S-Bahn nach Falkensee: Wirtschaftlichkeitsuntersuchung fuer Verlaengerung in Arbeit

S-Bahn nach Falkensee: Wirtschaftlichkeitsuntersuchung fuer Verlaengerung in Arbeit

Ereignis

Im Herbst 2005 ließen die Länder Berlin und Brandenburg gemeinsam mit dem Bund die Wirtschaftlichkeit einer Verlängerung der S-Bahn von Spandau nach Falkensee erneut untersuchen. Hintergrund war die Wiederherstellung eines Teils des historischen Berliner S-Bahn-Netzes. Ergebnisse lagen noch nicht vor, sollten jedoch noch im Jahr 2005 veröffentlicht werden. 【1-6a58d7】

Details

Quelle: ka15-12863.pdf. 【1-6a58d7】

Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen) vom 29. September 2005

Verlängerung der S-Bahn von Spandau nach Falkensee 【1-6a58d7】

Frage 1

Wie ist der Stand der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung für die Verlängerung der Gleichstrom-S-Bahn von Spandau nach Falkensee? 【1-6a58d7】

Frage 2

Welche Ergebnisse hatte die Untersuchung? 【1-6a58d7】

Antwort zu 1 und 2

„Die Länder Berlin und Brandenburg haben im Einvernehmen mit dem Bund eine Standardisierte Bewertung (SB) der Gleichstrom-S-Bahn von Spandau nach Falkensee in Auftrag gegeben.

Im Rahmen dieser SB sind grundlegende Prämissen, wie zum Beispiel die absehbare Strukturentwicklung in Berlin und im engeren Verflechtungsraum bis 2015, die langfristige ÖPNV-Planung der Länder, die Leistungsfähigkeit des Eisenbahnknotens Spandau und die Kosten für die erforderliche Infrastruktur erarbeitet worden und werden in Kürze mit dem Bund abgestimmt.

Ergebnisse der SB liegen noch nicht vor.“ 【1-6a58d7】

Frage 3

Für wann ist die Fertigstellung vorgesehen? 【1-6a58d7】

Antwort zu 3

„Erste Ergebnisse zum Nutzen-Kosten-Verhältnis der S-Bahnverlängerung nach Falkensee werden noch im Jahre 2005 erwartet.“ 【1-6a58d7】

Frage 4

Wie sollen die Ergebnisse veröffentlicht werden? 【1-6a58d7】

Antwort zu 4

„Über die Ergebnisse der SB wird der Senat das Abgeordnetenhaus in Form einer Mitteilung zur Kenntnisnahme und die Öffentlichkeit über die Presse informieren.“ 【1-6a58d7】

Fragen 5 bis 7

Ist auch eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung für eine S-Bahn nach Staaken vorgesehen? 【1-6a58d7】

Antwort zu 5 bis 7

„Eine Verlängerung der Gleichstrom-S-Bahn von Spandau nach Staaken ist nicht geplant. Das Regionalverkehrsangebot auf der Lehrter Bahn reicht – auch langfristig – aus, um das Fahrgastaufkommen zu bewältigen.

Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen für eine Gleichstrom-S-Bahn nach Staaken sind daher nicht erforderlich.“ 【1-6a58d7】

Berlin, den 20. Oktober 2005

In Vertretung

Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【1-6a58d7】

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

U5: Weiterbau vom Alexanderplatz zum Hauptbahnhof bis spaetestens 2020

U5: Weiterbau vom Alexanderplatz zum Hauptbahnhof bis spaetestens 2020

Ereignis

Im Jahr 2005 konkretisierte der Senat seine Planungen für den Weiterbau der U-Bahn-Linie U5 zwischen Alexanderplatz und Hauptbahnhof. Grundlage war die Ergänzungsvereinbarung zum Hauptstadtfinanzierungsvertrag mit dem Bund. Danach sollte spätestens ab 2010 mit den Bauarbeiten begonnen und die Gesamtstrecke spätestens 2020 in Betrieb genommen werden. Gleichzeitig wurden der geplante Bauablauf, die Kosten sowie die langfristige Perspektive westlich des Hauptbahnhofs erläutert. 【3-a801a1】

