Regionalverkehr: Bauarbeiten am Berliner Hauptbahnhof: Fahrplan und Information sind eine Katastrophe

www.bahnkunden.de

Bildquelle: DB AG #Bauarbeiten am Berliner #Hauptbahnhof: #Fahrplan und Information sind eine Katastrophe Unter den ständigen, erheblichen #Verspätungen haben insbesondere die Fahrgäste aus Brandenburg zu leiden, die zur Weiterfahrt mit Straßenbahn und Bus weitab von Berlin auf zuverlässige Züge angewiesen sind. Zur Zeit macht die DB AG mit einem katastrophalen RE 1-Fahrplan wirksam vor, wie auch noch der letzte Berufspendler zwischen Brandenburg (Havel) und Frankfurt (Oder) aufs eigene Auto getrieben wird. Seit dem 7.10.2013 wird am Berliner Hauptbahnhof gebaut, ein Ferngleis ist gesperrt. Zwischen Friedrichstraße und Zoologischer Garten fährt der Fern- und Regionalverkehr in beiden Richtungen über ein Gleis. Trotz Einschränkungen und Umleitungen zahlreicher Linien bleibt am Tag 5 nach Inkrafttreten festzustellen, dass der theoretische Baufahrplan in der Praxis wieder einmal nicht funktioniert. Die absolut schlechte und unvollständige Fahrplaninformation ist inzwischen keine besondere Aufregung mehr Wert. Da gibt es nirgends eine komplette Information über die gesamte Sperrung und Personal an den „neuralgischen“ Punkten zur Betreuung der Fahrgäste scheint nicht notwendig. Auch an die sich widersprechende Zielbeschilderung von Bahnsteig und Zug hat sich der regelmäßige Fahrgast schon lange gewöhnt. Großformatige Hingucker an den Bahsteigzugängen – ebenfalls Fehlanzeige. Am Bahnhof Zoo ist ein Aufzug seit Tagen defekt, eine elektronische Hinweistafel gleichermaßen. Der Hinweis „… bitte informieren Sie sich rechtzeitig!“ mag zwar die bequemste Variante der Fahrgastinformation sein, ausreichend ist sie keinesfalls. Was aber bis zum Ende der geplanten Stadtbahn-Bauarbeiten am 20.10.2013 dramatischer ist, sind die regelmäßigen Verspätungen der Linie RE 1 (Magdeburg – Brandenburg (Havel) – Berlin – Frankfurt (Oder) von mindestes 10 Minuten. Fast jeder Zug hat Verspätung und damit wird der Anschluss für viele tausend Pendler, die zu „ihrem“ RE 1-Regionalbahnhof mit dem Linienbus oder der Straßenbahn fahren, zu einem unkalkulierbaren Risiko. Ob die Straßenbahn in Brandenburg (Havel) nach Hohenstücken wartet? Der Bus nach Lehnin, der ab Groß Kreutz fährt, ist sicherlich schon abgefahren wie in Füstenwalde der Anschlussbus nach Beeskow. Wer ständig wegen eines verpassten Anschlusses bis zu einer Stunde auf den nächsten Bus- und Straßenbahnanschluss warten muss, zieht daraus die Konsequenzen und fährt lieber frühmorgens mit seinem Auto zum Bahnhof. Da macht es dann weniger aus, ob der RE nun 10 oder 15 Minuten Verspätung hat. Das Nachsehen haben die kommunalen Verkehrsunternehmen. Der DBV erwartet von der DB Netz AG, in Zukunft bei Baustellenfahrplänen auf die Zuverlässigkeit des Fahrplans zu achten. Alle Beteiligten sollten sich daran denken, dass die Fahrgäste mit Zahlung ihres Fahrpreises auch ein zuverlässiges Zugangebot erwarten können. An- un Abfahrtszeiten in den Fahrplänen dürfen nicht zu unverbindlichen Schätzungen werden. Was die Fahrgastinformation angeht, so können die Fahrgäste ebenfalls zu recht erwarten, dass sie umfassend und ausreichend informiert werden. Pressekontakt: Frank Böhnke, Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94 Der Bahnkunden-Verband im Internet: www.bahnkunden.de

