Flughäfen: Sicher fliegen unter Corona-Bedingungen, aus Berliner Flughäfen

Die #Flughafen Berlin Brandenburg GmbH bereitet sich auf die zu erwartende Zunahme des Luftverkehrs in den kommenden Wochen vor. Mit zahlreichen Maßnahmen in den Terminals sowie an den #Sicherheitskontrollen und beim #Boarding wird sichergestellt, dass die Passagiere an den Flughäfen #Schönefeld und #Tegel auch unter #Corona-Bedingungen gesundheitlich sicher ihren Flug antreten können.

#Abstandsmarkierungen auf dem Boden in den Check-in-Bereichen, an der Sicherheitskontrolle und an den Gepäckausgaben helfen den Fluggästen, sich an die geltenden #Abstandsregeln zu halten. An den Check-in- und Boarding-Schaltern sowie bei der Sicherheitskontrolle und der Passkontrolle werden #Plexiglas-Trennscheiben installiert, um Reisende und Mitarbeiter zu schützen. Schwerpunkte der Umbauarbeiten sind die Terminalbereiche, die im März wegen des ausbleibenden Flugverkehrs geschlossen wurden und nun in den kommenden Wochen schrittweise wieder genutzt werden. An den Sicherheitskontrolllinien und in den Wartebereichen werden außerdem berührungslose Spender zur Händedesinfektion aufgestellt. In den Bereichen der Self-Check-in Counter finden Passagiere Tuchspender, um Displays und Griffflächen zusätzlich selbst desinfizieren zu können. Zusätzlich erhalten Reisende aktuelle Informationen zu Abstands- und Hygieneregeln über die Monitore und Durchsagen in den Terminals.

Hinweise für unsere Passagiere

Da einige Prozesse am Flughafen unter Einhaltung der neuen Abstands- und Hygieneregeln deutlich länger dauern, werden Reisende gebeten, trotz weniger Verkehr, zwei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Prozesse wie Check-in und Sicherheitskontrollen sollen möglichst kontaktlos laufen. So werden Reisende gebeten, online einzuchecken und ihre Bordkarte z.B. direkt auf das Smartphone zu laden. An den Sicherheitskontrollen darf jeder Reisende auf Anforderung der Bundespolizei derzeit nur ein Handgepäckstück mit sich führen. Die Bundespolizei und die großen deutschen Verkehrsflughäfen haben ein Verfahren erarbeitet, um möglichst viele Passagiere unter sicherer Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften verlässlich kontrollieren zu können. So verzichtet die Bundespolizei in Zukunft beispielsweise darauf, Passagiere regelmäßig ihre Schuhe ausziehen zu lassen.

In den Terminals in Schönefeld und Tegel ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Reisende Pflicht. In den Gastronomie- und Shoppingbereichen der Flughäfen gelten ebenfalls die Abstandsregelungen, sowie die Pflicht einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Ankommende Fluggäste werden gebeten, direkt nach der Ankunft und der Gepäckausgabe das Terminal zu verlassen. Abholer sollen bitte vor den Terminals warten.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Fliegen unter Corona-Bedingungen stellt uns alle vor neue Herausforderungen. Wir haben deshalb zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um unseren Passagieren gleichzeitig einen gesundheitlich sicheren und angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen. Wir bitten unsere Passagiere, rechtzeitig am Flughafen anzureisen und sich an die geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu halten, damit trotz ansteigender Passagierzahlen im Sommer alle möglichst stressfrei und sicher reisen können.“

Grundregeln für Passagiere

• 1,5 Meter Abstand halten

• Mund-Nasen-Schutz im Terminal tragen

• Pro Passagier nur 1 Handgepäck

• Online Check-in nutzen

• 2 Stunden vor Abflug am Flughafen sein

• Direkt nach Ankunft das Terminal verlassen

• Abholer warten vor dem Terminal

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Flughäfen: Luftverkehr nimmt im Mai leicht zu Erste Zeichen der Erholung nach drastischem Passagierrückgang, aus Berliner Flughäfen

