U-Bahn: Nahverkehr Die wiederentdeckten U-Bahn-Tunnel von Berlin, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/nahverkehr-die-wiederentdeckten-u-bahn-tunnel-von-berlin-24035480?dmcid=nl_20160512_24035480

#U-Bahnhof #Innsbrucker Platz. Ein Zug fährt ein, die Fahrgäste gehen zum Ausgang. Keiner achtet auf die orangerot lackierte Stahltür auf dem Weg dorthin. Warum auch? In der Schöneberger Endstation der #U4 gibt es mehrere solcher Türen. Doch diese hier ist etwas Besonderes. Sie führt in ein Bauwerk, das viel größer ist als der U-Bahnhof. In ein Bauwerk, das hier keiner vermuten würde. Und das Teil eines großen Zukunftsplans für den Berliner Verkehr war. „Kommen Sie“, sagt Uwe #Kutscher, der bei der U-Bahn Chef der #Infrastruktur ist. Er schließt die orangerote Tür auf. Willkommen in der #Archäologie der Zukunft!

Noch eine Tür, diesmal in Gelb. Und dann ist er erreicht, der Rohbau des U-Bahnhofs für die Linie #U10 unter dem Innsbrucker Platz. Der Bauingenieur drückt einen Schalter, Leuchtstoffröhren flackern auf. Betonwände, hier und da mit Graffiti bedeckt, verlieren sich im Dunkel. Neben einem Schacht, der für Fahrtreppen vorgesehen war, führen Treppenstufen ohne Geländer nach unten. „Dann gehen wir mal auf die Ebene -4“, sagt Kutscher. Schließlich steht er mehr als 20 Meter unter der Erdoberfläche. Baustellengeruch liegt in der Luft. Dabei sind die letzten Arbeiten 38 Jahre her.

Trainingsplatz für die Feuerwehr

Es ist kühl, aber trocken. Das Mobiltelefon zeigt keine Netzverbindung an, die Berliner Alltagswelt ist hinter den dicken Wänden verschwunden. Doch akustisch ist sie nah. Ein Dröhnen ist zu hören. Das sind die Autos, die auf der #Stadtautobahn den Innsbrucker Platz überqueren.

Hier unten wird klar: Das sollte wirklich einmal ein U-Bahnhof werden. Die Bahnsteige scheinen nur darauf zu warten, dass sie endlich einen Bodenbelag, Sitzbänke und …

allg. + U-Bahn + Radverkehr + Straßenbahn + Straßenverkehr: Verkehr Wie Pankow in 20 Jahren aussehen könnte aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/verkehr-wie-pankow-in-20-jahren-aussehen-koennte-24043472?dmcid=nl_20160512_24043472

Auf der Schönhauser Allee haben #Radfahrer eigene Fahrspuren. Nicht mehr nur eine #U-Bahn-Linie, sondern drei Linien führen nach Pankow. Und wo sich Gleise nicht lohnen, surren #Oberleitungsbusse die Straßen entlang. Eine Utopie?

Nein, meint Jens-Holger Kirchner. So könnte, so sollte Pankow in 20 Jahren aussehen, sagt der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung. Andere Politiker in Berlin scheuen sich, Ideen für die Zukunft des Verkehrs zu entwickeln – Kirchner nicht. Der 56-Jährige, der unverdrossen berlinert, schaut gern nach vorn. Auch wenn seine Visionen für den Bezirk nicht jedem gefallen.

Kirchner hat nichts gegen radikale Wechsel, er hat schon mehrere überstanden. 1979 zog er aus dem schon ziemlich ländlichen Woltersdorf ins große Berlin, Hauptstadt der DDR. Er besetzte eine Wohnung in Prenzlauer Berg, arbeitete als Tischler, baute den Abenteuerspielplatz in der Kollwitzstraße mit auf. Als in der Wendezeit überall Runde Tische entstanden, ging Kirchner in die Politik. Er wurde Grünen-Mitglied, Bezirksverordneter, Stadtrat. Und Großvater von vier Enkeln.

