U-Bahn + Straßenbahn + Museum: Jubiläum im Museum Ein Berliner Original feiert Geburtstag: Am Samstag, den 9. September 2017, begeht das Berliner U-Bahnmuseum sein 20-jähriges Jubiläum., aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=264&download=2744

Ein Berliner Original feiert Geburtstag: Am Samstag, den 9. September 2017,
begeht das Berliner #U-Bahnmuseum sein 20-jähriges Jubiläum. Bei freiem
Eintritt können die Besucher eigene Erinnerungen aus der Berliner #UBahngeschichte
auffrischen oder neue Entdeckungen machen. Geöffnet ist
das Museum an dem Tag von 10:30 Uhr bis 16:00 Uhr. Der Eingang befindet
sich direkt in der Empfangshalle am U-Bahnhof #Olympia-Stadion (#U2). Das
Museum wird von der Arbeitsgemeinschaft Berliner U-Bahn e.V. betreut.
Am 13. September 1997, ebenfalls ein Samstag, wurde aus dem historischen
Hebelstellwerk im U-Bahnhof Olympia-Stadion ein Museum. Die Gründer
Ernst Neumann und Klaus Siepert hatten viele Exponate aus der Geschichte
der Berliner U-Bahn zusammengetragen und konnten sie nun im passenden
Rahmen der Öffentlichkeit präsentieren. Mit der Weiterentwicklung der U-Bahn
wuchs auch die Sammlung. Als neuestes Museumsstück kann jetzt erstmals
ein detailgetreues Modell der Tunnelvortriebsmaschine „Bärlinde“ gezeigt
werden. Mit dieser hatten die U-Bahnbauer die Tunnel für den „Lückenschluss
U5“ zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor hergestellt.
Aber nicht nur im Museum geht es historisch zu. Am Bahnsteig des UBahnhofs
kann ein Zug der Baureihe A1, in Dienst gestellt in den Jahren 1924
bis 1926, besichtigt werden. Diese Züge prägten für lange Zeit das Bild auf
den heutigen Linien U1 bis U4. Wer möchte, kann sich an einer Fotobox vor
dem Zug ablichten lassen, ergänzt mit stilechten Kleidungsstücken. Für die
jüngsten Gäste gibt es in der Bahnhofshalle zudem ein Kinderprogramm mit
Schminken, Ballonkünstlern und U-Bahnbasteln. Und natürlich gehört auch
ein Imbiss- und Getränkeangebot zu einem Jubiläum.
Offene Türen auch bei der Straßenbahn in Köpenick
Übrigens: Auch auf der anderen Seite der Stadt kann man am 9. September
2017 #Nahverkehrsgeschichte hautnah erleben. Im Rahmen des Tags des offenen
Denkmals lädt die BVG auf den #Straßenbahnbetriebshof #Köpenick in
der #Wendenschloßstraße 138. Zwischen 11 bis 18 Uhr gibt es dort Führungen
über den denkmalgeschützten Straßenbahnhof sowie eine Ausstellung #historischer
#Fahrzeuge. Auch hier ist der Eintritt frei, lediglich für die angebotenen
Fahrten mit historischen Bahnen muss ein Sonderfahrschein gelöst werden.