Der #Flugverkehr an den Berliner Flughäfen bewegte sich im Mai weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. Nach dem drastischen Einbruch der Passagierzahlen in den Vormonaten zeigten sich aber erste Anzeichen der Erholung. An den Flughäfen #Schönefeld und #Tegel starteten und landeten im April 51.979 Passagiere. Damit haben sich die #Fluggastzahlen im Vergleich zum April 2020 zwar nahezu verdoppelt, liegen aber gegenüber dem Vorjahresmonat Mai 2019 nur bei 1,6 Prozent. (Passagierzahl Mai 2019: 3.200.803) Am Flughafen Tegel wurden 40.808 Passagiere abgefertigt, ein Minus von 98,1 Prozent im Vergleich zum Mai 2019. In Schönefeld waren es 11.171 Passagiere (minus 98,9 Prozent).

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke #Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der #Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Auch der Mai war für die Flughafengesellschaft ein verlorener Monat. Zwar zieht der Flugverkehr nach Wochen des Stillstands ganz langsam wieder an, erreicht aber erst gegen Monatsende 2 bis 4 Prozent des Vorjahreswertes. Für die kommenden Wochen erwarten wir, dass der Flugverkehr schrittweise weiter anzieht. Wir sind an beiden Flughäfen gut darauf vorbereitet, die steigende Anzahl der Flüge unter den geltenden Abstands- und Hygieneregeln sicher durchzuführen.“

In den ersten fünf Monaten dieses Jahres verzeichneten die Flughäfen der Hauptstadtregion einen massiven #Passagierrückgang. Insgesamt wurden an beiden Flughäfen von Januar bis Mai 5.646.797 Passagiere abgefertigt, 60,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Auch die #Flugbewegungen bewegten sich im Monat Mai auf niedrigem Niveau. Insgesamt starteten und landeten an beiden Flughäfen 2.083 Maschinen, ein Minus von 92,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Tegel verzeichnete 951 Flugbewegungen (minus 94,6 Prozent), in Schönefeld starteten und landeten 1.132 Maschinen (minus 86,8 Prozent).

Der #Frachtverkehr verzeichnete im Mai hingegen einen vergleichsweise weniger starken Rückgang. Insgesamt wurden im vergangenen Monat 961 Tonnen #Luftfracht über die beiden Flughäfen abgewickelt, ein Minus von 68,9 Prozent. In Tegel waren es rund 7 Tonnen (minus 99,6 Prozent) Luftfracht, in Schönefeld 954 Tonnen (minus 14,4 Prozent).

Den Verkehrsbericht Mai mit den endgültigen Zahlen finden Sie Ende des Monats online:> Link zur Verkehrsstatistik

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Flughäfen: „Herzlich willkommen im VIP-Bereich“ Ein Spaziergang über den Flughafen BER, aus Der Tagesspiegel

https://m.tagesspiegel.de/berlin/herzlich-willkommen-im-vip-bereich-ein-spaziergang-ueber-den-flughafen-ber/25898590.html

Der Bus beschleunigt und Engelbert Lütke #Daldrup schaut interessiert auf den Tacho. „100 Stundenkilometer, abheben werden wir damit nicht.“ Der Chef der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (#FBB) ist mit dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland (SPD), auf der Startbahn Süd unterwegs.

Zwei riesige Kreuze auf dem Spezialbeton weisen daraufhin, dass #Flugzeuge auf der #Piste nichts zu suchen haben. Noch nicht. Am 31. Oktober wird der #Hauptstadt-Airport #BER eröffnet. Zeit genug für einen sommerlichen Rundgang durch das jetzt wirklich fast fertige Gebäude.

Einschließlich Spazierfahrt über die Start- und #Landebahn, von der aus nicht nur das verglaste #Hauptterminal in der Sonne glitzert, sondern auch Dutzende Flugzeuge, die Corona seit Wochen am Boden hält.

