U3-Sanierung: Senat verteidigt Vollsperrungen auf ueber 90 Jahre alter Strecke

U3-Sanierung: Senat verteidigt Vollsperrungen auf ueber 90 Jahre alter Strecke

Ereignis

Im Frühjahr 2005 wurde erneut über lang andauernde Sperrungen der U-Bahn-Linie U3 diskutiert. Der Senat verteidigte die Vollsperrungen für Sanierungsarbeiten auf der mehr als 90 Jahre alten Strecke. Nach Auffassung der Verkehrsverwaltung waren kurze Vollsperrungen wirtschaftlicher und verkehrlich günstiger als jahrelange Nacht- und Wochenendsperrungen. 【1-d1c55a】

Details

Quelle: ka15-12310.pdf. 【1-d1c55a】

Kleine Anfrage des Abgeordneten Karl-Georg Wellmann (CDU) vom 01. März 2005

Der BVG scheinen die Fahrgäste egal zu sein 【1-d1c55a】

Frage 1

Hat der Senat bemerkt, dass die jetzige Linie U3 (Krumme Lanke – Wittenbergplatz) erneut von Sperrungen und Schienenersatzverkehr betroffen ist? 【1-d1c55a】

Antwort zu 1

Ja.

Der Senat erklärt, dass alle Bauarbeiten im Schnellbahnnetz eine besondere Abwägung zwischen schneller Sanierung und möglichst geringer Beeinträchtigung der Fahrgäste erfordern. Nach Prüfung der von der BVG vorgetragenen Konzepte habe die Senatsverwaltung einer relativ kurzen Vollsperrung zugestimmt. Eine Sanierung „unter dem rollenden Rad“ hätte einen wesentlich längeren Zeitraum mit Abend- und Wochenendsperrungen sowie deutlich höhere Kosten verursacht. 【1-d1c55a】

Die Bauarbeiten wurden zudem mit der S-Bahn Berlin GmbH abgestimmt, damit auf den Linien S1 und S7 während der U3-Sanierung keine nennenswerten zusätzlichen Behinderungen auftreten. Schienenersatzverkehr und alternative Fahrmöglichkeiten im Südwesten Berlins sollten die Einschränkungen abfedern. Die Sommer- und Semesterferien wurden bewusst für die Ausführung gewählt. 【1-d1c55a】

Frage 2

Wie häufig kam es in den letzten Jahren zu lang dauernden Stilllegungen der Strecke infolge von Bauarbeiten? 【1-d1c55a】

Antwort zu 2

Der Senat verweist auf die bereits beantwortete Kleine Anfrage Nr. 15/11307 vom 12. Februar 2004, in der die Sanierungsmaßnahmen ausführlich dargestellt worden seien. 【1-d1c55a】

Frage 3

Wie viele Anfragen von Abgeordneten musste der Senat wegen dieser Stilllegungen beantworten? 【1-d1c55a】

Antwort zu 3

Bis zu diesem Zeitpunkt wurden zwei entsprechende Anfragen beantwortet:

  • Anfrage Nr. 15/643 vom 17.09.2002
  • Anfrage Nr. 15/11307 vom 12.02.2004

Beide wurden vom selben Fragesteller eingereicht. 【1-d1c55a】

Fragen 4 und 5

Welche Planungsfehler haben die wiederholten Sperrungen verursacht und warum wurden die Arbeiten nicht in einem Zuge erledigt? 【1-d1c55a】

Antwort zu 4 und 5

Der Senat weist den Vorwurf von Planungsfehlern zurück. Die gewählte Vorgehensweise sei aus technischen und finanziellen Gründen erforderlich gewesen. Die bereits in der früheren Anfrage genannten Rahmenbedingungen machten die abschnittsweise Durchführung notwendig. 【1-d1c55a】

Frage 6

Sollte der Senat angesichts der Belastungen durch den Schienenersatzverkehr eingreifen? 【1-d1c55a】

Antwort zu 6

Der Senat sieht keinen Handlungsbedarf. Außerdem habe die BVG bereits 2004 mitgeteilt, dass nur wenige Beschwerden zum eingerichteten Schienenersatzverkehr eingegangen seien. 【1-d1c55a】

Berlin, den 22. März 2005

In Vertretung

Maria Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【1-d1c55a】

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.