Als Reaktion auf eine Serie von Busbränden haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in der Nacht zu gestern 40 Busse vorerst aus dem Verkehr gezogen. Das teilte die neue BVG-Chefin Sigrid Nikutta gestern mit. „Die Sicherheit der Fahrgäste und Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität“, sagte sie. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um zwölf Meter lange Busse des Typs Mercedes-Benz Citaro EN 02, deren jüngste Untersuchung länger als zwei Monate zurückliegt. Innerhalb der vergangenen sechs Jahre sind acht BVG-Busse in Flammen aufgegangen und ausgebrannt. Fünf gehörten der im Jahr 2002 gelieferten Citaro-Serie an. Von diesem Typ hat die BVG derzeit noch 91 Fahrzeuge.
Kamineffekt facht Feuer an Die Brände hatten sich in Sekundenschnelle ausgebreitet, Fahrer und Fahrgäste mussten sich zügig in …
Leidenschaftliche Klimaschützer werden jubeln, passionierte Autofahrer wohl eher zetern: Für den derzeit wahrscheinlichen Fall, dass die Grünen Berlin ab Herbst 2011 (mit)regieren, wollen sie grundlegende Änderungen in der Verkehrs-, Energie- und Klimaschutzpolitik durchsetzen. Das geht aus den Leitanträgen hervor, die der Grünen-Vorstand für den Parteitag in gut einer Woche vorgelegt hat. Die Anträge, die nach Informationen der Berliner Zeitung mit der mutmaßlichen Spitzenkandidatin Renate Künast abgestimmt wurden, sehen einen klaren Vorrang für Radfahrer, Fußgänger und den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) vor – zulasten des motorisierten Individualverkehrs. Das Automobil sei „in der Stadt dominant“, heißt es in dem Antrag zur Verkehrspolitik. „Das wollen wir ändern: Die knappen Flächen müssen allen zur Verfügung stehen. Lärm, Abgase und Platz vergeudende Blechhaufen sind …
Berlin Im Streit um die künftigen Flugrouten des neuen Schönefelder Großflughafens hat sich Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) überraschend klar auf die Seite der protestierenden Anwohner gestellt. „Die Bürger müssen sich darauf verlassen können, was ihnen Politik und Verwaltung zehn Jahre lang gesagt haben“, sagte Ramsauer gestern. „Meine Erwartung an alle betroffenen Gremien ist, dass die Routen, die im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens vorgelegen haben, die Basis aller weiteren Arbeiten bleiben müssen.“ Ramsauer sagte, dass der für den Flughafen Berlin Brandenburg erwartete Luftverkehr auch auf den bislang bekannten Routen abgewickelt werden könnte. Diese Strecken verlaufen in Verlängerung der Startbahnen geradlinig vom Flughafen weg. Bis es „extreme Spitzensituationen“ gebe, die einen Parallelbetrieb auf beiden Pisten mit abknickenden Routenführungen …
Der Streit um die Flugrouten geht in die nächste Runde. Am 8. November befasst sich die Fluglärmkommission, in der Berliner Bezirke und Brandenburger Gemeinden vertreten sind, erstmals mit Alternativen zu dem umstrittenen Konzept der Deutschen Flugsicherung (DFS). Dabei wird es sehr bald auch um die Konsequenzen möglicher Änderungen gehen. Denn wenn ein Wohngebiet von Fluglärm entlastet wird, bekommen andere Bereiche umso mehr Krach ab. Hans Niebergall, der Leiter der DFS-Niederlassung Berlin, erwartet eine heftige Diskussion.
Die DFS ist in Berlin momentan ziemlich unbeliebt. Wie lebt es sich als Buhmann der Region?
