Die #Inbetriebnahme des neuen Berliner #Nord-Süd-Tunnels für Fern- und #Regionalzüge zum #Fahrplanwechsel im Mai #2006 sollte für die Bahnreisenden ein Festtag werden. Doch ein Jahr davor sieht es plötzlich so aus, als ob für viele Reisende im Fernverkehr die erhoffte #Zeitersparnis durch deutlich weitere Wege zum Fernzug verloren geht. Einseitig hat die DB das mit dem Bund und dem Berliner Senat abgestimmte „#Pilzkonzept“ aufgekündigt, demzufolge Berlin als Stadt mit mehreren Zentren auch mehrere #Fernbahnhalte bekommen sollte.
(Berlin, 1. Juni 2005) Der erste neue S-Bahnsteig des Bahnhofs Charlottenburg geht am kommenden Montag (6. Juni 2005) in Betrieb. Damit verkürzt sich der Umsteigeweg zwischen der S-Bahn und dem U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße um rund 300 Meter. Ab Montag sind die Einkaufsmeile Wilmersdorfer Straße und der U-Bahnhof von der S-Bahn aus besser erreichbar.
Zur Vorbereitung der Inbetriebnahme sind umfangreiche Bauarbeiten am kommenden Wochenende notwendig. So müssen unter anderem eine Weichenverbindung im S-Bahnhof Heerstraße umgebaut, die S-Bahngleise im Bahnhof Charlottenburg an den neuen Bahnsteig angeschwenkt, sowie umfangreiche Arbeiten an der Signal und Sicherungstechnik ausgeführt werden.
Wochenende: Keine S-Bahn zwischen Zoo und Grunewald/Heerstraße
Dazu muss der S-Bahnverkehr zwischen den Stationen Zoologischer Garten und Heerstraße bzw. Grunewald von Freitag, 3. Juni 2005, 22.00 Uhr, bis Montag, 6. Juni 2005, 1.30 Uhr, unterbrochen werden. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist zwischen Grunewald bzw. Heerstraße und Zoologischer Garten eingerichtet.
Ein wichtiger Hinweis für die Besucher des ausverkauften Konzerts der Rockband „Die Toten Hosen“ am Freitag, 3. Juni 2005, in der Waldbühne Berlin:
Die Anreise zum Konzert kann noch mit den S-Bahnzügen der Linien 5 und 75 bis Pichelsberg erfolgen. Für die Abreise nach 22.00 Uhr hingegen setzt die S-Bahn ab Pichelsberg Ersatzbusse als Direktverbindung zum Bahnhof Zoologischer Garten ein. Die S-Bahn Berlin GmbH bittet die Kozertbesucher, diese Busse ab Pichelsberg zu nutzen.
Die Deutsche Bahn und die S-Bahn Berlin GmbH bitten ihre Fahrgäste um Verständnis für die Einschränkungen im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme. Ausführliche Informationen gibt es im Internet unter www.bauarbeiten.bahn.de/berlin www.s-bahn-berlin.de oder am Kundentelefon der Berliner S-Bahn (030 2974-3333).
Ab Montag neuer Bahnsteig in Charlottenburg
Am Montag, 6. Juni 2005, 4.07 wird der erste Zug am neuen S-Bahnsteig in Charlottenburg halten. Damit ist ein wichtiges Etappenziel der Grunderneuerung der S-Bahngleise zwischen Zoologischer Garten und Westkreuz erreicht.
Mit der Aufnahme des Betriebs am neuen Bahnsteig in Charlottenburg geht gleichzeitig der rundum erneuerte Bahnsteig A in Westkreuz wieder in Betrieb. 4,4 Kilometer Gleise und 19 Weichen wurden neu gebaut, mehr als 60 Kilometer Kabel verlegt, 36 Signale aufgebaut, fast 600 Meter Stützwand und 5,6 Kilometer Lärmschutzwände errichtet.
Um die Grunderneuerung der S-Bahnstrecke zwischen Zoologischer Garten und Westkreuz rechtzeitig zur Fußball-WM 2006 abschließen zu können, gehen die Bauarbeiten zügig weiter. Daher wird am 6. Juni 2005 im Bahnhof Westkreuz nunmehr der Bahnsteig B, der zweite untere Bahnsteig, gesperrt, um mit seiner Erneuerung beginnen zu können. In Charlottenburg beginnt der Abriss des letzten alten S-Bahnsteigs. Die Erneuerung des Bahnsteigtunnels vom Eingangsgebäude am Stuttgarter Platz wird fortgesetzt.
Dazu muss der Personentunnel zwischen dem S-Bahnsteig und den Regionalbahnsteigen gesperrt werden. Der Umsteigeweg von der S-Bahn zu den Regionalzügen führt dann durch die Brücke Lewishamstraße und verlängert sich daher etwas.
Im September 2005 wird der erneuerte Bahnsteigtunnel wieder geöffnet. Zudem geht der modernisierte Bahnsteig B in Westkreuz wieder in Betrieb, damit kann das Olympiastadion dann wieder zweigleisig angefahren werden. Im Bahnhof Zoologischer Garten beginnt die Erneuerung der beiden Gleise des S-Bahnsteiges. Da ein Gleis hier immer in Betrieb bleiben wird, dauern diese Arbeiten bis Dezember 2005 an.
