Flughafenbaustelle in Berlin So steht es um den BER Im Dezember wird verkündet, wann der BER eröffnet., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/flughafenbaustelle-in-berlin-so-steht-es-um-den-ber/20595198.html

Gescheitert ist indes der Versuch, einen neuen Bauchef nach Berlin zu locken.
Am #Flughafen #BER, an dem nunmehr seit elf Jahren gebaut, saniert und manches auch wieder abgerissen wird, ist in diesen Tagen fast alles wie immer. Wenn am heutigen Freitag in Tegel der #Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft Berlins, Brandenburgs und des Bundes (#FBB) tagt, wird Flughafenchef Engelbert Lütke #Daldrup immer noch keinen #BER-Eröffnungstermin nennen können. Das ist nun für die nächste Sitzung Mitte Dezember vorgesehen, falls es nicht erneut verschoben werden muss. Wie so oft in den letzten Jahren wird dafür hinter den Kulissen des Staatsunternehmens mit drei öffentlichen Eignern gestritten, gepokert und gerungen. Und zwar um die tückenreiche Baustelle, eine neue Finanzierungslücke und erneut um einen Managerposten.
Kein vierter Geschäftsführer

Sechs Monate nach seinem Amtsantritt ist Lütke Daldrup nun am gleichen Punkt wie sein Vorgänger Karsten #Mühlenfeld angelangt – nämlich bei Technikchef Jörg #Marks. Mühlenfeld war über den Versuch gestolpert, Marks zu entlassen, der die #Baustelle nicht den Griff bekommen hatte. Für Mühlenfeld kam Lütke Daldrup, Marks wurde zurückgeholt. Und nun wollte auch Lütke Daldrup – der Marks bereits die Zuständigkeit für das Fluggastterminal entzogen hat – selbst einen neuen, erfahrenen Bauchef für die Fertigstellung des BER und das geplante Erweiterungsprogramm holen. Und zwar Carsten Wilmsen, 49 Jahre, bisher Immobilienchef am Münchener Flughafen, wo er sich mit dem 2016 eröffneten, knapp eine Milliarde teuren Satelliten einen Namen gemacht hat.
 So einer wird eigentlich gebraucht, darüber war man sich einig. Doch daraus wird nun nichts. Aufsichtsratschef Rainer Brettschneider nahm die Vorlage von der Tagesordnung. Der Grund: Gegen den Versuch, Wilmsen (Jahresgehalt rund 400 000 Euro) gleich zum FBB-Geschäftsführer zu machen, hat Brandenburg nach Tagesspiegel-Informationen ein kategorisches Veto eingelegt. Auch der Bund wollte nicht mitmachen. Für eine Erweiterung der Geschäftsführung hätten die Eigentümer des BER einvernehmlich ihr Zustimmung geben müssen. Der Einwand aus Potsdam lautete, dass sich die tiefrote Zahlen schreibende FBB keine vier – jetzt sind es mit Lütke Daldrup, Finanzchefin Heike Fölster und Personalchef Manfred Bobke von Carmen schon drei – teuren Geschäftsführer …

Flughäfen: emotionaler Abschied von AirBerlin und den AirBerlinern

Am 27.10.2017 landete letztmals eine Linienmaschine von #AirBerlin in Berlin, am #Flughafen #Tegel. Der #A320 kam von München als Flug #AB6210, wurde aber liebevoll als "#BER4EVR" in den Flugdaten geführt. Es war gleichzeitig auch der allerletzte Flug der insolventen Airline.

Wir haben uns in die Menge der Abschied nehmenden gereiht und den vielen vielen anwesenden AirBerlinern alles Gute für die Zukunft gewünscht und für die schönen, ja herzlichen Flüge gedankt. Machts jut.

Tegel ab6210

Tegel erwartet den letzten Flug AB6210.

Schlange für AB6210

Vor dem Sicherheitscheck zum Aufgang zur Dachterrasse bildete sich eine mehrere hundert Meter lange Schlange.

Warten AB6210

Warten in mehreren Reihen auf der Dachterrasse schon um 20:30.