9. September 2017
Straßenbahnbetriebshof Köpenick, Wendenschloßstraße 138
Die Location
Der Betriebshof liegt an der Wendenschloßstraße/Ecke Charlottenstraße und wurde in zwei Abschnitten errichtet.
Der ältere Teil entstand in den Jahren 1903 bis 1906 nach Plänen von Hugo Kinzer. Er umfasst eine zu Montagezwecken
genutzte Wagenhalle, Werkstätten entlang der Charlottenstraße und das Verwaltungsgebäude an der
Wendenschloßstraße, damals noch Marienstraße.
Die Halle umfasst vier Gleise mit Platz für insgesamt 20 Wagen der damaligen Länge; abgeschlossen wird sie von
einem Satteldach mit Oberlichtraupe in Längsrichtung. Die Hallenfront enthält für jedes Gleis ein Rundbogentor
mit einem geschwungenen Giebel darüber. Die angebrachten Verzierungen sind im Jugendstil ausgeführt.
Mittig prangt das Wappen Köpenicks, das sich vorher am alten Rathaus befunden hat.
Weiter nach hinten versetzt entstand 1906 eine weitere zweigleisige Werkstatthalle, die später als Schleifhalle
genutzt wurde. 1910 entstand nördlich der Schleifhalle eine zwölfgleisige Wagenhalle mit Platz für insgesamt
72 Wagen. Türme an den Seiten sowie zwei sechsteilige Giebel schmücken die Stirnfront der Halle.
Diese Baulichkeiten sind bis heute optisch prägend für den Betriebshof.
Auf der Freiabstellfläche, auch Acker genannt, entstand eine Waschanlage, die 1996 durch einen Neubau nördlich
der Wagenhalle ersetzt wurde. Nördlich der Waschhalle schließt sich eine Freiluftabstellanlage von vier Gleisen an.
Die relativ eingeengte Lage hat zur Folge, dass auf dem Betriebshof keine Wendeschleife existiert. Die Züge müssen
also von der Wendenschloßstraße in die Hallen zurück drücken.
Der Hof Köpenick ist glücklicherweise von einer Zerstörung durch den Krieg weitestgehend verschont geblieben.
In den 70er Jahren wurden die ursprünglichen Anbauten entlang der Charlottenstraße abgerissen und durch einen
eingeschossigen Montagehallenbau mit Heizungsübernahmestation entsprechend den seinerzeit notwendigen
Betriebsbedingungen ersetzt. Unter dem Gesichtspunkt des Denkmalschutzes sind ab 1993 im Zusammenwirken mit dem
Bezirksamt Köpenick – Untere Denkmalschutzbehörde – die Baulichkeiten wieder in einen Zustand versetzt worden,
der den technischen Erfordernissen des Straßenbahnbetriebshofes gerecht wird und gleichzeitig die Prämisse eines
historischen Baudenkmals vereint.
Der Betriebshof steht als Gesamtanlage in der Berliner Landesdenkmalliste.
Verkehrliche und betriebliche Entwicklung
Im Jahre 1882 eröffnete die damals selbständige Stadt Cöpenick zwischen Vorortbahnhof Cöpenick und Schlossplatz
eine eingleisige Strecke der Pferde-Eisenbahn. Diese wurde 1892 zweigleisig ausgebaut.
1901 wurde die erste elektrische Straßenbahn auf Cöpenicker Stadtgebiet in Betrieb genommen. Die Strecke wurde
von den „Berliner Ostbahnen“ betrieben und führte von Schöneweide bis zur Lindenstraße/Ecke Bahnhofstraße.
Im August 1903 eröffnete dann die „Städtische Straßenbahn Cöpenick“ den elektrischen Straßenbahnbetrieb im
heutigen Bezirk Berlin-Köpenick.
Die erste Strecke begann am Bahnhof Cöpenick der Vororteisenbahn und endete am heutigen Betriebshof in der
Wendenschloßstraße.
Mit dem Anschluss der Teltower Kreisbahnen vom Bahnhof Adlershof nach Altglienicke, der Schmöckwitz-Grünauer
Uferbahn und dem Bau der Strecken nach Rahnsdorf und zum Krankenhaus wurde nun das Streckennetz auf mehr
als 27 Kilometer erweitert (Stand 1913).
Nach 1920 wurde dann diese Straßenbahn im Rahmen der Bildung der Einheitsgemeinde Groß-Berlin zum Bestandteil
der „Berliner Straßenbahn“.
Ab 1929 wurde der Hof von der BVG betrieben, ab 1969 von der BVB und nach der Wende wieder von der BVG.

S-Bahn + Museum: S-Bahn-Waggon schwebt in Spremberg ein, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/regionen/spree-neisse/spremberg/S-Bahn-Waggon-schwebt-in-Spremberg-ein;art1050,6166493

Für den Oldtimer-Sammler Holger Schwarz aus #Schwarze Pumpe hat sich am Freitagmorgen ein Traum erfüllt: Mithilfe zweier Kräne hievten Fachleute den ausgemusterten Wagen aus Berlin auf das Grundstück in der Straße des Aufbaus.
Kurz vor 9 Uhr senkt sich der #S-Bahn-Waggon auf den Boden. Über dem Dach baumeln die Haken. Vorsichtig öffnet Holger Schwarz die Schiebetür. Jetzt gehört ihm der Schatz.

Dabei sah es in der Nacht zum Freitag noch fast so aus, als könnte der Transport scheitern. Ausgerechnet am Tor zum Grundstück kam der Lastwagen nicht weiter.

