Im Nahverkehr ist es längst nichts Ungewöhnliches mehr, dass private oder
kommunale Wettbewerber der Deutschen Bahn (DB) Konkurrenz machen. Mehr als
20 Prozent Marktanteil haben die Wettbewerber auf Regionalstrecken bereits
ergattert. Im Güterverkehr betreibt die Transport-Konkurrenz der DB bereits
ein Viertel aller Güterzüge in Deutschland.
Nur im Fernverkehr will es einfach nicht gelingen, dem Staatskonzern
spürbar Marktanteile abzuringen. Da lassen Meldungen wie diese besonders
aufhorchen: Gestern verlautete, die Kölner MSM Gruppe plane ab Ende 2012
einen Eisenbahn-Linienverkehr von Köln nach Berlin-Hamburg und zurück.
Zunächst will MSM, das bisher Bahnreisen organisiert, jeweils drei Hin- und
Rückfahrten täglich anbieten. Die Züge sollen Intercity-Niveau haben und
von Köln …
Kategorie: Bahnverkehr
Bahnverkehr + S-Bahn + Flughäfen: Bahn hält Zusage: Schienenanbindung für Hauptstadtflughafen, aus MOZ
http://www.moz.de/nachrichten/
brandenburg/artikel-ansicht/
dg/0/1/955826/
Schönefeld (MOZ) Im Schritttempo ist am Freitag der erste ?S-Bahnzug in den
unterirdischen Bahnhof des neuen Flughafens „Willy Brandt“ in Schönefeld
(Dahme-Spreewald) eingefahren. Die Strecke wird zwar erst mit
Inbetriebnahme des Airports am 3. Juni 2012 offiziell befahren, doch die
Bahn will ihre Zusage einhalten und die Schienenanbindung vertragsgemäß zum
30. Oktober fertigstellen.
Die Schienen auf der acht Kilometer langen, neu gebauten S-Bahnstrecke, zu
der mit Waßmannsdorf sogar ein neuer Haltepunkt gehört, sind bereits unter
Strom, Stellwerke in Betrieb. Bei dem außerfahrplanmäßigen S-Bahnzug am
Freitag handelt es sich nach Angaben von Bahnsprecher Michael Baufeld
um ?einen Messzug, der prüft, ob die Stromschiene richtig reguliert und die
Bahnsteigkante den korrekten Abstand zum Zug hat.
635 Millionen Euro hat die Bahn in die Flughafenanbindung investiert. Neben
der ?S-Bahnverlängerung über den alten …
Bahnverkehr + Flughäfen: Schnell zum Flughafen geht es erst ab 2020, Die Fertigstellung der Dresdner Bahn verzögert sich weiter. Der Bau soll erst in drei Jahren beginnen, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0827/berlin/
0050/index.html
Am 3. Juni 2012 soll der neue Schönefelder Flughafen eröffnet werden – so
ist es weiterhin geplant. Doch die ebenfalls vorgesehene schnelle
Bahnverbindung, die von der Berliner Innenstadt auf dem kürzesten Weg
dorthin führen soll, wird erst viele Jahre später fertig. Der Wiederaufbau
der Dresdner Bahn im Süden von Berlin und dem angrenzenden Umland könne bei
„regulärem Bauablauf“ nicht vor 2020 abgeschlossen werden, sagte Chefplaner
Peter Schulze von der Deutschen Bahn (DB) Netz. Bis dahin müssen
Passagiere, die im Airport Express zum Flughafen Berlin Brandenburg (BER)
fahren wollen, Umwege und längere Reisezeiten in Kauf nehmen. Der Senat ist
nicht unschuldig an den Verzögerungen.
Zwischen dem Südkreuz und Mahlow klafft eine Lücke in der Dresdner Bahn.
Seit den 1990-er Jahren plant die DB einen Neubau – elektrifiziert und
mit …
Bahnverkehr: ICE und IC wieder schneller von und nach Berlin, DB beendet planmäßig Bauarbeiten zwischen Berlin und Hannover • Sprinter Berlin-Frankfurt/Main fährt wieder in gut dreieinhalb Stunde von der Spree an den Main
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/
ubd/ubd20110826.html
(Berlin, 26. August 2011) Die Deutsche Bahn AG beendet am Wochenende die
Modernisierung der Strecke Berlin – Hannover – Bielefeld. Damit fahren ICE
und IC-Züge von und nach Berlin ab Sonntag (28. August) wieder in ihren
ursprünglichen Fahrplänen. Von Berlin nach Hannover ist der ICE dann nur
noch knapp eine Stunde und 40 Minuten unterwegs. Zwischen Frankfurt und
Berlin braucht der ICE gut vier Stunden, der ICE-Sprinter legt dieselbe
Strecke in nur gut dreieinhalb Stunden zurück.