Der Bezirkspolitiker ist pragmatisch. Es gehe um Trends, um das, was sich bereits auf den Straßen abspielt, sagt er. Einem Trend folgt auch er. Auch an diesem Morgen ist Kirchner mit dem Fahrrad ins Büro in die Darßer Straße gekommen. „Der #Fahrradverkehr wird weiter zunehmen. #Elektrofahrräder – das ist die eigentliche Boombranche, nicht Elektroautos“, sagt Kirchner.

Das müsse Folgen haben. „Weil das Tempo zunimmt, müssen #Radverkehrsanlagen künftig …

Bahnhöfe + U-Bahn: Historische Fotos Berlins bedeutendster U-Bahnarchitekt baute diese Bahnhöfe, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/historische-fotos-berlins-bedeutendster-u-bahnarchitekt-baute-diese-bahnhoefe-23968914

Welche #U-Bahnhöfe sind in Berlin die #schönsten? Wer diese Frage zu beantworten versucht, denkt vielleicht zuerst an die Hochbahnhöfe entlang der U1 und U2. Aber auch viele der Untergrundbahnhöfe sind schön gestaltet.

Viele der älteren U-Bahnhöfe wurden nach Entwürfen von Alfred #Grenander, dem wohl bedeutendsten Berliner #U-Bahnarchitekten, gebaut. Ohne ihn ist die Berliner U-Bahn wie wir sie heute kennen kaum vorstellbar.

Der 1863 in Schweden geborene Grenander wurde schon 1900 für die damalige #Hochbahngesellschaft engagiert. Bis 1930 – das heißt, bis Ende der ersten Bauphase der Berliner U-Bahn – prägte er  mit über 80 Bauten die Gestaltung der Berliner U-Bahnhöfe.

Alfred Grenander studierte von 1881 bis 1885 Architektur in Stockholm und von 1885 bis 1888 an der Technischen Hochschule in Charlottenburg. Er starb 1931 in Berlin.

Viele der von Grenander gestalteten Bahnhöfen sind bis heute erhalten oder rekonstruiert, andere wurden zerstört oder umgebaut. Wir zeigen die schönsten Grenander-Bahnhöfe – von damals und heute.

#Wittenbergplatz

Der erste – von 1900 bis 1902 erbaute – Bahnhof am Wittenbergplatz …

U-Bahn Warum die U10 nie fertig gebaut wurde, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/u-bahn-warum-die-u10-nie-fertig-gebaut-wurde-24005610?dmcid=nl_20160509_24005610

Es waren ehrgeizige Pläne: Eine #U-Bahnlinie von der Drakestraße in Lichterfelde über Steglitz quer durch Berlin über den Potsdamer Platz und Alexanderplatz bis nach Weißensee. Doch diese Pläne wurden nie endgültig realisiert.

Erste Ideen für diese U-Bahnlinie gab es schon in den 20er Jahren. 30 Jahre später, 1955, wurde die Strecke im so genannten #200-km-Plan für die Berliner U-Bahn als Linie #F eingeplant, in den Plänen von 1972 und 1977 wurde sie als #U10 gekennzeichnet.

Der 200-km-Plan wurde in den 50er Jahren für ein einheitliches Berlin erstellt – deshalb sollte die geplante U10 auch von den Westbezirken in den Nordosten der Stadt führen. Im Westen wurde tatsächlich auch an mehreren Stellen für die U10 gebaut.

Am Innsbrucker Platz wurde ab Mitte der 60er Jahre für rund zehn Jahre lang ein unterirdischer U-Bahnhof für die U10 angelegt, aber nie fertiggestellt. Unter dem in der selben Zeit erbauten Autobahntunnel befinden sich heute noch ein für die U-Bahn gebauter Tunnel und Bahnsteige. Hinter eine anonyme Tür im Bahnhof der U4 führen provisorische Treppen in den tiefer liegenden Bahnhof. Nach etwa 200 Metern endet der Tunnel mit einer Betonwand.

Endlich losgehen mit den Bauarbeiten für die U10 sollte es 1984, erzählt Axel Mauruszat, Verkehrsplaner bei der BVG. Wie die Geschichte zeigt, wurde aber daraus nichts. Der Grund klingt für Berliner Ohren vertraut: kein Geld.

