S-Bahn: Leichtathletik-WM und Ferienende fordern weitere Anstrengungen der S-Bahn

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(Berlin, 10. August 2009) Die Berliner S-Bahn kommt schneller als geplant wieder in Fahrt. Nach den ursprünglichen Planungen wollte die S-Bahn ab dem 10. August wöchentlich 25 neue Züge wieder in Betrieb nehmen. Tatsächlich sind gegenüber diesen früheren Planungen schon jetzt mehr Züge verfügbar.

Senatorin Ingeborg Junge-Reyer: „Auch wenn ein Normalbetrieb noch nicht möglich sein wird, erwarte ich von der S-Bahn Berlin GmbH nach dem Ferienende, dass die wichtigsten S-Bahn-Strecken wieder auf einen 10-Minuten-Takt gebracht werden. Auf den zentralen Innenstadtstrecken, der Stadtbahn, dem Ring und im Nord-Süd-Tunnel müssen die Züge wieder im dichteren Takt fahren. An der Bewältigung der erschwerten Verkehrssituation zur Leichtathletik-WM wird sich die S-Bahn ebenfalls messen lassen müssen.“

Ulrich Homburg, Vorstand der Personenverkehr der Deutschen Bahn, zog eine positive Zwischenbilanz: „Drei Wochen nach Ausfall von zwei Dritteln der S-Bahn-Flotte konnte das Angebot nicht nur stabilisiert, sondern auch schon wieder ausgeweitet werden.“ Homburg dankte den S-Bahn-Mitarbeitern und dem großen Unterstützungsteam aus allen Teilen des DB-Konzerns für ihre außerordentlichen Anstrengungen der letzten Wochen. Zugleich würdigte er das Engagement der anderen Verkehrsunternehmen, des VBB und des Berliner Senats, die mit dazu beigetragen haben, dass das befürchtete Verkehrschaos nicht eingetreten ist.

Zufrieden zeigte sich Homburg mit der Beförderungsleistung der S-Bahn zum Saisonauftaktspiel von Hertha BSC im Olympiastadion und versprach: „Auch zur Leichtathletik-WM ab Samstag werden die S-Bahner ihr Bestes geben, um zum Gelingen dieser einzigartigen internationalen Sportveranstaltung beizutragen.“

Auf den beiden zentralen Achsen, der Stadtbahn und dem Nord-Süd-Tunnel, wird ab dem 12. August im Schnitt alle fünf Minuten ein Zug fahren. Auch auf dem Ring werden auf Teilabschnitten mehr Züge verkehren. Zwischen Olympiastadion und Stadtbahn werden die Züge im Schnitt alle fünf Minuten fahren; zwischen Olympiastadion und Spandau alle 10 Minuten. Die S-Bahnen werden während der Leichtathletik-WM nachts etwa eine Stunde länger fahren als üblich, um allen Gästen eine Abreise zu ermöglichen.

S-Bahn-Geschäftsführer Peter Buchner kündigte für Mittwoch diese weitere Verbesserung des Fahrplanangebots an. Mit zusätzlichen Zügen auf dem Südring, nach Spandau und zwischen Gesundbrunnen und Priesterweg werde die S-Bahn wieder zunehmend attraktiv. Buchner ergänzte: „Wir wollen alles dafür tun, um das Vertrauen der Berliner zu ihrer S-Bahn zurückzugewinnen.“ Auch die Mitarbeiter stünden im Mittelpunkt der vertrauensbildenden Maßnahmen. Daher setze er auf weitere konstruktive Gespräche mit der Belegschaft und dem Betriebsrat zur Gestaltung einer erfolgreichen Zukunft des Unternehmens.

Unter Koordination des VBB hat das Krisenmanagement zwischen den Verkehrsunternehmen weiterhin gut funktioniert. In täglichen Arbeitsbesprechungen des Koordinierungsstabes wurden notwendige Maßnahmen zur Nachsteuerung vereinbart. So wurden in der vergangenen Woche durch zusätzliche Züge Fahrplanlücken auf der Stadtbahn geschlossen. Die BVG erbringt nach wie vor zusätzliche Leistungen, insbesondere auf der U-Bahn-Linie 5 im Bereich Hellersdorf und auf der Straßenbahnlinie 50 im Bereich Pankow. Auch die Fahrgastinformation wurde mehrfach nachgesteuert.