Es geht vorbei an hässlichen Baucontainern, die über das weite Feld verstreut …

Flughäfen: Weniger Plätze für BER-Tester Corona-Pandemie führt zu Änderungen beim Probebetrieb, aus Berliner Flughäfen

In Anbetracht der aktuellen Hygienevorschriften im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ist der #BER-Probebetrieb mit freiwilligen #Komparsen angepasst worden. Die bisherigen Buchungen werden ungültig. Es wird ein neues Verfahren mit reduzierten Teilnehmerzahlen durchgeführt. Hintergrund ist eine Auflage des Gesundheitsamtes nach der die Teilnehmerzahlen sowohl bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch bei den Komparsen reduziert werden müssen. Um zu gewährleisten, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren neuen Arbeitsplatz kennen lernen, werden deswegen mehr Probebetriebstermine ausschließlich mit Teilnehmern der Flughafengesellschaft und Partnerfirmen durchgeführt. Die Anzahl der freiwilligen Tester reduziert sich dagegen. Statt 20.000 können nur noch 9.000 Komparsenplätze angeboten werden.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke #Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Corona-Pandemie stellt nicht nur den Flugbetrieb, sondern auch den #Probebetrieb am BER vor neue Herausforderungen. Sicherheit und Gesundheit haben dabei oberste Priorität. Das gilt nicht nur für die Testphase. Die Abstands- und #Hygieneregeln im Flugbetrieb werden uns wohl noch lange erhalten bleiben. Leider können wir unter diesen Bedingungen nur etwa der Hälfte der bisher vorgesehenen freiwilligen Komparsen die Möglichkeit bieten, den #BER vor der Inbetriebnahme kennen zu lernen. Wir werden dennoch eine ausreichende Testphase gewährleisten, sodass wir den BER am 31. Oktober sicher und verlässlich in Betrieb nehmen können.“

Alle bereits registrierten Teilnehmer für den Probebetrieb werden über die Änderungen per E-Mail informiert. Um eine möglichst faire Vergabe der verbliebenen Plätze zu ermöglichen, werden alle Anmeldungen gelöscht und die verbliebenen Termine mit reduzierten Plätzen neu zur Buchung freigegeben. Zunächst werden alle Teilnehmenden mit bestätigtem Probebetriebstag die Möglichkeit erhalten sich zuerst und bevorzugt neu anzumelden. Anschließend werden die Teilnehmenden auf den Wartelisten informiert. Erst nach Abschluss dieser Bewerbungsphasen wird die Registrierung wieder allgemein zugänglich sein.

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Taxi + Flughäfen: Dürfen Berliner Taxen am Willy-Brandt-Flughafen Fahrgäste laden und weitere spannende Fragen zu Taxen und BER, aus Senat

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Frage 1:
Wie viele Taxen und wie viele #Taxiunternehmen gibt es in Berlin (aufgeschlüsselt nach Jahr seit 2010)?
Antwort zu 1:
Zum jeweiligen Stichtag 31.12. können folgende Zahlen benannt werden:

Jahr Unternehmen Fahrzeuge
2010 3150 7187
2011 3120 7211
2012 3082 7428
2013 3026 7635
2014 2990 7643
2015 3043 7907
2016 3201 8313
2017 3232 8010
2018 3253 8247
2019 2889 8044
2020 (Stand 22.05.) 2740 7601