Regionalverkehr: Zeitweise Busse statt Züge zwischen Calau (Nl) und Doberlug-Kirchhain sowie Calau und Cottbus Wegen Gleisbauarbeiten sind die Linien der RE 10 und RB 43 teilweise unterbrochen

http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/4590152/bbmv20131010.html?c2212428=2207510&start=0&itemsPerPage=20&x=1

(Berlin, 10. Oktober 2013) Die Deutsche Bahn erneuert zwischen #Calau (Nl) und #Doberlug-Kirchhain sowie zwischen Calau und #Cottbus die Schienen. Deshalb fahren in den nächsten Wochen zeitweise Busse statt Züge. Von Montag, 14. bis Freitag 18. Oktober und vom 4. bis 8. November – jeweils in der Zeit zwischen 8.15 Uhr und 14.30 Uhr – verkehren von Calau (NI) nach Doberlug-Kirchhain Busse statt Züge. Der Schienenersatzverkehr betrifft die Linien #RE10 (Leipzig – Cottbus) und #RB43 (Cottbus – Falkenberg (Elster)). Durch die längeren Fahrzeiten wird erst der nächste Zug erreicht. Die Reisezeit verlängert sich um bis zu 60 Minuten. Vereinzelt fallen Verbindungen aus. Am Wochenende von Freitag, 18. Oktober, 19.30 Uhr bis Sonntag, 20. Oktober, 24 Uhr verlagert sich die Bautätigkeit und damit auch der Schienenersatzverkehr auf den Abschnitt Calau (NI) – Cottbus. Zahlreiche Züge der Linien RE 10 (Leipzig – Cottbus) und RB 43 (Cottbus – Falkenberg (Elster)) werden zwischen Calau (Nl) und Cottbus durch Busse ersetzt. Die Busse erreichen Cottbus mit bis zu 33 Minuten Verspätung. In der Gegenrichtung fahren die Busse ab Cottbus bis zu 34 Minuten früher ab, um in Calau (Nl) den Anschluss an die Züge sicherzustellen. Die Bahn bittet die Reisenden sich rechtzeitig über die konkreten Änderungen zu informieren. Um das Ziel pünktlich zu erreichen, sollte eine frühere Verbindung genutzt werden. Die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen ist leider nicht möglich. Die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen ist eingeschränkt. Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bittet die Deutsche Bahn die Reisenden um Verständnis. Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 sowie an den Aushängen auf den Stationen. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Regionalverkehr: Zeitweise Busse statt Züge zwischen Calau (Nl) und Doberlug-Kirchhain sowie Calau und Cottbus Wegen Gleisbauarbeiten sind die Linien der RE 10 und RB 43 teilweise unterbrochen

http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/4590152/bbmv20131010.html?c2212428=2207510&start=0&itemsPerPage=20&x=1

(Berlin, 10. Oktober 2013) Die Deutsche Bahn erneuert zwischen #Calau (Nl) und #Doberlug-Kirchhain sowie zwischen Calau und #Cottbus die Schienen. Deshalb fahren in den nächsten Wochen zeitweise Busse statt Züge. Von Montag, 14. bis Freitag 18. Oktober und vom 4. bis 8. November – jeweils in der Zeit zwischen 8.15 Uhr und 14.30 Uhr – verkehren von Calau (NI) nach Doberlug-Kirchhain Busse statt Züge.

Der Schienenersatzverkehr betrifft die Linien #RE10 (Leipzig – Cottbus) und #RB43 (Cottbus – Falkenberg (Elster)). Durch die längeren Fahrzeiten wird erst der nächste Zug erreicht. Die Reisezeit verlängert sich um bis zu 60 Minuten. Vereinzelt fallen Verbindungen aus.