Seit 11. April waren die Züge zwischen Berlin und Hannover/Braunschweig
länger unterwegs, weil die DB auf der vielbefahrenen Strecke Schienen und
Schwellen erneuert hat. Dabei wurde jeweils an einem Gleis gebaut, während
der Zugverkehr auf dem anderen Gleis weiterrollte. In knapp fünf Monaten
wurden so mehr als 186 Kilometer Schienen, 21 Weichen, rund 130.000
Schwellen und gut 110.000 Tonnen Schotter erneuert.
Die noch ausstehenden Restarbeiten werden keine Auswirkungen auf die
Fahrpläne haben.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Bahnverkehr + Regionalverkehr: Tempo 160 lässt noch auf sich warten, Cottbus Gerüchte halten sich oft sehr hartnäckig. Damit aber nicht länger über eine im Raum stehende neuerliche Verzögerung des Streckenausbaus zwischen Lübbenau und Berlin spekuliert wird, ging die Deutsche Bahn am Freitag an die Öffentlichkeit und verkündete: Ab 3. September rollen die Züge auf den sanierten Gleisen., aus Lausitzer Rundschau
http://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/
Tempo-160-laesst-noch-auf-sich-warten;art25,3456047
Vor allem im Spreewald, wo Pendler in Richtung Berlin seit anderthalb
Jahren Provisorien in Kauf nehmen müssen, hatte sich das Gerücht standhaft
gehalten: Statt im September sollte es nun erst mit dem Fahrplanwechsel im
Dezember zur Streckenfreigabe zwischen Lübbenau und Berlin und damit zum
durchgängigen Zugverkehr des RE 2 zwischen Cottbus und der Hauptstadt
kommen. „Dabei handelt es sich offenbar um ein Kommunikationsproblem“,
schätzt Dieter Doege vom Fahrgastverband pro Bahn ein. An dem dritten
Anlauf, zum 3. September, könne die Bahn wohl festhalten. „Aber die
versprochenen 160 Stundenkilometer werden die Züge erst ab dem
Fahrplanwechsel am 11. Dezember erreichen.“
Kabelklau schmeißt Termine
Wie die Bahn verweist der Landeschef des Fahrgastverbandes auf den
Diebstahl von …
Bahnverkehr: ICE-Züge ab Sonntag wieder 20 Minuten schneller zwischen Berlin und Hannover/Braunschweig, Endspurt bei den Bauarbeiten auf der Bahnstrecke Berlin–Hannover– Bielefeld • IC-Züge halten wieder in Stendal und Wolfsburg • Neue Gleise zwischen Berlin und Hannover • Restarbeiten haben bis 27. August nur noch geringe Wirkungen auf den Fahrplan
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/ubd/
ubd20110811.html
(Berlin, 11. August 2011) Die DB beendet am Wochenende 13./14. August
planmäßig die Modernisierung von Gleisen und Weichen auf der Strecke
Berlin-Hannover und geht damit in die letzte Etappe der Bauarbeiten auf der
wichtigen Ost-West-Achse. Jetzt werden noch Lärmschutzwände aufgebaut und
Restarbeiten erledigt. Damit sind ICE-Züge Berlin-Hannover-Köln und
Berlin-Braunschweig-Frankfurt am Main wieder rund 20 Minuten schneller
zwischen Berlin und Hannover/Braunschweig als in den vergangenen Wochen.
Die IC-Züge Berlin–Hannover–Amsterdam halten ab 14. August wieder in
Wolfsburg und Stendal und sind zwischen Berlin und Hannover wieder rund
eine Stunde schneller als in der Bauphase.
Bevor alle Fernzüge ab Ende August wieder nach regulärem Fahrplan fahren,
dauert die Fahrt noch etwa zehn Minuten länger als gewohnt. Grund dafür ist
der Bau von 20 Kilometern Lärmschutzwänden im Raum Rathenow, der wie
geplant noch bis zum 27. August dauert und eine eingleisige Sperrung der
Strecke erfordert.
Ab Montag, 15. August, fahren zwischen Hannover und Wolfsburg auch wieder
die zusätzlichen RE-Züge für den Berufsverkehr. Zwischen Braunschweig und
Wolfsburg fahren wieder alle Regionalbahnen mit den ursprünglichen
Fahrzeiten. Der Ersatzverkehr mit Bussen entfällt.
Seit April hat die DB auf der stark befahrenen Ost-West-Achse mehr als
130.000 Schwellen und 186 Kilometer Schienen erneuert. Zuletzt haben die
Gleisumbauzüge zwischen Oebisfelde und Gardelegen (Sachsen-Anhalt) 60
Kilometer Gleise erneuert sowie zwischen Lehrte und Wolfsburg
(Niedersachsen) rund 50.000 Schwellen ausgetauscht.
