S-Bahn: Neue S-Bahn Anforderungen bereiten Ingenieuren Kopfzerbrechen aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/neue-s-bahn-anforderungen-bereiten-ingenieuren-kopfzerbrechen-24315560?dmcid=nl_20160630_24315560

Sie soll bei Schnee und Frost nicht schlapp machen, aber ihre Fahrgäste im Sommer nicht zum Schwitzen bringen. Spurtstark soll sie sein, doch so leise wie noch nie. #Bewährte #Technik soll für #Zuverlässigkeit sorgen, einige Teile mussten allerdings neu konstruiert werden, um speziellen Wünschen aus Berlin gerecht werden zu können. Die Liste der #Anforderungen an die neue #S-Bahn ist lang – und einige bereiteten den Ingenieuren Kopfzerbrechen.

„Es war wie bei einem mehrdimensionalen Schachspiel“, sagte Harald Schultz-Eich von Siemens. Oder wie bei Tetris, einem puzzleähnlichen Computerspiel: „Wir mussten die Steine lange zurechtrücken, bis sie passten.“

Wird der Strom reichen?

Schultz-Eich und seinem Mitstreiter Nicklas Meyer von Stadler, die in der #Technischen Universität über ihr Projekt sprachen, war die Anspannung anzumerken. Viele Wünsche, nach dem #S-Bahn-Chaos 2009 von der Politik formuliert und vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg gebündelt, mussten unter einen Hut gebracht werden.

Zuhörer ahnten, warum die bestellten 382 Wagen mit 900 Millionen Euro relativ kostspielig sind. Ende des kommenden Jahres beginnt die Fertigung, hieß es. Nach bisherigem Stand kommen die S-Bahnen 2020 bis …

S-Bahn: Verbesserte Züge Die neue Berliner S-Bahn kommt früher als geplant aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/verbesserte-zuege-die-neue-berliner-s-bahn-kommt-frueher-als-geplant-24296584

Solche Einschätzungen hört man nicht oft, wenn es um neue Züge geht. „Wir sind froh darüber, wie gut es läuft“, sagt #Siemens-Sprecherin Ellen Schramke. Die Arbeiten für die nächste #Fahrzeuggeneration der #S-Bahn haben vielversprechend begonnen, und die Beteiligten hoffen, dass es so weitergeht. Noch in diesem Jahr bekommen die künftigen Nutzer einen handfesten Eindruck, wie die Fahrzeuge aussehen. Planer halten es für möglich, dass die ersten Züge schon vor dem bisher geplanten #Inbetriebnahmetermin 2020 durch Berlin rollen werden.

Mit ihrer Kollegin Katrin Block von #Stadler Pankow ist Ellen Schramke für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Inzwischen sind beim S-Bahn-Projekt die ersten Termine absehbar. Schramke: „Während der #Innotrans im September wollen wir ein #Modell im Maßstab 1:25 zeigen. Es wird gerade gebaut.“

Fahrpersonal ist skeptisch

Ebenfalls noch in diesem Jahr will das Konsortium ein #Mock-up präsentieren. „Voraussichtlich im Dezember“, sagt die Siemens-Sprecherin. Gezeigt wird ein Modell eines Wagens aus Holz und Kunststoff im Maßstab 1:1. Der Nachbau in Lebensgröße soll auch ein Arbeitsmittel sein – für eine Diskussion, die dazu beitragen soll, die Züge weiter zu verbessern. So wird das Modell Behinderten-, Bahnkunden- und anderen Verbänden vorgestellt. Die S-Bahn will Fahrgäste …

Bahnindustrie + Regionalverkehr: Pesa Neue Züge aus Polen für Berlin und Brandenburg aus Berliner Zeitung