Am Wochenende von Freitag, 18. Oktober, 19.30 Uhr bis Sonntag, 20. Oktober, 24 Uhr verlagert sich die Bautätigkeit und damit auch der Schienenersatzverkehr auf den Abschnitt Calau (NI) – Cottbus.
Zahlreiche Züge der Linien RE 10 (Leipzig – Cottbus) und RB 43 (Cottbus – Falkenberg (Elster)) werden zwischen Calau (Nl) und Cottbus durch Busse ersetzt. Die Busse erreichen Cottbus mit bis zu 33 Minuten Verspätung. In der Gegenrichtung fahren die Busse ab Cottbus bis zu 34 Minuten früher ab, um in Calau (Nl) den Anschluss an die Züge sicherzustellen.

Die Bahn bittet die Reisenden sich rechtzeitig über die konkreten Änderungen zu informieren. Um das Ziel pünktlich zu erreichen, sollte eine frühere Verbindung genutzt werden.

Die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen ist leider nicht möglich. Die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen ist eingeschränkt. Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bittet die Deutsche Bahn die Reisenden um Verständnis.

Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 sowie an den Aushängen auf den Stationen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Regionalverkehr: Zwischenzeitliche Ausschreibung RB25 und RB26

http://www.lok-report.de/news/news_woche_dienstag.html

Die Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH hat für das Land Brandenburg, Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, und das Land Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, im Amtsblatt der Europäischen Union Verkehrsleistungen auf den #RB25 und #RB26 vom 14.12.2014 bis 12.12.2015 #ausgeschrieben (2013/S 194-334575). Es geht um die Strecken • Los-Nr: 1: RB25 Berlin-Lichtenberg – Werneuchen, ca. 350 000 Zkm und • Los-Nr: 2: RB26 Berlin-Lichtenberg – Strausberg – Müncheberg – Küstrin-Kietz – Bundesgrenze, ca. 1 100 000 Zkm. Es handelt es sich um ein wettbewerblich und transparent ausgestaltetes Vergabeverfahren nach Art. 5 Abs. 3 VO (EG) Nr. 1370/2007 in Form einer Freihändigen Vergabe ohne Teilnahmewettbewerb nach § 3 Abs. 1 Satz 3 VOL/A, allerdings mit der Besonderheit, dass es nicht nur ausgewählten Unternehmen, sondern jedermann offen steht. In einer ersten Phase werden interessierte Bewerber innerhalb einer einheitlichen Angebotsfrist aufgefordert, verbindliche Angebote abzugeben. Der Aufgabenträger behält sich vor, ohne Durchführung von Verhandlungen auf das zu diesem Zeitpunkt vorliegende wirtschaftlich günstigste Angebot eines geeigneten Bieters den Zuschlag zu erteilen. Entscheidet sich der Aufgabenträger, auf der Grundlage der eingegangenen verbindlichen Angebote Verhandlungen durchzuführen, wird er in einer zweiten Phase alle geeigneten Bieter, die ein wertungsfähiges Angebot abgegeben haben, zu Verhandlungen auffordern. Die Infrastrukturkosten sind nicht in den Angebotspreis einzubeziehen und werden gesondert erstattet (WKZ, Quelle EU-Ausschreibung, 08.10.13).

Regionalverkehr: Kein Tourismusverkehr auf der Schiene zwischen Joachimsthal und Templin Rechnet Brandenburgs Verkehrsminister die Kosten für einen Testbetrieb absichtlich zu hoch?