Frage 2:
Welche Antriebsarten haben die aktuell zugelassenen Taxen in Berlin (aufgeschlüsselt nach Elektro-, Gas-,
Benzin-, Hybridmotor…)?
2
Antwort zu 2:
Die Aufteilung nach Antriebsarten ist in der folgenden Tabelle zusammengestellt:
Tabelle: Aufteilung der Berliner #Taxiflotte nach Antriebsarten (Stand: Mai 2020)
Antrieb Anteil
Diesel 66,5 %
Benzin/Elektro-Hybrid 29,2 %
Erdgas 2,1 %
Benzin 0,8 %
Benzin/Erdgas 0,8 %
Benzin/Flüssiggas 0,3 %
Benzin/Elektro-Plugin-Hybrid, 0,3 %
Diesel/Elektro-Plugin-Hybrid 0,015 %
Diesel/Elektro-Hybrid 0,015 %
Flüssiggas/Elektro-Hybrid 0,015 %
Frage 3:
Wie hat sich das #Fahrgastaufkommen bei Taxen seit 2010 verändert (aufgeschlüsselt nach Jahr seit 2010
und Anzahl der Fahrgäste)?
Antwort zu 3:
Der Genehmigungsbehörde sind keine #Fahrgastzahlen bekannt, da diese nicht erhoben
werden.
Frage 4:
Mit wie vielen benötigten Taxen ist pro Tag am #Flughafen #BER insgesamt nach der Eröffnung des Flughafen
BER zur Anbindung nach Berlin zu rechnen?
Antwort zu 4:
Aus Gesprächen mit dem örtlich zuständigen Landkreis Dahme-Spreewald ist bekannt,
dass dieser angesichts der zu erwartenden guten Anbindung des Flughafens BerlinBrandenburg (BER) an den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) von einem Bedarf
an hochgerechnet höchstens 1.000 Taxen für die BER-Bedienung ausgeht. Diese
Taxenzahl soll den Beförderungsbedarf sowohl nach Berlin als auch zu allen anderen
Fahrzielen decken.
Frage 5:
Wie ist der Stand der Diskussionen zwischen dem Senat mit dem Landkreis #Dahme-Spreewald zur
#Zuladungserlaubnis für Berliner Taxen am Flughafen BER? Welche Gespräche haben zwischen wem und
mit welchem Ergebnis stattgefunden?
3
Antwort zu 5:
Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz steht auf
Staatssekretärsebene in aktuellen Verhandlungen mit dem Ministerium für Infrastruktur
und Landesplanung des Landes Brandenburg und mit dem Landrat des Landkreises
Dahme-Spreewald. Diesen wurde kürzlich der Berliner Entwurf einer Vereinbarung
übersandt. Dieser beruht im Wesentlichen auf der früheren Vereinbarung, die für die
geplante Eröffnung des BER im Jahr 2012 getroffen worden war und die wegen der
Verschiebung der BER-Eröffnung vom Landkreis wieder gekündigt worden war.
Frage 6:
Welche Unternehmungen gibt es seitens des Senats, um bis zur Eröffnung des Flughafens einen
transparenten und einheitlichen Taxi-Fahrpreis gewährleisten zu können?
Antwort zu 6:
Ziel des Senats ist es, dass die Vertragsparteien so schnell wie möglich einen
gemeinsamen #Flughafentarif erarbeiten, der bei Flughafenfahrten sowohl für Taxen aus
dem Landkreis Dahme-Spreewald als auch für Taxen aus Berlin gilt und der für die
Fahrgäste transparent ist.
Frage 7:
Wie bewertet der Senat sogenannte „FlatFares“, bzw. Flughafen-Tarife, die es bereits u.a. in München gibt,
bei denen feste Preise für Taxifahrten zwischen dem Flughafen BER und Berlin gelten? Warum?
Frage 8:
Wird die Etablierung solcher festen Flughafen-Tarife auch für den BER angestrebt? Wenn nein, warum
nicht? Wenn ja, was ist der aktuelle Sachstand zur Umsetzung dieser Tarife?
Antwort zu 7 und 8:
Die Ausgestaltung des Flughafentarifs im Sinne von Festpreisen könnte eine Option sein,
wobei dann angesichts der großen Entfernungen innerhalb Berlins voraussichtlich die
Festlegung verschiedener fester Preisstufen erforderlich wäre. In jedem Fall abzuwägen
ist, welche Ausgestaltung für den Fahrgast am sinnvollsten wäre (Übersichtlichkeit des
Taxitarifs durch vorab bekannte Festpreise oder höhere Einzelfallgerechtigkeit durch
Festlegung einer kilometergenauen Abrechnung). Derzeit ist allerdings noch keine
Aussage dazu möglich, wie ein Flughafentarif tatsächlich aussehen könnte. Nach der
angestrebten vertraglichen Verständigung über die Einräumung gegenseitiger Laderechte
für Taxen aus Berlin und dem Landkreis bedarf es einer Abstimmung mit dem Landkreis
und einer Einbindung der Verbände, um eine optimale tarifliche Lösung zu finden.
Frage 9:
Wie viele Fahrten werden am Flughafen Tegel pro Tag durchschnittlich benötigt? Wie viele Taxen werden
eingesetzt, um diesen Bedarf zu erfüllen (aufgeschlüsselt nach Monatdurchschnitt seit Januar 2010)?
4
Antwort zu 9:
Dem Senat liegen keine Daten zur Beantwortung dieser Fragestellung vor.
Frage 10:
Wie entscheidet der Senat – vorausgesetzt, dass Berliner Taxen am Flughafen BER Gäste laden dürfen – in
Anbetracht dessen, dass durch die Schließung Tegels ein signifikanter Bedarf an Taxifahrten wegbrechen
wird, welchen Taxiunternehmen die Zulassung am Flughafen BER erteilt wird?
Antwort zu 10:
Sofern im Wege einer Vereinbarung einer begrenzten Zahl von Berliner Taxen ein
Laderecht am BER eingeräumt wird, ist eine Entscheidung über das Auswahlverfahren für
die konkret zugelassenen Taxiunternehmer und ihre Fahrzeuge zu treffen. Aus Gründen
der Berufsfreiheit darf dieses Auswahlverfahren nicht im Sinne eines Closed Shop
ausgestaltet sein. Sicherzustellen ist vielmehr, dass nicht einige wenige Berliner Taxen
den BER dauerhaft unter Ausschluss anderer Taxen bedienen. Zu diesem Zweck könnte
möglicherweise ein Rotationsverfahren eingeführt werden, über das eine nur befristete
Zulassung erfolgt. Die interessierten Taxiunternehmer müssten dann jede ihrer Taxen auf
eine Warteliste setzen lassen.
Frage 11:
Ist der Beantwortung von Seiten des Senats noch etwas hinzuzufügen?
Antwort zu 11:
Nein.
Berlin, den 05.06.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Flughäfen: Keine temporäre Schließung: Flughafen Tegel bleibt bis November in Betrieb, aus Handelsblatt