Vom Adlergestell auf die A13 war das Team mit der Waggonladung gefahren, weiter über Cottbus nach Spremberg auf die Franz-Mehring-Straße, in die Straße des Aufbaus – und plötzlich blieb das Fahrzeug stecken.

Am Freitagmorgen unterhält sich der Oldtimer-Fan beim Frühstück unter freiem Himmel mit dem Kraftfahrerteam: "Es hat gegossen wie verrückt, ihr wolltet erst rückwärts rein, aber dann ging nichts mehr wegen der blöden Kante an der Einfahrt. Gekämpft wie die Löwen habt ihr beim Rangieren." Zwei Stunden brauchten sie. Vor, zurück. Vor, zurück. Bis der Lastwagen mit dem S-Bahn-Waggon endlich durchs Tor passte.
Trotz dieses Manövers zeigt sich das Transportteam am nächsten Morgen frohen Mutes. Frank Hänel sagt: "Zwar heben wir so einen Waggon nicht allzu oft, aber Tagebaugroßgeräte sind noch eine stärkere Herausforderung."

Die Fachleute befestigen Bänder an den Haken der Kräne. Langsam hieven sie den Waggon auf die Erde. Holger Schwarz schaut zu, läuft auf und ab, unterhält …

Museum + U-Bahn: Zum alten Eisen Zur Langen Nacht der Museen am kommenden Sonnabend, 19. August 2017, öffnet auch das U-Bahn-Museum im U2-Bahnhof Olympia-Stadion wieder seine Türen., aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=264&download=2698

Zur Langen Nacht der Museen am kommenden Sonnabend, 19. August 2017,
öffnet auch das #U-Bahn-Museum im U2-Bahnhof #Olympia-Stadion wieder seine
Türen. Für die stilvolle Anreise schicken die BVG und die AG Berliner UBahn
einen besonderen Oldtimer auf die Schienen.
Von ca. 19 bis ca. 22:45 Uhr pendelt ein Zug der Baureihe #AI (sprich: „A eins“)
zwischen den Bahnhöfen Zoologischer Garten und Olympia-Stadion (Fahrplan
im Anhang). Züge dieser Baureihe waren ab 1902 die ersten, die auf der damals
neu eröffneten Berliner U-Bahn unterwegs waren. Die am Sonnabend
eingesetzten Wagen stammen aus der Mitte der 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts.
Für die Mitfahrt reicht ein normales BVG-Ticket.
Übrigens, schon einmal zum Vormerken: Das U-Bahn-Museum feiert in diesem
Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Am 9. September können alle Fans bei
freiem Eintritt mitfeiern.

S-Bahn + Museum: Autosammler holt S-Bahn-Wagen, aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/regionen/spree-neisse/spremberg/Autosammler-holt-S-Bahn-Wagen;art1050,6142981

Die beiden Männer laufen über die freie Fläche kurz vorm Hoftor. Holger Schwarz sagt: "Hier kommt der Waggon hin.
Wolfgang Wandelt mustert den Boden, als würde er in Gedanken den Raum vermessen. Dann nickt er.

Ein #S-Bahn-Wagen wird in der nächsten Woche von Berlin nach Schwarze Pumpe umziehen. 17 Meter lang. 3,15 Meter breit. Um die 16 Tonnen schwer. Über dieses Projekt spricht Holger Schwarz mit dem gelernten Autoschlosser Wolfgang Wandelt. Der scherzt: "Wir beide kennen uns schon seit 100 Jahren, als wir noch gar nicht auf der Welt waren."

Der S-Bahn-Waggon ist jedoch wirklich schon fast 100 Jahre alt. Über ihn scherzen die zwei Freunde auch nicht. Vielmehr sprechen sie in Ehrfurcht über ihn.

Wie eine Jungfrau zum Kind sei er zu diesem historischen Schatz gekommen, berichtet Holger Schwarz, der als Sprengstoffspürhundeführer bei der Polizei arbeitet. "Wir waren zum Training in #Schöneweide, wo mir die Waggons auffielen", sagt er. "Dann traf ich die Leute vom Verein #Historische S-Bahn, und als ich von der Idee erzählte, einen Waggon in Schwarze Pumpe aufzustellen, zeigte mir der Chef erst mal einen Vogel."