Bis  1984 wurde nämlich die S-Bahn auch in West-Berlin von der Deutschen Reichsbahn der DDR betrieben. 1984 übernahm die BVG den Betrieb. Die Folge: Die BVG musste in die S-Bahn investieren, für den Bau der U10 …

Bahnhöfe: S-Bahn und BVG planen direkte Zugänge zum Tempelhofer Feld aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/neue-plaene-in-berlin-s-bahn-und-bvg-planen-direkte-zugaenge-zum-tempelhofer-feld/13557508.html

Am Bahnhof #Tempelhof soll es direkte #Zugänge zum #Park geben – eine Brücke zur #S-Bahn und einen neuen alten Eingang zur #U-Bahn.

Prima Wetter – volles Feld. Die Sonne lockte an Himmelfahrt wieder Tausende auf das Tempelhofer #Feld. Und wer mit der U- oder S-Bahn kommt, soll es bald einfacher haben. Statt – ampelgesichert – den Tempelhofer Damm zu überqueren, soll es direkte Zugänge zur Grünfläche geben: Die S-Bahn will – im Auftrag des Senats – einen zweiten Ausgang auf der Ostseite bauen lassen.Und die BVG will einen längst fast vergessenen Ausgang aus dem U-Bahnhof wieder öffnen.

Die Bahn hat die Planungsleistungen für die „Machbarkeitsuntersuchung“ des neuen Ausgangs jetzt ausgeschrieben. Der neue Ausgang soll am östlichen Ende des jetzigen Bahnsteigs entstehen. Er soll eine feste Treppe und einen Aufzug erhalten. Die Planer sollen auch Vorschläge für den Vorplatz des Ausgangs machen.

Vorgegeben hat die Bahn zwei Varianten für den Bau des neuen Ausgangs. Die große Lösung sieht vor, den Bahnsteig Richtung Osten über den Tempelhofer Damm hinweg zu verschieben. Der vorhandene Bahnsteig würde dann auf der Westseite um etwa 50 Meter verkürzt. Alternativ könnte vom bestehenden Bahnsteig ein Steg gebaut werden, der den Tempelhofer Damm überbrückt. Der Steg soll dann „eingehaust“ werden – also Wände und ein Dach erhalten.

Eine solche Konstruktion hat die Bahn schon beim Bau des zweiten Zugangs am S-Bahnhof Karlshorst gewählt. Zu aufwändigeren Bahnsteigverschiebungen hatten sich die Bahn und der Senat beim Wiederaufbau des Südrings …

U8 ins Märkische Viertel scheint plötzlich möglich, aus Berliner Woche

http://www.abendblatt-berlin.de/2016/05/02/u8-ins-maerkische-viertel-scheint-ploetzlich-moeglich/

Ein ganz normaler Tag am U-Bahnhof #Wittenau: Im Berufsverkehr #drängeln sich Tausende Pendler und Schüler; #überfüllte Busse kommen im #Minutentakt; der Wilhelmsruher Damm ist dicht; Hektik allerorten. Der tägliche #Wahnsinn am Rande des Märkischen Viertels.

Wieder Bewegung

Die Großsiedlung mit ihren fast 40.000 Bewohnern ist eine der letzten Berlins ohne direkten Schnellbahnanschluss. 1970, als hier alles begann, noch vollmundig versprochen, wurde es mit den Jahren ruhiger um den U-Bahn-Bau. Und seit 1994, als der Endpunkt Wittenau in Betrieb ging, schloss der Senat eine Verlängerung ins Märkische Viertel ganz aus. „Nicht sinnvoll, zu teuer“, hieß es damals und man setzte auf Busse. Jetzt ist wieder Bewegung in die Diskussion gekommen. Die Hoffnung wächst, dass das „MV“ bald unterirdisch direkt zu erreichen ist. In verständlicher Einmütigkeit machen sich Reinickendorfer CDU und SPD seit Jahren stark für das Bauvorhaben. Mit Unterschriftsaktionen – im morgendlichen Berufsverkehr am U-Bahnhof Wittenau auch eingeholt von Bezirksbürgermeister Frank Balzer und dem örtlichen Abgeordneten Michael Dietmann (beide CDU) – und beharrlichen Hintergrundgesprächen trommeln beide Parteien für das Projekt. Diese Beharrlichkeit scheint sich auszuzahlen.

