U3: Nach umfangreicher Sanierung keine laengeren Vollsperrungen mehr erwartet

U3: Nach umfangreicher Sanierung keine laengeren Vollsperrungen mehr erwartet

Ereignis

Die wiederholten Sperrungen der U-Bahnlinie U3 zwischen Breitenbachplatz und Krumme Lanke führten zu erheblicher Kritik. Der Senat verwies auf die umfassenden Grundsanierungen von Brücken, Bahnhöfen, Tunneln und Gleisanlagen seit 2001. Nach Abschluss der viermonatigen Vollsperrung im Jahr 2005 und letzten Stopfarbeiten 2006 seien auf dem Streckenabschnitt für die kommenden zwanzig Jahre keine längeren Vollsperrungen mehr zu erwarten. 【1-0c0e71】

Details

Quelle: ka15-13700.pdf. 【1-0c0e71】

Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen) vom 23. August 2006

Wird der Schienenersatzverkehr auf der U-Bahnlinie U3 zum Dauerzustand? 【1-0c0e71】

Frage 1

Wie bewertet der Senat die zahlreichen Vollsperrungen auf dem Abschnitt Breitenbachplatz – Krumme Lanke seit 2001? 【1-0c0e71】

Antwort zu 1

Der Senat verweist auf umfangreiche Erneuerungsmaßnahmen:

2001

  • Sanierung von vier Brücken
  • Austausch von 570 m Gleis
  • Instandsetzung der Bahnhöfe Dahlem-Dorf, Podbielskiallee und eines Teils des Bahnhofs Thielplatz

2002

  • Sanierung von sechs Brücken
  • Austausch von 1.020 m Gleis
  • Instandsetzung der Bahnhöfe Oskar-Helene-Heim, Onkel-Toms-Hütte, Krumme Lanke und des zweiten Abschnittes des Bahnhofs Thielplatz

2003

  • Beseitigung von Orkanschäden

2005

  • viermonatige Totalsperrung zur abschließenden Tunnelsanierung und Gleiserneuerung

Die Alternative einer abschnittsweisen nächtlichen Durchführung hätte höhere Kosten sowie stärkere Belastungen für die Anwohner verursacht. 【1-0c0e71】

Frage 2

Wie bewertet der Senat die erneute Sperrung im August 2006? 【1-0c0e71】

Antwort zu 2

Die Sperrung betraf lediglich zwei Wochenenden und diente der technisch notwendigen Nachstabilisierung des Gleisbettes nach dem Gleisumbau von 2005.

Der Senat bewertete die Einschränkungen wegen der kurzen Dauer und des eingerichteten Schienenersatzverkehrs als hinnehmbar. 【1-0c0e71】

Fragen 4 bis 7

Sind künftig weitere Sperrungen zu erwarten und weshalb wurde eine Weichenverbindung am Bahnhof Thielplatz wieder entfernt? 【1-0c0e71】

Antwort zu 4 bis 7

Die BVG erklärte:

„Nach den umfangreichen Baumaßnahmen im Jahre 2005 … ist in den kommenden 20 Jahren mit keinen längeren Vollsperrungen in diesem Bereich zu rechnen.“ 【1-0c0e71】

Die während der Bauzeit 2005 verwendete provisorische Gleisverbindung am Bahnhof Thielplatz diente ausschließlich der Aufrechterhaltung eines Restbetriebes.

Kosten:

  • Provisorisches Behelfsstellwerk: ca. 180.000 €
  • Dauerhafte Gleisverbindung mit Stellwerk: bis zu 3 Mio. €
  • zusätzliche Betriebskosten: ca. 50.000 € jährlich

Die BVG bewertete eine dauerhafte Lösung deshalb als unwirtschaftlich. 【1-0c0e71】

Berlin, den 12. September 2006

In Vertretung

Maria Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

U3-Verlaengerung zum Mexikoplatz bleibt langfristige Trassenreserve

U3-Verlaengerung zum Mexikoplatz bleibt langfristige Trassenreserve

Ereignis

Im Jahr 2005 bekräftigte der Senat die Freihaltung der Trasse für eine mögliche Verlängerung der U-Bahnlinie U3 vom U-Bahnhof Krumme Lanke zum S-Bahnhof Mexikoplatz. Aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen und der erwarteten Bevölkerungsentwicklung wurde eine Umsetzung jedoch mindestens bis 2015 ausgeschlossen. Stattdessen sollte die Erschließung weiterhin durch Buslinien erfolgen. 【1-b7170e】

Details

Quelle: ka15-12477.pdf 【1-b7170e】

Kleine Anfrage des Abgeordneten Karl-Georg Wellmann (CDU) vom 25. April 2005

Verlängerung der U-Bahnlinie 3 bis zum Bahnhof Mexikoplatz 【1-b7170e】

Frage 1

Wie beurteilt der Senat die mögliche Verlängerung der U-Bahnlinie 3 bis zur S-Bahnstation Mexikoplatz im Hinblick auf die verkehrstechnische Realisierbarkeit, umweltpolitische Vorteilhaftigkeit und wirtschaftliche Machbarkeit? 【1-b7170e】

