U55 soll Ende 2006 starten – kompletter Bahnhof Brandenburger Tor erst Ende 2007

U55 soll Ende 2006 starten – kompletter Bahnhof Brandenburger Tor erst Ende 2007

Ereignis

Im Sommer 2006 bestätigte der Senat weitere Verzögerungen beim Ausbau der U55. Während der provisorische Shuttlebetrieb zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor noch 2006 aufgenommen werden sollte, war die Fertigstellung des kompletten U-Bahnhofs Brandenburger Tor erst für Ende 2007 vorgesehen. Die BVG ging dennoch davon aus, dass die Einnahmen die laufenden Betriebs- und Instandhaltungskosten decken würden. 【2-c8a9ce】

Details

Quelle: Drucksache 15/13641. 【2-c8a9ce】

Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen) vom 16. Juli 2006

Fertigstellung der U 55 erst Ende 2007 【2-c8a9ce】

Frage 1

Wann soll der Bauabschnitt der U55 zwischen Pariser Platz und Hauptbahnhof planmäßig fertiggestellt sein? 【2-c8a9ce】

Antwort zu 1

„Von der BVG wurde mitgeteilt, dass der komplette Rohbau des U-Bahnhofs Brandenburger Tor voraussichtlich im Dezember 2007 fertig gestellt sein soll.“ 【2-c8a9ce】

Fragen 2 und 3

Wann soll die U55 in Betrieb genommen werden und wie bewertet der Senat die Einschätzung einer Inbetriebnahme erst Ende 2007? 【2-c8a9ce】

Antwort zu 2 und 3

„Vereinbart ist die ggf. provisorische Aufnahme des Shuttle-Betriebes zwischen dem U-Bahnhof Hauptbahnhof und dem noch nicht in ganzer Länge fertig gestellten U-Bahnhof Brandenburger Tor voraussichtlich Ende 2006.“

Die vollständige Inbetriebnahme des Bahnhofs Brandenburger Tor werde jedoch:

„nicht vor Ende 2007“

erwartet. 【2-c8a9ce】

Frage 4

Welche Betriebskosten wird die Strecke verursachen? 【2-c8a9ce】

Antwort zu 4

Die BVG erklärte, dass die Betriebskosten von der gewählten Eröffnungsvariante abhängen und deshalb noch nicht beziffert werden könnten. 【2-c8a9ce】

Fragen 5 und 6

Welche Einnahmen und welches Betriebsergebnis werden erwartet? 【2-c8a9ce】

Antwort zu 5 und 6

Die BVG kalkulierte mit:

  • 6.400 Fahrgästen pro Tag,
  • rund 1,0 Mio. € Einnahmen pro Jahr.

Etwa ein Drittel der Einnahmen sollte von neu gewonnenen Fahrgästen stammen. Die BVG ging davon aus, dass die Einnahmen die Aufwendungen für Betrieb und Instandhaltung vollständig decken werden. 【2-c8a9ce】

Berlin, den 07. August 2006

In Vertretung

Maria Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【2-c8a9ce】

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

U-Bahn-Tunnel zwischen Hauptbahnhof und Pariser Platz vor Inbetriebnahme

U-Bahn-Tunnel zwischen Hauptbahnhof und Pariser Platz vor Inbetriebnahme

Ereignis

Mitte 2006 zog der Senat eine Zwischenbilanz zu laufenden Tunnelbauprojekten im Berliner Schnellbahnnetz. Während die Vorleistungen für die künftige S-Bahn-Linie S21 bereits abgeschlossen waren, befand sich die U55 kurz vor der Inbetriebnahme. Der Tunnel zwischen Hauptbahnhof und Pariser Platz war fertiggestellt, während der U-Bahnhof Brandenburger Tor weiter ausgebaut wurde. 【3-b59ad5】

Details

Quelle: Drucksache 15/13601. 【3-b59ad5】

Kleine Anfrage des Abgeordneten Dr. Michael Arndt (SPD) vom 13. Juni 2006

Tunnel-Baumaßnahmen und Tunnel-Nutzungen bei U- und S-Bahn-Linien in Berlin 【3-b59ad5】

Frage 1

Wie ist der Stand der derzeitigen Tunnelbauprojekte? 【3-b59ad5】

Antwort zu 1 a

S-Bahn

Für die spätere S-Bahn-Linie S21 wurden im Bereich Hauptbahnhof und Nordring bereits Vorleistungen erbracht.

