Bahnverkehr + S-Bahn: Stettiner Bahn Bahn stellt erste Lärmschutzelemente in Pankow auf – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/stettiner-bahn-bahn-stellt-erste-laermschutzelemente-in-pankow-auf-28548280?dmcid=nl_20171008_28548280

Berlin –
An der stark befahrenen Bahnstrecke durch Berlin-#Pankow hat der Bau von #Lärmschutzwänden begonnen. Die Anlagen sollen zwischen den Bahnhöfen #Bornholmer Straße und #Blankenburg die Anwohner beiderseits der Gleise schützen. Sie leiden besonders unter dem Lärm von Güterzügen, die nachts durch den Bezirk fahren.
An diesem Montag soll das erste Wandelement in die Streben eingehängt werden, wie die Bahn ankündigte. Geplant ist, im Mai nächsten Jahres das letzte Element hochzuziehen. Der Bund investiert rund 7,5 Millionen Euro für die insgesamt fünf Kilometer langen Lärmschutzwände an der sogenannten #Stettiner Bahn.
Vom bundesweit 33.400 Kilometer langen Schienennetz hält die Bahn 3700 für besonders lärmbelastet. Anwohner der sogenannten Stettiner Bahn in Pankow haben jahrelang um …

Bahnverkehr: Das große Schweigen der Deutschen Bahn während des Orkans, aus Die Welt

https://www.welt.de/wirtschaft/article169383815/Das-grosse-Schweigen-der-Deutschen-Bahn-waehrend-des-Orkans.html

Im #Orkan fuhren keine Züge mehr, Zigtausende Passagiere strandeten und wussten nicht weiter. Die #Bahn blieb stundenlang #sprachlos – und legte mit ihrem #Schweigen eine grandiose Fehlkonstruktion offen.
Der #Regionalexpress RE3725 in Richtung Dessau steht hell erleuchtet auf dem Bahnhof Berlin #Friedrichstraße. Drinnen sind fast alle Plätze belegt. Niemand sagt etwas. Unter einem Sitz rekelt sich ein schlafender Husky. Auf die Frage, wann es denn wohl weiter gehe, schaut die Besitzerin von ihrem Smartphone auf. „Keine Ahnung. Mit uns spricht ja keiner.“

Seit einer Dreiviertelstunde sitzt sie mit ihrem Hund nun schon hier. „Ist wenigstens warm und trocken.“ Eine Durchsage gab es nicht. Kein #Schaffner weit und breit. Kein #Zugführer, der seine Gäste informieren würde. Das Smartphone hilft der jungen Frau auch nicht weiter. Auf der Internetseite der Bahn steigt die Verspätung für den Zug im Minutentakt. So, als könne es jeden Augenblick losgehen. Weitere Informationen: Fehlanzeige.

Das Sturmtief „#Xavier“ offenbarte zum Ende der Woche erneut ein #Kernproblem der Deutschen Bahn: Sie spricht nicht mit ihren Kunden. Jedenfalls nicht dann, wenn es nötig ist. Und wenn, dann werden Meldungen wie „#Störungen im #Betriebsablauf“ verkündet, die keinem Fahrgast weiterhelfen. Das Personal auf dem „rollenden Material“, also Zugbegleiter und Triebfahrzeugführer, weiß oft nicht mehr als die Passagiere, die den Fahrverlauf auf der Bahn-App „DB Navigator“ verfolgen.
Von Planung keine Spur