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Strausberg –

Eine markante Frontpartie und ein satter Dieselmotorensound: Der neue Zug für Berlin und Brandenburg macht Eindruck. Am Donnerstag stellte die #Niederbarnimer Eisenbahn (#NEB) zwei Exemplare im Bahnhof Berlin- Friedrichstraße vor, dann brach das blau-weiße Duo zur Sonderfahrt auf. „Ein historisches Ereignis“, sagte die Brandenburger Infrastrukturministerin Kathrin #Schneider. Dies seien die ersten Triebwagen des #polnischen Herstellers #Pesa, die für Deutschland eine Zulassung haben, erklärte die SPD-Politikerin. Auch der stellvertretende polnische Ministerpräsident Mateusz #Morawiecki kam zur Feier am Gleis 2.

Sieben neue Züge werden nach und nach auf den Gleisen dieser Region erscheinen. Sie haben 140 Sitzplätze und Raum für zwei Rollstühle sowie zwölf Fahrräder. Nicht zu vergessen: Klimaanlagen, Videokameras und barrierefreie Toiletten. Zwei längere Züge mit 200 Sitzen sind bestellt, das #Eisenbahn-Bundesamt hat sie aber noch nicht zugelassen. Das Verfahren hat 2012 begonnen.

Mehr Züge über die Oder

„#Link“ heißen die Fahrzeuge, die 140 Kilometer pro Stunde schaffen. Das ist englisch und bedeutet Verbindung. In diesem Fall geht es auch um eine internationale Verbindung, so NEB-Chef Detlef #Bröcker. Zwar soll ihr Einsatz auf der Regionalbahnlinie #RB27 beginnen, wo sie zwischen Klosterfelde und Berlin-Gesundbrunnen fahren – vielleicht ab Ende nächster Woche. Doch bereits in der nächsten Stufe werden sie auf der RB 26, die Kostrzyn (Küstrin) mit Strausberg und Berlin-Lichtenberg verbindet, zu sehen sein. „Den Anfang macht wahrscheinlich der Frühzug aus Polen, der nach Rheinsberg weiterfährt“, so Bröcker.

Die einstige Preußische Ostbahn, auf der heute Wochenendpendler aus Polen sowie Ausflügler und Einkaufsbummler aus …

Regionalverkehr + Bahnindustrie: Endlich ist es soweit: Triebwagen des polnischen Herstellers PESA erhalten Zulassung für die Niederbarnimer Eisenbahn, aus DBV

Pressedienst des Berlin-Brandenburgischen Bahnkunden-Verbandes vom 6. Juni 2016

Der Schienenverkehr hat es immer noch schwer in Europa. Jeder Staat pocht auf sein Recht der nationalen #Zulassung von ausländischen #Eisenbahnfahrzeugen. So hat es fast drei Jahre gedauert, ehe am vergangenen Freitag endlich das #Eisenbahnbundesamt sein ok für den Fahrgasteinsatz der #PESA-Triebwagen in Brandenburg auf den Linien der #Niederbarnimer Eisenbahn gab. Erinnert sei daran, dass diese Triebwagen seit 2011 in größerer Stückzahl an verschiedene ausländlische Bahnen ausgeliefert wurden. In der Automobilindustrie sind solche teuren, unkalkulierbaren und extrem langen Zulassungsprozeduren undenkbar. Schnell würde hier die gut funktionierende Lobby die zuständigen Politiker davon überzeugen, dass es wesentlich einfacher und schneller gehen muss.

Die neuen, zwei- und dreiteiligen PESA-Triebwagen der Marke „Shark“ (deutsch: Hai) haben mindestes 140 Sitz-, 2 Rollstuhlplätze und ausreichend Platz für 12 Fahrräder. Vornehmlich auf der Regionalbahlinie #26, der Verbindung von Berlin-Lichtenberg nach #Küstrin (#Kostrzyn), werden sie zu sehen sein.

Der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband wünscht der Niederbarnimer Eisenbahn viel Erfolg beim Einsatz und eine hohe Akzeptanz bei den Fahrgästen. Zudem hofft der DBV-Landesverband, dass die Direktverbindungen ohne Umsteigen in Küstrin (Kostrzyn) weiter ausgebaut werden.

