Tarife: Ostprignitz-Ruppin jetzt auch im VBB, aus Punkt 3

http://87.79.14.240/p3/punkt3.nsf

Seit dem 1. Januar gelten auch für Fahrten innerhalb des Landkreises #Ostprignitz Ruppin die #VBB-Tarife. Davon profitieren vor allem die rund 110 000 #Einwohner, die jetzt mit einem Fahrschein alle #Verkehrsmittel im #VBB nutzen können, neben den …

Bahnhöfe: Bahnhof Warschauer Straße, Provisorischer Zugang zum S-Bahnhof Warschauer Straße, aus Punkt 3

http://87.79.14.240/p3/punkt3.nsf

Neue Wege zu den Bahnsteigen – so funktioniert es

Seit 10 Uhr am Silvestertag 2004 ist der neue #Zugang zu den #Bahnsteigen am #S-Bahnhof #Warschauer Straße in Betrieb.

Das #Provisorium in Form einer Brücke hat für mehrere Jahre Bestand, bis die #Sanierung des Bahnhofs Warschauer Straße einschließlich des #Neuaufbaus des #Empfangsgebäudes abgeschlossen ist.

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Bahnhöfe + S-Bahn: Neuer DB ServiceStore im Bahnhof Strausberg Großes Backwarenangebot, Zeitungen und mehr, täglich von 6 Uhr bis 18 Uhr geöffnet

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=260

Im Bahnhof Strausberg wurde heute der siebente DB ServiceStore in Brandenburg offiziell eröffnet. „Hier findet der Bahnkunde, aber auch der Anwohner und Busreisende, auf ca. 80 Quadratmetern alles aus einer Hand. Das reicht von Reisebedarf, den immer frischen und schnellen Snacks, Backwaren, einem reichhaltigen Presse- und Zeitschriftenangebot über Tabakwaren bis hin zu kleinen Geschenken“, sagt Christian Warning Geschäftsführer der DB ServiceStore Systemführungs GmbH. Die Bahn hat rund 75.000 Euro in den neuen Standort investiert.

Franchisenehmer ist der ehemalige Bahnmitarbeiter Ronny Kuntze. Sein DB ServiceStore ist täglich von 6 bis 18 Uhr geöffnet. Im Dezember hat Ronny Kuntze seinen ersten Standort in Ludwigsfelde eröffnet: „Ich bin sehr zufrieden mit der Resonanz, trotz der Feiertage hatte ich erheblichen Zulauf.“, so der Franchisenehmer.

DB ServiceStore ist jüngst vom Wirtschaftsmagazin „impulse“ als das „Franchisesystem des Jahres“ 2004 in der Kategorie Newcomer gewählt worden. Die Deutsche Bahn biete mit dem DB ServiceStore Geschäftsgründern ein für den Franchisenehmer umsatzstarkes Geschäftskonzept,
so „impulse. Derzeit gibt es bundesweit über 90 DB ServiceStores an kleinen und mittleren Bahnhöfen. Die Läden sind in einem modernen, hellen und offenen Stil eingerichtet. Das Einrichtungskonzept beruht auf verschiedenen Modulen für die einzelnen Handels- und Dienstleistungsangebote.

Für weitere Standorte von DB ServiceStores sucht die Bahn Franchisenehmer. Interessenten können sich melden unter: DB ServiceStore Systemführungs-GmbH, Koppenstraße 3,10243 Berlin, Tel. 030 297-36281, Fax 030 297-36292. E-Mail: dbservicestore.briefkasten@bahn.de. Weitere Informationen über DB ServiceStore gibt es im Internet unter www.bahn.de/dbservicestore

Burkhard Ahlert PressesprecherBerlin/BrandenburgMecklenburg-Vorpommern Tel. 030 297-58200 Holger AuferkampStellv. PressesprecherBerlin/BrandenburgTel. 030 297-58204Fax 030 297-58206

Flughäfen: Rekordwachstum an Berliner Flughäfen Rund 15 Millionen Passagiere in 2004 / Billigflieger und New-York-Direktflüge stützen weitere Expansion, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/rekordwachstum-an-berliner-flughaefen/576632.html

Berlin – Nach einem #Rekordwachstum im vergangenen Jahr wollen die drei Berliner #Flughäfen ihre #Passagierzahlen in 2005 weiter steigern. „Wir erwarten mehr als 17 Millionen Passagiere, das sind zwölf Prozent mehr als im vergangenen Jahr“, sagte der Chef der #Flughafengesellschaft, Dieter Johannsen-Roth, am Dienstag in Berlin. Er erwarte durch dieses Wachstum auch einen „erheblichen Schub“ für neue Arbeitsplätze.

