Senat: Bund trägt Mitschuld am Winterchaos Peter Neumann
Die Erleichterung war den Mitarbeitern der S-Bahn-Pressestelle anzumerken. Nachdem sie in den vergangenen Tagen fast nur schlechte Nachrichten zu verkünden hatten, gab es gestern mal was Positives: Die Zahl der einsatzfähigen Züge ist erstmals seit Tagen gestiegen. Am Morgen waren 670 Wagen im Betrieb, um Fahrgäste zu befördern – das sind immerhin 44 mehr als am Tag zuvor. Deshalb konnten zwei S-Bahn-Linien wieder verlängert werden, teilte ein Sprecher mit: „Die S 46 fährt wieder von Königs Wusterhausen bis Westend, die S 47 von Spindlersfeld bis Südkreuz.“ Doch die Angst, dass angesichts des andauernden Winterwetters erneut Züge ausfallen, ist geblieben. „Wir hoffen, dass nicht zu viel Schnee fällt“, so ein S-Bahner. Heute debattiert das Abgeordnetenhaus auf Initiative der CDU und der FDP über die jüngste S-Bahn-Krise. Während gestern wieder dicke Flocken fielen, gab es bei der S-Bahn weitere …
Bei der S-Bahn ist die Zahl der einsatzfähigen Züge erstmals seit Tagen gestiegen. Am Morgen waren 670 Wagen im Betrieb, um Fahrgäste zu befördern – 44 mehr als am Tag zuvor. Deshalb konnten zwei S-Bahn-Linien wieder verlängert werden, teilte ein Sprecher mit: „Die S46 fährt wieder von Königs Wusterhausen bis Westend, die S47 von Spindlersfeld bis Südkreuz.“ Doch die Angst, dass angesichts des Winterwetters erneut Züge ausfallen, ist geblieben. „Wir hoffen, dass nicht zu viel Schnee fällt“, so ein S-Bahner. Heute debattiert das Abgeordnetenhaus über die Winterkrise. Die Zustände bei der S-Bahn seien „nicht in Ordnung“, sagte …
Das Winterchaos hält die S-Bahn weiterhin fest im Griff. Gestern setzte das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB) noch weniger Züge ein als zu Beginn der Woche. 626 Wagen waren unterwegs – nicht mal die Hälfte der Fahrzeugflotte. Dies teilte der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg mit. Am Montag, als die S-Bahn den ersten Offenbarungseid dieses Winters leistete, waren 640 Wagen im Einsatz. Am Freitag waren es sogar noch 682. „Die Ankündigung, täglich 40 Wagen zusätzlich in den Betrieb zu bringen, konnte gestern nicht eingelöst werden. Das ist bedauerlich“, sagte der Verbund-Chef Hans-Werner Franz. Für heute Abend und die Nacht zu morgen sagen die Meteorologen in Berlin und Brandenburg …
Birgitt Eltzel, Martina Reich, Eva Dorothee Schmid
S-Bahnstation Messe Nord. Die nächste Ringbahn in Richtung Schönhauser Allee kommt in 20 Minuten. Sie ist knallvoll, mit jeder Station drängen sich die Fahrgäste enger aneinander. An der Station Beusselstraße ist es dann so voll, dass die Türen nicht mehr schließen. „Bitte bleiben Sie zurück“, sagt der Zugführer. Was er nicht sagt, ist, wann die nächste S-Bahn kommt. Genervte Fahrgäste rufen jenen zu, die noch versuchen in die Tür zu drängen, sie sollten ein Taxi nehmen. „Und wer zahlt das?“, entgegnet eine Frau. An der S-Bahn-Station Wedding ruft jemand: „Bitte die Tür aufmachen“. „Sorry, aber ich kann meine Hand nicht bewegen“, sagt der große Mann, der direkt vor der Tür steht. (eds.) S-Bahnhof Springpfuhl. Es ist kurz vor 13 Uhr. In acht Minuten soll die Bahn nach …