Auf der jüngsten Senatssitzung im Reinickendorfer Rathaus zeigten sich Regierender Michael Müller und Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (beide SPD) erstmals aufgeschlossen gegenüber einer U-Bahn-Verlängerung. Damit dies kein Wahljahr-Versprechen bleibt, muss nun rasch gehandelt werden. „Wir haben gute Argumente“, sagt Thorsten Karge, SPD-Abgeordneter im Berliner Parlament. „Sie haben nun offensichtlich auch den Senat überzeugt. Jetzt müssen wir schnellstens mit einer verbindlichen Zeit- und Terminplanung beginnen – 2017 das Planungsrecht schaffen, 2018/2019 die …

U-Bahn: Kein Zurück für die U5 am Alexanderplatz. Umbau der Kehranlage beginnt aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=180&download=1998

Noch heißt es bei der Einfahrt der #U5 in den U-Bahnhof #Alexanderplatz: „Endstation.
Bitte alle aussteigen!“ Ab 2020 können die Fahrgäste dann ohne Umstieg
zwischen Hönow und Hauptbahnhof durchfahren.
Am kommenden Montag, den 9. Mai 2016, beginnt unter dem Alexanderplatz
ein weiterer wichtiger Schritt für diesen #Lückenschluss zwischen U5 und #U55:
Der Umbau der #Kehranlage, in welche die Züge einfahren, um vom Ankunftsauf
das Abfahrtsgleis zu wechseln. Er ist Voraussetzung für die spätere
„Durchbindung“ der U5 zum neuen U-Bahnhof Berliner Rathaus.
Obwohl der Umbau der Kehranlage selbst mehrere Jahre dauern wird, müssen
die Fahrgäste nur für wenige Wochen mit Einschränkungen rechnen. Mit
Betriebsbeginn am Freitag, den 27. Mai 2016, fahren die U-Bahnen der U5
wieder wie gewohnt. Von den weiteren Arbeiten in der Kehranlage werden die
Fahrgäste dank der weitsichtigen Planung der BVG und der umsichtigen Baudurchführung
durch die PRG U5 zunächst nichts mehr mitbekommen.
Auch baut die BVG schon jetzt zwischen den Bahnhöfen Alexanderplatz und
Schillingstraße ein #Weichenkreuz ein. Es wird für den Betrieb der U5 in einer
späteren Bauphase benötigt. Durch diese Bündelung der Arbeiten verhindert
die BVG eine erneute mehrwöchige Vollsperrung in den kommenden Jahren.
Auch damals schon vorausschauend
Vorausschauend waren auch schon die Planer der ursprünglichen Kehranlage
in den 1920ern. Sie legten den Tunnel in dem Bereich „hinter“ der heutigen U5
am Alexanderplatz so an, dass bei einer späteren Verlängerung der Strecke
die Gleise auf zwei übereinander liegenden Ebenen geführt werden können.
Und so wird es fast ein Jahrhundert später dann auch sein: Die Kehranlage
wird ab 2018 unter den Bahnhof Berliner Rathaus verlegt. Eine Ebene darüber
halten später die Züge der U5.
Noch ist die Kehranlage im wahrsten Sinne des Wortes auf Sand gebaut –
und zwar auf rund drei Metern. Alle Einbauten wie Gleise, Stromversorgung
und Zugsicherungstechnik liegen auf dieser Aufschüttung. Sie werden nun
Pressemitteilung
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ausgebaut, der Sand abgetragen, Sohle, Wände und Decke saniert und
schließlich eine neue Rampe eingebaut. Hierfür muss die Kehranlage um ca.
120 Meter verkürzt und näher an den Bahnhof Alexanderplatz gelegt werden.
Für die Anpassung der Zugsicherungstechnik und die Abtrennung des Baubereichs
ist die nicht ganz dreiwöchige Sperrung der Kehranlage unumgänglich.
Busse bringen Fahrgäste ans Ziel. BVG empfiehlt dennoch Umfahrung
Zwischen Alexanderplatz und Strausberger Platz richtet die BVG für die Zeit
vom 9. bis einschließlich 26. Mai 2016 einen Ersatzverkehr mit barrierefreien
Bussen ein. Diese fahren als Ringlinie vom U-Bahnhof Strausberger Platz
über die Bahnhöfe Schillingstraße, Alexanderplatz, Jannowitzbrücke und zurück
zum Strausberger Platz. Zwischen den Bahnhöfen Frankfurter Allee und
Frankfurter Tor sowie zwischen Frankfurter Tor und Strausberger Platz fahren
die Züge der U5 im Pendelverkehr. Die Unterteilung in zwei Abschnitte ermöglicht
dabei einen 10- statt eines 20-Minuten-Takts. Die BVG empfiehlt dennoch,
soweit möglich den Bereich zwischen Alexanderplatz und Frankfurter
Allee mit der S-Bahn zu umfahren. Fahrgäste sollten jedoch beachten, dass
über das Pfingstwochenende auf den Linien S5 und S75 Ersatzverkehr zwischen
den Bahnhöfen Mahlsdorf/Wartenberg und Lichtenberg besteht.
Eine zusätzliche Einschränkung bedeutet die Rennveranstaltung der Formula
E. Aufgrund der Sperrung der Karl-Marx-Allee kann die Ringbuslinie in der Zeit
von Freitag, den 20. Mai, ca. 9 Uhr bis Samstag, den 21. Mai 2016, ca. 21 Uhr
nicht fahren. In dieser Zeit erreichen Fahrgäste vom Strausberger Platz aus
jeweils mit Shuttlebussen sowie der Linie 142 entweder den Ostbahnhof oder
den Platz der Vereinten Nationen. Vom Ostbahnhof geht es dann mit der SBahn,
vom Platz der Vereinten Nationen mit der Straßenbahn weiter zum Alexanderplatz.
Auch an diesen beiden Tagen empfiehlt die BVG in diesem Bereich:
S-Bahn fahren!