Senatorin Junge-Reyer: „Ich erwarte von der Deutschen Bahn AG, dass sie zügig die noch ausstehenden Fahrzeuge wieder in Betrieb nimmt und ab Dezember den verlässlichen Normalfahrplan anbietet. Vom DB-Konzern und der Bundesregierung erwarte ich, dass die Renditeziele für die S-Bahn Berlin GmbH reduziert werden, so dass eine nachhaltige Qualitätssicherung bei der S-Bahn garantiert ist.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnhöfe: Bahnhofsklo fehlt – Gäste zornig Von Roger Eichhorn Angermünde (MOZ) Eine öffentliche Bahnhofstoilette lässt in Angermünde weiter auf sich warten. Auch fünf Jahre nach den ersten Plänen steht noch kein Fertigstellungstermin fest. Eine fast unendliche Geschichte., aus MOZ

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Reisende machen ihrem Ärger über die fehlende Bahnhofstoilette immer wieder Luft. Auch Anke Marie Gebauer aus Graal-Müritz (Mecklenburg-Vorpommern) berichtet über den Missstand: Die Uckermark sei zwar ein wundervoller Landstrich, aber die Idylle vergehe schlagartig, wenn man vom Bahnhof Angermünde aus nach Hause zurückfahren wolle. Die vergebliche Suche nach einer Toilette beschreibt sie so: „Keine Toilette. Meine Reisebegleiterin und ich sehen uns fassungslos an. Kann man sich eine Autobahn-Raststätte ohne Toiletten vorstellen? Sollen blasenschwache Mitbürger, Familien mit kleinen Kindern oder ältere Menschen von Bahnreisen abgehalten werden? Ist es tatsächlich so, dass für die Entscheidungsträger die elementaren Bedürfnisse von uns Reisenden keine Rolle spielen? Die Verkäuferin, die wir gefragt haben, macht ein unglückliches Gesicht. Ich ahne, dass sie sich schon oft mit der Frage, ja, der drängenden Bitte nach einem …

U-Bahn + Bahnhöfe: Gedenkstätte mit U-Bahnhof Am Sonnabend beginnt der Zugbetrieb auf der U 55. In der Endstation der U-Bahn-Linie der Einheit gibt es Informationen zur Mauer, aus Berliner Zeitung

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Carsten Liebich war die Erleichterung anzusehen. „Das war ein harter Ritt“, sagte der Ingenieur, der den Bau der U 55 geleitet hat. „So ein Projekt ist für jeden Fachmann eine Herausforderung.“ Schließlich führt Berlins jüngste U-Bahn-Strecke mitten durch die Stadt vom Hauptbahnhof zum Pariser Platz, durch einen schwierigen Baugrund mit einem hohen Grundwasserstand und vielen Findlingen. „Aber jetzt haben wir es geschafft.“ Am Freitagmittag sahen sich der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und Dutzende von Journalisten in den drei neuen U-Bahnhöfen um. An diesem Sonnabend beginnt der Zugbetrieb.
Markus Weber fuhr am Freitag den ersten Zug – Start war 11.59 Uhr im Bahnhof Brandenburger Tor. „Ich kann gut Englisch, verstehe Französisch und Russisch“, so der Fahrer. Damit befindet sich der 30-Jährige in guter Gesellschaft, sagte Klaus Wazlak, Sprecher der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). „Wir haben gezielt …

Bahnverkehr: Rauch im ICE nach Berlin Zug wurde evakuiert, aus Berliner Zeitung

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Der Alarmruf, der am Freitagabend bei der Berliner Feuerwehr eintraf, lautet „Feuer in der Bahn“. Vier Staffeln rückten zum Bahnhof Spandau aus – doch sie mussten dann doch nicht tätig werden. Für rund 450 Reisende war die Fahrt trotzdem in Spandau erst mal zu Ende. Sie mussten den Intercity Express (ICE) aus München verlassen und auf Regionalzüge oder die S-Bahn umsteigen.
Der Lokführer des ICE 598 hatte kurz vor Berlin Rauch im ersten Triebkopf festgestellt, so ein Sprecher der Deutschen Bahn (DB). Der Lokführer rief umgehend die DB-Notfallleitstelle an, die dann entschied, den Zug in Spandau außerplanmäßig anzuhalten und auf Gleis 5 von allen Fahrgästen räumen zu lassen. Kurz nach 18.40 Uhr verständigte die Bahn die Feuerwehr und die Bundespolizei.
„Anfangs qualmte es noch“, hieß es in der Leitstelle der Feuerwehr. Es habe offenbar eine „Überhitzung im Triebkopf“ gegeben. „Aber unsere Einsatzkräfte …

