Auch an neuen #Bahnhofsnamen lassen sich die gewaltigen Veränderungen im #Bahnnetz in und um Berlin festmachen. Ab Mai 2006 werden wir uns neben den bekannten Stationsnamen Ost- und #Westkreuz auch Nord- und #Südkreuz merken müssen. Die so bezeichneten Bahnhöfe heißen heute noch #Papestraße und #Gesundbrunnen und sind dann im Netz von – im Wortsinn – so weitreichender Bedeutung, dass sie den Nachnamen „Kreuz“ durchaus verdienen. Wenn also der Bahnhof Gesundbrunnen „Berlin Nordkreuz“ heißt, dann ist sozusagen der Hut des Berliner Pilzes fast fertig.
Zwischen den S-Bahnhöfen #Westhafen und #Wedding fädeln sich ab Mai 2006 Fern- und #Regionalzüge in den #Nord-Süd-Tunnel Richtung #Hauptbahnhof ein. Jetzt wurden die Oberleitungen auf dem nödlichen Berliner Innenring „scharf gemacht“. Ein weiterer Bauabschnitt ist fertig.
Diese Züge werden ab 28. Mai 2006 am künftigen Bahnhof Berlin #Nordkreuz halten:
Der S-Bahnhof Fredersdorf präsentiert sich in neuem Gewand: In enger Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Bahn AG, der S-Bahn Berlin GmbH und der Gemeinde Fredersdorf wurde die Station an der Linie S5 in den letzten zwei Jahren unter laufendem Betrieb modernisiert und behindertengerecht ausgebaut.
Eine neue Fußgängerbrücke verbindet die Ortsteile nördlich und südlich der Bahntrasse mit dem Bahnsteig. Drei Aufzüge bieten mobilitätseingeschränkten Fahrgästen, Müttern mit Kinderwagen und Radfahrern einen bequemen Zugang zu den Zügen.
Der Bahnsteig erhielt neue Bahnsteigkanten, einen hochwertigen Granitsteinbelag, ein Blindenleitsystem und eine neue Beleuchtung. Ein neues Wegeleitsystem im nachtblauem DB-Design erleichtert künftig die Orientierung. Die vorhandenen Bahnsteighäuschen wurden neu gestrichen und das Bahnsteigmobiliar durch transparente Wartehäuschen ergänzt. Aus Eigenmitteln der Deutschen Bahn wurden 400.000 Euro investiert.
Die Gemeinde Fredersdorf hat seit 1948 S-Bahn-Anschluss. Täglich zwischen 4 Uhr früh und 1 Uhr nachts fahren die Züge der Linie S5 (Strausberg Nord / Strausberg – Friedrichstraße) im 20-Minuten-Takt. Am Wochenende wird ein durchgehender Nachtverkehr angeboten. Die Fahrt bis zum Ostbahnhof dauert nur 33 Minuten und stellt damit eine konkurrenzlos schnelle Alternative zur stauanfälligen Bundesstraße B1 / B5 dar.
Zum Schutz des in unmittelbarer Nachbarschaft liegenden unterirdischen S-Bahnhofes und der umliegenden Gebäude am Pariser Platz sind für das Bauen in diesem grundwasserreichen Erdreich besonders vorsichtige Bauverfahren notwendig.
Insbesondere beim Ausschachten der 25 m Meter mal 24 m Meter großen und 19 m Meter tiefen Baugrube ist ein spezielles Grundwassermanagement Voraussetzung für die Stabilität des zukünftigen U-Bahnhofes und aller umliegenden Bauwerke. Derzeit fließt hier mehr Wasser als voraus berechnet und vertraglich vereinbart nach.
Sanierungskonzepte der Baufirma zur Lösung dieses Problems liegen vor. Sie wurden von externen Gutachtern, den zuständigen Behörden und den Baufachleuten der BVG geprüft und akzeptiert. Mit diesem Sanierungskonzept ist zwingender Weise ein deutlich langsameres Bauverfahren verbunden. Das schließt damit leider eine zur Fußball-WM 2006 angestrebte zeitweilige provisorische Inbetriebnahme des U-Bahnhofes Brandenburger Tor aus. Alternativ könnte in diesem Zeitraum ein Shuttleverkehr zwischen dem U-Bahnhof Reichstag und dem Hauptbahnhof Bahnhof angeboten werden.
Für weitere Informationen über den Bauablauf lesen Sie die Pressemitteilung auf der rechten Seite.
Halbzeit beim Sanierungsmarathon für den U-Bahnhof Alexanderplatz – ein guter Anlass für interessierte Fahrgäste, mal hinter die Bauzäune zu gucken. Am 29. Oktober laden die Bauexperten der BVG in der Zeit von 10 bis 17 Uhr zum „Tag der offenen Baustelle“ ein.