Die #Informationspolitik der DB ist katastrophal – besonders im Katastrophenfall. Dass bei Windböen von bis zu 130 Stundenkilometern und dutzendfach auf Gleise gestürzten Bäumen der #Zugverkehr eingestellt werden muss, ist verständlich. Dass allerdings Tausende von gestrandeten Fahrgästen stundenlang nicht wissen, wie und ob es weiter geht. Dass Web-Seiten zusammenbrechen und auch im Netz keine Information zu ergattern ist. Das ist fatal. Und es ist kein unglücklicher Zufall, denn der Fehler liegt im System.
Klaus-Dieter #Hommel ist in der Nacht zu Freitag in Hannover gestrandet. Bei Seesen Richtung Harz war Schluss, Sturm „Xavier“ bremste auch diesen Zug. Hommel nimmt es gelassen, wie die meisten Fahrgäste, er ist ein großer Freund des Schienenverkehrs und der Deutschen Bahn. Schließlich ist Hommel stellvertretender Vorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und Mitglied des Aufsichtsrats im DB-Konzern. Für das aktuelle Krisenmanagement hat er allerdings keinerlei Verständnis. „Dieser Sturm ist doch nicht vom Himmel gefallen, das Sturmtief war doch …

Straßenbahn + Bus + U-Bahn + S-Bahn: Sturm über Berlin Die Horror-Bilanz von Xavier – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/sturm-ueber-berlin-die-horror-bilanz-von-xavier-28538146

Der heftige Sturm „#Xavier“ hat in Berlin-Tegel eine Frau getötet. Ein Baum stürzte nach Angaben der Feuerwehr am Donnerstagnachmittag in der Straße Schwarzer Weg in der Nähe des Tegeler Sees auf ein Auto, in dem die Frau saß. Zwei weitere Frauen, die sich ebenfalls in dem Fahrzeug befanden, wurden verletzt, eine davon schwer.
Weitere Unfälle mit fünf verletzten Menschen gab es in Köpenick und in Plänterwald in Treptow. Auch dort kippten Bäume auf Autos. In Brandenburg starben mindestens vier Menschen.
Mit Orkanböen fegte der Sturm über die Hauptstadt und sorgte zum Beginn des Feierabendverkehrs für einen Ausnahmezustand. Für mehrere Stunden brachen große Teile des öffentlichen Nahverkehrs und des Straßenverkehrs zusammen. Nichts ging mehr in vielen Teilen der Stadt. Zehntausende hingen auf Bahnhöfen fest. Die #U-Bahnen, die fuhren, waren hoffnungslos überfüllt.
Nach 19 Uhr kam der #Bus- und #Straßenbahnverkehr langsam wieder in Gang. Auch die Linien U2, U5 und U6 fuhren wieder planmäßig. Bei der #S-Bahn wurden einzelne Strecken wieder befahren. Auch die Buslinien zu den Flughäfen Schönefeld und Tegel verkehrten wieder. Fahrgäste sollten sich jedoch laut BVG darauf einstellen, dass es auch am Freitagmorgen auf einzelnen Linien noch zu Verspätungen kommt.
Am Berliner Hauptbahnhof war die Lage am Abend chaotisch. Rund 200 Menschen standen im Eingangsbereich herum, viele waren auf der Suche nach einer Unterkunft für die Nacht. Manche berichteten, es sei schwierig, noch ein Hotel zu finden. Die Bahn stellte einen Schlafwagen bereit, der schnell voll gewesen sei, sagte ein Bahnmitarbeiter. Auf den Anzeigetafeln war von Zugausfällen zu lesen, teilweise auch von Verspätungen, es fuhr aber gar nichts mehr. Menschen berichteten, dass #Taxi-Gutscheine verteilt worden seien.
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) zeigte sich am Abend betroffen über das Schadensausmaß. „Mit Bestürzung haben wir von den tödlichen Unfällen in Berlin und in unserem Nachbarland Brandenburg durch das Sturmtief Xavier erfahren“, erklärte Müller. Den Angehörigen und Freunden der Opfer gelte das tiefe Mitgefühl.
Alle Regional- und Fernzüge gestoppt
Von 16 Uhr an waren nach und nach weite Teile des Verkehrs eingestellt worden. Die Deutsche Bahn stoppte alle #Regional- und #Fernzüge in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, später auch in weiteren Regionen. Wann Strecken wieder freigegeben werden könnten, blieb zunächst unklar.
Die Feuerwehr rief zudem den #Ausnahmezustand aus und arbeitete zwischen 16 Uhr und …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Nach Sturmtief Xavier: Im Norden und Nordosten weiterhin zahlreiche Strecken gesperrt Zugverkehr zwischen Berlin–Hannover und Berlin–Hamburg weiterhin unterbrochen • zahlreiche Streckensperrungen in Berlin und Brandenburg • Hunderte Bahn-Mitarbeiter und 20 Reparaturzüge im Dauereinsatz, aus DB

