Straßenverkehr + Schiffsverkehr: Kahlschlag statt Naturschutz am Schöneberger Ufer in Mitte – Warum missachtet der Senat die geltenden Vereinbarungen?, aus Senat

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Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:

Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis be- antworten kann.  Er  ist  gleichwohl  bemüht,  Ihnen eine Antwort auf Ihre Frage zukommen zu lassen und hat das Bezirksamt (BA) Mitte um Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Dies betrifft insbesondere die Fragen 1, 3 und 4. Sie wird nachfolgend wiedergegeben:

Frage 1:
a)    Wer bzw. welche Behörden sind für die um- fangreichen #Baumfällungen Anfang Februar 2016 am #Schöneberger #Ufer am #Landwehrkanal in Berlin-Mitte verantwortlich?
b)    Wie lautet  die  fachliche Begründung für  diesen #Kahlschlag auf einem ca. 70 Meter langem Uferstreifen?
c)    Wie ist diese #brachiale #Zerstörung der #Ufervegetation und ökologisch hochwertigen öffentlichen Eigentums vor dem Hintergrund eines jahrelangen Diskussionspro- zesses fachlich zu rechtfertigen, gerade auch im Hinblick auf den U-Plan Landwehrkanal von 2001, der – wie dem Bezirksamt Mitte wohlbekannt – gerade fortgeschrieben und aktualisiert wird?

Antwort zu 1:
a)    Das BA Mitte von Berlin vertreten durch das zu- ständige Fachamt (Straßen- und Grünflächenamt, Straßen- und Grünflächenamt Mitte [SGA]) hat die Arbeiten be- auftragt.
b)    und c) Aus der Stellungnahme des BA Mitte ergibt sich folgender Sachverhalt: Im Bereich des Schöneberger Ufers fanden über einen längeren Zeitraum keine regel- mäßigen Pflegearbeiten statt. Wurzelschösslinge, Sämlin- ge und Wildwuchs haben sich ausgebreitet und erreichten einen erheblichen Umfang und eine beachtliche Größe. Dieser Zustand ist dem Stellenabbau und dem Rückgang der Unterhaltungsmittel geschuldet. Der seitliche Auf- wuchs  der  Sämlinge  aus  Götterbaum  (Ailanthus)  und
 
Robinia (Scheinakazie) ragte deutlich in den Gehweg und zum Teil bis in die Fahrbahn. Die Seitenstreifen verengen sich in diesem Abschnitt, so dass im Falle eines Bau- mumsturzes der Sicherheitsabstand (zweifache Baumlän- ge) nicht gegeben ist.
Durch die dornigen Ruten der Akazie konnte der Fußweg nicht mehr genutzt werden. Die Fußgänger wi- chen auf die Fahrbahn in den Fließverkehr aus oder wechselten die Straßenseite!
Während der laufenden Arbeiten hat die beauftragte Firma angezeigt, dass, durch den Sämlingsaufwuchs ver- deckt, erhebliche Schäden an  drei Bäumen festgestellt wurden.
Das Pflegerevier hat nach Begutachtung der Bäume entschieden, dass drei Bäume die laut  Flächenkataster dem Bestand des SGA zuzuordnen sind, unverzüglich im Sinne der akuten Gefahrenabwehr beseitigt werden müs- sen.
Alle drei Bäume zeigten ein erhebliches Schadbild und wiesen gravierende Mängel auf.
Es handelte sich in allen Fällen um Wildwuchs. Auf- grund ihrer Größe und des erkennbaren Gefahrenpotential wurden sie in den Vorjahren im Baumkataster erfasst.
Gefällt wurden:
•    3 Ailanthus aufgrund wiederholter Astausbrüche
•    18 Pappeln aufgrund ausbruchgefährdeter Druckzwiesel, Rindeninfektionen der Zweige  und dadurch erhöhter Astbruchgefahr.

