Flughäfen: Tegel-Namenspatron Otto Lilienthal: Ein Pionier der Lüfte, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article230174342/Tegel-Namenspatron-Otto-Lilienthal-Ein-Pionier-der-Luefte.html

Der #Flughafen #Tegel ist nach Otto #Lilienthal benannt. Er war der erste Mensch, der erfolgreich #Gleitflüge machte.

Wenn der Flughafen Tegel schließt, dann wird auch Otto Lilienthal ein Stück tiefer in Vergessenheit geraten. Im Jahr 1988 wurde der Flughafen Tegel nach ihm benannt – und auch wenn nur wenige die umständliche Formulierung „Flughafen Berlin Tegel-Otto Lilienthal“ in den Mund nahmen und man es lieber schlicht und einfach bei „Tegel“ beließ, so ist sein Name doch immer noch für jeden Besucher gut sichtbar am Gebäude zu lesen.

Lilienthals Leben erinnert ein wenig an die mythische Sagengestalt des #Ikarus. Denn so wie Ikarus vom Himmel stürzte, weil er der Sonne zu nahe kam, so wurde auch der Ehrgeiz dieses #Luftfahrtpioniers tödlich bestraft. Am 9. August 1896 stürzte Lilienthal bei Stölln westlich von Berlin bei einem seiner Flugversuche aus 15 Metern Höhe ab, erlitt eine Hirnblutung – und starb wenige Tage später. Es ist denn auch eine Ikarusfigur, die am Teltowkanal an das Leben des vielseitigen Erfinders erinnert.

Man muss dem Kaufmannssohn aus Anklam den höchsten Respekt zollen für den Mut, sich mit seinen abenteuerlichen Geräten in die Luft zu begeben, das beeindruckt selbst Extremsportler bis heute. Es waren Rahmenkonstruktionen aus Weidenholz, die er mit gewachster Baumwolle …

Flughäfen: Sicherheitsdurchsuchung am BER abgeschlossen Behörde erteilt Freigabe zur Einrichtung eines Luftsicherheitsbereichs, aus Berliner Flughäfen

Die Gemeinsame Obere #Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (#LuBB) hat der #Flughafengesellschaft (#FBB) die Freigabe zur Einrichtung des Luftsicherheitsbereichs gemäß §8 #Luftsicherheitsgesetz erteilt. Damit endet die am 04.08.2020 begonnene Sicherheitsdurchsuchung des #BER.

Beim sogenannten #Cleaning wurden alle luftsicherheitsrelevanten Bereiche auf gefährliche oder verbotene Gegenstände durchsucht. Unter Leitung der #Flughafensicherheit und mit Unterstützung der Bundespolizei und Landespolizei Brandenburg wurden in den letzten Tagen 970 Hektar Außenflächen und 280.000 Quadratmeter Terminalfläche durchsucht. Dabei kamen neben einem Hubschrauber der Polizei für die Außenflächen mehr als 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Flughafensicherheit und Sprengstoffspürhunde zum Einsatz.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Mit dem erfolgreichen Cleaning erreichen wir zehn Wochen vor der Inbetriebnahme einen weiteren wichtigen und notwendigen Meilenstein in Richtung Eröffnung des BER am 31. Oktober 2020. Ab sofort gelten am BER sämtliche luftsicherheitsrechtliche Regeln und Prozesse, wie an allen anderen Verkehrsflughäfen in Deutschland auch.“

Impressum

Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
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Flughäfen: Das Wunder von Tegel, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article230154834/Das-Wunder-von-Tegel.html

Danke, Tegel! Im November soll #TXL schließen. Diesmal erinnern wir daran, wie der #Flughafen das Tor zur Welt wurde.

Es war im Sommer 2017, als der Flughafen #Tegel am Ende zu sein schien. Hunderte herrenlose Koffer am Rande des Rollfeldes und in den Hallen nebenan zeugten vom Kollaps eines Systems, das schon lange am Rande des technisch Möglichen operierte. Als dann der Großkunde #Air Berlin endgültig ins Straucheln geriet und seinen ambitionierten Flugplan mit Umsteigeangeboten in TXL nicht durchhalten konnte, sah es auch auf der Homebase der seinerzeit noch zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft düster aus.