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/15440948/Sturmtief_Xavier.html?start=0&itemsPerPage=10

Nach den #Unwettern gibt es im Fernverkehr weiterhin starke Einschränkungen. Folgende Strecken sind am Freitagmorgen gesperrt:

·         Osnabrück – Hamburg

·         Berlin – Hannover

·         Hamburg – Berlin

·         Hamburg – Hannover

·         Berlin – Leipzig

·         Leer (Ostfriesland) – Bremen

·         Bremen – Wunstdorf

·         Hannover – Magdeburg – Berlin

·         Hamburg – Kiel

·         Hamburg – Westerland.

 

Die Strecken Dortmund–Hannover, Rheine–Norddeich, Dortmund–Osnabrück sind bereits wieder befahrbar.

Im #Nahverkehr ist der Norden von Unwetterschäden derzeit noch stark betroffen. Streckensperrungen gibt es u. a. im Bereich Bremen, Kiel und Hannover.

Im Südosten gibt es Einschränkungen im Großraum Magdeburg, Stendal und Dessau.

In Berlin und Brandenburg sind weiterhin zahlreiche Strecken gesperrt. Im gesamten #S-Bahnnetz kommt es zu massiven Beeinträchtigungen.

Für Reisende, die ihre Fahrt am Abend nicht fortsetzten konnten, stellte die Deutsche Bahn zahlreiche Übernachtungszüge u. a. in Berlin, Köln, Hamburg und Leipzig zur Verfügung. Besonders in Berlin und Kassel-Wilhelmhöhe wurden diese von vielen Reisenden genutzt. Für die Betreuung der Reisenden in den Bahnhöfen setzte die DB zusätzliche Mitarbeiter ein. Unterstützt wurde sie vom Technischen Hilfswerk und dem Roten Kreuz.

Während der Nacht waren hunderte Mitarbeiter mit 20 Reparaturzügen im Dauereinsatz, um die blockierten Strecken von umgestürzten Bäumen freizuräumen und Oberleitungen zu reparieren. Die DB arbeitet mit Hochdruck an der Beseitigung der Sturmschäden.

Zugtickets mit Gültigkeit von Donnerstag, 5. Oktober, können am heutigen Freitag ohne weitere Bescheinigung für Reisen genutzt werden. Diese Regelung gilt auch für Tickets mit Zugbindung. Bei Reiseverzicht können Tickets ohne Gebühr zurückgeben werden. Ergänzend zu den freiwilligen Kulanzregelungen der Deutschen Bahn können Fahrgäste auch die gesetzlichen Fahrgastrechte in Anspruch nehmen.

Die Deutsche Bahn empfiehlt Reisenden, auf bahn.de/aktuell sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindung zu informieren. Tagesaktuelle Reiseverbindungen mit Echtzeitinformationen sind in der Reiseauskunft auf m.bahn.de, in der DB Navigator-App und bei www.bahn.de/Reiseauskunft zu ersehen.

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Bahn-Chaos hält am Tag nach dem Sturm an Am Morgen nach den Verwüstungen durch „Xavier“ müssen Reisende in Deutschland viel Zeit mitbringen. Die allermeisten Fernzüge im Norden und Nordosten fallen zunächst aus., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/orkantief-xavier-bahn-chaos-haelt-am-tag-nach-dem-sturm-an/20421002.html

