Straßenverkehr: Verkehrseinschränkungen aufgrund von Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten auf der A 100, aus Senat

www.berlin.de Zur Aufrechterhaltung der #Betriebs- und #Verkehrssicherheit führt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt #Wartungs- und #Instandhaltungsarbeiten auf der BAB #A100 und im #Tunnel Ortsteil Britz (TOB) aus.

Die nächtlichen Sperrungen erfolgen im Rahmen der Tunnelrevisionen. Für die Durchführung der Arbeiten sind folgende Verkehrseinschränkungen erforderlich: Bundesautobahn A 100 In der Nacht vom 03.03.2014 zum 04.03.2014 in der Zeit von 21.00 Uhr bis 05.00 Uhr Vollsperrung in beiden Fahrtrichtungen (FR) von Anschlussstelle (AS) Gradestraße bis AS Buschkrugallee Zusätzlich gesperrt sind: – AS Buschkrugallee FR Süd (Schönefeld) die BAB-Zufahrt – AS Grenzallee FR Nord (Tempelhof) die BAB-Zufahrt In der Nacht vom 04.03.2014 zum 05.03.2014 in der Zeit von 21.00 Uhr bis 05.00 Uhr Vollsperrung der Fahrtrichtung Süd von AS Gradestraße bis AS Buschkrugallee In den Nächten vom 05.03.2014 zum 06.03.2014 und vom 06.03.2014 zum 07.03.2014 jeweils in der Zeit von 21.00 Uhr bis 05.00 Uhr Vollsperrung der Fahrtrichtung Nord von AS Buschkrugallee bis AS Gradestraße Alle Ein- und Ausfahrten zwischen den jeweiligen Anschlussstellen sind zu den oben genannten Terminen gesperrt; aus organisatorischen Gründen wird ab 20.00 Uhr mit den Absperrmaßnahmen einiger Zufahrten begonnen. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert. Die Maßnahmen wurden im Vorfeld zur Vermeidung zusätzlichen Verkehrseinschränkungen mit anderen Baumaßnahmen abgestimmt und koordiniert. Wir bitten um Verständnis und um möglichst weiträumige Umfahrung. Rückfragen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Straßenverkehr + Baustellen: Verkehrslenkung Berlin