Auf die Besucher warten jede Menge Informationen und Erklärungen durch die Bau-Fachleute der BVG, aber vor allem ein interessanter Rundgang mit insgesamt sechs Stationen. Start- und Endpunkt ist die Ladenpassage zwischen den Bahnsteigen U2 und U8.
Wussten Sie zum Beispiel, dass die BVG bei der Sanierung des Bahnhofs strenge Auflagen des Denkmalschutzes erfüllen musste und dass das Komplizierteste am ganzen Vorhaben der Einbau der vier Aufzüge war? Oder dass unsere Vorväter bereits in den 20er-Jahren eine U-Bahn nach Weißensee planten, für die bereits ein erster Tunnel-Abschnitt bis etwa in Höhe des Polizeipräsidiums in der Keibelstraße fertig gestellt wurde?
Nutzen Sie die Gelegenheit, unseren Experten ein „Loch in den Bauch“ zu fragen! Für Fans bereiten die U-Bahner zudem einen kleinen Verkaufsstand vor, an dem alte Fliesen, historische Fotos etc. auf neue Besitzer warten.
Im #U-Bahnhof #Heidelberger Platz wird die #Elektrik komplett überholt. „Die Arbeiten werden bis zum Ende des Jahres dauern und kosten 90 000 Euro“, sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz.
Die neue Ringbahnhalle des Bahnhofs Papestraße wird am kommenden Sonntag, 16. Oktober, zum Veranstaltungsort für den ersten Berliner S-Bahn-Frühschoppen. Bevor der mit 47 Metern breiteste Bahnsteig im S-Bahn-Netz ab Mai kommenden Jahres seine Rolle als Verteilerebene im neuen Fernbahnhof einnimmt, wird auf der komplett überdachten Fläche im Westteil kräftig gefeiert.
Von 10 bis 17 Uhr laden S-Bahn Berlin GmbH und DB Station & Service zu einem umfangreichen Bühnenprogramm und zahlreichen kulinarischen Köstlichkeiten ein. Dabei sind Western Union, das Sting-Double aus „Stars in Concert“ und das Casino Swing-Trio mit Musik von Dean Martin bis zu den Ärzten. Mit Spezialitäten aus Frankreich, Italien, Polen und Deutschland wird für das leibliche Wohl gesorgt. Neben Pizza und Tortellini gibt es Baguettes und Käseplatten sowie das polnische Bigos. Deutschland präsentiert sich rustikal mit Spezialitäten vom Grill und Bier vom Fass.
Die Panorama-S-Bahn startet um 11.01 Uhr und 13.05 Uhr ab Papestraße zu Sonderfahrten über den S-Bahn-Ring. Tickets zum Aktionspreis von 9 Euro sind auf dem Bahnsteig erhältlich.
Mit dem S-Bahn-Frühschoppen möchten sich S-Bahn Berlin GmbH und DB Station & Service bei den Fahrgästen für die zahlreichen Einschränkungen während der Bauarbeiten in den letzten Jahren bedanken. Außerdem bietet sich nur vor der Inbetriebnahme des künftigen Eisenbahn-Südkreuzes die Gelegenheit zu einer solch ungewöhnlichen Veranstaltung.
Der Eintritt zum S-Bahn-Frühschoppen ist frei. Da das Umfeld des Bahnhofes noch eine Großbaustelle ist, sollte die Anreise unbedingt mit der S-Bahn erfolgen. Dafür die stehen die Linien S2, S26, S41, S42, S46 und S47 zur Verfügung.
Ingo PriegnitzS-Bahn Berlin GmbHTel. 030 297-58207Fax 030 297-58206www.s-bahn-berlin.de
Der neue CDULandeschef Ingo Schmitt initiiert eine Unterschriftenkampagne gegen ein #Bahnkonzept, das er einst als Staatssekretär gegen Stadtforum und Grüne selber durchgeboxt hatte. Demnach sollte die Stadt nicht mehr in #Ost-West-, sondern in #Nord-Süd-Richtung durchquert werden. Die Züge fahren dann zwar 5 Minuten schneller, die Reisezeit für die Fahrgäste dauert aber bis zu 30 Minuten länger.
Im #Streckennetz der #S-Bahn Berlin gibt es seit dem 12. September drei große #Baubereiche. Sie nehmen wesentlichen Einfluss auf die #Linienführung und den #Fahrplan. Die #Bauprojekte werden im Frühjahr 2006 abgeschlossen, so dass derzeit geteilte oder aufgehobene Linien in das S-Bahn-Netz zurückkehren und Fahrpläne des vorgesehenen Grundangebotes gelten werden.