Ich fühle mich nicht als Buhmann. Allerdings habe ich als Verantwortlicher für die Flugsicherung und
Der Streit um die Flugrouten geht in die nächste Runde. Am 8. November befasst sich die Fluglärmkommission, in der Berliner Bezirke und Brandenburger Gemeinden vertreten sind, erstmals mit Alternativen zu dem umstrittenen Konzept der Deutschen Flugsicherung (DFS). Dabei wird es sehr bald auch um die Konsequenzen möglicher Änderungen gehen. Denn wenn ein Wohngebiet von Fluglärm entlastet wird, bekommen andere Bereiche umso mehr Krach ab. Hans Niebergall, der Leiter der DFS-Niederlassung Berlin, erwartet eine heftige Diskussion.
Die DFS ist in Berlin momentan ziemlich unbeliebt. Wie lebt es sich als Buhmann der Region?
Ich fühle mich nicht als Buhmann. Allerdings habe ich als Verantwortlicher für die Flugsicherung und
(Berlin, 29. Oktober 2010) Die Deutsche Bahn AG hat heute in Zepernick einen neuen Personenaufzug zum Bahnsteig in Betrieb genommen. Seit dem 17. Mai dieses Jahres war hier gearbeitet worden. Jetzt können Reisende die Züge der S-Bahn barrierefrei erreichen. Andreas Bürgler, Leiter Bahnhofsmanagement Berlin, Bodo Ihrke, Landrat Landkreis Barnim, und Rainer Fornell, Bürgermeister Gemeinde Panketal, weihten den Aufzug feierlich ein und begrüßten den ersten Benutzer.
Zusätzlich zum neuen Aufzug war umfangreich an Elektroanlagen und am Gebäude gearbeitet sowie das Wegeleitsystem angepasst und erneuert worden.
Die Investitionsmittel von rund 700.000 Euro kommen überwiegend aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung und von der Deutschen Bahn.
In den Ländern Berlin und Brandenburg werden insgesamt rund sieben Millionen Euro in neue Aufzüge investiert. Noch in diesem Jahr sind neue Aufzüge in Nicolassee, Altglienicke und Biesdorf und im kommenden Jahr in Wuhlheide, Schönholz und Grunewald geplant.
Für den stufenfreien Zugang zu Bahnsteigen werden bundesweit rund 55 Millionen Euro in den Neubau, Austausch und Sanierung von Aufzügen sowie für den Einbau von Rampen investiert.
(Berlin, 28. Oktober 2010) In der Nacht vom 30. auf den 31. Oktober endet in Deutschland die Sommerzeit. Um drei Uhr werden die Uhren um eine Stunde auf zwei Uhr zurückgestellt. Für die Bahn ist die Zeitumstellung mittlerweile zur Routine geworden. Nachtzüge werden in der um eine Stunde längeren Nacht von Sonnabend auf Sonntag an einem geeigneten Bahnhof entlang der Reisestrecke halten. So wird sichergestellt, dass die rund 40 betroffenen Nachtzugverbindungen ihre Zielbahnhöfe fahrplanmäßig erreichen und morgens nicht eine Stunde zu früh ankommen.
Züge, die tagsüber fahren, sind von der Zeitumstellung nicht betroffen, da sie zum Zeitpunkt der Umstellung ihre Zielbahnhöfe bereits erreicht haben.
S-Bahnen, die in großen Ballungsgebieten am Wochenende bis spät in die Nacht verkehren, sind von der einstündigen Pause in der Nacht der Zeitumstellung nicht betroffen. Diese Züge setzen ihre Fahrt ohne Unterbrechung fort.
Bei der Umstellung von Sommerzeit auf Winterzeit werden auch etwa 120.000 Uhren in Bahnhöfen und Diensträumen sowie in Automaten, Informations- und Steuerungssystemen um eine Stunde zurückgestellt.
Taktgeber ist das Funksignal der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig. Dieses Signal wird bei der Deutschen Bahn von autark arbeitenden Funkuhren sowie von rund 2.500 Mutteruhren aufgenommen und von dort an alle anderen Uhren im Bereich der Bahn weitergegeben. Die Anpassung aller Uhren dauert etwa eine Stunde.