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Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt: Frage 1: Welche Personalausstattung hat derzeit die VLB zur Bearbeitung wie vieler Anträge pro Jahr über Baumaßnahmen im übergeordneten Straßennetz – um wie viele Mitarbeiter ist bzw. soll die Personalausstattung (auf Dauer oder zeitbegrenzt) erhöht werden? Frage 2: Haben alle Mitarbeiter der VLB die Befähigung und die Kompetenz zur Anordnung? Wenn nein, wie viele Mitarbeiter stehen zur Anordnung zur Verfü- gung, wie viele Mitarbeiter leisten in diesem Zusammenhang Zuarbeit? Antwort zu 1 und 2: Die Verkehrslenkung Berlin (VLB) ist nicht nur zentrale Straßenverkehrsbehörde für temporäre und Daueranordnungen im Hauptverkehrsstra- ßennetz, sondern erfüllt auch andere gesetzlich vorgeschriebene Aufgaben, beispielsweise als Träger der Baulast für Lichtsignalanlagen und als Verkehrsregelungszentrale. Der Arbeitsbereich „Verkehrsrechtliche Anordnungen aufgrund von Arbeitsstellen“ der VLB verfügt derzeit über eine Personalausstattung von 13 etatisierten Dienstkräften, davon eine Mitarbeiterin mit einem Jahresarbeitsvertrag. Durchschnittlich werden hier pro Jahr ca. 4.000 verkehrsrechtliche Anordnungen erteilt. Die Zahl der Anträge wird dabei statistisch nicht erfasst. Neben den 13 etatisierten Dienstkräften wird der Arbeitsbereich „Verkehrsrechtliche Anordnungen aufgrund von Arbeitsstellen“ derzeit durch fünf externe Dienstleister, die keine hoheitlichen Befugnisse haben, unterstützt. Eine Verstärkung des Arbeitsbereiches soll durch vier befristete Beschäftigungspositionen erfolgen. Das Auswahlverfahren wird zurzeit durchgeführt. elche Kompetenz und technischen Hilfen haben die jeweiligen Mitarbeiter der VLB zur Koordinierung bzw. zur Beurteilung und Prüfung über die beantragte Baumaßnahme (Dauer, Umfang und Wahl des Bauverfahrens)? Antwort zu 3: Für die Prüfung und Koordinierung einzelner Baustellen sind grundsätzlich gemäß § 11 Absatz 3 des Berliner Straßengesetzes (BerlStrG) die Straßenbaubehörden im Rahmen des Sondernutzungserlaubnisverfahrens zuständig. Sofern Beeinträchtigungen des Stra- ßenverkehrs im übergeordneten Straßennetz zu erwarten sind, wird auch im Rahmen der Einvernehmensherstellung durch die VLB mit dort vorhandenem Ingenieurswissen darauf geachtet, dass die Inanspruchnahme des Straßenlands auf geringstmögliche Dauer und Umfang beschränkt wird. Für diese verkehrliche Koordinierung steht der VLB das Modul Ereignismanagement des Verkehrsinformationssystems Straße (VISS) zur Verfügung. Frage 4: Welche Bearbeitungsdauer zwischen Antragstellung und Anordnung besteht derzeit (bitte um Unterteilung zwischen größeren und kleineren Maßnahmen sowie der Arbeitsschritte für Prüfung im eigenen Bereich, Einvernehmens Herstellung mit der Polizei und dem Stra- ßenbaulastträger)? Antwort zu 4: Statistische Angaben zur Bearbeitungsdauer werden nicht erhoben. Bei Vorlage anordnungsfä- higer Unterlagen finden die Anhörungen der Polizei und der Straßenbaulastträger sowie Abstimmungen mit weiteren zu beteiligenden Behörden, Leitungsnetzbetreibern bzw. mit den Unternehmen des ÖPNV zeitnah zum geplanten Baubeginn statt. Komplexe Großbaumaßnahmen wie z. B. der Umbau der Invalidenstraße bedingen eine Vielzahl von Einzelanordnungen. Einen wesentlichen Teil der Bearbeitungsdauer zwischen Antragstellung und