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S-Bahn: Weniger Bahnhofspersonal und neue Sicherheitskonzepte

S-Bahn: Weniger Bahnhofspersonal und neue Sicherheitskonzepte

Ereignis

Die S-Bahn Berlin plante Mitte der 2000er Jahre einen erheblichen Abbau von Bahnhofsaufsichten. Der Senat hielt weiterhin an hohen Sicherheitsstandards fest, setzte jedoch im neuen Verkehrsvertrag stärker auf Qualitätsmessungen über Kundenzufriedenheit sowie auf eine Kombination aus mobilem Personal, Videoüberwachung und technischen Systemen. 【2-367fde】

Details

Quelle: Drucksache 15/12075. 【2-367fde】

Kleine Anfrage des Abgeordneten Alexander Kaczmarek (CDU) vom 06. Dezember 2004

Mit Sicherheit kein Personal im SPNV 【2-367fde】

Fragen 1 bis 3

Wie beurteilt der Senat die Maßnahme der S-Bahn Berlin GmbH, bis zum Jahre 2008 ca. 700 Stellen im Bereich der Bahnhofaufsichten zu streichen und damit die Mehrzahl der S-Bahnhöfe personalfrei zu machen? Wie vereinbart sich dies mit den bisherigen Aussagen des Senats zur Sicherheit? Wie hat sich dies im Verkehrsvertrag niedergeschlagen? 【2-367fde】

Antwort zu 1 bis 3

Der Senat hält daran fest, dass die Gewährleistung eines hohen subjektiven Sicherheitsgefühls ein wichtiges Qualitätskriterium für Nahverkehrsleistungen darstellt.

Im August 2004 wurde mit der S-Bahn Berlin GmbH ein Verkehrsvertrag geschlossen, der das Merkmal „Sicherheit“ ausdrücklich in die Fahrgastzufriedenheitsmessungen einbezieht. Sinkt die Kundenzufriedenheit, kann das Land Berlin finanzielle Abzüge von den Ausgleichszahlungen vornehmen. Darüber hinaus orientiert sich der Einsatz von Sicherheitskräften und S-Bahn-Personal an einem mit Bundesgrenzschutz und Landespolizei abgestimmten Lagebild. 【2-367fde】

Die S-Bahn Berlin GmbH teilte mit, über mehr als 850 Aufsichten auf den Bahnsteigen zu verfügen. Aufgrund moderner Fahrzeuge mit verbesserten Sicherheitseinrichtungen sei eine Zugabfertigung künftig weitgehend ohne örtliche Aufsichten möglich. Bis 2009 solle der Bestand um etwa 600 Mitarbeiter verringert werden. Auf rund 20 Schwerpunktbahnhöfen bleibe jedoch eine dauerhafte Besetzung bestehen. Ergänzend seien mobile Mitarbeiter, Videoüberwachung und dezentrale Leitstellen vorgesehen. 【2-367fde】

Zum Vergleich verweist die S-Bahn Berlin GmbH auf die S-Bahn Hamburg, die bereits weitgehend auf zentrale Videoaufsicht, mobile Sicherheitsteams und reduzierte Verkaufsstellen umgestellt habe. 【2-367fde】

Der Senat kündigte an, die Entwicklung genau zu beobachten und gegebenenfalls die vereinbarte Malus-Regelung anzuwenden. 【2-367fde】

Fragen 4 und 5

Wie lassen sich diese Pläne mit den Vorgaben des Nahverkehrsplans vereinbaren und wie will der Senat seine Ziele durchsetzen? 【2-367fde】

Antwort zu 4 und 5

Die Fortschreibung des Nahverkehrsplans 2005 bis 2009 werde die neuen vertraglichen Rahmenbedingungen berücksichtigen. Qualitätsstandards würden künftig festgelegt, ohne bestimmte Einzelmaßnahmen zwingend vorzuschreiben. Denkbar sei ein Maßnahmenmix aus teilweise besetzten Bahnhöfen, Videoüberwachung, verbesserter Beleuchtung und mobilen Einsatzteams, sofern diese Maßnahmen von den Fahrgästen akzeptiert würden. Ziel sei ein unternehmens- und verkehrsträgerübergreifendes Bonus-Malus-System auf Grundlage der Kundenzufriedenheit. 【2-367fde】