Antwort zu 1

„Wie im FNP und im Stadtentwicklungsplan Verkehr (StEP Verkehr) Berlin zur U-Bahnlinie nach Krumme Lanke dargestellt, wird die Trasse für den Abschnitt vom U-Bahnhof Krumme Lanke zum S-Bahnhof Mexikoplatz bis auf Weiteres freigehalten; eine Realisierung der U-Bahnverlängerung in diesem Abschnitt ist jedoch zumindest bis 2015 auf Grund der erkennbaren finanziellen Rahmenbedingungen nicht möglich, wegen der zu erwartenden demografischen Entwicklungen aber auch nicht erforderlich.

Derzeit wird dem Verkehrsbedürfnis in diesem Streckenabschnitt durch die Führung der vorhandenen Buslinien ausreichend entsprochen.“ 【1-b7170e】

Frage 2

Gibt es bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) planerische Leistungen bzw. Untersuchungen hierzu? 【1-b7170e】

Antwort zu 2

„Die BVG hat in der Vergangenheit verschiedene Überlegungen, u. a. zu einer vereinfachten, oberirdischen Ausführung der Strecke vom U-Bahnhof Krumme Lanke zum S-Bahnhof Mexikoplatz angestellt. Konkrete planerische Leistungen hat es hierzu nach Kenntnis des Senats nicht gegeben.“ 【1-b7170e】

Frage 3

Hält es der Senat vor dem Hintergrund der Feinstaubproblematik nicht für dringend geboten, die Busverkehre zwischen Krumme Lanke und Mexikoplatz durch Schienenverkehr zu ersetzen? 【1-b7170e】

Antwort zu 3

„Die Verlagerung von Verkehr von der Straße auf die Schiene führt genauso wie die vom Individualverkehr auf den Öffentlichen Verkehr immer zur Reduzierung des Feinstaubs und ist daher wünschenswert.

Der Senat setzt seine begrenzten Mittel beim Ausbau der ÖPNV-Infrastruktur allerdings dort ein, wo die größtmögliche Entlastung des Straßenverkehrs und damit eine möglichst große Reduzierung der Feinstaubbelastung zu erwarten ist. Durch den Bau der Verlängerung der U3 zwischen Krumme Lanke und Mexikoplatz ist eine derart effiziente Entlastung nicht zu erwarten.“ 【1-b7170e】

Berlin, den 18. Mai 2005

In Vertretung

Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【1-b7170e】

Hinweis

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U3-Sanierung: Senat verteidigt Vollsperrungen auf ueber 90 Jahre alter Strecke

U3-Sanierung: Senat verteidigt Vollsperrungen auf ueber 90 Jahre alter Strecke

Ereignis

Im Frühjahr 2005 wurde erneut über lang andauernde Sperrungen der U-Bahn-Linie U3 diskutiert. Der Senat verteidigte die Vollsperrungen für Sanierungsarbeiten auf der mehr als 90 Jahre alten Strecke. Nach Auffassung der Verkehrsverwaltung waren kurze Vollsperrungen wirtschaftlicher und verkehrlich günstiger als jahrelange Nacht- und Wochenendsperrungen. 【1-d1c55a】

Details

Quelle: ka15-12310.pdf. 【1-d1c55a】

Kleine Anfrage des Abgeordneten Karl-Georg Wellmann (CDU) vom 01. März 2005

Der BVG scheinen die Fahrgäste egal zu sein 【1-d1c55a】

Frage 1

Hat der Senat bemerkt, dass die jetzige Linie U3 (Krumme Lanke – Wittenbergplatz) erneut von Sperrungen und Schienenersatzverkehr betroffen ist? 【1-d1c55a】

Antwort zu 1

Ja.

Der Senat erklärt, dass alle Bauarbeiten im Schnellbahnnetz eine besondere Abwägung zwischen schneller Sanierung und möglichst geringer Beeinträchtigung der Fahrgäste erfordern. Nach Prüfung der von der BVG vorgetragenen Konzepte habe die Senatsverwaltung einer relativ kurzen Vollsperrung zugestimmt. Eine Sanierung „unter dem rollenden Rad“ hätte einen wesentlich längeren Zeitraum mit Abend- und Wochenendsperrungen sowie deutlich höhere Kosten verursacht. 【1-d1c55a】

Die Bauarbeiten wurden zudem mit der S-Bahn Berlin GmbH abgestimmt, damit auf den Linien S1 und S7 während der U3-Sanierung keine nennenswerten zusätzlichen Behinderungen auftreten. Schienenersatzverkehr und alternative Fahrmöglichkeiten im Südwesten Berlins sollten die Einschränkungen abfedern. Die Sommer- und Semesterferien wurden bewusst für die Ausführung gewählt. 【1-d1c55a】