Pressekontakt: Michael Hasse, Landesvorsitzender, Ruf 01 76 / 62 26 21 49

Bahnindustrie + Werkstätten: Werk Eberswalde: Vertrag zwischen DB und Investor Quantum unterzeichnet Standort bleibt mit Übergang von 210 Mitarbeitern erhalten, aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/11307362/Werk_Eberswalde.html?start=0&itemsPerPage=20

Die #Deutsche Bahn und #Quantum Capital Partners AG haben sich vertraglich auf die Übernahme des #Werkes #Eberswalde zum 1. Januar 2017 geeinigt.

Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der DB: „Ich freue mich, dass wir nach langen und intensiven Gesprächen und einem am 10. März 2016 unterzeichneten Letter of Intent jetzt auch vertraglich die Zukunft des Werkes Eberswalde festgeschrieben haben. Dabei wurden nicht nur die Interessen unserer Mitarbeiter berücksichtigt, sondern es konnte auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Stadt Eberswalde erhalten werden.“

Dominik Beck, Vorstand der Quantum Capital Partners AG: „Nach der Übernahme der Waggonbau Niesky im Jahr 2014 freut sich Quantum, nun ein weiteres Werk von der Deutschen Bahn übernehmen zu dürfen. Wir sehen in der Übernahme des Werks Eberswalde eine große Chance, um neben den Güterwagen zukünftig nun auch Instandhaltungsdienstleistungen und Service für unsere Kunden aus einer Hand anbieten zu können. Dadurch können wir das Produktspektrum der Waggonbau deutlich ausweiten. Nach der erfolgreichen Neuausrichtung der Waggonbau in den vergangenen 24 Monaten bietet der Zukauf des Instandhaltungswerks Eberswalde weitere Potentiale, um beide Standorte auszubauen.“

Von den derzeit rund 320 Mitarbeitern am Standort werden bis zu 210 Mitarbeiter im Rahmen eines Betriebsübergangs zum Jahreswechsel auf eine Quantum-Erwerbergesellschaft übergehen. Zudem wurden bereits mit rund 45 Arbeitnehmern individuelle sozialverträgliche Lösungen vereinbart.

Die Erwerbergesellschaft garantiert, den Standort in Eberswalde für mindestens fünf Jahre aufrechtzuerhalten. Das Werk Eberswalde geht am 1. Januar 2017 für den symbolischen Kaufpreis von einem Euro an den Erwerber über.

Die Wirksamkeit des Kaufvertrages steht unter der aufschiebenden Bedingung, dass Quantum eine Bürgschaft vom Land Brandenburg für einen Kredit erhält sowie der fusionskontrollrechtlichen Freigabe durch das Bundeskartellamt als zuständige Fusionskontrollbehörde. 

Messe + Bahnindustrie: Innotrans: Belgien, Portugal und Tunesien neu dabei, aus Messe Berlin