Frage 2: Wie bewertet der Senat die nach sechsein- halbjähriger Mediation und einem weiteren Jahr akribi- scher Ausarbeitung im Dezember 2013 von 25 Interes- sengruppen (Bürgerinitiativen, Berliner Wasserbetriebe, fünf Bezirksämter, Umwelt- u. Naturschutzverbände, WSA, IHK, Reederei-/Schifffahrts-Vertreter, Senatsver- waltung für Stadtentwicklung und Umwelt u. a.) unter- zeichnete Mediationsvereinbarung "Zukunft Landwehr- kanal"? Welchen Stellenwert räumt der Senat dieser Ver- einbarung ein?

Antwort zu 2: Der Senat bewertet die Mediationsver- einbarung im Ergebnis grundsätzlich positiv.
Mit der Vereinbarung wurden Eckpunkte der Zusam- menarbeit zwischen den Akteuren am Landwehrkanal für den Zeitraum der Planung und Ausführung der Instand- setzung des Landwehrkanals durch das Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin festgelegt. Dies schließt auch sinn- volle Regelungen zur gegenseitigen Information und zum Dialog zu aktuellen Maßnahmen ein, so insbesondere zum Umgang mit Bäumen am Landwehrkanal und im Umfeld im Rahmen von laufenden Pflege- und Verkehrssiche- rungsmaßnahmen.
Die festgelegten Grundsätze bilden die Basis für einen vertrauensvollen Umgang zwischen Behörden und Bürger und Bürgerinnen in diesem Stadtraum.

Frage 3:
a)    Warum gab es – abweichend von den Bestimmun- gen in der Mediationsvereinbarung "Zukunft Landwehr- kanal" (insb. Kap. 4.2.1, S. 22) – im besagten Fall (siehe Frage 1) weder eine Vorabinformation, sei es gegenüber der Öffentlichkeit, des sog. Expertenkreises als Beteili- gungsgremium noch des WSA und seiner Zentralen An- laufstelle Öffentlichkeitsbeteiligung (ZÖB) und auch keine Pressemitteilung des Bezirksamts Mitte bzw. des Senats?
b)    Warum sind die Bestimmungen der Mediations- vereinbarung "Zukunft Landwehrkanal" nicht beachtet und eingehalten worden?

Frage 5: Wie kann und soll unter diesen Umständen eine  vertrauensvolle  Kooperation  mit  der  Stadtgesell- schaft funktionieren und fortgesetzt werden, zumal es sich nach 2009 schon um den zweiten Fall unangekündigter, erheblicher und fachlich fragwürdiger "Baumarbeiten" am zum Bezirk Mitte gehörigen Landwehrkanalufer handelt (siehe https://baumschutz.wordpress.com/2009/07/09/pappelver krueppelungen/ )?

Antwort zu 3.a), b) und 5: Baumfällungen aus Grün- den der Verkehrssicherheit müssen dann erfolgen, wenn zwingende Gebote der Gefahrenabwehr es erfordern und andere Maßnahmen nicht ausreichen. Sie werden nicht langfristig geplant, sondern vor dem Grundsatz des Er- halts des Straßenbaumbestandes unter allen verantwortba- ren Kriterien auf den spät möglichsten Zeitpunkt festge- legt.
Die erheblichen Schäden an den drei betroffenen Bäumen wurden erst während der laufenden Arbeiten festgestellt. Die durchführende Firma wurde im Zuge der Arbeiten für diese zur akuten Gefahrenabwehr notwendi- ge Maßnahme beauftragt. Dass dabei versäumt wurde, explizit auf die Regelungen der Mediationsvereinbarung (hier 4.2.1) hinzuweisen, ist dem hohen Zeit- und Hand- lungsdruck geschuldet.
Das Bezirksamt bedauert dies nach eigenen Angaben sehr und ist bemüht, die erforderlichen Pflegearbeiteten zu verstetigen, um in Zukunft kurzfristig und sachgerecht solchen Situationen gerecht zu werden.
 
Frage 4: Warum gab es auch auf Nachfrage von Bür- ger*innen beim Grünflächenamt Mitte, beim WSA und beim ZÖB keinerlei Auskünfte über die Gründe der Baumfällungen, die Zuständigkeiten etc.?