AB6210

Von der Terrasse aus wurde jedes AirBerlin Flugzeug begrüßt.

ab terminal

Blick auf das Terminal C in Tegel, quasi das AirBerlin-Terminal.

ab6210 crew

Viele AirBerliner waren zugegen, sehr wehmütig und traurig.

ab6210 tower

Im Tower und in der Flugsicherung war eine Verabschiedung verabredet, wie eine #Pilotin gegenüber der #Abendschau Sondersendung erzählte, siehe Folgebild.

ab6210 herz

Die Piloten malten ein #Herz in den Berliner Nachthimmel.

Bahnhöfe: Bahnhof Schönefeld wird wieder wichtiger, aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Dahme-Spreewald/Bahnhof-Schoenefeld-wird-wieder-wichtiger

Der #Bahnhof #Schönefeld soll nach den Vorstellungen des Rathauses wiederbelebt werden. Mit dem U-Bahn-Ausbau von Berlin-Rudow bis zum #Flughafen und mehr Regionalzügen am Haltepunkt soll der #Straßenverkehr in der Gemeinde gerade mit Blick auf die #BER-Eröffnung entlastet werden.
Schönefeld. Die Gemeinde Schönefeld will ihren Bahnhof wieder mehr in den Fokus der Bürger rücken. Geplant ist der U-Bahn-Ausbau von Berlin-Rudow nach Schönefeld – auch mehr Regional- und Fernzüge sollen nach den Vorstellungen der Verwaltung wieder über Schönefeld fahren. Das teilte Bürgermeister Udo Haase (parteilos) auf MAZ-Anfrage mit. Mit dem regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) und den Bezirksbürgermeistern von Treptow-Köpenick, Oliver Igel, und von Neukölln, Franziska Giffey, habe man sich darauf verständigt, das Vorhaben prüfen lassen zu wollen. Der Bau-Boom im Norden Schönefelds mit allein 2000 neuen Wohnungen in den nächsten vier Jahren und der mit der BER-Eröffnung erwartete Zuzug, stellen die Gemeinde vor große Probleme im Verkehrsbereich. Mit der Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs will die Gemeinde den Druck von der Straße nehmen.

Gespräche mit Berliner Senat zum U-Bahnausbau

„Es gab einmal den Plan der Bahn, den Bahnhof in Schönefeld zu schließen. Da sollte nur noch die #S-Bahn fahren“, sagte Bürgermeister Haase. Zwei von vier Bahnsteigen würden derzeit nicht genutzt und seien von der Bahn gesperrt worden, weil dort keine #Fernzüge mehr fahren. Nur noch #Regionalzüge und die S-Bahn fahren dort. „Da haben wir gesagt: Das ist ja wunderbar, diese Bahnsteige können von der #U-Bahn genutzt werden. Wenn jetzt unsere Pläne verwirklicht werden, hätten wir die U-Bahn, die S-Bahn und die Fernbahn vor Ort“, so Haase. Damit würde der Bahnhof wieder große Bedeutung erlangen. Jetzt müsse der Berliner Senat einer Machbarkeitsstudie zum U-Bahn-Bau …

Flughäfen: Letzte Maschine gelandet Tschüss und Bye Bye – Air Berlin ist jetzt Geschichte – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/letzte-maschine-gelandet-tschuess-und-bye-bye—air-berlin-ist-jetzt-geschichte-28733998?dmcid=nl_20171028_28733998

