Dass die Flugrouten vom künftigen Hauptstadtflughafen BBI auch den gesamten Süden Berlins schwer durch Lärm belasten könnten, sei allen Beteiligten bereits schon vor dem Jahr 2001 klar gewesen. Das sagt der Umweltexperte Professor Arnim Bechmann. Der Autor des Buches „Auf Sand gebaut – Die Umweltverträglichkeitsprüfung zum Flughafenausbau Berlin-Schönefeld“ begleitete 1993/94 als Controller für die brandenburgische Landesregierung das Raumordnungsverfahren und war während des Anhörungsverfahrens 2001 als Gutachter für die Schutzgemeinschaft der Schönefeld-Anliegergemeinden tätig.
Herr Bechmann, Sie halten Schönefeld als Flughafenstandort für ungeeignet.
Aus Umweltsicht allemal. Bereits während des Raumordnungsverfahrens, das sehr ergebnisoffen …
Dass die Flugrouten vom künftigen Hauptstadtflughafen BBI auch den gesamten Süden Berlins schwer durch Lärm belasten könnten, sei allen Beteiligten bereits schon vor dem Jahr 2001 klar gewesen. Das sagt der Umweltexperte Professor Arnim Bechmann. Der Autor des Buches „Auf Sand gebaut – Die Umweltverträglichkeitsprüfung zum Flughafenausbau Berlin-Schönefeld“ begleitete 1993/94 als Controller für die brandenburgische Landesregierung das Raumordnungsverfahren und war während des Anhörungsverfahrens 2001 als Gutachter für die Schutzgemeinschaft der Schönefeld-Anliegergemeinden tätig.
Herr Bechmann, Sie halten Schönefeld als Flughafenstandort für ungeeignet.
Aus Umweltsicht allemal. Bereits während des Raumordnungsverfahrens, das sehr ergebnisoffen …
Dem Bundesverwaltungsgericht und Betroffenen ist offenbar bewusst vorenthalten worden, dass vom Fluglärm am künftigen Hauptstadtflughafen BBI in Schönefeld mehr Berliner betroffen sein können, als lange Zeit angenommen. Das geht aus Unterlagen hervor, die der Berliner Zeitung vorliegen. Ein Schreiben der Deutschen Flugsicherung (DFS), in dem darauf verwiesen wird, dass die Abflugrouten um mindestens 15 Grad von den angenommenen Geradeaus-Routen abweichen können, sollte ursprünglich im Planfeststellungsantrag enthalten sein. Konkret bedeutet das, dass damals schon darauf hingewiesen wurde, dass die Flugzeuge nach dem Start eine Kurve in Richtung Berlin fliegen könnten. Noch vor der Übergabe des mehrere Dutzend Aktenordner starken, penibel durchnummerierten Antrags Ende …
SCHÖNEFELD. Zwei Tage vor der nächsten Sitzung der Fluglärmkommission hat die Deutsche Flugsicherung (DFS) darüber informiert, in welchem Maße Brandenburger Städte und Gemeinden sowie Berliner Ortsteile gegenwärtig von An- und Abflügen am Flughafen Schönefeld betroffen sind. Die Daten, die das Infrastrukturministerium in Potsdam am Freitag veröffentlichte, hatte Brandenburgs Staatssekretär Rainer Bretschneider gefordert. Die DFS wählte für die Auswertung der dokumentierten Überflüge jeweils einen verkehrsreichen Tag bei einer Ostwind-Wetterlage (11. Oktober 2010) und bei Westwind (21. September 2010). Die Unterscheidung ist wichtig, weil aus Sicherheitsgründen die Flugzeuge …
Nach dem Lieferengpass am Tag zuvor gab es am Freitag auf den Berliner Flughäfen wieder genug Chemikalien, um Flugzeuge zu enteisen. Dennoch lief der Verkehr nicht reibungslos. So waren in Schönefeld die Flugzeug-Stellplätze bis in den Vormittag hinein knapp, weil das Vorfeld in der Nacht davor zugeparkt worden war. Die Firma GlobeGround kündigte an, dass sie ihre Kapazitäten zum Lagern von Enteisungsmittel erweitert. So groß wie auf anderen Flughäfen werden sie aber auch dann noch nicht sein. Die Luftfahrtgesellschaft Germanwings kritisierte, dass sie am Donnerstag und Freitag nur in Berlin große Probleme gehabt habe. Die Flughäfen Frankfurt am Main und München teilten mit, dass bei ihnen das Enteisungsmittel nicht ausgegangen sei. Am Donnerstag war erst in Tegel und am Abend dann in Schönefeld das Enteisungsmittel …