Zahlreiche #Zugausfälle auf den Hauptstrecken machen Pendlern und Fernreisenden das Leben weiter schwer. Auch einen Tag nach #Sturmtief#Xavier“ mussten sie mit gestrichenen Verbindungen, erheblichen #Verspätungen und langen Wartezeiten rechnen. Am Freitagmorgen waren unter anderem die Strecken Hannover-Berlin, Hamburg-Berlin, Hamburg-Hannover und Hamburg-Kiel nicht befahrbar. 
Der Sturm hatte am Donnerstag mindestens sieben Menschen in Deutschland das Leben gekostet. Besonders schwer betroffen von dem #Unwetter und den Folgen mit umgestürzten Bäumen waren Berlin, Brandenburg, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Während sich der öffentliche Verkehr zum Beispiel in Hamburg langsam wieder zu normalisieren scheint, droht im #Fernverkehr weiter Chaos. Die vorübergehende Einstellung des Verkehrs im Norden und Nordosten Deutschlands am Donnerstag könne sich auch auf das bundesweite Netz der Bahn auswirken, sagte ein Sprecher in der Nacht zum Freitag der Deutschen Presse-Agentur. 

In Berlin riet ein Bahn-Sprecher regionalen Pendlern der #S-Bahn zum Umstieg auf andere Verkehrsmittel. „Das ganze #Netz in der Region ist massiv eingeschränkt. Wir haben zahlreiche Bäume auf den Gleisen, beschädigte Oberleitungen und abgeknickte Fahrmasten“, erklärte er. Die Reparaturen würden voraussichtlich den ganzen Tag dauern.  Die S-Bahn war am Donnerstag wegen des Sturms zeitweise überhaupt nicht mehr gefahren. Am Freitagmorgen bat die S-Bahn Berlin um Geduld.
Für Freitagmorgen sollten Fernreisende eher Geduld als Hoffnung auf schnelle Besserung mitbringen. „Strecken, auf denen wir am Abend nicht mehr gefahren sind, werden wir auch am Morgen gar nicht oder nur sehr eingeschränkt befahren können“, sagte der Sprecher. Für die Reisenden im Norden und Nordosten werde es nach Angaben der Bahn „größtenteils“ keine Züge im Fernverkehr geben. Der Sprecher rät Reisenden deutschlandweit, sich mithilfe einer App über Ausfälle und …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Jubiläumsfest für die Ostbahn, aus MOZ

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1608669

#Gusow (MOZ) Ein Wochenende im Zeichen der #Ostbahn. Anlässlich des 150. Jahrestages der Eröffnung der Strecke Gusow-Berlin gab es am Sonntag in Gusow, #Werbig, #Golzow und Alt Rosenthal Veranstaltungen. Am Bahnhof #Küstrin-Kietz wurde die Ostbahn am Sonnabend im Rahmen des Dorffestes gewürdigt (Seite 13).
Wer hat eigentlich vor 150 Jahren die Ostbahngleise zwischen Berlin und Gusow verlegt? Über solche Fragen klärte Thomas Drewing vom Heimat- und Geschichtsverein Gusow-Platkow die Gäste der Auftaktveranstaltung am Bahnhof #Seelow-Gusow auf. Es seien unter anderem ehemalige Teilnehmer der Revolution von 1848 gewesen. Und 1866 dann Kriegsgefangene des preußischen Österreich-Krieges, die dafür eingesetzt wurden. "Als am 2. Oktober 1867 der erste Zug von Gusow nach Berlin fuhr, wurde vermutlich nicht gefeiert. Jedenfalls haben wir dazu nichts gefunden", so der Heimatforscher.

Für die heutige Zeit benannte Landrat Gernot Schmidt es als Aufgabe, eine der wichtigsten Verkehrsadern in Europa wieder zu moderner Leistungsfähigkeit zu bringen. Dafür sei bereits viel Lobbyarbeit geleistet worden. Teilerfolge säumen den Weg seit der Wende. Aktuell seien das die Zweigleisigkeit von Abschnitten, die Entflechtung der Strecken in Strausberg und die Anbindung nach #Ostkreuz. Langfristig müssten die #Elektrifizierung und die durchgängige #Zweigleisigkeit erreicht werden.