„Die vorgezogenen Maßnahmen sind abgeschlossen.“ 【3-b59ad5】

U-Bahn

Der Tunnel der späteren U5 zwischen Hauptbahnhof und Pariser Platz war fertiggestellt.

Der Senat führte aus:

„Gegenwärtig erfolgt der Ausbau der technischen Anlagen im Hinblick auf die 1. Ausbaustufe als Shuttle-Betrieb.“ 【3-b59ad5】

Der U-Bahnhof Brandenburger Tor befand sich weiterhin im Bau. Die endgültige Fertigstellung wurde für das zweite Halbjahr 2007 erwartet.

Der Shuttlebetrieb der U55 sollte voraussichtlich Ende 2006 aufgenommen werden. 【3-b59ad5】

Kosten alternativer Verkehrsmittel

Da für die laufenden S- und U-Bahn-Baumaßnahmen keine zusätzlichen Buslinien eingerichtet wurden,

„entstehen keine Kosten aus alternativen Verkehrsmitteln.“ 【3-b59ad5】

Ruhende Bauarbeiten

Der Senat stellte klar:

„Die Bauarbeiten zum Bau des U-Bahnhofes Brandenburger Tor ruhen nicht.“ 【3-b59ad5】

Lediglich die Baugrube am Pariser Platz war während der Fußball-Weltmeisterschaft zeitweise abgedeckt worden. 【3-b59ad5】

Nicht genutzte Tunnel

Nach Angaben der S-Bahn Berlin existierten keine stillgelegten ungenutzten S-Bahn-Tunnel in Berlin.

Im U-Bahn-Bereich verwies der Senat auf die bereits früher dokumentierten Tunnelrohbauten. Eine gesonderte Budgetierung für ungenutzte Tunnelanlagen erfolge nicht. Die Unterhaltung werde aus dem allgemeinen Instandhaltungsbudget der BVG finanziert. 【3-b59ad5】

Alternative Nutzung stillgelegter Tunnel

Der Senat erklärte:

„Bis auf den Bahnhofsrohbau der U3 am Potsdamer Platz [sind] keine alternativen Nutzungen in stillgelegten Tunnelrohbauten vorgesehen.“ 【3-b59ad5】

Berlin, den 19. Juli 2006

In Vertretung

Dr. Hans Stimmann

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

U55: Shuttlebetrieb bis zum Weiterbau der U5 vorgesehen

U55: Shuttlebetrieb bis zum Weiterbau der U5 vorgesehen

Ereignis

Der Senat bestätigte 2005, dass die sogenannte „Stummel-U-Bahn“ U55 zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor bis zur Fertigstellung der durchgehenden U5 betrieben werden soll. Nach der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 war lediglich eine zeitweilige Einstellung des Betriebs vorgesehen, um den U-Bahnhof Brandenburger Tor in seiner endgültigen Länge fertigzustellen. Die endgültige Inbetriebnahme der U5 wurde spätestens für das Jahr 2020 vereinbart. 【2-869e0f】

Details

Quelle: Drucksache 15/12758. 【2-869e0f】

Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen) vom 23. August 2005

U-Bahn-Betrieb für wenige Monate? 【2-869e0f】

Frage 1

Soll die U55 nach der Fußball-Weltmeisterschaft wieder geschlossen werden? 【2-869e0f】

Antwort zu 1:

„Der provisorische Betrieb der U-Bahnlinie 55 vom Hauptbahnhof zum Pariser Platz wird bis zur vollständigen Inbetriebnahme der U5 zwischen Alexanderplatz und Hauptbahnhof durchgeführt werden.

