Flughäfen: Erstmals seit Corona am BER mehr als 50.000 Passagiere am Tag Reiselust nimmt in den Sommerferien zu, aus Berliner Flughäfen

Das #Passagieraufkommen am #Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt steigt während der Ferienmonate merklich an. Am gestrigen Freitag wurden mehr als 51.000 Fluggäste am #BER abgefertigt. Damit überstieg die Zahl der Passagiere erstmals seit Beginn der Corona-Krise die Marke von 50.000 an einem Tag. Das Passagieraufkommen liegt damit zwar deutlich unter den Zahlen im Sommerreiseverkehr 2019 mit bis zu 120.000 Fluggästen an den Spitzentagen. Im vergangenen Jahr wurden an den Hauptreisetagen aber nur rund 30.000 Passagiere gezählt.

Aktuell steuern mehr als 60 Airlines Ziele in rund 50 Ländern an. Aktuell beliebt sind insbesondere Ziele in der Mittelmeerregion wie Spanien, die Türkei, Griechenland und Italien. Erstmals werden in diesem Sommer von Berlin aus Thira auf Santorin, Tivat in Montenegro und Zakinthos Island angeflogen. Als neue Airlines konnten wir Play (Reykjavik) und Sky Alps (Bozen) begrüßen.

Ab August fliegt Scoot, die Low-Cost-Tochter von Singapore Airlines, drei Mal wöchentlich vom Flughafen BER über Athen nach Singapur. Zudem stockt Norwegian Airlines ihre Flüge nach Skandinavien auf.

Engelbert Lütke #Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Der positive Trend der letzten Wochen setzt sich in den Ferien deutlich fort. An unserem Flughafen herrscht Urlaubsstimmung, wir spüren die Vorfreude unserer Passagiere auf Strände, Kultur und Begegnungen insbesondere in Gebieten der Mittelmeerregion. Wir freuen uns, dass unser neues Terminal 1 sich auch bei steigendem Verkehr gut bewährt und wir unsere Gäste optimal betreuen können. Jetzt kommt es darauf an, die Corona-Entwicklung im Griff zu behalten, damit die Reiselust auch über den Sommer hinaus anhalten wird.“

Da einige Prozesse am Flughafen unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln deutlich länger dauern, werden Passagiere gebeten, sich vor Reiseantritt gut vorzubereiten und mindestens zwei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.

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Taxi: Taxi-Notstand am Flughafen BER: Wie sich Berlin und Brandenburg blamieren Lange Warteschlangen, verärgerte Fahrgäste: Am BER gibt es kaum Taxis., aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/warum-gibt-es-hier-kaum-taxis-wie-sich-die-region-am-flughafen-ber-blamiert-li.172590

Herzlich willkommen in Berlin! Doch Taxis gibt es leider keine. Die #Berlin-Besucher, die sich am #Taxistand in der Ankunftsebene des Flughafens #BER in die lange #Warteschlange eingereiht haben, wirken verwundert. Zwar erscheint hin und wieder ein einzelnes Taxi, aber dann bleibt die Vorfahrt wieder minutenlang leer. „Manchmal ist die Schlange 200 Meter lang“, sagt ein #Flughafen-Mitarbeiter, dem die #Taxi-Not am BER offenbar peinlich ist. Nun könnte eine Änderung der Rechtslage dazu führen, dass endlich mehr Taxis den neuen #Flughafen der Hauptstadt-Region ansteuern, heißt es im Senat und beim Landkreis #Dahme-Spreewald. Außerdem wird über einen einheitlichen #Taxitarif zum BER verhandelt, der auch Festpreise umfasst – das wäre neu in Berlin.

Trotz weiterhin niedriger Fluggastzahlen wirkt der BER überlastet. Auf Hinweistafeln ist zu lesen, dass an allen Sicherheitskontrollen mit der maximalen Wartezeit zu rechnen ist. Im unterirdischen Bahnhof sind einige Bahnsteigbereiche selbst für den derzeit mäßigen Andrang zu klein. Ein genervter Bahn-Mitarbeiter, der keine Fremdsprache spricht, versucht unwirsch, das Gedränge von der Bahnsteigkante wegzuhalten. Und regt sich nicht, als eine Gruppe ausländischer Berlin-Besucher in die Regionalbahn nach Königs Wusterhausen steigt – womit ihr eine Irrfahrt bevorsteht.

