Flughäfen: Trotz Umsatzplus Berlin-Brandenburger Flughäfen erwarten Millionenverlust – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/trotz-umsatzplus-berlin-brandenburger-flughaefen-erwarten-millionenverlust-27975340?dmcid=nl_20170715_27975340

Schönefeld –
Die #Baustelle für den neuen #Hauptstadtflughafen hält die Berlin-Brandenburger Flughafengesellschaft trotz kräftiger #Umsatzzuwächse in den roten Zahlen. Für das laufende Jahr rechnet das Staatsunternehmen mit einem #Verlust von 120 Millionen Euro, wie aus dem aktuellen Geschäftsbericht hervorgeht. Im vergangenen Jahr lag das Minus bei 101 Millionen Euro.
Das laufende Geschäft lag zwar im Plus. „Schauen wir allein auf diesen Bereich, sind wir ein solide aufgestelltes Unternehmen”, erklärte die Geschäftsführung. Für rote Zahlen sorgten aber die Belastungen durch die Hängepartie beim #BER.
Die Flughafengesellschaft rechnet damit, dass die Passagierzahlen in diesem Jahr weniger stark wachsen als zuletzt. Flughafenchef Engelbert Lütke #Daldrup erwartet in Tegel und Schönefeld insgesamt rund 34 Millionen Fluggästen nach knapp 33 Millionen im Vorjahr. Höhere Gebühren sowie steigende Mieteinnahmen und Grundstücksverkäufe sollen den Umsatz insgesamt aber um rund 10 Prozent steigen lassen. Im vergangenen Jahr gab es ein Plus von 14 Prozent auf 372 Millionen Euro.
Neue Einnahmequellen erhofft sich das Unternehmen vor allem abseits des Flugbetriebs, durch …

Flughäfen: Ausbaupläne vorgestellt Der BER soll größer werden – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/ausbauplaene-vorgestellt-der-ber-soll-groesser-werden-27932986

Großflughafen – das ist die falsche Bezeichnung für den #BER. Für die erwarteten #Fluggastzahlen wird der BER zu klein sein. Obwohl noch nicht mal absehbar ist, wann der neue Airport den Betrieb aufnehmen kann, plant die Flughafengesellschaft FBB jetzt schon den #Ausbau. Engelbert Lütke Daldrup, Chef des Staatsunternehmens, stellte dem Aufsichtsrat am Freitag den „#Infrastruktur-Masterplan BER 2040“ vor. Motto: Der BER soll größer werden. Doch die erwarteten Fluggastzahlen sind im Vergleich zu anderen Prognosen niedrig gegriffen. Und für die nächsten Jahre gibt es Zweifel, ob der Ausbau mit dem #Boom Schritt halten kann. „Bis 2020 wird es eng, keine Frage“, gestand Lütke Daldrup ein.
Bereits Hartmut Mehdorn, der vor mehr als vier Jahren Flughafen-Chef wurde, erkannte: Der BER muss #erweitert werden. Seit Jahren erlebe der Luftverkehr in Berlin einen Boom, seit Jahren steigen die Passagierzahlen stärker als der Durchschnitt. Die Argumente gelten auch heute noch. Da aber bei dem Schönefelder Pannenprojekt alles länger dauert, verging viel Zeit, bis erste Planungen in Gang kamen. Die Fertigstellung der bestehenden Anlagen hat Vorrang.
Prognosen zu niedrig gegriffen
Jetzt aber drängt die Zeit. Nach der FDP und der CDU setzt sich mit dem Bund nun auch erstmals ein Flughafengesellschafter für den Weiterbetrieb des Flughafens Tegel ein – mit dem Argument, dass der BER zu klein sei. Branchenexperten, auch viele Berliner, sehen das genauso. Sie fürchten, dass Berlin Luftverkehr abweisen muss – weil Kapazität fehlt. Die Schließungsbefürworter müssen reagieren. Dafür brauchen sie auch Ausbaupläne.
Inzwischen gesteht selbst die FBB ein, dass die bisherigen Prognosen zu niedrig gegriffen sind. Lütke Daldrup: „Das Passagierwachstum am BER ist höher als ursprünglich erwartet.“ Für dieses Jahr wurde mit 27 Millionen Fluggästen gerechnet – tatsächlich werden es 34 Millionen sein. Für 2035 wurden 41 Millionen Passagiere erwartet – jetzt 51 Millionen. Allerdings: Andere Berechnungen gehen von einem stärkeren Zuwachs aus. So erwartet die German Business Aviation Association, der Verband der Geschäftsflieger, für 2020 bereits …