http://www.lok-report.de/news/news_woche_donnerstag.html

Nicht nur für Global Player, vor allem auch für kleine und mittelständische Unternehmen ist die #InnoTrans das wichtigste Branchenevent. Regionale, nationale oder thematische Gemeinschaftsstände bieten kleineren und mittelständischen Firmen aus logistischen und organisatorischen Gründen zunehmend eine attraktive und effiziente Beteiligungsvariante. Die Aussteller profitieren dabei von der gebündelten Wirtschaftskraft des gemeinschaftlichen Auftritts, wohingegen eine dichte Ausstellerpräsenz wiederum einen Imagegewinn für den Stand bedeutet.
Ihren Einstand auf dem InnoTrans-Parkett geben in diesem Jahr die Pavilions der Nationen Belgien und Tunesien, des Bundeslandes Hessen sowie des portugiesischen Zusammenschlusses PFP (Plataforma Ferroviária Portuguesa).
Unter dem Dach der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg werden 60 Aussteller ihre Innovationen, Produkte und Dienstleistungen aus nahezu allen Bereichen der Verkehrstechnik vorstellen. Sie veranschaulichen damit die bedeutende Rolle der Region als Verkehrs-, Bahn- und Logistikstandort. Organisiert wird der Stand im CityCube von der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH sowie der Industrie- und Handelskammer Potsdam.
"Neben einer Ausstellungsfläche in attraktiver Lage, der #Messe- und Standbauorganisation, der zentralen Standversorgung und Betreuung werden auch Besuche ausländischer Delegationen und Fachveranstaltungen organisiert. Alles in allem: Ein Rundum-Sorglos-Paket", beschreibt Jens Ullmann, Fachbereichsleiter International der IHK Potsdam, die Vorteile für die Aussteller des Berlin-Brandenburgischen Gemeinschaftsstandes.
Weiterhin aus Deutschland mit umfangreichen Beteiligungen vertreten sind beispielsweise die Bundesländer Sachsen und Baden-Württemberg sowie Bayern. Premiere feiert Hessen in Halle 9.
Neben der hohen Anzahl ist auch eine steigende Internationalität der Gemeinschafts-auftritte zu verzeichnen. Über zwei Drittel kommen aus dem Ausland. Hier zu nennen sind unter anderem die Pavilions der Industrieverbände aus China, Australien, Slowakei, Brasilien, Taiwan, Japan, Polen und Dänemark. Zum ersten Mal mit dabei sind die Gemeinschaftsstände von Belgien, Tunesien und Portugal.
Das große Ausmaß der InnoTrans mit seinen fachspezifischen Segmenten ist gerade für Verbände aus Übersee ein ganz klares Teilnahmeargument. "Die Größe der InnoTrans ermöglicht es uns, mit Institutionen und Firmen aus verschiedenen Branchenbereichen an einem Ort zusammenzukommen. Das erspart uns den Besuch mehrerer kleinerer Messen und damit sparen wir Geld, so Peter Ironmonger des Verbands Austrade (Australian Trade and Investment Commission), Organisator des australischen Gemeinschaftsstandes.
Jan-Olof Björklund vom langjährigen Aussteller SWERIG (Swedish Rail Industry Group) betont vor allem die Synergieeffekte und die Strahlkraft eines gebündelten Auftritts. "Im Rahmen eines Gemeinschaftsstandes erreichen unsere kleineren Aussteller eine höhere Aufmerksamkeit bei den Fachbesuchern", so Björklund (Pressemeldung #Messe Berlin, 11.05.16).

Bahnindustrie: Bahnbranche besorgt TU Berlin könnte Fachgebiet Bahnbetrieb einstellen, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/bahnbranche-besorgt-tu-berlin-koennte-fachgebiet-bahnbetrieb-einstellen-23987884

Die deutsche #Schienentechnik-Branche fürchtet einen #Verlust an #wissenschaftlicher #Kompetenz am Standort Berlin: Sie ist in Sorge darüber, dass die #Technische #Universität demnächst das Fachgebiet #Schienenfahrwege und #Bahnbetrieb in der Fakultät Verkehrs- und Maschinensysteme aufgeben könnte.

An diesem Mittwoch soll der Fakultätsrat in einer öffentlichen Sitzung entscheiden, ob das Fachgebiet eine neue #Professur zugesprochen bekommen wird und damit fortbestehen kann – oder aber ein Ende findet. Der bisherige Leiter, Prof. Dr.-Ing. habil. Jürgen #Siegmann, wird im September 2017 in den Ruhestand gehen.

Vor dem Hintergrund bestehender Sparauflagen in der TU könnte dies zur Aufgabe des in der Branche geschätzten Fachgebietes führen.