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/berlin-keine-temporaere-schliessung-flughafen-tegel-bleibt-bis-november-in-betrieb/25883612.html

In Berlin ist es weder leicht, einen #Flughafen zu eröffnen, noch einen zu schließen. Die Berliner Flughafengesellschaft (#FBB) hat ihren Antrag auf eine temporäre #Schließung des Westberliner Flughafens #Tegel zurückgezogen. Tegel wird gebraucht, bis der neue Hauptstadtflughafen #BER eröffnet wird. Das kündigte FBB-Chef Engelbert Lütke #Daldrup am Mittwochnachmittag in Berlin an.

„Über die Sommermonate wird der Flugbetrieb stetig ansteigen“, sagte Lütke Daldrup. Auf Basis der gelockerten Reise- und Quarantänebestimmungen hätten mehrere Airlines angekündigt, ab Mitte Juni einen zunächst noch reduzierten Flugverkehr wiederaufzunehmen und vor allem Ferienziele anzusteuern.

Zuvor hatte die Bundesregierung angekündigt, die bisher bestehenden strikten Reisebeschränkungen ab Mitte des Monats weitgehend aufzuheben. Damit ist freier Reiseverkehr in viele europäische Länder ab Mitte Juni wieder möglich.

Sowohl Schönefeld als auch Tegel werden gebraucht
„Ende Juli haben wir wahrscheinlich wieder so viele reguläre Flüge, dass für die …

Flughäfen: Flugverkehr steigt schneller als erwartet an Flughafen Tegel wird bis zur Inbetriebnahme des BER gebraucht, aus Berliner Flughäfen

Nachdem die weltweite Covid-19-Pandemie den #Flugverkehr für gut zehn Wochen praktisch zum Erliegen gebracht hat, gibt es jetzt deutliche Zeichen einer bevorstehenden Erholung. Ab Mitte Juni steigt die Zahl der regulären Verbindungen ab Berlin auf 40 an. Einen Monat später werden es bereits 100 Verbindungen sein, die angeboten werden. Die Zahl der täglichen Passagiere steigt im Juni von jetzt etwa 3000 wahrscheinlich auf mehr als das Doppelte an. Ende Juli werden bis zu 20.000 Passagiere erwartet.

Ein wesentlicher Grund für die deutlich steigende Zahl von Verbindungen liegt in der Aufhebung der Reisebeschränkungen. So hat die Bundesregierung heute angekündigt, die bisher bestehenden strikten Reisebeschränkungen ab Mitte Juni weitgehend aufzuheben. Damit ist freier Reiseverkehr in viele europäische Länder ab Mitte Juni wieder möglich.