Das war’s. In Berlin hat der Flugbetrieb von #Air Berlin vor 38 Jahren begonnen, in Berlin ging er zu Ende. Am Freitag um 23.45 Uhr landete der letzte #Flug der insolventen #Airline mit 60 Minuten #Verspätung in #Tegel – nach einigen Runden über dem Stadtgebiet. Tausende Air-Berlin-Beschäftigte und Fans klatschten Beifall. 
Die #Flughafen-Feuerwehr bereitete einen #Fontänenempfang vor, die #Besucherterrasse blieb für die vielen #Luftfahrt-Fans und Air-Berlin-Mitarbeiter länger offen.
Die Maschine startete um 22.30 Uhr mit einer Stunde Verspätung in #München. #AB6210 verspätete sich, weil die #Abschiedszeremonie so lange gedauert hatte. Fluggäste durften sich mit Filzstiften auf dem #Flugzeug verewigen.Vor der Landung in Berlin drehte die Maschine noch eine Ehrenrunde. Mit an Bord des letzten Fluges war der langjährige Air-Berlin-Chef Joachim #Hunold. „Es ist eine tiefe Traurigkeit in mir“, sagte er vor dem Abflug in München. Ein Lebenswerk gehe zu Ende. Mit der Ankunft von AB 6210 kommt mehr als ein Kapitel der #Luftfahrtgeschichte zum Abschluss. Auch eine Berliner Geschichte endet. Schon Stunden vor der letzten Landung eines Air-Berlin-Flugzeuges waren viele Beschäftigte des insolventen Luftfahrtunternehmens nach #Tegel

Flughäfen: LUFTVERKEHR Berliner Flughäfen zählen seit Jahresanfang mehr Passagiere, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article212327917/Berliner-Flughaefen-zaehlen-seit-Jahresanfang-mehr-Passagiere.html

Berlin. Die Insolvenz von #Air Berlin zeigt sich auch in den #Passagierzahlen am Berliner #Flughafen #Tegel: Dort sind im September rund 3,7 Prozent Passagiere weniger abgefertigt worden als ein Jahr zuvor. Grund sei die Krise bei Air Berlin, Flüge seien deswegen ausgefallen oder Kunden hätten umgebucht, erklärte ein Sprecher der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg am Montag. Am Flughafen #Schönefeld hingegen stiegen die Passagierzahlen um 3,3 Prozent.

Das macht im September für beide Standorte zusammen ein Minus von 1,3 Prozent auf rund 3,2 Millionen Passagiere. Insgesamt haben die Flughäfen aber seit Jahresanfang deutlich mehr Menschen abgefertigt: Von Januar bis September seien knapp 25,95 Millionen Passagiere gestartet und gelandet – ein Plus von 5,8 Prozent …

Flughäfen: SXF und BER – aktuelles und zukünftiges Nachtflugverbot sowie Lärmschutzmaßnahmen, aus Senat

www.berlin.de

1. Wie ist das aktuelle (#SXF) und zukünftige (#BER) #Nachtflugverbot -insbesondere bei der derzeitigen
Nutzung der sog. #Südbahn – geregelt?
Zu 1.: Für die Nutzung vom #Flughafen #Schönefeld (SXF) im #Nordbahnbetrieb liegt
eine #24-Stunden-Genehmigung vor. Es gibt Ausnahmen für Flugzeuge mit hoher
Lärmemission.
Während der temporären Nutzung der Südbahn gelten die strengeren #Nachtflugbeschränkungen
für den zukünftigen Betrieb des Flughafens Berlin Brandenburg
(BER). Dies ist im Bescheid der Oberen Luftfahrtbehörde der Länder Berlin und
Brandenburg vom 01.03.2017 unter Ziffer 8 „Hinweise zum Nachtflugbetrieb“ festgehalten
(siehe http://www.lbv.brandenburg.de/dateien/luftfahrt/170301_Bescheid_Nord
bahnschliessung_Suedbahnbetrieb_2017.pdf).
Die Nachtflugbeschränkungen am zukünftigen BER sind in Abschnitt XI. der Änderung
und Neufassung der Genehmigung des Verkehrsflughafens Berlin-Schönefeld,
zukünftig Verkehrsflughafen Berlin Brandenburg, vom 27.03.2012 (siehe
http://www.lbv.brandenburg.de/dateien/luftfahrt/Aenderung_Neufassung_der_Geneh
migung_Verkehrsflughafens_Berlin-Schoenefeld.pdf) dargelegt. Demnach sind in der
Kernnachtzeit von 0:00 bis 5:00 Uhr reguläre Linienflüge ausgeschlossen. Die Zeiten
von 23:30 bis 24:00 Uhr und von 5:00 bis 5:30 Uhr sind ausschließlich für Ver-
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spätungen und Verfrühungen zulässig. Während der Tagesrandzeiten von 22:00 bis
24:00 und 5:00 bis 6:00 Uhr ist die Anzahl der Flugbewegungen beschränkt.
2. Kommt es hierbei derzeit zu Beeinträchtigungen – einerseits des Flugverkehrs und anderseits der
Anwohnerinnen und Anwohner – insbesondere im Vergleich zur bisher genutzten nördlichen Startund
Landebahn?
Zu 2.: Durch die Nutzung der Südbahn können sich die Flugzeiten geringfügig ändern.
Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 1 verwiesen.
3. Wann ist die Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) geplant?
Zu 3.: Der Termin wird derzeit von der FBB mit allen beteiligten Firmen validiert. Im
Anschluss daran wird die Geschäftsleitung der FBB den beabsichtigten Inbetriebnahmetermin
zunächst dem Aufsichtsrat mitteilen.
4. Inwieweit sind die künftigen Flugrouten mit der Natur- und Landschaftsschutzgebietsausweisung für
den Müggelsee vereinbar?
Zu 4.: Die Müggelseeroute war Gegenstand des Verfahrens BVerwG 4 C 35.13 vor
dem Bundesverwaltungsgericht. Die Klage wurde mit Urteil vom 18.12.2014 abgewiesen.