Dutzende Flüge fielen aus, Passagiere drängten sich an den Schaltern, Gepäck ging massenhaft verloren. Es war ein Szenario, wie es Skeptiker immer mal wieder entworfen hatten. Zu keiner Zeit in den vergangenen Jahren war es ausgeschlossen, dass der TXL phasenweise #zusammenbrechen würde. Dass es außer in der akuten Air Berlin-Krise nie dazu gekommen ist und Tegel unter Deutschlands Flughäfen sogar zu den pünktlicheren zählte, ist eigentlich ein Wunder.

Als die Architekten das #Sechseck mit den kurzen Wegen in den frühen 1970er-Jahren planten, gingen sie von 2,5 Millionen Passagieren aus, die pro …

Flughäfen: TXL-Architekt Volkwin Marg: „Tegel war unser Turbo“, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article230140682/Tegel-war-unser-Turbo.html

Der #Flughafen #Tegel schließt. Architekt Volkwin #Marg spricht über den Bau, den #BER und was von #TXL bleibt.

Es war der Beginn einer beispiellosen Karriere: Am 16. März 1966 gewannen zwei junge, bis dato völlig unbekannte Architekten den international ausgelobten Ideenwettbewerb „Flughafen Berlin-Tegel, Bauzone Süd“.

Seitdem haben Meinhard von #Gerkan und Volkwin Marg mit ihrem vor 55 Jahren gegründeten Architekturbüro Büro von Gerkan, Marg und Partner Architekten (#gmp) unzählige weitere Wettbewerbe gewonnen. Die von ihnen entworfenen Gebäude, darunter Fußballstadien, Museen, Bahnhöfe und Veranstaltungshallen, finden sich auf allen Kontinenten.

Ihr in Form eines Sechsecks entworfenes Terminal und der Tower stehen seit einem Jahr unter #Denkmalschutz. Dass ihr Meisterwerk mit der Inbetriebnahme des Hauptstadtflughafens BER außer Betrieb gestellt wird, findet Volkwin Marg (83) „nachvollziehbar“. Im Interview erklärt der Architekt, warum Tegel auch nach der Schließung wichtig für Berlin bleiben wird.

Berliner Morgenpost: Herr Marg, wie wäre Ihre Karriere ohne Tegel verlaufen?

Volkwin Marg: Wir, also Meinhard von Gerkan und ich, hatten ja gerade erst …

Flughäfen: Luftbrücke 1948: Flughafen Tegel wird im Rekordtempo gebaut, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article230132562/Luftbruecke-1948-Ein-Flughafenbau-im-Rekordtempo.html

Während der sowjetischen #Blockade 1948 reichten die Berliner Flugplätze für die Flieger der #Luftbrücke nicht aus. #Tegel wurde ausgebaut

Bereits 1896 werden in einem Bereich der Jungfernheide, der zuvor schon als #Exerzierfeld und #Schießplatz für das Militär diente, Kasernen für das 1. Preußische #Luftschiffer-Bataillon errichtet, das mit verschiedenen Konstruktionen für die #Luftschifffahrt experimentiert. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 wird das Experimentierfeld zum Ausbildungsplatz für die Feldluftschiffertruppen des Militärs. Nach Kriegsende 1918 verbietet der Vertrag von Versailles den Wiederaufbau von Luftstreitkräften. Die Arbeit in Tegel wird eingestellt und die 1906 gebaute #Luftschiffhalle schließlich abgerissen.

Doch schon bald wird das Areal wieder für Flugversuche der besonderen Art genutzt, auf dem Luftschiffhafen wird 1930 unter Leitung von Rudolf Neben ein #Raketenflugplatz eröffnet, auf dem Versuche mit flüssigkeitsbetriebenen Flugkörpern stattfinden. 1933 muss der Raketenflugplatz Tegel allerdings aufgrund einer nicht bezahlten Wasserrechnung schon wieder schließen.