Berlin, den 12. Januar 2005

In Vertretung

Maria Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【2-367fde】

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

Luftfracht: Senat verteidigt BBI trotz DHL-Entscheidung fuer Leipzig

Luftfracht: Senat verteidigt BBI trotz DHL-Entscheidung fuer Leipzig

Ereignis

Nach der Entscheidung von DHL, ihr europäisches Luftfrachtdrehkreuz in Leipzig anzusiedeln, wurden die Luftfrachtprognosen für den geplanten Flughafen Berlin Brandenburg International hinterfragt. Der Senat hielt weiterhin an den Entwicklungsprognosen fest und verwies auf unterschiedliche Marktsegmente von Leipzig und Berlin. 【2-b4d7c6】

Details

Quelle: Drucksache 15/12033. 【2-b4d7c6】

Kleine Anfrage des Abgeordneten Frederik Over (PDS) vom 29. November 2004

Wird die Luftfracht nun nach Leipzig verfrachtet? 【2-b4d7c6】

Frage 1

Wie interpretiert der Senat das Stagnieren des Berliner Luftfrachtumschlages auf sehr geringem Niveau? 【2-b4d7c6】

Antwort zu 1

Mit dem Planfeststellungsbeschluss zum Flughafen BBI seien die materiellen Grundlagen geschaffen worden, um mittelfristig eine deutliche Steigerung des Frachtaufkommens zu erreichen. Bis zur Eröffnung des BBI solle insbesondere die Beiladefracht gestärkt werden. Die positive Entwicklung des Passagierverkehrs bilde hierfür die Grundlage. 【2-b4d7c6】

Frage 2

Welche Schlussfolgerungen zieht der Senat aus der Standortentscheidung von DHL für Leipzig? 【2-b4d7c6】

Antwort zu 2

Wegen des damals laufenden Planfeststellungsverfahrens konnten DHL keine langfristigen Zusagen für Schönefeld gemacht werden. Nach dem Planfeststellungsbeschluss seien die Rahmenbedingungen nun gegeben. Der Senat betonte, dass Leipzig vor allem auf reinen Frachtverkehr ausgerichtet sei, während Berlin hauptsächlich Beiladefracht in Passagiermaschinen entwickle. Beide Standorte könnten daher relativ unabhängig voneinander bestehen. 【2-b4d7c6】

Frage 3

Welche Ursachen gibt es für den Rückgang des Luftpostumschlages? 【2-b4d7c6】

Antwort zu 3

Die Deutsche Post optimiere bundesweit ihr Nachtluftpostsystem. Lufttransporte würden teilweise durch Straßentransporte ersetzt. In Berlin betreffe dies vor allem die Tonnage, nicht aber die Anzahl der Flüge. Zusätzlich seien Verbindungen nach Stuttgart und München geplant. 【2-b4d7c6】

Frage 4

Wie hoch ist das Cargoaufkommen ostdeutscher Flughäfen? 【2-b4d7c6】

Flughafen Gesamt (t) Luftfracht Luftpost
Berlin 36.732 28.272 8.460
Leipzig 9.626 6.084 3.542
Dresden 5.232 5.232 0
Erfurt 3.153 3.153 0
Rostock k. A. k. A. k. A.

Stand September 2004. Quelle ADV. 【2-b4d7c6】

Frage 5

Wie beurteilt der Senat mögliche Konkurrenz durch Drewitz? 【2-b4d7c6】

Antwort zu 5

Dem Senat lagen keine Erkenntnisse über ein entsprechendes Luftfrachtaufkommen vor. Im Raum Cottbus gebe es kein ausreichendes Lokalaufkommen für einen bedeutenden Frachtflughafen. 【2-b4d7c6】

Fragen 6 bis 8

Wie bewertet der Senat die Luftfrachtprognosen, die Nachtflugregelung und die Wirtschaftlichkeit des BBI? 【2-b4d7c6】

Antwort zu 6 bis 8

Der Senat verwies erneut darauf, dass erst mit dem Planfeststellungsbeschluss die Voraussetzungen für weiteres Wachstum geschaffen worden seien. Die Nachtfluggenehmigung sei nicht speziell für Frachtflugverkehr beantragt worden. Mehr als 60 Prozent der Luftfracht würden als Beiladung in Passagierflugzeugen transportiert. Der Anteil reiner Frachtflugzeuge werde 2020 lediglich rund sechs Prozent der Flugbewegungen ausmachen. 【2-b4d7c6】

