In der #U-Bahn sollen Fahrgäste #lüften, in #Bus und #Straßenbahn wird es unterbunden. Wie passt das zusammen? Und was gilt bei der Bahn?
In der U-Bahn bittet die BVG ihre #Fahrgäste jetzt mit Aufklebern, die #Kippfenster zu öffnen – nach dem Motto: Lieber im Zug im Zug sitzen als sich in abgestandener Luft das Coronavirus einfangen.
Doch in vielen Straßenbahnen gilt das Gegenteil: Die Kippfenster sind verschlossen; Aufkleber weisen darauf hin, damit Fahrgäste erst gar nicht daran zerren. Auch in den meisten Bussen sind die Fenster verrammelt. Wie passt das zusammen mit der von Fachleuten gepredigten Aufforderung zum konsequenten Lüften?
Nach Darstellung der BVG macht die #Klimatisierung den Unterschied: Im Gegensatz zur U-Bahn seien alle rund 1400 Busse und 280 von knapp 400 Straßenbahnen mit #Klimaanlagen ausgestattet, die nur bei geschlossenen Fenstern richtig funktionieren.
Die BVG soll ihre Busse bis 2030 komplett auf #Batteriebetrieb umstellen. Dafür müssen neue #Betriebshöfe gebaut werden. Andere werden umgerüstet.
In Reih und Glied parken die #E-Busse auf dem #Betriebshof#Indira-Gandhi-Straße der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Möglichst eng hintereinander, nur so passen sie an die dicht gestellten #Ladepunkte auf der Stellfläche in Lichtenberg, erklärt Rolf #Erfurt, Betriebsvorstand der BVG. Denn an die surrenden „Zapfsäulen“ müssen alle Fahrzeuge über Stunden, ehe die nächste Tour beginnen kann.
Seit 2019 das erste #Batteriefahrzeug geliefert wurde, ist die BVG auch mit ihren Bussen elektrisch unterwegs. Bis 2030 soll die gesamte Flotte auf emissionsfreien Betrieb umgestellt werden. Nun liegen neue Pläne für den Ausbau in den kommenden Jahren vor.
Es ist ein #Großprojekt mit hohen Kosten. Und das auf einer #Technologie beruht, die noch am Anfang ihrer Entwicklung steht – samt damit verbundenen Schwierigkeiten.
Er lässt niemanden zurück: Weil der Andrang auf der äAusflugslinie entlang äHavel und äWannsee an sonnigen Wochenenden sehr groß ist, müssten mehr Busse fahren, findet Stefan Freytag von äTraditionsbus Berlin. Nicht nur der historische Bus, der jeden Tag auf der Strecke unterwegs ist, ist einfach zu voll.
Das Wetter ist sommerlich, die Menschen streben an die Havel und den Wannsee, der Bus bringt sie hin: Die Ausflugsbuslinie ä218 pendelt zwischen der äPfaueninsel und dem #S-Bahnhof #Messe-Nord am Funkturm. Einer der täglich eingesetzten #Doppeldecker ist seit 21 Jahren ein historischer Großer Gelber: Im Auftrag der BVG rollen Fahrzeuge von Traditionsbus Berlin über #Havelchaussee, Königstraße und #Pfaueninselchausee – ein doppeltes Ausflugsvergnügen.
Oder doch nicht? An den sonnigen Wochenenden sei der Andrang der Fahrgäste groß und Abstand halten im Bus unmöglich, berichtet Stefan Freytag, 56, von Traditionsbus Berlin.