Flughäfen: PANNEN-FLUGHAFEN Warum es 2017 keinen Start-Termin für den BER geben wird, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/flughafen-berlin-brandenburg/article211145467/Warum-es-2017-keinen-Start-Termin-fuer-den-BER-geben-wird.html

Einen Termin für die #Eröffnung des #Flughafen #BER gibt es bislang nicht – und wird es auch bis zum Jahresende 2017 nicht geben.
Berlin/Potsdam.  Die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg wird wohl nicht vor Ende dieses Jahres einen Termin für die Eröffnung des neuen Flughafens BER nennen können. Das erfuhren die Abgeordneten der Berliner SPD-Fraktion am Dienstagnachmittag vom Flughafen-Aufsichtsratschef Rainer Bretschneider. Die Abgeordneten hätten erstaunt und bestürzt auf die Aussagen des Brandenburger Staatssekretärs reagiert, berichteten Teilnehmer.

Bretschneider teilte mit, dass es auf der Baustelle weiterhin gravierende Probleme gebe. So sei die Planung für die neu konzipierte Sprinkleranlage noch nicht fertig, entsprechend sei dafür auch noch keine Genehmigung eingeholt worden. Sollte sich die Fertigstellung bis Ende 2017 ziehen, wäre eine Eröffnung des BER im Laufe des Jahres 2018 wohl nicht möglich. Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup rechnet mit einem Jahr Vorlauf zwischen Bauende und Eröffnung. Bretschneider sagte den Sozialdemokraten, sie könnten sich selbst einen Reim darauf machen, ob 2018, 2019 oder später eröffnet werde.
Herbst 2018 sei "schwer einzuhalten"

Erst Ende Januar hatte sich der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD), seinerzeit noch Aufsichtsratschef des BER, von einem Start 2017 offiziell verabschiedet. Damals sagte Müller, man sei "in der Schlusskurve" und es gebe keine Anzeichen dafür, dass 2018 nicht klappen werde. In der Fraktion gab es schon damals andere Stimmen. SPD-Fraktionsvize Jörg Stroedter sagte öffentlich, er halte den Herbst 2018 für "schwer einzuhalten". Später hatte Müllers inzwischen zum Flughafenchef avancierter Ex-Staatssekretär Lütke Daldrup das Ziel verkündet, bis zum Sommer einen konkreten Zeitplan für den …

U-Bahn + Flughäfen: Erste Gespräche zwischen Berlin und Brandenburg – U7-Verlängerung zum BER nimmt konkretere Formen an, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/politik/Flughafen-BER/BER-Aktuelles/akteure_aktuell/2017/06/berlin-erwaegt-u-bahn-verlaengerung-bis-zum-ber.html

Der künftige Flughafen #BER könnte auch per #U-Bahn zu erreichen sein. Der Senat erwägt, die Linie #U7 um drei Stationen bis nach #Schönefeld zu #verlängern. Der Vorschlag stößt im Landkreis Dahme-Spreewald auf offene Ohren.

Der Berliner Senat zieht nun doch in Erwägung, die U7 bis zum Flughafen BER zu verlängern. Das geht aus einer Senatsvorlage zur Berliner U-Bahn hervor, die dem rbb vorliegt. Darin heißt es, für die Verlängerung bis zum BER sei der Neubau einer etwa 10 Kilometer langen U-Bahnstrecke mit voraussichtlich drei Bahnhöfen erforderlich. Eine entsprechende Trasse werde weiterhin freigehalten, so das Papier.

Teile der Strecke verlaufen auf Brandenburger Gebiet, weshalb der Senat die Pläne von der Zustimmung des Landkreises Dahme-Spreewald abhängig macht. Die Kosten sollen nach Vorstellung des Senats ,"das Land Berlin und der Landkreis Dahme-Spreewald/Gemeinde Schönefeld" tragen.