Details

Quelle: ka15-12685.pdf. 【3-a801a1】

Kleine Anfrage des Abgeordneten Stephan Tromp (CDU) vom 15. Juli 2005

Macht der Senat die U5 Unter den Linden bis 2020 zur Dauerbaustelle? 【3-a801a1】

Frage 1

Wie lauten die konkreten Planungen des Senats für den Weiterbau der U5 nach Fertigstellung des U-Bahnhofes Brandenburger Tor? 【3-a801a1】

Antwort zu 1

„Der Weiterbau der U5 zwischen Alexanderplatz und Hauptbahnhof ist mit der Ergänzungsvereinbarung zum Hauptstadtfinanzierungsvertrag geregelt.

Danach ist spätestens ab 2010 mit dem Weiterbau zu beginnen und die Strecke bis Alexanderplatz spätestens 2020 in Betrieb zu nehmen.“ 【3-a801a1】

Frage 2

Wird beim Bau des Bahnhofs Brandenburger Tor bereits für den Weiterbau vorgesorgt? 【3-a801a1】

Antwort zu 2

Ja.

Nach Angaben der BVG wurde das Schachtbauwerk am östlichen Bahnhofsende so ausgelegt, dass die späteren Schildtunnel ohne wesentliche Eingriffe an der Oberfläche angeschlossen werden können. 【3-a801a1】

Frage 3

Wo sollen die Baulogistikflächen eingerichtet werden? 【3-a801a1】

Antwort zu 3

Vorgesehen sind Flächen:

  • am Marx-Engels-Forum,
  • auf Teilen des Schlossplatzes,
  • auf der Mittelpromenade Unter den Linden zwischen Charlottenstraße und Friedrichstraße. 【3-a801a1】

Frage 4

Wie soll der Kreuzungsbahnhof Unter den Linden (U5/U6) gebaut werden? 【3-a801a1】

Antwort zu 4

Der Umsteigebahnhof zur U6 soll als offene Baugrube hergestellt werden.

Während der Bauzeit bleiben eingeschränkte Fahrbahnen auf Unter den Linden nutzbar.

Auf der Friedrichstraße wird der Straßenverkehr im Bereich zwischen Unter den Linden und Behrenstraße für etwa 18 Monate unterbrochen. Der Fußgängerverkehr soll jedoch jederzeit auf mindestens fünf Metern Breite möglich bleiben. 【3-a801a1】

Fragen 5 bis 7

Wie werden Anlieger geschützt, welche Kosten entstehen und wann soll die Strecke fertig sein? 【3-a801a1】

Antwort zu 5 bis 7

Die Strecke soll überwiegend im Schildvortrieb gebaut werden, um Belastungen an der Oberfläche zu minimieren.

Die Bauzeit für den Abschnitt Brandenburger Tor–Alexanderplatz wird auf etwa sieben bis neun Jahre geschätzt.

Die Kosten werden mit rund 415 Millionen Euro veranschlagt. Die BVG prüft Möglichkeiten zur Kostensenkung. 【3-a801a1】

Fragen 8 und 9

Bleibt die geplante Verlängerung von Hauptbahnhof nach Turmstraße und Jungfernheide bestehen? 【3-a801a1】

Antwort zu 8 und 9

Für die Fertigstellung des bereits teilweise vorbereiteten Abschnitts Hauptbahnhof–Turmstraße wären etwa 100 Millionen Euro erforderlich.

Der Senat bezeichnete die frühere Planung einer Weiterführung nach Westen jedoch als Ergebnis früherer Wachstumsprognosen. Die tatsächliche Bevölkerungs- und Verkehrsentwicklung rechtfertige eine Verlängerung nach Turmstraße oder Jungfernheide aus heutiger Sicht nicht. 【3-a801a1】

