Das bestätigte Joachim Gollnick von der Infrastruktur- und Projektentwicklungsgesellschaft mbH (IPG), die im Auftrag der Gemeinde handelt, auf Anfrage. Damit könnte sich die Auslastung der bisher vermarkteten Fläche auf rund 63 Prozent erhöhen. „Die Unterzeichnung des Kaufvertrages mit einem bekannten Logistiker steht unmittelbar bevor. Die Mietverträge für die Fläche sind zwischen Nutzer und Entwickler beschlossen. Das zeigt auch, dass der Standort Wustermark eine eigene, große Dynamik hat“, sagte Gollnick.
Dennoch bleibt in punkto Vermarktung viel zu tun, wie vor allem …
Am Freitag um 14.18 Uhr erklärte die S-Bahn per Rundmail ihre Kapitulation. „Aufgrund der angespannten Fahrzeugverfügbarkeit wird es auch in den nächsten Tagen bei den derzeitigen Fahrplaneinschränkungen bleiben“, lautet der wichtigste Satz. Damit ist für die Kunden auch die Hoffnung weg. Der Fahrplan war schon seit Donnerstag reine Theorie. Die Bahn rät, „sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren“.
Die täglich bis zu 1,3 Millionen S-Bahn-Nutzer erleben ein Déjà-vu, das viele zur Weißglut bringt: Züge fahren nach Zufallsprinzip, enden …
Berlin und Brandenburg haben den Bau des millionenschweren neuen Geländes für die Luftfahrtmesse ILA in Schönefeld in die Wege geleitet. Die Messegesellschaft gab am Donnerstag die Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft mit der Zukunftsagentur Brandenburg für die 27-Millionen-Euro-Investition bekannt. Die Messeimmobilien Selchow GmbH soll das Gelände entwickeln und dann auch betreiben. Die Planung laufe bereits. Das neue Gelände ist notwendig, weil der alte Standort am Flughafen Schönefeld dem neuen Hauptstadtflughafen weicht. Er soll am 3. Juni 2012 öffnen. Die nächste ILA ist für die Zeit vom …
„Die Deutsche Bahn hat bereits Anfang November versprochen, alles zu tun, um die S-Bahn für den Winter fit zu machen. Konkret hat sie zugesagt, eine Fahrzeugreserve für Wettersituationen wie die jetzige bereitzustellen, die Türprobleme in den Griff zu bekommen und die Weichen mit technischen Mitteln eisfrei zu halten. Offensichtlich ist die S-Bahn nicht in der Lage, ihre Versprechen einzuhalten. Mit zurzeit 340 Wagen hat sie ihr Ziel deutlich verfehlt.
Das die Züge ausfallen ist schon schlimm genug, dass aber die Fahrgäste bei diesen Wetterbedingungen an den Haltestellen zusätzlich nicht ausreichend informiert werden, ist eine unhaltbare Situation.
Leider muss ich sagen: Die S-Bahn schafft es nicht. Der Vorstand der DB ist von mir aufgefordert worden, sich um sein Tochterunternehmen zu kümmern und alles zu tun, die gegebenen Zusagen einzuhalten. Jetzt erwarte ich kurzfristig eine Rückmeldung des DB-Vorstands mit konkreten Vorschlägen zur Verbesserung der aktuellen Situation.“
Das Verkehrsministerium Mecklenburg-Vorpommern steht kurz vor der Veröffentlichung der Ausschreibung des schienengebundenen Personennahverkehrs. Betroffen sind mehrere Linien, z.B. der RE3 Berlin-Greifswald-Stralsund und der RE5 Berlin-Demmin-Grimmen- Stralsund. Die Ausschreibung soll spätestens im Januar 2011 im europäischen Amtsblatt veröffentlicht werden. Danach kann sie nicht mehr verändert werden. Nicht zuletzt auf Grund der Streichungen bei den Intercityverbindungen hält die Bahn Initiative Greifswald Verbesserungen z.B. hinsichtlich der Taktung, des Komforts und der Umsteigezeiten für unerlässlich. „Das Verkehrsministerium bestimmt mit dieser Ausschreibung für Jahrzehnte über die Qualität des Nahverkehrs. Gerade nach den aktuellen Erfahrungen in Stuttgart kann es nicht sein, dass diese Entscheidung am Bürger vorbei getroffen wird. Die einzige Möglichkeit, auf die Ausschreibung Einfluss zu nehmen besteht jetzt!“ so Initiativensprecher Nils Möllmann. Die Bahn Initiative Greifswald fordert das Verkehrministerium in Schwerin auf, die Inhalte der Ausschreibung, die die Menschen in Vorpommern betreffen, der Öffentlichkeit und den Kommunen vorzustellen. Wichtig ist beispielsweise, wie häufig und wie lange die Züge fahren, wie die Umsteigezeiten sind und welchen Fahrkomfort die Züge haben werden. Zweck der Beteiligung soll es sein, Anregungen aus der Öffentlichkeit in die Ausschreibung einfließen zu lassen. Die Bahn Initiative Greifswald setzt sich für einen besseren Bahnverkehr in Vorpommern ein und wurde anlässlich der IC-Streichungen zum Winterfahrplan 2010 gegründet. Das nächste Treffen ist am 11.Januar um 19:00 Uhr in der Brasserie Hermann an der Ecke Bahnhofstr./ Gützkower Str. in Greifswald (Pressemeldung Bahn Initiative Greifswald, 04.12.10).