U-Bahn: Der Spatz in der Hand Peter Neumann PETER NEUMANN findet die U 55 gut, weil auch U-Bahn-Fahrgäste ein Recht auf Luxus haben., aus Berliner Zeitung

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Polierter Beton, historische Fotos an den Wänden, Messing-Buchstaben für die Bahnhofsnamen: Die Bahnhöfe der U 55, Berlins neuer U-Bahn-Linie, sind wirklich schön geworden. Mögen Cent-Fuchser auch mäkeln: Die drei Schmuckstücke mit ihrem Hauch von Luxus, ihrer Großzügigkeit und ihrer edlen Gestaltung sind eine wohltuende Alternative zu den muffigen, funzlig beleuchteten Kellergeschossen, die sich anderswo als U-Bahnhöfe erhalten haben. Wenn Autos auf der A 113 nach Schönefeld schon auf hellem Beton zwischen Lärmschutzwänden aus unbehandeltem Lärchenkernholz fahren dürfen, haben auch U-Bahn-Fahrgäste ein ansprechendes Ambiente verdient.
Doch so schön es auch ist: Der Fahrgastverband IGEB kritisiert zu Recht, dass von den drei Schienenverkehrsprojekten in der Mitte Berlins ausgerechnet das unwichtigste zuerst fertig geworden ist. Die Straßenbahn zum Hauptbahnhof, die …

S-Bahn: Die S-Bahn zieht weitere personelle Konsequenz aus Pannenserie: Gut einen Monat nach der Geschäftsführung muss bei der Berliner S-Bahn nun auch der Leiter der Fahrzeug- Instandhaltung seinen Hut nehmen., aus Der Tagesspiegel

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Verkehr-S-Bahn-Nahverkehr;art18614,2866680

Berlin – Gut einen Monat nach der Geschäftsführung muss bei der S-Bahn nun auch der Leiter der Fahrzeug-Instandhaltung, Nils Fischer-Cornelsen, seinen Hut nehmen. Er wurde mit sofortiger Wirkung freigestellt, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Nachfolger wird der Bahnmanager Jürgen Strippel von der S-Bahn München. Der Verkehr in Berlin ist seit Wochen beeinträchtigt, weil die Bahn Sicherheitskontrollen der Wagen versäumte. Anfang Juli hatte die Deutsche Bahn die Geschäftsführung ihrer Tochter ausgetauscht.
Die Streikgefahr bei der S-Bahn bleibt weiterhin bestehen. Die neue Geschäftsleitung lehnt es ab, ihr künftiges Personalkonzept bereits jetzt vorzulegen, wie es der Betriebsrat fordert. Deshalb erwägt man in dem Gremium, wie berichtet, eine außerordentliche Mitarbeiterversammlung einzuberufen, was den Verkehr an einem Tag lahmlegen könnte – eventuell auch während …

Straßenverkehr: Passanten fühlen sich oft benachteiligt – das will der Senat jetzt ändern, aus Berliner Zeitung

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Gitter versperren den Weg vom Bürgersteig auf die Straße. An der Ampel hupen Autofahrer, weil die Passanten nicht schnell genug über die Straße laufen. Eine Baustelle engt den ohnehin schmalen Gehweg ein – und die verbliebene schmale Gasse müssen sich die Passanten dann auch noch mit Radfahrern teilen. Kein Wunder, dass sich Fußgänger häufig als Verkehrsteilnehmer dritter Klasse fühlen. Nun will sich der Senat endlich mehr als bisher um sie kümmern. Er hat das Beratungsgremium „Berlin zu Fuß“ ins Leben gerufen, das sich im September zum ersten Mal treffen wird. Mitte nächsten Jahres soll dann eine „Fußverkehrsstrategie“ verabschiedet werden. Berlin wäre damit eine der ersten Städte Europas, die über einen solchen Generalplan verfügt.
Für Radfahrer werden Fahrstreifen auf die Straßen gepinselt und Parkmöglichkeiten geschaffen. „Um die Fußgänger kümmert sich nur eine kleine, wenn auch engagierte …