Nun dachte Holger Schwarz erst recht darüber nach, wie sich ein solcher Transport organisieren lässt. Er stellte Anträge dafür bei den zuständigen Ämtern in Berlin und Brandenburg. Als die Genehmigung vorlag, begann der erste Versuch. Er scheiterte allerdings bereits im Werk, das die Waggons beherbergt, weil der #Tieflader nicht an …

U5 nach Hönow Neun DDR-Bahnhöfe kommen unter Denkmalschutz – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/u5-nach-hoenow-neun-ddr-bahnhoefe-kommen-unter-denkmalschutz-28123830

Auf der U-Bahn-Linie #U5 nach Hönow sollen #neun #Bahnhöfe aus DDR-Zeiten unter #Denkmalschutz kommen. Das teilte die Kulturverwaltung dem Linken-Abgeordneten Kristian Ronneburg auf eine schriftliche Anfrage hin mit. Als Teil der einzigen zu DDR-Zeiten gebauten U-Bahnstrecke hätten die Bahnhöfe verkehrsgeschichtliche Bedeutung, erklärte Kulturstaatssekretär Torsten Wöhlert.
„Konkurrenz der Halbstädte“

„Im Vergleich zu den zeitgenössischen U-Bahnbauten in West-Berlin bringen die Bahnhöfe die wirtschaftlichen, bautechnischen und ideologischen Bedingungen in der DDR zum Ausdruck“, so Wöhlert. „Sie sind damit Zeugnisse des ’doppelten Berlins’, der Konkurrenz der beiden Halbstädte.“ Nachdem die Strecke 1973 bis Tierpark verlängert worden war, fuhren die U-Bahnen von Juli 1988 an zum Elsterwerdaer Platz und ab Juli 1989 nach Hönow.
Auf die Denkmalliste kommen alle Stationen von Tierpark bis Hönow. Ausnahme ist der U-Bahnhof Kienberg (früher Neue Grottkauer Straße), der für die Internationale Gartenausstellung erneuert worden ist. Die Bahnhöfe wurden vom Entwurfs- und Vermessungsbetrieb der Deutschen Reichsbahn (EVDR) gestaltet.
BVG hat höhere Kosten

Für die BVG bedeutet die Unterschutzstellung höhere Kosten. Mehr als die Hälfe der 173 U-Bahnhöfe in Berlin steht bereits unter Denkmalschutz.  Zuletzt wurden im Frühjahr sieben U-Bahnhöfe auf der Linie #U7, die vom Architekten Rainer Rümmler gestaltet worden sind, unter Denkmalschutz gestellt. Zu ihnen zählen aufwendig ausgestattete Stationen wie Haselhorst und Paulsternstraße im Bezirk Spandau. Auch die U-Bahnhöfe Siemensdamm, Rohrdamm, Zitadelle, Altstadt Spandau und …

Straßenbahn: Geschichte des Berliner Nahverkehrs Die Straßenbahn zurück in Spandau – per LKW, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/geschichte-des-berliner-nahverkehrs-die-strassenbahn-zurueck-in-spandau-per-lkw/20095094.html

Vor 50 Jahren rollte die letzte Straßenbahn in West-Berlin. Zum Jubiläum gibt es ein großes Fest in Hakenfelde.
Manchmal kann es sogar in Berlin sehr schnell gehen. Kaum ist die Diskussion über eine Rückkehr der Straßenbahn nach Spandau wieder aufgeflammt – schon ist sie da. Wenn auch nur für zwei Tage. Zum für viele Straßenbahnfreunde traurigen „Jubiläum“ der letzten Fahrt einer Bahn im damaligen Westteil der Stadt vor 50 Jahren kehren die historischen Züge dorthin zurück, wo sie damals losgefahren waren: An die Endstelle Hakenfelde an der Niederneuendorfer Allee /Eschenweg – der heutigen Endhaltestelle der Buslinie 139 an der „Villa Schützenhof“.
Die verrückte Idee hatten „Verrückte“. Im positiven Sinn. Es sind Liebhaber alter Fahrzeuge wie der einstige S-Bahn-Fahrer Frank von Riman-Lipinski, der die Front einer alten Straßenbahn in seine Wohnung integriert hat. Nun also Hakenfelde-Bahnhof Zoo. Auf der Linie 55 fuhr am 2. Oktober 1967 zum letzten Mal eine Straßenbahn mit Fahrgästen an Bord durch West-Berlin.