DB feiert #ICE-Jubiläum in Berlin • Erster #XXL-ICE heißt „Bundesrepublik Deutschland“ • Bundespräsident Steinmeier: „Wir feiern heute nichts weniger als ein Wahrzeichen Deutschlands“ Bundespräsident Frank-Walter #Steinmeier hat heute im Berliner #Hauptbahnhof einen ICE auf den Namen „#Bundesrepublik Deutschland“ getauft. Mit dem Festakt feiert die Deutsche Bahn (DB) auch #30 Jahre ICE-Verkehr in Deutschland. Am 2. Juni 1991 begann der #Regelbetrieb des Hochgeschwindigkeitszuges und damit ein neues Bahnzeitalter. Der frisch getaufte erste „XXL“-ICE ist der längste Zug der ICE-Flotte. Passend dazu kam beim Taufakt Wasser aus Deutschlands längsten Flüssen – Donau, Rhein und Elbe – zum Einsatz.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: „Wir feiern heute nichts weniger als ein Wahrzeichen Deutschlands – aber kein Geschichtsmonument hat Geburtstag, eine Idee der Zukunft. Und wenn heute debattiert wird, wie wir den CO2-Ausstoß des Verkehrs senken können, dann ist eine der Antworten mit dem ICE schon seit 30 Jahren verfügbar. Und: Ein moderner Hochgeschwindigkeitszug braucht seine Trassen, planerisch und technisch anspruchsvolle Trassen, damit er sein Tempo ausfahren kann.“
DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz: „Der ICE ist ein echtes Aushängeschild für Deutschland. Er bietet unseren Fahrgästen Tempo, Komfort und Klimaschutz zugleich. Seit 30 Jahren erfüllt er uns bei der Bahn mit Stolz. Der ICE ist das Symbol der Mobilitätswende. Dieser Zug hat das Bahnfahren in Deutschland neu definiert.“
Vor 30 Jahren gab der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker grünes Licht für den Start des deutschen Hochgeschwindigkeitsverkehrs auf der Schiene. Seitdem sind 1,5 Milliarden Fahrgäste umweltfreundlich mit den ICE-Zügen der DB gereist.
Der ICE „Bundesrepublik Deutschland“ ist ein 13-teiliger „XXL“-ICE 4 und damit jüngster Zuwachs der ICE-Flotte. Der 374 Meter lange Zug bietet 918 Sitzplätze – so viele wie kein ICE zuvor. Es können damit mehr als fünfmal so viele Passagiere befördert werden, wie in einem typischen Mittelstreckenflugzeug. Mit 15.640 PS Leistung erreicht er eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 265 km/h. Aktuell besteht die #ICE-Flotte aus 330 Zügen. Bis 2026 soll sie auf 421 Fahrzeuge anwachsen, langfristig sind sogar rund 600 Züge geplant. Insgesamt fließen bis 2026 rund 8,5 Milliarden Euro in neue Züge des Fernverkehrs.
In den Ausbau der #Schieneninfrastruktur für den deutschen #Hochgeschwindigkeitsverkehr investiert die DB bis 2030 gemeinsam mit dem Bund 170 Milliarden Euro. Zentrale Projekte wie etwa Stuttgart 21 oder der Ausbau der Verbindung Berlin–Dresden werden ab 2025 die Reisezeiten auf unseren Hauptrouten weiter deutlich verringern. Der #Deutschlandtakt sorgt künftig für hohe Frequenzen, optimale Anschlüsse für den #Personenverkehr und Kapazitäten für mehr #Güterverkehr. Damit gibt er buchstäblich den Takt für die kommenden Jahrzehnte des ICE-Verkehrs vor und rückt unsere Städte und Regionen enger zusammen.
Sechs Wasserstoffbusse für Dezember 2022 Das Pilotprojekt, an dem sich auch der Landkreis Barnim maßgeblich beteiligt, soll Beispielgeber für die Nutzung innovativer und klimafreundlicher Antriebsformen im #ÖPNV werden. Mit dem Geld sollen insgesamt sechs Wasserstoffzellenbusse und eine #Tankgestelle angeschafft werden, teilte die Busgesellschaft mit. Dabei sollen die Fahrzeuge mit grünem Wasserstoff betankt werden. Geplant sei die Umsetzung bis Ende 2022.