Bahnhöfe + U-Bahn: Laufende und geplante Sanierungs- und Umbaumaßnahmen von U-Bahnhöfen der Nachkriegszeit, aus Senat

www.berlin.de

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre
Schriftliche Anfrage wie folgt:
Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der
Senat teilweise nicht aus eigener Zuständigkeit und
Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht,
Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen
und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) um
eine Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwortung
erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Sie
ist in den nachfolgenden Antworten enthalten.
Frage 1: An welchen 11 #U-Bahnhöfen aus der Zeit
nach 1960 werden aktuell und in geplanter Zukunft #Umbau-
bzw. #Sanierungsmaßnahmen durchgeführt (bitte
einzeln auflisten)? Welche davon sind ganz oder in Teilen
denkmalgeschützt?
Antwort zu 1: Es sind Sanierungsmaßnahmen an den
U-Bahnhöfen Bismarckstraße, Birkenstraße, Yorckstraße,
Friedrich-Wilhelm-Platz, Halemweg, Rudow, Rathaus
Steglitz, Schloßstraße, Neue Grottkauer Straße, Wutzkyallee
und Bayrischer Platz geplant oder bereits im Bau.
Frage 2: Was ist jeweils der #Grund für die Sanierungsarbeiten
(bitte einzeln für jeden U-Bahnhof auflisten)?
Antwort zu 2: Die hier betroffenen Bahnhöfe weisen
grundsätzlich die gleichen Randbedingungen auf. Die
BVG ist verpflichtet, diese, wie alle 173 U-Bahnhöfe,
betriebssicher instand zu halten und entsprechend den
aktuellen technischen, gesetzlichen und wirtschaftlichen
Anforderungen weiter zu entwickeln und anzupassen.
Viele Bahnhöfe der Nachkriegszeit entsprechen nicht
mehr den heutigen Anforderungen an Brandschutz, wirtschaftlicher
Bauwerksinstandhaltung, Vandalismussicherheit
und Übersichtlichkeit. Um diese Anforderungen
erfüllen zu können, werden grundsätzlich Grunderneuerungen
bei Vorliegen erheblicher Mängel durchgeführt.
Hierbei müssen zum Beispiel abfallende Fliesen entfernt
sowie asbesthaltige Baustoffe und Brandlasten beseitigt
werden, als auch nicht prüffähige Deckenelemente abgenommen
werden. Um einen barrierefreien Zugang zu den
Zügen gewährleisten zu können, erfolgt in der Regel
zusätzlich der Einbau von Aufzugsanlagen und Blindenleitstreifen.
Dies bedeutet die Entkernung des entsprechenden
Bahnhofs und somit die Forderung, nach heute
gültigen Normen zu bauen. Dies ist unter Beibehaltung
der alten Gestaltung häufig nicht möglich und erfordert
eine Neugestaltung.
Frage 3: Wird im Sanierungskonzept eine individuell
an die Bahnhöfe angepasste Sanierung und eine größtmögliche
Bewahrung der #Originalsubstanz berücksichtigt?
Wenn nein, warum nicht?
Antwort zu 3: Die unter Frage 2 aufgeführten Anforderungen
schreiben die Rahmenbedingungen für die jeweiligen
Sanierungskonzepte vor. Davon ausgehend,
werden der Zeit angepasste Lösungen mit verschiedenen
Architekturbüros gesucht. Dazu gehören beispielsweise
hellere und übersichtlichere Bahnhöfe, um den Sicherheitsanforderungen
