Der Bus beschleunigt und Engelbert Lütke #Daldrup schaut interessiert auf den Tacho. „100 Stundenkilometer, abheben werden wir damit nicht.“ Der Chef der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (#FBB) ist mit dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland (SPD), auf der Startbahn Süd unterwegs.
Zwei riesige Kreuze auf dem Spezialbeton weisen daraufhin, dass #Flugzeuge auf der #Piste nichts zu suchen haben. Noch nicht. Am 31. Oktober wird der #Hauptstadt-Airport #BER eröffnet. Zeit genug für einen sommerlichen Rundgang durch das jetzt wirklich fast fertige Gebäude.
Einschließlich Spazierfahrt über die Start- und #Landebahn, von der aus nicht nur das verglaste #Hauptterminal in der Sonne glitzert, sondern auch Dutzende Flugzeuge, die Corona seit Wochen am Boden hält.
Beim Stichwort „#Luftbrücke“ denken die meisten Berliner sofort an den #Flughafen#Tempelhof. Was viele nicht wissen: Ohne die Berlin #Blockade hätte es wahrscheinlich auch den Flughafen #Tegel nicht gegeben.
Der Flughafen Tegel ist noch immer Berlins wichtigstes Tor zur Welt. Viele verbinden ihn mit dem #Luftfahrtpionier Otto #Lilienthal, nach dem er 1988 benannt wurde.
Doch die Wiege der Luftfahrt stand nicht in Tegel: „Mit Otto Lilienthal hat es nicht viel zu tun. Hier wurde zwar gejagt, fliegen geübt. Aber den Flughafen gibt es erst seit Ende 1948, während der Luftbrücke“, sagt Christiane Borgelt, Stadtplanerin und Kuratorin der Ausstellung „Als Schokolade vom Himmel fiel“ im Museum Reinickendorf. Diese Krisensituation war der Grund für den Ausbau des ehemaligen #Raketenabflugplatzes und Truppenübungsplatzes der #Luftwaffe in der Jungfernheide.
Die Bauarbeiten an dem neuen #Flughafen#Tegel liefen noch keinen Monat, da setzte eines Nachts schon die erste Maschine zur Landung an. Nun gut, das war ein Irrtum, den der Pilot des Rosinenbombers, einer viermotorigen #C-54 #Skymaster, rechtzeitig bemerkte und nach #Gatow abdrehte. Aber es war doch symptomatisch, dass die Baustelle nach nur wenigen Wochen Arbeit aus der Luft schon mit einem funktionierenden Flughafen verwechselt werden konnte: der erleuchtete Mastenwald, die aus der Höhe passabel wirkende #Landebahn, das Gewusel drumherum…
Vor 22 Jahren einigten sich Berlin, Brandenburg und der Bund auf Schönefeld als Standort des künftigen Hauptstadtflughafens BER, doch bekanntlich wird es noch einige Zeit dauern, bis der wirklich in Betrieb geht. Die Planungen für Tegel begannen Mitte Juli 1948, wenige Wochen nach Beginn der Luftbrücke – die Kapazität der West-Berliner Flughäfen, Tempelhof, Gatow und für die Wasserflugzeuge die Havel, reichte zur Versorgung der eingekesselten Halbstadt bei weitem nicht aus, das hatte sich rasch gezeigt.
Berlin – Flug nach Berlin gebucht – aber in Hannover, Leipzig oder gar Prag gelandet. Das mussten viele Passagiere erleben, als 2015 die #Start- und #Landebahn des #Flughafens#Schönefeld #saniert wurde. Als Ersatz stand die künftige Südbahn des BER zur Verfügung – dort gelten aber bereits die Nachtflugbeschränkungen, die für den gesamten BER verbindlich sind.
In einigen Monaten gibt es einen weiteren Vorgeschmack auf die Zukunft, in der Berlin nachts aus der Luft nicht mehr erreichbar ist. Die Piste wird erneut gesperrt, sagte Flughafensprecher Daniel Tolksdorf.