Anordnung stellen die Überarbeitungszeiten der Antragsteller dar. Da es kaum Anträge gibt, die sofort anordnungsfähig sind, sind häufig aufwändige Nachforderungen durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VLB erfor-derlich. Daher ist eine Aussage zur jeweiligen Bearbeitungsdauer der Einzelanordnung nicht möglich. Frage 5: Treffen Informationen zu, wonach Mitarbeiter der VLB eine notwendige Verlängerung von Baumaß- nahmen der Straßenbaulastträger (z.B. Ordensmeister Str.) verweigert haben und damit erhebliche Mehrkosten der öffentlichen Hand entstanden sind? Wenn ja, mit welcher Begründung ist dies erfolgt und was hat der Senat unternommen, um derartige Missstände in Zukunft auszuschließen? Antwort zu 5: Nein. Frage 6: Wie bewertet der Senat die Neustrukturierung und Schaffung der VLB im Vergleich zu den zuvor vorhandenen Strukturen (Straßenverkehrsbehörde bei der Polizei etc.) insbesondere hinsichtlich einer wirkungsvollen und optimalen Koordinierung von zeitlich beschränkten Verkehrseinschränkungen durch Baumaßnahmen? Antwort zu 6: Vor Gründung der VLB am 1. September 2004 wurden die straßenverkehrsbehördlichen Aufgaben vom Polizeipräsidenten in Berlin wahrgenommen. Neben dem als Straßenverkehrsbehörde zuständigen Landespolizeiverwaltungsamt waren für die Anordnung und Überwachung von Baumaßnahmen dezentral zuletzt sechs Polizeidirektionen für den jeweiligen Zuständigkeitsbereich mit Unterstützung von Polizeivollzugskräften zuständig, zusätzlich waren die Polizeiabschnitte für bestimmte Anordnungen verantwortlich. Mit Gründung der VLB wurden die Aufgaben der Anordnung von Verkehrsmaßnahmen bei Einrichtung von Arbeitsstellen im übergeordneten Hauptstraßennetz zentralisiert und der VLB übertragen. Angesichts des Zuwachses an Baumaßnahmen in Berlin stellen die Koordinierung von Sondernutzungen für Baumaßnahmen durch die Straßenbaubehörden und die verkehrliche Koordinierung und Anordnung durch die VLB im Hauptverkehrsstraßennetz sowie die bezirklichen Straßenverkehrsbehörden im Nebennetz eine dauernde Herausforderung dar. Mit der derzeitigen Initiative des Senats, die Baustellenkoodinierung auch durch die Wiedereinführung des Aufgrabeverbots zu verbessern, wird sich noch deutlicher zeigen, dass sich die Einrichtung einer zentralen Straßenverkehrsbehörde im Land Berlin für die übergeordneten Straßen bewährt hat. Frage 7: Ist dem Senat bekannt, wie seitens der bezirklichen Stellen die aktuellen Strukturen bewertet werden und werden Probleme in der Zusammenarbeit zwischen den Straßenbaulastträgern mit der VLB beklagt? Wenn ja, seit wann sind diese bekannt und was hat der Senat zur nachhaltigen Optimierung wann veranlasst? Straßenbaulastträger bemängelten in der Vergangenheit in erster Linie die aus ihrer Sicht zu langen Bearbeitungszeiträume der VLB. Die Abstimmungen mit den Bauherren bzw. ausführenden Firmen zur Beibringung anordnungsfähiger Antragsunterlagen und Verkehrszeichenpläne sind, wie unter den Punkten 4 und 6 ausgeführt, äußerst zeitintensiv. Daher wurden und werden intensive Gespräche mit den Bezirken geführt, um zu Verbesserungen zu gelangen. Die personellen Optimierungen bei der VLB sind in der Antwort zu 1 und 2. ausgeführt. Berlin, den 17. Februar 2014 In Vertretung C h r is t i a n G a e b l e r ………………………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 25. Feb. 2014)

