(Berlin, 27. September 2011) Wegen Gleisarbeiten in Bad Liebenwerda werden die Züge der Linien RE 11 und RE 18 zwischen Falkenberg (Elster) und Elsterwerda-Biehla von Freitag, 30. September, 21 Uhr, bis Montag, 17. Oktober, 4 Uhr, durch Busse ersetzt.
Ab Falkenberg (Elster) fahren die Busse bis zu 39 Minuten früher.
Durch die längeren Fahrzeiten der Ersatzbusse erreichen die Reisenden erst den Zug des nächsten Taktes zur Weiterfahrt.
Die Deutsche Bahn gibt den Hinweis, dass in den Bussen die Beförderung von Fahrrädern nicht und die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen nur eingeschränkt möglich sein werden.
Informationen zum geänderten Fahrplan für den Ersatzverkehr erhalten Reisende im Internet unter ww.bahn.de/bauarbeiten, auf den Bahnhöfen und beim Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon 0331 235 6881 oder -6882.
Versteigerung: Das Auktionshaus Karhausen versteigert am 29. und 30. September in Tegel 69 Bahnhofsgebäude, die der Investor Patron Capital von der Bahn gekauft hat.
Mindestgebote: 500 bis 8000 Euro, plus Courtage auf den Zuschlagpreis. Bei der Auktion kommen auch fünf nicht mehr genutzte Bahnhofsgebäude in Brandenburg unter den Hammer: Müncheberg, …
MÜNCHEBERG. Im früheren „Billetverkauf“ herrscht Stille. Auch das „Damenzimmer“, das für weibliche Fahrgäste gedacht war, die alte Gaststätte und die Wohnungen stehen leer, seit Jahren schon. Doch das soll sich ändern, und zwar bald. Für das Empfangsgebäude des Bahnhofs Müncheberg (Märkisch-Oderland) östlich von Berlin wird ein neuer Eigentümer gesucht, jemand mit Ideen und Enthusiasmus. Der herrschaftliche Klinkerbau aus dem 19. Jahrhundert ist eines von fast 70 Stationsgebäuden, die dem britischen Investor Patron Capital gehören und in der nächsten Woche versteigert werden – zum Schnäppchenpreis, einige für nur 500 Euro Mindestgebot. Auch die Deutsche Bahn (DB) will Bahnhöfe im Land Brandenburg verkaufen, etwa 75 sollen es werden. Doch längst nicht alle sehen …
Nicht nur Bahnfahrten, sondern auch Flugreisen beginnen oft mit einer Geduldsprobe. In Berlin hatte im vergangenen Jahr jeder vierte Flug mehr als 15 Minuten Verspätung. In Schönefeld galt dies für 23,7 Prozent, in Tegel für 24,7 Prozent der Starts und Landungen, teilten die Berliner Flughäfen auf Anfrage mit. Damit hat sich die Pünktlichkeit des Berliner Luftverkehrs im vergangenen Jahr stark verschlechtert. Inzwischen sei sie aber wieder besser geworden, so die Flughäfen. Seit Kurzem veröffentlicht die Deutsche Bahn (DB) wieder ihre Pünktlichkeitsstatistik. Wer dagegen wissen will, wie oft Fluggäste mit Verspätungen zurechtkommen mussten, muss sich die Zahlen weiterhin mühsam zusammensuchen. Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) gibt diese Statistiken nicht mehr heraus. Dabei sind die Flughäfen nur selten schuld daran, dass Flugzeuge zu spät landen oder abheben. „Im vergangenen Jahr haben vor allem die …
Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger sieht die Güterverkehrszentren in Brandenburg als Erfolgsgeschichte. Dies betonte der Minister heute bei der Einweihung eines neuen Gleisanschlusses an das Schienenfernverkehrsnetz im Logistikzentrum Wustermark. Dort übernahm die Havelländische Eisenbahn (HVE) vor drei Jahren den alten Rangierbahnhof von der Bahn. Heute betreut die HVE dort 120 Kunden, die im vergangenen Jahr über eine Million Euro Umsatz brachten. Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Seit Jahren sind die drei Brandenburger Güterverkehrszentren Jobmotoren im Speckgürtel. Inzwischen haben wir bei den Arbeitsplätzen die 8000er-Marke überschritten. 2009 arbeiteten in den GVZ Wustermark, Großbeeren und Freienbrink noch rund 7000 Menschen. Mit Stand August 2011 sind es 8170. Das ist eine Erfolgsgeschichte, die sich ungehindert fortsetzt und die unsere Infrastrukturpolitik bestätigt. Die GVZ bieten die Chance, Güter von der Straße auf die Schiene oder das Wasser zu verlagern.