Lediglich zur Herstellung der vollen Länge des U-Bahnhofes Brandenburger Tor wird nach Abschluss der WM der Betrieb auf der U55 voraussichtlich bis Ende 2006 eingestellt werden.“ 【2-869e0f】

Frage 2

Wie hoch sind die Kosten und wie erfolgt die Finanzierung? 【2-869e0f】

Antwort zu 2:

  • Gesamtinvestition Abschnitt Hauptbahnhof–Pariser Platz: rund 264 Mio. €
  • Bereits investiert in Tunnelanlagen: rund 204 Mio. €
  • Noch ausstehender Ausbau: rund 65 Mio. €
  • Spezielles Projekt U55: rund 28 Mio. € 【2-869e0f】

Finanzierung der U55:

  • 24 Mio. € Hauptstadtmittel des Bundes
  • 4 Mio. € Landesmittel Berlin 【2-869e0f】

Frage 3

Wann soll die Strecke endgültig in Betrieb gehen? 【2-869e0f】

Antwort zu 3:

„Der zwischen dem Senat von Berlin und dem Bund abgeschlossene Vertrag sieht vor, dass die abschließende Inbetriebnahme der U5 spätestens bis 2020 erfolgen muss.“ 【2-869e0f】

Frage 4

Wie hoch sind die jährlichen Betriebskosten der U55? 【2-869e0f】

Antwort zu 4:

„Die BVG schätzt die Betriebskosten auf jährlich ca. 750 T€.“ 【2-869e0f】

Frage 5

Wie hoch sind die geplanten Kosten für den Weiterbau zum Alexanderplatz? 【2-869e0f】

Antwort zu 5:

Für die vollständige Herstellung der U5 wurden weitere rund 400 Mio. € veranschlagt. 【2-869e0f】

Frage 6

Wie bewertet der Senat die Sicherheitslage unter dem Regierungsviertel? 【2-869e0f】

Antwort zu 6:

„Von der BVG wird diese U-Bahnlinie bezüglich der Sicherheitsrisiken wie jede andere U-Bahnlinie eingestuft und dementsprechend mit dem gängigen Sicherheitsstandard geplant und versehen.“ 【2-869e0f】

Fragen 7 und 8

Welche Bedeutung hat die U55 für Touristen und wird die Linie 100 eingestellt? 【2-869e0f】

Antwort zu 7 und 8:

Die U55 soll eine schnelle Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Pariser Platz schaffen sowie eine Umstiegsmöglichkeit zur Nord-Süd-S-Bahn bieten.

„Die Omnibuslinie 100 ist kein Parallelverkehr zur U55 und bleibt deshalb erhalten.“ 【2-869e0f】

Berlin, den 16. September 2005

In Vertretung

Maria Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【2-869e0f】

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

U5: Weiterbau vom Alexanderplatz zum Hauptbahnhof bis spaetestens 2020

U5: Weiterbau vom Alexanderplatz zum Hauptbahnhof bis spaetestens 2020

Ereignis

Im Jahr 2005 konkretisierte der Senat seine Planungen für den Weiterbau der U-Bahn-Linie U5 zwischen Alexanderplatz und Hauptbahnhof. Grundlage war die Ergänzungsvereinbarung zum Hauptstadtfinanzierungsvertrag mit dem Bund. Danach sollte spätestens ab 2010 mit den Bauarbeiten begonnen und die Gesamtstrecke spätestens 2020 in Betrieb genommen werden. Gleichzeitig wurden der geplante Bauablauf, die Kosten sowie die langfristige Perspektive westlich des Hauptbahnhofs erläutert. 【3-a801a1】