Berlin, den 11. Januar 2005

In Vertretung

Maria Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【2-b4d7c6】

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

Bahnverkehr: Nach ICE-Pannen nimmt die Bahn noch mal Maß Verkehrsunternehmen prüft, warum es auf der Schnellfahrstrecke nach Hamburg immer wieder am selben Ort Störungen gibt, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-ice-pannen-nimmt-die-bahn-noch-mal-mass/575098.html

Für die Bahn ist es noch rätselhaft. Die Experten können sich bisher nicht erklären, warum es auf der neuen #Schnellfahrstrecke zwischen Berlin und #Hamburg ausgerechnet im Bereich des Bahnhofs #Ludwigslust immer wieder zu #Pannen an der #Oberleitung kommt, die zu #Verspätungen führen. Die jüngste gab es, wie berichtet, am Dienstag. Neue #Messfahrten sollen jetzt weiter helfen.

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S-Bahn nach Falkensee bleibt Ziel der Netzwiederherstellung

S-Bahn nach Falkensee bleibt Ziel der Netzwiederherstellung

Ereignis

Der Senat bestätigte Anfang 2005 die fortbestehende Finanzierungszusage des Bundes für die Grunderneuerung des Berliner S-Bahn-Netzes. Zu den wesentlichen Projekten gehörten die Modernisierung wichtiger Strecken sowie die weitere Untersuchung einer Verlängerung der S-Bahn von Spandau nach Falkensee. 【3-946aa5】

Details

Quelle: Drucksache 15/11997 【3-946aa5】

Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen) vom 09. November 2004

Wiederaufbau der S-Bahn westlich von Spandau im Rahmen der Grunderneuerung des Berliner S-Bahn-Netzes 【3-946aa5】

Frage 1 und 2

Besteht die Finanzierungszusage des Bundes noch, die Grunderneuerung des Berliner S-Bahn-Netzes nach dem Stand von 1961 zu finanzieren? Für welche Projekte, in welcher Höhe und in welchem Zeitraum? Für wann ist der Baubeginn vorgesehen?

Antwort zu 1. und 2.:

„Die Finanzierungszusage des Bundes zur Grunderneuerung des Berliner S-Bahn-Netzes besteht fort.“ 【3-946aa5】

Nach Angaben des Senats und der DB AG sollen unter anderem folgende Vorhaben umgesetzt werden:

  • S 7 Zoo – Westkreuz einschließlich Haltepunkt Charlottenburg
  • Lückenschluss S 25 nach Teltow Stadt
  • S 4 Süd: Tempelhof – Hermannstraße – Neukölln
  • Baubeginn Knoten Ostkreuz
  • Baubeginn Warschauer Straße
  • S 9 Süd: Treptower Park – Schöneweide – Grünau – Königs Wusterhausen einschließlich Bahnhof Adlershof 【3-946aa5】

Frage 3

Welche weiteren Maßnahmen sind geplant?

Antwort zu 3.:

Über die Grunderneuerung hinaus nennt der Stadtentwicklungsplan Verkehr die Verbindung vom Nordring zum Hauptbahnhof Lehrter Bahnhof (S 21). Die Trasse der Osthavelländischen Eisenbahn wird nicht als S-Bahn aktiviert. 【3-946aa5】

Frage 4

Inwiefern wird mit Brandenburg zusammengearbeitet?

Antwort zu 4.:

„Aufgrund der Netzabhängigkeiten ist die Zusammenarbeit zwischen den Ländern Brandenburg und Berlin zwingend erforderlich.“ 【3-946aa5】

Frage 5 und 6

Welche Alternativen zur Gleichstrom-S-Bahn nach Falkensee werden geprüft?

Antwort zu 5. und 6.:

Im Rahmen einer Untersuchung des Bundes wurde auch ein drittes Regionalverkehrsgleis Spandau–Falkensee geprüft. Wegen eines negativen Gesamtnutzens sieht der Bund keinen Handlungsbedarf. Berlin und Brandenburg befürworten weiterhin eine Verlängerung der Gleichstrom-S-Bahn nach Falkensee. 【3-946aa5】

Frage 7

Wie beurteilt der Senat eine veränderte Linienführung der RB 10 und weiterer Regionalzüge?