So etwas hatten selbst versierte Kenner der Berliner S-Bahn lange nicht mehr erlebt. Gestern sahen sie auf der Linie S8 einen Zug, in dem sich die Fahrgäste in nur zwei Wagen zusammendrängen mussten. Eine kürzere Fahrzeugeinheit ist im S-Bahn-Betrieb nicht möglich. Der traurige Mini-Zug war einer von unzähligen Belegen dafür, dass das neuerliche Winterchaos bei der S-Bahn noch lange nicht vorbei ist. Auch in den nächsten Tagen müssen die Reisenden damit rechnen, dass Züge verkürzt oder gar nicht fahren. Erst Anfang der nächsten Woche stünden wieder genug Züge zur Verfügung, um nach dem eigentlich vorgesehenen Plan fahren zu können, sagte S-Bahn-Chef Peter Buchner. Und das gelte auch nur für den Fall, dass es bis dahin nicht wieder stark schneit – für Mitte der Woche ist …
Auch wenn es sich bei Kälte und Schnee nicht besonders gut im Freien arbeiten lässt, halten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) unverdrossen an ihrem Plan fest. Sie sind zuversichtlich, dass die U-Bahn wie versprochen vom 20.Dezember an wieder von und nach Pankow fahren wird. Das hat Projektleiter Reinhard Sept gestern bekräftigt. „Wir gehen davon aus, dass wir diesen Termin schaffen“, sagte er. „Die Bauarbeiten am Hochbahnviadukt in der Schönhauser Allee sind im Zeitplan.“ Für den Fall, dass das Wetter wieder erheblich schlechter werde, habe man sich schon einiges ausgedacht: andere Bauverfahren. Es dürfte eine Menge Fahrgäste geben, die Sept und den Bauteams die Daumen drücken. Denn schon seit Mai gibt es zwischen Senefelderplatz und …
Auch wenn es sich bei Kälte und Schnee nicht besonders gut im Freien arbeiten lässt, halten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) unverdrossen an ihrem Plan fest. Sie sind zuversichtlich, dass die U-Bahn wie versprochen vom 20.Dezember an wieder von und nach Pankow fahren wird. Das hat Projektleiter Reinhard Sept gestern bekräftigt. „Wir gehen davon aus, dass wir diesen Termin schaffen“, sagte er. „Die Bauarbeiten am Hochbahnviadukt in der Schönhauser Allee sind im Zeitplan.“ Für den Fall, dass das Wetter wieder erheblich schlechter werde, habe man sich schon einiges ausgedacht: andere Bauverfahren. Es dürfte eine Menge Fahrgäste geben, die Sept und den Bauteams die Daumen drücken. Denn schon seit Mai gibt es zwischen Senefelderplatz und …
(Berlin, 3. Dezember 2010) Am 15. Dezember erstrahlt die sanierte Fassade des Empfangsgebäudes am Hardenbergplatz, Bahnhof Berlin Zoologischer Garten, im neuen Glanz.
Nach den Gutachten von Sachverständigen im letzten Jahr konnte geplant, ausgeschrieben und mit der außerplanmäßigen, denkmalgerechten Instandsetzung der Stahl-Glas-Fassade begonnen werden. Das Projekt wurde bereits seit 2008 durch die Untere Denkmalbehörde des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf betreut. Im Mittelpunkt der Arbeiten standen die umfassende Instandsetzung von Stahlbauteilen und das Sichern der Glasfassade sowie der dauerhafte Korrosionsschutz für weitere 15 bis 20 Jahre. Mit Abschluss dieser Arbeiten wird das städtische Umfeld am Berliner Hardenbergplatz sichtlich aufgewertet.
Die notwendige Erneuerung wird ausschließlich durch Einnahmen aus einer Werbefläche am Baugerüst finanziert. Die Kosten belaufen sich auf rund 300.000 Euro. Für die Refinanzierung der gesamten Baumaßnahme wird in der Zeit vom 1. bis 15. Dezember letztmalig Werbung am Gerüst hängen.
Aus dem Hinweis an die Fahrgäste klingt pure Hilflosigkeit: „Witterungsbedingt kommt es leider auch heute im Netz der S-Bahn Berlin zu Einschränkungen und Verspätungen im Zugverkehr“, informierte das Unternehmen am Sonntag auf seiner Website. Auch am Wochenanfang soll es weitergehen mit verkürzten Zügen, 10-Minuten-Takt auf der Ringbahn und 20-Minuten-Takt zwischen Charlottenburg und Potsdam sowie zwischen Wartenberg und Warschauer Straße.
Seit dem ersten Schneefall Mitte vergangener Woche meldet die S-Bahn noch mehr …