Bevor Rainer Schinkel, Beigeordneter des Landrates, ein verkehrspolitisches Forum startete, übernahmen es NEB-Geschäftsführer Detlef Bröcker und Gusow-Platkows Bürgermeister Karlheinz Klein, die "Jubiläumsbank" zu enthüllen. Sie erinnert mit einer Inschrift an 150 Jahre Ostbahn und die Streckenübernahme durch die NEB im Jahre 2006. Während des Forums forderte Seelows Bürgermeister Jörg Schröder u.a. eine bessere Umsteigemöglichkeit zwischen der RB26 auf der Ostbahn und der …

Flughäfen + Bahnverkehr + S-Bahn: Verantwortung für Menschen und Güter Fluglotsen und Lokführer bei der Bahn sind gefragte Berufe im Verkehrswesen, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/incoming/article212016695/Verantwortung-fuer-Menschen-und-Gueter.html

Wenn sich die Passagiere im Flugzeug mit Applaus beim Piloten für eine sichere Landung bedanken, ist er nur Stellvertreter für eine Teamleistung. Denn die Piloten werden von #Fluglotsen unterstützt, die den Luftraum überwachen und den Piloten bei deren Manövern Anweisungen geben. Bewerber für eine Fluglotsen-Ausbildung an der #Flugsicherungsakademie in Langen müssen Abitur haben, 19 bis 24 Jahre alt und gesund sein. In Langen starten mehrmals im Jahr Theoriekurse. Aktuell gibt es 80 bis 90 Auszubildende im Jahr, etwa ein Drittel davon sind Frauen.

Die anspruchsvolle Eignungstests

bestehen nur fünf Prozent

Die Eignungstests dauern fast eine Woche. Erwartet werden gute Merkfähigkeit, Raumorientierung, Zahlenverständnis, Konzentrations- und Multitasking-Fähigkeit, Entscheidungsfreude, Belastbarkeit und Teamfähigkeit. Nach einem computergestützten Testverfahren folgen Arbeitsproben an Testgeräten. Einige Wochen später dann der Test vor einer Auswahlkommission aus Luftfahrtpsychologen und Fluglotsen. Man kann sich zwar auf die Tests vorbereiten, trotzdem bestehen nur etwa fünf Prozent der Bewerber die Aufnahmeprüfung. Und wer durchgefallen ist, bekommt keine zweite Chance.

Die Ausbildungsvergütung während der etwa 1,5 Jahre dauernden Theorie beträgt 955 Euro. Auf dem Lehrplan stehen Flugzeugkunde, Meteorologie, Navigation, …

Bahnverkehr + S-Bahn: S-Bahnhof Lichtenrade Bauarbeiten für die neue Dresdener Bahn beginnen – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/s-bahnhof-lichtenrade-bauarbeiten-fuer-die-neue-dresdener-bahn-beginnen–28448332?dmcid=nl_20170921_28448332

Das Laub der Bäume am Gleis raschelt im Wind. Der gelbe Backstein des alten Stationsgebäudes leuchtet in der Sonne. Auf Holzbänken warten Fahrgäste auf die S 2. Der #S-Bahnhof #Lichtenrade ist ein Idyll, in dem vieles aus der alten Zeit erhalten blieb. Doch nicht mehr lange, dann wird es verschwinden. Im Oktober beginnen die Arbeiten für den #Neubau der #Dresdener Bahn, auf der in Zukunft der Flughafen-Express zum BER fahren wird. Im Dezember 2025 soll die Fern- und Regionalbahnstrecke in Betrieb gehen. „Das ist der Plan“, sagte Projektleiter Holger Ludewig von der Deutschen Bahn am Mittwoch.
Ludewig war nach Lichtenrade gekommen, um den Infopunkt im alten Zugabfertigerhäuschen auf dem S-Bahnsteig vorzustellen. Dort kann man sich dienstags von 14 bis 18 Uhr über das Projekt Dresdener Bahn informieren. Information ist notwendig. Denn der Plan, neben der S-Bahn-Trasse eine zweigleisige Strecke für Fern- und Regionalzüge durch den Süden Berlins zu schlagen, stößt bei vielen auf Ablehnung.
Fünf Meter hohe Lärmbarrieren
Die Arbeiten werden Jahre dauern – rund acht Jahre, um genau zu sein. Im kommenden Monat geht es los. „Dann wird damit begonnen, das Baufeld freizumachen“, bekräftigte Ludewig. Baumfälltrupps rücken dem Dickicht, das auf der Bahntrasse entstanden ist, zu Leibe. Geholzt wird auch am S-Bahnhof Lichtenrade – weshalb der Verkehr an Wochenenden unterbrochen wird.
Im November treten dann außerdem Bauarbeiter in Aktion. Sie bauen an der Säntisstraße eine Fußgängerbrücke über die Gleise, weil dort der Übergang Ende März 2018 geschlossen wird. An seiner Stelle entsteht eine Unterführung. Nach der Eröffnung wird der Bahnübergang …