gerecht zu werden. Außerdem fließen
auch die Wünsche der Fahrgäste nach abwechslungsreicher
und bildhafter Wandgestaltung bei der Wahl der
besten Lösung mit ein. Die stilprägenden Elemente der
bisherigen Architektur der Bahnhöfe werden dabei erhalten
und weiterentwickelt.
Frage 4: Wie gewährleistet der Senat, dass bestehende
#architektonische Konzepte der U-Bahnhöfe, wie z.B. die
des Architekten Rainer G. #Rümmler, erhalten bleiben?
Antwort zu 4: Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
und Umwelt hat das Thema aufgegriffen und wird es
im nächsten Baukollegium beraten.
Frage 5: Wie bewertet der Senat die Auffassung der
"Initiative Berliner Architekturwissenschaftler*innen für
U-Bahnhöfe der Nachkriegszeit", dass der architektonische
Charakter der U-Bahnhöfe Friedrich-Wilhelm-Platz,
Rathaus Steglitz, Bismarckstraße und Yorckstraße durch
den Umbau zerstört wird und die U-Bahnhöfe Birkenstraße
und Eisenacher Straße durch die Umgestaltung einen
weitestgehenden Verlust der baulichen Originalsubstanz
erleiden?
Antwort zu 5: Solange diese Bahnhöfe nicht unter
Denkmalschutz stehen, unterliegen notwendige Instandsetzungsarbeiten
der Zuständigkeit der BVG. Über die
Möglichkeiten, den architektonischen Charakter nicht
unter Denkmalgeschutz stehender Bahnhöfe bei zukünftigen
Sanierungsarbeiten zu erhalten, soll im Baukollegium
beraten werden.
Frage 6: Worin sieht der Senat die Notwendigkeit für
die in Frage 5 genannten umfassenden Neugestaltungen?
Antwort zu 6: Die Beurteilung von notwendigen Instandsetzungsarbeiten
liegt in der Verantwortung der
BVG.
Frage 7: Sind im Vorfeld der Umbau- und Sanierungsarbeiten
Vertreter*Innen aus dem Bereich #Denkmalpflege
sowie der Kunst- und #Architekturgeschichte in die Planungen
miteinbezogen worden? Wenn nein, warum nicht?
Frage 8: Werden denkmalrechtliche Bedenken im Sanierungskonzept
aufgegriffen?
Antwort zu 7 und 8: In der Berliner Denkmalliste sind
bisher nur Bahnhöfe eingetragen, die zwischen 1902 und
1960 erbaut wurden. Die hier angesprochenen UBahnhöfe
repräsentieren eine jüngere Schicht von UBahnhöfen,
die bisher noch nicht systematisch auf Denkmaleigenschaft
untersucht wurden. Da sie nicht unter
Denkmalschutz stehen, wurde die Denkmalpflege auch
nicht in die Planung einbezogen.
Frage 9: Welche U-Bahnhöfe sind in der Denkmalliste
aufgeführt?
Antwort zu 9: Von den 173 U-Bahnhöfen in Berlin
stehen 75 unter Denkmalschutz. Die Liste der denkmalgeschützten
Bahnhöfe ist in der Denkmalliste einsehbar.
Bei den unter der Antwort zu 1. angeführten U-Bahnhöfen
handelt es sich nicht um denkmalgeschützte Objekte.
Frage 10: Will der Senat weitere U-Bahnhöfe in die
Denkmalliste aufzunehmen? Welche stehen diesbezüglich
in Rede?
Antwort zu 10: Dem Landesdenkmalamt liegen Erkenntnisse
vor, die für eine Unterschutzstellung der UBahnhöfe
Fehrbelliner Platz und Schlossstraße sprechen.
Berlin, den 29. April 2016
In Vertretung
Lüscher
…………………………..
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 03. Mai 2016)

