Das neue #Schiffshebewerk#Niederfinow befindet sich seit dem 5. Oktober 2022 im 16/7-Regelbetrieb (täglich von 06:00 – 22:00 Uhr).
Im Zeitraum vom 7. bis 12. November 2022 (nur von 09:00 – 18:00 Uhr) und vom 21. November bis 4. Dezember 2022 (ganztags) wird das neue Hebewerk planmäßig für die #Anlagenunterhaltung gesperrt. Während dieser Sperrzeiten kann nur das alte Schiffshebewerk passiert werden.
Er ist extra aus der Berlin angereist, und obwohl es von der #Jannowitzbrücke nur 50 Kilometer #Luftlinie sind, hat Jens Grabner bis #Niederfinow fast zwei Tage gebraucht. Denn der 54-Jährige ist mit dem Schiff angereist, besser gesagt mit einem #Schlepper aus dem Jahre 1896. „Wir wurden für diesen ganz besonderen Tag extra eingeladen, weil unser Schiff nicht nur so schön alt ist, sondern auch schön“, sagt er.
Zukunft und Vergangenheit stehen direkt nebeneinander, und der Unterschied ist sofort zu erkennen. Es ist wie bei einem Schwarzweißfoto und einem Farbbild. Das eine sieht nach alten Zeiten aus, das andere nach hier und heute. So auch in Niederfinow, einer 609-Einwohner-Gemeinde im Nordosten Brandenburgs am Oder-Havel-Kanal. Dort steht das größte und teuerste Infrastrukturprojekt an einer deutschen Wasserstraße: das neue Schiffshebewerk. Und gleich daneben erhebt sich der alte Schiffslift, der vor 88 Jahre eröffnet wurde. Das neue Hebewerk soll am Dienstag eröffnet werden – mit acht Jahren Verspätung.
Niederfinow. Landpartie, das klingt nach Radtour, Wanderung oder Picknick auf der Wiese. Aber ist ein Industriedenkmal ein empfehlenswertes Ausflugsziel? Beim #Schiffshebewerk#Niederfinow ist das unbedingt der Fall. Das Bauwerk ist eines der faszinierendsten in Brandenburg, es lohnt sich, seine #Konstruktion und #Funktionsweise eingehend zu erkunden. Und seinen künftigen #Nachfolger kann man auch anschauen, bisher allerdings nur von außen.
Aus nächster Nähe ist von den offiziell 345 Millionen Euro gar nichts zu sehen. Eine schmale Asphaltstraße führt vom Örtchen #Niederfinow zum #Schiffshebewerk. Es gilt als eines der schönsten in Europa. An einem Restaurant neben der Straße steht irgendwann der Name #Schiffergasthaus & Café am #Hebewerk. Keine 300 Meter weiter erhebt sich der #Schiffslift.
#Niederfinow. Während das neue #Schiffshebewerk vor seinen letzten Testläufen und damit dem offiziellen Start steht, sieht sein Vorgänger dem Karriereende entgegen. Und bereitet sich auf die letzten Einsätze mit großer Akribie vor. Das #Wasser-und Schifffahrtsamt (#WSA) #Oderhavel holt gewissermaßen zum ganz großen Wurf aus. In der obligatorischen #Wintersperre vom 3. Januar bis 6. März sollen 80 #Trogseile gewechselt werden. So viele wie noch nie auf einen Schlag.
Die Arbeiten am Ersatzbau des Schiffshebewerks Niederfinow schreiten voran. So wurde gestern erstmals ein »Bemessungsschiff« erfolgreich im Probebetrieb geschleust.
Der #Ersatzneubau für das am Ende seiner Nutzungsdauer angelangte #Schiffshebewerk#Niederfinow, das einst 1934 in Betrieb genommen wurde, erfolgt seit dem Jahr 2008 im Auftrag des #Wasserstraßen-Neubauamtes Berlin (#WNA Berlin). Generalauftragnehmer ist eine Arbeitsgemeinschaft der Unternehmen #Implenia Construction, #DSD Brückenbau, Johann #Bunte Bauunternehmung und #Siemag Tecberg. Seit September 2021 befindet sich die neue Anlage im #Probebetrieb.
Der Neubau des fast 90 Jahre alten Schiffshebewerkes #Niederfinow (Landkreis Barnim) wird nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums um eine Millionensumme teurer als geplant. Kostensteigerungen von 260 Millionen Euro (Stand: 2009) auf 314 Millionen Euro (Stand: 2021) habe die Bundesregierung in der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der Grünen bestätigt, teilte die Fraktion am Mittwoch mit. Zusätzlich gibt es laut #Bundesverkehrsministerium Verhandlungen zwischen dem Bund und Bauunternehmen zur #Nachforderung von 165 Millionen Euro. Zuvor hatte der rbb darüber berichtet.