Antwort zu 4: Dazu teilt das BA Mitte mit: Entspre- chende Anfragen aus der Bezirksverordnetenversamm- lung wurden unverzüglich beantwortet. Anfragen von Bürgern und Bürgerinnen liegen erst seit kurzem beim Grünflächenamt Mitte vor und werden unverzüglich be- antwortet.


Berlin, den 23. März 2016


In Vertretung

C h r i s t i a n  G a e b l e r
…………………………..
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 29. Mrz. 2016)

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Lübbenau – Cottbus soll wieder zweigleisig werden Kommen dann die gestrichenen Halte in Raddusch, Kolkwitz und Kunersdorf wieder?, ais DBV

Pressemitteilung des DBV-Landesverbandes Berlin-Brandenburg vom 7. März 2016

Heute wurde zwischen dem Land Brandenburg und der DB AG eine #Planungsvereinbarung zum #Wiederaufbau des #zweiten #Gleises zwischen #Lübbenau und #Cottbus unterschrieben. Der DBV-Landesverband begrüßt die Unterzeichnung und hofft, dass vielleicht schon ab 2020 die ersten Züge auf zwei Gleisen rollen können.

Bis Ende 2017 sollen die Planungsarbeiten für das fragliche, ca. 30 Kilometer lange Streckenstück, abgeschlossen werden. In erster Linie werden Pendler zwischen Cottbus und Berlin von der Beseitigung dieser Engstelle profitieren. Aber auch für den Güterverkehr bedeutet dies eine wesentliche Verbesserung.

Dumm nur, dass in der Trasse des zum Wiederaufbau vorgesehenen zweiten Gleises seit Oktober 1987 die Fahrleitungsmasten für die Oberleitung des heute genutzten Gleises stehen.

Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2015 wurden wegen Fahrzeitproblemen die Halte in Raddusch, Kolkwitz und Kunersdorf gestrichen. Wenn der Abschnitt wieder zweigleisig ist, könnten dort wieder Züge halten, ohne dass zu Fahrplanproblemen kommt. In der Pressemitteilung des Brandenburger Verkehrsministeriums zur Unterzeichnung der Planungsvereinbarung finden leider die gestrichenen Halte keine Erwähnung. Ob das Absicht ist, um auch nach dem Wiederherstellen der Zweigleisigkeit auf sie zu verzichten?

Auf dem Weg von Cottbus nach Berlin bleibt ein "Flaschenhals" bestehen. Im Bahnhof Königs Wuterhausen gibt es für den Regional- und Fernverkehr nur ein nutzbares Bahnsteiggleis. Viele Verspätungen entstehen hier, weil die Taktfolgen der Züge inzwischen so dicht sind, dass auch nur die kleinste Verspätung die gesamten Fahrpläne durcheinanderbringt.

Der DBV hofft deshalb, dass als nächstes eine ähnliche Vereinbarung für den dringend notwendigen Umbau des Bahnhofs Königs Wusterhausen abgeschlossen wird.

Pressekontakt: Frank Böhnke, Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94

Bus: „Extremer Gestank“ setzt Berliner Busfahrern zu BVG-Fahrer klagen über Katzenurin-Gerüche in den neuen Hauptstadt-Bussen., aus Die Welt

http://www.welt.de/wirtschaft/article152740648/Extremer-Gestank-setzt-Berliner-Busfahrern-zu.html

Gutachter warnen deswegen vor "Aggressivität, Nervosität und Fluchtinstinkt". Und eine Tochterfirma erhöht den Druck weiter.

Es ist ein kühler Vormittag, am #Busbahnhof #Rudow öffnet der gelbe Bus der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) seine Türen. Den Fahrgästen, die beim Einsteigen hastig ihr Ticket aus der Tasche kramen, schlägt nicht nur warme Luft aus dem Innenraum des Busses entgegen.