Wer zu spät kam durfte nicht landen
„Vom 16. Juli bis zum 28. Oktober steht die künftige #BER-Nordbahn nicht zur Verfügung“, bestätigte er. Anlass seien weitere Bauarbeiten. In diesem Jahr müssen vor allem die #Rollwege angepasst und ausgebaut werden. Das soll vor der BER-Eröffnung geschehen, um Kosten zu sparen und den Betrieb nicht zu stören. Das waren auch die Argumente, die dazu führten, dass mit den Arbeiten in diesem Bereich 2015 begonnen wurde.
Die Bahn aus DDR-Zeiten wurde mit einer neuen Asphaltschicht und Seitenstreifen versehen. 17 Kilometer Markierung wurden erneuert, Sicherheitstechnik wurde modernisiert. Kosten: 50 Millionen Euro – unter Betrieb hätten sie das Dreifache betragen.
Vom 2. Mai bis 24. Oktober 2015 konnte die Piste nicht genutzt werden. Um den Verkehr abzuwickeln, wurde die vier Kilometer lange BER-Südbahn erstmals für den Betrieb geöffnet – auf einer Länge von 3,6 Kilometern. Allerdings dürfen dort wie auf dem gesamten BER zwischen 23.30 und 5.30 Uhr keine Linienflüge starten oder landen. Weil auch für den Flughafen Tegel Nachtflugbeschränkungen gelten (ab 23 Uhr), konnte Berlin in diesen Monaten nachts nicht mehr angeflogen werden. Verspätete Linienmaschinen, die sonst von Tegel nach Schönefeld gelotst werden, durften dort nicht landen.
Statt nach Tegel ging es nach Prag
Am #BER sollen mehr #Billigflieger landen und starten. Das Terminal soll ausgebaut werden. Anwohner fürchten noch mehr Krach.
Die Pläne für einen Ausbau des neuen Hauptstadtflughafens stoßen bei den Umland-Gemeinden auf Skepsis. „Die Gemeinden fürchten, dass der Lärm zunimmt“, sagte der Vorsitzende der Fluglärmkommission, Gerhard Steintjes, nach einer Sitzung des Gremiums. Flughafenchef Karsten #Mühlenfeld will neben dem Neubau ein weiteres #Terminal für sechs bis acht Millionen Fluggäste bauen. Es soll vor allem Billigflieger anlocken und an der #nördlichen Start- und #Landebahn entstehen. „Das ist die deutlich lärmempfindlichere Bahn“, sagte Steintjes mit Verweis auf die dichte Besiedlung entlang der Flugrouten.
In der Schneise der Nordbahn sollen mehr Anwohner – etwa in Blankenfelde-Mahlow – wohnen Bürger als an der südlichen Piste. Wie berichtet, gilt am BER zwischen Mitternacht und 5 Uhr am Morgen ein Nachtflugverbot am BER. Ausnahmen gibt es nur für verspätete oder zu früh kommende Flüge zwischen 5 und 6 Uhr und 23 Uhr und 24 Uhr. Im Moment gibt es am alten Flughafen Schönefeld – mit der Nordbahn – kein Nachtflugverbot; allerdings ist die Zahl der Flüge …
http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/19-millionen-euro-fuer-berliner-flughafen-warum-die-sanierung-von-tegel-dringend-noetig-ist,11546166,31609664.html In den #Flughafen#Tegel werden kurz vor der Schließung noch 19 Millionen Euro investiert. Lohnt sich das überhaupt noch? Ein Rundgang zu den #Baustellen. Man kann in der südlichen Start- und #Landebahn des Flughafens Tegel einfach das sehen, was sie ist: eine Start- und Landebahn eben, knapp zweieinhalb Kilometer lang und 46 Meter breit. Mit dem richtigen Blick aber kann man ihre besondere Schönheit entdecken. Ralph #Struck jedenfalls, der Leiter des Bereichs Facility Management bei der #Flughafengesellschaft, dreht sich spontan um, als er über die Bahn läuft, genießt den Blick zum östlichen Ende der Bahn und ruft: „Diese Oberfläche!“ Die Oberfläche nämlich ist ganz neu. Mit Anti-Rutschbelag und ohne die kleinste …
Source: BerlinVerkehr
http://www.berliner-zeitung.de/brandenburg/volksinitiative-zum-hauptstadtflughafen-berlin-buerger-gegen-dritte-landebahn-am-ber,10809312,29568994.html Bürger sammeln #Unterschriften gegen eine #dritte#Landebahn am neuen #Flughafen in #Schönefeld – obwohl die noch gar nicht geplant ist.