Straßenverkehr: Feinstaubgrenzwert in Berlin 2013 an allen Messstationen eingehalten

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/pressebox/archiv_volltext.shtml?arch_1402/nachricht5172.html

Nach 2012 konnten auch im Jahr 2013 an allen Berliner Stationen des #Luftgütemessnetzes die Grenzwerte für #Feinstaub (PM10) eingehalten werden. Der Tagesgrenzwert von 50 µg/m³ wurde an der höchst belasteten Station Silbersteinstraße im vergangenen Jahr an 28 Tagen überschritten – erlaubt sind 35 Überschreitungen. Damit lag der Wert an der Silberstein­straße 2013 noch niedriger als 2012 mit 31 Überschreitungen. Die bisher ergriffenen Maßnahmen der Berliner #Luftreinhaltepolitik und die auch an Umweltzielen orientierten Verkehrsplanung des Senats haben einen wichtigen Beitrag zur Einhaltung der Grenzwerte geliefert. Besonders durch die Umweltzone konnte der Schadstoffausstoß der Fahrzeuge gesenkt werden. Außerdem fuhren in den letzten Jahren im Durchschnitt weniger Fahrzeuge auf Berliner Straßen. Beides führte dazu, dass die lokale Zusatzbelastung für Feinstaub im Mittel über alle Straßenstationen 2012 und 2013 die niedrigsten Werte seit Beginn der PM10-Messungen erreichte. Betrug in den Jahren 2005 bis 2007, also vor Einführung der Umweltzone, die Zusatzbelastung an Hauptverkehrsstraßen im Vergleich zu weniger verkehrsbeeinflussten Innenstadtgebieten noch zwischen 6 und 10 µg/m³, so ist sie jetzt auf etwa 3 µg/m³ gesunken. Auch bei der Anzahl der Überschreitungstage ist der Unterschied zwischen den Straßenmessstationen und den städtischen Wohngebieten oder dem Stadtrand deutlich kleiner geworden. Die Jahresmittelwerte für Feinstaub (PM10) lagen an den Straßenmessstationen im Mittel bei 27 µg/m³ und in Berliner Wohngebieten bei durchschnittlich 24 µg/m³. Am Stadtrand werden etwa 19 µg/m³ erreicht. Damit wird der Grenzwert für das Jahresmittel von 40 µg/m³ überall eingehalten. Dabei sah es in der ersten Jahreshälfte noch kritisch aus, wurden doch aufgrund des kalten und langen Winterwetters bereits bis zu 26 Überschreitungen bis Ende April 2013 gezählt. Weiträumiger Transport von Feinstaub aus östlich gelegenen Regionen war dabei an 11 Überschreitungstagen ursächlich für hohe Feinstaub-Konzentrationen. Doch auch Berliner Feinstaubquellen trugen an kalten Tagen zu Überschreitungen bei. Eine zunehmende Bedeutung hat dabei die Verbrennung von Holz, z.B. in Kaminöfen. Daher ist es wichtig, dass die ab 2015 geltenden, strengeren Abgasanforderungen für kleine Feuerungsanlagen konsequent eingehalten werden – damit Klimaschutz durch regenerative Energie nicht zu Lasten der Gesundheit geht. Dass die Anzahl der Überschreitungstage bis zum Ende des Jahres 2013 nicht über dem erlaubten Grenzwert von 35 Tagen pro Kalenderjahr stieg, hing aber auch mit dem Wetter im Herbst und Dezember 2013 zusammen. Milde Temperaturen, viel Regen, gute Bedingungen für die Verdünnung von Luftschadstoffen und häufiger Westwind mit geringer Vorbelastung sorgten für niedrige Feinstaubwerte in Berlin. Niedrigste Luftbelastung durch Stickstoffdioxid seit Beginn der Messungen im Jahr 1987 – an Hauptstraßen aber immer noch zu hohe Werte Kritisch bleibt die Belastung durch Stickstoffdioxid an Hauptverkehrsstraßen. Hier lag die mittlere Konzentration an allen verkehrsnahen Messstationen weiterhin über dem Grenzwert von 40 µg/m³. Mit 63 µg/m³ wurde der höchste Wert am Hardenbergplatz gemessen, wo besonders viele Busse fahren. Um hier die Belastung zu senken, werden derzeit viele Doppeldeckerbusse mit zusätzlichen Abgasreinigungssystemen ausgestattet. Bemerkens­wert ist dagegen die Entwicklung an der Frankfurter Allee. Trotz einer im Vergleich zum Vorjahr etwa 20-prozentigen Zunahme des Lkw-Verkehrs sowie einer leichten Zunahme bei den Pkw sank hier der Jahresmittelwert von 43 auf knapp 41 µg/m³. Dies ist der niedrigste Wert, der je an dieser Station gemessen wurde. Eine wichtige Ursache für die weiterhin hohe straßennahe Belastung durch Stickstoffdioxid liegt in den unzureichenden Stickoxidminderungen der modernen Diesel-Fahrzeuge mit dem Abgasstandard Euro 5, die gerade im Stadtverkehr kaum besser sind als ältere Euro-4-Fahrzeuge. Denn die Techniken zur Reinigung des Abgases funktionieren oft erst bei höheren Abgastemperaturen. Diese werden zwar auf dem Prüfstand, nicht aber im Stadtverkehr erreicht. Erst mit der strengeren Abgasnorm Euro 6 werden ausreichende Minderungen erwartet. Diese Norm gilt seit Anfang dieses Jahres für Lkw und ab September 2015 auch für Pkw. Wer auf das Auto angewiesen ist, aber etwas für saubere Luft tun und dabei auch noch Kfz-Steuern sparen möchte, sollte daher schon heute beim Neukauf von Diesel-Pkw nach der Abgasnorm Euro 6 fragen. Eine saubere Alternative sind auch Erdgas- und Elektrofahrzeuge. In den städtischen Wohngebieten lag 2013 der Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid im Durchschnitt bei etwa 25 µg/m³ und am Stadtrand bei nur 13 µg/m³. Damit wurden jeweils die niedrigsten mittleren Belastungen für diese Gebiete seit Beginn der Messungen des Luftgütemessnetzes erreicht.