Details

Quelle: ka15-12685.pdf. 【3-a801a1】

Kleine Anfrage des Abgeordneten Stephan Tromp (CDU) vom 15. Juli 2005

Macht der Senat die U5 Unter den Linden bis 2020 zur Dauerbaustelle? 【3-a801a1】

Frage 1

Wie lauten die konkreten Planungen des Senats für den Weiterbau der U5 nach Fertigstellung des U-Bahnhofes Brandenburger Tor? 【3-a801a1】

Antwort zu 1

„Der Weiterbau der U5 zwischen Alexanderplatz und Hauptbahnhof ist mit der Ergänzungsvereinbarung zum Hauptstadtfinanzierungsvertrag geregelt.

Danach ist spätestens ab 2010 mit dem Weiterbau zu beginnen und die Strecke bis Alexanderplatz spätestens 2020 in Betrieb zu nehmen.“ 【3-a801a1】

Frage 2

Wird beim Bau des Bahnhofs Brandenburger Tor bereits für den Weiterbau vorgesorgt? 【3-a801a1】

Antwort zu 2

Ja.

Nach Angaben der BVG wurde das Schachtbauwerk am östlichen Bahnhofsende so ausgelegt, dass die späteren Schildtunnel ohne wesentliche Eingriffe an der Oberfläche angeschlossen werden können. 【3-a801a1】

Frage 3

Wo sollen die Baulogistikflächen eingerichtet werden? 【3-a801a1】

Antwort zu 3

Vorgesehen sind Flächen:

  • am Marx-Engels-Forum,
  • auf Teilen des Schlossplatzes,
  • auf der Mittelpromenade Unter den Linden zwischen Charlottenstraße und Friedrichstraße. 【3-a801a1】

Frage 4

Wie soll der Kreuzungsbahnhof Unter den Linden (U5/U6) gebaut werden? 【3-a801a1】

Antwort zu 4

Der Umsteigebahnhof zur U6 soll als offene Baugrube hergestellt werden.

Während der Bauzeit bleiben eingeschränkte Fahrbahnen auf Unter den Linden nutzbar.

Auf der Friedrichstraße wird der Straßenverkehr im Bereich zwischen Unter den Linden und Behrenstraße für etwa 18 Monate unterbrochen. Der Fußgängerverkehr soll jedoch jederzeit auf mindestens fünf Metern Breite möglich bleiben. 【3-a801a1】

Fragen 5 bis 7

Wie werden Anlieger geschützt, welche Kosten entstehen und wann soll die Strecke fertig sein? 【3-a801a1】

Antwort zu 5 bis 7

Die Strecke soll überwiegend im Schildvortrieb gebaut werden, um Belastungen an der Oberfläche zu minimieren.

Die Bauzeit für den Abschnitt Brandenburger Tor–Alexanderplatz wird auf etwa sieben bis neun Jahre geschätzt.

Die Kosten werden mit rund 415 Millionen Euro veranschlagt. Die BVG prüft Möglichkeiten zur Kostensenkung. 【3-a801a1】

Fragen 8 und 9

Bleibt die geplante Verlängerung von Hauptbahnhof nach Turmstraße und Jungfernheide bestehen? 【3-a801a1】

Antwort zu 8 und 9

Für die Fertigstellung des bereits teilweise vorbereiteten Abschnitts Hauptbahnhof–Turmstraße wären etwa 100 Millionen Euro erforderlich.

Der Senat bezeichnete die frühere Planung einer Weiterführung nach Westen jedoch als Ergebnis früherer Wachstumsprognosen. Die tatsächliche Bevölkerungs- und Verkehrsentwicklung rechtfertige eine Verlängerung nach Turmstraße oder Jungfernheide aus heutiger Sicht nicht. 【3-a801a1】

Berlin, den 11. August 2005

In Vertretung

Maria Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【3-a801a1】

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

Bahnhofsnamen in Berlin: DB entscheidet bei S-Bahn und Regionalverkehr

Bahnhofsnamen in Berlin: DB entscheidet bei S-Bahn und Regionalverkehr

Ereignis

Anfang 2005 erläuterte der Senat die Zuständigkeiten für die Benennung von Bahnhöfen in Berlin. Während die Deutsche Bahn über die Namen von S-, Regional- und Fernbahnhöfen entscheidet, liegt die Zuständigkeit für U-Bahnhöfe bei der Berliner Genehmigungsbehörde. Zudem bestätigte der Senat die Absicht, den damaligen S-Bahnhof Unter den Linden künftig gemeinsam mit dem neuen U-Bahnhof als „Brandenburger Tor“ zu bezeichnen. 【1-7bf9e4】

Details

Quelle: Drucksache 15/12172. 【1-7bf9e4】

Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen) vom 12. Januar 2005

Wer entscheidet über die Namen von Berliner Bahnhöfen? 【1-7bf9e4】

1. Wer ist in Berlin für die Benennungen und Umbenennungen von

a) Fern- und Regionalbahnhöfen
b) S-Bahnhöfen
c) U-Bahnhöfen

zuständig und wer wird dabei in welcher Weise beteiligt?

Antwort zu 1 a und b:

Die Benennung von Fern-, Regional- und S-Bahnhöfen liegt in der Zuständigkeit der DB AG. Die Benennung neuer sowie die Änderung bestehender Bahnhofsnamen von S-Bahnhöfen werden nur im Einvernehmen mit den davon betroffenen Aufgabenträgern vorgenommen. 【1-7bf9e4】

Antwort zu 1 c:

Die Benennung von U-Bahnhöfen sowie die Änderung bestehender Bahnhofsnamen obliegt nach § 11 Personenbeförderungsgesetz der nach Landesrecht festgelegten Genehmigungsbehörde. Diese ist bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung angesiedelt. Die Beteiligung möglicher Betroffener und der Träger öffentlicher Belange erfolgt in einem Anhörungsverfahren nach § 14 Personenbeförderungsgesetz. 【1-7bf9e4】

2. Wer ist in Berlin für die Benennungen und Umbenennungen von Straßen zuständig und wer wird dabei in welcher Weise beteiligt?

Antwort zu 2:

Die Benennung von Straßen obliegt nach den Ausführungsvorschriften zu § 5 des Berliner Straßengesetzes den Bezirksverwaltungen. Die Benennung von Bundesfernstraßen außerhalb von Ortsdurchfahrten sowie der Brücken erfolgt durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.

Die Beteiligung anderer Stellen bei Straßenbenennungen ist nicht obligatorisch. Betroffene Anlieger sind über Umbenennungen und Änderungen der Schreibweise sowie über die Benennung von Nummernstraßen in geeigneter Weise zu informieren. 【1-7bf9e4】

3. Wird der Hauptbahnhof – Lehrter Bahnhof in den nächsten Jahren erneut umbenannt?

Antwort zu 3:

Dem Senat sind keine Absichten hinsichtlich einer erneuten Umbenennung des Hauptbahnhofes – Lehrter Bahnhof bekannt. 【1-7bf9e4】

4. Wird der S-Bahnhof Unter den Linden in den nächsten Jahren umbenannt?

Antwort zu 4:

Bei der Benennung von Umsteigebahnhöfen ist es Ziel, durch Namensgleichheit die Orientierung zu verbessern.

Im unmittelbaren Bereich des zukünftigen U-Bahnhofes „Brandenburger Tor“ der U-Bahnlinie 5 liegt der S-Bahnhof „Unter den Linden“. Es ist beabsichtigt, beiden Bahnhöfen den Namen „Brandenburger Tor“ zu geben. Die Abstimmungen mit der DB AG sind noch nicht abgeschlossen. 【1-7bf9e4】

5. Werden der S-Bahnhof Charlottenburg und der U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße umbenannt?

Antwort zu 5:

Der Bahnhof Charlottenburg wird sowohl von der S-Bahn als auch vom Regionalverkehr genutzt. Nach den Ordnungsprinzipien der Deutschen Bahn AG dienen Orts- und Ortsteilbezeichnungen als Orientierung. Für einen Bahnhof ist grundsätzlich nur ein einheitlicher Bahnhofsname möglich.