Vorhaben soll Autobahn und S-Bahn entlasten

"Mit diesen Planungen gehen wir einen wichtigen Schritt in Richtung Verlängerung der U-Bahnlinien und Anbindung von Stadtquartieren", sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) dem rbb. "Für viele Menschen in Berlin werden die Wege dadurch kürzer und ich freue mich über diesen Zugewinn an Mobili…

Flughäfen + Regionalverkehr: Fahrplan Airport-Express Vom BER zum Hauptbahnhof in 36 Minuten – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/fahrplan-airport-express–vom-ber-zum-hauptbahnhof-in-36-minuten-27878854

Auf diesen Platz im Spitzenfeld kann Berlin wirklich nicht stolz sein. In fast keiner anderen Stadt in Deutschland wird die #Zugfahrt zwischen dem #Flughafen und dem #Hauptbahnhof künftig so lange dauern wie hier. Das zeigen Fahrplandaten, die nun bekannt geworden sind.
Doch nicht die Deutsche Bahn (DB) ist schuld daran, dass die Fahrgäste so lange unterwegs sind. Auf Jahre hinaus müssen die Airport-Züge Umwege fahren, weil die direkte Strecke erst noch gebaut werden muss. Das Land Berlin hat zu der Verzögerung beigetragen.
Wann der BER endlich öffnet, steht immer noch in den Sternen. Doch die Planer des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg und der Bahn haben ihre Arbeit gemacht: Am Sonntag, dem 10. Juni 2018, könnte der neue Regionalexpress RE 9 den Betrieb zum Airport aufnehmen – das wäre möglich.
„Höchste Stufe der #Fahrplankunst
Der künftige Flughafenzug soll den Hauptbahnhof und den BER im 30-Minuten-Takt verbinden – zum regulären Fahrpreis, für 3,40 Euro pro Strecke. Im Vergleich zu anderen Städten ist das ziemlich wenig. In München werden für eine Fahrkarte zum Flughafen 11,20 Euro fällig.
Der Tarif ist relativ niedrig – doch die Fahrzeit ist relativ lang. Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigte der Bahn für Berlin, hat in den Fahrplan des RE 9 geschaut. „Eine Fahrt vom BER zum Berliner Hauptbahnhof dauert 36 Minuten, vom Hauptbahnhof zum BER 32 Minuten“, berichtet er. Wenn die neue Bahnbrücke über den Wiesenweg in Friedrichshain fertig ist (voraussichtlich 2019), verkürzt sich die Fahrt in die Stadt um vier Minuten.
Aber selbst dann sind die Fahrgäste immer noch länger unterwegs als anderswo. In Frankfurt am Main dauert die Fahrt vom Hauptbahnhof zum Flughafen zehn Minuten, in Köln elf bis 14 Minuten, in Hamburg 25 Minuten. München schneidet allerdings noch schlechter ab als Berlin. Dort stellt eine solche S-Bahn-Fahrt mit 40 oder 43 Minuten eine echte Geduldsprobe dar.
Das Verfahren wurde immer wieder gebremst.
In Berlin könnte es der #Flughafenexpress, künftig #FEX genannt, in 20 Minuten zum #BER schaffen, sagt Kaczmarek. So ist es auch geplant – aber erst für 2025. Früher steht die #Dresdener Bahn, die kürzeste Verbindung, im Süden Berlins …

Flughäfen: Baustelle Berliner Flughafen BER Bosch droht mit Einstellung der Arbeiten, aus stuttgarter-zeitung.de

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.baustelle-berliner-flughafen-ber-bosch-droht-mit-einstellung-der-arbeiten.48982367-847c-4a8f-973d-63ea55d25baf.html

Auf der Pannenbaustelle des Berliner #Flughafens #BER gibt es neues Ungemach: #Bosch droht mit Arbeitsniederlegungen. Es geht um angebliche Planungsänderungen und nicht erbrachte Leistungen.
Berlin/Gerlingen – Der Bosch-Konzern hat einem Bericht der „Bild am Sonntag“ zufolge der BER-Flughafengesellschaft gedroht, die Zusammenarbeit zu beenden. In einem Brief vom 31. Mai habe Bosch „keine Grundlage für die Inbetriebsetzung der Brandmeldeanlagen“ gesehen. Permanente Planungsänderungen würden „bereits bestehende Leistungen zerstören“.
Eine Woche später habe die Bauleitung des BER erklärt, dass Bosch Leistungen nicht erbracht habe. Die Flughafengesellschaft würde 80 000 Euro einbehalten. Außerdem würden zwischen 500 000 Euro und einer Million Euro pro Verzugstag berechnet. Daraufhin habe Bosch mit Arbeitsniederlegung gedroht und alle Planungstermine abgesagt. BER-Projektleiter Peter Herrmann habe daraufhin das Strafschreiben wieder zurückgezogen, berichtete die Zeitung.