Eines kann man Peter Kreilinger und seinen Mitstreitern nicht vorwerfen: dass sie spät dran wären. 29.000 Unterschriften haben der Rechtsanwalt aus Werder und andere Unterstützer der Volksinitiative „3. Startbahn gesetzlich verbieten“ gesammelt. 9000 mehr als nötig. Am Mittwoch übergaben sie die Listen in Potsdam der Landtagspräsidentin Britta Stark (SPD). Während sich die Auseinandersetzung um den neuen Hauptstadtflughafen BER bislang vor allem um die Fehler der Vergangenheit und den Baustillstand in der Gegenwart dreht, fügt die Volksinitiative eine neue Dimension hinzu: die Zukunft. Denn ihre Forderungen richten sich gegen Pläne, die es offiziell gar nicht gibt. Zwei Start- und Landebahnen hat der BER, und dabei soll es nach öffentlichen Bekundungen aller Beteiligten bleiben. Allerdings erreichen solche Bekundungen ihre Adressaten nicht mehr. „In Sachen BER ist das Vertrauen zerstört“, sagte Kreilinger, nachdem er die Unterschriftenlisten in einem Fass übergeben hat. Für ihn ein Gefäß mit Symbolkraft. „Es ist ein Fass mit einem Boden, ganz anders als der BER.“ Der Rechtsanwalt wohnt in Werder, eigentlich in sicherem Abstand vom Flughafen. Doch auch er fürchtet den Lärm. Die Flugsicherung habe bestätigt, dass es bei ihm auch Überflüge in weniger als eintausend Metern Höhe geben wird. „Mit offenem Fenster kann ich dann jedenfalls nicht mehr schlafen.“
http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/hauptstadtflughafen-ber-entscheidung-ueber-nordbahn-sanierung-erst-mitte-dezember,11546166,29249202.html Der #Schallschutz ist der strittigste Punkt bei der geplanten #Sanierung der #Landebahn#Nord am #BER. Die zuständige Behörde will erst Mitte Dezember entscheiden, ob dieser ausreichend ist. Derweil lehnt Flughafenchef Mehdorn eine externe Überprüfung von Dokumenten ab. Flughafenchef Hartmut Mehdorn erhält erst Mitte Dezember Gewissheit über die umstrittene geplante Sanierung der Start- und Landebahn Nord am neuen Hauptstadtflughafen. Erst dann will die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlins und Brandenburgs entscheiden, ob der Schallschutz für die Anwohner ausreicht. Sie hatte den Bescheid eigentlich für Anfang Dezember angekündigt. Der Flughafen sollte am Freitag aber noch einmal angehört werden, wie das brandenburgische Infrastrukturministerium auf Anfrage mitteilte.
Der neue Flughafen übernimmt die in die Jahre gekommene Landebahn vom benachbarten alten Flughafen Schönefeld. Während der Arbeiten soll dessen Verkehr ab Ende März ein halbes Jahr lang über die neu gebaute Südbahn des neuen Flughafens laufen. Die Behörde müsste die neue Piste dafür vorübergehend freigeben, verlangt aber, dass die 4300 betroffenen Haushalte erst Schallschutz bekommen. Mehdorn fürchtet, dass die Sanierung die geplanten Kosten von …
http://www.morgenpost.de/berlin/article134189607/Easyjet-will-an-den-Flughafen-Tegel-umziehen.html Es knirscht und knarzt schon jetzt am #Flughafen#Tegel an allen Ecken und Enden. Doch nun will auch der Billigflieger #Easyjet am völlig überlasteten Innenstadt-#Airport starten und landen.
Es knirscht und knarzt schon jetzt am #Flughafen#Tegel an allen Ecken und Enden. Doch nun will auch der Billigflieger #Easyjet am völlig überlasteten Innenstadt-#Airport starten und landen.