Sondern auch ein #unangenehmer #Geruch, süßlich-aasig-stinkend, ein bisschen wie Katzenurin. Wer sich gleich vorne hinter den Fahrer setzt, der atmet bald durch den Mund, reibt sich die Augen und sucht einen Sitzplatz weiter hinten. "Riechst du das?", fragt Waldemar Schmidt. Der #Busfahrer, der in Wirklichkeit anders heißt, hat heute frei und fährt als Passagier mit. "Und jetzt stell dir das mal neun Stunden am Tag vor."

Es geht den Fahrern der Busse vom Typ #Citea LLE nicht nur um Geruchsbelästigung. 120 Wagen des niederländischen Herstellers #VDL sind im Berliner Straßenverkehr im Einsatz. Die Busfahrer sorgen sich um ihre Gesundheit – und die ihrer Fahrgäste. Er habe schon wieder Halsschmerzen bekommen, sagt Schmidts Kollege, der in Rudow am Steuer sitzt.

Erst vor ein paar Tagen sei ein Fahrer aus der Schicht heraus ins Krankenhaus gebracht worden: Hoher Blutdruck, brennende Augen, Probleme beim Atmen – es bestand sogar der Verdacht auf Herzinfarkt. Für Schmidt ist klar, dass die Ursache für die Beschwerden die …

Flughäfen: Um den Regierungsflughafen in Schönefeld gibt es wieder Streit: Wie lange bleibt das alte Terminal? Der Bundesverkehrsminister will sogar den Aufsichtsrat einberufen. Brandenburg bringt Tegel ins Spiel aus PNN

http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/1053528/

#Schönefeld – Neuer Krach um den künftigen #Regierungsflughafen am #BER: Bundesverkehrsminister Alexander #Dobrindt (CSU) fordert eine Sondersitzung des Flughafen-#Aufsichtsrates. Der Bund fühlt sich brüskiert, weil Flughafenchef Karsten #Mühlenfeld – wie jetzt publik wurde – am 9. Februar den Mietvertrag mit der bundeseigenen Immobiliengesellschaft Bima für das alte Schönefelder Terminal A gekündigt hat. Dort werden jährlich rund zehn Millionen Passagiere abgefertigt. Doch das Grundstück gehört zum Areal, auf dem für 350 Millionen Euro der neue Regierungsairport errichtet werden soll. Dobrindt kritisierte Mühlenfeld harsch. „Das ist kein akzeptables Vorgehen. Der Aufsichtsrat muss zu einer Sondersitzung zusammenkommen“, sagte er der „Bild“- Zeitung. „Der Flughafen kann nicht einseitig seine Pläne zu Lasten des Regierungsterminals ändern und dabei nicht einmal den Aufsichtsrat informieren.“

Mühlenfeld versteht die Aufregung nicht. Er wies darauf hin, dass die Kündigung eine Formsache war, es keine neuen Planungen für den Regierungsflughafen gebe. Der Mietvertrag mit dem Bund für das Schönefelder Alt-Terminal A sei 2011 abgeschlossen worden. Es sollte nach dem geplanten BER-Start 2012 – wie Tegel – geschlossen werden. Während der Bauzeit für das neue Regierungsterminal wollte der Bund dort die Staatsgäste empfangen. Das aber ist schon länger obsolet, mit Zustimmung des Bundes.

„Diese Geschäftsgrundlage ist weggefallen. Das wissen alle“, sagte Mühlenfeld den PNN. Es sei klar, dass das SXF-Terminal nach dem BER-Start länger benötigt wird, um die 2017 erwarteten …

Flughafen Berlin-Brandenburg Streit um den Regierungsterminal am BER, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/flughafen-berlin-brandenburg-streit-um-den-regierungsterminal-am-ber/12928198.html

Am #BER gibt es jetzt auch Streit um den #Regierungsflughafen. Denn der Bund sieht das geplante #Provisorium #kritisch. Gleich mehrere Ministerien wollen den 48 Millionen Euro teuren Bau höchstens fünf Jahre nutzen.