Zwischen Hannover und Bielefeld stehen bis zum 27. August noch Gleis- und
Weichenerneuerungen auf dem Bauprogramm. Bis dahin gelten für die ICE- und
IC-Züge westlich von Hannover weiterhin veränderte Fahrpläne. Alle
Fahrplanänderungen sind in den Auskunfts- und Informationssystemen
(www.bahn.de) enthalten.
Die Deutsche Bahn ist zuversichtlich, alle geplanten Bauarbeiten bis zum
27. August abschließen zu können und dankt allen Kunden für ihre Geduld und
Verständnis während der Bauphase.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Bahnverkehr + Regionalverkehr: Entwidmungsverfahren Bad Saarow Klinikum – Beeskow
Im Juli 2011 hat der Eigentümer der Gleise von Bad Saarow das
Entwidmungsverfahren für die Eisenbahnstrecke beantragt. Damit ist
absehbar, dass eine weitere Nebenbahn von der Brandenburger Landkarte
verschwindet.
Interessant ist die Rolle, die das Verkehrsministerium dabei spielt. Denn
der Abbau der Gleise hatte bereits Ende letzten Jahres begonnen, ohne die
eigentlich notwendige Genehmigung. Nachdem auf öffentlichen Druck hin das
zuständige Landesamt den weiteren Abbau untersagt hatte (was faktisch ohne
Folgen blieb, weil ein Großteil bereits abgebaut war), wurde im Eiltempo
die Ausschreibung der Strecke („Abgabe an Dritte“) durchgezogen – die
Strecke wurde mit Zustimmung des Landes Brandenburg stillgelegt. Trotz
mehrmaliger Nachfrage des Landesverbandes seit April 2011 zum Stand des
Verfahrens gab es aus dem Landesamt keine Reaktion. Jetzt ist das
Entwidmungsverfahren eingeleitet worden – der letzte Schritt.
Eine juristische Ahndung des ungenehmigten Abbaus, der eine Übernahme durch
andere Unternehmen völlig sinnlos machte, gab es nicht. Im
Koalitionsvertrag zwischen der Linken und der SPD heisst es unter anderem
„Die Koalition strebt eine Stärkung des Bahnverkehrs durch Erhalt,
Lückenschluss und Ertüchtigung des Schienennetzes und
Qualitätsverbesserungen in der Fläche an.“ Wie diese doch sehr
unterstützenswerte Aussage vor dem Hintergrund der aktuell laufenden
Entwidmungsverfahren in Brandenburg zu verstehen ist, kann sicherlich nur
die Landesregierung sagen. Anspruch und Wirklichkeit zur „Stärkung des
Bahnverkehrs“ klaffen derzeit weit auseinander.
Bereits seit vielen Jahren fordert der DBV von der Brandenburger
Landesregierung, beim Erhalt von Schieneninfrastruktur eine aktivere Rolle
zu spielen. Es ist zwar viel einfacher, sich darauf zurückzuziehen, dass
das Land dafür nicht zuständig sei. Letztendlich ist es aber doch
zuständig, denn jeder abgebaute Kilometer Gleis fehlt in ein paar Jahren
bei der Bewältigung des prognostizierten Güteraufkommens. Dann muss dafür
in das Straßennetz investiert werden.
Es ist bedauerlich, dass gerade mit einer rot-roten Landesregierung und dem
oben genannten heren Ziel im Koalitionsvertrag derzeit eine
„Entwidmungswelle“ über das Land „schwappt“, nachdem es in den letzten
Jahren relativ ruhig gewesen ist. Auch Templin – Prenzlau, Rathenow –
Neustadt (Dosse), Bad Belzig – Golzow stehen derzeit ganz oben auf der
„Abschussliste“ (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband
Berlin-Brandenburg e. V., 08.08.11).
Tarife + VBB: Ermäßigtes Schülerticket Berlin AB
Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) hat auf
Initiative des Berliner Senats die Einführung eines „Ermäßigten
Schülertickets“ in Berlin beschlossen. Ab sofort können Berliner
Schülerinnen und Schüler, die Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungs- und
Teilhabepaket der Bundesregierung haben, ein ermäßigtes Schülerticket
erwerben.