Eine Namensgleichheit mit dem U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße wird deshalb nicht angestrebt. Die Orientierung wird stattdessen durch akustische Hinweise in den Zügen sowie Wegweiser auf den Bahnsteigen verbessert. 【1-7bf9e4】

Berlin, den 02. Februar 2005

In Vertretung

Maria Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【1-7bf9e4】

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

Barrierefreiheit: Aufzug am S-Bahnhof Unter den Linden fuer 2004 geplant

Einbau eines Aufzuges am S-Bahnhof Unter den Linden

Ereignis

Der Abgeordnete Michael Cramer fragte nach dem geplanten Einbau eines Aufzugs am S-Bahnhof Unter den Linden. Der Senat teilte mit, dass die DB Station&Service AG den Bau noch im Jahr 2003 beginnen und 2004 abschließen wolle. Der Aufzug soll den barrierefreien Zugang vom Zwischengeschoss zur Straßenebene ermöglichen und insbesondere Besuchern des Brandenburger Tors zugutekommen. 【1-643c46】

Details

Quelle: Drucksache 15/10561, Kleine Anfrage des Abgeordneten Michael Cramer (Bündnis 90/Die Grünen). 【1-643c46】

Einbau eines Aufzuges am S-Bahnhof Unter den Linden 【1-643c46】

Ich frage den Senat:

  1. Wann bekommt der nicht nur für Touristen wichtige S-Bahnhof Unter den Linden endlich auch einen Aufzug vom Zwischengeschoss zum Straßenniveau?

  2. Trifft es zu, dass dieser Aufzug nicht nur den zahlreichen Besuchern des Brandenburger Tores sondern auch den vielen erwarteten Besuchern des Holocaust-Mahnmals zugute kommen wird?

  3. Wird dieser Aufzug den erzielten Ergebnissen und Festlegungen der Arbeitsgruppe unter Leitung SenGesSoz vom 26.2.2002 über Ausstattungsmerkmale für neue und umzubauende Aufzugsanlagen in Berliner Verkehrsanlagen entsprechen und einem Bahnhof mit größerem Fahrgastaufkommen gerecht werden? Wenn nein, warum nicht?

  4. Mit welchen Maßen wird dieser Aufzug ausgestattet, wann wird mit dem Bau begonnen und wann wird er betriebsbereit sein?

Antwort

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt: 【1-643c46】

Zu 1. bis 4.:

Nach aktueller Aussage der Regionalbahnbereichsleitung der zuständigen DB Station&Service AG ist beabsichtigt, die Errichtung eines Aufzuges noch 2003 zu beginnen und 2004 fertig zu stellen. Dabei war bisher ein Standort am Südausgang des S-Bahnhofes in der Nähe des Hotels Adlon vorgesehen. 【1-643c46】

Nunmehr wird geprüft, ob der Aufzug nicht doch in der städtebaulich wesentlich besser geeigneten Lage auf dem Mittelstreifen errichtet wird. Dies ist Bestandteil der Prüfungen, in welcher Form ggf. eine Zwischennutzung des U5-Tunnels erfolgen könnte. Die Untersuchungen dazu sind noch nicht abgeschlossen. 【1-643c46】

Als Kabinengröße (Innenmaß) werden bei den weiteren Planungen des Aufzugs gemäß dem gemeinsam zwischen dem Land Berlin, der DB AG und der BVG vereinbarten Pflichtenheft die Abmessungen 1,10 m x 2,10 m zu Grunde gelegt. 【1-643c46】

Berlin, den 18.07.2003

In Vertretung

Junge-Reyer

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【1-643c46】

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.