweise mit der S-Bahn Berlin GmbH.
Die im Folgenden dargestellten Werte ausgefallener Zugkilometer (Zugkm) stellen eine Kumulation aus stö- rungsbedingten und baubedingten Ausfällen und Mehr- leistungen dar. Darüber hinaus wurden die für die Haupt- verkehrszeit vorgesehene Verstärkerzuggruppe der S1 und die zweite Verstärkerzuggruppe der S5 aufgrund Fahrzeugmangel nicht eingesetzt.
Aufgeteilt auf Linien fielen im Land Berlin folgende Zugleistungen aus (Angaben in Zugkm):
Linie
1
2
25
3
41
42
45
Monat
Januar 2015
-41.811
-74.510
-57.550
-306
-9.924
-8.517
52.432
Februar 2015
-64.574
-156.610
-108.313
-100
-8.404
-4.862
131.174
März 2015
-71.176
-149.059
-113.872
-7.406
-13.911
-14.068
107.748
April 2015
-73.117
-146.208
-113.045
-9.964
-21.156
-19.878
79.053
Mai 2015
-49.227
-43.878
-53.981
-19.411
-52.882
-51.314
-15.977
Juni 2015
-20.977
-14.257
-4.566
-3.880
-12.453
-10.997
-11.373
Juli 2015
-17.702
-11.209
-6.604
-1.285
-39.101
-34.617
-10.750
August 2015
-21.445
-9.196
-2.431
-1.327
-45.320
-41.483
-4.849
September 2015
-26.805
-5.177
-1.835
-345
-16.229
-11.622
-14.562
Oktober 2015
-19.898
-16.815
-4.507
-51
-16.193
-16.101
-12.929
Summe
-406.731
-626.919
-466.705
-44.076
-235.574
-213.460
299.969
Linie
46
47
5
7
75
8
85
9
Monat
Januar 2015
-2.061
-667
-8.501
-4.131
509
10.116
13.714
24.065
Februar 2015
-511
-505
-16.882
-4.106
-4.754
-8.050
24.204
63.443
März 2015
-1.947
-653
-13.271
-6.589
-4.490
17.667
22.415
44.871
April 2015
-27.315
-5.239
-22.479
-22.400
-20.979
23.636
17.514
52.824
Mai 2015
-9.638
-8.512
-57.448
-51.709
-44.805
-35.369
-12.904
-2.632
Juni 2015
-4.628
-4.357
-11.959
-6.036
-3.908
-12.452
-5.143
-7.485
Juli 2015
-20.174
-3.083
-19.009
-14.318
-10.437
-8.938
-8.085
-3.815
August 2015
-32.804
-1.732
-16.951
-10.417
-9.958
-1.927
-5.476
-3.685
September 2015
-5.328
-1.395
-10.992
-7.774
-4.425
-2.311
-4.233
-4.079
Oktober 2015
-17.842
-3.331
-12.428
-6.648
-8.525
5.355
-5.843
4.736
Summe
-122.249
-29.473
-189.919
-134.127
-111.771
-12.274
36.164
168.241
Frage 7: Wie viele Minuten Verspätungen und Zug- ausfälle gab es im besagten Zeitraum aufgrund von
a) technischen Störungen und
b) Witterungseinflüssen wie z. B. Überflutung nach
Unwetterereignissen oder umgestürzte Bäume. (Bitte nach Monat und Linie aufschlüsseln)
Antwort zu 7. a): Gemäß der durch die S-Bahn Berlin GmbH an den VBB übergebenen Liefernachweise kam es im Zeitraum vom 1. Januar 2015 bis 31. Oktober 2015 zu folgenden Verspätungen [Minuten] und Zugausfällen aufgrund technischer Störungen:
Monat
Ausfälle**
Verspätungs-
minuten*
Januar 2015
483
4.515
Februar 2015
413
3.438
März 2015
659
5.044
April 2015
739
4.367
Mai 2015
414
3.965
Juni 2015
892
6.349
Juli 2015
1.184
11.009
August 2015
1.066
8.776
September 2015
662
7.322
Oktober 2015
5.876
5.876
Summe
12.389
60.662
Antwort zu 7. b): Gemäß der durch die S-Bahn Berlin GmbH an den VBB übergebenen Liefernachweise kam es im Zeitraum vom 1. Januar 2015 bis 31. Oktober 2015 zu folgenden Verspätungen [Minuten] und Zugausfällen aufgrund von Witterungseinflüssen:
Monat
Ausfälle**
Verspätungs-
minuten*
Januar 2015
98
78
Februar 2015
0
0
März 2015
452
1.453
April 2015
81
432
Mai 2015
4
82
Juni 2015
110
2.581
Juli 2015
18
87
August 2015
0
6
September 2015
22
51
Oktober 2015
0
0
Summe
785
4.769
Frage 8: Wie viele Zugkilometer wurden im besagten Zeitraum insgesamt von der S-Bahn Berlin nicht erbracht und in welcher Höhe bewegt sich der aus diesem Grund nach § 17 Abs. 1 des „Verkehrsvertrags zwischen dem Land Berlin, dem Land Brandenburg und der S-Bahn Berlin GmbH über die Bedienung der Strecken im S- Bahnverkehr der Region Berlin/Brandenburg in den Jah- ren 2003 bis 2017“ nicht an die S-Bahn Berlin gezahlte finanzielle Betrag?
Antwort zu 8.: Gemäß der von der S-Bahn Berlin GmbH an den VBB übergebenen Liefernachweise wurden im Land Berlin im Zeitraum 01.01.2015 bis 31.10.2015 ca. 2,1 Mio. Zugkm nicht erbracht. Der monetäre Wert dieser nicht erbrachten Zugkm beträgt ca. 18,5 Mio. EUR.
Entsprechend den Regularien des Verkehrsvertrages erfolgt die endgültige Feststellung des finanziellen Bei- trages für das Jahr 2015 im Rahmen der Schlussabrech- nung.
Bei Änderungen des Verkehrsangebots sowie Leis- tungsstörungen, die zu einer erheblichen Verringerung des tatsächlichen finanziellen Beitrags für das jeweilige Kalenderjahr führen, werden bereits die monatlichen Abschläge angepasst. Für den Zeitraum Januar 2015 bis Oktober 2015 wurde der finanzielle Beitrag durch das Land Berlin insgesamt um 9,4 Mio. EUR gekürzt.
Berlin, den 02. Dezember 2015
In Vertretung
C h r i s t i a n G a e b l e r
………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis be-antworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) AöR um eine Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verant-wortung erstellt und dem Senat überliefert wurde. Sie wird nachfolgend in den Antworten zu 1. bis 3. wiederge-geben.
Frage 1: Sind die #Baumaßnahmen an der #Rudower#Spinne zeitlich im Plan?
a) Wenn ja, wie lange werden sie laut Plan noch an-dauern?
b) Wenn nein, warum nicht?
Antwort zu 1 a): Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Voraussichtlich Ende 2017 soll das Bauvorhaben fer-tiggestellt sein. Derzeit bleibt der Baufortschritt zum Teil hinter der bisherigen Terminplanung zurück. Aus diesem Grund ist die BVG in einer intensiven Abstimmung mit den Berliner #Wasserbetrieben zur Terminoptimierung des Leitungsbaus, um eine Einhaltung des geplanten Fertig-stellungstermins sicherzustellen.“
Antwort zu 1 b): Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Die Terminverzögerungen sind auf zunächst fehlende verkehrliche Anordnungen zum Baubeginn sowie auf den abweichenden Leitungsverlauf von unterirdischen #Versorgungsleitungen im Straßenland und der damit verbun-denen Umplanung des Baugrubenverbaus zurückzufüh-ren.“
Frage 2: Wie ist der Stand der Bauarbeiten?