Neuer Ärger am BER: Noch ist weiter ungewiss, wann der ausgebaute Flughafen öffnet – aber schon jetzt wird gestritten, wer wann wo fliegen darf. Passagiere von Billigfluglinien oder Staatsgäste aus aller Welt? Das ist jetzt die Frage in Schönefeld. Während die Flughafengesellschaft die alten Abfertigungsanlagen weiter für die Passagiere nutzen will, pocht der Bund darauf, dass in diesem Bereich umgehend das Regierungsterminal gebaut wird.

Gleich vier Ministerien sowie das Bundeskanzleramt und die Bundesanstalt für Immoblienaufgaben haben jetzt in einem gemeinsamen Beschluss bekräftigt, dass das von der Flughafengesellschaft für den Protokollbereich der Bundesregierung vorgesehene Interimsterminal nur maximal fünf Jahre genutzt werden soll. Deshalb sei es erforderlich, das Baufeld für das künftige Regierungsterminal spätestens sechs Monate nach der BER-Inbetriebnahme an den Bund zu übergeben.

Dies sei die Voraussetzung dafür gewesen, dass die Bundesregierung bei der Interimslösung den Vorstellungen der Flughafengesellschaft entgegengekommen sei, heißt es in einem bereits 2015 gefassten Protokoll des Bundes. Der Flughafen hätte spätestens Mitte 2015 die notwendigen Beschlüsse fassen und entsprechende Planungen einleiten müssen.

Neuer provisorischer Standort

Weil sich der Bau des Regierungsterminals um Jahre verzögert hat, sollte der Protokollbereich ursprünglich vorübergehend in das alte Terminal A in Schönefeld ziehen, das mit der …

Radverkehr: Unterschriften sammeln für besseren Radverkehr, aus Die Zeit

Unterschriften sammeln für besseren Radverkehr

Einigen Berliner #Radfahrern reicht es. Sie sind das Warten auf eine moderne und sichere #Infrastruktur für Radfahrer leid und haben sich zusammengetan, um den #Volksentscheid Fahrrad” auf den Weg bringen. Seit Freitag sammeln sie dafür #Unterschriften im Internet. In ihren ersten drei Zielen geht es um: Sicherheit, Sicherheit und Sicherheit. 

Sichere Fahrradstraßen auch für Kinder und Senioren, sichere Radspuren für jede Hauptstraße und mehr Sicherheit an Kreuzungen – das ist der Kern ihrer ersten drei Forderungen. Sexy klingt das nicht. Aber Radfahren in Berlin ist auch selten sexy. Wer in Berlin auf der Fahrbahn fährt, sollte sportlich und selbstbewusst sein. In Kopenhagen und Amsterdam ist so eine Haltung überflüssig. Dort ist die Infrastruktur für Radfahrer aller Altersgruppen gemacht, vom Grundschüler bis zum Rentner.

Viele der Forderungen im Volksentscheid Fahrrad sind im Grunde im überarbeiteten Radverkehrskonzept des Berliner Senats enthalten. Den Initiatoren des Volksentscheids geht es um die Grundversorgung der Radfahrer mit zeitgemäßer Infrastruktur, die jetzt gebaut werden muss, weil ihre Instandhaltung und Anpassung an neue Standards jahrelang vernachlässigt wurden. Das beginnt bei Radwegen, die bereits seit 1997 nur in Ausnahmefällen separat geführt werden sollen, und hört bei Stellplätzen auf. Wer in Berlin zu Bahnhöfen oder U-Bahn-Stationen geht, passiert Unmengen von Fahrrädern, die mangels Abstellmöglichkeiten jeden Zentimeter Zaun und jeden Laternenpfahl mit Beschlag belegen. Das ist weder schön, noch schließen Radfahrer auf diese Art gern gute Räder an.