Eröffnung 2018 wird angezweifelt
Die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg wollte auf dpa-Anfrage am …

Flughafen Schönefeld Bauarbeiten für Parallelbetrieb am BER beginnen in Schönefeld, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/flughafen-schoenefeld-bauarbeiten-fuer-parallelbetrieb-am-ber-beginnen-in-schoenefeld/19937300.html

Mitte Juli beginnen die #Bauarbeiten um das Terminal am Flughafen #SXF. Nach drei Monaten sollen sie abgeschlossen sein. Mit Einschränkungen ist nicht zu rechnen.
Am künftigen Hauptstadtflughafen BER beginnen Mitte Juli die Bauarbeiten am Vorfeld, um das bestehende Terminal des Flughafens Schönefeld und das neue #BER-Terminal #parallel zu nutzen. Dazu zieht der Flugbetrieb von Schönefeld ab 16. Juli von der bisher genutzten nördlichen Start- und Landebahn auf die neue Südbahn um, wie ein Flughafensprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte. Für den Parallelbetrieb seien andere Zu- und Abwege zur Startbahn nötig, die nun gebaut würden, sagte er.
Drei Monate Baustelle

Die Bauarbeiten sollen bis zum 28. Oktober dauern. Durch den Umzug gelte während dieser Zeit auch schon das Nachtflugverbot des BER, sagte der Sprecher weiter. Demnach seien von Mitternacht bis 5.00 Uhr keine regulären Flüge erlaubt, von 22.00 Uhr bis Mitternacht und von 5.00 bis 6.00 Uhr nur eine begrenzte Zahl mit lärmarmen Maschinen. Für den Flughafen Schönefeld gilt bislang kein …

Bahnverkehr + S-Bahn + Regionalverkehr: Dresdner Bahn Berlins längste Baustelle soll nach 25 Jahren endlich kommen „Beginn noch in diesem Jahr“: Die Bahn will den Bau des BER-Zubringers 2017 starten., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/dresdner-bahn-berlins-laengste-baustelle-soll-nach-25-jahren-endlich-kommen/19873124.html

"Beginn noch in diesem Jahr": Die Bahn will den #Bau des #BER-Zubringers 2017 starten. #S-Bahnhöfe werden abgerissen, Brücken neu errichtet.

Sie wird die längste #Baustelle der Stadt: die #Dresdner Bahn. Nach Jahrzehnten der Planung soll noch im Jahr 2017 der Bau der Eisenbahnstrecke im Berliner Süden beginnen. Das kündigte die Deutsche Bahn am Dienstag an. Das Eisenbahn-Bundesamt habe jetzt den gut sechs Kilometer langen Abschnitt vom S-Bahnhof Priesterweg bis zum Schichauweg genehmigt. Dort sollen einmal die Züge mit Tempo 160 zum BER rollen. "2026 ist die Dresdner Bahn fertig", hatte der ehemalige Bahnchef Rüdiger Grube noch vor einem Jahr gesagt beim Ausbau der Strecke in Brandenburg.

"Beginn noch in diesem Jahr"

Das ist in Berlin geplant: Neben den zwei S-Bahngleisen sollen zwei Fernbahngleise entstehen. Bedeutet: Brücken werden neu gebaut, S-Bahnhöfe ebenfalls. Die Bahn plant, "mit ersten Bauarbeiten in diesem Abschnitt noch in diesem Jahr zu beginnen", heißt es in der Erklärung – nachzulesen unter diesem Link.

2017 wird die Säntisstraße gesperrt

Erste Baustelle wird der Bahnübergang an der Säntisstraße sein, also kurz vor dem S-Bahnhof Buckower Chaussee. "Hier wird bis zum kommenden Frühjahr bauzeitlich eine Fußgängerbrücke über die Bahngleise errichtet, denn der Bahnübergang muss während der Bauzeit der neuen Straßenunterführung gesperrt werden." Hier entsteht also eine Brücke; bislang rollt der Verkehr über zwei Rampen zu den Gleisen – dort befinden sich noch Schranken (wie auch am S-Bahnhof Buckower Chaussee).