Straßenverkehr + Radverkehr: Verkehrssicherheitsbilanz 2013 – weniger Tote und Verletzte

http://www.berlin.de/sen/inneres/presse/pressemitteilungen/2014/pressemitteilung.85154.php

Gemeinsame Pressemitteilung des #Polizeipräsidenten in Berlin, der #Senatsverwaltung für Inneres und Sport, und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Bei der ersten gemeinsamen Pressekonferenz des Polizeipräsidenten in Berlin, der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zur #Verkehrssicherheitslage 2013 in Berlin zogen Polizeipräsident Klaus Kandt, Staatssekretär Bernd Krömer und Staatssekretär Christian Gaebler eine positive Bilanz. Mit 130.930 registrierten #Verkehrsunfällen wurde das Niveau der Jahre 2010 bis 2012 erreicht und der seit 2008 bestehende Aufwärtstrend weiter bestätigt. Ca. 88% aller Unfälle führten glücklicherweise nur zu einem Sachschaden. Hauptunfallursache Nr. 1 bleibt das fehlerhafte Abbiegen, gefolgt von der Nichtbeachtung der Vorfahrt, nicht angepasster Geschwindigkeit, der Teilnahme am Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss und falsches Verhalten von zu Fuß Gehenden. Bei fast allen erwähnten Ursachen sind gegenüber dem Vorjahr leichte Rückgänge festgestellt worden. Staatssekretär Bernd Krömer betonte auch das mit jedem Verkehrstoten verbundene Leid und die Tragik, konnte aber einen Rückgang der Zahl der Verkehrstoten von 42 auf 37 vermelden. Von den 37 getöteten Verkehrsteilnehmern bleibt der über 60%ige Anteil von Radfahrern und Fußgängern beachtlich. Bemerkenswert ist die Halbierung der Toten und Verletzten bei den jungen Erwachsenen und Senioren. Ein leichter Rückgang ist mit 16.316 Verletzten zu verzeichnen, der sich vor allem bei Fußgängern, Radfahrern und Zweiradfahren widerspiegelt. Verkehrsunfälle – Folgen der Nichtbeachtung von Verhaltensvorschriften Staatssekretär Krömer hob hervor, dass Verkehrsunfälle meist mit großen sozialen und wirtschaftlichen Verlusten verbunden sind. Sie sind jedoch nicht das Ergebnis nicht kalkulierbarer Einflüsse, sondern in der Regel die bedauerliche Konsequenz der Nichtbeachtung von Verhaltensvorschriften. Neben den Toten und Verletzten lässt sich nach Schätzungen der Berliner Polizei der volkswirtschaftliche Schaden bei Verkehrsunfällen 2013 auf grob 1,22 Mrd. € beziffern. Geschwindigkeitskontrollen sind keine Abzocke – Weniger Geschwindigkeitsunfälle Der Staatssekretär wies ausdrücklich darauf hin, dass Geschwindigkeitskontrollen keine Abzocke darstellen, sondern zur Abschreckung vor Geschwindigkeitsübertretungen notwendig sind. Denn eine Vielzahl von Kraftfahrzeugführerinnen und Kraftfahrzeugführern entscheiden bewusst darüber, ob sie einen Geschwindigkeitsverstoß begehen. Berlins Polizeipräsident Klaus Kandt ist angesichts des durchaus bemerkenswerten Rückganges von 15% der Unfälle durch nicht angepasste Geschwindigkeit positiv gestimmt. Die Messungen und Reaktionen beim „Blitzermarathon“ deuten erkennbar auf mehr Vernunft bei den Verkehrsteilnehmern hin. Dennoch gibt es Unbelehrbare, wie zwei Messungen zeigten. 166 statt 50 und 106 statt erlaubter 30 km/h belegen diese Unverantwortlichkeit. Dazu sagte Klaus Kandt: “Es ist reiner Zufall, dass dieses höchst unverantwortliche Verhalten keine gravierenderen Folgen hatte.“ Für den Polizeipräsidenten und seine Behörde ist daher auch in Zukunft eine intensive Verkehrsüberwachung notwendig, um die Verkehrssicherheit in Berlin weiter zu verbessern. Unfallverhütung als gemeinsame Aufgabe Kandt unterstrich die Bedeutung und Anstrengungen der umfangreichen Verkehrsunfallprävention. Dabei dankte er insbesondere allen aktiven Unterstützenden für die gemeinsamen Anstrengungen in der Unfallverhütung durch die zahlreichen Veranstaltungen und zielgerichteten Kampagnen, speziell auch zum Schutz von Radfahrern. So werden z. B. die Flyer der „Rücksicht-Kampagne“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt durch die Bußgeldstelle bei ausgesuchten Verkehrsverstößen mitversendet. Gleichzeitig hob Kandt hervor, dass die Verkehrssicherheit nicht alleinige Aufgabe der Polizei, sondern vielmehr ein gesamtgesellschaftlicher Auftrag bleibt. Übereinstimmend mit Staatssekretär Krömer verwies Polizeipräsident Kandt darauf, dass die Verkehrssicherheitslage aber auch immer eine Bilanz von menschlichem Fehlverhalten im Straßenverkehr ist. Verkehrssicherheitsarbeit – Zentrales Thema der Stadt- und Verkehrsentwicklung Als hoffnungsvoll bezeichnete Staatssekretär Christian Gaebler die Verkehrssicherheitsbilanz 2013 angesichts der Rückgänge von Unfallopfern bei vielen Risikogruppen wie z.B. bei Kindern und Senioren, Radfahrenden und zu Fuß Gehenden. Zur Stabilisierung einer auch langfristig positiven Entwicklung soll das am 14. Januar vom Senat beschlossene neue Verkehrssicherheitsprogramm „Berlin Sicher Mobil 2020“ beitragen. Es hat zum Ziel bis Ende 2020 die Anzahl der auf Berliner Straßen bei Verkehrsunfällen getöteten und schwerverletzten Menschen gegenüber dem Ausgangsjahr 2011 um 30% zu verringern. Staatssekretär Christian Gaebler: „Wir möchten die Verkehrssicherheit in Berlin weiter optimieren und die Zusammenarbeit der einzelnen Akteure sowie die Umsetzung der Maßnahmen noch effizienter gestalten. Wir haben die Vision, dass auf den Berliner Straßen langfristig keine Verkehrsunfälle mit getöteten und schwer verletzten Menschen mehr geschehen.“ Die Verkehrssicherheit im Rad- und Fußverkehr erhöhen Das neue Verkehrssicherheitsprogramm konkretisiert und ergänzt die Maßnahmen des Stadtentwicklungsplans Verkehr (StEP Verkehr) und soll mit seinen Maßnahmen vor allem die Sicherheit der zu Fuß Gehenden und Radfahrenden verbessern. Von 2005 bis 2013 wurden rund 150 km Radverkehrsanlagen neu angelegt, davon ca. 125 km als markierte Radverkehrsstreifen auf der Fahrbahn. Für mehr Sicherheit im Fußverkehr wurden seit 2001 300 Fußgängerüberwege sowie eine große Zahl von Mittelinseln und Gehwegvorstreckungen neu gebaut. Verkehrsunfallkommission Mit einem Etat von ca. 750.000 € pro Jahr untersucht die Unfallkommission Unfallhäufungs-stellen, die durch gleichartig schwere Verkehrsunfälle gekennzeichnet sind und beschließt Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit durch verkehrstechnische oder bauliche Verbesserungen. Seit ihrer Einrichtung Ende 2005 hat die Unfallkommission Berlin bei 60 Sitzungen (davon 6 Sitzungen im Jahr 2013) mittlerweile rund 140 Unfallhäufungsstellen bearbeitet (davon 9 im Jahr 2013). 106 Maßnahmen konnten bis Ende letzten Jahres ganz oder teilweise umgesetzt werden.