5. Wie ist der aktuelle Stand der Bearbeitung der Anträge für das Schallschutzprogramm des BER?
Zu 5.: Zum 30.09.2017 wurden 92 Prozent der Anträge seitens der FBB bearbeitet.
6. Warum dauert die Bearbeitung der Anträge solange und wird nicht großzügiger im Sinne der
Betroffenen entschieden – vor allem was die Raumgrößen und -höhen sowie fehlende
Baugenehmigungen angeht?
Zu 6.: In ca. 6 Prozent der Anträge ist die FBB an der weiteren Bearbeitung gehindert.
Zu den Gründen siehe Schriftliche Anfrage 18/12329, Antwort zu Frage 8.
Um auch Anwohnerinnen und Anwohnern, für deren Räume aufgrund nicht eingehaltener
rechtlicher Vorgaben kein Anspruch auf Schallschutz besteht, den an anderen
Flughäfen üblichen Schallschutz zu ermöglichen, werden zur Regelung besonderer
Fallkonstellationen verschiedene Zusatzregelungen in Form von Modulen angeboten
(siehe http://www.berlin-airport.de/de/nachbarn/schallschutzprogramm/bauliche-um
setzung/module-im-ueberblick/index.php). So wird bezüglich der Anspruchsberechtigung
bei Räumen mit zu geringer Raumhöhe auf das Modul „Niedrige Raumhöhe“
verwiesen (siehe Schriftliche Anfrage 18/12170, Antwort zu Frage 5). Die FBB darf
die Module jedoch nicht für Gebäude anbieten, die gänzlich ohne Baugenehmigung
errichtet wurden.
7. Ist eine Ausweitung der Berechtigten für das Schallschutzprogramm des BER geplant – sowohl
territorial einerseits als auch inhaltlich anderseits – vor allem was die Raumgrößen und -höhen sowie
fehlende Baugenehmigungen angeht?
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Zu 7.: Eine Ausweitung der Berechtigten für das Schallschutzprogramm BER ist aktuell
nicht geplant.
Im Übrigen, siehe Antwort zu Frage 6.
Berlin, den 20. Oktober 2017
In Vertretung
Dr. Margaretha Sudhof
Senatsverwaltung für Finanzen

Taxi + Flughäfen: Taxigewerbe Berlin-Brandenburg Bald Frieden im Taxikrieg von Schönefeld?, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/taxigewerbe-berlin-brandenburg-bald-frieden-im-taxikrieg-von-schoenefeld/20444110.html

Die Situation am #Flughafen #Schönefeld ist für #Taxifahrer mehr als frustrierend. Jetzt zeichnet sich ein Kompromiss im Revierkampf ab.
Das Wörtchen Streit genügte nicht mehr, vom „Schönefelder #Taxi- Krieg“ war in den vorigen Jahren die Rede: Doch jetzt zeichnet sich eine Lösung ab. Im Kern geht es dabei um die Frage, welche Fahrer am jetzigen Flughafen Schönefeld und künftigen Hauptstadt-Airport #BER Passagiere aufnehmen dürfen – und welche nicht.
 Nach dem Bundesgesetz zur Personenbeförderung ist dies bislang nur Taxis erlaubt, die im Landkreis Dahme-Spreewald zugelassen sind, auf dessen Gelände Schönefeld alt und neu liegen. Doch dieser gesetzlich zugesicherte Vorrang von Taxis in ihrer jeweiligen Zulassungsgebiet führt am Rande Berlins zu bizarren Situationen – beispielsweise kürzlich am Tag des Orkans „Xavier“.

Gestrandete Passagiere warteten ewig auf die wenigen Taxis des Landkreises, um zurück nach Berlin zu kommen. Berliner Taxis waren zwar genug verfügbar, aber sie durften am Terminal niemand einladen.
Die ausgewählten Haltepunkte

Um den gordischen Knoten zu zerschlagen, hatte Staatssekretär Jens-Holger Kirchner von der Senatsverwaltung für Verkehr seit August die #Taxiverbände …

Flughäfen: Tegel-Ärger Jetzt gibt’s die volle Jumbo-Dröhnung – Quelle: http://www.berliner-kurier.de/

http://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez—stadt/tegel-aerger-jetzt-gibt-s-die-volle-jumbo-droehnung-28531772

#Planespotter (Jet-Gucker) jubeln, aber die Pankower müssen tapfer sein. Kurz nach der Klatsche beim Volksentscheid über den #Flughafen #Tegel kündigt Lufthansa für November ein großes neues Projekt am Himmel über der Hauptstadt an. Zum ersten Mal seit 2010 fliegt die #Lufthansa regulär mit einer #747 auf einer innerdeutschen Linien-Route Tegel an.

126 Flüge nur im November soll die ältliche Boeing 747-400 zu den verkehrsreichsten Zeiten von Frankfurt nach Tegel und wieder zurück fliegen. Drei Flieger in der Morgenwelle, drei retour. „Dass wir die 747 hier in Tegel haben ist für alle Beteiligten außergewöhnlich“, gibt auch der Flughafensprecher Daniel Tolksdorf zu. „Die 747 ist eine ziemlich große Maschine, dafür ist Tegel nicht gebaut.“

Eine Herausforderung für den Flughafen, aber auch für die lärmgeplagten Anwohner. Normalerweise sind hier im Stundentakt kleinere Airbus-Maschinen vom Typ #A320 mit halb so vielen Plätzen im Einsatz. Der Grund für den Auftritt des Riesenvogels für den Hüpfer von und nach Frankfurt: „Eine besonders hohe Nachfrage nach Buchungen hat Lufthansa zu dieser Maßnahme veranlasst“, sagte der Sprecher der Lufthansa dem KURIER.

Die Boeing 747-400 ist ein Auslaufmodell

Besondere Gründe, das dürften in diesem Fall die Passagiere der insolventen Air Berlin sein, die auf Nummer sicher gehen und auf Lufthansa umsteigen. Die Air Berlin Pleite, sie fliegt 300.000 Menschen im Norden um die Ohren, denn mit dem Jumbo wird es lauter und dreckiger.

Die Boeing 747-400 ist ein Auslaufmodell. Seit 2005 gibt es einen modernen Nachfolger – die 747-8. In der Flotte der Lufthansa befinden sich 19 dieser modernen Jumbos, deren Lärmteppich um 30 Prozent kleiner wäre.

Doch aus Kapazitätsgründen schickt man die leiseren Flieger lieber auf die …

Flughäfen: Volksentscheid : Mehrheit für Weiternutzung von Flughafen Tegel, aus zeit.de

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-09/volksentscheid-flughafen-berlin-tegel-ergebnis

In Berlin wurde auch über den #Flughafen #Tegel abgestimmt. Eine Mehrheit von 56,1 Prozent der Wähler stimmte für den #Weiterbetrieb des Stadtflughafens.
Beim Berliner Volksentscheid über die Zukunft des Flughafens Tegel hat sich eine Mehrheit für einen Weiterbetrieb des Airports ausgesprochen. 56,1 Prozent der Wähler stimmten für die Offenhaltung des Flughafens, wie die Landeswahlleiterin mitteilte. 41,7 Prozent votierten dagegen. 2,2 Prozent der Stimmen waren ungültig. 
Die rund zweieinhalb Millionen Wahlberechtigten in Berlin waren parallel zur Bundestagswahl auch zur Abstimmung über die Zukunft des Flughafens Tegel aufgerufen. Ein von der FDP initiierter Volksentscheid forderte, den innerstädtischen Flughafen im Nordwesten Berlins nach Eröffnung des Hauptstadtairports BER weiterhin zu nutzen. Die Berliner Koalition aus  SPD, Linken und Grünen lehnt das Vorhaben …

Flughäfen: Vor dem Volksentscheid Was für Tegel spricht – und was dagegen – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/vor-dem-volksentscheid-was-fuer-tegel-spricht—und-was-dagegen-28442924?dmcid=nl_20170920_28442924

Ganz Berlin streitet über den #Flughafen #Tegel: #Schließen oder #offen halten? Das wird am Sonntag beim Airport-#Volksentscheid die große Frage sein. Wenige Tage zuvor entlud sich am Dienstag noch einmal die Wut der TXL-Gegner: Mehrere Initiativen hatten zur Demo über den Kudamm aufgerufen.
Um vor der Volksabstimmung noch unentschlossene Berliner zu gewinnen, setzten die Demo-Anmelder auf den Promi-Faktor: Schauspielerin Jasmin Tabatabai (50) und Ex-Umweltminister Jürgen Trittin (63, Grüne) sollten bei der Abschlusskundgebung vor der Urania reden. Beide leben in Pankow, einem Bezirk, der mit am stärksten vom Lärm der startenden und landenden Flieger betroffen ist.
Viele Umfragen sehen Tegel-Befürworter vorn 
Trittin reihte sich schon kurz nach 17 Uhr am Café Kranzler in die Reihen der ersten Demonstranten ein. Er schloss sich einer Kinder-Gruppe an, die mit selbst gemalten Anti-Fluglärm-Plakaten für „Ruhe im Klassenzimmer“ demonstrierte.
Für Dienstagabend war in der Urania eine letzte Diskussionsrunde zu Tegel geplant. Als Teilnehmer eingeladen: Regiermeister Michael Müller (SPD), der Tegel nach der Eröffnung des neuen Flughafens BER sofort dichtmachen will, und FDP- Fraktionschef Sebastian Czaja als Chef-Antreiber der TXL-Befürworter. Für Tegel treten inzwischen aber auch CDU und AfD ein.

Der Volksentscheid parallel zur Bundestagswahl am Sonntag ist rechtlich nicht verbindlich, weil nicht über einen Gesetzentwurf abgestimmt wird. Der Bund und die Länder Berlin und Brandenburg hatten schon vor Jahren beschlossen, dass Tegel wenige Monate nach der BER-Eröffnung schließt. Der rot-rot-grüne Senat will daran auch nicht rütteln. Viele Umfragen, wenn auch nicht alle, sagen den Tegel-Befürwortern für Sonntag allerdings eine Mehrheit voraus.
Was für Tegel spricht – und was dagegen
Pro Tegel
Der BER wurde zu klein geplant

Der neue Hauptstadtflughafen BER soll maximal 27 Millionen Passagiere im Jahr bewältigen können. Aber bereits im Jahr 2014 sind an den Berliner Flughäfen 28 Millionen Passagiere abgefertigt worden – und jedes Jahr kommen etwa zwei Millionen Passagiere hinzu. Um diese Mengen bewältigen zu können, ist Tegel nötig.