Bahnverkehr: Informationen rund um das Bauprojekt Dresdner Bahn: Interaktiver Infopunkt im S-Bahnhof Lichtenrade eröffnet Mehr als nur Daten und Fakten, aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/15255024/Eroeffnung_Infopunkt_Lichtenrade.html?start=0&itemsPerPage=20

Neues, anschauliches und interaktives Informationsangebot zu allen Aspekten des Bauprojekts

Am #Bauprojekt #Dresdner Bahn interessierte Berliner und Brandenburger können sich freuen: Ab heute gibt es auf dem Bahnsteig des #S-Bahnhofes #Lichtenrade einen interaktiven #Infopunkt zu dem Bauvorhaben.

Dienstags von 14 Uhr – 18 Uhr steht den Bürgern dort neben dem vielseitigen Informationsangebot auch ein Experte für ihre direkten Fragen zur Verfügung.

Aber auch das „Selbererkunden“ bietet viele interessante Informationsmöglichkeiten. So kann jeder über interaktive Monitore nach Belieben die verschiedenen Themenbereiche zum Projekt abrufen. Filme, Grafiken und Animationen veranschaulichen dabei die zum Teil komplexen Inhalte.

Ein besonderes Highlight ist eine Akustik-Simulation, bei der über Kopfhörer die Wirkung verschiedener Lärmschutzwandhöhen an unterschiedlichen Standpunkten in Lichtenrade erlebt werden kann. Die Simulation wurde in Zusammenarbeit mit dem Frauenhofer Heinrich-Hertz-Institut entwickelt.

„Wir freuen uns, dass wir den Infopunkt rechtzeitig vor dem Beginn der Bauarbeiten eröffnen können und den Bürgern so neben unserer Internetseite eine weitere Anlaufstelle für ihren Informationsbedarf rund um das Bauprojekt bieten können, “ sagt Holger Ludewig, Projektleiter bei der DB Netz AG für das Großprojekt.

Ab Oktober stehen als bauvorbereitende Maßnahmen zunächst Baumfällarbeiten im Abschnitt zwischen Lichtenrade und der Stadtgrenze sowie anschließend auch in Richtung Marienfelde an.

Im November geht es dann mit den Bauarbeiten am Bahnübergang an der Säntisstraße weiter. Hier wird bis zum kommenden Frühjahr für die Bauzeit eine Fußgängerbrücke über die Bahngleise errichtet, da der Bahnübergang  während der Bauarbeiten an der neuen Straßenunterführung ab Ende März 2018 gesperrt werden muss. 