„Weltweiter Spitzenstandort“

In dem Schreiben an den Präsidenten der TU, Christian #Thomsen, sowie an den Dekan der Fakultät, Henning #Meyer, heißt es, dass die Eisenbahnlehre aus Sicht der Branche „zu einem wichtigen und zukunftsweisenden Schwerpunkt der TU Berlin“ zähle, dessen Erhalt die Unterzeichner „nachdrücklich empfehlen“.

Denn die Bedeutung des Standortes ist für die Branche groß. Entsprechend hoch sei daher auch der Bedarf an Expertise und passgerecht ausgebildeten Ingenieuren, betonen die Verfasser. Berlin sei ein „weltweiter Spitzenstandort unserer Branche“. Große Unternehmen beschäftigen hier Tausende Mitarbeiter. Bombardier Transportation als „global agierendes Systemhaus für Eisenbahnfahrzeuge und -technik“ habe seine internationale Konzernzentrale in Berlin sowie einen wichtigen Produktions- und Entwicklungsstandort in …

Regionalverkehr: Brandenburg: Notfallübung der Feuerwehr, DRK und ODEG, aus ODEG

http://www.lok-report.de/

Die #ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH führte am Samstagvormittag, 30.04.16 gemeinsam mit dem #Kreisfeuerwehrverband Havelland, dem DRK und der DB Netz AG am Bahnhof Nauen eine #Notfallübung durch. Die Übung mit fast einhundert Beteiligten #simulierte einen Brand zwischen zwei Waggons des KISS mit starker Rauchentwicklung. Das für die Übung zur Verfügung gestellte Fahrzeug der ODEG vom Typ KISS verkehrt auch regulär auf der Linie RE2 zwischen Berlin und Wismar über Nauen.
Nachdem der Triebfahrzeugführer der ODEG, um 8.34 Uhr den Notruf an den Fahrdienstleiter bei der DB Netz aussendete, musste alles sehr schnell gehen. Die Gleise rund um das Fahrzeug wurden vollständig gesperrt. Allerdings dienten für das Manöver die Abstellgleise, um den normalen Fernverkehr nicht zu behindern. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr, des DRK und der ODEG wurden nach ihrer Ankunft am Ereignisort mit 26 Schein-Verletzten, welche im Sinne einer "realistischen Unfalldarstellung" mit u.a. Kunstblut geschminkt wurden und spezielle Rollen zu spielen hatten, als Wageninsassen konfrontiert. Die Evakuierung des scheinbar brennenden Fahrzeuges war bis 10.10 Uhr erfolgt und die Fahrgäste wurden durch die DRK-Rettungskräfte versorgt. Allerdings "starb" ein Herzinfarktpatient neben dem Gleis. Um 10.35 Uhr wurden die "Übungs-Gleise" wieder vollständig freigegeben.
Notfallübungen werden jährlich von der ODEG durchgeführt, um mögliche Fehlerquellen bei Unfällen zu ermitteln und beheben zu können, und im Sinne eines realen Notfallereignisses bestmöglich vorbereitet zu sein.
"Ziel dieser Übungen ist es, allen Beteiligten die Möglichkeit zu geben, bei einem realitätsnahen Szenario die organisations-übergreifende aber auch interne Zusammenarbeit zu trainieren. Für die ODEG spielt das Thema Sicherheit eine große Rolle. Die regelmäßig groß angelegten Einsatzübungen geben uns wichtige Hinweise zum Optimierungsbedarf für unsere Trainings, um sämtliche Abläufe zu überprüfen und alle Gewerke richtig ineinander greifen zu lassen", erklärt Arnulf Schuchmann, Geschäftsführer und Sprecher der ODEG (Pressemeldung ODEG, 03.05.16).