Es ist bedauerlich, wie mit nicht nachvollziehbaren Äußerungen Brandenburgs Verkehrsminister Jörg #Vogelsänger (SPD) immer wieder auf sich aufmerksam macht. Die Bestellung von #Tourismusverkehren auf dem knapp 28 Kilometer langen Schienenstück zwischen #Joachimsthal (Landkreis Barnim) und #Templin (Landkreis Uckermark) soll angeblich „einen Millionenbetrag“ kosten. Wie hoch wäre dieser Betrag konkret? Wie setzt er sich zusammen? Auf diese Fragen gibt es von ihm keine Antwort. Vogelsänger hätte auch sagen können, dass er an einer solchen Bestellung kein Interesse hat und sich jede weitere Nachfrage verbittet. Der DBV hat nachgerechnet und käme auf maximal 247.000 € Kosten brutto für einen Probebetrieb im nächsten Jahr von Anfang April bis Ende August zwischen Joachimsthal und Templin mit Halten auf den bisherigen Stationen Friedrichswalde, Ringenwalde, Götschendorf, Milmersdorf, Ahrensdorf, Templin Vorstadt. Von einem Millionenbetrag mit einem Stundentakt jeden Tag von morgens bis abends kann überhaupt keine Rede sein. Dabei hätte es gerade dieser Streckenabschnitt verdient, genauer betrachtet zu werden. Die Gleise zwischen Templin und Joachimsthal liegen noch, die Strecke ist in Betrieb – einige Male in der Woche fahren zwischen Milmersdorf und Joachimsthal Güterzüge. Aus touristischer Sicht ist die die Schorfheide und die Uckermark eine hochinteressante Region, weil es hier noch für den Ausflugs- und Fahrradtourismus unerschlossene Potentiale gibt. Im Gegensatz zu anderen Ausflugszielen sind Schorfheide und Uckermark noch nicht von Tagesausflüglern überlaufen. Zahlreiche Radwege führen parallel zur Strecke bzw. kreuzen sie. Ein Stundentakt im Sommer würde die Bemühungen vieler Tourismusbetriebe und der Kommunen unterstützen. Was läge näher, als diese wirtschaftsschwache Region gezielt durch eine Bestellung von Zugverbindungen in den Sommermonaten zu unterstützen? Es ist bedauerlich, wenn Vogelsänger reflexhaft immer nur mit dem Argument reagiert, es sei kein Geld da. Dieses Totschlagargument verhindert jede sachliche Diskussion. Gerade die berlinfernen Regionen sind auf ein verlässliches Verkehrsangebot angewiesen, an dessen Finanzierung sich auch das Land Brandenburg beteiligen muss. Die Vergangenheit hat regelmäßig gezeigt, dass bei der Finanzierung von Busverkehren, die nach Abbestellungen eingerichtet wurden, die Kommunen alleine gelassen werden. So wird keine Mobilität mit öffentlichen Verkehrsmitteln gesichert, so wird der Trend zur Landflucht noch verstärkt. Die Einrichtung einer solchen Bahnverbindung in der Sommersaison wäre eine nachhaltige Möglichkeit, die Schorfheide und die Uckermark für den Tourismus zu erschließen. Es bleibt zu hoffen, dass die Kommunen gemeinsam mit ihren Tourismusanbietern und den örtlichen Kammervertretern nicht aufgeben. Pressekontakt: Frank Böhnke, Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94 Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg Wilmersdorfer Straße 113/114 10627 Berlin

Regionalverkehr: Kein Tourismusverkehr auf der Schiene zwischen Joachimsthal und Templin Rechnet Brandenburgs Verkehrsminister die Kosten für einen Testbetrieb absichtlich zu hoch?

Es ist bedauerlich, wie mit nicht nachvollziehbaren Äußerungen Brandenburgs Verkehrsminister Jörg #Vogelsänger (SPD) immer wieder auf sich aufmerksam macht. Die Bestellung von #Tourismusverkehren auf dem knapp 28 Kilometer langen Schienenstück zwischen #Joachimsthal (Landkreis Barnim) und #Templin (Landkreis Uckermark) soll angeblich „einen Millionenbetrag“ kosten. Wie hoch wäre dieser Betrag konkret? Wie setzt er sich zusammen? Auf diese Fragen gibt es von ihm keine Antwort. Vogelsänger hätte auch sagen können, dass er an einer solchen Bestellung kein Interesse hat und sich jede weitere Nachfrage verbittet.

Der DBV hat nachgerechnet und käme auf maximal 247.000 € Kosten brutto für einen Probebetrieb im nächsten Jahr von Anfang April bis Ende August zwischen Joachimsthal und Templin mit Halten auf den bisherigen Stationen Friedrichswalde, Ringenwalde, Götschendorf, Milmersdorf, Ahrensdorf, Templin Vorstadt. Von einem Millionenbetrag mit einem Stundentakt jeden Tag von morgens bis abends kann überhaupt keine Rede sein.