Bereits im Sommer hat der Berliner ADFC ein Umsetzungskonzept zur Radverkehrsstrategie der Bundeshauptstadt verfasst. Der Titel: Handeln statt Schönreden. Die wichtigste Forderung: mehr Personal. Das war ein wichtiges Signal für die Berliner Verkehrspolitik: Den Radfahrern dauert der Umbau zu lange. Doch das Personal fehlt weiterhin, damit die Radverkehrsstrategie spürbar schneller umgesetzt werden könnte.

Deshalb ist es ein schlauer Schachzug, jetzt den Volksentscheid anzustoßen. Denn im September 2016 wird in Berlin gewählt. Jetzt haben die Parteien noch Zeit, sich verkehrspolitisch …

Regionalverkehr + Bus + Fahrplan: Aus dem Fläming künftig früher nach Berlin Wer aus dem Hohen Fläming mit dem Zug in die Hauptstadt fahren will, muss in Zukunft in der Regel früher am Bahnhof sein., aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam-Mittelmark/Aus-dem-Flaeming-kuenftig-frueher-nach-Berlin

Wer aus dem Hohen #Fläming mit dem #Zug in die Hauptstadt fahren will, muss in Zukunft in der Regel #früher am Bahnhof sein. Das bringt die Veränderung des #Fahrplans mit sich, der an diesem Wochenende in Kraft tritt. Die Fahrt bis zum Hauptstadtbahnhof wird künftig ein paar Minuten mehr einplanen müssen.

Bad Belzig/Treuenbrietzen. Wer aus dem Hohen Fläming mit dem Zug in die Hauptstadt fahren will, muss in Zukunft in der Regel früher am Bahnhof sein. Das bringt die Veränderung des Fahrplans mit sich, der an diesem Wochenende in Kraft tritt.

Demnach startet der Regionalexpress 7 in Dessau – und an allen anderen Bahnhöfen bis Michendorf – früher. Darüber hat Elke Krokowski informiert. Grund sind ihren Angaben zufolge die im nächsten Jahr weiterhin anstehenden Bauarbeiten an dem märkischen Verkehrsknoten. „Deshalb sind drei Minuten zusätzliche Fahrzeit einkalkuliert worden“, erklärt die Sprecherin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg. In Bad Belzig ist also jetzt immer Abfahrt zur 43. statt zur 46. Minute. Bis Berlin-Hauptbahnhof dauert es demnach 62 statt wie bisher 59 Minuten.

Drei Minuten länger unterwegs

Indes wird ebenfalls wegen der buchstäblichen Engpässe der Umstieg auf die Regionalbahn 23 nach Potsdam-Hauptbahnhof in …

Straßenverkehr + Flughäfen: Zufahrtsstraßen schon jetzt überlastet BER-Chef Mühlenfeld warnt vor Verkehrsinfarkt, aus MAZ

http://www.maz-online.de/Brandenburg/BER-Chef-Muehlenfeld-warnt-vor-Verkehrsinfarkt Die #Passagierzahlen steigen und steigen – und immer mehr #Fluggäste wollen per #Auto zum #Airport. Wenn der #BER in Schönefeld (Dahme-Spreewald) ans Netz geht, droht deswegen ein #Verkehrschaos. Jetzt warnt auch BER-Chef Karsten Mühlenfeld, dass die Zufahrtswege nach Schönfeld schon jetzt #überlastet seien. In Richtung Politik sagt er: „Wir müssen reden.“ Potsdam. Der neue Hauptstadtflughafen in Schönefeld (Dahme-Spreewald) muss aus Sicht der Betreiber für Autofahrer vor allem aus dem Berliner Zentrum besser angebunden werden. „Es hilft ja nichts, einen Flughafen zu haben, wenn man nicht hinkommt“, sagte Flughafenchef Karsten Mühlenfeld am Donnerstag in Berlin. Auf der Stadtautobahn gebe es häufig Stau, der Britzer Tunnel sei täglich um 7:30 Uhr dicht, ein vierspuriger Ausbau des Tempelhofer Damms gelinge seit 20 Jahren nicht. „Das ist ein Problem, über das wir reden müssen.“ Auch Busbahnhof in Schönefeld? Mit der Bahn sei der Flughafen dagegen vergleichsweise gut zu erreichen. Flughäfen wollten wegen der Parkgebühren jedoch immer viel …
Source: BerlinVerkehr