Weitere Informationen im Internet unter: www.dresdnerbahn.de und www.deutschebahn.com/bauprojekte

Bahnverkehr: Zugverbindung Berlin – Kaliningrad, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Warum wurde die #Zugverbindung mittels #Kurswagen zwischen Berlin und #Kaliningrad #eingestellt?
Antwort zu 1:
Die Einstellung der Zugverbindung Berlin – Kaliningrad (Königsberg) im Jahr 2014 erfolgte
vor dem Hintergrund der Annexion der Krim durch Russland und der Beschlüsse der
Europäischen Union zu Embargo-Maßnahmen (EU-VO 833/2014). Die Folgen waren eine
Sanktionsliste für ein Verbot der Ein- und Durchreise von bestimmten natürlichen oder
juristischen russischen Personen in und durch die EU, Einschränkungen der
wirtschaftlichen Kooperation mit russischen Unternehmen und eine Abwertung des
russischen Rubels als Reaktion der Finanzmärkte. Die Gegenreaktion waren
unberechenbare Kontrollprozeduren der russischen Grenzorgane bei der Einreise von EUBürgern
auf dem Landweg nach Russland, die den älteren Berlinern aus der Zeit des
„Kalten Krieges“ bekannt sind. All diese Faktoren führten zu einem schnellen Rückgang
der Nachfrage im Tourismus und im Geschäftsreiseverkehr von und nach Kaliningrad.
Eine Zugverbindung wäre unter den derzeitigen Rahmenbedingungen auch
unwirtschaftlich. Dies gilt auch für viele Zugverbindungen von Litauen und Estland nach
Russland, die ebenfalls 2014/2015 eingestellt wurden.
2
Frage 2:
Was hat der Senat damals dagegen unternommen? Wenn nichts, warum nicht?
Antwort zu 2:
Eine Initiative des Senats für eine kurzfristige Wiederinbetriebnahme der Kurswagen-
Verbindung wäre nicht sinnvoll gewesen, da diese seit 2014 eisenbahntechnisch nicht
realisierbar ist. Die Kurswagen Berlin – Kaliningrad wurden zwischen Tczew (Dirschau,
Polen) und Kaliningrad von einem Regionalexpress befördert, der von der polnischen
Regierung bestellt und bezuschusst wurde. Dieser war für den „kleinen Grenzverkehr“
bestimmt. Die Sonderregelung von Visa-Erleichterungen für die Bewohner der grenznahen
Gebiete an der polnisch-russischen Grenze wurde durch die polnische Regierung vor dem
Hintergrund der Annexion der Krim aufgehoben. Mit der Abschaffung des kleinen
Grenzverkehrs wurde auch der gesamte grenzüberschreitende Schienenpersonenverkehr
zwischen Polen und Kaliningrad eingestellt, so dass es auch keine Möglichkeit gibt,
Kurswagen zu befördern. Mit Ausnahme der zwischen Weißrussland und Kaliningrad
verkehrenden Transitzüge sind alle Eisenbahnübergänge von der Europäischen Union
zum Kaliningrader Gebiet für den Personenverkehr geschlossen. Die Transitzüge
zwischen Kaliningrad und Weißrussland über das Territorium der Europäischen Union sind
für den litauischen Binnenverkehr und für Bürger der Europäischen Union gesperrt.
Frage 3:
Was plant der Senat zur Wiederherstellung einer Zugverbindung zwischen Berlin und Kaliningrad,
wenigstens mittels Kurswagen? Falls nichts geplant ist, warum nicht?
Antwort zu 3:
Langfristiges Ziel des Berliner Senats ist die Revitalisierung und Modernisierung des
Bahnverkehrs von Berlin nach Kaliningrad auf einen Standard, der bereits zwischen
Helsinki und St. Petersburg Realität ist. Während die neuen Hochgeschwindigkeitszüge für
die 416 km lange Strecke von Helsinki nach St. Petersburg einschließlich aller Kontrollen
nur 3:26 Stunden benötigen, betrug die Fahrzeit für den letzten zwischen Berlin und dem
nur 590 km entfernten Kaliningrad verkehrenden Zug im Jahr 2013 17:17 Stunden. Es sei