Dabei hätte es gerade dieser Streckenabschnitt verdient, genauer betrachtet zu werden. Die Gleise zwischen Templin und Joachimsthal liegen noch, die Strecke ist in Betrieb – einige Male in der Woche fahren zwischen Milmersdorf und Joachimsthal Güterzüge. Aus touristischer Sicht ist die die Schorfheide und die Uckermark eine hochinteressante Region, weil es hier noch für den Ausflugs- und Fahrradtourismus unerschlossene Potentiale gibt. Im Gegensatz zu anderen Ausflugszielen sind Schorfheide und Uckermark noch nicht von Tagesausflüglern überlaufen. Zahlreiche Radwege führen parallel zur Strecke bzw. kreuzen sie. Ein Stundentakt im Sommer würde die Bemühungen vieler Tourismusbetriebe und der Kommunen unterstützen. Was läge näher, als diese wirtschaftsschwache Region gezielt durch eine Bestellung von Zugverbindungen in den Sommermonaten zu unterstützen? Es ist bedauerlich, wenn Vogelsänger reflexhaft immer nur mit dem Argument reagiert, es sei kein Geld da. Dieses Totschlagargument verhindert jede sachliche Diskussion.

Gerade die berlinfernen Regionen sind auf ein verlässliches Verkehrsangebot angewiesen, an dessen Finanzierung sich auch das Land Brandenburg beteiligen muss. Die Vergangenheit hat regelmäßig gezeigt, dass bei der Finanzierung von Busverkehren, die nach Abbestellungen eingerichtet wurden, die Kommunen alleine gelassen werden. So wird keine Mobilität mit öffentlichen Verkehrsmitteln gesichert, so wird der Trend zur Landflucht noch verstärkt. Die Einrichtung einer solchen Bahnverbindung in der Sommersaison wäre eine nachhaltige Möglichkeit, die Schorfheide und die Uckermark für den Tourismus zu erschließen.

Es bleibt zu hoffen, dass die Kommunen gemeinsam mit ihren Tourismusanbietern und den örtlichen Kammervertretern nicht aufgeben.

Pressekontakt: Frank Böhnke, Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94
Deutscher Bahnkunden-Verband
Landesverband Berlin-Brandenburg
Wilmersdorfer Straße 113/114
10627 Berlin

Regionalverkehr: Zugausfälle und Ersatzverkehr RE 11 / RB 49 Cottbus – Falkenberg (Elster) – Leipzig vom 4. bis 14. Oktober 2013

(Berlin, 30. September 2013) Auf Grund von #Gleisarbeiten in Bad #Liebenwerda werden vom 4. Oktober bis 14. Oktober folgende Fahrplanänderungen auf den Linien der #RE11 und #RB49 erforderlich:

http://www.deutschebahn.com/de/presse/verkehrsmeldungen/4536838/bbmv20130930.html?c2212428=2207510&start=0&itemsPerPage=20&x=1 4. Oktober, 20 Uhr bis 7. Oktober, 10 Uhr sowie 11. Oktober, 20 Uhr bis 14. Oktober, 4 Uhr Die Züge der Linien RE 11 und RB 49 fallen zwischen Falkenberg (Elster) und Ruhland aus und werden durch Busse ersetzt. Auf Grund der längeren Fahrzeiten der Ersatzverkehre fahren die Busse bis zu 30 Minuten früher ab Elsterwerda um den Anschluss in Ruhland in Richtung Hoyerswerda beziehungsweise Cottbus sicherzustellen. In der Gegenrichtung kommen die Busse später in Elsterwerda an. Dort besteht Anschluss an die Züge eines späteren Taktes in Richtung Leipzig. Reisende werden gebeten eine frühere Verbindung zu nutzen. 7. Oktober, 10 Uhr bis 11. Oktober, 20 Uhr Die Züge der Linien RE 11 und RB 49 fallen zwischen Falkenberg (Elster) und Elsterwerda-Biehla aus und werden durch Busse ersetzt. Die Busse fahren in Falkenberg (Elster) früher ab, um den Anschluss an die Züge in Elsterwerda-Biehla in Richtung Hoyerswerda beziehungsweise Cottbus zu erreichen. In der Gegenrichtung besteht in Falkenberg (Elster) Anschluss an die Züge eines späteren Taktes in Richtung Leipzig. Reisende werden gebeten eine frühere Verbindung zu nutzen. 14. Oktober, 4 Uhr bis 14. Oktober, 10 Uhr Die Züge der Linien RE 11 und RB 49 fallen zwischen Elsterwerda-Biehla und Ruhland aus und werden durch Busse ersetzt. Die geänderten Fahrtzeiten des Ersatzverkehrs sind zu beachten. Reisende werden gebeten eine frühere Verbindung zu nutzen. Die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen ist leider nicht möglich. Die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen ist nur eingeschränkt möglich. Für die entstehenden Unannehmlichkeiten werden die Reisenden um Verständnis gebeten. Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 sowie an den Aushängen auf den Stationen. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Tarife + Bahnverkehr + Regionalverkehr: DB verzichtet auf pauschale Preiserhöhungen: Die Hälfte aller Fahrten im Fernverkehr bleiben preisstabil

#Normalpreistickets verteuern sich durchschnittlich im #Fernverkehr um 2,5 Prozent, im #Nahverkehr um 2,9 Prozent. Kein #Preisanstieg auf den Hochwasser-Strecken • #Sparpreis ab 29 Euro bleibt • #Zeitkarten, #BahnCard 100 und ermäßigte BahnCards konstant.