“ Der Standort Wustermark ist auf dem Wege sich zu einer bedeutenden nationalen Drehscheibe im Schienengüterverkehr zu entwickeln. Durch die Westanbindung des Rangier-bahnhofes der Havelländischen Eisenbahn ist es möglich, zukünftig aus allen Gleisen direkt auf die westlich angebundenen Strecken in Richtung Hannover und Hamburg zu fahren. Sie ermöglicht Güterzüge von bis zu 700 Metern Länge. Damit wird der Standort Wustermark zukünftigen Anforderungen als Logistikdrehscheibe des Seehafenhinterland-verkehrs besser gerecht. Es wurden neue Weichen und Verbindungsgleise eingebaut, damit Güterzüge direkt auch in Richtung Westen auf den Berliner Außenring ausfahren können. Die hierfür nötige neue Signaltechnik wurde in das dafür zuständige Stellwerk der Deutschen Bahn eingebunden. Im GVZ Wustermark gibt es neben der direkten Autobahnanbindung einen Hafen und den Gleisanschluss. Damit erreicht das GVZ die so genannte „Trimodalität“, das bedeutet, es ist eine Verbindung von den drei Verkehrsträgern Straße, Wasser und Schiene gegeben. Rund 65 Prozent der erschlossenen Flächen im GVZ Wustermark sind bereits verkauft, 2500 Arbeitsplätze gibt es bei den 26 Firmen am Standort. Die Entwicklung geht seit 2001 in allen drei GVZ des Speckgürtels stetig nach oben (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 23.09.11).
Bei der Rückkehr zum Normalfahrplan muss die Berliner S-Bahn mit einem weiteren Risikofaktor zurechtkommen. Die Wiederinbetriebnahme von sanierten Zügen geht langsamer voran als erwartet, sagte S-Bahn-Chef Peter Buchner während einer Veranstaltung des Fahrgastverbands IGEB am Montagabend. Zwar halte das Unternehmen unverändert an seinem Ziel fest, von Mitte Dezember an wieder mindestens tausend Wagen für die Fahrgastbeförderung einzusetzen. Doch das sei eine „echte Herausforderung“, berichtete Buchner. Es geht um die Züge der Baureihe 485, die zu DDR-Zeiten projektiert und 1988 bis 1992 geliefert wurden. Bei den früheren Chefs waren die Wagen, die wegen ihrer anfangs knallroten Lackierung „Coladosen“ genannt wurden, in Ungnade gefallen. Das hat sich angesichts des Fahrzeugmangels …
Bei der Rückkehr zum Normalfahrplan muss die Berliner S-Bahn mit einem weiteren Risikofaktor zurechtkommen. Die Wiederinbetriebnahme von sanierten Zügen geht langsamer voran als erwartet, sagte S-Bahn-Chef Peter Buchner während einer Veranstaltung des Fahrgastverbands IGEB am Montagabend. Zwar halte das Unternehmen unverändert an seinem Ziel fest, von Mitte Dezember an wieder mindestens tausend Wagen für die Fahrgastbeförderung einzusetzen. Doch das sei eine „echte Herausforderung“, berichtete Buchner. Es geht um die Züge der Baureihe 485, die zu DDR-Zeiten projektiert und 1988 bis 1992 geliefert wurden. Bei den früheren Chefs waren die Wagen, die wegen ihrer anfangs knallroten Lackierung „Coladosen“ genannt wurden, in Ungnade gefallen. Das hat sich angesichts des Fahrzeugmangels …
Gestern Morgen ist Horst Berger früh aufgestanden. Um 6.30 Uhr stieg er in das Auto eines Bekannten, das ihn nach Leipzig bringen sollte. Drei Stunden später gehörte der 76-Jährige zu den rund 300 Demonstranten, die mit einer Menschenkette rund um das Bundesverwaltungsgericht ein striktes Nachtflugverbot am künftigen Hauptstadtflughafen BER forderten. Am späten Nachmittag erlebte er mit, dass auch die strittigen Flugrouten um das Gericht keinen Bogen machen. Dort hatte am Vormittag das Verfahren um die Nachtflugregelung begonnen. Und jetzt fragt der Vorsitzende Richter Rüdiger Rubel in den mit hellem Eichenholz verkleideten Großen Sitzungssaal: „Könnten nicht auch 60000 oder 70000 Menschen betroffen sein statt 40000?“ Ihm geht es um die Größenordnung der Belastung. Seit einem Jahr sorgt das Thema in Berlin und Brandenburg für Aufregung. Horst Berger ist der Kläger mit der Nummer eins, der mit einer 36-köpfigen Klägergruppe des Bürgervereins Brandenburg Berlin und …