U-Bahn: Neue Gleise für den U-Bahnhof Rudow, aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=180&download=1986

Die BVG #saniert seit Sommer letzten Jahres den #U-Bahnhof #Rudow (#U7) und modernisiert die Zugänge und Fahrtreppen in der Bahnhofshalle. Nun ist der nächste Schritt an der Reihe, die #Gleise im Bereich des U-Bahnhofs müssen erneuert werden. Die Erneuerung der Gleise findet in der Zeit von Sonntag, den 24. April 2016 bis Freitag, den 3. Juni 2016, jeweils von sonntags bis donnerstags (ca. 22 Uhr bis Betriebsschluss) statt. Im genannten Zeitraum fährt die U-Bahn im #Pendelbetrieb. Den Fahrgästen der BVG steht der Pendelbetrieb zwischen U Hermannplatz und S+U Neukölln im 10-Minuten-Takt und zwischen S+U Neukölln und U Britz-Süd im 20- Minuten-Takt zur Verfügung. Ebenso fahren die Züge zwischen den UBahnhöfen Britz-Süd und Rudow alle 20 Minuten. Himmelfahrt, in den Nächten 04./05.05. und 05./06.05., sowie in der Nacht zum Pfingstmontag, 15./16.05. fährt die U-Bahnlinie 7 wie gewohnt. Bei der Weiterfahrt zum Flughafen Schönefeld ist mit einer verlängerten Fahrzeit zu rechnen. Zwischen S+U Neukölln und Flughafen BerlinSchönefeld empfiehlt die BVG bis ca. 22:50 Uhr auch die S-Bahn zu nutzen. Fahrgäste können sich über die Fahrplanauskunft auf BVG.de oder über die BVG-App FahrInfo Plus über Fahrzeiten und Umfahrungsalternativen informieren.

barrierefrei + Bahnhöfe: Bizarrer Denkmalstreit am Ernst-Reuter-Platz Die sechseckigen Blumenkästen auf dem Ernst-Reuter-Platz sind den Denkmalschützern heilig. Genau dort will die BVG aber einen Aufzug bauen., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/kudamm/bvg-aufzug-versus-blumenkuebel-bizarrer-denkmalstreit-am-ernst-reuter-platz/13459816.html

Da stehen sie, die drei #Sechsecke aus Beton. Ungefähr kniehoch sind die grauen Blumenkübel. Darin: Blumenerde, etwas wildes Gras und mittig ein gelbblühender Baum. Wegen dieser #Pflanzkästen die BVG keinen #Fahrstuhl für den #U-Bahnhof #Ernst-Reuter-Platz bauen – denn diese Kübel stehen unter #Denkmalschutz.

Ginge es um die Mittelinsel des Ernst-Reuter-Platzes, könnte BVG-Sprecherin Petra Reetz die Bedenken der Denkmalschützer noch verstehen: „Es gibt da eine bestimmte Blicksituation“, sagt sie. „Mit wahnsinnig guten Augen würde man von dort ja sogar das Brandenburger Tor sehen. Das ist eben so eine Lichtachse mit Weite und Offenheit, das tut der Stadt gut.“ Auf der Mittelinsel selbst gibt es auch Blumenbeete, „aber um die geht es nicht, sondern um die Pflanzschalen auf der gegenüberliegenden Straßenseite.“ An genau dieser Stelle hatte die BVG den Bau des Aufzugschachts geplant. Das Berliner Landesdenkmalamt legte sein Veto ein.

Der Fahrstuhl ist wichtig

Das Amt schlägt stattdessen eine Stelle ein paar Meter entfernt vor. „Aber da liegen Leitungen“, sagt Reetz. „wie an erstaunlich vielen Stellen rund um die U-Bahn. Das denkt man immer gar nicht, wie viel da so unter der Erde liegt.“ Auf einem Lageplan sind die Leitungen zu sehen, in allen Farben …