Wenn alte Liebe rostet

Es sollte ein Abschied für immer sein. Seit der Wende kehrt die Straßenbahn aber in den alten Westen zurück, wenn auch nur schrittweise. Und jetzt kommt sie sogar nach Spandau – zurückgeholt aus zwei Museen. Ein Fahrzeug, die Nummer 3495, Baujahr 1928, hatte es an den Schönberger Strand bei Kiel in die Dependance des Vereins Verkehrsamateure und Museumsbahn verschlagen, wo es sogar fahrfähig eingesetzt werden konnte. So kamen die Berliner auf die Idee, den Oldtimer zurückzuholen.

„Schön war das Fahrzeug am Ende nicht mehr“, sagt Riman-Lipinski. Und deshalb machten sich seine Mit-Enthusiasten Dennis Gransee und Norbert Walter rund ein Jahr lang regelmäßig auf den Weg zum Museum am Schönberger Strand und brachten den Oldtimer mit viel Liebe nach und nach wieder auf Vordermann. „Außen ist er fertig und zeigt sich wie vor einem halben Jahrhundert“, sagt Riman-Lipinksi. Innen müsse noch ein wenig gefeilt werden. Aber bis zum 2. September wird das gute Stück fertig werden, ist Riman-Lipinski überzeugt.

An dem Tag soll 3495 zurückkommen nach Berlin – zunächst auf einen Betriebshof der BVG. Dort sollen die letzten technischen Arbeiten stattfinden. Unter anderem müssen die elektrischen Leitungen geprüft werden. Auch wenn der Oldie in Berlin nicht fahren wird, später soll er auf dem Museumsgelände am …

Bahnverkehr + Museum: Neuer Gedenkort Güterbahnhof Moabit – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/neuer-gedenkort-gueterbahnhof-moabit-27807466

Berlin – Der neue #Gedenkort #Güterbahnhof #Moabit soll an die mehr als 30 000 Juden erinnern, die von den Nationalsozialisten zwischen 1942 und 1944 von hier in Ghettos und deutsche Vernichtungslager in Osteuropa #deportiert wurden. Der Gedenkort zwischen Quitzowstraße und Ellen-Epstein-Straße wurde am Freitag eröffnet.
Vor etwa zwei Monaten waren auf dem Areal die ersten Kiefern gepflanzt worden. 24 Bäume und zwei Informationstafeln sollen nach Angaben des Bezirksamts Mitte auf die Geschichte verweisen. Von dem früheren Bahnhof sind lediglich …

S-Bahn + Museum: S-Bahn: Die Nieten machen den Unterschied, aus MOZ

http://www.moz.de/landkreise/oder-spree/erkner/artikel5/dg/0/1/1575634/

Fürstenwalde (MOZ) Die #Triebwagenhalle am #S-Bahnhof #Erkner war am Wochenende ein Besuchermagnet. #Bahnfans aus ganz Deutschland waren angereist. Bewaffnet mit Fotoapparaten wanderten sie über das Gelände, setzten sich auf Bänke der 1. bis 3. Klasse. Der Verein Historische S-Bahn präsentierte fast alles, was ihr Herz begehrt. Unter ihnen war auch Peter Friedo aus Berlin-Lichtenberg. Der 75-Jährige kann dem Reporter jedes Detail erklären, zum Beispiel woran man das Baujahr der Züge erkennt: Die Alten sind genietet, die später gebauten geschweißt. Auch die Zahlen an den Seiten verraten es: Vor der Digitalisierung waren sie nur vierstellig. Dass die alten S-Bahn-Züge einäugig waren, vorn nur eine Lampe hatten – das hätte der Laie selbst bemerken können.
Friedo kommt schnell ins Erzählen. Kein Wunder, er war mal bei den Berliner Verkehrsbetrieben BVB und – nach der Wende – BVG. Allerdings, eine S-Bahn fuhr er nie, sondern immer, 32 Jahre lang, Straßenbahn. Erst in Cottbus, ab 1986 in Berlin. Er habe sich sogar mal verfahren, sagt er. Aber das ist eine andere Geschichte. Heute lässt er nur noch zu Hause die Modelleisenbahn rollen.
Deshalb gefiel ihm, dass in der großen Halle eine aufgebaut war, rund 40 Meter lang. Der Berliner Verein Weinbergsweg hatte sie mitgebracht und sorgte mit den …