Der Countdown beginnt: Am Sonnabend, dem 28. Mai, lädt die Deutsche Bahn zum großen #Bauinformationstag an den drei im Bau befindlichen Bahnhöfen #Hauptbahnhof, #Potsdamer Platz und #Papestraße ein. Genau ein Jahr später soll ihre Eröffnung erfolgen, um dann den #Nord-Süd-Fernverkehr und -Regionalverkehr durch Berlin aufzunehmen.
Jetzt geht es los – am Montag, dem 6. Juni, geht der „#umgeklappte“ #S-Bahnsteig des Bahnhofs #Charlottenburg in Betrieb. Für die Fahrgäste verbessern sich die #Umsteigebeziehungen entscheidend.
„Mit dem ersten von zwei neuen S-Bahnsteigen am Bahnhof Charlottenburg erreichen wir bereits das Hauptziel dieser Baumaßnahme: Der #Umsteigeweg zwischen den S-Bahnlinien S 5, S 7, S 75, S 9 und der U-Bahnlinie #U7 am U-Bahnhof #Wilmersdorfer Straße verkürzt sich erheblich“, betont Christian #Morgenroth, #Baubetriebsmanager der S-Bahn Berlin.
Seit dem 23. Mai werden am S-Bahnhof Wannsee zwei #Rolltreppen auf den Bahnsteigen A und B ausgetauscht. Ab 4. Juli folgt auf diesem Bahnhof noch die Fahrtreppe, wie es fachlich exakt heißt, im Ausgang zu den Bussen.
Aufzüge am U-Bahnhof Kleistpark in Betrieb genommen.
Somit ist der U-Bahnhof Kleistpark der 53. behindertengerecht ausgestattete U-Bahnhof der Berliner Verkehrsbetriebe. Nunmehr sind 63 von 170 U-Bahnhöfen der BVG behindertengerecht erreichbar. Mit diesen zwei neuen Aufzügen gibt es nun insgesamt 84 Aufzüge, die den Zugang zu den U-Bahnhöfen für viele Kunden erleichtert. Kosten für den Bau betrugen rund 800.000 EUR.
Nach derzeitigem Stand wird der sanierte und vollständig überholte #S-Bahnhof #Anhalter Bahnhof im vierten Quartal fertiggestellt. Der #Brand im vergangenen Jahr zog den Bahnhof stark in #Mitleidenschaft; Befunde und Planung ergaben, ihn ganz sanieren zu müssen.
165 von 170 U-Bahnhöfen nun mit einem zweiten Ausgang
Von den 170 U-Bahnhöfen der Berliner Verkehrsbetriebe hatten bis zum Jahr 2000 aufgrund historischer Bauplanungen elf Bahnhöfe nur einen Zugang.
Um auch diese Bahnhöfe den modernen Sicherheitsanforderungen anzupassen, hatte sich die BVG im Jahr 2000 das ehrgeizige Ziel gesetzt bis 2007 alle noch fehlenden Zweitzugänge zu errichten.
Nachdem schon für die Bahnhöfe Victoria-Luise-Platz, Innsbrucker Platz, Britz-Süd, Rathaus Schöneberg und Schillingstraße die Erweiterungsbauten abgeschlossen werden konnten, hat nun auch der U-Bahnhof Uhlandstraße ab dem 12. Mai 2005 wieder einen zweiten Zugang. Die Baukosten betrugen insgesamt 700.000 Euro.
Die nachstehenden U-Bahnhöfe werden bis 2007 mit einem zweiten Ausgang ausgestattet sein:
Theodor-Heuss-Platz, Sophie-Charlotte-Platz, Deutsche Oper, Konstanzer Straße und Rudow.
Züge von Tempelhof in Richtung Schöneberg halten nach zwei Monaten wieder
Seit #Betriebsbeginn am Montag (4. April) halten die #Ringbahn-Züge aus Tempelhof in Richtung Schöneberg endlich wieder am #S-Bahnhof #Papestraße – und das in einer ganz neuen Qualität: Das Gleis befindet sich nun in seiner endgültigen Lage und führt durch die neue #Ringbahnhalle, der Bahnsteig ist auf dieser Seite nun in Betrieb!
Als Anfang 2005 die Einladung zu einer Informationsveranstaltung des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg eintraf, glaubte so mancher, es handele sich um ein Thema für die „Saure-Gurken-Zeit“. Denn alle paar Jahre geistert das Vorhaben #S-Bahnhof #Kolonnenstraße durch die Amtsstuben und die Presse. Aber dieses Mal scheint es (mal wieder) ernst gemeint zu sein: Der Neubau des S-Bahnhofs Kolonnenstraße wird mit Termin angekündigt. Seit 1985 wurde den Anwohnern der Schöneberger Insel in regelmäßigen Abständen verkündet, daß „Ihr“ S-Bahnhof Kolonnenstraße in wenigen Jahren in Betrieb gehen werde. Doch Bauarbeiter wurden noch nie gesichtet.