Straßenverkehr + S-Bahn: Berliner S-Bahn steht still für Bau der A 100, aus der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/ab-mai-2014-berliner-s-bahn-steht-still-fuer-bau-der-a-100/9508618.html

Die Bagger sind da, der #Autobahnbau beginnt: Ab Montag ist die #Grenzallee drei Jahre dicht. Im Frühjahr gibt es dann Unterbrechungen an den Wochenenden bei der #S-Bahn. Und das ist erst der Anfang. Der Autobahnbau trifft alle in Neukölln: Autofahrer, Radler, Fußgänger sowie S-Bahn-Fahrgäste und Busnutzer der #BVG. Auf sie warten Sperrungen und Umleitungen. Los geht es jetzt am Montag, 24. Februar. Dann wird die Grenzallee zwischen der Bergiusstraße und der Neuköllnischen Allee dichtgemacht – für voraussichtlich mehr als drei Jahre. Auch Radfahrer und Fußgänger müssen sich neue Wege suchen. Im Mai ist dann die S-Bahn an der Reihe. An zunächst sieben Wochenenden hintereinander fahren keine Züge zwischen …

Straßenverkehr: A 100-VERLÄNGERUNG Grenzallee wird zur Stauallee, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/a-100-verlaengerung-grenzallee-wird-zur-stauallee,10809148,26249948.html

Der Ausbau der #Stadtautobahn bringt den Berlinern neue Staus. Ab kommenden Montag wird die #Grenzallee gesperrt. Und das gleich für drei Jahre. Ein neuer Autobahntunnel wird gebaut. Bislang haben die Berliner noch nicht viel von den Bauarbeiten zur Verlängerung der Stadtautobahn gemerkt. Aber das dürfte sich ab diesem Montag gründlich ändern. Dann wird die Grenzallee in Neukölln wegen der anstehenden Arbeiten für die #A100 gesperrt. Und diese Sperrung wird nicht nur ein paar Wochen oder Monate andauern: „Geplant ist, die Straße bis zum Sommer 2017 zu schließen“, sagte am Mittwoch Arne Huhn von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vor der Presse. Und damit es rund um die vielbefahrene Grenzallee nicht zu einem totalen Verkehrskollaps kommt – immerhin wird die Straße täglich von mehr als …

Radverkehr + Straßenverkehr: „Bike&Ride“-Strategie der S-Bahn Berlin erfolgreich

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/6189668/bbmv20140217.html?start=0&itemsPerPage=20