Antwort zu 2.: Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„In der Bahnsteig- sowie in der Verteilhallenebene er-folgt die Grundinstandsetzung in Verbindung mit barrie-refreiem Ausbau. Der Baugrubenverbau auf der südwest-lichen Seite für den neuen Treppenzugang wird voraus-sichtlich Ende November 2015 fertiggestellt.“
Frage 3: Welche Kosten verursachen die Bauarbeiten aus heutiger Sicht insgesamt (unterteilt nach Gewerken)?
Antwort zu 3.: Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Die Gesamtkosten belaufen sich auf 8,4 Mio. Euro, davon 5,75 Mio. Euro für neue Zugänge und barrierefrei-en Ausbau sowie 2,65 Mio. Euro für die Grundinstandset-zung. Die Frage nach der Unterteilung nach Gewerken kann nicht beantwortet werden, weil die Herausgabe der Daten die Rechte von Dritten berührt.“
Frage 4: Inwieweit wird der Verkehr (ÖPNV, Kraft-fahrer, Radfahrer und Fußgänger) an der „Rudower Spin-ne“ beeinträchtigt?
Antwort zu 4.: Während der Bauzeit wird der Verkehr auf der Neuköllner Straße in Richtung Schönefeld vor der Groß-Ziethener Chaussee auf einen Fahrstreifen einge-engt, es darf nicht rechts und links abgebogen werden. Eine Umleitung ist eingerichtet. Geh- und Radwegberei-che werden auf z.T. 1,60 m eingeengt, die Fußgängerfurt über die Neuköllner Straße wird leicht eingeengt. Der westliche Zugang zum U-Bahnhof Rudow ist geschlos-sen.
Frage 5: Gibt es aufgrund der nun baubedingten Ein-spurigkeit der Neuköllner Straße einen Rückstau und gegebenenfalls welche Gegenmaßnahmen leitet der Senat ein?
Antwort zu 5.: In den Nachmittagsstunden kommt es gelegentlich zur Rückstaubildung, da mitunter unerlaubt rechtsabbiegende Fahrzeuge den Verkehrsfluss behindern. Es handelt sich hierbei um Beobachtungen im Rahmen der Verkehrsüberwachung der Straßenverkehrsbehörde und durch den zuständigen Polizeiabschnitt 56. Auch dort liegen keinerlei Beschwerden von Verkehrsteilnehmern bezüglich dieser Baumaßnahme vor. Daher halten wir weitere Verkehrsmaßnahmen für nicht notwendig.
Berlin, den 30. November 2015
In Vertretung
C h r i s t i a n G a e b l e r
…………………………..
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 02. Dez. 2015)
Am 13. Dezember tritt bei Bus und Bahn der neue #Fahrplan in Kraft. Meist gibt es nur wenige Abweichungen zum Vorjahr. Diesmal aber können sich vor allem Bahnreisende auf einige echte Verbesserungen freuen. Die Deutsche Bahn nimmt am 9. Dezember den ersten Abschnitt der #Hochgeschwindigkeitstrasse Berlin-München in Betrieb.
Ab Fahrplanwechsel fahren dann alle Schnellzüge in Richtung Bayern über die 123 Kilometer lange #Neubaustrecke zwischen dem Bahnknoten Halle/Leipzig und #Erfurt. Ende 2017 soll der Abschnitt zwischen Erfurt und Ebensfeld in Franken fertig sein. Dann soll der ICE die Strecke Berlin-München planmäßig in weniger als vier statt aktuell sechs Stunden zurücklegen. Die Hauptstadt profitiert aber schon jetzt von der neuen Verbindung: Die Fahrzeit von Berlin nach Erfurt wird sich ab 13. Dezember um fast 50 Minuten auf 105 Minuten verringern.
Auch die Reisezeit bis Frankfurt am Main reduziert sich spürbar. Die Bahn lässt auf der neuen ICE-Linie 15 täglich vier, freitags und sonntags sogar sechs Hochgeschwindigkeitszüge zwischen Berlin und der Main-Metropole fahren. Deren Fahrzeit liegt knapp unter vier Stunden, sie verringert sich gegenüber der bestehenden Verbindung über Braunschweig um rund 15 Minuten. Im ICE-Sprinter verzichtet die Bahn ab Fahrplanwechsel zudem auf die Reservierungspflicht und den Aufschlag von 11,50 Euro pro Ticket.