Kleingartenkolonie gegen die Wohnungsnot
Zum Kriegsende 1945 sind das Gelände und die sich darauf befindlichen Gebäude durch Bomben schwer zerstört. Die Bezirksverwaltung plant dort eine Kleingartenkolonie, um die Wohnungsnot in Berlin zu lindern. Doch die französischen Militärs erwählen Tegel zu ihrem Berliner #Luftstützpunkt.

Weil die Aufnahmefähigkeit der Flugplätze #Tempelhof und #Gatow

Flughäfen: Schallschutztag der FBB Flughafengesellschaft informiert Anwohnerinnen und Anwohner, aus Berliner Flughäfen

Auch in diesem Jahr lädt die #Flughafengesellschaft wieder alle Anwohnerinnen und Anwohner des Flughafens #BER zum #Schallschutztag nach Schönefeld ein. Der Schallschutztag findet am Donnerstag, 13. August, von 10 bis 20 Uhr im Haus #DIALOG-FORUM (Mittelstraße 11, 12529 Schönefeld) statt.

Alle Anwohnerinnen und Anwohner haben damit die Möglichkeit, sich vor Inbetriebnahme des BER noch einmal zum #Schallschutzprogramm BER zu informieren und ihre individuellen Fragen an das Schallschutzteam zu stellen. Darüber hinaus stehen auch Vertreterinnen und Vertreter von Baufirmen für individuelle Gespräche und Beratungen zur Verfügung. Die Gäste erwarten außerdem Fachvorträge um 13 Uhr und 15 Uhr. Besonderer Fokus wird dabei auf der Umsetzung von #Schallschutzmaßnahmen und dem Hausbau in der Flughafenregion liegen.

Ralf Wagner, Leiter des BER-Schallschutzprogramms: „In weniger als drei Monaten eröffnet der BER. Ich kann nur noch einmal dringend an alle Anspruchsberechtigten appellieren, den Schallschutz umsetzen zu lassen, damit es kein böses Erwachen gibt. Bisher ist lediglich in knapp 30 Prozent der Fälle, in denen die Flughafengesellschaft Maßnahmen erstattet, auch tatsächlich Schallschutz umgesetzt worden.“

Aufgrund der noch immer anhaltenden Corona-Pandemie wird die FBB den Schallschutztag so vorbereiten, dass die Räumlichkeiten gut durchlüftet sind und die Abstands- und Hygieneregelungen von den Gästen eingehalten werden können. Die #FBB bittet zudem alle Gäste, im Gebäude eine Mund- und Nasebedeckung zu tragen.

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Flughäfen: Den Anfang machte in Tegel ein französisches Düsenflugzeug, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article230132224/Den-Anfang-machte-in-Tegel-ein-franzoesisches-Duesenflugzeug.html

Bald schließt der #Flughafen #Tegel. Wir blicken auf die Anfänge: Den ersten regelmäßigen #Linienflug nach nahm die Air France 1960 auf.

Am Anfang der Erfolgsgeschichte des Flughafens Berlin-Tegel steht die Entscheidung der Air France, auf der Linie Paris-Frankfurt-Berlin die „#Caravelle“ einzusetzen, eines der ersten in Serie gefertigten, strahlgetriebenen Kurz- und Mittelstreckenverkehrsflugzeuge der Welt. Da aber für diesen Maschinentyp die Start- und Landebahnen am Flughafen #Tempelhof nicht mehr ausreichen, entscheidet die französische Staatsgesellschaft, ihren Berlin-Verkehr nach Tegel zu verlegen.

Tegel, bis dato reiner #Militärflugplatz im französischen Sektor, verfügt über breitere Einflugschneisen und zudem über zwei Landebahnen, von der die nördlichere 2000, die südlichere sogar 2400 Meter misst. Die südlichere Bahn, in der Zeit der #Berlin-Blockade entstanden und wichtiger Teil der #Luftbrücke, gilt damals als die längste Bahn Europas.

Um aus dem Militär- einen zivilen Flughafen zu machen, werden in den Folgejahren nördlich der Landebahn die noch aus der Blockadezeit stammenden Provisorien zu Abfertigungsgebäuden umgebaut. Den ersten regelmäßigen Linienflug nach Tegel nimmt die Air France am 6. Januar 1960 auf, zunächst mit einer kleineren Maschine. Am 24. Februar 1960 ist es dann aber so weit: Die erste Caravelle fliegt die Strecke Paris-Frankfurt-Tegel und zurück.