Auf Basis der gelockerten Reise- und Quarantänebestimmungen kündigen mehrere Airlines an, ab Mitte Juni einen zunächst noch reduzierten Flugverkehr wiederaufzunehmen und insbesondere die Ferienziele im Sommer anzufliegen. Zu den Airlines, die ihren Flugbetrieb schrittweise aufnehmen, gehört die britische Fluglinie #easyJet, die in Berlin ihren größten Standort außerhalb von Großbritannien hat und Marktführer in der Hauptstadtregion ist. Ende Juni geht es wieder los, wie easyJet gestern mitteilte. Ende Juli werden dann noch mehr Flüge erwartet. #Ryanair plant den Flugbetrieb ab 21. Juni aufzustocken und im Juli eine zweite Aufstockung vorzunehmen. Weitere Airlines haben angekündigt ihr Programm ab Berlin wieder zu beleben, u.a. #Turkish Airlines, #Wizz Air, #KLM, #Air France und #Qatar Airways. Die #Lufthansa wird ihr bisheriges Angebot erweitern und mit ihren Töchtern #Eurowings, #Swiss und #Austrian im Juli ab Berlin mehr Flüge anbieten.

Vor diesem Hintergrund ist absehbar, dass der Flugverkehr wieder anzieht und innerhalb von einigen Wochen deutlich mehr Flugzeuge und Passagiere zu erwarten sind. Allerdings bleiben die verschärften Abstands- und Verhaltensregeln für Passagiere und Personal an den Flughäfen weiterhin bestehen, erfordern deutlich mehr Platz und verlangsamen zudem einige Prozesse an den Flughäfen vor allem an den Sicherheitskontrollen. Insbesondere in den Stoßzeiten, in denen viele Maschinen nahezu gleichzeitig starten oder landen, müssen die Passagiere deshalb bald wieder auf möglichst viele Terminalbereiche verteilt werden.

In dieser neuen Situation wird der #Flughafen #Tegel ab Juli/August wieder gebraucht. Die FBB zieht deshalb ihren Antrag auf Befreiung von der #Betriebspflicht zurück. Um den zunehmenden Flugverkehr bis zur Inbetriebnahme des BER operativ verlässlich und gesundheitlich sicher organisieren zu können, soll der Flughafen Tegel wie ursprünglich geplant bis zum 8. November 2020 in Betrieb bleiben.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „In den letzten Tagen haben sich die Informationen über die Erholung des Flugbetriebs zu einer neuen Qualität verdichtet. Über die Sommermonate wird der Flugbetrieb stetig ansteigen. Ende Juli haben wir wahrscheinlich wieder so viele reguläre Flüge, dass für die Abfertigung unter Corona-Bedingungen beide Flughäfen gebraucht werden. Dass die Erholung nun so schnell startet, war von allen erhofft, aber bis vor Kurzem nicht erwartet worden. Die täglichen Passagierzahlen werden mit fast 20.000 Passagieren Ende Juli noch weit unter den Vorjahreswerten liegen. Aber die gesamte Abfertigung, vor allem die Sicherheitschecks, braucht unter Corona-Bedingungen deutlich mehr Platz. Um diesen Platz bis zur Inbetriebnahme des BER verlässlich vorhalten zu können, sollen Tegel und Schönefeld parallel bis Ende Oktober in Betrieb bleiben.“

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Flughäfen: Wie steht es um den BER?, aus Senat