Weitere erfreuliche Änderungen: Der ICE zwischen Berlin und #Hamburg fährt nun fast den gesamten Tag über im #Stundentakt, zudem erhöht die Bahn die Zahl der EC-Verbindungen von vier auf sechs. Schneller will die Bahn auch auf der Strecke Berlin-Dresden-Prag unterwegs sein. So soll sich die Fahrzeit von Berlin nach Prag um etwa 15 Minuten auf knapp viereinhalb Stunden verkürzen. Die tschechische Staatsbahn setzt auf der Strecke zudem modernere Reisezug- und Speisewagen ein.
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis be-antworten kann. Er ist gleichwohl bemüht Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zu den Fragen 2 und 3 um Stellungnahme gebeten, die von dort in eige-ner Verantwortung erstellt und dem Senat überliefert wurde. Sie wird nachfolgend in den Antworten unverän-dert wiedergegeben.
Frage 1:
a) Im Zuge des Baus eines Hotels der Hotelgruppe Motel One an der Grunerstraße ist es zum #Absacken des #Tunnels der# U-Bahn-Linie #U2 sowie des #Überführungstunnels zur #U5 gekommen.
Welche anderen Gründe könnten zum Absinken des U-Bahn-Tunnels der U2 um sechs Zentimeter geführt haben?
b) Aus welchen Gründen wurde das Ausbaggern der Baugruppe im Vorfeld als nicht kritisch eingestuft und wer hat diese Einstufung vorgenommen?
c) Aus welchen Gründen wurden keine Auflagen auf-erlegt, die eine Gefährdung der bestehenden Baukörper der U-Bahn-Linien ausgeschlossen hätten?
Antwort zu 1:
zu a) Andere Gründe sind nicht ersichtlich.
zu b) Im Vorfeld einer jeden Baumaßnahme im Nähe-rungsbereich zu Bahnanlagen wird im Rahmen der Bau-genehmigungsverfahren durch das zuständige Bauord-nungsamt geprüft, ob und wenn ja welche Schutzauflagen zu beachten sind. Hierzu hat der Bauherr u.a. eine Set-zungsprognose basierend auf Baugrunduntersuchungen vorzulegen. Die Prognosen gaben keinen Anlass zur Be-fürchtung unzulässiger Setzungen; das Herstellen einer Baugrube mittels Bohrpfählen führt in der Regel nicht zu Setzungen, wie sie jetzt aufgetreten sind.
zu c) Im Rahmen der Baugenehmigung wurden dem Bauherrn Auflagen basierend auf der Setzungsprognose bezüglich des Schutzes der U-Bahnanlagen auferlegt. Es liegt jedoch in der Natur von Prognosen, dass diese mit gewissen Unsicherheiten behaftet sind. Im vorliegenden Fall sind Annahmen, die der Prognose zugrunde gelegen haben, offenkundig nicht wie erwartet eingetreten. Für einen solchen Fall werden entsprechende Schutzmaßnah-men vorgesehen. Eine Gefährdung des U-Bahn-Baukörpers an sich ist daher nicht eingetreten.
Frage 2:
a) Ab wann besteht nach Angaben der BVG eine akute Gefahr?
b) Kann die BVG die spontane Gefährdung der Fahr-gäste ausschließen?
Wenn ja, warum?
c) Wird die BVG Maßnahmen ergreifen, wenn die ei-ner der betroffenen Tunnel nicht mehr befahren werden können?
Wenn ja, welche und zu wann werden diese umge-setzt?
Wenn nein, warum nicht?
d) Wie viele Fahrgäste wären täglich von einer Sper-rung bzw. Teilsperrung betroffen?