Über 10.000 #Fahrradstellplätze vergrößern Einzugsbereich von #S-Bahnhöfen • Neueste Anlage am Bahnhof #Südkreuz offiziell freigegeben (Berlin, 17. Februar 2014) Mehr als 10.000 überdachte Fahrradabstellplätze hat die #S-Bahn Berlin im Rahmen ihres Bike&Ride-Programms an den S-Bahnhöfen in Berlin und im Umland errichtet. Während die Bezirke und Gemeinden die erforderlichen Flächen kostenfrei zur Verfügung stellen, übernimmt der Senat im Land Berlin die hundertprozentige Finanzierung. Die Anlagen an 91 Standorten werden von der S-Bahn Berlin betrieben und gewartet. Derzeit gibt es 10.400 Stellplätze. Allein in den letzten fünf Jahren kamen 2.500 Plätze an 20 Stationen dazu. Am Bahnhof Südkreuz haben am Montag S-Bahn-Chef Peter Buchner, Berlins Stadtentwicklungssenator Michael Müller und die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, das neueste Projekt offiziell freigegeben. 182 Fahrräder können am Standort Ballonfahrerweg/Werner-Voß-Damm, witterungsgeschützt und mit einem bewährten Bügelsystem ausgestattet, sicher abgestellt werden. Für eine ausreichende Beleuchtung ist gesorgt. Die Kosten in Höhe von 118.000 Euro trug der Senat. Berlins Stadtentwicklungssenator Michael Müller erklärte: „Es ist Ziel unserer Verkehrsplanung, ÖPNV und Radverkehr zu stärken – und was ist besser als eine kluge Verknüpfung miteinander. So fördern wir das einfache und flexible Umsteigen zwischen den Verkehrsarten und machen beides attraktiver. Ich freue mich daher sehr über die gute Zusammenarbeit zwischen S-Bahn, Bezirken und uns für mehr Fahrradabstellplätze in Berlin.“ Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler ist überzeugt, dass die neuen Fahrradstellplätze ein Gewinn für den Bezirk sind: „Wir begrüßen, dass neben dem Hildegard-Knef-Platz jetzt auch die Ostseite des Bahnhofs an der General-Pape-Straße eine so deutliche Aufwertung erfährt. Auf diese Weise erhält das Wohnquartier Gartenstadt Neu-Tempelhof eine sichtbare Verbindung zum Bahnhof Südkreuz. Es freut mich, dass dieser Ort für die Umsetzung ausgewählt wurde, da der Bahnhof so eine ‚zweite Schokoladenseite‘ erhalten hat.“ Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin, zeigte sich erfreut über den erreichten Meilenstein: „Die gute Erreichbarkeit von S-Bahnhöfen mit dem Rad vergrößert den Einzugsbereich einer Station um das Fünffache. Ein sicherer und wettergeschützter Stellplatz macht die Kombination von Fahrrad und S-Bahn einfach attraktiv.“ Buchner sicherte zu, auch künftig die Radverkehrsstrategie des Senats mit Kräften zu unterstützen. Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Radverkehr + Straßenverkehr: „Bike&Ride“-Strategie der S-Bahn Berlin erfolgreich

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/6189668/bbmv20140217.html?start=0&itemsPerPage=20

Über 10.000 #Fahrradstellplätze vergrößern Einzugsbereich von #S-Bahnhöfen • Neueste Anlage am Bahnhof #Südkreuz offiziell freigegeben

(Berlin, 17. Februar 2014) Mehr als 10.000 überdachte Fahrradabstellplätze hat die #S-Bahn Berlin im Rahmen ihres Bike&Ride-Programms an den S-Bahnhöfen in Berlin und im Umland errichtet. Während die Bezirke und Gemeinden die erforderlichen Flächen kostenfrei zur Verfügung stellen, übernimmt der Senat im Land Berlin die hundertprozentige Finanzierung. Die Anlagen an 91 Standorten werden von der S-Bahn Berlin betrieben und gewartet. Derzeit gibt es 10.400 Stellplätze. Allein in den letzten fünf Jahren kamen 2.500 Plätze an 20 Stationen dazu.

Am Bahnhof Südkreuz haben am Montag S-Bahn-Chef Peter Buchner, Berlins Stadtentwicklungssenator Michael Müller und die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, das neueste Projekt offiziell freigegeben. 182 Fahrräder können am Standort Ballonfahrerweg/Werner-Voß-Damm, witterungsgeschützt und mit einem bewährten Bügelsystem ausgestattet, sicher abgestellt werden. Für eine ausreichende Beleuchtung ist gesorgt. Die Kosten in Höhe von 118.000 Euro trug der Senat.