http://www.deutschebahn.com/de/presse/presseinformationen/pi_p/4542130/p20130930.html (Berlin, 30. September 2013) Die Deutsche Bahn (DB) lässt zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 die Preise für die Hälfte aller Fahrten im Fernverkehr unangetastet. Von der Nullrunde bei Zeitkarten und der Bahncard 100 profitieren alle Fernverkehrs-Pendler, die allein rund 22 Mio. Fahrten im Jahr unternehmen. Außerdem bleiben alle ermäßigten BahnCards für Jugendliche, Studenten und Senioren im Preis konstant. Auf den am stärksten vom Hochwasser betroffenen Verbindungen von Köln bzw. Düsseldorf nach Berlin verzichtet die Bahn komplett auf Preiserhöhungen für alle Reisenden. Auf den übrigen Relationen werden die Normalpreise um durchschnittlich 2,5 Prozent angepasst. „Für das Hochwasser und seine Folgen für unsere Kunden können wir zwar nichts. Weil wir die durch Umleitungen und längere Fahrzeiten betroffenen Reisenden und unsere Stammkunden aber weiterhin an uns binden wollen, haben wir uns bewusst für die Nullrunden in diesen Segmenten entschieden“, sagt Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der DB. „Dass auch unsere Sparangebote ab 29 Euro innerhalb Deutschlands konstant bleiben und sich damit die Hälfte aller Fahrten im Fernverkehr nicht verteuern, zeigt, dass wir die insgesamt gestiegenen Kosten nur sehr moderat an unsere Kunden weitergeben.“ Stärkster Kostentreiber im Fernverkehr der Deutschen Bahn waren die im ersten Halbjahr 2013 um 4 Prozent im Vergleich zum Gesamtjahr 2012 gestiegenen Personalkosten. Preisanpassungen im DB-Fernverkehr in der Übersicht: Ausgewählte ICE-Relationen (Normalpreis 2. Klasse, ohne Ermäßigungen) Strecke Preis bis 14. Dezember Preis ab 15. Dezember Preiserhöhung Hamburg – Hannover 45 € 46 € 2,20% Stuttgart – München 55 € 57 € 3,60% Hamburg – Berlin 76 € 78 € 2,60% Düsseldorf – Berlin 111 € 111 € 0% Dortmund – München 139 € 142 € 2,20% BahnCard-Preise BahnCard Preis bis 14. Dez. 2. Kl. / 1. Kl. Preis ab 15. Dez. 2. Kl. / 1. Kl. Preiserhöhung BahnCard 25 61 € / 123€ 62 € / 125 € 1,6% Ermäßigte BahnCard 25 41€ / 81€ 41 € / 81€ 0,0% BahnCard 50 249 € / 498 € 255 € / 515 € 2,5% Ermäßigte BahnCard 50 127 € / 252€ 127 € / 252€ 0,0% BahnCard 100 (Einmalzahlung) 4.090 € / 6.890 € 4.090€ / 6.890€ 0,0% BahnCard 100 (Abo) 379 € / 639 € 379€ / 639€ 0,0% BahnCard 25 Business 63 € / 127 € 64€ / 130€ 1,9% BahnCard 50 Business 292 € / 584 € 299€ / 599€ 2,5% Jugend BahnCard 10 € 10 € 0,0% Der Preis für Sitzplatzreservierungen steigt zum 15. Dezember um 50 Cent auf 4,50 Euro für die erste und zweite Klasse. Der sogenannte Bordpreis-Aufschlag für Ticketkäufe im Fernverkehrszug wird zum Fahrplanwechsel vereinfacht: Statt bislang 10 Prozent des Normalpreises der jeweiligen Strecke, jedoch mindestens 5 und maximal 10 Euro, bezahlen Kunden künftig einheitlich 7,50 Euro. Im Nahverkehr, in dem die DB ihre Leistungen im Auftrag der öffentlichen Aufgabenträger erbringt, werden die Normal- und Zeitkartenpreise sowie die Aktionsangebote, zu denen zum Beispiel die Länder-Tickets, das Quer-durchs-Land-Ticket oder das Schönes-Wochenende-Ticket gehören, um durchschnittlich 2,9 Prozent angehoben. Damit bleibt die DB auch in diesem Jahr erneut unter den Preissteigerungen der großen deutschen Nahverkehrsverbünde. Rund 80 Prozent aller Nahverkehrsfahrten in DB Regio-Zügen erfolgen in Verbünden. Dementsprechend ist für die überwiegende Mehrzahl der Kunden die jeweilige Tarifanpassung der regionalen Verkehrsverbünde ausschlaggebend. Preisanpassungen im DB-Nahverkehr in der Übersicht: Ausgewählte Nahverkehrs-Relationen (Normalpreis 2. Kl., ohne Ermäßigungen) Strecke Preis bis 14. Dezember Preis ab 15. Dezember Preiserhöhung Mühlacker – Ludwigsburg (33 km) 7,70 € 7,90 € 2,6% Augsburg – München (62 km) 12,50 € 12,90 € 3,2% Stuttgart – Ulm (94 km) 18,60 € 19,20 € 3,2% Leipzig – Dresden (120 km) 23,10 € 23,80 € 3,0% Preisanpassungen bei Nahverkehrs-Pauschalpreis-Tickets Jeweils 2 Euro mehr kosten: Schönes-Wochenende-Ticket (42 € auf 44 €) Quer-durchs-Land-Ticket (Mitfahrerpreisanhebung 6 € auf 8 €) Jeweils 1 Euro mehr kosten: Baden-Württemberg-Ticket (Grundpreisanhebung 22 € auf 23 €) Baden-Württemberg-Ticket Nacht (Grundpreisanhebung 19 € auf 20 €) Bayern-Ticket (Grundpreisanhebung 22 € auf 23 €) Bayern-Ticket Nacht (Grundpreisanhebung 22 € auf 23 €) Sachsen- / Sachsen-Anhalt- / Thüringen-Ticket (Mitfahrerpreisanhebung 3 € auf 4 €) Rheinland-Pfalz-/ Saarland-Ticket Nacht (Grundpreisanhebung 19 € auf 20 €) Rheinland-Pfalz- / Saarland-Ticket (Grundpreisanhebung 22 € auf 23 €) Der Grundpreis des Metropol-Tages-Tickets Stuttgart erhöht sich um 50 Cent. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Regionalverkehr: Fahrgastverband Pro Bahn fordert Korrekturen am Fahrplan des RE 2, aus Lausitzer Rundschau