(Bitte nach Werktagen und Sonntagen aufschlüsseln)
Antwort zu 2:
zu a) Ein akutes Risiko würde bestehen, wenn die Fahrschienen eines Gleises den zulässigen Torsions-grenzwert überschreiten, die Standsicherheit der Tunnel-konstruktion nicht mehr gegeben ist oder ggf. ein Wasser-zutritt die Pumpleistung der vorhandenen Gleisbettent-wässerung überschreitet.
zu b) Aufgrund des Baustopps, der reduzierten Fahr-geschwindigkeit, der regelmäßigen vermessungstechni-schen Überwachung sowie regelmäßiger Sichtkontrollen der Tunnel ist eine spontane Veränderung unwahrschein-lich.
zu c) Sofern es zu einer Betriebseinstellung kommen sollte, werden alle erforderlichen Sicherungsmaßnahmen ergriffen und die vertraglich gesicherten Verfahren ge-genüber dem Bauherren ausgeschöpft.
zu d) Auf dem Linienabschnitt S+U Alexanderplatz – Klosterstraße wären montags bis freitags rund 60.000 Fahrgäste je Richtung, samstags rund 35.000 Fahrgäste und sonntags rund 20.000 Fahrgäste von einer Sperrung betroffen.
Frage 3:
a) Wird die BVG Maßnahmen ergreifen, um ein wei-teres Absacken zu verhindern?
Wenn ja, wann werden diese umgesetzt?
Wenn nein, warum nicht?
b)Wird die BVG Maßnahmen ergreifen, um das bishe-rige Absacken zu kompensieren?
Wenn ja, wann werden diese umgesetzt?
Wenn nein, warum nicht?
Antwort zu 3 a) und b): Die erste Maßnahme zur Ver-hinderung eines weiteren Absackens der Tunnel war der bereits umgesetzte Baustopp. Weitere Maßnahmen wer-den derzeit von Sachverständigen geprüft und gegebenen-falls kurzfristig umgesetzt.
Frage 4:
a) Kann der Projektentwickler Wilfried Euler von der IVG Immobilienverwaltungsgesellschaft für den bereits entstandenen Schaden an den U-Bahn-Tunneln haftbar gemacht werden?
Wenn ja, inwieweit wird dies geschehen?
Wenn nein, warum nicht?
b) Kann der Projektentwickler Wilfried Euler von der IVG Immobilienverwaltungsgesellschaft für zukünftige Schäden an den U-Bahn-Tunneln haftbar gemacht wer-den?
Wenn ja, inwieweit wird dies geschehen?
Wenn nein, warum nicht?
c) Hat die BVG im Vorfeld ein Veto gegen den Bau des Hotels ausgesprochen?
Wenn ja, warum wurde das Veto nicht berücksichtigt?
Wenn nein, warum nicht?
Antwort zu 4:
zu a) und b) Grundsätzlich haften Bauherren für Schä-den gleich welcher Art, die von ihren Bauvorhaben aus-gehen.
Die BVG wird die ihr zur Verfügung stehenden recht-lichen Mittel ausschöpfen, um den Bauherren für den entstandenen Schaden haftbar zu machen.
zu c) Die BVG ist im Rahmen des Baugenehmigungs-verfahrens angehört worden. Ihre Hinweise sind, soweit sie im bauordnungsrechtlichen Verfahren zu berücksich-tigen waren, berücksichtigt worden.
Das Bauvorhaben wurde im Vorfeld mit der BVG ab-gestimmt und es waren keine wesentlichen Risiken er-kennbar. Die Ursache für die dennoch eingetretenen Set-zungen muss durch beauftragte Gutachten ermittelt wer-den.
Frage 5: Gibt es andere Standorte in Berlin, in denen die vorhandene Tunnelinfrastruktur durch Bauvorhaben potentiell gefährdet ist?
Antwort zu 5: Allgemein gilt, dass jede Baumaßnah-me gleich welcher Art ein gewisses Risiko in sich birgt, weshalb Gefährdungen beim Bau nie gänzlich ausge-schlossen werden können. Maßgeblich ist, Gefahren so rechtzeitig zu erkennen, dass eine konkrete Gefahr für den Bau selbst wie für Dritte nicht eintreten kann.