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1. Ist es zutreffend, dass die noch Anfang März medial berichteten 5000 offenen #Mängel (inklusive
noch über 1000 wesentlicher Mängel) in der Anlagengruppe A06 im Terminal 1 des #BER mit der Freigabe des #TÜV Rheinland vollumfänglich behoben worden sind, die Anlagengruppe A 06 also komplett
mangelfrei ist?
2. Ist davon auszugehen, dass mit Einreichung der #Baufertigstellungsanzeige gemäß §76 BbgBO
durch die Flughafengesellschaft sämtliche Anlagen und Gewerke im Terminal 1 des BER nun vollumfänglich mangelfrei sind?
3. Trifft es zu, wie in einigen Medien berichtet, dass in der Anlagengruppe A06 trotz der Freigabe
durch den TÜV Rheinland nach wie vor noch bis zu 2000 Mängel zu beseitigen sind?
4. Wenn Frage 3 zutreffend, also mit Ja beantwortet:
a. Um welche Art von Mängeln handelt es sich hierbei, sind darunter auch sicherheitsrelevante oder
wesentliche Mängel?
b. Gab es eine Herabstufung von vormals wesentlichen Mängeln und wenn ja wann und durch wen
konnte diese vorgenommen werden?
c. Bitte erläutern Sie, wie eine #Baufertigstellungsanzeige unter diesen Umständen bei der zuständigen
Behörde, dem Bauordnungsamt des Landkreis Dahme-Spreewald, eingereicht werden konnte, wo
doch eben diese zuständige Behörde in unterschiedlichen parlamentarischen Gremien dargelegt hat,
dass sämtliche Mängel bis zur Anzeige der Fertigstellung abgearbeitet sein müssen?
Zu 1. bis 4.: Die zuständige Baubehörde des Landkreises Dahme-Spreewald hat die
#Nutzungsfreigabe für das Terminal 1 des Flughafens Berlin Brandenburg (BER) erteilt. Es sind lediglich Restarbeiten zu erledigen, die keinen Einfluss auf die Inbetriebnahme haben.
2/2
5. Bedarf es einer Sondergenehmigung, dass auch nach Einreichung der Baufertigstellungsanzeige
gemäß §76 BbgBO eine Mängelabarbeitung in der Anlagengruppe A06 durchgeführt werden kann und
wenn ja, liegt diese vor?
Zu 5.: Nein, es bedarf keiner Sondergenehmigung.
6. Wenn Frage 5 zutreffend, also mit Ja beantwortet:
a. Durch wen wurde diese Sondergenehmigung beantragt, zu welchem Zeitpunkt und durch wen
wurde diese erteilt?
b. Wie genau ist diese Sondergenehmigung ausgestaltet?
c. Bis wann müssen alle Mängel restlos beseitig werden?
d. Auf welcher rechtlichen Grundlage wurde eine solche Sondergenehmigung erteilt?
Zu 6.: Siehe Antwort zu Frage 5.
7. Wurde die Nutzungsfreigabe für das Terminal 1 durch das Bauordnungsamt des Landkreises DahmeSpreewald ohne Beanstandung erteilt oder handelt es sich um eine Genehmigung unter Auflagen, wenn
ja, welche Auflagen wurden erteilt (bitte detaillierte Auflistung)
Zu 7.: Die Nutzungsfreigabe für das Terminal 1 des BER hat die zuständige Baubehörde des Landkreises Dahme-Spreewald ohne Beanstandung und ohne Auflagen erteilt.
8. Können rein rechtlich auch nach der Nutzungsfreigabe durch das Bauordnungsamt des Landkreis
Dahme-Spreewald noch Mängel in der Anlagengruppe A06 des Terminal 1 abgearbeitet werden oder
bedarf es hierfür einer Sondergenehmigung?
Zu 8.: Einer Sondergenehmigung bedürfte es hierfür nicht.
9. Im Falle einer notwendigen Sondergenehmigung zur Mängelbeseitigung nach erteilter Nutzungsfreigabe (Siehe Frage 8), liegt eine solche Sondergenehmigung vor?
10. Wenn Frage 9 zutreffend, also mit Ja beantwortet:
a. Auf welcher rechtlichen Grundlage basiert eine solche Sondergenehmigung?
b. Durch wen wurde diese Sondergenehmigung beantragt, zu welchem Zeitpunkt und durch wen wurde
diese erteilt?
c. Wie genau ist diese Sondergenehmigung ausgestaltet?
Zu 9. und 10.: Siehe Antwort zu Frage 8.
Berlin, den 28.05.2020
In Vertretung
Vera Junker
Senatsverwaltung für Finanzen