Last auf West und Ost verteilen
In den letzten Jahrzehnten konnte sich der Berliner Fluganreise-Verkehr auf den Ost- und Westteil der Stadt verteilen. Sollte es künftig nur noch den BER im Südosten geben, wäre die Last nicht bloß unfair verteilt: Eine einseitige Belastung könnte sogar zum Verkehrskollaps auf den Zufahrtsstraßen führen.

Flughäfen bieten Sicherheit
Flughäfen bieten SicherheitDie meisten Metropolen der Welt haben mehr als nur einen Flughafen. Auch, um in Not- und Krisenfällen in kurzer Entfernung einen Ausweich-Flughafen zu haben. Die deutsche Hauptstadt von einem einzigen Flughafen abhängig zu machen, ist in den Augen der Tegel-Befürworter schlicht fahrlässig.

Tegel rettet Berlins Taxifahrer
Die rund 8000 Berliner Taxen werden am Flughafen BER mit zahlreichen Brandenburger Betrieben mithalten müssen. Doch im Vergleich blechen
die Brandenburger Firmen weniger Gewerbesteuer und niedrigere Versicherungsbeiträge. Der Erhalt des Flughafens Tegel würde für einen
faireren Wettbewerb sorgen.
 
Airport Tegel erzielt Gewinne
Im Gegensatz zum Milliarden-grab BER erwirtschaftet der Flughafen Tegel Jahr für Jahr einen operativen Gewinn im zweistelligen Millionen-Bereich. Das Geld würde dem Land Berlin im Fall einer TXL-Schließung etwa für Investitionen in Schulen, Straßenbau und Sicherheit fehlen. 
Contra Tegel
Airport TXL ist Sicherheitsrisiko
Der als Provisorium geplante Airport Tegel hat ein völlig veraltetes Brandschutzsystem. Die zentrale Zufahrt ist ein Nadelöhr, das im Falle einer schnellen Räumung ein unkontrollierbares Gefahrenpotenzial für Fluggäste, Personal und Taxifahrer birgt. Die sehr hohe Flugfrequenz verstärkt das Unfallrisiko zusätzlich.

Tegel schadet der Gesundheit
Tegel schadet der GesundheitFluglärm fast rund um die Uhr beeinträchtigt die Bezirke Spandau, Tegel, Reinickendorf und Pankow. Flugrouten und Nachtflugverbot werden nicht eingehalten. Grünanlagen wie der Volkspark Jungfernheide und der Volkspark Rehberge sollen den Berlinern eigentlich als Ruhe-Oasen dienen. Doch Dauerlärm macht alles kaputt.

Tegel zerstört die Stadtnatur
Auf dem Flughafen-Areal gibt es viele besonders geschützte Biotope. Auch die Umgebung, etwa das angrenzende „Vogelschutzgebiet Flughafensee“, ist ein Rückzugsgebiet vieler gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Dieser für Berlin einzigartige Lebensraum darf nicht länger durch Lärm und Kerosin geschädigt werden.

Flughafen TXL rentiert sich nicht
Flughafen TXL rentiert sich nichtDie Idee, Tegel zusätzlich zum BER zu erhalten, widerspricht der wirtschaftlichen Vernunft. Der BER kann laut Experten-Rechnungen nur rentabel betrieben werden, wenn er als einziger Flughafen in Berlin zum globalen Drehkreuz wird. Tegel als bloßes Beiwerk zum BER zu betreiben, rechnet sich wirtschaftlich ebenfalls nicht.
Schließung ist lange abgesegnet

Tegel muss nach Eröffnung des BER schließen: Das hat der Senat mit Blick auf die hohe Fluglärm-Belastung schon 2004 entschieden. Es ist völlig unverantwortlich, wie die abgeschlossene Debatte über Tegel künstlich weitergeführt wird. Das wirkt unzuverlässig – und schadet Berlins Ruf.