aber auch darauf hingewiesen, dass Finnland wegen der Nichtzugehörigkeit zur NATO
von Russland formal als „blockfreier Staat“ behandelt wird
Derzeit ist leider eine Verschärfung der Krise im Bahnverkehr zwischen Berlin und
Russland zu beobachten, die aufzeigt, dass Voraussetzung für weitere Fortschritte ein
Auslaufen der Sanktionen ist. So hat das Auswärtige Amt kürzlich vor einer Einreise mit
der Bahn nach Russland abgeraten, da zahlreiche Reisende, die keine russische oder
weißrussische Staatsbürgerschaft haben, sogar in den Direktzügen Berlin – Moskau an
den russischen Grenzbahnhöfen abgewiesen wurden. Deswegen sollte die in den
Fahrplanmedien der Deutschen Bahn AG angebotene Umsteigeverbindung Berlin –
Kaliningrad über Minsk unter Nutzung der Transitzüge vorerst nicht von deutschen
Staatsbürgern genutzt werden.
Vorrang vor einer Zugverbindung nach Kaliningrad hat für den Berliner Senat die
Revitalisierung des Bahnverkehrs in die Baltischen Staaten. Daher engagierte sich das
Land Berlin in Zusammenarbeit mit der EU-Kommission im INTERREG-Projekt „Rail
Baltica“ bzw. im Nachfolgeprojekt „Nordsee-Baltikum-Korridor (NSB CoRe)“.
Gemeinsames Ziel ist eine moderne elektrifizierte Schnellfahrstrecke von Berlin über
3
Warschau, Eŀk (Lyck, Masuren), Kaunas, Riga und Tallinn in europäischer Spurweite bis
2030 mit langfristiger Verlängerung nach Helsinki unter Umgehung des Kaliningrader
Gebietes und Weißrussland. Berlin ist in dem EU-Projekt für die Probleme und die
Erarbeitung von Lösungsmöglichkeiten im Schienenpersonenverkehr östlich von Berlin
zuständig.
Der Berliner Senat nutzt dieses Projekt auch, um bereits für die Zeit einer Entspannung
zwischen der Europäischen Union und Russland Lösungen eine moderne Bahnanbindung
von Kaliningrad über einen Abzweig der „Rail Baltica“ zu diskutieren und sucht den
interregionalen Dialog zur Region Kaliningrad und zur russischen Regierung.
Die Senatsverkehrsverwaltung hat 2013 Kontakte zur Kaliningrader Region geknüpft. Es
gelang, die russische Stadt Tschernjachowsk (Insterburg, schon im 19. Jahrhundert ein
wichtiger Eisenbahnknoten im damaligen Ostpreußens) für das EU-Projekt zu
interessieren. Berlin hat einen „Letter of Intent“ der Stadt Tschernjachowsk bei der EUKommission
unterstützt, in den „Rail Baltica“-bezogenen EU-Projekten als assoziierter
Partner teilzunehmen. Die Stadt Tschernjachowsk hat uns darauf hingewiesen, dass sie
auch über eine Schienenanbindung in europäischer Normalspur aus Polen und von der
„Rail Baltica“ verfügt.
Leider hatte der Vertreter der Stadt Tschernjachowsk (vermutlich aufgrund politischer
Vorgabe der russischen Regierung) auf einer Tagung der „Ostbahn-Initiative“ in Seelow im
Herbst 2016 mit Hinweis auf die Nutzung der „Rail Baltica“ durch Militärtransporte der USArmee
bei Militärmanövern der NATO erklärt, dass unter den derzeitigen politischen
Rahmenbedingungen eine Zusammenarbeit zur Verbesserung der Bahnverbindungen in
das Oblast Kaliningrad nicht möglich ist.
Der Senat wird weiterhin alle Kontaktmöglichkeiten nutzen und den Dialog fortsetzen. Er
arbeitet auch in der „Ostbahn-Initiative“ mit, in der deutsche und polnische Städte,
Landkreise und Wirtschaftskammern längs der früheren historischen Bahnverbindung
Berlin – Königsberg zum gemeinsamen Lobbying für die Revitalisierung des Bahnverkehr
zusammengeschlossen sind.
Berlin, den 08.09.2017
In Vertretung
Kirchner
…………………………..
Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr
Und Klimaschutz