Das „Ermäßigte Schülerticket“ gibt es ausschließlich für Berlin AB und
kostet als Monatskarte 15, Euro und im Jahresabonnement 145 Euro im Jahr
(ohne Ermäßigung: Monatskarte Schülerticket Berlin AB 27 Euro, im
Jahresabonnement 260 Euro). Damit ist der Preis des „Ermäßigten
Schülertickets“ noch über einen Euro günstiger als die Geschwisterkarte für
Berlin AB. Berechtigt zum Erwerb des Tickets sind alle Berliner
Schülerinnen und Schüler, deren Schulweg länger als drei Kilometer ist und
die selbst oder deren Eltern Leistungen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld
II) dem SGB XII (Sozialhilfe), dem Asylbewerberleistungsgesetz, einen
Kinderzuschlag nach § 6 a gemäß Bundeskindergeldgesetz (BKGG) oder Wohngeld
nach dem Wohngeldgesetz erhalten. Um das „Ermäßigte Schülerticket“ zu
beantragen, wird ein gültiger „berlinpass BuT“ mit Lichtbild, auf dem das
Merkmal B1, B2 oder L gekennzeichnet ist, benötigt. Den „berlinpass BuT“
gibt es in den Leistungsstellen (zum Beispiel im Jobcenter) oder in der
zentralen Leistungsstelle für Asylbewerber. Dort wird auch bestätigt, dass
der Schulweg länger als drei Kilometer und der „berlinpass BuT“
entsprechend mit einem Hologramm gekennzeichnet ist.
Das „Ermäßigte Schülerticket“ kann an den Verkaufsstellen der BVG oder der
S-Bahn Berlin GmbH erworben werden. Der Wechsel aus bestehenden Abonnements
Schülerticket und Geschwisterkarte für Berlin AB in das Abonnement
„Ermäßigtes Schülerticket“ Berlin AB ist möglich (Pressemeldung VBB,
05.08.11).
Bahnverkehr + Regionalverkehr: Bahn ertüchtigt Abschnitt Gransee–Dannenwalde, Ausbau der Strecke Berlin–Rostock geht weiter • Gleisumbaumaschine vom 7. bis 16. August im Einsatz • Bahnübergänge Altlüdersdorf und Neulüdersdorf gesperrt
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20110803.html
(Berlin, 3. August 2011) Die Deutsche Bahn baut mit Hochdruck ihre
Magistrale Berlin–Rostock aus. Der aktuelle Schwerpunkt ist bis August des
nächsten Jahres, die vollständige Erneuerung des acht Kilometer langen
Abschnitts zwischen Gransee und Dannenwalde mit einem Investitionsvolumen
von rund 25 Millionen Euro.
Dabei wird der etwa 900 Meter lange und 700 Tonnen schwere Maschinenkomplex
RPM-RS-900, vom 7. bis 16. August 2011 im Gleis Dannenwalde – Gransee
eingesetzt. Die Maschine reinigt, recycelt, planiert und verdichtet den
Schotter und verbessert gleichzeitig den Bahndammuntergrund – die
Planumsschutzschicht – mit Aushub des alten und Einbau des neuen Materials
inklusive Planierung und Verdichtung. Bei optimalen Bedingungen können
täglich ca. 1000 Meter Gleis erneuert werden. Damit ist die
Beeinträchtigung von Natur und Umwelt gegenüber konventionellen
Erdbauarbeiten stark minimiert.
Zur Vorbereitung und Durchführung der Gleiserneuerung bleiben deshalb auch
die Bahnübergänge Altlüdersdorf und Neulüdersdorf im gleichen Zeitraum
gesperrt. Bis Anfang September kommt es zu weiteren Sperrungen, wobei einer
der beiden Bahnübergänge immer befahrbar ist. Im Bereich der Bundesstraße
96, die vom 8. bis 9. September gesperrt werden soll, wird das Gleis in
herkömmlicher Art mit Erdbau und Einzelschwellenverlegung erneuert.
Die Züge fahren während der Bauarbeiten auf dem Nachbargleis ohne
wesentliche Fahrplanänderung. Auf den Straßen ist mit erhöhtem
Baustellenverkehr zu rechnen.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Bahnverkehr + Regionalverkehr: Deutsche Bahn, Bahn: Feuerwehr hätte früher löschen können, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/352777/352778.php
von Peter Neumann
Berlin – Hat die Deutsche Bahn (DB) zu spät reagiert, als eine Lok im
Ostbahnhof in Flammen aufging? Diese heikle Frage hat jetzt für
Verstimmungen gesorgt. Gestern wies ein Bahnsprecher Kritik von
Feuerwehrleuten zurück, wonach sich die DB mit der Abschaltung des
Fahrstroms viel zu viel Zeit gelassen habe. Die Feuerwehr konterte
umgehend: Erst mehr als eine halbe Stunde nach der Alarmierung sei das Fax,
mit dem die Bahn die Abschaltung bestätigte, bei ihr eingetroffen. So viel
steht auf jeden Fall fest: Die ausgebrannte Elektrolok ist „nicht mehr
nutzbar“, so die Bahn.
Am Dienstag brannte die Lok 114 009-4, die gerade mit dem fast voll
besetzten Regionalexpress von Frankfurt (Oder) nach Brandenburg/ Havel in
den Ostbahnhof eingefahren war, plötzlich lichterloh. Das war um 15.36 Uhr.
Danach ging alles Schlag auf …