Regionalverkehr + Bahnindustrie: Von Schienen, Zügen und Gebühren Arnulf Schuchmann ist Geschäftsführer der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft (Odeg). Am Donnerstagabend stellte er im Rathenower Wirtschaftsausschuss sein Unternehmen vor. Und präsentierte den Abgeordneten die ein oder andere überraschende Zahl., aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Odeg-Chef-im-Rathenower-Wirtschaftsausschuss

Rathenow. Man könnte es, wenn man den Wirtschaftsjargon mag, eine schleichende Übernahme nennen. Nach und nach hat die #Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (#Odeg) die Strecken übernommen, die für Rathenower von Belang sind. Es fing im Dezember 2011 an, als die Odeg den Betrieb der Regionalbahnlinie #RB51 von Rathenow nach Brandenburg Havel übernahm. Ein Jahr später löste die Odeg die Deutsche Bahn auf der wichtigsten Strecke, der Regionalexpresslinie #RE4 von Rathenow über Berlin nach Jüterbog ab. Und seit dem letzten Fahrplanwechsel im Dezember 2015 ist das Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin auch auf der Linie #RB34 zwischen Rathenow und Stendal unterwegs. „Wir haben den Rathenower Bahnhof von Rot (DB) auf Grün-weiß-gelb (Odeg) umgefärbt“, flachste Odeg-Chef Arnulf Schuchmann am Donnerstagabend im Rathenower Wirtschaftsausschuss.

Der hatten den Eisenbahner eingeladen, um aus erster Hand zu erfahren, wie die Odeg im Allgemeinen aufgestellt ist und wie im Speziellen der Bahnverkehr im Westhavelland so läuft. Schuchmann begann mit eine kurzen Firmeneinführung und unterfütterte den Vortrag mit Zahlen. Gegründet worden sei das Unternehmen im Sommer 2002, berichtetet er. Derzeit betreibe man im Auftrag der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt elf Linien mit einer Streckenlänge von rund 1200 Kilometern. Über 400 Mitarbeiter gebe es, damit sei Odeg die größte private Eisenbahn im …

Bahnindustrie: Bombardier-Chef John besteht auf Stellenabbau, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/exklusiv-bombardier-chef-john-besteht-auf-stellenabbau-23738348

Hennigsdorf –

Herr John, #Bombardier will in der deutschen Bahntechnik-Sparte 1430 Stellen abbauen. Gibt es dabei noch Spielraum?

Es haben Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern begonnen. Bis zum Abschluss dieser Gespräche werden wir den Inhalt vertraulich behandeln. Wir sehen es als notwendig an, diese #Anpassungen im #Personalbereich durchzuführen. Wir werden davon nicht Abstand nehmen. Es ist unser Ziel, die Anpassungen sozialverträglich durchzuführen.

2015 lag das Ergebnis der Bahnsparte bei einer halben Milliarde US-Dollar und damit auf Vorjahresniveau. Warum dann die #Stellenstreichungen?

Das Ergebnis belegt zunächst erst einmal, dass wir erfolgreich sind. Wir haben bei den Aufträgen gut zugelegt, sind in vielen Segmenten marktführend und profitabel. Damit das so bleibt, haben wir ein weltweites Transformationsprogramm gestartet. Das heißt, wir optimieren unsere Prozesse, bilden Kompetenzzentren und standardisieren unsere Produkte. Zudem nehmen wir personelle Anpassungen vor. Mit diesen Maßnahmen wollen wir Bombardier fit für die Zukunft machen. Denn der Wettbewerb ist schärfer geworden, der Konsolidierungsdruck höher. Wir nehmen das Zepter in die Hand und agieren proaktiv.

Hat Bombardier einen großen Auftragseinbruch erlitten, dass Stellen gestrichen werden müssen?

Nein, der Auftragseingang ist positiv. Es ist natürlich ein Verlust gewesen, dass wir den großen Auftrag für die S-Bahn Berlin nicht gewonnen haben. Den hätten wir gern gemacht.

Immerhin ein Auftrag im dreistelligen Millionenbereich, den nun Siemens und Stadler abarbeiten. Wären die Entscheidungen bei Bombardier sonst …