Frage 2

Wie häufig kam es in den letzten Jahren zu lang dauernden Stilllegungen der Strecke infolge von Bauarbeiten? 【1-d1c55a】

Antwort zu 2

Der Senat verweist auf die bereits beantwortete Kleine Anfrage Nr. 15/11307 vom 12. Februar 2004, in der die Sanierungsmaßnahmen ausführlich dargestellt worden seien. 【1-d1c55a】

Frage 3

Wie viele Anfragen von Abgeordneten musste der Senat wegen dieser Stilllegungen beantworten? 【1-d1c55a】

Antwort zu 3

Bis zu diesem Zeitpunkt wurden zwei entsprechende Anfragen beantwortet:

  • Anfrage Nr. 15/643 vom 17.09.2002
  • Anfrage Nr. 15/11307 vom 12.02.2004

Beide wurden vom selben Fragesteller eingereicht. 【1-d1c55a】

Fragen 4 und 5

Welche Planungsfehler haben die wiederholten Sperrungen verursacht und warum wurden die Arbeiten nicht in einem Zuge erledigt? 【1-d1c55a】

Antwort zu 4 und 5

Der Senat weist den Vorwurf von Planungsfehlern zurück. Die gewählte Vorgehensweise sei aus technischen und finanziellen Gründen erforderlich gewesen. Die bereits in der früheren Anfrage genannten Rahmenbedingungen machten die abschnittsweise Durchführung notwendig. 【1-d1c55a】

Frage 6

Sollte der Senat angesichts der Belastungen durch den Schienenersatzverkehr eingreifen? 【1-d1c55a】

Antwort zu 6

Der Senat sieht keinen Handlungsbedarf. Außerdem habe die BVG bereits 2004 mitgeteilt, dass nur wenige Beschwerden zum eingerichteten Schienenersatzverkehr eingegangen seien. 【1-d1c55a】

Berlin, den 22. März 2005

In Vertretung

Maria Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【1-d1c55a】

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

U-Bahn: Viermonatige Sperrung der U1 soll weitere Vollsperrungen verhindern

U 1 schon wieder gesperrt – ein Organisationsmangel der BVG?

Ereignis

Der CDU-Abgeordnete Karl-Georg Wellmann fragte nach erneuten Sperrungen der U-Bahn-Linie U1 im Südwesten Berlins. Die BVG erklärte, dass ein stark sanierungsbedürftiger Streckenabschnitt zwischen Breitenbachplatz und Krumme Lanke umfangreiche Tunnel- und Gleisarbeiten erforderlich mache. Statt mehrerer einzelner Sperrungen soll 2005 eine einmalige viermonatige Totalsperrung erfolgen, um anschließend für etwa 20 Jahre längere Vollsperrungen vermeiden zu können. 【2-011bb4】

Details

Quelle: Drucksache 15/11307, Kleine Anfrage des Abgeordneten Karl-Georg Wellmann (CDU). 【2-011bb4】

U 1 schon wieder gesperrt – ein Organisationsmangel der BVG? 【2-011bb4】

Antwort

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:

Zur geplanten Sperrung 2004/2005

Die BVG plante zunächst eine Sperrung des Abschnitts Breitenbachplatz – Krumme Lanke vom 02.10. bis 17.10.2004. Ursache sind Tunnelsanierungsmaßnahmen und Gleisbauarbeiten in einem baulich stark geschädigten Abschnitt. Nach weiteren Abstimmungen wurde beschlossen, die Arbeiten zu bündeln und im Jahr 2005 in einer rund viermonatigen Sperrung abzuschließen. Danach sollen in diesem Bereich für etwa 20 Jahre keine längeren Vollsperrungen mehr erforderlich sein. 【2-011bb4】

Bisherige Sperrungen

  • 20.08.2001 bis 07.10.2001
  • 24.06.2002 bis 18.08.2002

Dabei wurden insgesamt zehn Straßenbrücken saniert, rund 1.590 Meter Gleise erneuert sowie mehrere Bahnhöfe grundinstandgesetzt. 2003 kamen Sperrungen zur Beseitigung von Orkanschäden hinzu. 【2-011bb4】

Bekanntheit der Schäden

Der Sanierungsbedarf der Altbau-Weststrecken war der BVG bereits seit mehreren Jahren bekannt. Eine gleichzeitige Beseitigung aller Schäden sei jedoch nicht möglich gewesen, da die genauen Maßnahmen noch nicht feststanden, Bauzüge die Strecke weiter benötigten und die verfügbaren Finanzmittel ausgeschöpft waren. 【2-011bb4】

Bewertung des Senats

Der Senat sieht angesichts der technischen und finanziellen Rahmenbedingungen keinen erheblichen Koordinierungsmangel bei der BVG. 【2-011bb4】

Berlin, den 08. März 2004

In Vertretung

Maria Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.