Daher wird durch die Bauordnungsämter einzelfallbe-zogen im Rahmen der Baugenehmigungsverfahren die fachlich für U-Bahnanlagen zuständige Technische Auf-sichtsbehörde einbezogen. Das Gefährdungspotential wird in Abstimmung mit der BVG bewertet und -soweit not-wendig- geeignete Vorsorgemaßnahmen formuliert. In begründeten Fällen kann dies auch eine Ablehnung der Bauanträge zur Folge haben.
Berlin, den 01. Dezember 2015
In Vertretung
C h r i s t i a n G a e b l e r
…………………………..
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 02. Dez. 2015)
Nach vier #Bauetappen in sieben Jahren ist das bisher größte und anspruchsvollste #Sanierungsprojekt in der Geschichte der BVG nun nahezu abgeschlossen.
Der mehr als 100 Jahre alte #Bahnhof#Gleisdreieck und seine angrenzenden #Streckenabschnitte, #Viadukte und #Brücken sind fit für die Zukunft. Insgesamt
ca. 35 Millionen Euro flossen seit 2009 in die #Grundsanierung des #Umsteigeknotens.
Die kleineren Restarbeiten, die noch 2016 anstehen, werden
keinen Einfluss mehr auf den Fahrgastbetrieb haben. Wie geplant werden nun
auch die im Frühjahr begonnenen Dacharbeiten an den Hochbahnhöfen
Bülowstraße und Nollendorfplatz abgeschlossen.
Am kommenden Montag, 23. November 2015, einen Tag früher als zu Beginn
des letzten Bauabschnitts im April angekündigt, fahren die U-Bahnlinien #U1
und U2 wieder planmäßig. Damit der Verkehr wieder wie gewohnt rollen kann,
muss am Wochenende eine im April montierte Bauweiche wieder ausgebaut
werden. Vom 20. November, ca. 03:30 Uhr, bis zum 23. November, ca. 03:30
Uhr, muss dafür der U-Bahnverkehr zwischen den Bahnhöfen Gleisdreieck
und Potsdamer Platz noch einmal unterbrochen werden.
Als Ersatz setzt die BVG in diesem Zeitraum barrierefreie Busse ein. Die Ersatzbusse
fahren verkehrsbedingt als Ringlinie vom Leipziger Platz über die
Köthener Straße zum U-Bahnhof Mendelssohn-Bartholdy-Park und zurück
über Schöneberger Straße und Stresemannstraße. Der U-Bahnhof Mendelssohn-
Bartholdy-Park wird vom Ersatzverkehr nur in Richtung Gleisdreieck,
vom Potsdamer Platz kommend, direkt angefahren. Fahrgäste, die vom Gleisdreieck
kommend zum U-Bahnhof Mendelssohn-Bartholdy-Park möchten,
fahren bis zur eingerichteten Ersatzhaltestelle an der Schöneberger Brücke
und erreichen nach 200 Metern Fußweg den U-Bahnhof.
Der letzte Bauabschnitt des Mammutprojekts Gleisdreieck verlief trotz des
umfangreichen Maßnahmenpaketes in diesem Jahr wie geplant. Stahlbrücken,
Gleiströge und Kabelkanäle wurden saniert. Die äußeren Stützpfeiler,
quasi das Rückgrat des historischen Hochbahnhofs, wurden Stück für Stück
ausgetauscht. Unzählige Dichtungen, mehr als 5000 Meter Kabel und mehr
als 1000 Quadratmeter Rostschutz wurden erneuert, Wände und Dächer auf
Vordermann und die Bahnhofstechnik auf den neuesten Stand gebracht. Parallel
wurde auch am Gleis gearbeitet. Ein Kilometer Schienen musste ausund
wieder eingebaut, mehr als 1000 Tonnen Schotter bewegt werden. Profitieren
werden davon auch die Anlieger der Strecke. Im Rahmen der Sanierung
wurden im Gleisbett sogenannte #Unterschottermatten verlegt, die dafür sorgen,
dass die #U2 von Montag an leiser als zuvor unterwegs ist.