S-Bahnhof Buckower Chaussee wird abgerissen

Eben jene S-Bahnstation Buckower Chaussee – eine markanter Bahnhof, erbaut erst in den 80ern vom bekannten "U-Bahnhof-Architekten" …

Flughäfen: Berliner Hauptstadtflughafen Warum es am BER auch 2018 nichts wird Die Baustelle in Schönefeld stagniert., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-hauptstadtflughafen-warum-es-am-ber-auch-2018-nichts-wird/19818522.html

Hier analysieren wir, was am #BER alles nicht vorangeht, wie lange das Geld noch reicht – und wie viel Wahrheit in den offiziellen Ankündigungen steckt.
Vor der Tafelrunde im Gasthof „Zur Linde“ in Wildenbruch ist Tacheles angesagt. Ursprünglich sollte es eine Wohlfühlveranstaltung werden, zum gegenseitigen Kennenlernen, wenn am nächsten Dienstag die Kabinette Berlins und Brandenburgs gemeinsam tagen. Doch am Vortag berät der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft (FBB) über den aktuellen Stillstand am neuen BER-Airport, den wir an dieser Stelle in der gestrigen Ausgabe mit einem Leerfeld illustriert haben.
Auf Wunsch Brandenburgs steht die größte Baustelle der Hauptstadtregion auf der Tagesordnung der gemeinsamen Kabinettssitzung. Berlins Regierender Michael Müller, bis März selbst Vorsitzender des FBB-Aufsichtsrates, und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (beide SPD) erwarten einen Rapport der neuen Führungscrew. Der Tagesspiegel dokumentiert, wie ein ungeschminkter Bericht des Flughafenchefs und früheren Berliner Staatssekretärs Engelbert Lütke Daldrup und des Aufsichtsratsvorsitzenden und brandenburgischen Flughafenkoordinators Rainer Bretschneider aussehen müsste. Das Fazit: Eine BER-Eröffnung vor 2019 ist illusorisch und nicht mehr realistisch. Und vor Herbst kann entgegen den Ankündigungen kein Eröffnungstermin bekanntgegeben werden.

Rückschläge statt Fortschritte

Erst im Januar war der bis dato noch für dieses Jahr propagierte #BER-Start abgesagt worden. Nun wird man allein für den seit Frühjahr 2016 überfälligen Abschluss der Bauarbeiten auch noch bis Ende 2017 benötigen. Aktuell sind laut BER-Barometer 89 Prozent erledigt – wie vor einem Monat. Zum Vergleich: Vor einem halben Jahr, im Oktober, waren es 79 Prozent. So belegt ein aktueller interner #FBB-Lagebericht („vertraulich“), der in Vorbereitung der Aufsichtsratssitzung erstellt wurde, das nicht publik gemachte Ausmaß der …

Flughäfen: Der Flughafen BER wird kein Drehkreuz Aufsichtsratschef Rainer Bretschneider verabschiedet sich vom langjährigen Ziel für den neuen Hauptstadtairport., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/flughafen-berlin-brandenburg/article210598541/Der-Flughafen-BER-wird-kein-Drehkreuz.html

Der neue #Flughafen #BER wird auch nach seiner Eröffnung nicht das #Drehkreuz werden, das die Berliner Politik jahrelang in Aussicht gestellt hat. Das machte der neue Aufsichtsratsvorsitzende, der Brandenburger Flughafenkoordinator Rainer Bret­schneider, im Interview mit der Berliner Morgenpost deutlich. Der Plan, #Umsteigepassagiere über Berlin zu lenken, war eines der wesentlichen Argumente für den Bau eines "Single-Airports", der die bestehenden Berliner Flughäfen ersetzen soll.

 Jetzt hat sich Bretschneider von diesem Ziel verabschiedet: "Wir haben kaum Umsteiger", sagte Bretschneider. "Jetzt sowieso nicht, aber auch der BER wird sie nicht haben, jedenfalls nicht so schnell", so der Staatssekretär, der vor zwei Monaten Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) an der Spitze des Aufsichtsrates abgelöst hatte. Für den BER seien im Moment die "Point-to-Point"-Passagiere interessant, also Leute, die alle in Berlin und Brandenburg ein- und ausstiegen. Ähnlich hatte sich in der Vergangenheit schon der frühere Flughafenchef Karsten Mühlenfeld geäußert und war dafür hart kritisiert worden.

Dabei sind die Ausgangsbedingungen für ein Drehkreuz Berlin schlecht. Die Lufthansa als größte deutsche Fluglinie betreibt bereits zwei sogenannte Hubs in Frankfurt und München. Bretschneider kann keinerlei Interesse der Lufthansa erkennen, sich selbst Konkurrenz zu machen mit einem Drehkreuz BER. Die Hoffnungen der Berliner auf steigende Umsteigezahlen ruhten lange auf Air Berlin.

Aber die bisherige Nummer zwei unter den deutschen Fluggesellschaften steckt in argen Turbulenzen, dünnt ihr Streckennetz aus und hat obendrein in Tegel mit einem Chaos bei der Abfertigung zu kämpfen. "Air Berlin wollte hier aktiv werden, aber sie …