„Klauer“ nehmen illegal Passagiere auf
Doch die derzeit größte Blamage betrifft wohl den #Taxiverkehr am BER. Mit Beginn der Ferien- und Reisezeit habe der Flugverkehr zugenommen, heißt es in der Senatsverkehrsverwaltung. „Dies führt aktuell dazu, dass sich zu bestimmten Tageszeiten, insbesondere mittags und abends, nicht genügend Taxen am Flughafen BER bereithalten, um die gesteigerte Nachfrage ankommender Flugreisender zu decken.“ Ein schlechter erster Eindruck für Touristen, sagen Beobachter. Zumal, wenn die Gäste erleben, dass Taxis, die Fahrgäste von Berlin zum Flughafen gebracht haben, mangels BER-Berechtigung leer zurückfahren müssen. Dass manch ein Fahrer als „Klauer“ illegal Passagiere aufnimmt, verbessere die Lage nicht wesentlich.

Außerhalb von Berlin sorgt die Situation bereits für genervte …

Flughäfen: Aufbruch am BER Easyjet baut Hangar und fliegt wieder von Berlin nach Sylt, aus Der Tagesspiegel

https://m.tagesspiegel.de/berlin/aufbruch-am-ber-easyjet-baut-hangar-und-fliegt-wieder-von-berlin-nach-sylt/27438078.html

Die britische Fluggesellschaft #Easyjet berappelt sich langsam nach der Coronakrise und will den wichtigen Standort Berlin wieder hochfahren.

Easyjet und die Berliner #Flughafengesellschaft #FBB haben einen Pachtvertrag für einen neuen #Wartungshangar am BER unterschrieben. Die Billigairline will einen solchen erstmals außerhalb Großbritanniens bauen. Die Arbeiten sollen noch im Herbst beginnen, die Genehmigungsverfahren liefen, erklärte Deutschland-Chef Stephan Erler bei einer Pressekonferenz. Die #Flugzeug-Wartung könne Anfang 2023 aufgenommen werden, wenn alles nach Plan läuft.

Die 10.000 Quadratmeter große Halle soll Platz für bis zu vier Maschinen vom Typ #Airbus #A321 gleichzeitig bieten, dem größten Modell in der Easyjet-Flotte. Entstehen soll sie zwischen dem Hangar der #Lufthansa und dem ehemaligen #Air-Berlin-Hangar, am äußersten westlichen Rand des BER-Vorfelds, der „#Maintenance Area“.

20 Millionen Euro Baukosten veranschlagt die Fluggesellschaft für das Areal. Das Vorhaben sei ein „Zeichen der Zukunftsfähigkeit unseres Standorts am BER“, sagte Erler. Einen Teil des Geldes schießt die hochverschuldete FBB vor. Sie erbringt eine Bauleistung, die über einen Mietvertrag von easyJet verzinst und abgezahlt wird. Die FBB-Investitionen im Kontext des easyJet-Hangars belaufen sich auf rund zehn Millionen Euro. „Der vereinbarte Rückzahlungszeitraum entspricht der Pachtlaufzeit und liegt bei 20 Jahren“, teilt die Flughafenbetreiberin auf Anfrage mit. Die FBB wird für die Baustelleneinrichtung, die Erdarbeiten rund um das Gebäudefundament und die Infrastrukturanbindung zuständig sein. Den Bau und Design des Hangars übernimmt Easyjet.

Die FBB-Investitionen sollen durch Mietzahlungen der Airline …

Bus + Tarife: Airport-Shuttle BER 1: Ab sofort bargeldlos mit dem Bus zum Flughafen Barzahlung weiterhin möglich, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Airport-Shuttle-BER-1-Ab-sofort-bargeldlos-mit-dem-Bus-zum-Flughafen-6296148?contentId=1317080

Der #Flughafenbus #BER 1 zum F#lughafen Berlin Brandenburg kann ab sofort #bargeldlos genutzt werden. Akzeptiert werden maestro, Girocard, Visa, Mastercard, Google Pay und Apple Pay. Die bargeld- und kontaktlose Bezahlung ist mit Karte, Smartphone oder Smartwatch möglich. Selbstverständlich können Fahrgäste weiterhin bar zahlen.

Mit dem Airport-Shuttle BER 1 schnell zum Flughafen

Zwischen S+U Rathaus #Steglitz und Flughafen BER – Terminal 1-2 fährt stündlich der Airport-Shuttle BER 1. Die Fahrt dauert circa 45 Minuten. Auf der Linie gilt der VBB-Tarif plus ein Komfortzuschlag in Höhe von 8 Euro/Fahrt (Inhaber von VBB-Dauerkarten zahlen nur 7 Euro Zuschlag). Der Zuschlag kann nicht nur im Bus, sondern auch unter shop.bex.de gekauft werden.

Am Rathaus Steglitz sind diverse Ziele im Berliner Westen mit nur einem Umstieg in S1, U9 oder zahlreiche Buslinien erreichbar.

Die Firma #Bex Charter betreibt den Airport-Shuttle BER 1. BEX Charter gehört zu DB Regio Bus Ost, dem Busbereich der Deutschen Bahn AG.

Flughäfen: 90 Prozent weniger Fluggäste in Berlin als 2019 Zwar haben die Fluggastzahlen am BER in den vergangenen Monaten wieder deutlich zugenommen. Doch es bleibt fraglich, ob der Flughafen im laufenden Jahr sein Ziel erreichen wird. , aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/duestere-bilanz-des-ersten-halbjahres-90-prozent-weniger-fluggaeste-in-berlin-als-2019/27410690.html

Im ersten #Halbjahr dieses Jahres sind über den neuen #Hauptstadtflughafen #BER rund 1,85 Millionen #Fluggäste gereist. Das waren knapp 90 Prozent weniger Passagiere als in den ersten sechs Monaten des Jahres 2019, also vor dem Ausbruch der Corona-Krise, wie aus Mitteilungen und Statistiken der #Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg hervorgeht. 

Damals waren knapp 17,5 Millionen Passagiere im ersten Halbjahr über die Berliner Flughäfen geflogen. Zwar haben die Fluggastzahlen am BER in den vergangenen Monaten wieder deutlich zugenommen. Doch es bleibt fraglich, ob der Flughafen im laufenden Jahr sein Ziel erreichen wird. 

Der Chef der Flughafengesellschaft, Engelbert Lütke Daldrup, …

Flughäfen: Chronologie Vom Exerzierplatz zum internationalen Airport – der Flughafen Tempelhof, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2021/07/berlin-flughafen-tempelhof-chronologie-9-juli-1951.html

Am 9. Juli 1951 begann in #Tempelhof ein neues Kapitel: Die #Alliierten übergaben den #Flughafen an den Senat. Erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg konnten dort wieder #Zivilflugzeuge abheben und landen. Die Chronologie der #Flughafengeschichte.
Im 18. und 19. Jahrhundert diente das Tempelhofer Feld als #Exerzier- und #Paradeplatz für das preußische Militär. Zugleich war es ein beliebtes Naherholungsgebiet der Berliner.

Schon früh wurden hier erste Flugversuche unternommen und Flugschauen gezeigt, die Tausende von Zuschauern anzogen. Im Jahre 1909 vollbrachte Orville #Wright auf dem Tempelhofer Feld einige #Rekordflugvorführungen. Er brachte dort seine #Flugmaschine tatsächlich zum Abheben.

Bis 1922 war das Tempelhofer Feld als Standort für neue Messeanlagen vorgesehen, allerdings entstand nach den Flugversuchen 1909 auch die Idee, dort einen #Flugplatz zu bauen. Letztlich konnte der damalige Stadtbaurat Leonhard Adler die Stadtverwaltung von Berlin davon überzeugen, dass dieses Feld eher für einen Flughafen geeignet ist, da die Lage sehr zentral war.

1923 – 1933
1923 starteten die Bauarbeiten für den Flugplatz am nördlichen Rand des Tempelhofer Feldes. Zunächst starteten und landeten dort nur kleine #Flugzeuge, mehr Platz gab das Gelände mit zwei Holzhallen …

Flughäfen + Regionalverkehr: Bauarbeiten: Flughafen-Express zum BER fällt ab 10. Juli aus, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article232717205/Bauarbeiten-Flughafen-Express-zum-BER-faellt-ab-10-Juli-aus.html

Wer ab dem Wochenende aus der Berliner Innenstadt zum #Flughafen Berlin Brandenburg (#BER) fahren will, der sollte sich besser nicht auf den sogenannten #Flughafen-Express #FEX verlassen. Die Linie der Deutschen Bahn, die eigentlich vom Berliner Hauptbahnhof über Gesundbrunnen und Ostkreuz zum Terminal 1-2 des Airports fährt, fällt ab dem 10. Juli aus und fährt erst ab Montag, 19. Juli, wieder – dann jedoch auch nur stündlich, statt wie eigentlich vorgesehen zweimal pro Stunde.

Hintergrund für den zunächst kompletten #Ausfall des Flughafen-Express sind #Bauarbeiten an Gleisen im Bereich Grünau. Unter anderem werden dort auch Weichen erneuert. Im Anschluss wird der Zug von Arbeiten am Bahnhof Spandau beeinflusst. Dort werden acht Weichen ausgetauscht, was zur Folge hat, dass Fernbahngleise zwischen Spandau und Charlottenburg bzw. Jungfernheide gesperrt werden müssen, wie die Deutsche Bahn erklärt.

Fahrgäste zum BER sollen auf die S-Bahn umsteigen
Dort fährt der FEX zwar gar nicht, dennoch spielt die Streckensperrung für ihn eine Rolle. „Infolgedessen werden Züge, die normalerweise von Spandau auf die Stadtbahn fahren, über den Nordring und teilweise den Ostring umgeleitet“, erklärt ein Bahn-Sprecher. Das betrifft zum Beispiel den #Fernverkehr, der nach Hamburg, Köln oder auch zum Ostseebad Binz fährt, sowie im #Regionalverkehr die RE2. „Es kommt hier also zu stark belegten Gleisen, weshalb der …

Flughäfen: Areal des Flughafens Tegel an die Eigentümer zurückgegeben Alle Auflagen zur Schließung von TXL wurden erfüllt, aus Berliner Flughäfen

Das #Gelände des Flughafens #Tegel mit seinen 130 Gebäuden und Anlagen ist heute (4. August) wie geplant an die Eigentümer #zurückgegeben worden. Am Vormittag wurde ein entsprechendes #Übergabeprotokoll zwischen Vertretern der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH sowie des Bundes und des Landes Berlin unterzeichnet. Ab dem morgigen Tag (5. August) ist die Tegel Projekt GmbH für das gesamte Gelände zuständig, auf dem ein Forschungs- und Industriepark für urbane Technologien mit bis zu 1.000 großen und kleineren Unternehmen sowie der renommierten #Beuth-Hochschule entstehen soll. Die #Flughafengesellschaft arbeitet seit langem mit Tegel Projekt und anderen Nachnutzern des Areals zusammen. Erste Vorbereitungen zur Ansiedlung der „Urban Tech Republic“ sind bereits erfolgt.

Am 8. November 2020 startete mit einer #Air-France-Maschine das letzte Flugzeug vom Flughafen #TXL. Damit endete der Luftverkehr in Tegel nach mehr als 70 Jahren. Seitdem ist der Flugbetrieb der Hauptstadtregion am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt in Schönefeld konzentriert. Am 4. Mai 2021 erlosch die Betriebserlaubnis für TXL endgültig.

Mit der Übergabe an die Eigentümer hat die Flughafengesellschaft alle Auflagen aus den Bescheiden zur Schließung des Flughafens Tegel und zur Aufhebung der Planfeststellung erfüllt. Unter anderem wurden in den letzten Monaten das Behelfsterminal C3 und die Fußgängerbrücke zwischen den Terminals A/B und C abgerissen und die technischen Anlagen für die Deutsche Flugsicherung, den Deutschen Wetterdienst und die Bundespolizei zurückgebaut.

Die Berliner #Flughafen-Gesellschaft, die den Flughafen Tegel bis 2020 betrieb, hat mit der Rückgabe ihre Bestimmung verloren und verschmilzt auf die #FBB. Sie war bereits seit 2003 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB).

Engelbert Lütke #Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Mit der Übergabe des Areals an die Eigentümer Bund und Berlin ist der letzte Schritt zur Schließung des Flughafens Tegel erfolgt. Wir haben damit alle unsere Verpflichtungen pünktlich erfüllt. Die Zusammenarbeit mit den zuständigen Senatsstellen und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (#BImA) war über viele Jahre sehr konstruktiv und zielorientiert, dafür möchten wir uns bedanken. Wir sind davon überzeugt, dass sich unser alter Flughafen TXL zu einem attraktiven Forschungs- und Industriestandort mit internationaler Bedeutung und damit zu einem Aushängeschild für die Hauptstadt entwickeln wird. Damit ist Tegel weiterhin ein Tor zur Welt und wird auch künftig allen Berlinerinnen und Berlinern einen guten Dienst erweisen. Wir wünschen der Tegel Projekt GmbH bei ihrem ambitionierten Entwicklungsprojekt von ganzem Herzen Erfolg.“

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Flughäfen: Passagierzahlen am BER im Juni fast verdoppelt Flugverkehr zieht mit Ferienbeginn deutlich an – Vorkrisenniveau aber noch lange nicht erreicht, aus FBB

Das #Passagieraufkommen am #Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (#BER) hat sich im vergangenen Monat im Vergleich zum Vormonat fast verdoppelt. Im Juni 2021 starteten und landeten rund 653.000 Fluggäste am BER. Im Mai waren es zirca 360.000 Passagiere. Ein Grund für den Anstieg sind die gesunkenen Inzidenzzahlen in Europa und die damit verbundenen Lockerungen der Reisebeschränkungen in mehreren Ländern sowie der Beginn der Sommerferien in Berlin und Brandenburg. Vor einem Jahr, im Krisenmonat Juni 2020, wurden knapp 170.000 Passagiere an den damaligen Flughäfen #Schönefeld und #Tegel abgefertigt, im Juni 2019 waren es fast 3,3 Millionen #Fluggäste.

Im vergangenen Monat gab es am BER rund 7.700 #Flugbewegungen, rund 2.300 mehr als im Vormonat Mai. Im Juni 2020 starteten und landeten nur rund 3.800 Maschinen in Schönefeld oder Tegel, im Juni 2019 waren es rund 26.000 Maschinen.

Bei der #Luftfracht wurden im vergangenen Juni rund 2.200 Tonnen Güter umgeschlagen und damit etwa genauso viele wie im Mai 2021. Im Vorkrisenmonat Juni 2019 waren es knapp 3.000 Tonnen.

Engelbert Lütke #Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Der Anstieg der Passagierzahlen zeigt, dass insbesondere mit dem Ferienbeginn der Reiseverkehr wieder in Gang kommt. Die Menschen sehnen sich nach der langen Krise nach einer Auszeit und nehmen die Impfangebote sehr ernst. Insbesondere gefragt sind Reiseziele in der Mittelmeerregion wie Griechenland, Spanien, die Türkei oder Italien. Auch wenn das Vorkrisenniveau aus dem Jahre 2019 noch lange nicht erreicht ist, ist das ein gutes Zeichen. Für das Wochenende (2.7. bis 4.7.2021) erwarten wir erstmals mehr als 40.000 Passagiere an einem Tag.“

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Flughäfen: BER-Aufsichtsratvorsitzender Rainer Bretschneider Ein Lotse geht von Bord, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2021/06/ber-flughafen-berlin-brandenburg-bretschneider-aufsichtsratvorsitzender-geht.html

Der #BER hat viele #Verantwortliche überdauert. Das Projekt schien mächtiger als etliche Manager, Ingenieure und Politiker. Den Aufsichtsratsvorsitzenden Rainer #Bretschneider hat der #Flughafen nicht abgeschüttelt. Nun macht er aber doch den Abflug – in den #Ruhestand.

Für gute Aussichten war der BER noch nie bekannt. Und selbst der #Aufsichtsratsvorsitzende Rainer Bretschneider hat keine bekommen. Vor dem Fenster seines Büros in den alten Schönefelder Verwaltungsgebäuden stehen keine Flugzeuge, gibt es keinen weiten Blick auf den fertiggestellten Flughafen. Stattdessen nimmt eine schnöde Baumreihe jede Aussicht in die Weite. Darauf habe er ohnehin nie großen Wert gelegt, sagt der 72-Jährige. Sein Büro habe er nur für wenige Gespräche genutzt, stattdessen sei er meist unterwegs gewesen – ganz im Dienst der #Flughafengesellschaft. Die Kargheit seines Büros passt da ins Bild.

Bretschneiders Utensilien finden in wenige Taschen Platz, darunter ein Foto, das ihn noch als Düsseldorfer Beamten zeigt, kurz bevor er 1992 als einer von vielen West-Staatsbediensteten zum Aufbau Ost rübermachte. Dass der gebürtige Hagener im Brandenburgischen an der Fertigstellung eines Flughafens mitwirken würde, hätte er sich damals nicht träumen lassen. Das Manifest des BER, der #Planfeststellungsbeschluss, trägt auch seine Unterschrift. Auch davon hat er noch ein Exemplar im Büro. Der Flughafen habe ihn jünger gemacht, behauptet er. „Ich bin so jemand, der mit Stress lebt. Auch wenn ich geschimpft habe wie ein Rohrspatz. Ich bin gerne in #Konfrontation gegangen. Ich bin da aufgeblüht drin.“ Mit dem BER dürfte er eine Menge Humus …