U5: Weiterbau vom Alexanderplatz zum Hauptbahnhof bis spaetestens 2020

U5: Weiterbau vom Alexanderplatz zum Hauptbahnhof bis spaetestens 2020

Ereignis

Im Jahr 2005 konkretisierte der Senat seine Planungen für den Weiterbau der U-Bahn-Linie U5 zwischen Alexanderplatz und Hauptbahnhof. Grundlage war die Ergänzungsvereinbarung zum Hauptstadtfinanzierungsvertrag mit dem Bund. Danach sollte spätestens ab 2010 mit den Bauarbeiten begonnen und die Gesamtstrecke spätestens 2020 in Betrieb genommen werden. Gleichzeitig wurden der geplante Bauablauf, die Kosten sowie die langfristige Perspektive westlich des Hauptbahnhofs erläutert. 【3-a801a1】

Details

Quelle: ka15-12685.pdf. 【3-a801a1】

Kleine Anfrage des Abgeordneten Stephan Tromp (CDU) vom 15. Juli 2005

Macht der Senat die U5 Unter den Linden bis 2020 zur Dauerbaustelle? 【3-a801a1】

Frage 1

Wie lauten die konkreten Planungen des Senats für den Weiterbau der U5 nach Fertigstellung des U-Bahnhofes Brandenburger Tor? 【3-a801a1】

Antwort zu 1

„Der Weiterbau der U5 zwischen Alexanderplatz und Hauptbahnhof ist mit der Ergänzungsvereinbarung zum Hauptstadtfinanzierungsvertrag geregelt.

Danach ist spätestens ab 2010 mit dem Weiterbau zu beginnen und die Strecke bis Alexanderplatz spätestens 2020 in Betrieb zu nehmen.“ 【3-a801a1】

Frage 2

Wird beim Bau des Bahnhofs Brandenburger Tor bereits für den Weiterbau vorgesorgt? 【3-a801a1】

Antwort zu 2

Ja.

Nach Angaben der BVG wurde das Schachtbauwerk am östlichen Bahnhofsende so ausgelegt, dass die späteren Schildtunnel ohne wesentliche Eingriffe an der Oberfläche angeschlossen werden können. 【3-a801a1】

Frage 3

Wo sollen die Baulogistikflächen eingerichtet werden? 【3-a801a1】

Antwort zu 3

Vorgesehen sind Flächen:

  • am Marx-Engels-Forum,
  • auf Teilen des Schlossplatzes,
  • auf der Mittelpromenade Unter den Linden zwischen Charlottenstraße und Friedrichstraße. 【3-a801a1】

Frage 4

Wie soll der Kreuzungsbahnhof Unter den Linden (U5/U6) gebaut werden? 【3-a801a1】

Antwort zu 4

Der Umsteigebahnhof zur U6 soll als offene Baugrube hergestellt werden.

Während der Bauzeit bleiben eingeschränkte Fahrbahnen auf Unter den Linden nutzbar.

Auf der Friedrichstraße wird der Straßenverkehr im Bereich zwischen Unter den Linden und Behrenstraße für etwa 18 Monate unterbrochen. Der Fußgängerverkehr soll jedoch jederzeit auf mindestens fünf Metern Breite möglich bleiben. 【3-a801a1】

Fragen 5 bis 7

Wie werden Anlieger geschützt, welche Kosten entstehen und wann soll die Strecke fertig sein? 【3-a801a1】

Antwort zu 5 bis 7

Die Strecke soll überwiegend im Schildvortrieb gebaut werden, um Belastungen an der Oberfläche zu minimieren.

Die Bauzeit für den Abschnitt Brandenburger Tor–Alexanderplatz wird auf etwa sieben bis neun Jahre geschätzt.

Die Kosten werden mit rund 415 Millionen Euro veranschlagt. Die BVG prüft Möglichkeiten zur Kostensenkung. 【3-a801a1】

Fragen 8 und 9

Bleibt die geplante Verlängerung von Hauptbahnhof nach Turmstraße und Jungfernheide bestehen? 【3-a801a1】

Antwort zu 8 und 9

Für die Fertigstellung des bereits teilweise vorbereiteten Abschnitts Hauptbahnhof–Turmstraße wären etwa 100 Millionen Euro erforderlich.

Der Senat bezeichnete die frühere Planung einer Weiterführung nach Westen jedoch als Ergebnis früherer Wachstumsprognosen. Die tatsächliche Bevölkerungs- und Verkehrsentwicklung rechtfertige eine Verlängerung nach Turmstraße oder Jungfernheide aus heutiger Sicht nicht. 【3-a801a1】

Berlin, den 11. August 2005

In Vertretung

Maria Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【3-a801a1】

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.