In den nächsten beiden Jahren, solange die Air France noch alleine …

Luftverkehr : „Der Flughafen Tegel ist so retro, er ist einfach genial“, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/der-flughafen-tegel-ist-so-retro-er-ist-einfach-genial-li.97479

Matthias Winkler schwärmt von Details, die anderen erst einmal nicht auffallen. Stephan Karl kennt #TXL seit 14 Jahren. Die #Planespotter aus Berlin erzählen, warum sie immer wieder dorthin kommen.

Kann man von Toiletten schwärmen? Wenn es sich um den #Flughafen #Tegel handelt, auf jeden Fall. „Die Herrentoilette in der fünften Etage hat exakt die Originalausstattung aus den 1970er-Jahren“, sagt Matthias Winkler begeistert. „Alles in Rot: Waschbecken, Klos, Spülkästen, Türen!“ Alles wie zu Beginn, als der Flughafen, damals der Stolz von West-Berlin, ans Netz ging. Und dann die Damentoilette am Fuß des Treppenturms: In diesem Teil des Gebäudes hat ein Schminktisch die Zeit überdauert, berichtet Winkler. So stellt er sich den entsprechenden Bereich einer Oper vor. „Wo Damen ihre Handtaschen abstellen und den Lidschatten nachziehen“, erklärt der 54-Jährige. „Wenn ich diese Formensprache sehe, dann sage ich: Der Flughafen Tegel ist so retro, er ist einfach genial.“ Die Glasbausteine! Die Bodenfliesen! Die kurzen Wege in Terminal A!

Keine Frage: Obwohl Matthias Winkler so häufig in Tegel ist, kann ihn das 1974 eröffnete sechseckige Terminalgebäude, das die Keimzelle des innerstädtischen Flughafens bildet, immer noch begeistern. „Für mich ist Tegel ein Musterbeispiel perfekter Architektur“, sagt er. Der Spandauer, der als Energieanlagenelektroniker seinen Lebensunterhalt verdient, steht etwas abseits des berühmten Sechsecks vor der #EsS-Bahn und isst eine Currywurst. Er ist unschwer als Fan des Luftverkehrs alter Schule zu erkennen.

Auf seine Kappe hat Winkler das Logo der Modern Air sticken lassen, einer US-Airline, die einst Tegel anflog. Auf seiner Umhängetasche prangt das Emblem der #PanAm, einer weiteren Fluggesellschaft, die es …

Bus: Das ist neu ab 09.08.2020 in Berlins Südosten, aus BVG

Liebe Fahrgäste,
freuen Sie sich auf viele gute Nachrichten! Wir haben die Linienführungen
und Taktungen der drei beliebten Buslinien #271, #743
und #744 für Sie weitreichend optimiert. So erreichen Sie ab jetzt
mit neu geschaffenen Haltestellen und neuen Verbindungen Ihre
Fahrziele noch direkter und schneller. Sogar den #Flughafen.
Alle Änderungen auf einen Blick:
•• 271: Linienverlängerung
Auf Wunsch der Rudower wird die Linienverlängerung
ab U Rudow bis Rudow, Zittauer Straße umgesetzt.
•• 743: Neue Linienführung
Direkte Verbindung aus dem Lichtenrader Zentrum
zum Flughafen Schönefeld und zum BER (Eröffnung 31.10.2020).
•• 744: Neue Linienführung
Umsteigefreie Verbindung zwischen dem Ort Schönefeld mit
den neuen Siedlungsgebieten südlich der Stadtgrenze und dem
U-Bahnhof Rudow (•• ) sowie von Großziethen zum U-Bahnhof
Lipschitzallee (•• ).
•• #373: Der Linienverlauf wird zukünftig von •• 271 und 744
übernommen. Die Haltestellen #Großenhainer Weg und
#Sebnitzer Weg sowie #Hugo-Heimann-Straße und #Hörsingsteig
entfallen ersatzlos.
•• #741: Die bisherige Verbindung zwischen S Flughafen
Berlin-Schönefeld und dem Gewerbegebiet Schönefeld-Nord
wird künftig von der verlängerten Linie •• 744 übernommen.
•• #742: Der Streckenabschnitt zwischen Großziethen und
Waßmannsdorf wird durch die Linie •• 743 abgedeckt.
Ausnahme: Einzelne Fahrten im Schüler- und Spätverkehr.
Detailinfos unter: https://www.rvs-lds.de/fahrplan.html
Alle Informationen zum 09.08.2020:
www.bvg.de

Bus + Flughäfen: Neues Buskonzept für die gesamte Flughafenregion, aus VBB

https://www.vbb.de/search/press/neues-buskonzept-fuer-die-gesamte-flughafenregion

Der #PlusBus #Airport-Region, neue Stadt-Umland-Linien und eine neue #Nachtbuslinie starten ab 9. August als Vorboten für die Eröffnung des Flughafens Berlin-Brandenburg (#BER).

Mit vielen Gästen und Persönlichkeiten aus Politik, Kommunen und Institutionen wurde heute am Rathaus #Schönefeld das neue #Buskonzept Airport-Region offiziell und feierlich vorgestellt und gestartet. Zwei Stadt-Umland-Linien, eine neue Nachtbuslinie und der PlusBus Airport-Region schaffen bessere Verbindungen. Der PlusBus umfasst zwei Linien von Königs Wusterhausen zum Flughafen Berlin-Brandenburg (BER). Insgesamt sind im Landkreis Dahme-Spreewald dann vier PlusBus-Linien unterwegs, im gesamten Verbundgebiet bereits 30. Gleichzeitig ist dies der offizielle Auftakt der ÖPNV-Anbindung des BER, der am 31. Oktober eröffnet.

In Vorbereitung auf die Eröffnung des Flughafens BER starten bereits am 9. August 2020 in der Airport-Region rund um Königs Wusterhausen, Schönefeld und den Südosten Berlins neue Angebote im Busverkehr. Der neue PlusBus Airport-Region bietet, zusammen mit den Stadt-Umland-Linien und der ersten Nachtbuslinie im Landkreis Dahme-Spreewald, einen stark verbesserten ÖPNV in der Region.

Mit einem fachlich hochkarätigen Podium wurde anlässlich der PlusBus-Einführung auch die gesamte verkehrstechnische Bus-Anbindung an den neuen Flughafen eingeläutet. Der Verkehrsminister des Landes Brandenburg, Guido Beermann, #SenUVK-Abteilungsleiter Hartmut Reupke, die Geschäftsführerin des #VBB, Susanne Henckel sowie Vertreter des Landkreises Dahme-Spreewald, der BVG, der RVS und des #FBB erläuterten anschaulich das neue, überabeitete Konzept und wiesen auf die Bedeutung und Wichtigkeit eines funktionierenden ÖPNV für die bequeme und klimafreundliche An- und Abreise zum neuen Flughafen der Hauptstadtregion hin.

Eine Besonderheit im Vergleich zu Flughäfen anderer Metropolen: Fundierte Studien prognostizieren, dass die überwiegende Mehrheit der Passagiere mit öffentlichen Verkehrsmitteln an- und abreisen wird.

Susanne Henckel, VBB-Geschäftsführerin, bringt es auf den Punkt:
„Diese ÖPNV-Anbindung kann sich im Vergleich zu anderen europäischen Großflughäfen sehen lassen.“ Alle anwesenden Redner*innen waren sich darüber hinaus einig: Gerade durch den PlusBus Airport-Region und das integrierte Buskonzept, u.a. von der Regionalen Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald (#RVS) und den Berliner Verkehrsbetrieben (#BVG), gewinnen Anwohner*innen, Pendler*innen und Besucher*innen an Mobilität und dadurch an Lebensqualität.