S-Bahn: Bei der S-Bahn muss noch ein Manager gehen, aus Berliner Zeitung

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Leiter der Instandhaltung wurde freigestellt
Peter Neumann

Die Krise bei der S-Bahn hat zu einer weiteren Konsequenz geführt. Genau fünf Wochen, nachdem die Deutsche Bahn (DB) die damalige Geschäftsführung abgesetzt hat, musste nun auch der Leiter der Fahrzeuginstandhaltung gehen. Nils Fischer-Cornelssen ist mit sofortiger Wirkung freigestellt worden, teilte ein Bahnsprecher gestern mit. Die DB habe ihn nicht entlassen, er werde aber nicht mehr für die S-Bahn arbeiten, hieß es. Sein kommissarischer Nachfolger wird Jürgen Strippel, der das Werk Steinhausen der S-Bahn München leitet.
Die S-Bahner erfuhren es gestern per hausinterner Mail, dass Fischer-Cornelssen geht. Gründe wurden nicht angegeben – doch der Leiter war offenbar nicht mehr …

U-Bahn: Die neue U-Bahn-Linie 55 ist sehr kurz, die Liste ihrer Superlative umso länger, aus Berliner Zeitung

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0012/index.html

Peter Neumann

Es hat lange gedauert, jetzt ist es so weit. Berlin bekommt eine neue U-Bahn-Linie. Die U 55, die in Mitte vom Hauptbahnhof zum U-Bahnhof Brandenburger Tor führt, wird morgen eröffnet. Von elf Uhr an können die Berlinerinnen und Berliner die Strecke zum Nulltarif entdecken. Die U 55 ist zwar nicht lang, aber die Liste ihrer Superlative ist es umso mehr.
—-Die kürzeste U-Bahn-Linie Berlins: Diese Distanz lässt sich auch bequem laufen – von Endstation zu Endstation misst die U 55 gerade mal rund 1,8 Kilometer. Fahrzeit: laut Fahrplanauskunft zwei Minuten. Nördlich vom Hauptbahnhof führt die Strecke 200 Meter weiter, dort werden die Züge abgestellt und gewartet. Das folgende, 250 Meter lange Tunnelstück, das als „Vorhaltebauwerk“ für eine spätere (aber …

S-Bahn Berlin für Hertha-Auftaktspiel gut aufgestellt, 15 Züge je Stunde und Richtung zwischen Charlottenburg und Olympiastadion / Weitere Zusatzfahrten für Fans von Hannover 96

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(Berlin, 6. August 2009) Zum Saisonauftaktspiel von Hertha BSC gegen Hannover 96 im Berliner Olympiastadion am kommenden Samstag setzt die S-Bahn zahlreiche zusätzliche Züge ein.

Neben den Fahrten der Linien S5, S7 und S9 aus Richtung Stadtbahn gibt es Shuttle-Züge der Linie S75 zwischen Charlottenburg und Olympiastadion, die ohne Halt in Messe Süd und Heerstraße verkehren. Damit fahren auf dem Streckenabschnitt 15 Züge pro Stunde, mit denen rund 16.000 Fußballfans befördert werden können.

Der verdichtete Fahrplan wird in der Anreise von 13 Uhr bis 15.30 Uhr angeboten. Nach Spielende sind zusätzliche Fahrten erfahrungsgemäß über einen Zeitraum von 90 Minuten erforderlich.

Für die Fans von Hannover 96 fährt ein zusätzlicher Regionalexpress-Zug von der niedersächsischen Landeshauptstadt nach Berlin. In Abstimmung mit der Bundespolizei werden weitere Zusatzfahrten zum Olympiastadion und zurück durchgeführt.

Informationen zum derzeitigen Gesamtfahrplan der S-Bahn Berlin erhalten die Fahrgäste im Internet unter www.s-bahn-berlin.de, in der heute erschienenen neuen Extraausgabe der Kundenzeitung „punkt3“, in aktuellen Fahrplanaushängen auf den Bahnsteigen und am S-Bahn-Kundentelefon unter 030 / 29 74 33 33.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG