U-Bahn: Viermonatige Sperrung der U1 soll weitere Vollsperrungen verhindern

U 1 schon wieder gesperrt – ein Organisationsmangel der BVG?

Ereignis

Der CDU-Abgeordnete Karl-Georg Wellmann fragte nach erneuten Sperrungen der U-Bahn-Linie U1 im Südwesten Berlins. Die BVG erklärte, dass ein stark sanierungsbedürftiger Streckenabschnitt zwischen Breitenbachplatz und Krumme Lanke umfangreiche Tunnel- und Gleisarbeiten erforderlich mache. Statt mehrerer einzelner Sperrungen soll 2005 eine einmalige viermonatige Totalsperrung erfolgen, um anschließend für etwa 20 Jahre längere Vollsperrungen vermeiden zu können. 【2-011bb4】

Details

Quelle: Drucksache 15/11307, Kleine Anfrage des Abgeordneten Karl-Georg Wellmann (CDU). 【2-011bb4】

U 1 schon wieder gesperrt – ein Organisationsmangel der BVG? 【2-011bb4】

Antwort

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:

Zur geplanten Sperrung 2004/2005

Die BVG plante zunächst eine Sperrung des Abschnitts Breitenbachplatz – Krumme Lanke vom 02.10. bis 17.10.2004. Ursache sind Tunnelsanierungsmaßnahmen und Gleisbauarbeiten in einem baulich stark geschädigten Abschnitt. Nach weiteren Abstimmungen wurde beschlossen, die Arbeiten zu bündeln und im Jahr 2005 in einer rund viermonatigen Sperrung abzuschließen. Danach sollen in diesem Bereich für etwa 20 Jahre keine längeren Vollsperrungen mehr erforderlich sein. 【2-011bb4】

Bisherige Sperrungen

  • 20.08.2001 bis 07.10.2001
  • 24.06.2002 bis 18.08.2002

Dabei wurden insgesamt zehn Straßenbrücken saniert, rund 1.590 Meter Gleise erneuert sowie mehrere Bahnhöfe grundinstandgesetzt. 2003 kamen Sperrungen zur Beseitigung von Orkanschäden hinzu. 【2-011bb4】

Bekanntheit der Schäden

Der Sanierungsbedarf der Altbau-Weststrecken war der BVG bereits seit mehreren Jahren bekannt. Eine gleichzeitige Beseitigung aller Schäden sei jedoch nicht möglich gewesen, da die genauen Maßnahmen noch nicht feststanden, Bauzüge die Strecke weiter benötigten und die verfügbaren Finanzmittel ausgeschöpft waren. 【2-011bb4】

Bewertung des Senats

Der Senat sieht angesichts der technischen und finanziellen Rahmenbedingungen keinen erheblichen Koordinierungsmangel bei der BVG. 【2-011bb4】

Berlin, den 08. März 2004

In Vertretung

Maria Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.