Antwort zu 7.:

Der Senat verweist auf die geplante Neuordnung des Regionalverkehrs im Zusammenhang mit der Eröffnung des Nord-Süd-Tunnels 2006. Das endgültige Linienkonzept werde gemeinsam mit Brandenburg abgestimmt. 【3-946aa5】

Berlin, den 05. Januar 2005

In Vertretung

Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【3-946aa5】

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

Fernverkehr nach Polen: Deutliche Verschlechterungen zum Fahrplanwechsel 2004

Fernverkehr nach Polen: Deutliche Verschlechterungen zum Fahrplanwechsel 2004

Ereignis

Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2004 wurden mehrere internationale Fernverkehrsverbindungen zwischen Berlin und Polen eingestellt. Besonders betroffen waren die Verbindungen nach Posen, Breslau und Krakau. Der Senat bewertete die Entwicklungen als nachteilig für Wirtschaft, Tourismus und die internationale Erreichbarkeit Berlins. 【3-543972】

Details

Quelle: Drucksache 15/12028. 【3-543972】

Kleine Anfrage des Abgeordneten Frank Jahnke (SPD) vom 23. November 2004

Verschlechterungen im Eisenbahnfernverkehr nach Polen 【3-543972】

Frage 1

Welche Verschlechterungen im Eisenbahnfernverkehr zwischen Berlin und Polen sind zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2004 eingetreten? 【3-543972】

Antwort zu 1

Der Senat bestätigt:

  • Wegfall der IC-Tagesrandverbindung Posen–Berlin–Posen.
  • Einschränkungen der Nutzung des Nachtzuges nach Warschau und Kiew.
  • Streichung des Nachtzuges Berlin–Cottbus–Breslau–Krakau.
  • Einstellung des Eisenbahnfernverkehrs Dresden–Görlitz–Breslau aus wirtschaftlichen Gründen.

Gleichzeitig wird bestätigt, dass die Strecke nach Posen auf polnischer Seite weitgehend für 160 km/h ausgebaut worden ist. 【3-543972】

Frage 2

Welche Auswirkungen ergeben sich für Wirtschaft und Politik? 【3-543972】

Antwort zu 2

Der Senat sieht negative Auswirkungen für den Wirtschaftsstandort Berlin. Tages- und Geschäftsreisen zwischen Berlin und Posen würden erheblich erschwert. Die Nutzung der Berliner Flughäfen werde für Reisende aus Posen unattraktiver, da bei verpassten Anschlüssen eine Übernachtung in Berlin erforderlich werde. Auch die Anbindung an das deutsche IC- und ICE-Netz verschlechtere sich deutlich. 【3-543972】

Frage 3

Welche Handlungsmöglichkeiten sieht der Senat? 【3-543972】

Antwort zu 3

Der Senat verweist auf Artikel 87e Absatz 4 Grundgesetz, wonach der Bund Verantwortung für den Schienenpersonenfernverkehr trägt. Berlin wolle seine künftige Vorsitzfunktion in der Verkehrsministerkonferenz nutzen, um Verbesserungen anzustoßen. Darüber hinaus werde mit Brandenburg, Sachsen, Polen sowie den Eisenbahnunternehmen über Verbesserungen verhandelt. Bereits erreicht worden sei eine IC-Verbindung Stettin–Berlin–Amsterdam. 【3-543972】

Frage 4

Werden Notlösungen im Regionalverkehr geprüft? 【3-543972】

Antwort zu 4

Der Senat verweist auf Gespräche mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und polnischen Partnern. Verbesserungen würden angestrebt, die wirtschaftliche Situation in Polen erschwere jedoch die Umsetzung. Der grenzüberschreitende Nahverkehr Görlitz–Zgorzelec sei von den beteiligten Bahnunternehmen eigenständig vereinbart worden. 【3-543972】

Berlin, den 04. Januar 2005

In Vertretung

Maria Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【3-543972】

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

Flughäfen: Post beschert neue Nachtflüge für Tegel oder Schönefeld, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/post-beschert-neue-nachtfluege-fuer-tegel-oder-schoenefeld/1822394.html

Tausende #Flughafen-Anwohner werden künftig noch öfter aus dem Schlaf gerissen werden – ob in #Tegel oder in #Schönefeld, ist noch nicht entschieden. Schuld hat die #Post, die ihr #Nachtflugnetz neu organisiert, und dafür zwei zusätzliche Flüge aus Berlin braucht. Beworben haben sich dafür dem Vernehmen nach die #dba für Flüge ab Tegel und #Germanwings für Flüge ab Schönefeld. Die Post lehnte eine Stellungnahme mit Verweis auf die laufenden Verhandlungen ab.

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