Nach dem Lieferengpass am Tag zuvor gab es am Freitag auf den Berliner Flughäfen wieder genug Chemikalien, um Flugzeuge zu enteisen. Dennoch lief der Verkehr nicht reibungslos. So waren in Schönefeld die Flugzeug-Stellplätze bis in den Vormittag hinein knapp, weil das Vorfeld in der Nacht davor zugeparkt worden war. Die Firma GlobeGround kündigte an, dass sie ihre Kapazitäten zum Lagern von Enteisungsmittel erweitert. So groß wie auf anderen Flughäfen werden sie aber auch dann noch nicht sein. Die Luftfahrtgesellschaft Germanwings kritisierte, dass sie am Donnerstag und Freitag nur in Berlin große Probleme gehabt habe. Die Flughäfen Frankfurt am Main und München teilten mit, dass bei ihnen das Enteisungsmittel nicht ausgegangen sei. Am Donnerstag war erst in Tegel und am Abend dann in Schönefeld das Enteisungsmittel …
Wer als Stammfahrgast das Gefühl hat, dass es um die Pünktlichkeit der S-Bahn auch in diesem Jahr nicht besonders gut bestellt ist, bekommt es nun Schwarz auf Weiß. In diesem Jahr kam während der Monate Januar bis Oktober jede fünfte S-Bahn um mehr als drei Minuten zu spät. Zum Vergleich: 2008 galt das nicht einmal für jede zehnte S-Bahn. Dies geht aus der jüngsten Statistik des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) hervor. „Die Zahlen sind alles andere als berauschend“, sagte VBB-Chef Hans-Werner Franz. Im Regionalverkehr kamen zehn Prozent der Züge zu spät. Das Winterchaos zu Beginn des Jahres hat der S-Bahn die Bilanz verdorben. Weil im Januar viele Motoren schlapp machten, nachdem eingedrungener Flugschnee Kurzschlüsse verursacht hatten, brach die Pünktlichkeitsrate dramatisch ein. „Danach sind wir wieder …
Angesichts der erneuten Winterausfälle bei der S-Bahn hat das Abgeordnetenhaus gesternüber Konsequenzen gestritten. Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) sagte, der Senat lasse den Bund als Eigentümer und die S-Bahn nicht aus der Pflicht, die vereinbarten Leistungen zu erfüllen. Das Land habe inzwischen 90 Millionen Euro der Zahlungen an die S-Bahn einbehalten, die der BVG zugute kämen. Man wolle Druck ausüben, um wieder Investitionen in die zu Börsengang-Zeiten vernachlässigte Infrastruktur zu erreichen. Die Grünen forderten dagegen, den S-Bahn-Vertrag sofort zu kündigen und …
(Berlin, 9. Dezember 2010) Die Deutsche Bahn hat am Bahnhof Nikolassee einen neuen Aufzug in Betrieb genommen. So wird sichergestellt, dass die stark beanspruchte Anlage auf dem aktuellen Stand der Technik ist und zuverlässig ihren Dienst versieht. Die neue Anlage trägt mit weniger Stromverbrauch zum Energiesparen bei.
Die Arbeiten dauerten von August bis Dezember. Zusammen mit der Baumaßnahme wurde ein Blindenleitsystem nachgerüstet. Die Kosten beliefen sich auf rund 400.000 Euro.
Die Maßnahme ist Teil des Aufzugsprogramms der Deutschen Bahn, durch das die stufenfreie Zuwegungsausstattung der Stationen bis Ende 2010 auf rund 80 Prozent steigt.
Insgesamt hat die Deutsche Bahn 2010 rund 5,5 Millionen Euro in neue Aufzüge für S-Bahnstationen investiert. So haben unter anderem Karow, Frankfurter Allee und Zepernick neue Aufzüge erhalten.