Berlin, den 11. August 2005

In Vertretung

Maria Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【3-a801a1】

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

Strassenbahn M10: Verknuepfung am Nordbahnhof vorerst nicht vorgesehen

Strassenbahn M10: Verknuepfung am Nordbahnhof vorerst nicht vorgesehen

Ereignis

Mit dem Ausbau der Straßenbahnstrecke zum Nordbahnhof wurde die Frage aufgeworfen, warum die neue Strecke zunächst nicht mit der bestehenden Trasse in der Invalidenstraße verbunden werden sollte. Der Senat und die BVG hielten eine sofortige Verknüpfung für verkehrlich wenig sinnvoll und wirtschaftlich nachteilig. Stattdessen sollte die Verbindung erst im Zusammenhang mit der späteren Weiterführung der Straßenbahn zum Hauptbahnhof hergestellt werden. 【1-5c2221】

Details

Quelle: Drucksache 15/12490. 【1-5c2221】

Kleine Anfrage des Abgeordneten Alexander Kaczmarek (CDU) vom 27. April 2005

Straßenbahnstummel am Nordbahnhof 【1-5c2221】

Fragen 1 und 2

Trifft es zu, dass die Verlängerung der Straßenbahn zum Nordbahnhof nicht mit der Strecke in der Invalidenstraße verknüpft wird? Wäre eine solche Verbindung sinnvoll? 【1-5c2221】

Antwort zu 1 und 2

Der Senat bestätigte, dass die Linie M10 bis zur Weiterführung zum Hauptbahnhof am Nordbahnhof enden werde. Eine Weiterführung über die Chausseestraße zur Endstelle Schwartzkopffstraße oder Am Kupfergraben sei geprüft, jedoch verworfen worden. 【1-5c2221】

Als Gründe wurden genannt:

  • sehr geringer zusätzlicher Verkehrsnutzen,
  • Verschlechterung der Wirtschaftlichkeit der bestehenden Strecke Chausseestraße/Friedrichstraße,
  • notwendige Umbauten der Gleisanlagen westlich der Chausseestraße,
  • zusätzlicher Verschleiß und betriebliche Probleme,
  • Leistungsfähigkeitsprobleme am Knoten Invalidenstraße/Chausseestraße,
  • vermeidbare Investitionen in provisorische Gleisanlagen. 【1-5c2221】

Frage 3

Wie soll der Umstieg zur U-Bahnlinie U6 erfolgen? 【1-5c2221】

Antwort zu 3

Nach Fertigstellung der Neubaustrecke könne der etwa 400 Meter entfernte U-Bahnhof Zinnowitzer Straße erreicht werden. Alternativ verwies der Senat auf die Nutzung der S-Bahn bis Friedrichstraße mit Umstieg zur U6. 【1-5c2221】

Frage 4

Welche Voraussetzungen müssten für die spätere Verknüpfung geschaffen werden? 【1-5c2221】

Antwort zu 4

Die Verknüpfung ist Bestandteil des Planfeststellungsverfahrens der Straßenbahnstrecke Eberswalder Straße – Nordbahnhof. Mit dem Planfeststellungsbeschluss werden die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen. 【1-5c2221】

Frage 5

Wäre eine provisorische Verbindung möglich? 【1-5c2221】

Antwort zu 5

Ja.

Nach Angaben des Senats würden dabei jedoch verlorene Investitionskosten von etwa 1 Million Euro entstehen, insbesondere für den Ein- und späteren Rückbau von Gleisen, Weichen, Fahrleitungen und Masten. 【1-5c2221】

Frage 6

Wie viele zusätzliche Fahrgäste wären zu erwarten? 【1-5c2221】

Antwort zu 6

Die Prognosen ergaben lediglich:

  • durchschnittlich 2 zusätzliche Fahrgäste pro Zugfahrt bei Fahrten Richtung Norden,
  • durchschnittlich 7 zusätzliche Fahrgäste pro Zugfahrt bei Fahrten Richtung Süden. 【1-5c2221】

Die zusätzlichen jährlichen Betriebskosten wurden von der BVG auf rund:

  • 570.000 Euro bei Führung bis Schwartzkopffstraße,
  • 1,0 Mio. Euro bei Führung bis Am Kupfergraben

geschätzt. 【1-5c2221】

Berlin, den 20. Mai 2005

In Vertretung

Maria Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【1-5c2221】

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.