Brandenburgischer Landeschef Doege: Verspätungen sind unzumutbar / IHK Cottbus verlangt Verlässlichkeit

COTTBUS/POTSDAM Der #Fahrgastverband Pro Bahn fordert den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) auf, sich endlich den Problemen der ständigen Zugverspätungen auf der #RE2-Strecke zwischen #Cottbus, Berlin und Wismar anzunehmen. Gegenüber der RUNDSCHAU verlangt Landeschef Dieter Doege, „den Fahrplan zu entzerren und damit Pünktlichkeit zu ermöglichen“. http://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/Fahrgastverband-Pro-Bahn-fordert-Korrekturen-am-Fahrplan-des-RE-2;art25,4344251 Der Pro Bahn-Chef sieht es nach fast einem Jahr, in dem die Ostdeutsche Eisenbahn (Odeg) die Strecke bedient, als „unzumutbar an, dass Unpünktlichkeit zur Normalität auf der Strecke gehört“. Dabei habe sich nach der jüngsten Sitzung im Verkehrsausschuss des Landtages herauskristallisiert, dass der Fahrplan viel zu eng gestrickt sei. „Diese Realität muss der VBB endlich anerkennen und Lösungen …

Bahnverkehr: EU: Bahnreisende nicht länger die Dummen bei höherer Gewalt

http://www.lok-report.de/news/news_woche_freitag.html

Der Europäische Gerichtshof (#EuGH) hat entschieden, dass Bahnfahrgäste auch dann Anspruch auf #Entschädigung haben, wenn #Verspätungen durch höhere Gewalt – zum Beispiel #Unwetter oder #Streiks – verursacht werden. Mit dieser Auslegung stärkt das oberste Gericht der EU die 2007 auf Druck des Europäischen Parlaments verabschiedeten Rechte von Bahnreisenden. Zugleich schließt das Gericht jedoch andere Verkehrsträger explizit von dieser Auslegung aus. Dazu erklärt Michael Cramer, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen im Europäischen Parlament: „Heute ist ein guter Tag für die Fahrgäste der europäischen Eisenbahnen! Denn einmal mehr stärkt der Europäische Gerichtshof ihre Rechte. In Zukunft werden sie im Falle höherer Gewalt nicht mehr die Dummen sein. Die Argumentation des EuGH leuchtet ein: Die Fahrpreisentschädigungen sind eine ‚Gegenleistung für eine nicht im Einklang mit dem Beförderungsvertrag erbrachte Dienstleistung‘. Nur darüber hinausgehende Ansprüche – zum Beispiel für verpasste Geschäftstermine oder entgangene Urlaubstage – seien im Falle höherer Gewalt ausgeschlossen. Mit dieser Entscheidung liegt der EuGH goldrichtig, denn andernfalls bliebe der komplette Schaden weiterhin nur an den Fahrgästen hängen. Sie zahlen den vollen Ticketpreis stets im Voraus und tragen ohnehin den größten Schaden von Verspätungen. Nun steigt der Pünktlichkeitsdruck auf die europäischen Bahnen – und genau das ist das Ziel der Passagierrechte! Ein völlig falsches Signal ist es jedoch, dass diese Regelung nicht auf alle Verkehrsträger Anwendung findet. Bereits jetzt gelten dank erfolgreichen Lobbyings für Reisende im Flug-, Fernbus- und Schiffsverkehr deutlich laschere Passagierrechte. So müssen die Airlines frühestens ab 3 Stunden Verspätung eine Entschädigung zahlen. Die Europäische Kommission strebt aktuell an, diese Grenze sogar auf 5 Stunden hochzusetzen! Um diesen unfairen Wettbewerb zwischen den Verkehrsträgern nicht noch weiter zu verschärfen, muss dringend eine einheitliche Regelung für alle Verkehrsmodi her!“ (Pressemeldung Michael Cramer, 27.09.13).