S-Bahn + Museum: Zu Besuch bei den Oldtimern der Berliner S-Bahn Der Verein „Historische S-Bahn“ kümmert sich um den Erhalt von Fahrzeugen aus 90 Jahren Schnellbahn-Geschichte., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin-history/article210609069/Zu-Besuch-bei-den-Oldtimern-der-Berliner-S-Bahn.html

Die kleine Sophia ist mächtig aufgeregt. Auf dem Kopf hat sie sich einen viel zu großen gelben Bauarbeiterhelm aufgesetzt. Gleich darf sie unter eines der stählernen Ungetüme krabbeln, die aufgereiht in der großen Halle stehen. Unter dem Wagen ist es ölig und dunkel. "Ein bisschen unheimlich hier", sagt die Fünfjährige aus der Vorschulgruppe der Kita Pusteblume aus Schöneiche.

Dann zucken alle Kinder zusammen, einige halten sich vor Schreck die Ohren zu. Ein lautes Zischen ist zu hören. "Das ist Druckluft – und mit der wird die Bremse betätigt, mit der wir den Wagen zum Stehen bringen", erklärt ihnen mit ruhiger Stimme Roy Wallis. Die Angst der Kinder ist wie weggeblasen.

Der Mann in der orangefarbenen Warnweste ist Triebfahrzeugführer der #S-Bahn. Und auch in seiner Freizeit kann er von rot-gelben Zügen nicht lassen. Wallis ist einer von 160 Mitgliedern des Vereins #Historische S-Bahn. Der 1991 gegründete Verein kümmert sich um die #Oldtimer der elektrischen Schnellbahn (kurz S-Bahn), die seit 90 Jahren den Lebensrhythmus der Stadt Berlin maßgeblich mitbestimmt. Rund 30 alte Wagen stehen im Depot an der Endstation der Linie S3 in #Erkner, das von der S-Bahn auch für aktuelle Züge als Wartungswerkstatt genutzt wird.

Der Bestand reicht von den "#Stadtbahnern" aus der Anfangszeit des S-Bahnbetriebs, von denen ab 1927 innerhalb von nur vier Jahren 1276 Wagen gebaut wurden, bis hin zu einem der Prototypen der heute noch fahrenden Baureihe 485, die wegen ihrer einst roten Farbgebung von den Berlinern den Spitznamen "Coladose" bekam.

Im Dezember soll auch der #Weihnachtszug wieder fahren

Der Verein kümmert sich vor allem um die aufwendige Erhaltung der kostbaren S-Bahn-Dinos, seit April 2016 ist er auch als Eisenbahnverkehrsunternehmen zugelassen und darf mit den Oldtimern …

S-Bahn + Museum: Familienausflug zu den S-Bahn-Dinosauriern Tag der offenen Tore im S-Bahn-Werk Erkner am 20. und 21. Mai, aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/14199096/Familienausflug_S_Bahn_Dinos.html

Unglaublich aber wahr – bei der Berliner #S-Bahn haben einige der rot-gelben Dinosaurier der Schiene überlebt. Fast alles, was in knapp 100 Jahren S-Bahn-Geschichte einst tagtäglich mit 750 Volt durch Stadt und Umland gefahren ist, kann am kommenden Wochenende bewundert werden. Das Werk #Erkner lädt am 20. und 21. Mai, jeweils von 11 bis 18 Uhr, zum Familienausflug. Angucken, anfassen und mitmachen ist ausdrücklich erlaubt.

Die S-Bahn-Dinos haben Namen, die sich jedes Kind merken kann: Ob „#Stadtbahner“, „#Nieten-Reko“, „#Bankierzug“ oder „#Panorama-S-Bahn“ – von #Holzklasse bis plüschigem Polstersessel ist alles dabei. Mit einem Exemplar aus den dreißiger Jahren ist die Mitfahrt auf dem Werkgelände möglich.

Eine #Erlebniswerkstatt, ein umfangreiches Bühnenprogramm, das Kinderland und der Bahnmarkt sowie eine große Modellbahnanlage bieten jede Menge Abwechslung.

Der Eintritt kostet 2 Euro für Erwachsene, Kinder zahlen 1 Euro. Der Erlös kommt dem Verein #Historische S-Bahn e.V. zu Gute. Zur Anreise wird die S-Bahnlinie S3 empfohlen, die im Zehn-Minuten-Takt ab Ostkreuz fährt. Das Werksgelände befindet sich in der Bahnhofstraße 10, direkt am Bahnhof Erkner.