Mit der BER-Eröffnung sowie dem dazugehörigen ÖPNV-Konzept wird im Jahr 2020 eines der größten Infrastrukturprojekte im Verbundgebiet umgesetzt. Die jetzt neu gestarteten Angebote garantieren verlässliche und attraktive Busverbindungen in der Airport-Region – schon vor der offiziellen BER-Eröffnung.

Der PlusBus Airport-Region umfasst zwei Linien von Königs Wusterhausen zum Flughafen BER.

Linie #735: Königs Wusterhausen <> A10 Center <> Wildau <> Miersdorf <> Schulzendorf <> Bahnhof Flughafen Schönefeld

Linie #736: Königs Wusterhausen <> S Wildau <> Miersdorf <> Schulzendorf <> Bahnhof Flughafen Schönefeld

Ab dem 31.10.2020 enden beide Linien am Flughafen BER – Terminal 1-2 und erfüllen die attraktiven PlusBus-Kriterien. Sie fahren während der Woche im Stundentakt, am Wochenende und an Feiertagen im Zweistundentakt und bieten zeitnahe Anschlüsse zur Bahn an den Bahnhöfen Königs Wusterhausen, Wildau und am Flughafen.
Die Verlängerung beider PlusBus-Linien ins Stadtzentrum von Königs Wusterhausen bietet gemeinsam mit der Stadtlinie #737 zudem einen 20-Minutentakt im Stadtverkehr.

#Stadt-Umland-Linien
Bessere Verbindungen zwischen Berlin und den Nachbargemeinden bieten die gemeinsam von der BVG und der RVS betriebenen Stadt-Umland-Linien 743 und 744 zwischen Berlin und dem Norden des Landkreises Dahme-Spreewald. Mit der Buslinie 744 entsteht eine attraktive Busverbindung zwischen der Gemeinde Schönefeld und Berlin, die auch Berufspendler*innen zu Gute kommt. Außerdem verbessert sich die Anbindung rund um Rudow, Lichtenrade, Großziethen sowie Schönefeld-Nord und dem BER, da wichtige Direktverbindungen entstehen und Umstiege an der Landesgrenze wegfallen:

Neu: Linie #743: S Lichtenrade <> Großziethen <> Waßmannsdorf <> Flughafen Schönefeld <> Flughafen BER – Terminal 1-2 –> täglich ganztägig im Stundentakt, direkte Linienführung ohne Umsteigen.

Neu: Linie #744: Gesundheitszentrum <> U Lipschitzallee <> Großziethen <> U Rudow <> Schönefeld-Nord <> Flughafen Schönefeld –> Montag bis Samstag im 20-Minuten-Takt, an Sonn- und Feiertagen im Stundentakt, direkte Linienführung ohne Umsteigen.

Hinweis: Die Linie 744 fährt vsl. bis zum 21. August 2020 wegen Straßenbauarbeiten nach einem Baufahrplan auf zwei getrennten Liniensträngen. Bitte informieren Sie sich dazu auf den Web-Auftritten der Verkehrsunternehmen.

Nachtbus #N36
Neben den neuen PlusBus-Verbindungen und Stadt-Umland-Linien fährt ab dem 9. August 2020 die erste Nachtbuslinie des Landkreises Dahme-Spreewald und ergänzt somit das attraktive Busangebot in der Airport-Region künftig auch nachts.
Die neue Linie N36 fährt stündlich im Zeitraum von 23 bis 04 Uhr, an Wochenenden bis 07 Uhr. Sie verbindet Mittenwalde mit Königs Wusterhausen, Wildau, Miersdorf, Schulzendorf und endet am Flughafen Schönefeld (ab 31.10. am Flughafen BER –Terminal 1-2).

Alle Linien des Buskonzepts Airport-Region sind bereits in der Fahrplanauskunft der VBB-Fahrinfo, den Apps von VBB und BVG sowie den Webauftritten aller beteiligten Verkehrsunternehmen enthalten. Informationen zu der bereits Ende 2019 vorgestellten attraktiven Bahnanbindung des Flughafens BER über Regional, S-Bahn- und IC-Verbindungen finden Sie ebenfalls unter www.vbb.de/ber sowie bereits heute in den genannten Fahrplanauskünften (für Routenplanungen ab dem 31.10.2020).