Flughäfen: Abfertigungskapazitäten unter Corona am BER, aus Senat

www.berlin.de

1. Wieviel Prozent weniger #Abfertigungskapazität werden aufgrund der Beachtung der Vorschriften über
pandemiebedingte Kontaktbeschränkungen/ notwendige Abstandsregelungen,
a) am #Flughafen Schönefeld #SXF (künftig Terminal 5 am #BER),
b) am Fluggastterminal 1 am BER,
c) an Fluggastterminal 1 und Fluggastterminal 2 im #Parallelbetrieb
und welche konkreten dementsprechenden Abfertigungskapazitäten für Fluggäste (bitte getrennt aufführen) an diesen erwartet?
Zu 1.: Aufgrund der derzeit gültigen Vorschriften über pandemiebedingte Kontaktbeschränkungen und notwendige Abstandsregelungen ist von einer durchschnittlichen
Reduzierung der Abfertigungskapazität um jeweils zwei Drittel auszugehen.
2. Gibt es spezielle Empfehlungen des Gesundheitsamtes an die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg GmbH (FBB GmbH) im Hinblick auf den Betrieb der Flughäfen bzw. die Abfertigung von Passagieren. Wenn ja, welche konkreten Vorbereitungsmaßnahmen sind am BER zu treffen? Welcher Zeitrahmen ist für die Umsetzung nötig?
Zu 2.: Die FBB setzt die Vorgaben der Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur
Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 des Landes
Berlin sowie die der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen
Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 des Landes Brandenburg konsequent um.
Dies gilt für die vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen wie Sicherheitsabstand
ebenso wie für die Einhaltung der Hygieneregelungen in den gesamten Terminalbereichen in Tegel und in Schönefeld für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch
Passagiere.
2/2
In allen Terminals ist das Tragen eines #Mund-Nasen-Schutzes Pflicht. Die zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Terminals 1 jeweils geltenden Regelungen des Landes
Brandenburg werden umgesetzt.

Berlin, den 28.05.2020
In Vertretung
Vera Junker
Senatsverwaltung für Finanzen

Flughäfen: Gesellschafter machen temporäre Tegelschließung möglich, aus Berliner Flughäfen

Die #Gesellschafterversammlung der #Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (#FBB) hat heute Morgen getagt und einstimmig den nachfolgenden Beschluss gefasst:

„Die Gesellschafter stimmen der Umsetzung einer vollziehbaren Entscheidung der Obersten #Luftfahrtbehörde des Landes Berlin zum Antrag der FBB vom 29. April 2020 zu der temporären Befreiung von der #Betriebspflicht für den Flughafen #Berlin-Tegel zum 15.06.2020 unter den Voraussetzungen zu, dass die

1. Geschäftsführung erklärt, eine bedarfsgerechte Bedienung des zivilen Luftverkehrs jederzeit sicherzustellen sowie

2. Nutzerinteressen des Bundes am #Regierungsflugbetrieb gewahrt sind.“

Rainer Bretschneider, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Ich freue mich, dass die Diskussion der letzten Wochen jetzt zu einem positiven und vor allem einmütigen Ergebnis gekommen ist, das der Geschäftsführung die Handlungsfreiheit gibt im Interesse der Gesellschaft, aber auch des Luftverkehrs der gesamten Hauptstadtregion. Ich gehe davon aus, dass davon auch verantwortlich Gebrauch gemacht wird.“

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Es geht darum, den Flugbetrieb in den kommenden Monaten bis zur Inbetriebnahme des BER am 31. Oktober stabil, effizient und verlässlich organisieren zu können. Möglichst guter Flugbetrieb unter Corona-Bedingungen – das ist unsere Aufgabe. Wir begrüßen die Bereitschaft des Bundes den Regierungsflugbetrieb zeitnah in Schönefeld aufzunehmen. Das ist ein klares Bekenntnis zum BER. Auf der Grundlage der weiteren verkehrlichen Entwicklung werden wir nach Vorlage der behördlichen Genehmigung die notwendigen Maßnahmen treffen. Der Bedarf der Airlines und die Auswirkung der Hygiene- und Abstandsvorschriften auf den Flugbetrieb sind dabei die wesentlichen Einflussfaktoren.“

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