Flughäfen: Entrauchungsanlage am BER soll teilweise gestartet werden – Das "Monster" setzt sich in Bewegung, aus rbb-online.de

https://www.rbb-online.de/politik/Flughafen-BER/BER-Aktuelles/akteure_aktuell/ber-soll-in-zehn-jahren-schulden-zurueckzahlen.html Sie ist der große #Klotz am Bein der #BER-Baustelle: die #Entrauchungsanlage. Doch nun ist sie im #Nordpier fertiggestellt, und noch im Oktober soll sie angefahren werden. Insgesamt liegen die Bauarbeiten Monate hinter dem Zeitplan, aber Flughafenchef #Mühlenfeld zeigt sich optimisch: In zehn Jahren soll der BER bereits beginnen, seine Schulden zurückzuzahlen. Ein wichtiger Schritt bei den Bauarbeiten am Hauptstadtflughafen BER in #Schönefeld ist geschafft: Die Entrauchungsanlage am Nordpier des Terminals ist fertig, wie die Flughafengesellschaft am Donnerstag erklärte. Noch im Oktober soll sie angefahren werden. Auch die Kabeltrassen in diesem Bereich des Flughafens sind demnach komplett. Die Probleme mit der Entrauchungsanlage, von Experten auch als „Monster“ bezeichnet, hatten maßgeblich dazu geführt, dass die für Frühjahr 2012 geplante Eröffnung spektakulär geplatzt war. Die neuen Planer hatten deshalb die Anlage in drei, unabhängig voneinander funktionierende Teile zerlegt. Schuldenabbau soll in zehn Jahren beginnen Die Betreiber des neuen Hauptstadtflughafens rechnen trotz der Probleme beim Bau damit, dass der Airport einmal …
Source: BerlinVerkehr

barrierefrei + Mobilität: BVG-SICHERHEITSTRAINING FÜR BLINDE „Und jetzt sind wir im Gleisbett“, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/bvg-sicherheitstraining-fuer-blinde–und-jetzt-sind-wir-im-gleisbett-,10809148,32168922.html Gedränge, Lärm, Hektik: Eine Fahrt mit der Berliner #U-Bahn kann stressig sein – vor allem für #blinde Menschen. Die BVG lud sie deshalb zu einem speziellen #Sicherheitstraining in den U-Bahnhof Alexanderplatz. Sönke Myrda ist seit zweieinhalb Jahren nicht mehr U-Bahn gefahren. Er weiß nicht, wo er einsteigen soll, er weiß nicht, wo er sich hinsetzen könnte, er weiß auch nicht, wo er sich festhalten kann. Sönke Myrda, seit Geburt stark sehbehindert, ist im Jahr 2013 erblindet. Seitdem versucht er, sich in seinem neuen Leben zurechtzufinden. In der eigenen Wohnung geht es einigermaßen, aber auf der Straße ist es mühsam. In die U-Bahn hat er es noch nicht geschafft. Am Donnerstag aber steigt er unsicher die Treppen am U-Bahnhof Alexanderplatz hinab. In der rechten Hand hält er seinen Blindenstock, die linke Hand umfasst den Unterarm von Harald Kaser von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), der für zwei Stunden sein Begleiter sein wird. Kaser, ein großer Mann in gelber Warnweste, hilft beim Sicherheitstraining für Blinde und Sehbehinderte, das an diesem Tag stattfindet. „Die Blinden können eine Bahn ertasten, sie können Notrufsäulen ausprobieren und in das Gleisbett steigen“, sagt Christine Albrecht, Beauftragte für Senioren und Fahrgäste mit Behinderungen bei der BVG. 2009 bat der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverband die BVG um solche Sicherheitstests, seitdem gibt es sie alle zwei Jahre – auch für Tram und Bus. „Es geht auch darum, die Blinden für einen möglichen …
Source: BerlinVerkehr