Mit dem ersten kräftigen Schneefall in der Region kam es leider für viele tausend Fahrgäste im Nahver-kehr zu massiven Behinderungen. Bei der Berliner S-Bahn und im Regionalbahnverkehr kam es zu Zugausfällen und erheblichen Verspätungen. Probleme gab es auch bei der BVG und anderen Verkehrs-unternehmen im Verbundgebiet. Auf allen Linien der Berliner S-Bahn gab es aufgrund von Weichenstörungen massive Einschränkungen, Züge fielen aus, fuhren unregelmäßig und verspätet. An vielen Bahnhöfen, u.a. Ostbahnhof, Alexander-platz, Ostkreuz, Warschauer Straße und Treptower Park, mussten Fahrgäste zurückbleiben, weil sie nicht mehr in die überfüllten Züge einsteigen konnten. Zusätzlich wurde die ohnehin knappe Fahrzeug-kapazität durch Türstörungen und verschlossene Wagen weiter reduziert. Auch die Information für die Fahrgäste war zwar teilweise bemüht, vielerorts jedoch mangelhaft. Angesichts der erfolgten Abstimmungen, die der VBB mit der S-Bahn Berlin zur Wintervorbereitung geführt hat, ist der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg, Hans-Werner Franz, besonders über die Probleme bei der S-Bahn enttäuscht: „Trotz aller versprochenen Maßnahmen, ist es dem Unternehmen nicht gelungen, bei den ersten, von den Meteorologen vorhergesagten Schneefällen, Weichenstörungen und Türprobleme zu verhindern, die sich massiv auf den Betriebsablauf auswirken. Die Leidtragenden sind wieder einmal die Fahrgäste, die bei eisigen Temperaturen unzumutbare Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Die Verkehrsunternehmen und die Infrastrukturunternehmen sind aufgefordert, alle Kräfte zu mobilisieren, um die Probleme bei winterlicher Witterung in den Griff zu bekommen und weitere Belastungen für die Fahrgäste zu vermeiden.“ Im Regionalverkehr kam es im Berufsverkehr wegen mehrerer Weichenstörungen in Charlottenburg, Gesundbrunnen, Oranienburg zu hohen Verspätungen von bis zu 70 Minuten und zu Zugausfällen. Betroffen von den Einschränkungen sind derzeit die Linien RE 1, 2, 3, 4, 5 und 6. Auf allen Linien, insbesondere denen, die über die Berliner Stadtbahn fahren (RE 1, RE 2, RE 7 und RB 14) muss weiterhin mit großen Verspätungen gerechnet werden. Teilweise erhebliche Beeinträchtigungen durch starke Schneeverwehungen und eisige Temperaturen gab es auch bei der Straßenbahn und beim Busverkehr (Pressemeldung Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, Fotos Bodo Schulz, www.album-berliner-verkehr.de, Sebastian Schrader, 03.12.10).
Die Gepäckbänder im Untergeschoss des neuen Flughafens Berlin Brandenburg International (BBI) laufen schon an. Das System wird erprobt, obwohl bis zum Ernstfall noch 19 Monate vergehen. Wenn der Airport am 3. Juni 2012 eröffnet wird, soll nichts schiefgehen. Das peinliche Debakel bei der Premiere des fünften Terminalgebäudes in London-Heathrow dient als warnendes Beispiel. Statt Partystimmung herrschte Katzenjammer, weil die Gepäckanlage nicht funktionierte. Bis der neue Willy-Brandt-Airport an den Start geht, steht allerdings noch reichlich Arbeit an am neuen Standort im Süden Berlins. Kräne heben Material auf den bereits bestehenden Terminaltrakt. Auch weite Teile der Verglasung sind schon installiert. Auf den Böden ringeln sich die Leitungen der Heizungs- und Kühlanlage. 3000 Bauleute verwandeln das platte Brandenburger Land in eine Hightechlandschaft. Rund 2 Mrd. Euro kostet der BBI, die Verkehrsanbindung nicht einmal mitgerechnet. 27 Millionen Passagiere können hier bald jährlich abgefertigt werden, wenn alles wie geplant weiterläuft. Für weiteres Wachstum haben die Planer vorgesorgt. Auf dem Vorfeld können …
Mit der Sammlung Tausender Unterschriften wollen Anwohner gegen den bereits begonnenen Umbau der Kastanienalle in Prenzlauer Berg vorgehen. Sie haben beim Bezirksamt ein Bürgerbegehren angemeldet und einen sofortigen Baustopp in der Kastanienallee gefordert. „Das Bürgerbegehren ist jetzt noch die einzige Möglichkeit, den geplanten Umbau zu verhindern“, sagte Matthias Aberle von der Bürgerinitiative Wasserturm. Der Bezirksbürgermeister von Pankow, Matthias Köhne (SPD), bestätigte gestern den Eingang einer „Vorab-Info“, der offizielle Antrag wurde ihm gestern per Post zugesandt. In der Kastanienallee werden bis Ende 2012 zwischen Schwedter Straße und Schönhauser Allee …