Berlins Stadtentwicklungssenator Michael Müller erklärte: „Es ist Ziel unserer Verkehrsplanung, ÖPNV und Radverkehr zu stärken – und was ist besser als eine kluge Verknüpfung miteinander. So fördern wir das einfache und flexible Umsteigen zwischen den Verkehrsarten und machen beides attraktiver. Ich freue mich daher sehr über die gute Zusammenarbeit zwischen S-Bahn, Bezirken und uns für mehr Fahrradabstellplätze in Berlin.“

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler ist überzeugt, dass die neuen Fahrradstellplätze ein Gewinn für den Bezirk sind: „Wir begrüßen, dass neben dem Hildegard-Knef-Platz jetzt auch die Ostseite des Bahnhofs an der General-Pape-Straße eine so deutliche Aufwertung erfährt. Auf diese Weise erhält das Wohnquartier Gartenstadt Neu-Tempelhof eine sichtbare Verbindung zum Bahnhof Südkreuz. Es freut mich, dass dieser Ort für die Umsetzung ausgewählt wurde, da der Bahnhof so eine ‚zweite Schokoladenseite‘ erhalten hat.“

Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin, zeigte sich erfreut über den erreichten Meilenstein: „Die gute Erreichbarkeit von S-Bahnhöfen mit dem Rad vergrößert den Einzugsbereich einer Station um das Fünffache. Ein sicherer und wettergeschützter Stellplatz macht die Kombination von Fahrrad und S-Bahn einfach attraktiv.“ Buchner sicherte zu, auch künftig die Radverkehrsstrategie des Senats mit Kräften zu unterstützen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Straßenverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: Senat will Park&Ride-Plätze auf das Abstellgleis befördern, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article124894575/Senat-will-Park-amp-Ride-Plaetze-auf-das-Abstellgleis-befoerdern.html

Automobilklubs und Verkehrspolitiker protestieren: #Berlin will #Parkplätze zum Umsteigen nicht mehr fördern. Mehr als 200.000 Berufspendler aus Brandenburg drohen, die Straßen der Stadt lahmzulegen. Acht Uhr morgens auf der Seegefelder Straße in Spandau. Autos reihen sich Stoßstange an Stoßstange. Jeder zweite Wagen trägt im Kennzeichen die Buchstaben HVL für den Brandenburger Landkreis Havelland – Pendler auf dem Weg zu ihrem Arbeitsplatz in Berlin. Die wenigen Park-and-Ride-Plätze (P&R) an der parallelen Regionalbahntrasse sind um diese Zeit längst belegt. Der Parkplatz am Bahnhof Albrechtshof ist sogar gesperrt. Bei Berufspendlern aus dem Berliner Umland ist die unbefestigte Fläche besonders beliebt, weil sie dort bereits mit dem günstigen AB-Ticket vom Auto in die Regionalbahn umsteigen könnten. Doch die Bahn nutzt ihn während der Modernisierung des Bahnhofs, um Baufahrzeuge und Material abzustellen. Susanne A., die täglich aus dem abgelegenen …

Straßenverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: Senat will Park&Ride-Plätze auf das Abstellgleis befördern, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article124894575/Senat-will-Park-amp-Ride-Plaetze-auf-das-Abstellgleis-befoerdern.html

Automobilklubs und Verkehrspolitiker protestieren: #Berlin will #Parkplätze zum Umsteigen nicht mehr fördern. Mehr als 200.000 Berufspendler aus Brandenburg drohen, die Straßen der Stadt lahmzulegen.
Acht Uhr morgens auf der Seegefelder Straße in Spandau. Autos reihen sich Stoßstange an Stoßstange. Jeder zweite Wagen trägt im Kennzeichen die Buchstaben HVL für den Brandenburger Landkreis Havelland – Pendler auf dem Weg zu ihrem Arbeitsplatz in Berlin. Die wenigen Park-and-Ride-Plätze (P&R) an der parallelen Regionalbahntrasse sind um diese Zeit längst belegt. Der Parkplatz am Bahnhof Albrechtshof ist sogar gesperrt.
Bei Berufspendlern aus dem Berliner Umland ist die unbefestigte Fläche besonders beliebt, weil sie dort bereits mit dem günstigen AB-Ticket vom Auto in die Regionalbahn umsteigen könnten. Doch die Bahn nutzt ihn während der Modernisierung des Bahnhofs, um Baufahrzeuge und Material abzustellen. Susanne A., die täglich aus dem abgelegenen …